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rupran

Geplantes Verbot von "Payment for Order Flow"

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Geldhaber
vor 6 Stunden von Holgerli:

Fände ich richtig klasse, wenn SC so den Lobbyisten und dem PFOF-Verbot ans beim Pinkeln würde: https://www.broker-test.at/news/scalable-startet-eix-als-eigene-boerse-und-nimmt-deutsche-bank-als-neuen-bankpartner/

Ja, interessante Entwicklung. Nach tradegate.direct die zweite Konstruktion, die als Neobroker ohne PFOF auskommen wird. Mal sehen, was anderen machen werden. 

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nomad
· bearbeitet von nomad

Gemini 3 sagt das die mit wenigen Handelsplätzen ins hintertreffen geraten könnten, wenn sie keine eigenen Modelle präsentieren können wie TR oder SC. Ob das am Ende für TR und SC in ihrem eigenen abgeschlossenen Habitat reicht muss aber abgewartet werden. 
Traders Place hat ein erfahrenes Team um Ernst Huber. Ob dort Veränderungen anstehen ist noch nicht bekannt und hängt auch von der Baader Bank ab.

Smartbroker+ und Traders Place haben den Vorteil der vielen Handelsplätze. Wenn Gettex teurer werden sollte können die Nutzer auf andere Handelsplätze ausweichen.

Die Baader Bank arbeitet bereits intensiv mit ihren Neobrokern zusammen daran, ihre Handelsmodelle so umzustellen, dass sie auch ohne direkte "Kickbacks" für den Broker attraktiv bleiben.

Flatex geht mit der Umstellung deutlich enstpannter um, weil sie von PFOF nicht so abhängig waren wie die anderen von mir aufgezählten Broker.

Letztendlich wird die Zeit zeigen wer die Hausaufgaben am besten erledigt hat.

 

Zur Baader Bank:_

Die Strategie der Baader Bank und damit auch von Traders Place/SB+ für die Zeit nach dem 30. Juni 2026 lässt sich im Kern auf drei Säulen reduzieren, die sicherstellen sollen, dass die Ausführungsqualität hoch bleibt, auch wenn die Rückvergütungen wegfallen.

Hier ist die Analyse der aktuellen Ansätze:

1. Der Schwenk zur "Best Execution" (Beweispflicht)

Ohne PFOF gerät der Preis der Ausführung (der Kurs plus Spread) noch stärker in den Fokus der Aufsichtsbehörden.

Mechanismus: Die Baader Bank optimiert ihre Algorithmen so, dass sie bei gettex Kurse stellt, die mindestens so gut oder besser als die Referenzmärkte (wie Xetra) sind.

Vorteil: Da TP/SB+ den Zugriff auf 40 Handelsplätze bieten, wird das System so programmiert, dass es automatisch den günstigsten Platz wählt. Wenn gettex ohne PFOF die Spreads weitet, leitet das System die Order eben dorthin, wo es für den Kunden am günstigsten ist. Das ist der große Vorteil gegenüber Brokern, die nur einen Partner haben.

2. Transparente Gebühren statt versteckter Spreads

Es zeichnet sich ab, dass die Baader Bank ein Modell favorisiert, bei dem die Kosten für den Broker transparenter werden.

Für liquide Titel (z. B. Alphabet oder Amazon): Hier sind die Spreads ohnehin extrem eng. Die Baader Bank wird hier vermutlich weiterhin sehr kompetitive Kurse stellen können, da das Handelsvolumen die Kosten deckt.

Für illiquide Titel: Hier wird es spannend. Ohne PFOF könnte es sein, dass beide Neos eine kleine, transparente Pauschale (z. B. 1 € oder 2 €) einführen, anstatt den Spread künstlich zu weiten. Ernst Huber hat in der Vergangenheit oft betont, dass Transparenz langfristig mehr Vertrauen schafft als das "Kostenlos-Versprechen".

3. Kompensation durch Volumen und Zusatzdienste

Die Baader Bank setzt massiv auf Skalierung. Je mehr Partner wie Traders Place, Smartbroker+ oder Finanzen.net zero sie anbinden, desto mehr verdient sie an der reinen Abwicklung (Custody) und an der Zinsmarge.

Zinsmarge: Mit den Barbeständen auf den Verrechnungskonten lässt sich bei den aktuellen EZB-Zinsen deutlich mehr verdienen als mit PFOF-Rückvergütungen. Solange das Zinsumfeld stabil bleibt, kann die Bank die günstigen Ordergebühren für den Broker subventionieren.

Lombardkredite: Ein weiterer Hebel sind Wertpapierkredite. Auch hier generiert die Baader Bank sichere Erträge, die den Wegfall von PFOF abfedern.

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Holgerli

Im aktuellen Podcast von Finanz-Szene wird darüber gesprochen, dass die Neobroker gerade daran arbeiten Bestandsprovisionen von den ETF-Anbietern zu fordern. Ob es klappt, ist noch nicht wirklich ausgemacht. 

Es gibt wohl schon einen ETF wo der Broker und der Anbieter sich die TER teilen. Allerdings ist der ETF mit einer TER von 0,4 irgendwas zwischen doppelt und vierfach so teuer wie vergleichbare ETFs.

Allerdings braucht man garnicht so hoch zu gehen, zumindest nicht bei den Neos. SC at 27 Mrd und TR 100 Mrd AUM. Selbst wenn man da den TER nur um 0,01% (also z.B. 0,10 auf 0,11) erhöht, wären das 2,7 Mio bzw. 10 Mio Euro.

 

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krett
vor 18 Minuten von Holgerli:

Im aktuellen Podcast von Finanz-Szene wird darüber gesprochen, dass die Neobroker gerade daran arbeiten Bestandsprovisionen von den ETF-Anbietern zu fordern. Ob es klappt, ist noch nicht wirklich ausgemacht. 

Meines Wissen nach passiert das schon heute, aber manche Broker scheinen jetzt wohl ein größeres Stück vom Kuchen zu verlangen.

 

Die Drohung wird sein, das man die ETF sonst auslistet (unwahrscheinlicher), schlecht auffindbar macht oder ordergebühren für diese nimmt.

 

 

Zitat

Es gibt wohl schon einen ETF wo der Broker und der Anbieter sich die TER teilen.

Gemeint war der hier. 3/4 der TER geht wohl direkt wieder an die comdirect.

 

 

Zitat

Allerdings braucht man garnicht so hoch zu gehen, zumindest nicht bei den Neos. SC at 27 Mrd und TR 100 Mrd AUM. Selbst wenn man da den TER nur um 0,01% (also z.B. 0,10 auf 0,11) erhöht, wären das 2,7 Mio bzw. 10 Mio Euro.

Die Frage ist es wo fängt es an, wo hört es auf?

 

Wenn Trade Republic nun allen ETF anbietern sagt: Desto mehr geld wir bekommen, dest besser stehst du in den Suchergebnissen? Was passiert? Wer Trade Republic kein Geld gibt, bekommt nur noch Kundengelder die explizit diesen ETF mit ISIN suchen, weil man ihn sonst garnicht findet. Und wer Trade Republic nur wenig Geld gibt, landet weeeeit unten in den Ergebnissen. Und an Trade Republic kommt niemand vorbei. Die sind der größte Depotanbetreiber in Deutschland (Europa?!).

 

Ich fände es 100x besser, wenn man trandparente Depot und Ordergebühren hat und keine versteckten Gebühren und Rückvergütungen fließen.

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Ramstein
vor 8 Minuten von krett:

Und an Trade Republic kommt niemand vorbei. Die sind der größte Depotanbetreiber in Deutschland (Europa?!).

TR ca. 100 Mrd.

ING ca. 110 Mrd.

Deutsche Bank ca. 600+ Mrd.

 

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krett
vor 6 Minuten von Ramstein:

TR ca. 100 Mrd.

ING ca. 110 Mrd.

Deutsche Bank ca. 600+ Mrd.

 

Ja, ich hab vergessen zu sagen nach welchen Kriterium.

Anzahl der Depots, Neukunden, Anzahl der Sparpläne... überall trade republic führend. Vermutlich auch beim investierten Kapital in passive ETFs

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Sapine
· bearbeitet von Sapine

Die meisten Sparpläne mit 5+ Euros? Super Kriterium. 

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Holgerli
vor 37 Minuten von Ramstein:

TR ca. 100 Mrd.

ING ca. 110 Mrd.

Deutsche Bank ca. 600+ Mrd.

Mal schauen wie lange die ING noch vor TR steht. 

Die Zahl bei den Neueröffnungen soll bei ca. 90+% für die Neos liegen.

 

Und es mag sein, dass die deutsche Bank mit 600 Mrd noch deutlich größer ist. Hier aber nicht vergessen, dass

a. die DeuBa 150 Jahre alt ist, die ING 60 Jahre alt ist, TR und SC knapp 5 Jahre im Kundengeschäft sind

b. der DeuBa tendenziell die Kunden eher wegsterben TR und SC die jungen Kunden bekommen, die tendenziell eher noch 50+ Jahre leben. 

c. auch wenn die Depots und Sparpläne erst mal geringer sind, die Leute halt auch jünger sind und die Depots mit dem weiteren Lebensweg weiter wachsen werden

d. wenn die Kunden der DeuBa gestorben sind, die Depots tendenziell von den dort abgezogen werden und zu TR und SC wandern. 

 

Oder anders ausgedrückt: Du bist nicht die Zielgruppe der Neos.

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Ramstein
vor 7 Minuten von Holgerli:

Oder anders ausgedrückt: Du bist nicht die Zielgruppe der Neos.

Richtig. Ich erwarte Service und Zuverlässigkeit. :P

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Holgerli
vor 1 Minute von Ramstein:

Richtig. Ich erwarte Service und Zuverlässigkeit. :P

Wie man ihn z.B. bei SC bekommt. 

 

Neos scheinen für die "ältere Generation" hier im Forum scheinbar eine Art Kulturkampf zu sein. :rolleyes:

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Ramstein
vor 17 Minuten von Holgerli:

Wie man ihn z.B. bei SC bekommt. 

 

Neos scheinen für die "ältere Generation" hier im Forum scheinbar eine Art Kulturkampf zu sein. :rolleyes:

Unter Service verstehe ich auch, dass mehrere deutsche und internationale Börsenplätze angeboten werden. 

Was sagt SC:

Zitat

Sie können Ihre Order über die European Investor Exchange, gettex (Börse München) oder Xetra (Deutsche Börse) zur Ausführung beauftragen.

Das ist für mich eine Servicewüste. Aber es gibt natürlich Leute denen das ausreichend ist.

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Holgerli
vor 7 Minuten von Ramstein:

Unter Service verstehe ich auch, dass mehrere deutsche und internationale Börsenplätze angeboten werden. 

Was sagt SC:

Das ist für mich eine Servicewüste. Aber es gibt natürlich Leute denen das ausreichend ist.

Und scheinbar ist das unter den Neukunden die absolute Mehrheit.

Wie gesagt: Du bist nicht die Zielgruppe von SC und TR. 

Die Zielgruppe von denen sind eher die Zuschauer/Leser von Finanz-Szene und Finanztipp und die werden mehrheitlich stumpf in ETFs investieren. 

 

Was ich halt nicht verstehe ist, dass man sich als bewusster Nichtkunde so an den Neos hochziehen kann. Vermutlich ist den meisten der Neo-Kunden vollkommen egal, dass Dich bei der DeuBa eine order bis zum 60-fachen wie bei SC und TR kosten kann.

 

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Sapine
· bearbeitet von Sapine
vor 24 Minuten von Holgerli:

Vermutlich ist den meisten der Neo-Kunden vollkommen egal, dass Dich bei der DeuBa eine order bis zum 60-fachen wie bei SC und TR kosten kann.

Man könnte auf Übertreibungen verzichten? Warum derart verzerrte Aussagen posten?

 

Ordergröße Xetra 2000 Euro 24000 Euro

Scalable               5,49 Euro    6,39 Euro                      

maxblue             10,90 Euro   60,90 Euro

Trade Republic  kein Handel über XETRA 

 

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dw_
vor 8 Stunden von nomad:

Gemini 3 sagt

Kannst du bitte kennzeichnen wo KI-Text aufhört und wo er endet? Dann kann ich das Lesen überspringen. Besten Dank!

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ernst.huber
vor 8 Stunden von nomad:

Gemini 3 sagt das die mit wenigen Handelsplätzen ins hintertreffen geraten könnten, wenn sie keine eigenen Modelle präsentieren können wie TR oder SC. Ob das am Ende für TR und SC in ihrem eigenen abgeschlossenen Habitat reicht muss aber abgewartet werden. 
Traders Place hat ein erfahrenes Team um Ernst Huber. Ob dort Veränderungen anstehen ist noch nicht bekannt und hängt auch von der Baader Bank ab.

Smartbroker+ und Traders Place haben den Vorteil der vielen Handelsplätze. Wenn Gettex teurer werden sollte können die Nutzer auf andere Handelsplätze ausweichen.

Die Baader Bank arbeitet bereits intensiv mit ihren Neobrokern zusammen daran, ihre Handelsmodelle so umzustellen, dass sie auch ohne direkte "Kickbacks" für den Broker attraktiv bleiben.

Flatex geht mit der Umstellung deutlich enstpannter um, weil sie von PFOF nicht so abhängig waren wie die anderen von mir aufgezählten Broker.

Letztendlich wird die Zeit zeigen wer die Hausaufgaben am besten erledigt hat.

 

Zur Baader Bank:_

Die Strategie der Baader Bank und damit auch von Traders Place/SB+ für die Zeit nach dem 30. Juni 2026 lässt sich im Kern auf drei Säulen reduzieren, die sicherstellen sollen, dass die Ausführungsqualität hoch bleibt, auch wenn die Rückvergütungen wegfallen.

Hier ist die Analyse der aktuellen Ansätze:

1. Der Schwenk zur "Best Execution" (Beweispflicht)

Ohne PFOF gerät der Preis der Ausführung (der Kurs plus Spread) noch stärker in den Fokus der Aufsichtsbehörden.

Mechanismus: Die Baader Bank optimiert ihre Algorithmen so, dass sie bei gettex Kurse stellt, die mindestens so gut oder besser als die Referenzmärkte (wie Xetra) sind.

Vorteil: Da TP/SB+ den Zugriff auf 40 Handelsplätze bieten, wird das System so programmiert, dass es automatisch den günstigsten Platz wählt. Wenn gettex ohne PFOF die Spreads weitet, leitet das System die Order eben dorthin, wo es für den Kunden am günstigsten ist. Das ist der große Vorteil gegenüber Brokern, die nur einen Partner haben.

2. Transparente Gebühren statt versteckter Spreads

Es zeichnet sich ab, dass die Baader Bank ein Modell favorisiert, bei dem die Kosten für den Broker transparenter werden.

Für liquide Titel (z. B. Alphabet oder Amazon): Hier sind die Spreads ohnehin extrem eng. Die Baader Bank wird hier vermutlich weiterhin sehr kompetitive Kurse stellen können, da das Handelsvolumen die Kosten deckt.

Für illiquide Titel: Hier wird es spannend. Ohne PFOF könnte es sein, dass beide Neos eine kleine, transparente Pauschale (z. B. 1 € oder 2 €) einführen, anstatt den Spread künstlich zu weiten. Ernst Huber hat in der Vergangenheit oft betont, dass Transparenz langfristig mehr Vertrauen schafft als das "Kostenlos-Versprechen".

