Pimp September 18, 2022 · bearbeitet September 18, 2022 von Pimp Hallo zusammen, in folgendem Vortrag auf You-Tube wird von einem vermeintlichen Profi behauptet Market-Maker für Optionen würden gelegentlich die Spreads anpassen um die Risiken ihres bestehenden Gamma Exposure zu reduzieren bzw. den Preis des Underlyings zu drücken. (Minute 13:00 bis 13:30) https://www.youtube.com/watch?v=81-vjL-YdyA Meine Fragen dazu: Hat eine Anpassung der Option-Spreads Auswirkungen auf diejenigen Optionen, die bereits verkauft wurden? Oder anders formuliert, ist eine nachträgliche Anpassung der Spreads zulässig? Ich kann nachvollziehen, dass der Market-Maker versuchen wird durch die Erhöhung der Spreads weiteres Open Interest in bestimmten Calls zu vermeiden aber ich kann nicht nachvollziehen wie er durch eine Erhöhung der Spreads den Kurs des Underlyings drücken könnte. Das wäre nach meinem Verständnis nur möglich wenn er es schaffen würde die Masse aus Ihren Calls heraus zu drängen. VG Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
passiv_Investor September 18, 2022 Die Spreads richten sich nach Angebot und Nachfrage. Wenn der Market Maker also weiterhin innerhalb seiner Vorgaben von der Börse den Basiswert betreut mit dem Stellen von Geld-/Briefkursen, dann ist das alles legal. Man muss ja nicht mit ihm handeln, wenn einem der Kurs nicht passt. Und jeder andere Marktteilnehmer ist ebenso berechtigt bessere Kurse innerhalb des Spreads der Market Maker zu stellen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
chirlu September 18, 2022 vor einer Stunde von Pimp: Hat eine Anpassung der Option-Spreads Auswirkungen auf diejenigen Optionen, die bereits verkauft wurden? Nein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian September 18, 2022 vor 5 Stunden von chirlu: vor 6 Stunden von Pimp: Hat eine Anpassung der Option-Spreads Auswirkungen auf diejenigen Optionen, die bereits verkauft wurden? Nein. für margin calls wird vom Broker vielleicht der schlechtere bid oder ask genommen, je nach dem ob man long oder short ist. Auch draw-down fällt etwas ausgeprägter aus. Also der Marktwert ist geringer. Spielt bei Halten bis Endfälligkeit ohne leverage keine Rolle. Diese spreads sind genau der Nachteil des Optionshandels (Derivate) im Vergleich zum liquideren Aktienmarkt. Würde viel mehr Optionen handeln, wenn die spreads nicht wären. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
B.Axelrod September 19, 2022 Am 18.9.2022 um 11:35 von passiv_Investor: Die Spreads richten sich nach Angebot und Nachfrage. Wenn der Market Maker also weiterhin innerhalb seiner Vorgaben von der Börse den Basiswert betreut mit dem Stellen von Geld-/Briefkursen, dann ist das alles legal. Man muss ja nicht mit ihm handeln, wenn einem der Kurs nicht passt. Und jeder andere Marktteilnehmer ist ebenso berechtigt bessere Kurse innerhalb des Spreads der Market Maker zu stellen. Vor allem- wer akzeptiert bitte den vollen Spread? Es spielt sich doch fast alles irgendwo +/- ungefähr in der Mitte ab, wenn man nicht gerade marktenge Underlyings hat oder sofort eine Ausführung haben will. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag