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Thunfischsalat

eBase/AAB/Consorsbank Vermittlerwechsel bzw. Auflösung der Depots und Depottransfer

Empfohlene Beiträge

Thunfischsalat

Moin,

Ich habe euer Forum mithilfe von Google über die Beiträge zur tecis gefunden und mich schon ein paar Tage hier eingelesen. Ich selber liege noch in den Kostenfesseln und will mich jetzt davon lösen bzw. gegen kleinere tauschen.

Bezüglich der Altersvorsorge will ich später im richtigen Unterforum einen zweiten Beitrag aufmachen.

Ich hoffe das wird nicht zu ausführlich für euch.

 

Zu meiner Situation:
Ich bin Ende 2015 selber auf die "tecis" zugegangen, indem ich eine Arbeitskollegin bei meinem Nebenjob danach gefragt habe.

Ich wusste, dass sie was mit Versicherungen macht, nur nicht, dass sie bei der tecis ist und was das überhaupt war.
Ich selber brauchte damals eine Pflegepflicht und eine Anwartschaft. Dazu wollte ich mich mit der Altersvorsorge auseinandersetzen.
Sie selber hat mir nur das verkauft wonach ich selber gefragt habe. Es wurden dann die zwei Standardprodukte der Altersvorsorge "Stuttgarter" und "WWK" abgeschlossen und später ein VL-Sparplan bei der eBase angelegt. Ganz lange hatte ich dabei zu kämpfen, dass die eBase sich weigerte die VL des AG anzunehmen. "Das Produkt sei nicht dafür berechtigt". So habe ich Anteile des Fondak A ohne die 6,65€ des AG angespart. Die tecis konnte mir dabei nicht helfen (wie so oft später).

 

Nach einem Umzug 2018 wurde ich innerhalb der tecis an den nächsten Vertreter/Verkäufer weitergereicht.

Dieser war im Nachhinein eine reine Katastrophe, aber schon von Vornherein ein schmieriger Verkäufer, der mir Bauchschmerzen bereitet hat,

Bei diesem habe ich das Sparplan-Depot bei der AAB erhalten. Das Depot bei der Consorsbank habe ich komplett in Eigenregie eröffnet.

Um das Problem des VL-Sparplan zu lösen, hat er ohne Belehrung prämienschädigend das alte Depot aufgelöst, die Anteile zu AAB überführt und einfach ein neues VL-Depot eröffnet.

Ich wurde von ihm nicht darüber informiert, dass nur vollständige Teile übertragen werden können, noch dass 22€ an zusätzlichen Kosten (erneutes Entgelt für 12 Monate zzgl. 10€ für die vorzeitige Auflösung) dazukommen. 

Geschweige dass er selber darauf achtet und sich darum kümmert.

Ein Monat zuvor wurden bereits Anteile von 12€ für das Entgelt veräußert. Bei dem Abstieg des Kurses 2018 hat mich das wahrscheinlich um die 40€ anstatt "nur" 34€ gekostet.

Zufälligerweise war ich bei 2,0x Stück. Da mir jedoch von ihm und der tecis mehrmals gesagt wurde, dass ich die Gebühren nicht über das Extrakonto begleichen kann und Anteile veräußert werden müssen, rutschte ich unter 2 Stück und habe nur 1 Stück (169€) bei der AAB erhalten und 147€ mit Verlust ausgezahlt bekommen.

Deswegen sind bei der eBase 23€ im Verlusttopf. 2018 wäre ich über die Steuererklärung mit 19.000€ zu versteuerndem Einkommen förderberechtigt gewesen, jedoch habe ich die Prämie nicht erhalten, da dass ursprüngliche Depot mit der alten Nummer bereits geschlossen war.

Zusätzlich wollte er von mir, dass ich 10.000€ bei den beiden Depots hinterlege, um Rabatte zu aktivieren. Dies hat jedoch selbst nach Monaten nicht geklappt. 

So wie ich das mit den Vermittlern verstanden habe, bekommen die bei größerem Volumen üblicherweise mehr Prämien von den Fondts und das war wahrscheinlich sein Ziel.

Zuletzt wollte er, dass ich das Depot bei der AAB wieder schließe und übertrage, obwohl laut seinen Angaben das vollwertige Depot bei der eBase teurer als bei der AAB ist. Es würde laut seinen Angaben 70€ oder 90€ bei der eBase kosten.

Noch läuft das Depot bei der AAB durch eine Aktion kostenlos (bis Januar). Insgesamt sind mir durch sein rücksichtsloses hin und her viele Euro abhanden gekommen.

Viele weitere Schnitzer die nicht hierhin gehören haben mich jetzt dazu bewogen mich von dem Verein zu lösen. ENDE war jetzt doch länger als gedacht

 

Mein Plan/Meine Fragen:

Nachdem ich mich ein wenig eingelesen habe, stellte ich fest, dass das Depot bei der eBase nur 45€ und nicht über 70€ oder so ähnlich kostet. So wie die tecis es dargestellt hat wäre es komplett bei der eBase definitv teurer als getrennt.
Jetzt ist mein Plan meine Sparpläne bei der AAB mit der letzten kostenlosen Ausführung im Dezember auf volle Anteile aufzustocken und im Anschluss das Depot zur eBase zu übertragen.

Insbesondere Carmignac ISIN FR0010148981 würde ich mit einer Sparplan-Ausführung um die fehlenden 800€ aufstocken.

Bei der eBase würde ich zeitgleich einen Vermittlerwechsel zur https://www.fonds-super-markt.de/ebase/ durchführen, da ich die 1.500€-Volumen-Bedingung für die kostenlose Depotführung durch die Übertragung der 5000€ von der AAB erfüllen würde.

Auch wenn Fonds Super Market 0,2% für ETFs berechnet.

 

Wenn das mit dem Aufstocken eine schlechte Idee ist würde ich bei der eBase trotzdem einen Vermittlerwechsel durchführen, um die 4,75% Vertreterprovision endlich abzuschaffen.

Gleichzeitig würde ich bei der AAB einen Vermittlerwechsel zur https://www.avl-investmentfonds.de/AAB-Depot durchführen. Sind die beiden Vermittler eine schlechte oder gute Wahl für mich?

Ahja momentan verwendet die eBase meinen Verlusttopf anstatt den Freibetrag. Kann man das unterbinden oder ist die eBase dazu verpflichtet? 

 

Letztendlich muss ich fragen, ob die Auswahl der Fonds und ETFs für mich murks ist und ob ich welche nicht weiter besparen sollte?

Zusätzlich würde ich vom Girokonto weitere 4.000€ mit einem Schlag investieren.

 

Mein Depot bei der Consorsbank wollte ich demnächst auch zu einem anderen Broker übertragen. Für jemanden der eigentlich meist so um die 500€ in Aktien investiert sind die 10€ an Kosten zu hoch.

Gerade der ETF MUL-L.M.BRAZIL EOA mit 100€ ist so unverkäuflich. 

Bisher habe ich dafür Tradegate ins Auge gefasst, aber ausschließlich auf dem Handy gefällt mir nicht. Habt ihr da Empfehlungen?

 

1. Erfahrungen mit Geldanlagen

Ich habe einzelne Aktien mit katastrophalen Erfolg im Jahr 2019 und kurz vor Corona 2020 gekauft. 

Bei der Auswahl meiner ETFs hatte ich ein wenig mehr Glück, aber das hat es bei weitem nicht ausgeglichen. (Consorsbank 4700€ Depotwert mit -1200€ an Kursentwicklung)

Ein Teil meines Wissens kommt von der tecis, jedoch habe ich selbst mich in den letzten Jahren immer weiter eingelesen und denke, dass ich die meisten Dinge die zu beachten sind zumindest kenne.

 

2. Darstellung von bereits vorhandener Fondspositionen

Consorsbank seit 02.2019:

XTR.MSCI CHINA 1C                               WKN DBX0G2 ISIN LU0514695690 ; 209,50 EUR (10 Stück á 20,95 / +150,21% (war ne Aktion))
XTR.MSCI AC AS.X JA.SW.1C                   WKN DBX1AE ISIN LU0322252171 ; 833,56 EUR (18,37 Stück á 45,37 / +18,16%) Sparplan monatlich 50€

MUL-L.M.BRAZIL EOA                             WKN LYX02B ISIN LU1900066207 ; 64,98 EUR (5 Stück á 12,99 / -35,03%)

 

eBase VL-Depot seit 03.2019 (eigentlich 04.2018) :

Pictet - Global Megatrend Selection-P   WKN A0X8JZ ISIN LU0386885296 ; 903,72 EUR (3,08 Stück á 293,71 / +15,46%) VL-Sparplan monatlich 40€ inkl. 6,65€ vom AG

Sperrfrist-Ende: 01.01.2026

 

AAB Sparplan-Depot seit 07.2019:

FONDAK A                                              WKN 847101 ISIN DE0008471012 ; 177,85 EUR (1,04 Stück á 169,48 / +5,32%) Überbleibsel des ersten VL-Depot bei der eBase

AB S.I-INT.H.CARE PTF.ADL                    WKN 974522 ISIN LU0058720904 ; 706,49 EUR (1,954 Stück á 358,23 / +0,93%) Sparplan monatlich 50€

CARMIGNAC INVESTI.AEO ACC             WKN A0DP5W ISIN FR0010148981 ; 576,68 EUR (0,376 Stück á 1.330,64 / +15,34%) Sparplan monatlich 25€

FRANKF.AKTIENFO.F.STIFT.T                  WKN A0M8HD ISIN DE000A0M8HD2 ; 479,90 EUR (4,009 Stück á 124,71 / -3,84%) Sparplan monatlich 25€

ACATIS-GANE VAL.EV.F.UI A                  WKN A0X754 ISIN DE000A0X7541 ; 693,97 EUR (2,395 Stück á 292,30 / -0,86%) Sparplan monatlich 50€

CLARTAN-PATRIMOINE CCAPEO           WKN A12GBS ISIN LU1100077442 ; 1.876,22 EUR (34,496 Stück á 57,98 / -6,19%) Sparplan monatlich 100€

 

3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage:

Ich schaue eher quartalsweise in den Markt, um zu entscheiden, ob ich was Anlege und wenn doch, sollte es auf lange Sicht sein.

An Aktien habe ich auf eine hohe Dividende geachtet, um zumindest von Anfang an den Pauschbetrag zum Teil zu nutzen.

Zum Beispiel BMW, Bayer, Telekom (im Nachhinein bin ich schlauer) und Continental (uff...).

 

Ich habe zwar Interesse, aber nicht für das tägliche Geschehen und wäre nicht bereit eigenständig so oft umzuschichten. Eher die Finger stillhalten.

Mit fremder und fachlicher Hilfe wäre ich dem aufgeschlossener.  Kleine Beträge zum "Spielen und Lernen" würde ich investieren.

 

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten:

Bisher konnte ich alle Verluste mit einem Verdrehen der Augen verkraften. Eigentlich haben alle meine Anlagen (bis auf Pictet) fast durchgehend Minus gemacht.

Bei meinen Sparplänen bzw. meinen Depots sollte es um Rendite gehen.

 

Optionale Angaben:

1. Alter: 27

2. Berufliche Situation: Beamter mit 33.000€ brutto (2019) bzw. 2200-2800€ netto mntl.

3. Sparer-Pauschbetrag ausgeschöpft? Nope

4. Aktive und/oder passive Fonds gewünscht: primär ETFs, da langfristig geplant wird. Bei Empfehlung würde ich auch einen aktiven Fond nehmen.

 

Pflichtangaben:

1. Anlagehorizont: langfristig

2. Zweck der Anlage: Immobilienkauf bzw. Vergrößerung des Kapitals

3. Einmalanlage und/oder Sparplan?: beides

4. Anlagekapital:: Monatlich bespare ich bereits die oben aufgezählten 300€ und könnte (meistens) weitere 200€ sparen. Als Kapital auf dem Girokonto (ING diba) habe ich 14k€

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alsuna

Oha, da hast du aber eine ganz schöne Geschichte hinter dir. Ich kann deinen Ärger sehr gut verstehen. Es ist jedenfalls ein sehr guter Schritt, dass du es hier ins Forum gefunden hast. Willkommen!

So schwer das ist, tu dir selbst den Gefallen und versuch, die Vergangenheit beim weiteren Nachdenken über das Thema auszublenden.

 

  Am 5.11.2020 um 11:47 von Thunfischsalat:

Letztendlich muss ich fragen, ob die Auswahl der Fonds und ETFs für mich murks ist und ob ich welche nicht weiter besparen sollte?

Ich sehe hier einen typischen Mix an Fonds, dazu noch ein paar ETFs, die offensichtlich du ausgesucht hast. Was ist die Gesamt-Strategie hinter dieser Auswahl? Solches kann ich nämlich nicht entdecken.

Ich glaube, du solltest erst einmal das hier lesen:

Kurzform: sieht für mich ziemlich murksig aus. Verkauf den Kram komplett und starte nochmal neu durch.

 

  Am 5.11.2020 um 11:47 von Thunfischsalat:

Bisher habe ich dafür Tradegate ins Auge gefasst, aber ausschließlich auf dem Handy gefällt mir nicht. Habt ihr da Empfehlungen?

Schau dich hier im Forum um. Zur Zeit ist Smartbroker sehr beliebt.

 

  Am 5.11.2020 um 11:47 von Thunfischsalat:

Ahja momentan verwendet die eBase meinen Verlusttopf anstatt den Freibetrag. Kann man das unterbinden oder ist die eBase dazu verpflichtet? 

Zur Verrechnung von Ausschüttungen? Das muss sie so machen. Wenn ein Verlusttopf existiert, wird immer zuerst mit dem Verlust verrechnet.

 

  Am 5.11.2020 um 11:47 von Thunfischsalat:

2. Zweck der Anlage: Immobilienkauf bzw. Vergrößerung des Kapitals

Wenn du eine Immobilie kaufen willst, ist das Geld im schwankenden Aktienmarkt nicht gut aufgehoben. Oder ist es egal, wenn du in drei Jahren deine Traumimmobilie findest, das Depot aber nur noch halb so viel Wert ist und du sie dir dann doch nicht leisten kannst?

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west263
  Am 5.11.2020 um 11:47 von Thunfischsalat:

Jetzt ist mein Plan meine Sparpläne bei der AAB mit der letzten kostenlosen Ausführung im Dezember auf volle Anteile aufzustocken und im Anschluss das Depot zur eBase zu übertragen.

Du warst doch schon bei ebase und unzufrieden. Jetzt wieder unzufrieden bei der AAB und jetzt wieder zurück zu ebase. und zusätzlich noch weiteres Geld in schlechte Fonds gesteckt.

Keinen einzigen deiner Fonds würde ich kaufen wollen und erst recht nicht in der Menge für 300€ monatl. Da würde ich überhaupt nichts übertragen und direkt verkaufen. Als erstes solltest Du dir tatsächlich mal überlegen, was Du eigentlich möchtest und wie eine möglich sinnige Asset Allocation bei dir aussehen könnte. Jetzt fängst Du an, dich detailliert mit dem Thema zu beschäftigen und jetzt ist dann auch die Zeit, einen ordentlichen Plan zu machen.

 

Das Sprichwort, Hin und Her macht Tasche leer, trifft bei dir genau zu. Aber eigentlich ist damit ja nicht der Broker Wechsel gemeint.

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bondholder
  Am 5.11.2020 um 11:47 von Thunfischsalat:

Zweck der Anlage: Immobilienkauf bzw. Vergrößerung des Kapitals

Hallo, es ist im Prinzip wie immer:

Meinst du das Anlageziel Immobilienkauf wirklich ernst?  In absehbarer Zukunft oder vielleicht irgendwann später (in diesem oder im nächsten Leben)?

Falls ein Immobilienerwerb tatsächlich geplant wird, kann man dir eigentlich nur raten, so schnell wie möglich das Aktienmarktrisiko zu reduzieren, anders formuliert: Aktienfonds verkaufen und Geld aufs Tagesgeldkonto – für Bestandkonten berechnet die ING-DiBa zur Zeit keine Negativzinsen.

 

Das Gesagte gilt natürlich nur, wenn für den Immobilienerwerb nicht irgendwelche anderen Geldquellen (Schenkung, Erbe, nach oben heiraten) angedacht sind. ;)

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Thunfischsalat

Hallo und danke für die ganzen Rückmeldungen. Ich arbeite mal eins nach dem anderen ab.

  Am 5.11.2020 um 13:41 von alsuna:

Es ist jedenfalls ein sehr guter Schritt, dass du es hier ins Forum gefunden hast. Willkommen!

Ich sehe hier einen typischen Mix an Fonds, dazu noch ein paar ETFs, die offensichtlich du ausgesucht hast. Was ist die Gesamt-Strategie hinter dieser Auswahl? Solches kann ich nämlich nicht entdecken.

Ich glaube, du solltest erst einmal das hier lesen:

Kurzform: sieht für mich ziemlich murksig aus. Verkauf den Kram komplett und starte nochmal neu durch.

 

Schau dich hier im Forum um. Zur Zeit ist Smartbroker sehr beliebt.

Zur Verrechnung von Ausschüttungen? Das muss sie so machen. Wenn ein Verlusttopf existiert, wird immer zuerst mit dem Verlust verrechnet.

Wenn du eine Immobilie kaufen willst, ist das Geld im schwankenden Aktienmarkt nicht gut aufgehoben. Oder ist es egal, wenn du in drei Jahren deine Traumimmobilie findest, das Depot aber nur noch halb so viel Wert ist und du sie dir dann doch nicht leisten kannst?

Danke für die Begrüßung.

Die Fonds hat der tecis Mensch ausgesucht. Die ETFs bei der Consorsbank ich selber.

Seine einzige Frage zur Auswahl der Fonds war, ob ich irgendwelche Dinge aus ethnischen Gründen nicht finanzieren will. Also Rüstung, Gentechnik oder Öl.  Eine Strategie hat er mit mir nicht besprochen, wahrscheinlich nur Rendite als Ziel. Zusätzlich wollte er, dass ich im Anschluss über die tecis eine Wohnung finanziere und die über die tecis verwalte. Was ich stets verneint habe.

Bei meiner eigenen ETF Auswahl, hatte ich eigentlich Wachstumsmärkte der G20 und Schwellenländer im Hinterkopf. Deswegen China, Asia ex Jap und Brasilien. Kurz gesagt: Rendite.

Also alles raus? Auch die ETFs von mir oder meinst du nur die Fonds?

Ich schaue mir mal Smartbroker an.

Danke, dann muss ich wegen den Verlusten niemanden wild machen.

Der Immobilienkauf ist eher als an Wertanlage und Investition in die Zukunft gedacht. Momentan lebe ich in einem anderen Bundesland und würde eine Immobilie in der Heimat erwerben, wenn erstmal das Geld (die Kurse) passend sind und sich zeitgleich ein Angebot anbietet.

  Am 5.11.2020 um 14:48 von west263:

Du warst doch schon bei ebase und unzufrieden. Jetzt wieder unzufrieden bei der AAB und jetzt wieder zurück zu ebase. und zusätzlich noch weiteres Geld in schlechte Fonds gesteckt.

Als erstes solltest Du dir tatsächlich mal überlegen, was Du eigentlich möchtest und wie eine möglich sinnige Asset Allocation bei dir aussehen könnte. 

Das Sprichwort, Hin und Her macht Tasche leer, trifft bei dir genau zu. Aber eigentlich ist damit ja nicht der Broker Wechsel gemeint.

Ich bin nachwievor bei der eBase und war nie weg. Es war ein Hand in Hand mit den VL-Depots.

Ich bin auch nicht zur AAB gegangen, weil ich bei der eBase unglücklich war, sondern weil es zum einen laut der Rechnung der tecis dauerhaft günstiger wäre und zu dem Zeitpunkt eine Aktion stattfand, Was sich ja jetzt als falsch herausgestellt hat.

Was meinst du was ich eigentlich will? Meinst du welche Fonds?

Was bedeutet "Asset Allocation". Also sagst du ich soll bei der AAB bei den höheren Gebühren bleiben?

  Am 5.11.2020 um 16:27 von bondholder:

Meinst du das Anlageziel Immobilienkauf wirklich ernst?  In absehbarer Zukunft oder vielleicht irgendwann später (in diesem oder im nächsten Leben)?

Falls ein Immobilienerwerb tatsächlich geplant wird, kann man dir eigentlich nur raten, so schnell wie möglich das Aktienmarktrisiko zu reduzieren, anders formuliert: Aktienfonds verkaufen und Geld aufs Tagesgeldkonto – für Bestandkonten berechnet die ING-DiBa zur Zeit keine Negativzinsen.

Das Gesagte gilt natürlich nur, wenn für den Immobilienerwerb nicht irgendwelche anderen Geldquellen (Schenkung, Erbe, nach oben heiraten) angedacht sind. ;)

Wie oben gesagt, wohne ich momentan nicht dort wo ich in Zukunft bleiben will und hätte entsprechend Zeit mir eine Immobilie bei passendem Markt zu finden.

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west263
  Am 5.11.2020 um 17:58 von Thunfischsalat:

Also sagst du ich soll bei der AAB bei den höheren Gebühren bleiben?

ohh nein.

Ich sage, verkaufe diese Fonds, weg von der AAB und bevor Du wieder auch nur einen einzigen weiteren Euro investierst, mache Dir Gedanken, wie Dein Depot aussehen soll.

