Studi24 Februar 4, 2021 vor 15 Stunden von Frugal_Seb: Lieber mal falls erforderlich zu einem Honorarberater. Es muss nicht zwingend eine Beratung auf Honorarbasis sein (bspw. im BU-Bereich arbeiten die absoluten Experten im Markt vorwiegend auf Courtagebasis), es sollte aber auf jeden Fall ein Versicherungsmakler (außerhalb eines Strukturvertriebes) oder ein Versicherungsberater sein. vor 15 Stunden von Frugal_Seb: Hat jemand Erfahrungen damit, so eine BU Versicherung wie ich sie habe zu einem neuen Arbeitgeber mitzunehmen? Oft problematisch oder eher unproblematisch? Hast du eine reine Kollektivlösung (du zahlst die Beiträge aus deinem Netto, bist Versicherungsnehmer und versicherte Person) oder eine BU im Rahmen der bAV (Beiträge werden aus dem Brutto gezahlt, AG ist Versicherungsnehmer und du bist versicherte Person). In den meisten Fällen ist es die zweite Lösung und dann wird eine AG-Übertragung ein schwieriges (nicht unmögliches) Unterfangen. vor 16 Stunden von Frugal_Seb: Und wie Studi24 sagt, man diversifiziert sich etwas gegenüber der zukünftigen Besteuerung (ETF vs fondbasierte Versicherung) aber ansonsten ist man nicht stärker diversifiziert, da ich mal davon ausgehe, dass die das Geld auch in marktbreite ETF anlegen. Risikodiversifizierung kann sehr unterschiedlich aussehen. Das reine Anlagerisiko ist natürlich vergleichbar (ETF-Sparplan vs. ETF- / fonds- gebundene Rentenversicherung ohne Garantie und in Schicht drei). Man kauft sich eben eine andere (voraussichtlich vorteilhafte) steuerliche Handhabung und Optionen zur Langlebigkeitsrisikoabsicherung ein. Für die eine oder andere Person ist auch das Thema Beitragsbefreiung (des Sparvertrags) bei BU (ohne oder mit stark vereinfachter Gesundheitsprüfung) nicht uninteressant. Kann man in sehr beschränktem Rahmen aber auch außerhalb des Vertrages (für einen Sparvertrag) erwerben. vor 16 Stunden von Frugal_Seb: Ich möchte einen sicheren dritten Baustein (kleiner Betrag) zusätzlich zu ETF Depot und gesetzlicher. Deine genannten Eckdaten deuten auf eine sehr gute Riester-Fördersituation hin. Das kann auch eine Option für dich sein. Eine betriebliche Altersvorsorge (bAV, egal ob klassisch oder fondsbasiert mit Garantie (100,00 % oder abgesenkte Garantie)) macht ohne nennenswerte AG- Förderung (ab ca. 25,00 % aufwärts) oftmals kaum Sinn. Ausnahmen bestätigen die Regel. Gruß Studi24 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
ETFohneFisch Februar 5, 2021 Am 3.2.2021 um 21:22 von Frugal_Seb: Das einzige was hier sicherer ist, ist das einem sein langlebigkeitsrisiko versichert wird. Daran habe ich persönlich aber kein Interesse. Ist das nicht genau der Sinn einer Versicherung? Wenn der Aspekt wegfällt, warum dann eine Versicherung? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Frugal_Seb Februar 6, 2021 vor 23 Stunden von ETFohneFisch: Ist das nicht genau der Sinn einer Versicherung? Wenn der Aspekt wegfällt, warum dann eine Versicherung? Ich würde mich eigentlich nur gerne dagegen versichern, dass mein Aktien Depot doch nicht so toll laufen wird. Deswegen habe ich weiterhin 2 Optionen im Kopf. 1) Rentenversicherung, die auch zumindest teilweise Garantien für Höhe der ausgezahlten Beträge vergibt. 2) Risiko selbst managen: Bei fortscheitendem Alter das in Aktien liegende Vermögen in Tagesgeld/Festgeld/Anleihen umschichten. Wer hier Gedanken zu Vor- und Nachteilen der beiden Varianten hat, gerne teilen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
ETFohneFisch Februar 6, 2021 vor 3 Stunden von Frugal_Seb: 2) Risiko selbst managen: Bei fortscheitendem Alter das in Aktien liegende Vermögen in Tagesgeld/Festgeld/Anleihen umschichten. Dazu gibt es einen Thread Anregungen zur Vorgehensweise in der "FIRE"-Community, Stichworte "earlyretirementnow.com" und "finanzen-erklaert.de". Üblicherweise wird das Aktienrisiko über die Asset Allocation (Anleihen/ggf. Gold) und die Entnahmestrategie gesteuert. Eine rein altersbasierte Umschichtung in Anleihen ("100 - Lebensalter" usw) ist für mich nicht sinnvoll. Eine Versicherung zum Ausgleich schlechter Zeiten im Aktienmarkt halte ich nur bedingt für sinnvoll. Das kann man letztlich genauso über die Anlage in Staatsanleihen abbilden (ohne Vehikelrisiko des Versicherers). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag