Michaael 14. Februar vor 4 Minuten von CorMaguire: Und das ist so weil .... Gegenfrage: Wieso sollte es denn mehr Macht verleihen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CorMaguire 14. Februar · bearbeitet 14. Februar von CorMaguire vor 6 Minuten von wertomat: ...An Walen, also Leuten die riesige Summen einfach nur halten, verdient niemand etwas. Wer "riesige Summen" hat kann doch ein bisschen was davon zwischen seinen Wallets hin- und herschicken. So wie früher die Scheck- und Wechselreiter. vor 6 Minuten von Michaael: Gegenfrage: Wieso sollte es denn mehr Macht verleihen? vor 2 Stunden von Michaael: ... Jeder der eine Node betreibt, hat die selbe Entscheidungskraft wie jemand der 100 Bitcoins besitzt und auch eine Node betreibt.... Mehr Nodes mehr Entscheidungskraft? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
slowandsteady 14. Februar · bearbeitet 14. Februar von slowandsteady Die Nodes können nicht bestimmen, welche Transaktionen aufgenommen werden. Das macht einer der vielen Miner, immer der, der zufällig prozentual entsprechend seiner Hashrate alle ca. 10min "ausgelost" wurde. Die Nodes validieren nur ob die Blöcke gültig sind (Hash startet mit genug "Nullen" entsprechend der aktuellen Difficulty, keine Transaktion darin hat mehr Bitcoins ausgegeben als sie auf der Senderadresse hat, der Mining Reward ist nicht höher als der aktuell gültige usw.) und speichern und verteilen diese Blöcke entsprechend. Theoretisch würde das Bitcoin-Netzwerk auch noch mit nur 1 Node funktionieren, dann muss man aber diesem Node vertrauen, dass er keine Blöcke aufnimmt, die ungültig sind. Wenn allerdings mal der letzte Node dauerhaft offline geht, dann geht die gesamte aktuelle Blockchain verloren und damit auch die Kontostände (UTXO). Aktuell und mittelfristig unwahrscheinlich, langfristig >10 Jahre vielleicht möglich, wenn Bitcoin in Zukunft nicht mehr verwendet werden sollte (versucht mal, die Blockchain von irgendeinem 2017 Shitcoin herunterzuladen - die ist für immer "weg", außer ihr findet irgendwo weltweit einen Rechner der noch eine Kopie vom letzten Stand hat). Die Wahrscheinlichkeit dafür ist größer 0, aber vermutlich nicht sehr viel Ein Beispiel ist übrigens "Bitcoin Classic", ein wenig populärer Fork vom Orginal Bitcoin. Es wurde seit 4 Jahren nicht mehr weiterentwickelt, siehe https://github.com/Bitcoin-Classic-BGH/Bitcoin-Classic. Es laufen noch Nodes, aber die Difficulty ist auf dem Minimum 1 und Transaktionen finden auch nicht mehr wirklich statt: Bitcoin Classic Block Explorer - ScryptCrypt. Es gibt aktuell nur noch 5 Nodes - einer davon vermutlich der verlinkte "Block Explorer": Bitcoin Classic Network Peers - ScryptCrypt Würde der letzte Node heruntergefahren und die lokalen Daten mit den "Bitcoin Classic" Transaktionen dauerhaft löschen, dann ist die Blockchain für immer verloren. Das passiert ständig mit irgendwelchen Shitcoins und ist dann das dauerhafte Ende dieser. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
bmi 14. Februar · bearbeitet 14. Februar von bmi vor 2 Stunden von CorMaguire: Man könnte versuchen eine Backdoor in den Code einzuschleusen .. so wie es bei Linux versucht wurde (--> https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/microsoft-entwickler-verhinderte-hackerangriff-hintertuer-im-linux-betriebssystem-19634370.html) .... ob das klappen kann .... weiss nicht wie komplex das BTC-Zeugs inzwischen ist und ob es Abhängigkeiten zu anderen Projekten gibt. Bitcoin Core solltest du korrekterweise mit dem Linux Kernel vergleichen, nicht mit einer Drittsoftware. Bei Bitcoin Core gibt es dedizierte Owner mit einer bewährten Reputation, deren Änderungen alle öffentlich sind und von vielen Menschen weltweit verfolgt und geprüft werden. Der Ethos von Bitcoin ist Sicherheit und Stabilität über schnelle oder riskante Änderungen zu stellen. Auf der einen Seite nervig, da Verbesserungen im Schneckentempo einfließen, aber angesichts der Wichtigkeit ist der Kompromiss mMn richtig. Wie schön öfter geschrieben: Bitcoin bezahlt für die Dezentralität, Sicherheit und Stabilität einen hohen Preis. vor einer Stunde von slowandsteady: Wenn allerdings mal der letzte Node dauerhaft offline geht, dann geht die gesamte aktuelle Blockchain verloren und damit auch die Kontostände (UTXO). Aktuell und mittelfristig unwahrscheinlich, langfristig >10 Jahre vielleicht möglich, wenn Bitcoin in Zukunft nicht mehr verwendet werden sollte (versucht mal, die Blockchain von irgendeinem 2017 Shitcoin herunterzuladen - die ist für immer "weg", außer ihr findet irgendwo weltweit einen Rechner der noch eine Kopie vom letzten Stand hat). Die Bitcoin-Blockchain zu verlieren weil alle Nodes verschwinden ist so wahrscheinlich wie dass weltweit alle Pizzerien aufhören Pizza zu backen. Selbst wenn 99,9% dicht machen, wird irgendwo noch ein kleiner Italiener im Keller Teig ausrollen und weitermachen. Unser derzeitiges Fiat-Geldsystem gleicht hingegen viel mehr einer Fast-Food-Kette: - Wenn die Zentrale entscheidet, dass es ab morgen keine Pommes mehr gibt, dann gibt es eben keine mehr - Wenn sie beschließt, dass der Kaffee ab sofort das Doppelte kostet, dann zahlst du das Doppelte - Wenn sie meint, dass du dein bestelltes Menü erst in einer Woche abholen darfst, dann musst du eben warten - Wenn sie plötzlich die Größe aller Burger halbiert, aber den Preis gleich lässt, dann ist das halt die neue Normalität Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Michaael 14. Februar vor 2 Stunden von CorMaguire: Wer "riesige Summen" hat kann doch ein bisschen was davon zwischen seinen Wallets hin- und herschicken. So wie früher die Scheck- und Wechselreiter. Mehr Nodes mehr Entscheidungskraft? Entscheidungskraft ist eigentlich das falsche Wort. Du bestimmst halt bei welchen Spielregeln du mitgehst, wie z.B. bei Hartforks. Bitcoin oder Bitcoin Cash ? Und bei den Blockvalidierungen ist es das gleiche möchtest du auf der Seite des gültigen Block´s oder ungültigen Block mitgehen? Am Ende besteht die Gefahr das du ausgeschlossen wirst, weil die Mehrheit sich automatisch für das ökonomisch sinnvollste entscheiden werden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
WalleWalle 15. Februar · bearbeitet 15. Februar von WalleWalle Aktuell ist der Mempool fast leer und es gibt gelegentlich Blöcke, die nicht gefüllt werden. Transaktionsgebühren sind entsprechend niedrig. https://mempool.space/ Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
bmi 15. Februar vor 2 Stunden von WalleWalle: Transaktionsgebühren sind entsprechend niedrig. Gute Zeit für UTXO-Konsolidierung ;-) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
bmi 21. Februar Am 4.2.2025 um 15:11 von Chips: Zitat Ich sehe Bitcoin eher als Wertspeicher, genau genommen: als vielfach erprobter, bester, sicherer und teilbarer Wertspeicher ohne Kontrahentenrisiko. In diesem Sinne ist Bitcoin auch nicht spekulativ, sondern eher das Gegenteil davon: Sparen lohnt sich wieder. Sparen lohnt sich schon immer. Das ist jedoch der Punkt, den viele noch nicht wirklich verstanden haben. Die allermeisten Menschen wollen ihre Kaufkraft (investierte Zeit und Arbeit) ohne Risiko und Wertverfall speichern. Siehe auch Greshamsches Gesetz oder Nobelpreisträger Kahnemann mit "Verluste werden stärker gewichtet als Gewinne" oder Maslows Bedürfnishierarchie. Verluste bedeuten, dass dir Lebenszeit gestohlen wurde. Will keiner. Wenn du mit deinem verdienten Geld also eigentlich nicht investieren und nicht spekulieren möchtest, worin sparst du dann sinnvollerweise? In einem inflationären System ohne Investition oder Spekulation zu sparen ist irrational. Alle Fiätwährungen scheiden aus. Inflation ist eine versteckte Steuer auf deine Lebenszeit. Bitcoin ist auf technischer/fundamentaler Ebene der perfekte Wertspeicher. Die psychologische Komponente vieler Menschen ist jedoch noch nicht so weit, wodurch die hohe Volatilität entsteht und Bitcoin infolgedessen von einigen als Spekulation empfunden wird. Diese Tatsache und Asymmetrie kann man sich zum Vorteil machen und davon profitieren. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
The Statistician 21. Februar vor 13 Minuten von bmi: Die allermeisten Menschen wollen ihre Kaufkraft (investierte Zeit und Arbeit) ohne Risiko und Wertverfall speichern. Wenn du mit deinem verdienten Geld also eigentlich nicht investieren und nicht spekulieren möchtest, worin sparst du dann sinnvollerweise? [...] Bitcoin ist auf technischer/fundamentaler Ebene der perfekte Wertspeicher. Bitcoin hat ein hohes Risiko, auch heute noch. Vor einigen Jahren war der Verlauf von Bitcoin unklarer. Selbst heute ist ungewiss wo Bitcoin am Ende landen wird, die Spannweite an Szenarien und damit verbundenen Kursen ist immens groß, auch unter Bitcoin Maxis. Auch wenn man Bitcoin fundamental als perfekten Wertspeicher ansieht, kommt es am Ende auf den Kurverlauf bzw. die Volatilität, tail risks und Co. an. Wer seine Kaufkraft erhalten möchte oder generell Vermögen gut aufbewahren will, muss Assets nutzen und das wird immer mit einem gewissen Grad an Risiko einhergehen. Fiat bzw. Geld allgemein war noch nie für eine langfristige Wertaufbewahrung sinnvoll, da der primäre Zweck in Transaktionen besteht. Das wird auch in Zukunft der Fall sein. Ich frage mich hierbei immer wieso so viele Menschen das trotz der Historie immer noch nicht begreifen. vor 13 Minuten von bmi: wodurch die hohe Volatilität entsteht und Bitcoin infolgedessen von einigen als Spekulation empfunden wird. Diese Tatsache und Asymmetrie kann man sich zum Vorteil machen und davon profitieren. Also nutzt man die Volatilität (=Risiko), um nicht nur seine Kaufkraft zu speichern, sondern diese direkt zu erhöhen, obwohl man eine Speicherung eigentlich ohne Risiko machen möchte? Weltweit Aktien mit deutlich geringerer Volatilität sind hingegen zu viel Risiko? (mal naiv angenommen) Ich bezweifle, dass Bitcoin bei der Vola jemals an heutige Hartwährungen rankommen wird. Bitcoin ist aus meiner Sicht eine klare Spekulation, eine Spekulation auf eine weiterhin ansteigende Adoption in Form von steigenden Kapitalzuflüssen. Man kann der Überzeugung sein, dass das unvermeidlich ist, aber am Ende bleibt es im Kern dennoch eine Spekulation. Verstehe dich in dem Punkt aber schon lange nicht, da du Bitcoin selbst früher stets als asymmetrische Wette angesehen hast und das auch jetzt teils indirekt aus deinem Post hervorgeht. Gleichzeitig scheint es aus deiner Sicht falsch zu sein, dass Bitcoin als Spekulation empfunden wird. Wie passt das zusammen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
bmi 22. Februar Am 21.2.2025 um 09:54 von The Statistician: Bitcoin hat ein hohes Risiko, auch heute noch. Vor einigen Jahren war der Verlauf von Bitcoin unklarer. Selbst heute ist ungewiss wo Bitcoin am Ende landen wird, die Spannweite an Szenarien und damit verbundenen Kursen ist immens groß, auch unter Bitcoin Maxis. Der Unterschied zwischen uns ist vermutlich, dass wir Bitcoin auf unterschiedlichen Zeitskalen betrachten. Es geht nicht um intrinsischen Wert, sondern um intrinsischen Eigenschaften (die bei Bitcoin ziemlich ideal sind) und der Nutzen eines Wertspeichers ergibt sich daraus, wie viele diesen Wertspeicher nutzen. Der Kaninchenbau ist sehr tief und das trojanische Pferd ist die extrem gute Rendite. Soll heißen: Menschen lernen langsam aber stetig und je weiter man in den Kaninchenbau vordringt, desto größer wird die Überzeugung. Es war wahrscheinlich schon immer so, dass Menschen mit einer Idee erst belächelt werden, bis sich die Idee durchgesetzt hat. Man sagt auch nicht ohne Grund dass Bitcoin kein Sprint ist, sondern ein Marathon. Es ist eine Bewegung der Mittelschicht, also ein Bottom-Up und kein Top-Down. Und daher glaube ich, dass das Risiko aller Alternativen auf einer langen Zeitskala sehr viel größer ist, als das von Bitcoin. Am 21.2.2025 um 09:54 von The Statistician: kommt es am Ende auf den Kurverlauf bzw. die Volatilität, tail risks und Co. an. In der Bootstrappingphase (Monetarisierungsphase) ist Volatilität völlig normal. Gold musste auch diesen Weg gehen. PS: Diese Phase gibt es nur ein einziges Mal. Am 21.2.2025 um 09:54 von The Statistician: Fiat bzw. Geld allgemein war noch nie für eine langfristige Wertaufbewahrung sinnvoll, da der primäre Zweck in Transaktionen besteht. Das wird auch in Zukunft der Fall sein. Ich frage mich hierbei immer wieso so viele Menschen das trotz der Historie immer noch nicht begreifen Widerspruch. Ideales Geld muss langfristige Weltaufbewahrung gewährleisten. Dass kein Geldsystem das bisher gewährleistet hat, ist ein weiterer Grund für Bitcoin. Geldsysteme unterliegen schon immer einem Wandel und verbessern sich stetig. Ein guter Wertspeicher die erste Iteration hin zu einem guten Geldsystem. Am 21.2.2025 um 09:54 von The Statistician: Also nutzt man die Volatilität (=Risiko), um nicht nur seine Kaufkraft zu speichern, sondern diese direkt zu erhöhen, obwohl man eine Speicherung eigentlich ohne Risiko machen möchte? Weltweit Aktien mit deutlich geringerer Volatilität sind hingegen zu viel Risiko? (mal naiv angenommen) Ich bezweifle, dass Bitcoin bei der Vola jemals an heutige Hartwährungen rankommen wird. Bitcoin ist aus meiner Sicht eine klare Spekulation, eine Spekulation auf eine weiterhin ansteigende Adoption in Form von steigenden Kapitalzuflüssen. Man kann der Überzeugung sein, dass das unvermeidlich ist, aber am Ende bleibt es im Kern dennoch eine Spekulation. Verstehe dich in dem Punkt aber schon lange nicht, da du Bitcoin selbst früher stets als asymmetrische Wette angesehen hast und das auch jetzt teils indirekt aus deinem Post hervorgeht. Gleichzeitig scheint es aus deiner Sicht falsch zu sein, dass Bitcoin als Spekulation empfunden wird. Wie passt das zusammen? Ja, guter Punkt. Ich sehe das etwas differenzierter: Bitcoin selbst ist keine Spekulation, wenn man die intrinsischen Eigenschaften verstanden hat. Wenn ich von Spekulation spreche, dann meine ich die Adaption. Und wir sprechen wahrscheinlich von unterschiedlichen Zeitskalen - man sollte die Bootstrappingphase nicht Extrapolieren. Dadurch, dass sich Bitcoin noch immer in der Bootstrappingphase befindet, immer mehr Menschen weltweit in den Kaninchenbau vordringen, lernen und verstehen sind Risiko und Belohnung nicht gleich verteilt - daher ist Bitcoin eine asymmetrische Wette. Eine Wette drauf, dass ein Großteil der Menschheit zur gleichen Erkenntnis kommt. Viele sind von den Ereignissen der letzten Jahre um Bitcoin überrascht gewesen. Überrascht sein heißt, dass das Weltbild in diesem Aspekt nicht korrekt war. Aber anstatt dieses Weltbild zu überdenken, gehen viele den bequemeren Weg und verurteilen jene, die das Ereignis unterstützen. Man müsste ja ein teilweise falsches Weltbild eingestehen. Aber man kann sich nicht ewig dagegen wehren und muss die Tatsachen irgendwann annehmen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Chips 23. Februar Am 21.2.2025 um 09:19 von bmi: Das ist jedoch der Punkt, den viele noch nicht wirklich verstanden haben. Die allermeisten Menschen wollen ihre Kaufkraft (investierte Zeit und Arbeit) ohne Risiko und Wertverfall speichern. Ich kann mir vorstellen, dass alle die Kaufkraft ohne Risiko steigern wollen*. Tja, gibt's eben nicht. Und erhalten? Ja, alle wollen zumindest erhalten. Falls Tagesgeld das deiner Meinung nach nicht bietet (es ist aber sehr nahe dran), aber Bitcoin oder Gold schon, dann go for it. Bei keinem Marktgeld oder Geldsystem wird es da aber eine Garantie drauf geben. Selbst wenn Bitcoin vom Staat zum Geldmonopol ernannt würde, do beeinflussen andere Staaten oder Neuwahlen die Nachfrage. * Bei Welt-ETFs und langen Zeiträumen ist diese Wertsteigerung quasi garantiert. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
geeman 26. Februar Am 22.2.2025 um 11:51 von bmi: Ideales Geld muss langfristige Weltaufbewahrung gewährleisten. Das steht wo geschrieben? Geld ist für Transaktionen gemacht. In sich produziert kein Geldsystem Cashflows oder Rendite. Ohne es wirklich genau verstanden zu haben, aber ich denke schon, dass die Geldmengenausweitung in Krisen durch Zentralbanken eine stützende Rolle für die Wirtschaft spielt, um den Laden am Laufen zu halten. Es ist niemanden geholfen, wenn es keine Kredite gibt, die Wirtschaft siecht und die Massen verelenden. Da traue ich 100 Jahren Finanzforschung mehr, als (Forums-)Meinungen. Das der Bitcoin in seiner Art ein disruptiver und genialer Ansatz ist, will ich nicht infrage stellen. Ich vergleiche ihn eher mit Gold, also irgendein Asset mit einem am Markt ausgehandelten Preis in einer beliebigen Währung ohne wirtschaftliche Relevanz. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PKW 26. Februar vor einer Stunde von geeman: Das steht wo geschrieben? Die Bundesbank definiert dem Geld 3 Funktionen zu - als Tauschmittel - als Recheneinheit - zur Wertaufbewahrung Zitat Geld muss aber vor allem auch als Wertaufbewahrungsmittel funktionieren, also über längere Zeit seinen Wert behalten. So kann man es aufbewahren und zu einem späteren Zeitpunkt für einen Einkauf nutzen. Um als Wertspeicher zu dienen, muss Geld haltbar und wertbeständig sein. Die Besitzer von Geld müssen darauf vertrauen, dass sie sich für ihr Geld zu einem späteren Zeitpunkt noch genau so viel kaufen können wie heute. Die Kaufkraft des Geldes muss also erhalten bleiben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Chips 26. Februar vor 3 Stunden von geeman: Das steht wo geschrieben? Geld ist für Transaktionen gemacht. In sich produziert kein Geldsystem Cashflows oder Rendite. Ohne es wirklich genau verstanden zu haben, aber ich denke schon, dass die Geldmengenausweitung in Krisen durch Zentralbanken eine stützende Rolle für die Wirtschaft spielt, um den Laden am Laufen zu halten. Es ist niemanden geholfen, wenn es keine Kredite gibt, die Wirtschaft siecht und die Massen verelenden. Da traue ich 100 Jahren Finanzforschung mehr, als (Forums-)Meinungen. Ja, so verkehrt ist das aktuelle System ja nicht. Es ist ja eben nicht so, dass die Zentralbank da einfach nach Belieben Geld druckt und in Umlauf bringt. Wenn du für 500€ ein Handy kaufst, hat ja auch nicht restliche Wirtschaft einfach 500€ mehr an Wert rumschwirren, denn die hat ja eben auch ein Handy weniger. Und so ist es auch bei Zentralbanken. Sie geben dem Markt 1Mrd. €, aber entnehmen AAA-Staatsanleihen (wichtig: Am Markt bewertet) für 1Mrd.. Problematisch wird es, wenn diese angeblichen AAA-Anleihen an Wert verlieren. Wenn die zB. nur noch 800Mio. wert sind, aber die Zentralbank dafür 1Mrd.€ bezahlt hat. Deshalb ist es so wichtig, dass Staaten sich nicht überschulden. Bei uns gilt das für die Euro-Länder. Hier wiederum problematisch, wenn ein Land Haushaltsdisziplin aufweist und ein Anderes nicht. Diese Probleme gäbe es bei Marktgeld wie Bitcoin oder Gold nicht. Aber dafür natürlich andere. Denn was passiert, wenn die Wahrscheinlichkeit steigt, dass manche Staaten Bitcoin nicht mehr wollen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger 26. Februar Was würde denn passieren, wenn man ein Geldsystem einführt, in dem die Geldmenge ebenfalls begrenzt wäre? Ad hoc würde ich das nicht mit einem wirtschaftlichen Kollaps in Verbindung bringen. Es wäre eine Umstellung und würde ein Umdenken erfordern. Dabei gäbe es Gewinner und Verlierer, mehr aber auch nicht. Habe leider keine Zeit, mit 100 Jahre Finanzforschungsliteratur durchzulesen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Chips 27. Februar Also wenn ich jetzt noch Kryptos hätte, würde ich schon etwas nervös werden. 50% über dem alten ATH, die meisten Altcoins haben das nicht mal erreicht. Wozu Kryptos und das Risiko, wenn keine (>2)x Gewinne möglich sind? Das Chartbild sieht zudem miserabel aus. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
geeman 27. Februar vor 18 Stunden von Bolanger: Was würde denn passieren, wenn man ein Geldsystem einführt, in dem die Geldmenge ebenfalls begrenzt wäre? Ad hoc würde ich das nicht mit einem wirtschaftlichen Kollaps in Verbindung bringen. Es wäre eine Umstellung und würde ein Umdenken erfordern. Dabei gäbe es Gewinner und Verlierer, mehr aber auch nicht. Habe leider keine Zeit, mit 100 Jahre Finanzforschungsliteratur durchzulesen. Ganz frech von ChatGPT (mit Reasoning) erklären lassen: Ein Geldsystem mit einer fest begrenzten Geldmenge hätte weitreichende ökonomische Konsequenzen: 1. Deflationäre Tendenzen In einem solchen System wächst die Geldmenge nicht mit der Wirtschaftsleistung. Wenn also die Produktion von Gütern und Dienstleistungen zunimmt, steht relativ weniger Geld zur Verfügung – was zu sinkenden Preisen (Deflation) führen kann. Deflation mag auf den ersten Blick als Preisvorteil erscheinen, birgt aber Risiken, da sinkende Preise die Konsum- und Investitionsbereitschaft dämpfen können. 2. Hemmung der Kreditvergabe und wirtschaftlichen Dynamik Moderne Volkswirtschaften stützen sich stark auf die Möglichkeit, Geld zu schöpfen, um Investitionen zu finanzieren und konjunkturelle Schwankungen auszugleichen. In einem System mit fester Geldmenge wäre die Geldschöpfung durch Kreditvergabe stark eingeschränkt. Kredite und Schulden: Wenn Geld knapp ist, steigen tendenziell auch die Zinsen, da der Wettbewerb um verfügbare Mittel zunimmt. Unternehmen und Verbraucher könnten Schwierigkeiten haben, Kredite aufzunehmen, was Investitionen und Konsum dämpft. Wirtschaftswachstum: Ohne die Möglichkeit, die Geldmenge an das Wirtschaftswachstum anzupassen, könnten konjunkturelle Tiefphasen tiefer und langanhaltender ausfallen, weil der Staat oder die Zentralbank nicht intervenieren könnte. 3. Langfristige Vermögenskonzentration und Anreizprobleme Ein begrenztes Angebot kann dazu führen, dass frühe Anleger oder diejenigen, die früh Zugang zu Geld hatten, unverhältnismäßig profitieren – ähnlich wie bei Systemen, die an einen Goldstandard oder an digitale Währungen wie Bitcoin erinnern. Sparverhalten: Wenn die Menschen wissen, dass der Wert ihres Geldes im Laufe der Zeit steigt (weil es deflationär wirkt), neigen sie dazu, Geld zu horten statt es auszugeben. Dies kann den Wirtschaftskreislauf verlangsamen und Investitionen behindern. 4. Eingeschränkte geldpolitische Handlungsspielräume Die Fähigkeit einer Zentralbank, auf wirtschaftliche Krisen zu reagieren, basiert oft darauf, die Geldmenge flexibel anpassen zu können. In einem System mit festem Geldangebot stünden dieser wesentliche Steuerungsmechanismus und Stabilisierungsmittel nicht zur Verfügung. Dadurch könnte es schwieriger werden, wirtschaftliche Schocks zu dämpfen oder Inflation zu bekämpfen. Fazit Ein Geldsystem mit einer begrenzten Geldmenge hätte das Potenzial, stabile Preise zu fördern – sofern die Nachfrage konstant bliebe –, birgt jedoch erhebliche Risiken wie Deflation, eingeschränkte Kreditvergabe, verlangsamtes Wirtschaftswachstum und verstärkte Vermögenskonzentration. Die Unfähigkeit, flexibel auf wirtschaftliche Entwicklungen zu reagieren, könnte zudem dazu führen, dass konjunkturelle Krisen tiefer und langanhaltender ausfallen. vor 7 Stunden von Chips: Also wenn ich jetzt noch Kryptos hätte, würde ich schon etwas nervös werden. 50% über dem alten ATH, die meisten Altcoins haben das nicht mal erreicht. Wozu Kryptos und das Risiko, wenn keine (>2)x Gewinne möglich sind? Das Chartbild sieht zudem miserabel aus. Morgen stehen bestimmt wieder ein paar Dumme auf und kaufen den Dip nach. *daumendrück* Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nostradamus 1. März Am 27.2.2025 um 15:53 von geeman: Morgen stehen bestimmt wieder ein paar Dumme auf und kaufen den Dip nach. *daumendrück* ..und freuen sich heute nach dem Aufstehen über 8 % plus. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Rotenstein 1. März Am 27.2.2025 um 15:53 von geeman: Morgen stehen bestimmt wieder ein paar Dumme auf und kaufen den Dip nach. *daumendrück* So ist es, habe am Donnerstag (@84k USD) und Freitag (@80k USD) nachgekauft. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Stoiker 2. März Und da ist sie die Strategic Bitcoin (Crypto) Reserve. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nostradamus 2. März · bearbeitet 2. März von Nostradamus vor 14 Minuten von Stoiker: Und da ist sie die Strategic Bitcoin (Crypto) Reserve. Ich gratuliere allen "Dummen", die den Dip gekauft haben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
John_Ca$htrane 2. März Welch wohlplazierter Tweet! Uncle Scam hat den Dip wahrscheinlich selbst auch gekauft. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PrivateBanker 2. März Geld regiert die Welt. Immer rein in die eigene Tasche. Was interessiert Anstand, Moral, Recht und Ordnung Nach drill, drill, drill und dig, dig, dig nun buy,buy, buy Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CorMaguire 4. März · bearbeitet 4. März von CorMaguire Am 2.3.2025 um 18:20 von Nostradamus: Ich gratuliere allen "Dummen", die den Dip gekauft haben. Die "Noch-Nicht-Dummen" haben jetzt eine weitere Chance ... am Freitag ist ja noch Krypto-Gipfel im WH --> https://www.btc-echo.de/schlagzeilen/trump-veranstaltet-krypto-gipfel-im-weissen-haus-202838/ Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag