Kollege23 18. März vor einer Stunde von Schlumich: Noch mal kurz zurück zum Thema Steuern bei Verkauf: @kellogg: Du schreibst "160k€ in Einzel-Aktien seit ca. 5 Jahren". Wenn ich mir das Depot anschaue, sind da Werte drin, die sehr gut gelaufen sind in den letzten Jahren. Da ist Einiges aufgelaufen an Buchgewinnen, würde ich mal tippen. Wenn Du wirklich aus den Einzelaktien raus willst, würde ich mir überlegen, wie man das möglichst steuerneutral machen kann. Das geht dann nicht über Nacht. Oder Du machst "Augen zu und durch" und zahlst die Steuern. Genauso ist es. Das war die eigentlich die Frage der Exitstrategie, habe mich da nicht genau genug ausgedrückt! vor 29 Minuten von satgar: Seh ich auch so. Vielleicht etwas dazu anlesen. Als Beispiel das Pantoffel Portfolio von Finanztest: https://www.test.de/Anlagestrategie-Pantoffelportfolio-Einzahlphase-5179990-0/ Es ist eigentlich super leicht. Man muss bloß eine persönliche Risikoneigung für sich festlegen. Die Umsetzung ist ein klacks. Das kenne ich und ich habe die letzten Wochen einiges gelesen. Habe da die Auffassung, dass wenn man neu anfängt alles super einfach ist, in meiner Situtation aber nicht so trivial. vor 23 Minuten von Puppi: Fragen an @Kollege23 1. Wenn ich richtig rechne, warst du vor fünf Jahren im Corona-Crash dann noch gar nicht bzw nur ganz gering investiert in Aktien oder? 2. Dein aufgeführtes Vermögen betrifft nur dich allein oder ist das auch inklusive deiner Frau? Falls Ersteres zutrifft, kannst du dich eh schon zu den reichsten 10% (wenn nicht sogar 5%) in Deutschland zählen. Ist dir das bewusst? 1. Ich war kurz investiert, bin dann aber natürlich gnadenlos aus allen Werten ausgestoppt worden. Dann bin ich damals beim DAX ETF und dem World Core ETF eingestiegen. Aber im Nachhinein leider nicht all in. War ein Fehler. 2. Das ist mein eingenes. Meine Frau hat sehr wenig, für Sie muss ich im Alter dann auch aufkommen. Rente auch hier quasi Null. vor 20 Minuten von Norica: Die Nichtbeachtung der gesetzlichen Rente sehe für einen 45-jährigen als die richtige Annahme, solange sich die Rahmenbedingungen nicht so ändern, das die Pleite des Rentensystems mit höherer Wahrscheinlichkeit abgewendet werden wird, als sie stattfindet. Wenn die nicht eingezahlte Rentenzeit aber auch nicht privat kompensiert wurde, gibt es die bekannten Probleme, die in den Medien allgegenwärtig sind. Scheint mir jedoch im Falle des TO nicht der Fall. Mein Annahme treffe ich deshalb, weil ich einige Jahre nicht eingezahlt habe und ja mit 55 aussteigen will. Ich nehme an da kommt dann nichts mehr, wenn ich 70 (offizeilles Renteneintrittsalter in 20 Jahren??) bin. Ausser ich zahle evtl. freiwillig weiter, das muss ich dann schauen ob das wirklich Sinn macht und ob ich mir das leisten kann. Ich danke allen für die wertvollen Anregungen! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
ETFohneFisch 18. März vor 12 Minuten von Norica: Allerdings basieren die Ergebnisse der privaten Vorsorge mittels Börse auf Grundlagen, die einen Gewinn erlauben, während das Rentensystem ein System ist, das die Pleite nicht nur begünstigt, sondern geradezu herbeiarbeitet. Wie stehen also die Chancen? Ok, ich beiße doch an. Selbst direkt nach dem 2. Weltkrieg wurden gesetzliche Renten ausgezahlt. Wer tatsächlich annimmt, dass das gesetzliche Rentensystem zusammenbrechen könnte (im Sinne von "gar keine Auszahlungen mehr"), der braucht sich um Privatvermögen keine Gedanken mehr zu machen - das ist dann 100%ig auch weg, wenn es nicht gerade aus Goldbarren im Schrank besteht. Die Rentenhöhe mag fraglich sein, das Rentensystem als solches bleibt bestehen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi 18. März vor 1 Minute von Kollege23: Meine Frau hat sehr wenig, für Sie muss ich im Alter dann auch aufkommen. Rente auch hier quasi Null. Danke, das ist eine Info, die wichtig ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
ETFohneFisch 18. März vor 18 Stunden von Kollege23: In den letzten Jahren habe ich mich in der Rückschau zu sehr um Einzelaktien gekümmert und das heißt ja dranbleiben. Ich muss jetzt nach dem jüngsten US-Korrektur eingestehen, dass ich dann doch nicht die notwendigen Nerven dafür habe. vor 18 Stunden von Kollege23: Am Wochenende habe ich mir den VanEck Morningstar Dividend (A2JAHJ) ausgeguckt, da weniger US und lief deshalb auch gut. vor 18 Stunden von Kollege23: Ich bin für Vorschläge hinischtlich Produkte, als auch einer "Exitstrategie" bzgl. Einzelaktien dankbar, die meisten sind ja leider vom hoch gut entfernt. Für mich passt da vieles noch nicht zusammen. Oder anders: Du stehst noch sehr am Anfang eines Prozesses, wenn du das erfolgreich durchziehen willst. Zuallererst brauchst du keine "Produktempfehlungen", sondern eine Strategie bezüglich deiner Vermögensaufteilung (asset allocation). Irgendwelche Produkte sind in der Vergangenheit immer gut gelaufen - ob aber "weniger US" in der Zukunft besser ist, kannst du nicht aus der Vergangenheit ableiten. Da dich die jüngsten Kursrückgänge so stressen, bist du offenbar falsch investiert oder weißt nicht genug. Vielleicht hilft es, wenn du dir erst mal dieses PDF (24 Seiten) durchliest: "Sieben typische Fehler bei der Geldanlage - Lösungsansätze der Behavioral Finance" https://www.iwkoeln.de/fileadmin/publikationen/2017/322392/IW_policy_paper_1_2017_Denkfehler_Finanzanlage.pdf Wenn einzelnen Punkten dort widersprichst, schreib dir deine Gedanken dazu auf, dann kann man diese hier diskutieren. Anschließend musst du Risikoneigung, -tragfähigkeit und -notwendigkeit bestimmen. Das ist schwierig und kann nie optimal gelöst werden. Als Anfangsfrage natürlich, zu welchen Zeitpunkten du Geld brauchst (wieviel) und was passiert, wenn zu einem Zeitpunkt mehr oder weniger als erwartet zur Verfügung steht. Möglicherweise wird der Eintritt in den Ruhestand z.B. verschoben und man spart noch etwas länger. Dann sind die Auswirkungen vielleicht nicht so dramatisch. Gleichzeitig wurde ja auch schon die Frage aufgeworfen, ob du eventuell die Arbeit weniger stressig gestalten kannst. Ich persönlich trenne Depot und Girokonto so weit wie möglich (separate Banken), damit ich meinen Depotwert so selten wie möglich sehe. Das hilft mir, irgendwelche "Optimierungen" zu vermeiden und den Spieltrieb im Zaum zu halten. Ausschüttungen werden von meinen Brokern automatisiert wieder angelegt. Dadurch schaue ich mein Depot meist nur 1-2x im Jahr an. Es hilft mir auch, dass ich im letzten Jahrzehnt einiges über die Geschichte der Finanzmärkte gelesen und gehört habe und jetzt auch die ökonomischen Theorien dazu zumindest oberflächlich kenne. Dadurch bin ich absolut überzeugt von meiner Anlage in den Vanguard All-World, den aktuellen Kursverfall habe ich nur am Rande mitbekommen und er juckt mich absolut gar nicht. Es hilft aber natürlich, die Crashs 2000 und 2008 (+ Eurokrise) als Anleger miterlebt zu haben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi 18. März @Kollege23 Darf ich fragen, wie hoch deine/eure aktuelle Sparrate ist in Euro? Am besten jährlich und nicht nur monatlich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Norica 18. März · bearbeitet 18. März von Norica vor 41 Minuten von Puppi: Eine schwer zu beantwortende Frage... Natürlich, macht auch alles Sinn was Du schreibst, denn niemand kann rechts von jetzigen Zeitpunkt handeln oder etwas sehen. vor 37 Minuten von ETFohneFisch: Ok, ich beiße doch an. War nicht dazu gemeint, dass jemand anbeißt. Auch deine Betrachtungen sind nachvollziehbar. Fakt ist nach meinem Wissen jedoch, dass sich der Markt in der Regel selbst bereinigt und die guten Unternehmen überleben. Das ist derzeit gegeben und damit sind bei unveränderten Bedingungen die Chancen groß, eine positive Rendite zu erzielen. Andererseits ist es auch gegeben, dass sich das Rentensystem schon heute nicht mehr alleine trägt, es ist faktisch schon Pleite! In der Wirtschaft bezeichnet man sowas als Zombieunternehmen. Und bei unveränderten Bedingungen wird es (in der bestehenden Form) endgültig Pleite gehen, wenn das (Subventions-)Geld alle ist. Um auf den Faden zurückzukommen: Die Nichteinrechnung einer Rente ist insofern konsequent, weil sie gewöhnlich zwei positive Seiten haben kann: 1. Man strengt sich mehr an, diesen eventuellen Ausfall zu kompensieren. 2. Wenn es doch noch was gibt, nimmt man das gerne mit. Der TO hat jedenfalls den Punkt, dass er wenig eingezahlt hat. Das macht sich bemerkbar, selbst wenn es eine Rente gibt. Er sollte sich m.M.n. dringend damit beschäftigen, seine Risikotragfähigkeit zu erhöhen, um nach einer ersten Reduzierung bei Aktien, dort den Anteil wieder erhöhen zu können. Es führt in meinen Augen kein Weg an Aktien in irgendeiner Form vorbei. Ich habe übrigens nicht gesagt, dass dieses System nicht doch (in reformierter) Form überleben kann. Jedenfalls wäre es allen zu wünschen. SG Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Kollege23 18. März vor 10 Minuten von Puppi: @Kollege23 Darf ich fragen, wie hoch deine/eure aktuelle Sparrate ist in Euro? Am besten jährlich und nicht nur monatlich. Durch Gehalt und Mieteinnahmen kann ich Jährlich 40-45k€ auf die Seite packen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi 18. März · bearbeitet 18. März von Puppi vor 22 Minuten von Norica: Die Nichteinrechnung einer Rente ist insofern konsequent, weil sie gewöhnlich zwei positive Seiten haben kann: 1. Man strengt sich mehr an, diesen eventuellen Ausfall zu kompensieren. 2. Wenn es doch noch was gibt, nimmt man das gerne mit. Da hast du schon Recht. Man kann es aber auch anders sehen und darlegen, dass das Missachten von Renten (und seien sie noch so klein) eben dazu führt, dass man höhere Risiken eingeht, als man eigentlich müsste. Genau das sehe ich als sehr wichtig an und dies hat auch Auswirkungen darauf, ob man am Ende scheitert oder nicht. Zu Punkt 2: Geld mitzunehmen, was man eigentlich nicht braucht, tut zwar nicht weh, aber wenn man für dieses eigentlich unnötige Geld ein Risiko eingehen muss, welches eigentlich nicht nötig ist, dann kann das sehr wohl ein Riesenproblem werden. Ich denke, es ist mittlerweile klar, worauf ich hinaus will. Dass genau diese Justierung des Ganzen sehr schwer ist (wie viel reicht sicher/ab wann ist es unnötig zu viel und birgt daher unnötige Risiken) hatten wir ja schon festgestellt und das weiß sicherlich jeder von uns. Vielleicht können wir feststellen, dass der Themenersteller nicht zu der Sorte Mensch gehört,die darum bangen muss, im hohen Alter auf der Straße zu landen, sondern dass die Ausgangssituation Stand heute mehr als komfortabel ist. Wichtig in dem Zusammenhang fand ich