 

AA = Asset Allocation, gib das doch mal ganz einfach in google ein und Du wirst erleuchtet. :)

 

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alsuna
  Am 5.11.2020 um 17:58 von Thunfischsalat:

Die Fonds hat der tecis Mensch ausgesucht. Die ETFs bei der Consorsbank ich selber.

Das dachte ich mir, genau danach sieht die Auswahl auch aus. Also halten wir fest: Strategie: nicht vorhanden.

 

  Am 5.11.2020 um 17:58 von Thunfischsalat:

Was bedeutet "Asset Allocation".

Lies den Thread, den ich verlinkt habe.

 

  Am 5.11.2020 um 17:58 von Thunfischsalat:

Also alles raus? Auch die ETFs von mir oder meinst du nur die Fonds?

Wenn du so fragst, meine ich "alles raus".

Soll heißen: Die Empfehlung besteht immer aus einem einfachen weltweit aufgestellten Portfolio (siehe oben verlinkter Thread). Ich habe kein Problem damit, wenn sich jemand aufgrund eigener Überlegungen für etwas anderes entscheidet. Jemand, der so fragt wie du jetzt gerade, ist aber noch nicht so weit.

Vor allem: wenn du die ganzen Kleckerpositionen auflöst, kommst eher auf ökonomische Positionsgrößen.

 

  Am 5.11.2020 um 17:58 von Thunfischsalat:

Der Immobilienkauf ist eher als an Wertanlage und Investition in die Zukunft gedacht. Momentan lebe ich in einem anderen Bundesland und würde eine Immobilie in der Heimat erwerben, wenn erstmal das Geld (die Kurse) passend sind und sich zeitgleich ein Angebot anbietet.

Dann spricht nichts gegen Aktien.

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ETFohneFisch
  Am 5.11.2020 um 17:58 von Thunfischsalat:

Bei meiner eigenen ETF Auswahl, hatte ich eigentlich Wachstumsmärkte der G20 und Schwellenländer im Hinterkopf. Deswegen China, Asia ex Jap und Brasilien. Kurz gesagt: Rendite.

Dazu nur noch der obligatorische Hinweis, dass es für eine Strategie nicht ausreicht, zu glauben, dass bestimmte Regionen eine gute Zukunft haben. Statt dessen muss man sich fragen, ob man erstens über den Aktienmarkt überhaupt an der positiven Entwicklung teilhaben kann (Anteil nicht börsennotierter Unternehmen, ggf. Beschränkungen für Investoren wie z.B. in China, intransparente Märkte). Zweitens muss man eine Meinung in Bezug auf die Erwartungen der anderen Marktteilnehmer haben: Wenn alle davon ausgehen, dass z.B. Amazon auch die nächsten 10 Jahre tolle Gewinne macht, dann wird der Preis heute schon entsprechend hoch sein. Man kann nur davon profitieren, wenn Amazon NOCH bessere Gewinne macht, als die Mehrheit heute erwartet (bzw. sich heute für möglich gehaltene Risiken sich nicht manifestieren).

 

Leider fallen die meisten Bank-Kunden auf oberflächliche Argumente herein wie z.B. "ich glaube, Tech wird auch in Zukunft wichtig sein". Das mag sein, schützt ggf. auch vor einem (bei ETFs aber ohnehin sehr unwahrscheinlichen) Totalverlust, hilft aber nicht, eine gute Rendite zu erhalten. Das Problem der zusätzlichen Denk-Indirektion gibt es z.B. auch bei der Ausrichtung auf Dividendenstrategien (Dividendenzahlung an sich ist kein "zusätzliches" Geld, sondern wird vom Aktienkurs einfach abgezogen).

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Thunfischsalat
· bearbeitet von Thunfischsalat
Werte aktualisiert

So eine Weile ist vergangen und ich habe mich immer weiter und weiter eingelesen.
Da sich bezüglich eBase und eines Vermittlerwechsels niemand geäußert hat habe ich jetzt mal Fonds-Super-Market als Vermittler ausgewählt. Die Depotübertragung von der AAB ist gerade im vollen Gange und die ersten Positionen sind bereits bei der eBase.

Ich habe mich entschieden die Depotpositionen zu behalten, aber nicht weiter zu besparen. Zum einen will ich sie als Referenz, um zu schauen wie ich mich entwickelt hätte, wenn alles so geblieben wäre und zum anderen will ich mir offen halten in Zukunft vereinzelt Fonds zu kaufen.

Beim CARMIGNAC hat sich das eh erledigt, da ich bis jetzt nur Anteile angespart hatte und ich so einen Gewinn von 130 mitgenommen habe.

Nun bin ich dabei beim Smartbroker ein Depot zu eröffnen. Das ist aber bisher gescheitert, da ich eine zweite Staatsangehörigkeit besitze, aber keine Personalnummer. Mal schauen wann die endgültige Absage kommt.
Bei der Auswahl der ETFs werde ich wohl 70/30 gehen wollen.
Der Hauptteil wird klassisch in einen ETF mit dem Index MSCI World gehen.

 

Für mich wichtig sind:
Fondsdomizil bzw. Sitz des Emittenten/Institut: Europa

Währung: EUR 

Ausschüttungsart: ausschüttend

Replikation: Physisch

Ich lasse mich gerne von einzelnen Kriterien gerne mit Argumenten abbringen.

Da bleiben mit Blick auf den Smartbroker nur der Amundi Index MSCI World UCITS ETF DR EUR (D).
Bei dem bin ich mir bewusst, dass dieser etwas jünger ist.
 

Bei den restlichen 30% würde ich einen risikoreicheren ETF auswählen.

Dort bin ich bezüglich der oben genannten Kriterien nicht ganz so festgelegt. Dieser wäre, so lange ich nicht den Sparerpauschbetrag ausgeschöpft habe, wiederum ausschüttend.

Bei Erreichen der Grenze würde ich diesen in einen thesaurierenden Fond ähnlicher Art nach und nach Umschichten, um so die 801€ weiter auszunutzen. Das ist aber ja was für die Zukunft.

Bei den oben genannten Kriterien komme ich beim Amundi Index MSCI Emerging Markets UCITS ETF DR EUR (D) raus.

 

Beim Vergleich der Amundi ETFs ist mir aufgefallen, dass z.B. der MSCI World ETF mit 4,79% Rendite hinter anderen ausschüttenden ETFs des selben Indexes liegt. Die haben eine Rendite von 6,04-6,94% und werden nicht physisch replizieren und/oder in USD gehandelt.

Bei den ETFs mit Emerging Markets ist es noch viel stärker sichtbar. Dort stehen 8,34% gegen 9,48% bis zu 17,38%.

Ich kann mir das nicht erklären. Die Tracking Error sollen laut Factsheet auch nur bei 0,12% bzw. 0,14% liegen soll.

Da blicke ich nicht durch. Kann jemand versuchen zu erklären woher das kommt?

 

Zuletzt habe ich noch drei Fragen, die sich nach all der Zeit nicht bereinigen liesen.

1. Wo zur Hölle kann man am Besten einheitlich sehen, ob ein synthetischer ETF die 51% Aktienquote für die Teilfreistellung erfüllt?

 

2. Bei thesaurierenden Fonds wird ja die Vorabpauschale fällig. Diese kann ich mithilfe des Pauschbetrags freistellen.

Wahrscheinlich ist das jetzt mega offensichtlich und deswegen hat noch nie jemand im Internet diese Frage gestellt, aber werden genutzte Pauschbeträge beim Verkauf in der Abgeltungssteuer wie die gezahlten Vorabpauschalen berücksichtigt?

Wenn nicht würde man ja nur Steuern in die Zukunft verlegen und Pauschbeträge "verschwenden", was ja für Kleinanleger nachteilig wäre. 

3. Wieder die Vorabpauschale. Laut diesem Script (PDF!) wird die Vorabpauschale nur fällig, wenn Kursgewinne erzielt und der Basisertrag größer als die Ausschüttungen wäre.
Was ist wenn wie in der 3. Zeile des Schaubildes die Wertsteigerung 0,20 beträgt, aber stattdessen die Ausschüttungen selber 0,40 betragen (wahlweise alles zwischen 0,20 und 0,40).

Werden dennoch die Ausschüttungen nicht der Wertsteigerung gegen gerechnet wie es in Zeile 1 der Fall ist? Nur weil die Wertsteigerung und Ausschüttung die Vorabpauschale nicht übersteigen?

 

Edit: Anscheinend haben sich die Werte aktualisiert und die ETFs von Amundi scheinen wieder im vergleichbaren Rahmen zu sein.

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