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Gast260303

Neue Öl-Heizung - Buderus Brennwert

Empfohlene Beiträge

Malvolio
vor 9 Minuten von BWL0815:

 

Die Ausnahme was die Niedertemperaturkessel angeht scheint weiter zu gelten:

 

 

https://www.telepolis.de/features/Heizungsgesetz-Hunderttausende-Oel-und-Gasheizungen-muessen-2024-ersetzt-werden-9069658.html

Danke für den Link. :thumbsup: Trotzdem weiß man letztendlich nicht, woran man ist. Man fragt sich ja auch, ob die lokalen Stromnetze es überhaupt mitmachen, wenn wirklich in großem Umfang auf Wärmepumpen und Elektromobilität umgestiegen würde. Ich fürchte da wird mancher auch noch Überraschungen erleben.

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Malvolio
vor 35 Minuten von Holgerli:

Ja, dass mit dem nicht (mehr) melden musste ich auch feststellen. Wir hatten nur zwei Heizungsbauer angefragt. Einer hat sich garnicht gemeldet. Der andere war zwar da und hat aufgenommen und wollte sich dann (wegen Urlaub) in 3 Wochen melden. Trotz mehrfacher Nachfrage war dann aber Funkstille.

Man fühlt sich irgendwie ein wenig "allein auf hoher See". Was soll ich machen? Soll ich nochmal Öl bestellen? Fragen über Fragen ....

 

Letztendlich wird es wohl bei uns eine Wärmepumpe werden. Wäre ja Quatsch, jetzt noch eine neue Öl- oder Gasheizung einbauen zu lassen. Aber bei einem Altbau ist es eben nicht so einfach.

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satgar

Findet Ihr nicht, ihr macht euch selbst total verrückt über etwas, was noch nicht ein Stein gemeißelt ist? Aktuell müsst Ihr euch nach dem jetzt gültigen GEG richten. Alles andere steht noch nicht fest, da es keine Novelle des Gesetzes gibt.

 

Wenn hier also geschrieben wird, man wäre da ganz alleine mit dem Thema, alles unklar, alles verwirrend, dann liegt das auch daran, dass nur spekuliert wird und es eben noch gar keine festen Regeln (der neuen Novelle) gibt. Man kann sich da also auch selbst über ungelegte Eier verrückt machen. Kann ich nicht nachvollziehen. Erst kommen die konkreten Regeln, dann das konkrete Handeln. Anders gehts doch nicht.

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Holgerli
Gerade eben von satgar:

Findet Ihr nicht, ihr macht euch selbst total verrückt über etwas, was noch nicht ein Stein gemeißelt ist? Aktuell müsst Ihr euch nach dem jetzt gültigen GEG richten. Alles andere steht noch nicht fest, da es keine Novelle des Gesetzes gibt.

Ganz ehrliche Meinung? Auch wenn es jetzt gerade ein Gebashe wegen des Heizungsgesetz von Habeck von allen Seiten gibt glaube ich, dass das Thema sehrwohl in Stein gemeißelt ist. Spätestens 2030. Und egal welche Regierungs-Koalitionen bis 2030 an der Regierung sein werden.

Fossile Energieträger sind meiner Meinung nach raus. Bis spätestens 2030 als Austauschanlagen und bis spätestens 2040 auch für Bestandsanlagen.

Da mache ich mir lieber schon jetzt meine Gedanken bevor ich mir 2024 einen neuen Öler kaufe, den ich irgendwann 203X per Gesetz dann zwangsweise rauschmeissen muss.

 

Wenn ich heute 65 wäre oder so und nicht mehr damit rechne 2040 zu erreichen dann würde ich ggf. die Lage auch anders einschätzen. So geht es hier um Investitionssiherheit für die näxhsten 20 bis 25 Jahre.

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Okabe

Und ich denke, dass das ganz rückabgewickelt werden wird. Wieviel Gas verbraucht nochmal ein durchschnittliches Einfamilienhaus in den USA im Jahr? Wieviele Kohlekraftwerke baut China nochmal pro Woche aktuell dazu? (egal wieviel EE China baut, für das Klima zählen nur die Emissionen)

 

Und so weiter. Die Frage ist nur, wann...

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Gast260303
· bearbeitet von BWL0815
36 minutes ago, satgar said:

Findet Ihr nicht, ihr macht euch selbst total verrückt über etwas, was noch nicht ein Stein gemeißelt ist? Aktuell müsst Ihr euch nach dem jetzt gültigen GEG richten. Alles andere steht noch nicht fest, da es keine Novelle des Gesetzes gibt.

 

Ich hatte diesen Thread schon vor einem Jahr erstellt, ich war nur zwischenzeitlich der Falschinformation aufgegesssen, dass mit dem neuen Gesetz auch Niedertemperaturkessel nach 30 Jahren ersetzt werden müssen, das hätte mich unter erheblichen Zugzwang gesetzt, in 4 Monaten ist wieder Winter und den Heizungsbauern wird gerade die Türe eingerennt, da hätte ich jetzt handeln müssen. Man sollte den Leuten schon mehrere Jahre Zeit lassen eine neue Heizung zu planen und umzusetzen, wenn es mit einem plug&play Austausch eben nicht getan ist.

 

An dieser Stelle die Bitte bzw. den Vorschlag, alles was die Heizungen der User hier persönlich betrifft und technische Details am konkreten Beispiel diskutieren wie hier, die gesamtgesellschaftlichen Konsequenzen und das neue Gesetz im Allgemeinen dann in diesem Thread:

 

 

Dieses Thema besitzt enorme politische Brisanz, betrifft es doch 3/4 aller Haushalte in einer ohnehin schon angespannten Wohnungsmarktsituation, hier im Forum wird es wohl niemanden ruinieren, aber gerade deswegen sollte man das Private (dieser Thread) und das Politische (der andere Thread) trennen. Obwohl ich nicht mit Gas heize finde ich gerade das Verbot von Gasheizungen absolut hirnrissig und in der Praxis kaum durchsetzbar, aber das gehört dann dort hin und nicht hier her.

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Malvolio
vor 1 Stunde von satgar:

Findet Ihr nicht, ihr macht euch selbst total verrückt über etwas, was noch nicht ein Stein gemeißelt ist? Aktuell müsst Ihr euch nach dem jetzt gültigen GEG richten. Alles andere steht noch nicht fest, da es keine Novelle des Gesetzes gibt.

 

Wenn hier also geschrieben wird, man wäre da ganz alleine mit dem Thema, alles unklar, alles verwirrend, dann liegt das auch daran, dass nur spekuliert wird und es eben noch gar keine festen Regeln (der neuen Novelle) gibt. Man kann sich da also auch selbst über ungelegte Eier verrückt machen. Kann ich nicht nachvollziehen. Erst kommen die konkreten Regeln, dann das konkrete Handeln. Anders gehts doch nicht.

Niemand macht sich verrückt, ich zumindest nicht. Aber ich wüsste schon gerne woran ich bin und womit man zumindest in den nächsten 1-3 Jahren planen kann. Es geht hier ja nicht nur um viel Geld sondern auch um das eigene Zuhause.

 

 

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reko
· bearbeitet von reko
vor 2 Stunden von satgar:

Findet Ihr nicht, ihr macht euch selbst total verrückt über etwas, was noch nicht ein Stein gemeißelt ist?

Bei Investments (egal ob in eine neue Heizung oder in die Heizungsbaubranche oder davon betroffene Branchen) ist es sinnvoll etwas weiter voraus zu denken und mit Wahrscheinlichkeiten zu rechnen. Wer immer nur abwartet bis alles in Stein gemeißelt ist, der kommt schon mal zu spät.

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 5 Minuten von reko:

Bei Investments (egal ob in eine neue Heizung oder in die Heizungsbaubranche oder davon betroffene Branchen) ist es sinnvoll etwas weiter voraus zu denken und mit Wahrscheinlichkeiten zu rechnen. Wer immer nur abwartet bis alles in Stein gemeißelt ist, der kommt schon mal zu spät.

Also so investiert im Wertpapierbereich wohl keiner. Wenn ich jetzt (siehe Ende im Thread nachfolgend) ohne zu wissen ob das kommt jetzt schon über VL nachdenken würde, fänd ich das genauso Käse. Jede Handlung im Bereich der Heizung könnte falsch sein. Entweder, weil man gar nichts machen muss. Oder auch, weil man das falsche gemacht hat und die Regeln dann andere sind. Ich würde persönlich so nicht vorgehen. Aber jeder wie er mag. Ich halt mich lieber an Gesetze und Regeln, die es gibt. Und nicht an Spekulationen, was könnte wie sein...

 

 

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Gast260303
· bearbeitet von BWL0815
1 hour ago, satgar said:

 Jede Handlung im Bereich der Heizung könnte falsch sein.

 

 

Das ist wahr und genau das sorgt für Verunsicherung, zumal vieles was heute noch erlaubt ist, in kürzester Frist nicht mehr erlaubt sein wird, eine neue Ölheizung kann ich bestenfalls noch binnen der nächsten 2 Jahre einbauen, für eine Wärmepumpe läuft mir die Zeit nicht davon. In diesem Sinne, der Spatz in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach und der Teufel den man kennt, besser als der Teufel den man nicht kennt.

 

Könnte ich meine fossile Heizung plug&play tauschen hätte ich das schon vor einem Jahr getan, ich habe das "Problem", quasi den Mercedes 123er unter den Ölheizungen zu haben, ich wäre bescheuert so eine Heizung ohne Not jetzt oder überhaupt jemals zu tauschen, aber sollte mich eine Wärmepumpe in der Installation mehrere 10k mehr kosten, oder mich doch eine sofortige Austauschpflicht treffen, würde ich meine einwandfreie (32 Jahre alte) Heizung dann noch dieses Jahr gegen eine von mir ungeliebte Brennwertheizung tauschen mit der ich nochmal 20 Jahre einigermaßen Ruhe hätte.

 

Ich hätte den Handwerker tatsächlich schon vor einem Jahr kommen lassen und weniger reden sollen. Deswegen auch mein Rat an alle die eine ähnlich alte Ölheizung haben, lasst euch persönlich vom Heizungsbauer und Kältetechniker beraten, die Wärmepumpe wird euch nicht davon laufen, für die (im Zweifel besseren) Alternativen bleiben bestenfalls 2 bis 3 Jahre.

 

 

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Gast260303
· bearbeitet von BWL0815

Der Heizungsbauer war inzwischen da, wen es interessiert:

 

Ölbrennwert ginge ohne weitere nennenswerte Umbauten (säurehaltiges Kondensat ist in der Größenordnung wohl kein Thema), es müsste nur ein kleines Rohr in den Kamin eingelassen werden. Ölheizungen sind herstellerseitig grade wohl quasi ausverkauft, aber die Heizungsbauer haben vorgesorgt und entsprechende Bestände, wollte ich eine neue Ölheizung müsste ich mit November rechnen. Bei einer Hybrid-Lösung hat er nur mit dem Kopf geschüttelt obwohl er daran am meisten verdienen würde, das spricht für ihn, interessant vielleicht, dass eine Hybridlösung auch mit verschiedenen Fabrikaten in Kombination ginge, also z.B. fossil Buderus und Wärmepumpe meinetwegen Daikin.

 

Zur Wärmepumpe, die Außenarbeiten (Fundament, Rohre) sind nicht so teuer wie ich befürchtet hatte, macht aber z.B. der Landschaftsgärtner, einen Elektriker bräuchte es im Zweifel auch. Aufstellungsort und Rohrleitungen wären so wie es mir schon gedacht hatte.

 

Zum Preis, der Größenordnung der Wärmepumpe und den nötigen Vorlauftemperaturen konnte er mir ohne Heizlastberechnung nichts sagen, der jetzige Ölverbrauch und die Heizleistung der vorhandenen Ölheizung lassen da keinen vernünftigen Rückschluß zu und die Vorlauftemperaturen wird man wohl probieren müssen wie niedrig man kommen kann, da bin ich so schlau wie vorher, werde vll. mal von einer unabhängiger Seite eine Heizlastberechnung machen lassen, falls es da geeignete Anbieter gibt (und um böse Überraschungen zu vermeiden). Über Dämmung haben wir nicht geredet, da würde ich außen wie innen auch nichts machen, was denke ich auch nicht nötig ist.

 

Allgemein hat der Heizungsbauer einen sehr kompetenen Eindruck und freundlichen Eindruck gemacht, nicht zu einer Ölheizung geraten und was die Wärmepumpe angeht keinerlei Versprechen gemacht. Auf Detailfragen wie Heizstab und Pufferspeicher hab ich dann verzichtet, da wird ja im Internet hitzig diskutiert, da vertraue ich aber am Ende dem Handwerker vor Ort. Frost bei Monoblock ist auch kein Thema, da die Frage im Thread aufkam. 

 

Ich werde jetzt die weiteren Jahre einfach nichts tun und wenn die Ölheizung anfängt Probleme zu machen mal über eine Wärmepumpe nachdenken, Ersatzteile gäbe es wenn auch nur noch gebraucht (mein Viessmann-Installateur meinte zwar die Ersatzteilversorgung sei gesichert, aber dabei handelt es sich wohl um gebrauchte Teile).

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reko
· bearbeitet von reko
vor 50 Minuten von BWL0815:

Der Heizungsbauer war inzwischen da

Inzwischen soll das neue Heizungsverbot nur noch für den Neubau gelten. Vor einer Entscheidung zum Umbau des Heizsystems im Altbau sollen die Kommunen ihre Planungen vorlegen. Falls dann z.B. ein Fernwärmenetz geplant ist, dann braucht man in der Zwischenzeit die Vorgaben nicht erfüllen.

2021/06/14 Update: Verbot von Öl- und Gasheizungen kommt für Altbau später

 

Da in naher Zukunft auch der Neubau absehbar nicht richtig laufen wird, könnte die Verfügbarkeit und Preise für Heizungen in nächster Zeit wieder besser werden.

 

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Gast260303
18 minutes ago, reko said:

Inzwischen soll das neue Heizungsverbot nur noch für den Neubau gelten. Vor einer Entscheidung zum Umbau des Heizsystems im Altbau sollen die Kommunen ihre Planungen vorlegen. Falls dann z.B. eine Fernwärmenetz geplant ist, dann braucht man in der Zwischenzeit die Vorgaben nicht erfüllen.

2021/06/14 Update: Verbot von Öl- und Gasheizungen kommt für Altbau später

 

Da in naher Zukunft auch der Neubau absehbar nicht richtig laufen wird, könnte die Verfügbarkeit und Preise für Heizungen in nächster Zeit wieder besser werden.

 

 

Damit fällt man noch hinter die Pläne der GroKo zurück, die hatte meine ich ein Verbot von Ölheizungen für 2026 beschlossen. Ist die Frage ob man den Geist jetzt wieder in die Flasche kriegt oder der Boom neuer Ölheizungen noch ein paar Jahre anhält und die ganze Verunsicherung und Wut, aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.

 

Ich hätte eher die Herstellung neuer Ölheizungen verboten, aber nicht den Einbau und Betrieb, dann würden viele mit neueren Häusern vll. freiwillig wechseln und gebrauchte Ölheizungen wären dann eine günstige Alternative für ältere Häuser.

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Gast260303

Aus aktuellem Anlass wäre es mir recht, wenn dieser Thread vll. wieder geöffnet werden könnte und dafür hier geschlossen.

 

 

Der Absatz neuer Heizungen ist eingebrochen (könnte natürlich auch am Neubau liegen), nur Ölheizungen trotzen dem Trend. Ich selber habe mich mit dem Thema Wärmepumpe arrangiert, warte aber bis zum Totalschaden der vorhanden Ölheizung und hoffe bis dahin auf verbesserte Wärmepumpen mit Co2 als Kältemittel auch für normale Haushaltsgeräte.

 

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Ampel-wird-Waermepumpen-Ziel-krachend-verfehlen-article25075462.html

 

 

 

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Gast260303
· bearbeitet von BWL0815

Wies aussieht wurde das Heizungsgesetz nun komplett gekippt, ärgern wird das vor allem die, die noch gute Öl- und Gasheizungen auf den (scheinbar) letzten Drücker ersetzt hatten, das waren nicht wenige.

 

Ich selber habe mich mit einer Wärmepumpe inzwischen arrangiert, werde aber wie mehrmals geschrieben, die vorhandene Heizung bis zum Totalschaden weiter betreiben.

 

https://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/heizungsgesetz-union-und-spd-einigen-sich-auf-reform-und-kippen-65-prozent-regel-a-ed28fb1a-a187-4f98-8f68-505695f40333

 

PS: Ohne Quasi-Wärmepumpenzwang könnten die nun billiger werden, eigentlich eine Win-Win Situation für alle. Ich denke die hohen Co2 Preisen mit denen Habeck immer gedroht werden so dramatisch auch nicht kommen, die würden ja EU-weit gelten, also werden sie auch auf EU-Ebene gekippt werden.

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Solara

Ich freue mich. Ich habe zwar in einem vermieteten Objekt auf den letzten Drücker die alte Ölbrennwertheizung, die schon knapp 30 Jahre alt war und bestimmt noch weiter funktioniert hätte, herausgeworfen und dafür eine Gasbrennwert gekauft. Aber ich kann die Kosten umlegen und tatsächlich haben meine Mieter nun geringe Heizkosten. Zudem habe ich einen weiteren Kellerraum gewonnen, weil der Öltank rausgeflogen ist. 

 

In unserm Haus läuft eine 27 Jahre alte Gasbrennwert und es freut mich, dass die im Havariefall nun einfach ersetzt werden kann. Sie ist nur badezimmerschrankgroß und keiner hat hier Bock auf eine große Wärmepumpe. Den Gaskosten sehe ich gelassen entgegen. Erst neulich ist mir die Gasrechnung von 2003 mit 1136 Euro in die Hände gefallen, die letzte ist von 2025 mit 1342 Euro. Weder überzeugt mich der marginale Preisanstieg vom Kauf einer Wärmepumpe, noch möchte ich auf die einfache Bedienbarkeit meiner Gasheizung verzichten. Abgesehen davon, dass meine Gasheizung in 26 Jahren nur 2x einen Handwerker gesehen hat, nie eine Wartung bekam und laut Kaminkehrer top Abgaswerte hat.

 

Wir haben uns ganz aktuell seit heute eine Klimaanlage zulegt. Die kann im Sommer mit PV kühlen und bei leeren Gasspeicher im Winter dann heizen. Außerdem sieht die Außeneinheit wie eine Wärmepumpe aus. :lol:

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Michaael
vor 7 Stunden von BWL0815:

 

 

https://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/heizungsgesetz-union-und-spd-einigen-sich-auf-reform-und-kippen-65-prozent-regel-a-ed28fb1a-a187-4f98-8f68-505695f40333

 

 Ich denke die hohen Co2 Preisen mit denen Habeck immer gedroht werden so dramatisch auch nicht kommen, die würden ja EU-weit gelten, also werden sie auch auf EU-Ebene gekippt werden.

Also glaubst du nicht, dass die Co2 Kosten für den Verbraucher ab 2027 in die Höhe schießen? Wenn es noch aktuell ist, soll ab 2027 der Preis durch den Handel nach Emissionszertifikaten bestimmt werden, weshalb die Preise sich frei bewegen können.

 

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Gast260303
· bearbeitet von BWL0815
11 minutes ago, Michaael said:

Also glaubst du nicht, dass die Co2 Kosten für den Verbraucher ab 2027 in die Höhe schießen? Wenn es noch aktuell ist, soll ab 2027 der Preis durch den Handel nach Emissionszertifikaten bestimmt werden, weshalb die Preise sich frei bewegen können.

 

 

Das glaube ich tatsächlich nicht, weil Wahlen und so (National und EU) und andere Themen inzwischen im Vordergrund stehen. Wir stehen vor spannenden Landtagswahlen die die politische Landschaft ordentlich durcheinander wirbeln werden.

 

Linke Medien spinnen ja gerade das Narrativ, dass Mieter die Leidtragenden sind, aber Mieter hätten direkt oder indirekt auch die 50k Wärmepumpen zahlen müssen und viele Vermieter hätten evtl. auch Stromdirektheizungen oder andere "Bastellösungen" installiert, die die Mieter teurer als heute Gas gekommen wären. Am Ende zahlt der der heizt, egal Mieter oder Eigentümer, kein Vermieter wird seinen Mietern die Heizung zahlen. Eine Politik die Kraftstoffe willkürlich verteuert wird über kurz oder lang abgewählt werden, Mieter und Eigentümer sitzen hier im selben Boot und sollten sich nicht gegeneinander aufwiegeln lassen, wenn die Politik die Verantwortlichen sind.

 

 

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satgar
vor 3 Stunden von BWL0815:

 

Das glaube ich tatsächlich nicht, weil Wahlen und so (National und EU) und andere Themen inzwischen im Vordergrund stehen. Wir stehen vor spannenden Landtagswahlen die die politische Landschaft ordentlich durcheinander wirbeln werden.

 

Linke Medien spinnen ja gerade das Narrativ, dass Mieter die Leidtragenden sind, aber Mieter hätten direkt oder indirekt auch die 50k Wärmepumpen zahlen müssen und viele Vermieter hätten evtl. auch Stromdirektheizungen oder andere "Bastellösungen" installiert, die die Mieter teurer als heute Gas gekommen wären. Am Ende zahlt der der heizt, egal Mieter oder Eigentümer, kein Vermieter wird seinen Mietern die Heizung zahlen. Eine Politik die Kraftstoffe willkürlich verteuert wird über kurz oder lang abgewählt werden, Mieter und Eigentümer sitzen hier im selben Boot und sollten sich nicht gegeneinander aufwiegeln lassen, wenn die Politik die Verantwortlichen sind.

 

 

Die Auswirkungen auf den Preis werden bleiben. Aus folgenden Gründen:

 

- Zertifikate Handel wird kommen

- Vorgaben für „grünes Öl und Gas“ sollen für Lieferanten kommen. Da gibt es aber noch viel zu wenig Angebot für grünes Gas und Wasserstoff Beimengung z.b. Das wird den Preis für den Endkunden erhöhen

- so oder so werden schrittweise Personen Öl und Gas verlassen. Gerade bei letzteren muss die Instandhaltung und der Betrieb der Infrastruktur des Netzes auf weniger Nutzer verteilt werden. Das steigert den Preis für den einzelnen

 

 

Ich kann wirklich keine Entspannung oder Entwarnung für Gas und Öl Endkunden erkennen. Ich las im Internet schon Personen die einfach grüne Politik in schwarzem Anstrich sehen. Und letztlich ist das auch so. Weil man sich ja trotzdem dem gleichen Ziel weiterhin verpflichtet fühlt. Daran wurde ja nichts aufgeweicht. Und so lange das so ist, werden Mechanismen greifen, die Leute von Gas und Öl weg treiben sollen. Sonst wäre das nicht erreichbar und auch nicht logisch.

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Gast260303
· bearbeitet von BWL0815

"10% Biodiesel" beim Heizöl beeindrucken mich jetzt nicht, HVO sollte eigentlich auch als Heizöl funktionieren (gibt es meine ich auch schon). Bei Gas kann ich nicht mitreden, da würde ich mir eher Sorgen machen, ob das Gasnetz gebietsweise stillgelegt wird, das wird lokal dann aber auch ein Politikum werden, hier am Beispiel Mannheim:

 

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/mannheim/erdgas-gas-ende-2035-mvv-mueller-gemeinderat-mannheim-100.html

 

https://www.mannheimer-morgen.de/wirtschaft_artikel,-regionale-wirtschaft-gas-aus-in-mannheim-wohl-nicht-vor-2037-_arid,2356961.html

 

Wirklich entschieden ist da aber auch nichts, sieht eher so aus, als würde man schrittweise zurückrudern.

 

75% aller Haushalte heizen derzeit fossil, der Flaschenhals sind eh die Installateure und die werden aus Altersgründen eher weniger als mehr, wie soll das rein praktisch funktionieren? Das wäre vielleicht die interessanteste Frage, denn da ist egal wo man selbst im politischen Spektrum steht oder was Öl und Gas am Ende kosten, was tun, wenn schlicht niemand da ist, die Wärmepumpen alle einzubauen?

 

Ich würde übrigens "Wärmepumpenbauer" als eigenen Lehrberuf einführen, der Scheiße Sanitär-Part dürfte viele abschrecken und eine Wärmepumpe richtig auszulegen ist nicht trivial, wäre dann eher ein Beruf für gute Realschüler oder praktisch veranlagte Gymnasiasten.

 

Quote

Und so lange das so ist, werden Mechanismen greifen, die Leute von Gas und Öl weg treiben sollen. Sonst wäre das nicht erreichbar und auch nicht logisch.

 

Der ein oder andere wird seine Konsequenz daraus an der Wahlurne ziehen, die Leute wissen wer Benzin und Gas teuer macht.

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 12 Minuten von BWL0815:

Ich würde übrigens "Wärmepumpenbauer" als eigenen Lehrberuf einführen, der Scheiße Sanitär-Part dürfte viele abschrecken und eine Wärmepumpe richtig auszulegen ist nicht trivial, wäre dann eher ein Beruf für gute Realschüler oder praktisch veranlagte Gymnasiasten.

Da bin ich sogar bei dir. Insbesondere auch, weil das heute auch alles miteinander vernetzt ist.

 

Die kontrollierte Wohnraumlüftung mit dem Smarthome, der Elektriker mit dem aufgemotzten Schaltschrank, der Solarteur mit der PV Anlage und dem Speicher und der Wallbox. Und und und. Diese ganzen Systeme greifen heute ineinander. Das war früher nicht so. Da hatte die Heizung mit dem Schaltschrank und „Elektriker„ im eigentlichen Sinne nichts zu tun. Heute ist das alles verzahnt, und die Berufsbeschreibung bildet das nicht so ab.

 

Für Wärmepumpen ist oft noch ein Elektriker und für draußen der Galabau wegen einem Fundament oder auch der Kernbohrung ins Haus nötig. Vieles können die Heizungsbauer da alleine nicht und brauchen dann Partnerunternehmen oder zumindest Kooperationen. Ist das nicht der Fall, muss man sich als Endkunde um die einzelnen nötigen Gewerke im Sinne von Regie selber kümmern. Und das kann nicht nur Nerven kosten sondern birgt auch Konfliktpotenzial in alle Richtungen.

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reko
vor 3 Minuten von satgar:

Für Wärmepumpen ist oft noch ein Elektriker

Für meine Wärmepumpe waren bei mir Heizungsinstallateur, Kältetechniker und Elektrikler - alle von der gleichen Firma, aber einer darf nicht an das Kältemittel, der andere nicht an den Strom. 

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radler2
· bearbeitet von radler2
vor 2 Stunden von satgar:

Ich kann wirklich keine Entspannung oder Entwarnung für Gas und Öl Endkunden erkennen. Ich las im Internet schon Personen die einfach grüne Politik in schwarzem Anstrich sehen. Und letztlich ist das auch so. Weil man sich ja trotzdem dem gleichen Ziel weiterhin verpflichtet fühlt. Daran wurde ja nichts aufgeweicht. Und so lange das so ist, werden Mechanismen greifen, die Leute von Gas und Öl weg treiben sollen. Sonst wäre das nicht erreichbar und auch nicht logisch.

Inhaltlich gebe ich dir da recht. Ich bezweifle aber, daß sich diese Ziele so wie geplant durchsetzen lassen. Da hilft keine Verteidigungslinie EU-Vorgabe - das wird Europa-weit politischer Sprengstoff, wenn die Energiepreise so durch die Decke gehen. 

Als Planungsgrundlage ist das natürlich dünnes Eis. Ich behalte meine gut funktionierende Öl-Heizung mit Brennwertkessel und Solaranlage (Sonnenkollektoren) so lange es irgendwie geht.

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IndexP
vor 5 Stunden von BWL0815:

Linke Medien spinnen ja gerade das Narrativ, dass Mieter die Leidtragenden sind, aber Mieter hätten direkt oder indirekt auch die 50k Wärmepumpen zahlen müssen und viele Vermieter hätten evtl. auch Stromdirektheizungen oder andere "Bastellösungen" installiert, die die Mieter teurer als heute Gas gekommen wären. Am Ende zahlt der der heizt, egal Mieter oder Eigentümer, kein Vermieter wird seinen Mietern die Heizung zahlen.

Noch schlimmer (aber nachvollziehbar) finde ich es ja eigentlich, wenn Vermieter den noch einfacheren Weg gehen - und liebend gern auf Fernwärme umspringen.

 

Wie man aus z.B. Gas über den Weg der Fernwärme ein für den Mieter/Nutzer 1,5...2,5fach teureres Wärme-Produkt schafft (und das seit Jahrzehnten - und trotz Kraft-Wärme-Kopplung...und "Wärme ist ja nur ein Abfallprodukt"...bla bla) - ist mir ein komplettes Rätsel.

Und ja, ist klar...für den Mieter/Nutzer entfällt die Vor-Ort-Anschaffung eines Wärme-Erzeugers, die Wartungs- und Reparatur-Kosten vor Ort, etc....bei der Fernwärme sind die langen Leitungswege zu berücksichtigen, etc.

Und trotzdem will mir nicht in den Kopf, wie man es schafft, Fernwärme so teuer zu kalkulieren - und auch noch verkauft zu bekommen.

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