3. Kompensation durch Volumen und Zusatzdienste

Die Baader Bank setzt massiv auf Skalierung. Je mehr Partner wie Traders Place, Smartbroker+ oder Finanzen.net zero sie anbinden, desto mehr verdient sie an der reinen Abwicklung (Custody) und an der Zinsmarge.

Zinsmarge: Mit den Barbeständen auf den Verrechnungskonten lässt sich bei den aktuellen EZB-Zinsen deutlich mehr verdienen als mit PFOF-Rückvergütungen. Solange das Zinsumfeld stabil bleibt, kann die Bank die günstigen Ordergebühren für den Broker subventionieren.

Lombardkredite: Ein weiterer Hebel sind Wertpapierkredite. Auch hier generiert die Baader Bank sichere Erträge, die den Wegfall von PFOF abfedern.

Wir arbeiten hier gerade gemeinsam mit der Depotbank an einer guten Lösung für unsere Kunden. Unser Ziel ist klar: weiterhin keine Gebühren ab einem Ordervolumen von EUR 500,-  über gettex.

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stagflation
· bearbeitet von stagflation
vor einer Stunde von Holgerli:

Neos scheinen für die "ältere Generation" hier im Forum scheinbar eine Art Kulturkampf zu sein. :rolleyes:

vor 43 Minuten von Holgerli:

Was ich halt nicht verstehe ist, dass man sich als bewusster Nichtkunde so an den Neos hochziehen kann.

 

Auf den ersten Blick ist mehr Konkurrenz gut. Und es ist auch gut, wenn es Broker gibt, bei denen man sehr preiswert handeln kann. :thumbsup:

 

Natürlich wollen auch NeoBroker Geld verdienen. Das sei ihnen gegönnt. Das Problem ist, dass sie es hinterrum machen: über Provisionen und geheime Absprachen. Das ist schädlich und schädigt letztendlich alle. Auch diejenigen, die nicht bei den NeoBrokern handeln. Siehe beispielsweise hier :(

 

Die ältere Generation in diesem Forum hat das durchschaut. Deshalb sind sie nicht begeistert. Die jüngere Generation scheint noch nicht sensibilisiert zu sein für den Wert von Transparenz und guten Kursen.

 

Ich hoffe, dass sich jetzt keiner beleidigt fühlt. Das ist nur eine pointierte Reaktion auf die Aussage von @Holgerli :prost:

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W.Heisenberg
· bearbeitet von W.Heisenberg
vor einer Stunde von Sapine:

Man könnte auf Übertreibungen verzichten? Warum derart verzerrte Aussagen posten?

Vielleicht kann man 24k Investition zum gleichen Kurs über EIX für 0,99 Euro bekommen? 

Oder ich mache mit Prime täglich eine Transaktion, was mich bei Maxblue wahrscheinlich - Spread mitberechnet - mehr als das 60-fache kosten würde.

 

vor 52 Minuten von stagflation:

Das Problem ist, dass sie es hinterrum machen: über Provisionen

Als ob es bei klassischen Brokern nicht gibt, bin bischen verwundert das zu lesen

 

vor 52 Minuten von stagflation:

geheime Absprachen.

So geheim kann es also nicht sein, wenn es alle nachlesen können

vor 52 Minuten von stagflation:

Die jüngere Generation scheint noch nicht sensibilisiert zu sein für den Wert von Transparenz und guten Kursen.

Ich bin nicht mehr jung und Kurse vergleiche ich regelmässig, zahle darfür aber in den meisten Fällen 0-1 Euro.

Neukunden sind auch nicht blöd und blind wenn in kurzer Zeit Millionen zu Neos gehen.

Nicht umsonst gehen klassische Broker nach und nach mit Preisen für Neukunden runter, Altkunden werden aber wie eine Kuh bis Ende gemolken. Da frage ich mich wer mehr übersieht

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Holgerli
vor 29 Minuten von stagflation:

Die ältere Generation in diesem Forum hat das durchschaut. Deshalb sind sie nicht begeistert. Die jüngere Generation scheint noch nicht sensibilisiert zu sein für den Wert von Transparenz und guten Kursen.

Meine pointierte Antworte könnte sein: Die ältere Generation bezahlt gerne dafür, dass sie keine 0,1% Spread (wenn überhaupt) oder im Ausland handeln könnte (was sie zu 90% nie tut) hat, auch wenn 10 oder 15 Euro Ordergebühren deutlich mehr sind, als die 0,1% Spread (wenn überhaupt). Die jüngere Generation kann halt rechnen, und weiss das sie kaum Auslandskäufe tätigt, und wenn man sie das über ihr Zweitdepot bei der ING, CoDi oder DKB. Deshalb ist sie nicht begeistert, wenn die alte Generation eine Welle macht wo keine Welle nötig ist, weil jedem ja frei überlassen bleibt ob er gerne überhöhte Ordergebühren oder aber einen etwas höheren Spread (wenn überhaupt) bezahlen will. 

 

vor 9 Minuten von W.Heisenberg:

Vielleicht kann man 24k Investition zum gleichen Kurs über EIX für 0,99 Euro bekommen? 

Andersrum wird ein Schuh draus: Als Kunde mit "Sparpläne mit 5+ Euros" werde ich sicher sehr selten Orders über 2.000 oder 24.000 Euro aufgeben. Da wird sich die typische Order wohl eher bei 250, 500 oder 1.000 Euro bewegen. Und dabei lohnen sich keine 10+ Euro Ordergebühren. Da sind 99ct plus ein kleiner Spread von deutlich besser.

 

vor 13 Minuten von W.Heisenberg:

Als ob es bei klassischen Brokern nicht gibt, bin bischen verwundert das zu lesen

Genau das ist der Punkt: Volksbanken und Sparkassen machen das seit Jahrzehnten: "Kostenlose" Beratungen dafür Provisionen, TERs von 1,5 bis 2,5% und Ausgabeaufschläge von 5% (oder "ermäßigt" 3%) und ein Spread von 0,1% soll ganz ganz schlimm sein. 

Wer hier wen verarscht ist die Frage. 

 

 

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Metasom
vor 3 Stunden von Ramstein:

TR ca. 100 Mrd.

ING ca. 110 Mrd.

Deutsche Bank ca. 600+ Mrd.

 

Ich fragte aus Interesse Gemini, wie es auf den deutschem Privatkundenmarkt nach Depotvolumen bei den AuM aussieht. Die genannten 600 Mrd von der Deutschen Bank sind die weltweit verwalteten Assets, aber nicht die in Deutschland.

 

Marktführer ist weiterhin die Sparkasse mit ca 575 Mrd und die Volksbank mit ca 440 Mrd, wie ich es beim wechselmüden, uninformierten und treuen Deutschen Bürger erwartet habe. 

 

Größte Direktbank bleibt die ING. 

 

Den größten Marktanteil an den Instis hat State Street und die BNP Paribas.

AuM Deutschland.png

AuC Deutschland.png

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Metasom

Weiterhin interessant, dass die Volumina von AuM und AuC nahezu pari stehen.

 

Privatkunden-Depotvolumen (AuM) in Deutschland bei ca. 2,6 Billionen €

institutioneller Verwahrstellenmarkt (AuC) für Fonds in Deutschland ca. 2,9 bis 3,0 Billionen €.

 

 

 

AuC.png

AuM.png

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Sapine
vor einer Stunde von W.Heisenberg:

Vielleicht kann man 24k Investition zum gleichen Kurs über EIX für 0,99 Euro bekommen? 

15.000 Wertpapiere sind jetzt nicht so der Hit und eine "auf Kleinanleger" zugeschnittene Börse ist nicht meins. Ich bevorzuge es transparent statt auf der Hintertreppe. 

vor einer Stunde von W.Heisenberg:

Oder ich mache mit Prime täglich eine Transaktion, was mich bei Maxblue wahrscheinlich - Spread mitberechnet - mehr als das 60-fache kosten würde.

Ich brauche keine Trading Flatrate mit Monatsgebühr. Ansonsten, das hier hast Du gelesen: "Ggf. fallen Produktkosten, Spreads, Crypto-Gebühren und/oder Zuwendungen an."?

 

Ich bin halt kein junger Vieltrader, der solche Angebote braucht, die einem zum regen Handeln verführt. 

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krett
vor 1 Stunde von stagflation:

 

Natürlich wollen auch NeoBroker Geld verdienen. Das sei ihnen gegönnt. Das Problem ist, dass sie es hinterrum machen: über Provisionen und geheime Absprachen. Das ist schädlich und schädigt letztendlich alle. Auch diejenigen, die nicht bei den NeoBrokern handeln. Siehe beispielsweise hier :(

 

Die ältere Generation in diesem Forum hat das durchschaut. Deshalb sind sie nicht begeistert. Die jüngere Generation scheint noch nicht sensibilisiert zu sein für den Wert von Transparenz und guten Kursen.

 

  1. sparkassen, volksbanken, deutsche bank sind die größten Kundenverarscher die es gibt. Verkaufen ihren Kunden bis heute aktive fonds mit riesigen TERs und nennen das „Beratung“.
  2. von der Versicherungsbranche garnicht erst zu reden. 
  3. wo gibt es höhere Zinsen: Sparkasse, comdirect oder Neobroker?
  4. PFOF und Rückvergütungen von Fonds/ETF Anbietern bekommen die meisten oder sogar alle Banken. Der unterschied? Neo Broker und Neo Banken haben eine so schlanke Kostenbasis, da sie darüber hinaus fast keine Gebühren erheben müssen.

 

Ansonsten: Ja, service und Angebot bei Trade Republic & co. Können noch nicht in jeder Hinsicht mithalten. Aber glaubt mal: Wenn die Neo Broker nur ein paar mehr Handelsplätze anbieten müssen, um noch mehr Kunden zu bekommen, werden sie das tun. Gleiches gilt für den Support. Die Vorteile in schlanken Strukturen und kleinerer Kostenbasis werden bleiben.

 

Wer glaubt die das Nachteile von Neobrokern Kriegsentscheidend sind UND für immer bleiben, lebt in einer alternativen Realität. 
 

Trade Republic treibt die Branche vor sich her und agiert aus einer Position der Stärke. Die alte Bankenwelt löscht Brände und hält monatliche Krisenmeetings ab. Ergebnis: Zum Beispiel das neue Krüppel „Pure“ Angebot der comdirect.

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Ramstein

Es gibt SC-Jünger, so wie es Tesla-Gläubige gibt. Und wir wollen hier doch keinen (sinnlosen) Glaubenskrieg führen, oder? 
Jeder handelt da, wo es ihm gefällt, genau so, wie jeder beten kann (oder auch nicht), wie es ihm gefällt. Peace!

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Holgerli
vor einer Stunde von Ramstein:

Es gibt SC-Jünger, so wie es Tesla-Gläubige gibt. Und wir wollen hier doch keinen (sinnlosen) Glaubenskrieg führen, oder? 

Du hast die MaxBlue-Fanboys vergessen. Nein, wir wollen keinen Glaubenskrieg anfangen. Es reicht schon, wenn man anerkennt, dass nicht jeder überteuerte Gebühren zahlen möchte. Peace!

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Ramstein
· bearbeitet von Ramstein

Kluge Leute nutzen Aktionen, wenn die Preise stimmen.https://www.maxblue.de/aktionen/etf-aktion.html

 

Und wenn ich eine Aktie kaufen möchte, die nur in Tokio gehandelt wird, sind die Möglichkeiten begrenzter und ich zahle lieber mal mehr Gebühren, als einen Zoo von Brokern zu verwalten.

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