chirlu 17. März Ja, es ist ungünstig, sich auf zwei verschiedene Zeiträume zu beziehen (wobei dann derselbe Zeitpunkt nach dem ersten Zeitraum und vor dem zweiten Zeitraum liegt), ohne das klarzumachen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Amnesty 17. März vor 5 Stunden von Puppi: Wie es ab jetzt (in Zukunft) sein wird, wissen wir (wie fast immer) nicht. Danke für die ausführliche Reaktion! Wenn Ben Felix (bzw. die zitierten Studien) recht hat, braucht es ohnehin nichts anderes als Aktien im Portfolio… Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian 17. März @Puppiich könnte besser ohne hedging leben im Anleihenteil. Das stimmt mit der aktuellen Verzinsung USD vs EUR. Immerhin ist die Verzinsung nun über der Inflationserwartung der Zentralbank. Für mich ist das ein Minimum, um überhaupt die höhere duration in Betracht zu ziehen. Daher war ich kurzfristig investiert. Ich finde man konnte es ex-ante klar vorhersehen, weil es asymmetrisch war: auf der einen Seite können die Zinsen nicht gegen Minus unendlich gegen, weil es Bargeld gibt. Auf der anderen Seiten waren die Zinsen lange unter Inflation und historisch viel höher als 0%. Bisschen Geld hab ich mich short TLT gemacht, aber es nicht richtig erwischt. Wenn die Zinsen weiter gefallen wären und mir gefällt es nicht mehr im Geldmarkt, weiche ich eben aus indem ich Aktien suche oder mehr event-driven setups wie merger arb eingehe. Die spreads schwanken und es gibt immer irgendwo was zum Abgreifen. Ich drücke mich mal so aus: Verwandten ersten Grades könnte ich inzwischen die Vanguard LS 'andrehen', wenn der ansonsten passt. Als die Zinsen so niedrig waren, sind wir lieber nahe 100% Aktien gefahren. Die sind nun auch relativ teuer. Emerging markets und auch europäische smallcaps gehen noch. Als ich das letzte mal 100% bonds hatte gab es noch die 6% vor dem Komma. Wegen Abgeltungssteuer investiere ich nun aber viel langfristiger als früher mit buy&hodl. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
powerschwabe Samstag um 09:51 Überlege mir auch in ein LS Produkt zu investieren oder es über den All World + Global Aggregate Bond EUR Hedged zu machen. Vorteile der LS Produkte ist natürlich die Teilfreistellung und das automatische Rebalancing. Vorteil der getrennten Anlage ist z.b. wenn es mal wieder zu steigenden Zinsen kommen sollte könnte man diese einzeln Verkaufen und könnte ggf. Verluste vermeiden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi Samstag um 09:55 · bearbeitet Samstag um 09:56 von Puppi vor 3 Minuten von powerschwabe: Vorteil der getrennten Anlage ist z.b. wenn es mal wieder zu steigenden Zinsen kommen sollte könnte man diese einzeln Verkaufen und könnte ggf. Verluste vermeiden. ...sofern du es rechtzeitig vorhersehen/timen kannst und raus gehst, BEVOR steigende Zinsen ERWARTET werden (erhöht werden ist zu spät). 90% aller Mischfonds-Manager schafften es 2021/2022 nicht rechtzeitig. Aber vielleicht hast du ja mehr "Talent". Ich frage mich nur, wieso man sich dann so ein passives Produkt überlegt, wenn man dann letztendlich doch wieder Market Timing betreiben will. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine Samstag um 16:34 vor 6 Stunden von Puppi: 90% aller Mischfonds-Manager schafften es 2021/2022 nicht rechtzeitig. Aber vielleicht hast du ja mehr "Talent". Was soll der arme Fondsmanager tun, wenn er präzise Vorgaben hat? In der Nullzinsphase sollte jeder Fondsmanager eine Idee davon gehabt haben, dass es fast keine Chancen aber dafür einen Sack voll Risiken gab. Was er nicht wusste ist, wann und ob sich das Risiko materialisiert. Die Leute sind damals reihenweise in Aktien geströmt und haben Barbestände unterm Kopfkissen deponiert, um den Negativzinsen auszuweichen. Immobilien waren der heilige Gral bei den Versorgungskassen und keine Ahnung welche Art von Zertifikaten man unters Volk gebracht hat zu der Zeit. Von solchen Produkten halte ich mich fern. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag