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Finanzielle Unabhängigkeit

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Lazaros
vor 36 Minuten von Peter23:

während die andere Seite mich zum Psychologen schicken will, weil ich noch zögere den Job an den Nagel zu hängen. 

Nicht deswegen (die Entscheidung kannst nur du allein treffen), sondern weil du prokrastinierst.

Denkanstoß: Ist das was du machst nur ein Job oder ein Beruf (= Berufung)?

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Peter23
· bearbeitet von Peter23
vor 14 Minuten von Lazaros:

Denkanstoß: Ist das was du machst nur ein Job oder ein Beruf (= Berufung)?

Ich dachte, ich hätte das bereits beantwortet:

Am 19.2.2026 um 21:07 von Peter23:

mal so mal so, aber selbst wenn es gerade mal nicht so cool ist, bin ich schnell wieder motiviert, weil das "Schmerzensgeld" stimmt.

Oder reicht Dir das nicht als antwort?

 

Auf der anderen Seite wäre die Frage, wieviel Freude die Arbeit einem macht natürlich auch in einem potentiellen Fragebogen.

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Peter23
· bearbeitet von Peter23
vor 1 Stunde von PapaPecunia:

Darf ich noch eine weitere Variante in den Raum werfen - weiterarbeiten aber in geringerem Ausmaß. Also Sabbatical, Teilzeit und/oder Schritt zurück. Sofern das möglich ist, was ja gerade bei sehr gut bezahlten Job oft nicht der Fall ist. 

Passender Gedanken, aber wie Du schon selbst vermutet hast, ist das nicht sinnvoll möglich

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LongtermInvestor
· bearbeitet von LongtermInvestor
vor 11 Stunden von Peter23:

Auf der anderen Seite wäre die Frage, wieviel Freude die Arbeit einem macht natürlich auch in einem potentiellen Fragebogen.

Neben der Frage, wie viel Freude die Arbeit macht, hilft oft ein Perspektivwechsel und ehrliches auseinandersetzen mit seinem eigenen Leben. Zeit ist die knappste Ressource – nicht Geld oder Arbeit.
 

Was machst du gerne neben der Arbeit im privaten Umfeld was du ausbauen kannst und willst? Wenn ich meine verbleibenden gesunden und aktiven Jahre als begrenztes Budget betrachte – welche privaten Aktivitäten, Erfahrungen und Beziehungen möchtest Du unbedingt noch erleben, und ermöglicht oder verhindert meine aktuelle Arbeit genau das? 

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LongtermInvestor
vor 10 Stunden von Peter23:

Passender Gedanken, aber wie Du schon selbst vermutet hast, ist das nicht sinnvoll möglich

Welche konkreten Gründe sprechen für dich, weiterzuarbeiten, bis dein Ziel vollständig erreicht ist?

 

Solche Entscheidungen sind fast immer mit Unsicherheit, Zweifeln und individuellen Risikoabwägungen verbunden. Gleichzeitig kennt hier im Forum niemand deine persönliche Situation, dein potentielles Ausgabenprofil im Privatierstatus oder die Details deiner Asset Allocation. Entscheidend ist letztlich, welches zusätzliche Sicherheitsniveau oder welchen Mehrwert du dir vom Weiterarbeiten im Verhältnis zur eingesetzten Lebenszeit erwartest und wie du dein Leben außerhalb der Arbeit definierst.

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Der Heini
vor 12 Stunden von Peter23:

Ich hatte ja oben bereits geschrieben, dass ich aufgrund meiner Analysen und Recherchen bei 3% von 95% ausgehe. Folglich muss 1-2% deutlich höher sein als 95% und ist somit für mich hinreichend sicher.

Das ist doch schon der erste passende Schritt. Da bin ich auch und ab da kann man auch die Arbeit schon mal viel entspannter angehen (zumindest als Selbstständiger).

 

vor 12 Stunden von Peter23:

- trotzdem fühle ich nun, dass es auch von anderen Aspekten abhängt, wann genau der richtige Zeitpunkt ist (zB Verhältnis des jährlichen Einkommens zum Vermögen und wieviel Aufwand und Stress oder doch tlws Spaß aus dem Job resultiert)

Da würde ich wirklich mal überlegen, wie es für dich im Verhältnis zur Familie steht. Bei mir ist es so, daß der Job auch mal Stress für Familie bedeutet, wenn es zu viel für mich wird, dann bin ich schnell gereizt, kann das aber immer mehr abstellen. Ganz auf Null und immer entspannt geht aber nicht. Vermutlich aber auch nicht, wenn ich ganz aufhören würde. Das kann ich dann auch Ex-Ante aufgrund der breiten Verteilung nicht beantworten.

Da das aber sehr subjektiv und von Job zu Job und persönlichen Vorlieben abhängt, wirst nur du das beurteilen können, wenn du dir mal eine ruhige Minute gönnst. Gibt auch ausgebildete! Coaches für sowas, sollten aber gut sein. In der Fortbildung hab ich das in einem Kurs erlebt, was ein guter Coach bei den Gedanken alles so unterstützen kann.

Eine weitere Möglichkeit, die mir hilft: Ich setze mir im Job immer kurze Ziele, one-year-more und schaue in der Zeit genauer hin, wie ich mich fühle und mit der Situation umgehe, auch der persönlichen Einstellung dazu.

Ein bei dir großes Problem ist natürlich die fürstliche Entlohnung, da wird der Punkt des Abschieds doppelt schwer.

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Turmalin
vor 2 Stunden von LongtermInvestor:

Neben der Frage, wie viel Freude die Arbeit macht, hilft oft ein Perspektivwechsel und ehrliches auseinandersetzen mit seinem eigenen Leben. Zeit ist die knappste Ressource – nicht Geld oder Arbeit.
 

Was machst du gerne neben der Arbeit im privaten Umfeld was du ausbauen kannst und willst? Wenn ich meine verbleibenden gesunden und aktiven Jahre als begrenztes Budget betrachte – welche privaten Aktivitäten, Erfahrungen und Beziehungen möchtest Du unbedingt noch erleben, und ermöglicht oder verhindert meine aktuelle Arbeit genau das? 

Sehr gut umschrieben. 
 

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Sapine
· bearbeitet von Sapine
vor 17 Stunden von Peter23:

Meine Frage war nun, ob es einigen ähnlich geht - Antwort: ja. (Gruppentherapie?)

Eine Frage für die Therapie scheint es mir nicht zu sein. Das Aufhören selbst ist eine sehr individuelle Entscheidung und es gibt da kein richtig und falsch sofern gewisse Rahmenbedingungen stimmen. Manch einer wird mit oder ohne goldenen Handschlag dahin getrieben. Andere sind müde von der Arbeit und sehen keine beruflichen Perspektiven mehr. Wieder andere freuen sich auf eine gemeinsame Zukunftsgestaltung innerhalb der Paarbeziehung oder der Verwirklichung irgendwelcher bisher nicht gelebter Träume. 

 

Bei Dir ist es keine Frage ob es reicht oder nicht reicht. Da scheinst du mir recht klar zu sein und das wäre meine Einschätzung. Mit ein klein wenig Bereitschaft zur Flexibilität bist Du bei einer 1 % Entnahme so sicher wie es nur geht. Enteignungen wie im Osten nach dem zweiten Weltkrieg oder Vertreibung wie in Tschechien könnten noch K.o. Kriterien sein. Möglicherweise kann man da noch einen Gedanken darauf verwenden, Teile des Vermögens im Ausland zu positionieren. 

 

Die größte Hürde scheint mir bei Dir die Arbeit zu sein. Ob es nun der Spaß daran ist oder vielleicht versteckte Statusbefriedigung oder das Gefühl gebraucht zu sein. Da ist vieles denkbar und es schadet nicht, wenn Du Klarheit über Deine Motivationslage hast. Solange weder Du noch die Familie darunter leidet wäre das für mich völlig ok. Mach Dir regelmäßig Gedanken über Deine Ziele und versuche danach zu handeln. Es wäre schade, wenn Du in zehn Jahren bedauerst bestimmte Träume nicht verwirklicht zu haben. Genauso schade wäre es aber auch, wenn Du zehn Jahre lang der Arbeit hinterhertrauern würdest. 

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Peter23
vor 59 Minuten von Sapine:

Die größte Hürde scheint mir bei Dir die Arbeit zu sein. Ob es nun der Spaß daran ist oder vielleicht versteckte Statusbefriedigung oder das Gefühl gebraucht zu sein. Da ist vieles denkbar und es schadet nicht, wenn Du Klarheit über Deine Motivationslage hast. Solange weder Du noch die Familie darunter leidet wäre das für mich völlig ok. Mach Dir regelmäßig Gedanken über Deine Ziele und versuche danach zu handeln. Es wäre schade, wenn Du in zehn Jahren bedauerst bestimmte Träume nicht verwirklicht zu haben. Genauso schade wäre es aber auch, wenn Du zehn Jahre lang der Arbeit hinterhertrauern würdest. 

Vielen Dank! Das trifft es ganz gut. Ich habe aber Spaß daran, die Entscheidung regelbasiert zu treffen und werde daher vielleicht wirklich ne Scorekarte aufstellen, die alle mE relevanten Dimensionen mit abbildet. :)

 

Ich möchte aber schon mal sagen, dass jedes Grad mehr an finanzieller Freiheit schon ganz schön was für meine Lebensqualität getan hat. Nämlich allein die Tatsache, dass ich mE jederzeit aufhören könnte (oder zuvor auch mal 3-5 Jahre Pause hätte einlegen können), führte bei mir zu vielem Positiven:

- Situationen, die ich zuvor als stressig empfunden habe, viel gelassener zu sehen,

- weniger getrieben zu sein sondern selbst zu entscheiden, welche Aufgaben ich übernehmen bzw. wann und wieviel ich arbeite, (hängt aber auch vom Job ab, ob das immer so möglich ist)

- auch mal höhere Risiken einzugehen

- weniger auf andere zu schauen (z.B. ob die irgendwas viel schneller erreicht haben)

 

Das Absurde daran ist, dass damit zumindest bei mir die Nähe zur finanziellen Freiheit zur höheren Lebensqualität geführt hat, ohne dass ich (bisher zumindest) jenes getan habe, wofür es eigentlich gedacht war, nämlich die Erwerbstätigkeit einzustellen.

 

 

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Neuling47

Interessant ist schon, wie akribisch hier ausgerechnet wird, ob das Geld reicht oder nicht. Bis auf die 2. Nachkommastelle, so scheint mir. Dabei vergessen manche eventuell, wie gut es Ihnen geht, dass sie überhaupt solche Rechnungen anstellen können. 9 von 10 Menschen oder noch weniger haben diese Möglichkeit in Deutschland nicht.

 

Nicht missverstehen: Es sei allen ihr Vermögen gegönnt, aber vielleicht sollte man das ab und an reflektieren, hilft vielleicht dann auch etwas entspannter auf solche Entscheidungen zu schauen.

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LongtermInvestor
vor 6 Minuten von Peter23:

Ich möchte aber schon mal sagen, dass jedes Grad mehr an finanzieller Freiheit schon ganz schön was für meine Lebensqualität getan hat. Nämlich allein die Tatsache, dass ich mE jederzeit aufhören könnte (oder zuvor auch mal 3-5 Jahre Pause hätte einlegen können), führte bei mir zu vielem Positiven:

- Situationen, die ich zuvor als stressig empfunden habe, viel gelassener zu sehen,

- weniger getrieben zu sein sondern selbst zu entscheiden, welche Aufgaben ich übernehmen bzw. wann und wieviel ich arbeite, (hängt aber auch vom Job ab, ob das immer so möglich ist)

- auch mal höhere Risiken einzugehen

- weniger auf andere zu schauen (z.B. ob die irgendwas viel schneller erreicht haben)

 

Das Absurde daran ist, dass damit zumindest bei mir die Nähe zur finanziellen Freiheit zur höheren Lebensqualität geführt hat, ohne dass ich (bisher zumindest) jenes getan habe, wofür es eigentlich gedacht war, nämlich die Erwerbstätigkeit einzustellen.

Das kann ich absolut bestätigen, die Effekte treten in der Situation früher oder später auf.

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Sapine

Zu wissen, dass man den Stinkefinger zeigen kann, fand ich auch sehr beruhigend. Es kam allerdings nie dazu. :lol:

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Der Heini
vor 11 Minuten von Peter23:

Das Absurde daran ist, dass damit zumindest bei mir die Nähe zur finanziellen Freiheit zur höheren Lebensqualität geführt hat, ohne dass ich (bisher zumindest) jenes getan habe, wofür es eigentlich gedacht war, nämlich die Erwerbstätigkeit einzustellen.

Das ist nicht absurd, war bei mir auch schon so. Das Gefühl schwankt aber je nach äußeren Einflüssen.

vor 11 Minuten von Neuling47:

Interessant ist schon, wie akribisch hier ausgerechnet wird, ob das Geld reicht oder nicht.

Aber das muss man doch schon wissen, ansonsten stellt sich die Entscheidung doch gar nicht. Natürlich kann man es auf die Spitze treiben und die %te immer weiter herunterrechnen. Wir sind ja schon bei 1-2 % angelangt.

vor 8 Minuten von Sapine:

Zu wissen, dass man den Stinkefinger zeigen kann, fand ich auch sehr beruhigend. Es kam allerdings nie dazu

Bei mir schon, aber sieht im Spiegel dämlich aus.

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Peter23
vor 42 Minuten von Neuling47:

 9 von 10 Menschen oder noch weniger haben diese Möglichkeit in Deutschland nicht.

Ja - sogar eher 99 von 100.

vor 43 Minuten von Neuling47:

Dabei vergessen manche eventuell, wie gut es Ihnen geht, dass sie überhaupt solche Rechnungen anstellen können.

Woran machst Du das fest?

 

vor 44 Minuten von Neuling47:

Nicht missverstehen: Es sei allen ihr Vermögen gegönnt, aber vielleicht sollte man das ab und an reflektieren, hilft vielleicht dann auch etwas entspannter auf solche Entscheidungen zu schauen.

Ich kann nicht für alle hier sprechen, aber für mich: Ich bin vollkommen entspannt und habe die aktuelle Diskussion auch entsprechend eingeleitet:

 

Am 19.2.2026 um 18:20 von Peter23:

Natürlich ein Luxusproblem, aber ...

 

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Nostradamus
vor 2 Stunden von Sapine:

Das Aufhören selbst ist eine sehr individuelle Entscheidung und es gibt da kein richtig und falsch sofern gewisse Rahmenbedingungen stimmen. Manch einer wird mit oder ohne goldenen Handschlag dahin getrieben. Andere sind müde von der Arbeit und sehen keine beruflichen Perspektiven mehr. Wieder andere freuen sich auf eine gemeinsame Zukunftsgestaltung innerhalb der Paarbeziehung oder der Verwirklichung irgendwelcher bisher nicht gelebter Träume. 

Nach meiner Beobachtung ist meist irgendein finaler Auslöser dabei, um den Schritt dann zu wagen. Goldener Handschlag, Umstrukturierungen innerhalb der Firma, die einem gar nicht passen oder persönlich hat sich gerade etwas Größeres verändert. Dann erst ist der Zeitpunkt gekommen.

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