eben auch die Frage der aktuellen Sparrate samt Einkommen, weil diese den Lebensstil des Themenerstellers und seiner Frau nochmals genauer unterstreicht. Ich finde das sehr wichtig. Meine Lebenserfahrung ist nämlich, dass der größte Hebel im Bezug auf die finanzielle Situation im Leben zuerst die Qualität/Effektivität des Umgangs mit Geld ist...danach erst das Einkommen und an letzter Stelle die Art und Weise, wie man sein Geld anlegt. Ich traue mich zu vermuten, dass das bisher erreichte Vermögen des Themenerstellers nicht in erster Linie durch weise Aktien-Anlageentscheidungen oder ein sehr hohes Einkommen entstanden ist, sondern durch klugen Umgang mit Ausgaben...eben ein effektives Umgehen mit Geld und folglich hohen Sparraten. NACHTRAG (weil erst später gelesen): vor 20 Minuten von Kollege23: Durch Gehalt und Mieteinnahmen kann ich Jährlich 40-45k€ auf die Seite packen. Danke. Ich hatte sowas vermutet. Kannst du noch beziffern, wie hoch das ohne Mieteinnahmen ist? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 18. März Bei allem Verständnis, schnell aufzuräumen, musst Du erst Deine Hausaufgaben machen. Die Vorgehensweise wie von @ETFohneFisch beschrieben, macht Sinn. Wie viel Aktien Du am Ende noch haben wirst hängt neben Deiner Risikoneigung und -tragfähigkeit auch von der erforderlichen Rendite gemäß Deinem Sparziel ab. Auch da geht kein Weg vorbei an einer vernünftigen Rechnung. Was die aktuellen Depotpositionen angeht, gibt es nur zwei bis drei, die bei mir dauerhaft im Depot stehen bleiben könnten und das wäre neben dem ishares Core MSCI World auch EUWAX Gold II. Selbst Berkshire Hathaway kann man als eine Art von verkapptem Fonds behalten. Wenn Du also dennoch schnell etwas Druck aus dem Kessel ablassen möchtest, dann verschone diese drei Positionen. Beim Rest würde ich mich kurz- bis mittelfristig davon trennen. Einzelaktien ist grundsätzlich nichts für Dich, wenn Du mentalen Abstand vom Depot nehmen willst und bei den Fonds hast du nahezu alle Trends bedient, die es aktuell so gibt. Modeerscheinungen sind am Börsenmarkt ein ziemlich sicherer Weg für eine Minderrendite. Definitiv falsch wäre es, jetzt alles zu verkaufen, ohne zu wissen, wo und wie Du statt dessen investieren willst. Im ersten Schritt würde ich daher allenfalls den Aktienteil deutlich reduzieren, damit Du mehr innere Ruhe findest und Dich dann vorrangig um die Hausaufgaben kümmern, bevor der Rest dran kommt. Wie bist Du eigentlich auf diese heiße Mischung von Trendaktien und aktuellen Hype Fonds gekommen? Wo auch immer Du Dich bisher informiert hast, wäre es mit Blick auf eine seriöse (= Nicht-Zocker) Anlage nötig, dass Du damit aufhörst dort irgendwelche heißen Tipps zu inhalieren. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker 18. März vor 3 Stunden von Kollege23: Mir fällt es nicht leicht, das jetzt athock umzusetzen. Die Strategie versuche ich gerade festzulegen für die Zukunft, Cash Bestand ist ja da. Aber meine bestehenden Positionon sind das Problem. Dann ist es eben schwer und wird trotzdem umgesetzt. Und es wird auch nicht ad hoc umgesetzt, sondern erst dann, wenn Du ein neues tragfähiges 'Gesamtkonzept hast. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
monstermania 18. März vor 2 Minuten von Norica: Andererseits ist es auch gegeben, dass sich das Rentensystem schon heute nicht mehr alleine trägt, es ist faktisch schon Pleite! Man sollte hier immer zwischen den tatsächlich erworbenen Rentenansprüchen und den 'Goodies' unterscheiden, die durch das Rentensystem ausgezahlt werden. Da soll ja z.B. jetzt die Mütterrente nochmal erhöht werden. Das ist ein Posten, für den nie Beiträge in die Rentenkasse gezahlt wurden. Dieser Posten wird daher auch über den Steuerzuschuss in die Rentenkasse finanziert. Davon gibt es so Einiges (u.a. die bereits erwähnte Mütterrente, Kuren, Erwerbsunfähigkeitsrenten, Witwen- und Waisenrenten, usw.). Wirklich 'Pleite' kann ein Umlagesystem eh nicht werden, außer Du hast am unteren Ende niemanden mehr der in das Rentensystem einzahlt (arbeitet). Allerdings werden die nächsten 40 Jahre sehr herausfordernd für das Rentensystem, da die Babyboomer finanziert werden müssen. Nur würde ich eben auch davon ausgehen, dass es sich keine Partei leisten kann, zukünftig Rentenzahlungen zu kürzen. Die Steigerungen werden vermutlich geringer Ausfallen und das Rentenniveau wird (weiter) sinken. Wobei es da auch Grenzen nach unten gibt (etwas über Bürgergeldniveau, da es auch hier ein 'Abstandsgebot' gibt). Schon heute sind zunehmend Rentner in den Metropolen auf Wohngeld angewiesen. Und ob nun der Euro aus der linken Tasche kommt (Rente) oder aus der rechten Tasche (Wohngeld) spielt dann auch keine große Rolle mehr. Irgendjemand muss beide Euros erwirtschaften. Ich bin jetzt Mitte 50 und kann so langsam die Zielflagge am Horizont erkennen. Mit '0' setzte ich meine zukünftige Altersrente auf jedem Fall nicht an. Aber allein von der Rente zu Leben wäre schon eine Herausforderung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Kollege23 18. März vor 9 Minuten von Puppi: Kannst du noch beziffern, wie hoch das ohne Mieteinnahmen ist? Ca. 35k€. Wie schon geschrieben, ich gebe nicht viel Geld aus. Wozu auch. Ich habe alles was ich brauche. Die größten Ausgaben sind Instandsetzungsarbeiten am Haus und auf dem Hof. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker 18. März · bearbeitet 18. März von Schwachzocker vor 33 Minuten von Norica: Andererseits ist es auch gegeben, dass sich das Rentensystem schon heute nicht mehr alleine trägt, es ist faktisch schon Pleite! In der Wirtschaft bezeichnet man sowas als Zombieunternehmen. Nun hör` mal auf mit dem Zombiequatsch in diesem Thread. Der Staat ist kein Unternehmen, das Gewinn machen will. Und das Rentensystem muss sich nicht allein tragen. Dann trägt es sich eben nicht allein. Und an @Kollege23: Geldanlage ist leider überhaupt nicht geeignet, um psychische Probleme zu lösen. Das muss man anders machen. PS: Nein, auch Dividenden bewirken keine Linderung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi 18. März · bearbeitet 18. März von Puppi @Kollege23 Stelle dir folgende Fragen: Was ist, wenn du die letzten fünf Jahre mit deinem Aktiendepot einfach nur totales Glück hattest, dass alles gestiegen ist...du also nur durch Glück mit einem für dich viel zu riskanten Depot "durchgekommen bist" bisher? Was ist, wenn der Markt nun die nächsten Monate um 20 oder 30% fällt? Glaubst du, dass du das dann einfach aussitzen und durchhalten kannst oder wäre es nicht besser, Stand heute möglichst flott zu eruieren, wie viel maximalen Euro Verlust du mental vom jetzigen Wert aushalten kannst und dann das Depot im Aktienbereich derart flott verkleinerst, dass es sicher kein Panikverhalten in den nächsten Monaten geben kann? Als unerfahrenen Anleger Aktien einfach nur zu halten, weil sie schon im Depot liegen und man nicht überstürzt handeln will, halte ich für falsch. Es gilt, komplett neutral neu in sich zu gehen und ehrlich zu sich selbst zu sein. Ist das Vermögen samt Depotstand und Risiko Stand heute so ok und auszuhalten in Sachen Volatilität oder nicht? Falls nicht, stutzen und zwar sofort und nicht z.B. aus steuerlichen Gründen zögern. Fakt ist, dass bei dir Stand heute gut 400.000 € sozusagen im vollen Aktienrisiko liegen. Das kann sich auch aufgrund der Einzelaktien auf 180.000 verkleinern, also um 220.000 weniger werden. Ist dir das bewusst? Was macht das mit dir, wenn du darüber nachdenkst? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 18. März vor einer Stunde von Kollege23: Meine Frau hat sehr wenig, für Sie muss ich im Alter dann auch aufkommen. Rente auch hier quasi Null. Wieso plant man das so?? Deine Frau muss auch so eigenes Vermögen haben, sonst besteht eine massive Abhängigkeit. Das kann doch keiner wollen. Verstehe nicht, wie man das mitmachen kann. vor 1 Stunde von Kollege23: meiner Situtation aber nicht so trivial. Nicht trivial ist es nur nicht, wenn man aus nicht rationalen Gründen an dem festklebt, was man schon hat und nicht bereit ist, eine klaren cut mit bisher getroffenen Entscheidungen zu machen. Denn ob ich 0€ besitze und mit dem benannten Portfolio anfange per sparplan, oder bisherige Anlagen verkaufe und sie dort investiere, oder einen Lotto Gewinn so anlege, ist letztlich alles dasselbe. Was einen das anders sehen lässt, ist nur im Kopf. vor 21 Minuten von Puppi: Als unerfahrenen Anleger Aktien einfach nur zu halten, weil sie schon im Depot liegen und man nicht überstürzt handeln will, halte ich für falsch. Es gilt, komplett neutral neu in sich zu gehen und ehrlich zu sich selbst zu sein Genau. Es ist ähnlich, als wenn ich ein Depot geerbt habe. Letztlich genau das gleiche. Passt dieser Status quo zu mir, ja oder nein. Und falls nein, gilt es zu handeln nach dem Prinzip KISS idealerweise. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Kollege23 18. März Danke für den Input, das ist er mal eine Schippe an Infos, die ich verarbeiten und dann eine Entscheidung fällen muss. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 18. März vor 3 Stunden von Kollege23: Danke für den Input, das ist er mal eine Schippe an Infos, die ich verarbeiten und dann eine Entscheidung fällen muss. Auch wenn du nicht mehr in deinen Zwanzigern bist ;)…gibts eine gute Folge dazu auch noch von Finanztip recht frisch, allgemeiner Art https://youtu.be/0fY0i_oXDg0?si=y1S4x7CM56ob1qWq Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
finisher 18. März vor 8 Stunden von Kollege23: @Schlumich:Danke für deinen Input. Meine Probleme würde es lösen, wenn ich alles verkaufe. Aber dann habe ich keine Rendite mehr. Also muss ein gewisses Risiko sein. Das ist ein guter Leitfaden zur Risikotoleranz: https://www.bogleheads.org/wiki/Risk_tolerance Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
LongtermInvestor 18. März · bearbeitet 18. März von LongtermInvestor vor 7 Stunden von Norica: Die Nichtbeachtung der gesetzlichen Rente sehe für einen 45-jährigen als die richtige Annahme, solange sich die Rahmenbedingungen nicht so ändern, das die Pleite des Rentensystems mit höherer Wahrscheinlichkeit abgewendet werden wird, als sie stattfindet Wie soll das Rentensystem den Deiner Meinung nach „Pleite“ gehen? Die Wahrscheinlichkeit für eine Pleite sehe ich bei nahe 0%. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Hotzenplotz2 18. März Ihr habt Gütertrennung UND dann hat deine Frau eine Rente nahe Null UND du legst alles Erspartes für dich zur Seite? Man soll keine Absicht unterstellen, wenn Dummheit als Erklärung ausreicht aber es fällt mir wirklich schwer hier nicht ausfallend zu werden in Anbetracht dieser Verantwortungslosigkeit. Ich weiß nicht ob ich dir wünschen sollte, dass es deine Frau nie rafft oder deiner Frau wünschen sollte, dass Sie es sofort raft und die notwendigen Konsequenzen daraus zieht. Und ja mir ist klar, dass gerade in Strukturen mit Landwirtschaft noch Gütertrennung durchaus vorkommt aber dann muss man das eben auf andere Weise kompensieren. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros 18. März · bearbeitet 19. März von Lazaros vor 12 Stunden von Hotzenplotz2: Ihr habt Gütertrennung UND dann hat deine Frau eine Rente nahe Null UND du legst alles Erspartes für dich zur Seite? Man soll keine Absicht unterstellen, wenn Dummheit als Erklärung ausreicht aber es fällt mir wirklich schwer hier nicht ausfallend zu werden in Anbetracht dieser Verantwortungslosigkeit. Ich weiß nicht ob ich dir wünschen sollte, dass es deine Frau nie rafft oder deiner Frau wünschen sollte, dass Sie es sofort raft und die notwendigen Konsequenzen daraus zieht. -> Am 17.3.2025 um 17:18 von Kollege23: Über meine Person Bin verheiratet, (Gütertrennung) 45 Jahre, habe keine Schulden, ein Haus, incl. eine FeWo, nur im Sommer vermietet. Meine Frau und ich leben sparsam. Mein Haus auf der Philippinen habe ich jetzt abgestoßen, um flexibler zu bleiben. Werde dann, wenn es soweit ist, mit der Frau in Miete leben. Wo? Pläne ändern sich einfach zu schnell...im Moment sehe ich aber in D keine Zukunft für uns. Wenn man 1 plus 1 zusammenzählt, dann ... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Hotzenplotz2 18. März Die Fantasien sind mir da ziemlich egal, es geht mir einzig und alleine um die Fakten und diese Finanzstruktur zu Ungunsten der Frau finde ich unangemessen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Synthomesc 18. März vor 9 Stunden von Kollege23: Durch Gehalt und Mieteinnahmen kann ich Jährlich 40-45k€ auf die Seite packen. Du hast eine Sparrate welches ein Durchschnittsverdiener in Deutschland Brutto im Jahr hat! Sorry, dass Ganze ist Jammern auf sehr sehr hohen Niveau! Bei dem Portfolio musst du die letzten Jahren enorme Kursgewinne realisiert haben. Dieser kleine Dip ist nicht mal ansatzweise relevant, dass ist eine Korrektur, die m.E. auch dringend mal erfolgen musste. Da man dich anscheinend sehr "verführen" kann, musst du dich selbst erziehen. Neuer Broker, neues Depot, ein All World ETF ab sofort besparen, sind immerhin in 10 Jahren alleine 450K Einzahlung, und fertig. Dein bestehendes Depot würde ich so lassen, "Schlaftablette " nehmen und in 10 Jahren wieder reinschauen.... Letztendlich musst du entscheiden, du hast jetzt etliche Möglichkeiten aufgezeigt bekommen...... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Kollege23 19. März vor 10 Stunden von Synthomesc: Bei dem Portfolio musst du die letzten Jahren enorme Kursgewinne realisiert haben. Dieser kleine Dip ist nicht mal ansatzweise relevant, dass ist eine Korrektur, die m.E. auch dringend mal erfolgen musste. Ich habe selten etwas realisiert, das sind alles Buchgewinne. Das ist ja leider gerade ein Problem wegen starker US-Lastigkeit. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
hilflos 19. März vor 12 Stunden von Hotzenplotz2: Ihr habt Gütertrennung UND dann hat deine Frau eine Rente nahe Null UND du legst alles Erspartes für dich zur Seite? in Falle einer Scheidung kann man aber davon ausgehen, dass der Vertrag eh nichtig ist, vor allem wenn die Frau weder von der Sprache noch Ausbildung den kpl. verstanden hat. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag