Reflector Januar 8, 2018 Hallo zusammen, ich bin gerade dabei mir ein Welt-ETF Depot nach eigenem Geschmack in Anlehnung an das Kommer-Konzept zusammenzustellen. Dieses stelle ich euch mal vor. Warnung: Es wird kompliziert!!! Das ist mir bewusst und ich kenne die Nachteile, die ein solches wahnsinnig kompliziertes Depot mitbringt. Auf einige gehe ich auch ein. Eins vorab: Ich kenne mich in Excel aus und habe Freude am Tüfteln. Und noch etwas: Ich investiere aktuell nicht in dieses Depot und es stellt auch keine Empfehlung dar so zu investieren! Auf geht's. Die Prinzipien: Weltweite Streuung Large, Small/Mid - Caps + Value/Dividende Totale TER <= 0,30% Kein ETF > 25% Anteil Verschiedene Anbieter Möglichkeit Fine-Tuning Sture Festlegung der Aufteilung Spaß an der Sache Das Depot besteht aus vier Komponenten: Portfolio-Fonds Weltweite ETFs Einzel-ETFs Risikoloser Teil (Extrakonto etc.) Erstes Problem: Redundanzen. Mir ist bewusst, dass es Überschneidungen an allen Ecken und Kanten gibt. Die Einzel-ETFs sind teils in den Welt-ETFs und auch in den Portfolios enthalten. Die Portfolio-Fonds: Dbx-trackers Portfolio Total Return (Aktien, Anleihen) ARERO Weltfonds (Aktien, Anleihen, Rohstoffe) Mit einem dieser beiden Exemplare wäre man eigentlich schon fertig. Aber ich stehe auf eine Übergewichtung von Dividenden-Titeln und kleinere Unternehmen. Da ich nicht weiß, wann was besser läuft, beides rein: Die Welt-ETFS iShares MSCI World Size Factor (Entwickelte Märkte, kleinere Markt-Cap) Vanguard FTSE All-World High Dividend (Entwickelte und aufstrebende Märkte, Dividende) So. Einmal investiert, halten sich die Portfolios im Gleichgewicht, sie übernehmen ja das Re-Balancing für mich, dafür zahlt man dann auch einen Schnaps mehr bei der TER und ggf. weitere Kosten. Bleibt die Aufgabe die Size/Dividend-ETFs im Gleichgewicht zu halten. Weiter geht es mit den Einzel-ETFs. USA iShares S&P 500 Deka MSCI USA MidCap ComStage MSCI USA SmallCap Europa Vanguard FTSE Developed Europe iShares MSCI Europe Value Factor iShares MSCI Europe Size Factor iShares DAX + iShares MDAX (Home Bias bewusst) Asien / Pazifik ComStage MSCI Pacific TR iShares DJ Asia Pacific Select Div 30 Emerging Markets iShares MSCI Emerging Markets IMI Aufteilung Regionen: 34% USA 32% Europa 9% Asien/Pazifik 25% Schwellenländer Weitere Probleme: Handling des komplizierten Depots und Übersicht Kaufgebühren / Verkaufsgebühren Psychologie (sollte man doch temporär eine Region übergewichten oder einen ETF?) So, kommen wir einmal zur Aufteilung. Die Rohstoffe kommen aus dem ARERO: Anleihen 10,0% DAX 1,0% MDAX 2,0% Europe Large 12,5% Europe Value 6,0% Europe SmallCap 7,0% Emerging Markets 22,5% US LargeCap / Value 15,0% US MidCap 7,0% US SmallCap 8,0% Asia Pacific Blend 6,0% Asia Pacific Dividend 2,0% Rohstoffe 1,0% Und nach Produkt (ob synthetisch oder replizierend, ausschüttend oder nicht, spielte keine Rolle): LU0397221945 dbx Portfolio Total Return Portfolio 8% LU0360863863 ARERO Weltfonds Portfolio 7% IE00BP3QZD73 iShares MSCI World Size Factor World Size 7% IE00B8GKDB10 Vanguard FTSE All-World High Dividend World Dividend 7% IE0031442068 iShares S&P 500 USA Large 9% DE000ETFL276 Deka MSCI USA MidCap USA Mid 6% LU0392496005 ComStage MSCI USA SmallCap USA Small 6% IE00B945VV12 Vanguard FTSE Developed Europe Europe Blend 10% IE00BQN1K901 iShares MSCI Europe Value Factor Europe Value 4% IE00BQN1KC32 iShares MSCI Europe Size Factor Europe Size 4% DE0005933931 iShares DAX DE 1% DE0005933923 iShares MDAX DE 2% IE00BKM4GZ66 iShares MSCI Emerging Markets IMI EmergingM Blend 19% LU0392495023 ComStage MSCI Pacific TR Asia/Pacific Blend 4% DE000A0H0744 iShares DJ Asia Pacific Select Div 30 Asia/Pacific Div 1% LU0290358224 Staatsanleihen Anleihen 5% Gewichtete Durchschnitts-TER: 0,30% Operatives Handling: Excel-Tabelle mit allen Produkten und Zuordnung zu den oben genannten Kategorien. Die Welt- und Portofilio-Fonds werden nach einem einfachen Schlüssel aufgeteilt. Beispiel iShares MSCI World Size Factor: 35% Europa Small, je 20% USA Small & Mid, 25% Asia/Pacific Blend. Es gibt nur einen Sparplan, und zwar auf den ARERO. Dort werden monatlich 100 Euro eingezahlt, gebührenfrei. Parallel wird solange angespart bis 1.000 Euro bereit stehen. Diese werden dann per simpler Regel in den ETF investiert, der es nach Excel am besten gebrauchen kann, um möglichst in die festgelegte Aufteilung zu kommen. Das wird zwar nie genau passen, das macht aber nichts. Auf ein oder zwei Prozentpunkte kommt es nicht an. Es wird einfach immer in den ETF eingezahlt, der am besten zum Ausgleich beiträgt. Und das verrät Excel. Bei größeren Verschiebungen, die sich ja aber meist über einen längeren Zeitraum hinstrecken, wird dann nach und nach nachgezogen. In einer Phase fallender z. B. Emerging Markets-ETFs wird dann eben dieser bespart. Verkauft wird (in der Ansparphase) nicht. Ziel-Anlagesumme: niedriger 6-stelliger Bereich. Ziel: Rendite nach Kosten mindestens gleich 70/30 World/EM-Standard-Mix. Den operativen Aufwand rechne ich auf die Haben-Seite. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Ramstein Januar 8, 2018 vor 4 Minuten schrieb Reflector: Es wird kompliziert!!! Das ist mir bewusst und ich kenne die Nachteile, die ein solches wahnsinnig kompliziertes Depot mitbringt. Auf einige gehe ich auch ein. Eins vorab: Ich kenne mich in Excel aus und habe Freude am Tüfteln. Damit es nicht zweckfreie und sinnlose Luftakrobatik bleibt, hast du sicher die Performance im Backtest der letzten 5 Jahre im Vergleich zu einfachen Lösungen gemacht, oder? Gibt es ein Ergebnis? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
jogo08 Januar 8, 2018 Nur mal so nebenbei bemerkt, du hast einzelne Bestandteile von 1-2%, was meinst du denn, wann du die erstmals besparen wirst mit deiner "1000 Euro ansparen, dann kaufen"-Taktik? Nichts gegen ausgefeilte Anlagetaktiken, aber irgendwo hört Kleinteiligkeit auf. Man kann sich sicherlich theoretisch so dem Thema annähern, in der praktischen Umsetzung ist das aber ziemlicher Unsinn. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Juninho Januar 8, 2018 vor 26 Minuten schrieb Reflector: Ziel: Rendite nach Kosten mindestens gleich 70/30 World/EM-Standard-Mix. Durch was genau erhoffst du dir denn die höhere Rendite nach Kosten? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
odensee Januar 8, 2018 vor 30 Minuten schrieb Reflector: Parallel wird solange angespart bis 1.000 Euro bereit stehen. Diese werden dann per simpler Regel in den ETF investiert, der es nach Excel am besten gebrauchen kann, um möglichst in die festgelegte Aufteilung zu kommen Diese pragmatische Vorgehensweise steht mMn in krassem Widerspruch zu dem ausgefeilten Depotentwurf. Keep it simple.... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
jogo08 Januar 8, 2018 16 ETFs, die mit jeweils mindestens 1000 Euro gespart werden sollen! Aktuell zahlst du 100 Euro mtl. in den Arero, wenn du also nicht mindestens 500 Euro zusätzlich ansparst, vergehen schon mal 32 Monate, bis du überhaupt das erste Mal Anteile von jedem ETF gekauft hättest, theoretisch, Rebalancing dabei noch nicht berücksichtigt. Hältst du das für sinnvoll? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker Januar 8, 2018 vor 40 Minuten schrieb Reflector: ... Parallel wird solange angespart bis 1.000 Euro bereit stehen. Diese werden dann per simpler Regel in den ETF investiert, der es nach Excel am besten gebrauchen kann, um möglichst in die festgelegte Aufteilung zu kommen. Das wird zwar nie genau passen, das macht aber nichts. Auf ein oder zwei Prozentpunkte kommt es nicht an. Es wird einfach immer in den ETF eingezahlt, der am besten zum Ausgleich beiträgt. Aus meiner Sicht ein Widerspruch: Da wird ein Portfolio mit Bestandteilen, die jeweils nur ein bis zwei Prozent ausmachen, aufgelegt; dann aber kommt es nicht auf diese Gewichtung an? Dann kann man die feingliedrige Aufteilung auch lassen, wenn es ohnehin nicht darauf ankommt und auch gar nicht durchführbar ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
UserPS Januar 8, 2018 · bearbeitet Januar 8, 2018 von UserPS Ergänzung Ich machs kurz: Zu viele ETFs für eine zu kleine Sparrate. Optimier das ganze oben mal auf 1 bis maximal 2 oder 3 ETFs (World/EM oder World/Europa/EM), dann klappts mit dem Rebalancing. ... oder wie odensee es gut auf den Punkt gebracht hat: Keep it simple! Wenn dein Vermögen bereits im 6-stelligen Bereich ist, dann kann man mal so langsam anfangen an ein "kompliziertes Portfolio" zu denken aber nicht vorher. Zitat Weitere Probleme: Handling des komplizierten Depots und Übersicht Und dann sollte es damit auch keine Probleme geben. e1: Wirf mal einen Blick auf die supertobs Musterportfolios, das sollte ein guter Anhaltspunkt für den Start sein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holzmeier Januar 8, 2018 Vielleicht koennte die Schnaeppchenjagd dein Excel- und Optimierungsengagement in eine zielfuehrendere Richtung lenken? Diese braechte auch automatisch eine Begrenzung deiner ETF-Anzahl auf ein sinnvolles Niveau mit sich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Markgräfler Januar 8, 2018 Puhh, wenn ich nochmals die Uhr zurückdrehen könnte, dann würde ich ein bis zwei Fonds ansparen. Im Moment sind es vier und das mit einer weitaus höheren Sparsumme. Nun... es ist Deine Entscheidung. Beginne lieber Herr Reflector... und dann nach einer gewissen Zeit, reflektiere Dein Vorhaben. Ich wünsche Dir, dass Du dann bei Deinem Portfolio-Fonds bleibst und es etwas lockerer siehst. Sorry.... aber das ist Bullshit was Du da vor hast. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
absolutgonzo Januar 8, 2018 vor einer Stunde schrieb Reflector: Möglichkeit Fine-Tuning Sture Festlegung der Aufteilung Hier ist für mich der erste Widerspruch. Zum Rest kann ich nur den Kopf schütteln... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
foobar94 Januar 8, 2018 Warum so viele Titel? Keep it simple steht glaube auch beim kommer drin... Wie in jeder gescheiten Lektüre.Warum untergliederst du Europa und kaufst zusätzlich noch 2 Dax Titel? In anderen Regionen machst du das auch nicht.Backtesting würde mich auch interessieren. Was genau erhoffst du dir mit dieser großen Auswahl an Titeln, bzw. wenn du den arero schon drin hast, warum kaufst du nicht die Titel nach die du anders gewichten, bzw. ergänzen möchtest? Gesendet von meinem ONE A2003 mit Tapatalk Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
west263 Januar 8, 2018 vor 2 Stunden schrieb Reflector: Es gibt nur einen Sparplan, und zwar auf den ARERO. Dort werden monatlich 100 Euro eingezahlt, gebührenfrei. Parallel wird solange angespart bis 1.000 Euro bereit stehen. Diese werden dann per simpler Regel in den ETF investiert, der es nach Excel am besten gebrauchen kann, um möglichst in die festgelegte Aufteilung zu kommen. es gibt hier schon jemanden, der glaubt mit kleinem Geld viele ETF besparen zu müssen. Aber das schlägst Du sogar noch. 16 ETF und wie lange brauchst Du ungefähr, um die 1000€ zusammen zu bekommen? https://www.wertpapier-forum.de/topic/51449-los-gehts-rebalancing-basierend-auf-dem-cost-average-effect/ Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Joseph Conrad Januar 8, 2018 Parallel sparst du 1000,- Euro an. Wie lange brauchst du denn dafür ? Gruß Joseph Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Limit Januar 8, 2018 Totaler Unsinn. Bei sovielen Fonds dürften sich die Faktoren gegenseitig ausgleichen, so dass du am Ende die gleiche Rendite wie mit den hier üblichen Standardportfolios bekommst nur mit mehr Aufwand und Kosten. Ich bin ja immer zu haben für ausgefallene Aufteilungen, allerdings sollten sie zumindest ein halbwegs durchdachtes Konzept haben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Reflector Januar 8, 2018 Hallo zusammen, vielen Dank für die vielen Feedbacks! Das war mein erster Post hier und ich bin überwältigt wie schnell hier Reaktionen kommen. Vielen Dank dafür. Ich kann jede Kritik verstehen und die meisten auch nachvollziehen! Wie gesagt ist es bislang noch ein Konzept und entspricht nicht meinem Depot, auch wenn Teile darin enthalten sind. Ich lasse mir auch noch etwas Zeit bevor ich mich für einen Weg entscheide. Hier ergänzend noch ein paar weitere Infos, teils basierend auf euren Antworten, die fehlen: einen Backtest habe ich (noch) nicht gemacht. Auch: Vergangene Performance ist keine Garantie für die zukünftige! Ich bin selbst überhaupt kein Fan von Anteilen wie 1% oder 2%. Der Hintergrund, warum ich den DAX/MDAX/Pacific Div 30 mit drin habe ist, dass ich diese ETFs bereits besitze und diese nicht verkaufen möchte. D. h. diese kleinen Positionen würden einfach mitlaufen und vermutlich lange Zeit nicht gekauft werden. Die beiden DAX-ETFs zahlen dann einfach auf das Konto Europa Large mit ein (anstatt Verkauf). Eine Überrendite muss es nicht sein. Allerdings ist hier auch die Frage, was denn überhaupt als absolute Benchmark gilt? 70/30? Wenn dann sollte eine Überrendite durch Small-Caps und Value kommen (vgl. G. Kommer). Wenn nicht, auch ok. Bei der prozentualen Aufteilung der Produkte handelt es sich um ein mögliches Start-Setting. Nur die Aufteilung der Klassen ist fix. Es wird nicht gewartet, bis im ARERO so viel angespart wurde, bis ein anderer ETF gekauft werden "darf". Und auch der ARERO könnte einen Einzelkauf abbekommen. Bei aktueller Sparrate würde ich alle ein bis zwei Monate kaufen. Kein Market-Timing! (Die oben erwähnten 100 Euro/Monat entsprechen nicht der gesamten Sparrate) Gekauft wird stur nach Mathematik und Regel, nicht nach Einschätzung der Märkte. Keine Bevorzugung von Regionen aus dem Bauch heraus. Der Widerspruch (Möglichkeit Fine-Tuning / Sture Festlegung der Aufteilung) ist mir beim zweiten Lesen auch aufgefallen :-) Ist so gemeint: Fine-Tuning bei der Konstruktion, opertiv dann stur durchziehen. (psychologisch sicher schwierig!) Und noch eine Frage: Welche Faktoren gleichen sich gegenseitig aus? Bei Value / Momentum erschließt sich mir das: der eine hat den Value-Titel drin und schmeißt ihn raus, wenn er nach oben abgeht, dafür nimmt der Momentum ihn auf. Nullsummenspiel. Wie ist das bei Small/Value? Ein Wert kann aber ja hier beides sein: Small und Value gleichzeitig, oder aber weder Small noch Value. Vielleicht habe ich hier auch einen Denkfehler. Aber ich denke bei Large-Cap + Small + Value hat man a) die kleineren mit dabei und Value übergewichtet. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
cebe Januar 8, 2018 · bearbeitet Januar 8, 2018 von cebe vor 8 Stunden schrieb Reflector: Freude am Tüfteln ...dann leg doch einfach los, idealerweise natürlich in einem Musterdepot. Parallel investierst du dein eigenes Geld in einer wie auch immer 2-4-ETF-Lösung und dann hast du alles, “Spaß an der Sache”, einen vernüftig angelegten echten (Aktien-)Anteil in deinem Portfolio, was du (wenn du es gar nicht mehr aushältst) um SC oder FM erweitern könntest und das beste: den Vergleich zwischen beiden Ansätzen! Und poste mal in einem Jahr gerne das Ergebnis, der Unterschied würde mich interessieren. Viel Spaß und Erfolg beim Tüfteln! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 Januar 8, 2018 vor 38 Minuten schrieb Reflector: Bei aktueller Sparrate würde ich alle ein bis zwei Monate kaufen. Kein Market-Timing! (Die oben erwähnten 100 Euro/Monat entsprechen nicht der gesamten Sparrate) Wie hoch ist denn die Sparrate und erzeugst Du dadurch nicht ziemlich hohe Transaktionskosten? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Reflector Januar 8, 2018 vor 1 Minute schrieb Peter23: Wie hoch ist denn die Sparrate und erzeugst Du dadurch nicht ziemlich hohe Transaktionskosten? Kauf bei 1.000 Euro, aktuell alle ein bis zwei Monate. Keine Verkäufe. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 Januar 8, 2018 · bearbeitet Januar 8, 2018 von Peter23 vor 5 Minuten schrieb Reflector: Kauf bei 1.000 Euro, aktuell alle ein bis zwei Monate. Keine Verkäufe. D.h. Deine Sparrate ist durchschnittlich ca. 750 € pro Monat, richtig? Und dann kaufst Du immer nur eine Position (alle 1-2 Monate), aber dann dauert es doch ewig, bis Du mal wieder eine von 1% Positionen kaufst und zwar nur in 1% des zweimonatigen Zyklus, d.h. alle 100*2 Monate also so ca. alle 17 Jahre!? Oder kaufst Du alle 1-2 Monate dann mehr als eine Position von den 1000 €? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Walter White Januar 8, 2018 vor 8 Stunden schrieb Markgräfler: Puhh, wenn ich nochmals die Uhr zurückdrehen könnte, dann würde ich ein bis zwei Fonds ansparen. Im Moment sind es vier und das mit einer weitaus höheren Sparsumme. Nun... es ist Deine Entscheidung. Beginne lieber Herr Reflector... und dann nach einer gewissen Zeit, reflektiere Dein Vorhaben. Ich wünsche Dir, dass Du dann bei Deinem Portfolio-Fonds bleibst und es etwas lockerer siehst. Sorry.... aber das ist Bullshit was Du da vor hast. Ich sehe das genau so, ein langweiliges 70/30 macht auch Spaß und ist effektiv(er). Der TO hat den Sinn des passiv Invertierens noch nicht so ganz verstanden, um genau zu sein hat er m.E. noch nicht einmal einen Kommer verstanden. Trotz allem viel Glück, falls das die Ausrichtung des TO ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Irgendwer Januar 8, 2018 vor 2 Stunden schrieb Reflector: Eine Überrendite muss es nicht sein. Allerdings ist hier auch die Frage, was denn überhaupt als absolute Benchmark gilt? 70/30? Wenn dann sollte eine Überrendite durch Small-Caps und Value kommen (vgl. G. Kommer). Wenn nicht, auch ok. Für mich ist dies ein Widerspruch. Du willst ein "hoch kompliziertes" Weltportfolio bauen. Aber warum? Der einzige Grund ist aus meiner Sicht, dass man sich im Vergleich zu einem Standard-ETF-Portfolio eine höhere Rendite erhofft. Aber dann schreibst du selbst, dass eine Überrendite nicht sein muss. Aber wenn du mit dem komplizierten Portfolio eine gleiche oder schlechtere Performance erzielst, warum nimmst du dann nicht das Standard-Portfolio, was viel einfacher ist??? Weil du "Standard"-Lösungen nicht magst? Was willst du überhaupt erreichen? vor 10 Stunden schrieb Reflector: Die Portfolio-Fonds: Dbx-trackers Portfolio Total Return (Aktien, Anleihen) ARERO Weltfonds (Aktien, Anleihen, Rohstoffe) Wofür brauchst du diese Fonds, wenn du dir doch dein eigenes Weltportfolio bauen willst? Du hast alles doppelt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
west263 Januar 9, 2018 Zitat Du hast alles doppelt. doppelt? Das reicht nicht. Einige Positionen sind mind. dreifach, wenn nicht sogar vierfach enthalten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
BlackHog Januar 9, 2018 Bei mir im Depot findet sich ein 6-ETF-Klassiker {4 Regionen, 2xSC), damit lässt sich der Tüfteltrieb den ich auch habe perfekt befriedigen. Mehr würde ich nicht haben wollen, und wenn es mich doch mal packen sollte könnte ich mit Rohstoffen oder REITs spielen. Du tust gut daran, die Komplexität allenfalls langsam zu steigern. Außerdem sollte als Daumenregel keine Position unter 5% im Depot liegen, ansonsten (s. diverse Fotisti oben) wird das Rebalancing unmöglich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Reflector Januar 9, 2018 vor 9 Stunden schrieb Walter White: Der TO hat den Sinn des passiv Invertierens noch nicht so ganz verstanden, um genau zu sein hat er m.E. noch nicht einmal einen Kommer verstanden. Trotz allem viel Glück, falls das die Ausrichtung des TO ist. Lieber Walter White, was fängt bei dir aktives Investieren an und passives hört auf? Zu Kommer: Ich habe explizit erwähnt, dass ich kein Portfolio 1:1 nach Kommer bauen möchte, meins sich aber an die Erkenntnisse teils anlehnt. So meine ich schon richtig verstanden zu haben, dass Kommer herausgearbeitet hat, dass Small/Value über lange Zeiträume systematisch ein höheres Maß an Rendite/Risiko mitbringen. vor 2 Stunden schrieb BlackHog: Bei mir im Depot findet sich ein 6-ETF-Klassiker {4 Regionen, 2xSC) Das klingt interessant. Darf man erfahren welche ETFs du dafür gewählt hast, Black? Ich stelle heute noch 2 Alternativen für mein Wahnsinns-Depot vor. Mit welcher Software / Website macht ihr eure Backtests? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag