fgk 15. März Die Kosten der ETF liegen etwa bei 0,3%. Dazu kommen 0,6% + €36 für den Versicherungsvertrag. Das ist nicht nur im Vergleich mit anderen Anbietern günstig, sondern auch ein verständliches Tarifmodell, da es eben keine weiteren Kosten für Einzahlungen, Zulagen, etc gibt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 15. März vor 10 Minuten von fgk: Die Kosten der ETF liegen etwa bei 0,3%. Dazu kommen 0,6% + €36 für den Versicherungsvertrag. Das ist nicht nur im Vergleich mit anderen Anbietern günstig, sondern auch ein verständliches Tarifmodell, da es eben keine weiteren Kosten für Einzahlungen, Zulagen, etc gibt. Wobei man schon sagen muss, dass das langfristig teurer ist, als so manche Netto-Fondsriesterpolice. 0,6% aus dem Volumen für Fairr, ist jetzt schon nicht ohne. Aber meine Meinung ist ganz grundsätzlich, dass Riester in erster Linie nicht an der 100% Garantie gescheitert, sondern an den überteuerten Gebühren. Würde man auch die Ergebnisse im Forum dazu auswerten, oder über Riester generell, würde sich das sicherlich zeigen, dass die günstigen Produkte auch liefern können. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian 15. März vor 14 Minuten von MichaelMueller: Die meisten Banksparpläne haben mehr Sinn gemacht als diese teuren fondgebundene Riester. Ja, das war ein theoretisches Argument. Im Idealfall sollte es so sein, wie ich schrieb. Dennoch sind die Banksparpläne nicht sinnvoll. Es gab ein Urteil, dass die Negativ-Zinsen nichtig waren. Das wusste man vorher nicht. Dennoch ist die Verzinsung vermutlich zu niedrig für lange Laufzeit und die erhöhte Liquidität bei geringer Volatilität ist nutzlos im Riesterbanksparplanmantel. Ich hätte z.B. 60/40 in einem Vertrag besser gefunden. Der Banksparplan sichert dann die Rückzahlung ab. Das bot aber niemand an. Hinzu kommt das Verrentungsproblem ohne ex-ante bekanntem Faktor. vor 3 Minuten von satgar: meine Meinung ist ganz grundsätzlich, dass Riester in erster Linie nicht an der 100% Garantie gescheitert, sondern an den überteuerten Gebühren. Ich sehe es nicht so, denn es gibt billige Verträge die an der Garantie gescheitert sind. Schaue doch mal im Forum nach. Selbst teure 1,5% Kosten p.a. wären weniger fatal als diese Umschichtungen im Fondssparplandepot gewesen. Zudem verursachen die Umschichtungen Kosten. Die Garantie macht es erst zu einem Versicherungsprodukt, was verhinderte, dass günstige Broker ein Riesterdepot anbieten konnten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 15. März vor 17 Minuten von oktavian: Ich sehe es nicht so, denn es gibt billige Verträge die an der Garantie gescheitert sind. Das Problem ist, dass teure Gebühren, insbesondere upfront Abschlussprovisionen, einen direkten Einfluss auf das Umschichtungsverhalten haben. Nimmt man den Leuten in den ersten 60 Monaten 1500-2500€ an Provision ab, wirkt sich das massiv auf die Möglichkeiten aus, die Garantie endfällig zu erreichen. Du kannst mir ja gerne Forenergebnisse zeigen, bei denen Personen mit günstigen Verträgen meckern. Ich hab da nichts gesehen. Fairr als Fondssparplan und die Handhabung dieses Modells, was man auch schon von anderen Sparplananbietern kannte und kennt, konnte so nicht gut funktionieren. Auch trotz niedrigerer Gebühren nicht. Ich hab aber noch nie jemand lesen können, der mit seiner Nettopolice unzufrieden wäre. Aber da haben wir grundsätzlich wohl ne andere Meinung zu, ist halt so. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian 15. März vor 9 Minuten von satgar: Fairr als Fondssparplan Genau die. Gibt aber Beispiele für alle Fondssparpläne. Die Garantie führt zu einer Pfadabhängigkeit und damit Glücksspiel mit wieviel Riestervermögen vs Garantiebetrag man in den draw-down startete. Manche sind dann nie mehr aus Anleihen raus und im Dauerminus. Andere waren so stark im Plus, dass nicht viel umgeschichtet wurde. Diese Verträge laufen halbwegs ok, aber leiden dennoch unter den Kosten der Garantie. Wie löst denn eine Nettopolice dieses Problem vs z.B. DWS Toprente, die es ohne Ausgabeaufschlag gab? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 15. März vor 9 Minuten von oktavian: Genau die. Gibt aber Beispiele für alle Fondssparpläne. Die Garantie führt zu einer Pfadabhängigkeit und damit Glücksspiel mit wieviel Riestervermögen vs Garantiebetrag man in den draw-down startete. Manche sind dann nie mehr aus Anleihen raus und im Dauerminus. Andere waren so stark im Plus, dass nicht viel umgeschichtet wurde. Diese Verträge laufen halbwegs ok, aber leiden dennoch unter den Kosten der Garantie. Wie löst denn eine Nettopolice dieses Problem vs z.B. DWS Toprente, die es ohne Ausgabeaufschlag gab? Wie eine solche Police aufgebaut ist, habe ich #6 beschrieben. Solche dynamischen 3 Topf Systeme sind typisch für Versicherungs-Garantietarife. Zusätzlich zu diesem dort beschrieben Garantiefonds setzen andere Anbieter zb den DWS Garant Dynamic ein, oder DWS Garant ETF Portfolio, oder DWS Garant ESG. Früher gabs auch noch vielfach den DWS Garant FPI. Die Versicherer versuchen eine Steuerung über die Volatilität im Mantel selbst, die Garantieverzinsung in Topf 1 (als Rechnungszins) und der Kapitalanlage im Wertsicherungsfonds selbst (den der Versicherer nicht steuern kann, aber die Fondsmanager der DWS), das hin zu kriegen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
MichaelMueller 15. März vor einer Stunde von oktavian: Negativ-Zinsen Nicht jeder Banksparplan hatte das (wie auch manche Bausparverträge) darum kommt es eben auf den Sparplan an. Es gibt bessere und schlechtere. Warum es Sie fast gar nicht mehr gibt ist offensichtlich der Anleger hat was davon und der Anbieter wenig vor 1 Stunde von fgk: Die Kosten der ETF liegen etwa bei 0,3%. Dazu kommen 0,6% + €36 für den Versicherungsvertrag. Das ist nicht nur im Vergleich mit anderen Anbietern günstig, sondern auch ein verständliches Tarifmodell, da es eben keine weiteren Kosten für Einzahlungen, Zulagen, etc gibt. Klar als Anbieter halte ich es auch für verständlich und ist brutal gut gemacht. Klingt billig ist aber doch teuer. Nur weil anderen teurer sind muss das Tarifmodell nicht billig sein. Gibt ja auch ein paar ganz nette Rechnungen dazu. Im Endeffekt bringt die Förderung eh nichts weil die Kosten diese so oder so auffressen werden, darum sollte man dieses Argument beim “Verkaufen” verbieten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian 15. März vor 1 Stunde von MichaelMueller: Warum es Sie fast gar nicht mehr gibt ist offensichtlich der Anleger hat was davon und der Anbieter wenig Ich meine es liegt am Verbraucherschutz, der es für Banken unprofitabel machte. Würde dann auch lieber nichts anbieten, wenn im nachhinein Konditionen verschlechtert werden. Beispiele wären Verbot von Weiterreichung der Negativzinsem, Produktinformationsblattzwang, Verbote von eingeplanten Provisionen bei der Verrentung. Diese Bürokratie lohnt evtl. nicht mehr fur die lokale Sparkasse. Die Negativzinsen haben das Produkt auch unattraktiv gemacht und jetzt, wo die Zinsen wieder höher wären, ist der Ruf und damit das Vertriebspotential von Riester nicht gegeben. vor 2 Stunden von satgar: Die Versicherer versuchen eine Steuerung über die Volatilität im Mantel selbst, die Garantieverzinsung in Topf 1 (als Rechnungszins) und der Kapitalanlage im Wertsicherungsfonds selbst (den der Versicherer nicht steuern kann, aber die Fondsmanager der DWS), das hin zu kriegen. Beim Fondssparplan gibt es auch verschiedene Fonds - analog zu den Töpfen. Was genau ist jetzt an der Versicherung besser? Diese hat evtl noch den Malus 1,25% garantiert erreichen zu müssen gegenüber 0% beim Riester-Fondssparplan. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Idontcare 15. März In der Vergangenheit wurde hier im WPF gepredigt, dass die Produktauswahl am Ende steht. Das ist auch weiterhin gültig. Also zunächst Mal die Frage macht Riester Sinn. Wenn man das mit ja beantworten kann, dann nach Produkt schauen. Das sollte unter Einbeziehung der Gesamt-Asset-Allokation statt finden. Dann gibt es potentiell einfach Lösungen: Riester als RK1 definiert auf Grund Beitragsgarantie und dann am besten darstellen über günstige Produkte. Das würde in der Regel Fondsriester ausschließen. Ich habe einen Banksparplan für die Frau und eine günstige klassische Riesterversicherung. Muss man halt schauen was heute auf dem Markt überhaupt noch verfügbar ist. Nur wenn man da nix brauchbares findet, dann würde ich mir überhaupt Fondsriester oder fondsbasierte Riesterversicherungen anschauen. Dann gilt weiterhin Kosten drücken. Evtl. Mit Honorartarif oder ahnliches. Wenn RK1 in der AA schon abgedeckt ist (z.B: durch bAV oder ähnliches) ist man schnell wieder zurück zur Ausgangsfrage ob Riester überhaupt Sinn macht. Ich würde dann Riester sein lassen und einfach frei in RK3 anlegen. LG, Idontcare. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 15. März · bearbeitet 15. März von satgar vor 56 Minuten von oktavian: Diese hat evtl noch den Malus 1,25% garantiert erreichen zu müssen gegenüber 0% beim Riester-Fondssparplan Hier besteht vielleicht ein gedankenfehler. Die Versicherung muss keine 1,25% garantiert erreichen (wo kommt die Zahl her?) Sie muss genauso nur 100% aller Beiträge endfällig garantieren, wie alle anderen auch. Sie hat aber den Vorteil, dass sie in Topf 1 immer einen Mindestzins von 1% (derzeit) als Rechnungszins ansetzt und ansetzen kann. Diese Sicherheit in Topf 1, die es in fondssparplan nicht gibt und geben kann, könnte das Modell besser laufen lassen. Aber langfristig wird man das eh nur am Ende sagen können. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian 15. März vor 7 Minuten von satgar: Die Versicherung muss keine 1,25% garantiert erreichen (wo kommt die Zahl her?) ich dachte das wäre der garantierte, jährliche Rechnungszins je nachdem wann man den Vertrag gemacht hat? Daher muss die Versicherung noch konservativer anlegen als der Fondssparplan, da dieser nur 0% zum Laufzeitende garantiert. 1,25% (2015-2016) habe ich einfach so rausgepickt. Range war von den 3,25% zu Riestereinführung in 2001-2003 bis hin zu nur 0,25% 2022-2024. vor 56 Minuten von Idontcare: Riester als RK1 definiert auf Grund Beitragsgarantie und dann am besten darstellen über günstige Produkte. Das würde in der Regel Fondsriester ausschließen. Ich habe einen Banksparplan für die Frau und eine günstige klassische Riesterversicherung. Das macht wenig Sinn RK1 illiquide zu halten im Riesterbanksparplan, außer bei Kleinstrente mit Auszahlung und überschaubarer Laufzeit. vor einer Stunde von Idontcare: Wenn RK1 in der AA schon abgedeckt GRV oder Pension? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 15. März · bearbeitet 15. März von satgar vor 26 Minuten von oktavian: ich dachte das wäre der garantierte, jährliche Rechnungszins je nachdem wann man den Vertrag gemacht hat? Rechnungszins ist ein kalkulatorischer Zins. Das ist nichts, was tatsächlich am Ende eines Jahres gutgeschrieben wird. Ginge ja bei einer Fondspolice auch gar nicht. Aber da in Topf 1 ein Kalkulationszins von mindestens 1% unterstellt wird, kann der Versicherer mit diesem in jedem Falle wahrscheinlicher die Garantie endfällig erreichen, also wenn das 0,25% wäre wie letztes Jahr. Oder gar null. Mehr Zins lässt die risikobudgets steigen, im Zusammenhang mit Anleihen in Portfolios aus Aktien und Anleihen, hatte das Andreas Beck auch zuletzt erläutert. Mehr an Zins ermöglicht mehr Spielraum für Risiko. Der höhere Zins in Topf 1 führt direkt zu offensiverer Anlage und Umschichtung zwischen den Töpfen. Du hast also genau falsch herum gedacht und vermutet. Es ist genau anders herum. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Idontcare 15. März vor 9 Minuten von oktavian: Das macht wenig Sinn RK1 illiquide zu halten im Riesterbanksparplan, außer bei Kleinstrente mit Auszahlung und überschaubarer Laufzeit. Valider Punkt. In der Ansparphase gehe ich von stetig steigendem Vermögen aus, RK1 ist x % des Gesamtvermögens und steigt daher auch stetig. Der Riesteranteil an x% ist überschaubar, daher werde ich es nicht z.B.: zum Rebalancen brauchen und daher tut mir die Illiquidität nicht weh. Das mag aber bei anderen anders aussehen. In der Auszahlphase entscheide ich dann zu Rentenbeginn, was mir zu diesem Zeitpunkt noch besser in den Kram passt. Ggf. halt förderschädliche Kündigung. vor 16 Minuten von oktavian: GRV oder Pension? Ich habe mich entschieden GRV nicht in meiner AA zu berücksichtigen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian 15. März vor 8 Minuten von satgar: Mehr Zins lässt die risikobudgets steigen, im Zusammenhang mit Anleihen in Portfolios aus Aktien und Anleihen, hatte das Andreas Beck auch zuletzt erläutert. Mehr an Zins ermöglicht mehr Spielraum für Risiko. geht der Versicherer denn dann nicht eigenes Risiko ein? Wenn der Versicherer z.B. 3,25% Rechnungszins annimmt, aber nur 0% oder gar negative Zinsen in diesem Topf gerade bekommt? Klar, ist mehr Zins für den Anleger besser. Ist der Rechnungszins denn gesetzt oder nur unter Schranke bei der angenommenen Verzinsung, um Einlagenrückgewähr zu gewährleisten. Problem mit der asset allokation bekommt man primär nur, wenn der Riester im Minus liegt. Wenn dann der Versicherer 3,25% annimmt und mehr in Aktien bleibt und glaubt das Minus auszugleichen, was passiert dann im Insolvenzfall? vor 2 Minuten von Idontcare: Das mag aber bei anderen anders aussehen. In der Auszahlphase entscheide ich dann zu Rentenbeginn, was mir zu diesem Zeitpunkt noch besser in den Kram passt. Ggf. halt förderschädliche Kündigung. wenn man "Überschuss"-Vermögen hat, ist vieles sehr viel einfacher. Das ist eine schöne Situation. Ich gehe eher davon aus, dass man RK1 als Reserve verfügbar hält. Das, was man nicht kurzfristig braucht, sollte man mit höherer, erwarteter Rendite anlegen. Daher empfand ich den Riester-Banksparplan als non-starter. GRV sollte man berücksichtigen und du machst es vermutlich auch implizit. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 15. März · bearbeitet 15. März von satgar vor 6 Minuten von oktavian: geht der Versicherer denn dann nicht eigenes Risiko ein? Wenn der Versicherer z.B. 3,25% Rechnungszins annimmt, aber nur 0% oder gar negative Zinsen in diesem Topf gerade bekommt? Klar, ist mehr Zins für den Anleger besser. Ist der Rechnungszins denn gesetzt oder nur unter Schranke bei der angenommenen Verzinsung, um Einlagenrückgewähr zu gewährleisten. Problem mit der asset allokation bekommt man primär nur, wenn der Riester im Minus liegt. Wenn dann der Versicherer 3,25% annimmt und mehr in Aktien bleibt und glaubt das Minus auszugleichen, was passiert dann im Insolvenzfall? Du, ich versteh leider nur Bahnhof. Selbst in Negativ-Zinszeiten machten die Versicherer 2% p.a. mit ihren Anlage. Personen mit höherem Rechnungszins mussten diese nur dann real gutgeschrieben bekommen, wenn sich Geld in Topf 1 befand oder es eine klassisch verzinste Police war, die nur aus Topf 1 besteht und dort ein höherer Rechungszins vorlag, zb die damaligen 4% von vor einigen Jahrzehnten. Dazu wurde dann auch die Zinszusatzreserve geschaffen, und gleichzeitig leider Personen mit niedrigen Rechnungszinsen in deren Überschüssen beschnitten, damit Personen mit höheren Garantiezinsen diese auch gutgeschrieben bekamen. Manchmal mussten auch Vermögenswerte der Versicherer liquidiert werden, um Ertrag zu generieren. Das waren dann z.b. Anleihen mit guten Kupons und hohen Bewertungsreserven, die dann realisiert wurden. Nur ne Notlösung, aber gangbare Wege. Es gibt bei dem Modell kein Problem, und Protektor sichert da auch Insolvenzen ab. Das kam bisher aber erst einmal in Deutschland vor. Hat aber mit diesem Modell nichts zu tun. Klar ist: Mehr Rechnungszins ist für Fondsriester super wichtig, macht es attraktiver und steigert die Fondsquoten im Mantel. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian 15. März vor 3 Minuten von satgar: Selbst in Negativ-Zinszeiten machten die Versicherer 2% p.a. mit ihren Anlage. weil die falsch rechnen. Wenn du alles markt-to-market bewertest und nicht zu amortisierten Kosten, bringt dir eine 3% Anleihe, die zu 100 gekauft hast auch evtl nur noch minus 0,5%. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 15. März · bearbeitet 15. März von satgar vor 1 Minute von oktavian: weil die falsch rechnen. Wenn du alles markt-to-market bewertest und nicht zu amortisierten Kosten, bringt dir eine 3% Anleihe, die zu 100 gekauft hast auch evtl nur noch minus 0,5%. Ja, die haben alle keine Ahnung, die Finanzaufsicht auch nicht, usw. Wie bewertet wird, wird vorgegeben. Fertig. Hier kommen wir nicht weiter, dachte ich mir aber auch schon. Will das Fass nicht weiter öffnen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian 15. März vor 27 Minuten von satgar: Hier kommen wir nicht weiter, dachte ich mir aber auch schon. Will das Fass nicht weiter öffnen. Das stimmt. Versicherer sind teilweise gute short Kandidaten gewesen. Das gleiche Problem (keine Marktwerte für Bilanz nehmen) gab es auch bei Banken wie Silicon Valley Bank. Trotzdem ist es manchen Marktteilnehmern aufgefallen. Ich empfehle nicht alles zu glauben, was die Versicherer so schreiben. Wenn du die Rendite eines Jahres berechnest nimmt du Marktwerte. Der Regulierer erlaubt es auch nur anders zu rechnen, wenn die assets bis maturity bzw. lange gehalten werden. Daher passt es schon circa, aber ist für deine Aussage falsch gerechnet, wenn es um die erzielte Rendite eines Jahres geht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Richie_Rich 15. März 5 hours ago, satgar said: 0,6% aus dem Volumen für Fairr, ist jetzt schon nicht ohne. In der Auszahlungsphase fallen dann nochmal Kosten an. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 15. März Gerade eben von oktavian: Daher passt es schon circa, aber ist für deine Aussage falsch gerechnet, wenn es um die erzielte Rendite eines Jahres geht. Ich hab nichts gerechnet ^^. Ich gebe nur Zahlen aus Geschäftsberichten wieder, nicht mehr, und nicht weniger. Gerade eben von Richie_Rich: In der Auszahlungsphase fallen dann nochmal Kosten an. Ja, wie überall. Wenn eine lebenslange Rente erbracht wird, berechnet jeder Anbieter Kosten. Im Marktdurchschnitt sind das 1,5% jeder Rentenzahlung. Es gibt mal Anbieter die nehmen nur 1%…mal gibt es welche mit 1,75% (Allianz), mal auch bis zu 2,8% (WWK). Aber Geld für die Vertragslaufzeit bis zum Tode, bei dem der Rentner ja auch noch Kunde ist, wird genommen. Klar. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian 15. März · bearbeitet 15. März von oktavian vor 13 Minuten von satgar: Ich hab nichts gerechnet ^^. Ich gebe nur Zahlen aus Geschäftsberichten wieder, nicht mehr, und nicht weniger. das ist der Fehler. Im GB stehen üblicherweise auch die Marktwerte drin. Ich bringe mal ein einfaches Beispiel: Anleihe 3% Kupon zu 100 gekauft. Am Jahresanfang sei der Kurs 103 und am Jahresende 100. Du rechnest mit 3% Rendite bzw. übernimmst die Zahlen 1:1 aus dem GB und ich rechne mit 0% Rendite für dieses Jahr ^^. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
chirlu 15. März Bei Fairriester sind es 2% (0,5% einmalig zu Rentenbeginn und 1,5% von den Rentenzahlungen). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 15. März vor 23 Minuten von chirlu: Bei Fairriester sind es 2% (0,5% einmalig zu Rentenbeginn und 1,5% von den Rentenzahlungen). Direkt zu Beginn vom großen Kuchen was zu nehmen, ist natürlich lukrativ für den Anbieter. Immerhin könnte der Kunde ja nicht so alt werden und/oder keine Hinterbliebenenleistung vereinbart haben, dann entfiele diese Gebühreneinnahme schnell wieder. Aber hat man sich von zb 100.000€ Gesamtguthaben einmalig schon mal 0,5% gesichert, ist man damit Safe. Ich find das immer nicht so dolle, diese Regelungen. Sie sind auch vergleichsweise selten am Markt. vor 26 Minuten von oktavian: das ist der Fehler. Im GB stehen üblicherweise auch die Marktwerte drin. Ich bringe mal ein einfaches Beispiel: Anleihe 3% Kupon zu 100 gekauft. Am Jahresanfang sei der Kurs 103 und am Jahresende 100. Du rechnest mit 3% Rendite bzw. übernimmst die Zahlen 1:1 aus dem GB und ich rechne mit 0% Rendite für dieses Jahr ^^. Man kann natürlich auch immer andere mathematische Grundsätze anwenden. Was das allerdings bringen soll, erschließt sich mir nicht. Immerhin hält ein Lebensversicherer seine Anlagen ja auch bis zur Fälligkeit, außer es kommt was unvorhergesehenes dazwischen, wie ich es oben geschildert haben. Aber gut, mach du gern wie du meinst Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
chirlu 15. März vor 2 Minuten von satgar: Direkt zu Beginn vom großen Kuchen was zu nehmen, ist natürlich lukrativ für den Anbieter. Tatsächlich ist es versicherungsmathematisch äquivalent. Wenn man am Anfang einmal 2% entnimmt, führt das zu einer um 2% geringeren Rente – genau wie wenn am Anfang nichts fällig wird und man von jeder Einzelzahlung 2% abzieht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 15. März · bearbeitet 15. März von satgar vor 8 Minuten von chirlu: genau wie wenn am Anfang nichts fällig wird und man von jeder Einzelzahlung 2% abzieht. Und wenn wir einen Versicherer als Beispiel nehmen, also keinen Fondssparplan Anbieter: Rentenphase beginnt mit 67 keine Hinterbliebenenleistung Tod nach 5 Jahren Gebühren 1,5% jeder Rentenzahlung gleichbleibende Bruttorente von 1.000€ mtl. Dann hat der Versicherer doch nur 900€ verdient und würde mehr verdienen, je länger die Rente läuft, oder nicht? Nehme ich am Anfang von Summe X aber nochmal nen schönen Einmalbeitrag, müsste sich das doch positiv für den Versicherer und seine Gebühreneinnahme auswirken. So ganz versteh ich’s noch nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag