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PapaPecunia

Für mich leider ein interessantes Thema, weil ich seit Jahren um den Burn-Out herumtanzen oder ggf. den seit Jahren nicht wahrhaben will.

An BU etc... habe ich dabei noch nie gedacht, weil ich dachte hier muss (außer bei Sonderfällen wie Krebs) eine dauerhafte Einschränkung mit fehlender Gesundungsaussicht vorliegen. Bei psychischen Erkrankungen ist ja zumindest die ersten Jahre die Perspektive so schlecht nicht.

Ich habe im Übrigen im selben Berufsfeld den Arbeitgeber gewechselt, weil der günstigere Rahmenbedingungen versprochen hat. Dafür habe ich doch relativ deutlich auf Gehalt verzichtet (je nach Betrachtung 20% vom Brutto).

Leider sind die Rahmenbedingungen jetzt gar nicht so viel günstiger plus ich hab mich und meine mangelhafte Stressverarbeitung leider "mitgenommen".

Trotz für mich günstiger Rahmenbedingungen (keine Familie, umfangreiche Rücklagen, moderate Lebenshaltungskosten) keine so schöne Situation. Zwar bin ich beim neuen Arbeitgeber fast unkündbar, aber eine Rückwärtsbewegung aus der Führung heraus wäre nur bei meinem alten langjährigen Arbeitgeber möglich gewesen. Neben den Gehaltseinbußen habe ich auch indirekte Einbußen bei der privaten BAV (kann ich nicht weiterführen).

Die Einarbeitung speziell als Führungskraft war leider ein enormer Zusatzstressfaktor, Ich würde aus heutiger Sicht bei meiner alten AG bleiben und versuchen dort gesund zu werden.

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Nostradamus
vor 20 Minuten von PapaPecunia:

An BU etc... habe ich dabei noch nie gedacht, weil ich dachte hier muss (außer bei Sonderfällen wie Krebs) eine dauerhafte Einschränkung mit fehlender Gesundungsaussicht vorliegen.

"Eine dauerhafte Einschränkung" muss aber nicht heißen, dass man voraussichtlich nie wieder auf die Beine kommt. Prognosezeitraum ist hier das Stichwort und der ist meist so definiert, dass man die zuletzt ausgeübte Tätigkeit zu mindestens 50 % nicht mehr ausüben kann und zwar voraussichtlich für mindestens die nächsten 6 Monate (bin kein Profi, aber habe es mir so gemerkt).

vor 31 Minuten von PapaPecunia:

Ich würde aus heutiger Sicht bei meiner alten AG bleiben und versuchen dort gesund zu werden.

Hinterher ist man immer schlauer. In meiner Firma ändert sich auch gerade einiges, aber falls sich eine mögliche Position mit Personalverantwortung ergeben sollte, werde ich mir das gut überlegen. Ich weiß nämlich, dass mich das stresst. Und wie du auch schreibst, kann man sich nicht unbedingt so einfach auf die alte Position zurückfallen lassen, wenn man feststellt, "dass es doch nichts ist".

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Cepha

Habe ich das richtig verstanden:

 

Du bist Mitte 35

Du bist 60h / Woche auf Arbeit und empfindest die Aussichte auf eine 6-Tage Woche als Vorteil, weil Du dann Deine "freien Tag" mit unerträglichen Schmerzen Arbeitgeber freundlicher legen kannst?

Du hast an 15-30 Tagen im Monat sehr starke Schmerzen?

Du zerstörst systematisch Deinen Magen und Deine Leber mit bis zu 15g Ibuprofen pro Monat?

 

Du möchtest an Deinem Job nichts ändern, weil Du finanzielle Einbußen befürchtest und "planst" stattdessen seit geraumer Zeit vorausschauend eine möglichst großzüge künftige BU, bereits im Vorfeld teilweise exakt getimt zu den äußeren Umständen?

 

Die Frage, die ich habe:

 

Sind die Zahlungen aus dieser BU im hypothetischen Idealfall dann größer als das Gehalt in einem anderen "normalen" Unternehmen mit legaler Arbeitszeit und Einhaltung stinknormaler Arbeitnehmerrechte wie gewöhnlicher Krankschreibung, wenn man arbeitsunfähig sein sollte?

 

Falls nein oder nur knapp ja: Ich verstehe den grundsätzlichen Sinn Deiner "Strategie" nicht.

 

 

 

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Caveman8

Etwas weniger extrem ist es: 

 

Ich arbeite derzeit 60 Std. sehe aber die Möglichkeit nach der Jobrotation wieder auf etwa 50 Std. die Woche zu kommen (analog vor der Jobrotation). 
Das und die 5 monatige Auszeit lässt mich hoffen wieder auf ein akzeptables gesundheitliches Level zu kommen. 
 

Sollte das nicht klappten strebe ich die BU + 50% Teilzeit (ein Level tiefer) in meinem Unternehmen an. Ja die Gesamtsumme daraus liegt dann auf dem jetzigen Niveau und deutlich über dem eines „normalen“ Jobs. 
Genau dafür ist doch eine BU da oder nicht? Um den aktuellen Lebensstandard abzusichern. 
 

Ein kurzfristiger Wechsel würde direkt finanzielle Einschnitte bedeuten und zudem würde wieder Druck vorherrschen aufgrund 6 monatiger Zeit ohne Kündigungsschutz und Einarbeitung in neue Themen. Ob das besser ist? Kann sein, ist aber nicht garantiert. 
 

Das es so nicht weitergehen kann ist mir mittlerweile klar. 

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DarkBasti

Ich habe von BU keine Ahnung, vom gesunden Menschenverstand kann man aber sagen, das aus deinem Plan nichts wird.

 

Gegen Kopfschmerzen kann ich empfehlen, den Blutdruck regelmäßig zu messen und zu dokumentieren. 

Außerdem ein Tagebuch für deine Kopfschmerzen führen.

Damit gehst du nach einer Weile (oder zeitnah) zum Arzt und der behandelt dich. 

Das hat aber wahrscheinlich eher sekundär was mit deinem Arbeitspensum zu tun.

Wichtiger ist die Ernährung und ein sportlicher Ausgleich, wird dir dann vermutlich auch der Arzt sagen.

 

Für die Selbstreflektion:

Du kannst auch wieder Jobhopping betreiben und dich runter arbeiten. Warum sollte dich aber jemand einstellen, wenn du ihm sagst, das du gerne krank sein willst, nichts mehr machen möchtest und du mit deiner Arbeit nicht fertig wirst?

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satgar
vor 30 Minuten von DarkBasti:

Außerdem ein Tagebuch für deine Kopfschmerzen führen.

Damit gehst du nach einer Weile (oder zeitnah) zum Arzt und der behandelt dich.

Du hast den thread gänzlich nicht gelesen, oder ?

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DarkBasti
vor einer Stunde von satgar:

Du hast den thread gänzlich nicht gelesen, oder ?

Ich hatte die erste und die letzte Seite gelesen.

Nun eben auch die zweite Seite.

An meinem Vorschlag/Ratschlag ändert das nichts.

 

Vielleicht noch zur Ergänzung: Bevor du zu vielen Spezialärzten gehst, versuch es doch erstmal bei deinem Hausarzt. Wenn nötig, überweist er dich entsprechend.

Wichtig ist aber unabhängig davon zu schauen, was die Kopfschmerzen fördert oder den Auslöser zu finden.

Ich konnte durch das Tagebuch ein Zusammenhang mit wenig Schlaf und hohen Kaffeekonsum identifizieren. 

Möglich ist auch im Sommer ein Sonnenstich. Dagegen hilft z.B. eine Kopfbedeckung.

 

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satgar
vor 12 Minuten von DarkBasti:

An meinem Vorschlag/Ratschlag ändert das nichts.

Nicht? weil es wird längst gemacht^^

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LongtermInvestor
· bearbeitet von LongtermInvestor
vor 21 Stunden von Caveman8:

Sollte das nicht klappten strebe ich die BU + 50% Teilzeit (ein Level tiefer) in meinem Unternehmen an. Ja die Gesamtsumme daraus liegt dann auf dem jetzigen Niveau und deutlich über dem eines „normalen“ Jobs. 
Genau dafür ist doch eine BU da oder nicht? Um den aktuellen Lebensstandard abzusichern. 

Du scheinst sehr stark auf das Einkommen zu fokussieren, kann ich zwar grundsätzlich nachvollziehen. Jedoch wäre vielleicht ein „normaler“ Job und Gesundheit für einen 35-jährigen nicht erstmal das oberste Ziel? Um dann ggf. wieder neu zu starten? Ich kenne aus meinen Umfeld den ein oder anderen burn out Fall der sich zu lange ein toxisches Umfeld angetan hat. Hast du hohe finanzielle Verpflichtungen, die dich belasten? Ist das Einkommen so hoch das man dafür Gesundheit aufgeben möchte? 

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Caveman8

Das Einkommen ist schon ein Thema. Ich hatte dieses Jahr etwa 125.000€. 
90k in einem akzeptablen Umfeld würde ich sofort nehmen aber woher weiß ich das vorher? 
 

Finanziell ist es nicht extrem eng. Meine Frau verdient ebenfalls gut und wir können 2k monatlich ins Depot geben + etwa 2k auf das Urlaubskonto. Das würde dann wohl erstmal wegfallen. 
 

Ich werde alles versuchen und in letzter Instanz dann natürlich auch ein AG Wechsel. 

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LongtermInvestor

Das ist sicherlich ein sehr gutes Gehalt für um die 35 Jahre, im Gegenzug in dem Alter die Gesundheit komplett aus dem Ruder laufen zu lassen ist ein schlechter Deal. Reflektier in Ruhe Deine Optionen. Deine Kenntnisse kannst Du vermutlich auch in einem anderen Bereich oder Unternehmen einbringen. Wege auch ab was wirklich passiert, wenn Du Dienst nach Vorschrift und 40 Stunden machst? Rausschmeißen werden Sie Dich wohl nicht können, der Bonus fällt dann niedriger aus, aber so what? 

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Caveman8
vor 17 Minuten von LongtermInvestor:

Wege auch ab was wirklich passiert, wenn Du Dienst nach Vorschrift und 40 Stunden machst? Rausschmeißen werden Sie Dich wohl nicht können, der Bonus fällt dann niedriger aus, aber so what? 

Auch das ist eine Option die mir in dem neuen Job dann deutlich leichter fallen würde. Auch ist das Gehalt 98% fix. Lediglich 3.000€ waren Bonus. 
Kündigen werden sie mir grundsätzlich nicht so einfach können. Habe keine Prokura. Bei einem Aufhebungsvertrag sollte ich mit knapp einem Jahresgehalt Abfindung rechnen können.  

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timk
vor 4 Minuten von Caveman8:

Auch das ist eine Option die mir in dem neuen Job dann deutlich leichter fallen würde. Auch ist das Gehalt 98% fix. Lediglich 3.000€ waren Bonus. 
Kündigen werden sie mir grundsätzlich nicht so einfach können. Habe keine Prokura. Bei einem Aufhebungsvertrag sollte ich mit knapp einem Jahresgehalt Abfindung rechnen können.  

Wieso solltest du bei einem Aufhebungsvertrag mit einer Abfindung rechnen können? Bei Kündigung, ja. Aber bei einem Aufhebungsvertrag im gegenseitigem Einvernehmen?

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Caveman8
vor einer Stunde von timk:

Wieso solltest du bei einem Aufhebungsvertrag mit einer Abfindung rechnen können? Bei Kündigung, ja. Aber bei einem Aufhebungsvertrag im gegenseitigem Einvernehmen?

Natürlich nicht wenn er von mir initiiert wäre. Das würde ich aber nicht tun. Wenn ich Dienst nach Vorschrift mache, bekommt mich der AG kaum ohne Aufhebungsvertrag raus. Die letzten Jahre sind auf dem Weg viele Kollegen gegangen worden. 1,3 Monatsgehälter pro Jahr Zugehörigkeit waren da gut verhandelt. 

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kopfsalat23

 

Hi!

 

Aktuell bist du also (noch) nicht krankgeschrieben? Ab wann soll es losgehen, hast du schon mit einem Arzt geredet, wie lange würde er dich krankschreiben?

 

Am 15.3.2025 um 09:52 von Caveman8:

Seit ein paar Jahren leide ich nun an chronischen Kopfschmerzen, welche sich nun stark verschlimmern. 

[..]

Aktuell geht es mir wirklich schlecht und ich male mir aus, wie es weitergehen könnte.

 

Am 15.3.2025 um 16:07 von Caveman8:

Ich habe attestierte Migräne mit und ohne Aura. Zudem chronische Spannungskopfschmerzen und derzeit Kopfschmerzen aufgrund Medikamentenübergebrauch. Migräne ist in der Familie leider stark verbreitet (Onkel, Vater, Bruder). Kopfschmerztagebuch führe ich seit 2021 mit 15 bis 30 Kopfschmerztagen pro Monat. Ich habe bereits 3 erfolglose medikamentöse Therapien durch, EEG, MRT, Schlaflabor, Chiropraktik. Alles versucht. 
 

Wirklich neu ist, dass meine Medikamente aktuell nicht mehr wirken.

 

Am 16.3.2025 um 08:00 von Caveman8:

Meine derzeit intensiven Kopfschmerzen folgen mutmaßlich von einer Corona Infektion aus 2021, denn davor hatte ich maximal 1x monatlich Migräne.

 

Am 16.3.2025 um 11:00 von Caveman8:

Ja das habe ich. Mit 40 Stunden werde ich bei meinem jetzigen AG nie durchkommen. 

[..]

Hatte mir dafür auch schon das größte verfügbare Smartphone besorgt und war beim Augenarzt vorstellig. Auch Schlaf: von neuer Matratze, Kopfkissen, Decke. Habe leider wirklich schon alles versucht :'(

 

Am 16.3.2025 um 21:11 von Caveman8:

Das ist war kein Witz aber ggf. unsauber formuliert. In der jetzigen Stelle darf ich Samstag nicht arbeiten. Mein Alltag ist demnach auf 07:00 Uhr bis 19:00 Uhr festgenagelt. 

 

vor 13 Stunden von Caveman8:

Ich arbeite derzeit 60 Std. sehe aber die Möglichkeit nach der Jobrotation wieder auf etwa 50 Std. die Woche zu kommen (analog vor der Jobrotation). 

 

Ganz ehrlich, wenn man das kurz zusammenfassen sollte, dann fällt mir nur ein: a recipe for disaster...

 

zu deinen BU Plänen kann ich mangels Kenntnis nix sagen, fürchte aber, das der Versicherer nicht willens ist, einem Mitdreißiger ohne kritisches Hinterfragen für dreißig Jahre ordentliche Leistungen auszuzahlen. Schau durchaus mal weiter, ob sich über die Schiene was machen lässt, allerdings brauchst du auch einen Plan B.

 

Sonst zieht dein Körper irgendwann die Notbremse, aber so, dass dann gar nix mehr geht.

Am 17.3.2025 um 07:54 von Caveman8:

In einem Job mit deutlich besseren Bedingungen wird mein Gehalt aber entsprechend geringer sein. Mit Kind, Haus etc. muss das natürlich bedacht werden. 

Vielleicht solltet ihr doch mal über den Punkt "Lebensstandard" offener nachdenken. 

Das Kind kostet was, braucht aber auch gesunde Eltern. Du steuerst gerade auf das komplette Gegenteil zu.

Ist das Haus für euch wirklich leistbar? Ist Umzug wirklich ausgeschlossen?

Was macht deine Frau?

Wo könnt ihr reduzieren? Anderes Auto? Urlaube?

Schaut mal wirklich genauer hin.

 

LG

 

 

 

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howhardgerrard87
· bearbeitet von howhardgerrard87

Ich habe auch kein Bock mehr zu arbeiten aber mache daraus kein Fass auf wie hier.

 

Lotto oder Aktien sind Chancen um auszusteigen

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 7 Minuten von howhardgerrard87:

Ich habe auch kein Bock mehr zu arbeiten aber mache daraus kein Fass auf wie hier.

 

Lotto oder Aktien sind Chancen um auszusteigen

Was für ne selten dämliche Aussage. Kann auch nur jemand sagen , der noch nie ernsthaft krank war und wohl unsterblich ist. 
 

Man man man, wie überheblich und arrogant kann man anderen Menschen, die man überhaupt nicht kennt, ggü. sein?!

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howhardgerrard87
· bearbeitet von howhardgerrard87

Wo ist er krank wenn er die AG wechseln kann auf Knopfdruck. Kann und wollen sind zwei unterschiedliche Dinge.

Die Bequemlichkeit hält ihn halt ab

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odensee
vor einer Stunde von howhardgerrard87:

Wo ist er krank wenn er die AG wechseln kann auf Knopfdruck. Kann und wollen sind zwei unterschiedliche Dinge.

Die Bequemlichkeit hält ihn halt ab

Erkundige dich mal zum Thema "Migräne" - oder noch besser: bleib dem Thread doch einfach fern.

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stagflation
· bearbeitet von stagflation
vor einer Stunde von odensee:

oder noch besser: bleib dem Thread doch einfach fern.

Cancel Culture?

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Hotzenplotz2

Ne nur Trotteln sagen, dass sie den Rand halten sollen wenn sie nichts beizutragen haben. Wird man ja wohl noch sagen dürfen ohne gleich des cancelings beschuldigt zu werden.

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Caveman8
· bearbeitet von Caveman8
vor 2 Stunden von howhardgerrard87:

Wo ist er krank wenn er die AG wechseln kann auf Knopfdruck. Kann und wollen sind zwei unterschiedliche Dinge.

Die Bequemlichkeit hält ihn halt ab

Meine Leistungen an guten Tagen (und unter wirkenden Schmerztabletten) sind sehr gut. Ich habe eine interne Entwicklung zum Prokuristen in Aussicht (160-210k Jahresgehalt). Da ist eine Jobrotation (intern) bei uns normal. Ich wechsle daher nicht den AG. 
Die Entwicklung breche ich damit ja bereits ab und gehe wieder zurück auf „Los“. Mit kein Bock hat das leider nicht zu tun, insbesondere wenn ich sogar einen weiteren Abstieg zum Consultant ernsthaft in Betracht ziehe. 
 

@kopfsalat23

Ich bin jetzt krankgeschrieben. Meine Ärztin geht nach Schilderung der Lage komplett mit und schreibt mich auch für die gesamte Dauer krank, wenn notwendig. 
 

Ich denke es wird nun auch in Richtung Psychologischer Unterstützung hinauslaufen, da die andauernden Schmerzen auch das ganze Gemüt runterziehen. Eine Abwärtsspirale. 
 

Die finanziellen Bedingungen sind zum Glück gut. Es ist alles mit Einschnitten verbunden aber Probleme bekommen wir nicht. 
 

Frau verdient etwa 90k, Projektmanagerin (Beförderung in 6-12 Monaten). 

Haus kostet derzeit 2.000€ mtl. Wert 1.100.000€, offener Kredit: 580.000€ (hatten viel EK). 
Wie haben beide Geschäftswagen (Nettoabzug jeweils etwa 200€ mtl. da Elektro). 
Urlaube könnten wir deutlich reduzieren. Ist aber derzeit das einzige, was mich noch positiv stimmt  (und auch immer guttut - im letzten Urlaub 2 von 14 Tagen mit Kopfschmerzen). 
Depot etwa 110.000€.

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odensee
vor 10 Minuten von stagflation:

Cancel Culture?

Niemand muss in Threads schreiben, wenn er schon die Fragestellung nicht versteht. 

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MatthiasHelberg

Hier ein paar Anmerkungen:

 

  1. Kopfschmerzen mit den damit verbundenen Konzentrationsstörungen sind eine gar nicht so seltene BU-Ursache.
  2. Was exakt die gesundheitliche Ursache ist, ist i.d.R. unerheblich. Denn es sind nicht irgendwelche Berufskrankheiten oder sowas versichert. Versichert sind die aus Krankheiten und Körperverletzungen resultierenden Einschränkungen auf den zuletzt ausgeübten Beruf. Für eine typische BU müssen diese Einschränkungen mindestens 50% betragen.
  3. Wenn man krankgeschrieben wird, muss der Arzt eine Diagnose stellen. Damit ist die Ursache der Arbeitsunfähigkeit und eventuell auch der Berufsunfähigkeit dokumentiert.
  4. Wenn das der Tarif BVZ 22 ist, reicht schon die Prognose einer voraussichtlich 6-monatigen Krankschreibung, um Leistungen beantragen zu können.
  5. Erhöhungen durch Nachversicherungen und Beitragsdynamik nach Eintritt des Leistungsfalles werden rückgängig gemacht, dafür bezahlte Beiträge werden erstattet. Hintergrund: Sonst gäbe es genügend Leute, die eine BU-Rente von 500 Euro abschließen und bezahlen, um dann unmittelbar bevor der Versicherer leisten soll, auf das Maximum erhöhen würden = finanzielles Fiasko für den Versicherer.
  6. Wird in diesem Tarif einmal eine Leistung beantragt, sind spätere Nachversicherungen ausgeschlossen, egal, wie der Antrag ausgeht.
  7. Wann der Leistungsfall eingetreten ist, ist auch eine Frage der Argumentation, Begründung und Nachweise. Sowohl Versicherte als auch Versicherer haben einen gewissen Spielraum.
  8. Auch wenn man voll arbeitet, kann man unter bestimmten Bedingungen als berufsunfähig gelten, Stichwort Überobligation.
  9. Bei einem Leistungsfall, der innerhalb so kurzer Zeit nach dem Abschluss eintritt, wird ein Versicherer stets sehr genau prüfen, ob die Angaben beim Abschluss korrekt waren.
  10. Gute Besserung und so oder so viel Erfolg.

 

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HIkozaemon
· bearbeitet von HIkozaemon

Schockierender Thread, wirklich heftig!

Zum BU-Thema wurde schon viel gesagt, zum Medizinischen möchte ich eine Sache noch loswerden:
Du schreibst, dass du Migräne + Spannungskopfschmerz + Medication overuse headache hast, aber trotzdem "aktuell" 15g Ibuprofen einnimmst? Neben den beschriebenen Organfolgen erhält das deinen Kopfschmerz aufrecht!

 

Ich gehe mal davon aus, dass du in entsprechender neurologischer Behandlung bist (die Hausarzt-Empfehlung von wem anders hier ist bei der Krankheitsschwere grotesk), aber zumindest beim Lesen fehlt mir die Erkenntnis, dass du deine Medikation JETZT drastisch reduzieren musst, weil diese Medikamente nicht mehr helfen, sondern deinen Kopfschmerz auslösen. Du brauchst einen Medikamentenentzug und adäquate Prophylaxe (Amitriptylin, Betablocker, CGRP-Antikörper....)!

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