Lukey April 6, 2020 · bearbeitet April 6, 2020 von Lukey vor 41 Minuten von nikolov: @Lukey Hier die Tabelle von @intInvest zum selbstausrechnen: Berechnung_Ausschuetter_vs_Thesaurierer_V02.xlsx 1. Hinsichtlich der aktuellen Steuergesetzgebung: ja. Und wenn du gerne Erbsen zählst, dann berücksichtigst du auch gleich die zukünftig mögliche Wertsteigerung der ausschüttenden Anteile. 2. Nein, da gibt es nichts zu beachten. Es sei denn du zählst gerne Erbsen im Nachkommaprozentbereich. 3. Das ist auch eine Möglichkeit. Du kannst dir in der verlinkten Tabelle mal ausrechen, wie groß der Vorteil denn ist. @Mods Wäre es nicht sinnvoll, die Tabelle möglichst schon auf der Startseite oder an ähnlich präsenter Stelle zu verlinken? Gefühlt dreht sich jede zweite Frage um dieses sehr wichtige Thema. Zu 1: Warum und inwiefern sollte man die zukünftige mögliche Wertsteigerung der Anteile berücksichtigen? Die Ausschüttungen beziehen sich doch nur auf die gehaltenen Anteile des ETFs. Oder meinst du die eventuelle Anpassung (Erhöhung) der Dividenden durch die Unternehmen bei gut laufenden Aktien? s. Zitat - die Ausschüttungen (durch Dividenden) steigen dann ja nicht mehr, da keine weiteren Anteile gekauft werden, sondern nur der Wert der vorhandenen Anteile durch Kursgewinne. Richtig? Der ETF sollte dann einfach liegen bleiben, um weiterhin den Sparerpauschbetrag auszuschöpfen. - wie spielt da dann die Vorabpauschale mit rein? Zu 2: Alles klar. Nene, ich versuche es einfach zu halten, auch wenn man manchmal in zu viele Gedanken drum abdriftet #KISS Edit: Habe gerade in deiner Signatur den "ultimativen Tip für die Geldanlage" angeschaut... das hat ja wirklich gut gepasst auf meine beiden ETF Optionen Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
OceanCloud April 6, 2020 · bearbeitet April 6, 2020 von OceanCloud Am 24.3.2020 um 11:16 von chirlu: Normalerweise passiert das alles automatisch, kann aber ein paar Tage dauern. Von wegen automatische Umstellung: mein HSBC EM Sparplan läuft bei der DKB immer noch auf die alte WKN , ist weder änderbar noch löschbar und wurde heute nicht ausgeführt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
staaaR April 6, 2020 Weiß man eigentlich zu welcher Uhrzeit die DKB die Sparpläne jeweils ausführt? Führen die immer zur gleichen Zeit aus? Oder von was machen die das abhängig? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
west263 April 6, 2020 · bearbeitet April 6, 2020 von west263 vor 5 Minuten von staaaR: Weiß man eigentlich zu welcher Uhrzeit die DKB die Sparpläne jeweils ausführt? Führen die immer zur gleichen Zeit aus? Oder von was machen die das abhängig? das ist ja nun mal eine Frage, die immer wieder mal kommt. Hast Du schon mal im Thread der DKB geschaut? Da ist so eine Frage und die Antwort perfekt aufgehoben. Damit sie der nächst fragende die Antwort von allein entdeckt. in einem anderen Thread gerade entdeckt Zitat Jetzt haben sich für mich (DKB-Kunde) noch ein paar Fragen aufgetan. Ausführungsbeginn des Sparplans war der 05.04.2020. Das war gestern. Gestern war Sonntag. Also Ausführung am nächsten Bankarbeitstag, ergo heute. Soweit klar. Ist dann auch passiert. Geordert wurden um 12:14 Uhr Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
staaaR April 6, 2020 vor 4 Minuten von west263: das ist ja nun mal eine Frage, die immer wieder mal kommt. Hast Du schon mal im Thread der DKB geschaut? Da ist so eine Frage und die Antwort perfekt aufgehoben. Damit sie der nächst fragende die Antwort von allein entdeckt. Zumindest nichts gefunden...insofern ich es nicht übersehen habe. Aber hast natürlich recht...Frage sollte eher in den DKB Thread Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
west263 April 6, 2020 vor 5 Minuten von staaaR: Zumindest nichts gefunden...insofern ich es nicht übersehen habe. habe an meinen Beitrag noch was angefügt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
OceanCloud April 6, 2020 · bearbeitet April 6, 2020 von OceanCloud vor 3 Stunden von OceanCloud: Von wegen automatische Umstellung: mein HSBC EM Sparplan läuft bei der DKB immer noch auf die alte WKN , ist weder änderbar noch löschbar und wurde heute nicht ausgeführt. Ich habe jetzt bei der DKB hotline angerufen. Automatisch umstellen auf neue WKN darf die DKB gar nicht, da man gar nicht weiß, ob der Kunde das will. Man muss also neue Sparpläne mit neuer HSBC WKN selbst anlegen. Die alten, nicht löschbaren , Sparpläne werden in einigen Wochen automatisch entfernt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
nikolov April 6, 2020 vor 4 Stunden von Lukey: Zu 1: Warum und inwiefern sollte man die zukünftige mögliche Wertsteigerung der Anteile berücksichtigen? Die Ausschüttungen beziehen sich doch nur auf die gehaltenen Anteile des ETFs. Oder meinst du die eventuelle Anpassung (Erhöhung) der Dividenden durch die Unternehmen bei gut laufenden Aktien? Da habe ich mich falsch ausgedrückt, ich meinte natürlich die erwartbare Steigerung der Dividenden, so wie du es richtigerweise erkannt hast. vor 4 Stunden von Lukey: Zu 2: Alles klar. Nene, ich versuche es einfach zu halten, auch wenn man manchmal in zu viele Gedanken drum abdriftet #KISS Eine gute Wahl. Um dieses Beispiel mal zu konkretisieren: bei FTSE sind ein paar Länder, die vielleicht 2% des All-World ausmachen (sprich: sie haben zusammen nicht mal die Marktkapitalisierung von Microsoft) als "Developed" statt wie bei MSCI als "Emerging" qualifiziert. Was der Unterschied zwischen z.B. 70/30 Developed/Emerging bei einerseits FTSE und MSCI ist und welchen Einfluss auf das Depot hat (es wird bestimmt noch ein risikoarmer Anteil vorhanden sein) ist dann fast schon im homöopathischen Bereich anzusiedeln. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
flopsy April 8, 2020 · bearbeitet April 8, 2020 von flopsy Hallo allerseits! Ich bin im Grunde in der selben Situation wie Kollege Lukey, bespare derzeit bei einer Sparrate von 400 €/ Monat zu 30 % den ishares S C.MSCI EMIMI U.ETF DLA und 70 % SHSIII-CORE MSCI WLD DLA, beide thesaurierend, da ich bei meinen Anfangsrecherchen (vor 2018) immer der Meinung war, thesaurierend wäre die bessere Wahl. Aufgrund der immer wieder angesprochenen Steuerthematik, tendiere ich genau wie Lukey dazu, meine ETFs ruhen zu lassen, und stattdessen bis zum Ausschöpfen des Steuerpauschbetrages in den Vanguard FTSE All-World UCITS ETF zu investieren. Ich habe hierzu die dankenswerterweise von User nikolov verlinkte excel-liste ausgefüllt. Bei Eingabe meiner Ausgangsdaten (15.000 € Depotwert, jährliche Sparrate 5.000 €, Steuerpauschbetrag 1.602 €) bekomme ich nach 30 Jahren Anlagehorizont beim Thesaurierer eine Steuerlast von rd. 14.000 € mehr gegenüber dem Ausschütter heraus. Das Verrechnungskonto weist hier aber nur etwa 1.000 € mehr aus als der Thesaurierer. Bei einem Pauschbetrag von 802 € käme sogar der Thesaurierer trotz höherer Steuerlast auf ein besseres Endergebnis nach 30 Jahren (absolute Differenz Verrechnungskonto 4.232 €). 1. Liege ich richtig mit der Annahme, dass dies auf eine bessere Gesamtrendite des Thesaurierers zurückzuführen ist, da dieser die Gewinne sofort wieder anlegt, wogegen diese beim Ausschütter (zumindest im Modell der Excel-Tabelle) nur jeweils zu Beginn des nächsten Jahres wiederangelegt werden? 2. Falls ja, würde es dann Sinn machen, mit dem ausschüttenden ETF möglichst schnell in einen Bereich zu gelangen, wo die Steuern auf Ausschüttungen über dem Steuerpauschbetrag liegen (Das wäre dann aber erst bei einer Depotgröße > 600.000 € der Fall, so wie ich das verstehe...), um anschließend wieder die Renditevorteile der thesaurierenden Fonds auszunutzen? 3. Besteht die Möglichkeit, diesen Prozess zu beschleunigen, indem man Ausschüttungen sofort wieder anlegt? Wie oft bekomme ich zB bei dem genannten Vanguard FTSE All-World UCITS ETF die Ausschüttungen zur Wiederanlage auf mein Verrechnungskonto überwiesen? 4. Würdet ihr empfehlen, meine jetzigen ETFs zu verkaufen und das Geld sofort in den Vanguard zu stecken, um hier gleich meine Ausschüttungen zu erhöhen und somit schneller in Richtung Ausschöpfung Pauschbetrag zu gelangen, oder würdet ihr die ETFs einfach ruhen lassen und nur die zukünftigen Sparraten in den Vanguard zu leiten? Sorry, falls ich mit diesen Fragen nerve, aber trotz recht intensiver Forums-/Internetrecherche bin ich bisher nicht wirklich schlauer bei dem ganzen Steuerthema geworden, eher im Gegenteil Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Merol Rolod April 8, 2020 vor 5 Stunden von flopsy: Bei einem Pauschbetrag von 802 € käme sogar der Thesaurierer trotz höherer Steuerlast auf ein besseres Endergebnis nach 30 Jahren (absolute Differenz Verrechnungskonto 4.232 €). Das sind auf diesen Anlagehorizont nicht einmal Peanuts. Bis dahin wird wahrscheinlich auch die Besteuerung mindestens einmal geändert. Ich tippe mal ins Blaue auf insgesamt drei relevante Steuergesetzänderungen bis dahin. vor 5 Stunden von flopsy: 1. Liege ich richtig mit der Annahme, dass dies auf eine bessere Gesamtrendite des Thesaurierers zurückzuführen ist, da dieser die Gewinne sofort wieder anlegt, wogegen diese beim Ausschütter (zumindest im Modell der Excel-Tabelle) nur jeweils zu Beginn des nächsten Jahres wiederangelegt werden? Jupp. vor 5 Stunden von flopsy: 2. Falls ja, würde es dann Sinn machen, mit dem ausschüttenden ETF möglichst schnell in einen Bereich zu gelangen, wo die Steuern auf Ausschüttungen über dem Steuerpauschbetrag liegen (Das wäre dann aber erst bei einer Depotgröße > 600.000 € der Fall, so wie ich das verstehe...), um anschließend wieder die Renditevorteile der thesaurierenden Fonds auszunutzen? Die Rechnung habe ich nicht verstanden. Wie kommst du auf die 600.000 € für den Ausschütter? vor 5 Stunden von flopsy: 3. Besteht die Möglichkeit, diesen Prozess zu beschleunigen, indem man Ausschüttungen sofort wieder anlegt? Wie oft bekomme ich zB bei dem genannten Vanguard FTSE All-World UCITS ETF die Ausschüttungen zur Wiederanlage auf mein Verrechnungskonto überwiesen? Der Vanguard schüttet aktuell vier mal im Jahr aller drei Monate aus. Direkte Wiederanlage ist wohl bei einigen Brokern möglich. vor 5 Stunden von flopsy: 4. Würdet ihr empfehlen, meine jetzigen ETFs zu verkaufen und das Geld sofort in den Vanguard zu stecken, um hier gleich meine Ausschüttungen zu erhöhen und somit schneller in Richtung Ausschöpfung Pauschbetrag zu gelangen, oder würdet ihr die ETFs einfach ruhen lassen und nur die zukünftigen Sparraten in den Vanguard zu leiten? Würde ich nur machen, wenn außer Spesen was bei rumkommt. Zum Beispiel Ausnutzung des Freibetrages für dieses Jahr. Da sieht es im Moment natürlich eher dünn aus, aber kann ja Ende des Jahres ganz anders aussehen. Wenn die ETFs zurzeit sogar nass sind, holst du dir ja noch Verlustvorträge ins Haus, wenn du die jetzt verkaufst. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
alsuna April 8, 2020 vor 5 Stunden von flopsy: 1. Liege ich richtig mit der Annahme, dass dies auf eine bessere Gesamtrendite des Thesaurierers zurückzuführen ist, da dieser die Gewinne sofort wieder anlegt, wogegen diese beim Ausschütter (zumindest im Modell der Excel-Tabelle) nur jeweils zu Beginn des nächsten Jahres wiederangelegt werden? Nein. Bei einem höheren Sparerpauschbetrag vereinnahmt man jedes Jahr mehr Erträge steuerfrei. Deswegen ist in deiner ersten Simulation der Ausschütter am Ende besser und in der zweiten der Thesaurierer. Auf die Steuerlast am Verkaufstag zu schauen ist bei dieser Betrachtung meiner Meinung nach wenig sinnvoll. Beim Ausschütter hat man über die gesamte Zeit schon Steuern bezahlt, die hier jetzt nicht mehr auftauchen. vor 5 Stunden von flopsy: 2. Falls ja, würde es dann Sinn machen, mit dem ausschüttenden ETF möglichst schnell in einen Bereich zu gelangen, wo die Steuern auf Ausschüttungen über dem Steuerpauschbetrag liegen (Das wäre dann aber erst bei einer Depotgröße > 600.000 € der Fall, so wie ich das verstehe...), um anschließend wieder die Renditevorteile der thesaurierenden Fonds auszunutzen? Das ist der standardmäßig empfohlene Weg. Allerdings braucht es dafür kein so hohes Volumen wie du annimmst. Wenn man mit ca 2% Ausschüttungen rechnet: 1602€ / (0,02 * 0,7) = 114k€ vor 5 Stunden von flopsy: 3. Besteht die Möglichkeit, diesen Prozess zu beschleunigen, indem man Ausschüttungen sofort wieder anlegt? Wie oft bekomme ich zB bei dem genannten Vanguard FTSE All-World UCITS ETF die Ausschüttungen zur Wiederanlage auf mein Verrechnungskonto überwiesen? Ich würde das nicht überbewerten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
samsara April 9, 2020 · bearbeitet April 9, 2020 von samsara Oft wird geraten, erst einen ausschüttenden ETF zu besparen, um den Sparerfreibetrag auszunutzen, um dann bei Ausnutzung in einen thesaurierenden ETF zu wechseln. Dadurch hat man bekanntlich steuerliche Vorteile, da der Sparerfreibetrag jedes Jahr erlischt. Nun frage ich mich, ob sich das mehr rentiert als würde ich direkt in einen thesaurierenden ETF gehen und somit auch viel mehr von den „Zinseszinsen“ (in Anführungszeichen, da es ja keine wirklichen Zinsen sind, der Effekt aber der gleiche ist) profitieren? Das ist nämlich auch einer der Gründe für mich, die ETF-Anzahl so gering wie möglich zu halten. Exponentielles Wachstum kommt ja schließlich erst mit höheren Beträgen zum tragen. Hat das mal jemand gegengezeichnet? Edit: Ich kann mir nämlich auch vorstellen, dass durch das wiederanlegen der Dividenden des ausschütters in den thesaurierer nach Ausnutzung des Sparerfreibetrags der „Zinseszinseseffekt“ erhalten bleibt bzw. durch die Steuerersparnis wieder wett gemacht wird. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
flopsy April 9, 2020 Schonmal vielen, vielen Dank @Merol Rolod und @alsuna für eure Antworten! vor 20 Stunden von alsuna: Am 8.4.2020 um 10:34 von flopsy: 1. Liege ich richtig mit der Annahme, dass dies auf eine bessere Gesamtrendite des Thesaurierers zurückzuführen ist, da dieser die Gewinne sofort wieder anlegt, wogegen diese beim Ausschütter (zumindest im Modell der Excel-Tabelle) nur jeweils zu Beginn des nächsten Jahres wiederangelegt werden? Nein. Bei einem höheren Sparerpauschbetrag vereinnahmt man jedes Jahr mehr Erträge steuerfrei. Deswegen ist in deiner ersten Simulation der Ausschütter am Ende besser und in der zweiten der Thesaurierer. Auf die Steuerlast am Verkaufstag zu schauen ist bei dieser Betrachtung meiner Meinung nach wenig sinnvoll. Beim Ausschütter hat man über die gesamte Zeit schon Steuern bezahlt, die hier jetzt nicht mehr auftauchen. Ok, diese Erklärung macht natürlich Sinn, danke. Somit wird der Steuerspareffekt des Ausschütters ja teilweise wieder etwas relativiert. Aber was meinst du mit "Auf die Steuerlast am Verkaufstag schauen", am Ende schaue ich auf die Zeile "Verrechnungskonto" in der Ergebnistabelle, die bildet doch quasi ab, was ich am Ende der Anlagezeit und nach Abzug aller Steuern über habe, richtig? Dass der Ausschütter die gesamte Zeit über schon Steuern bezahlt hat, ist nach meinem Verständnis schon in der Zeile "Depotwert" berücksichtigt, da die Steuern jeweils von der jährlichen Wiederanlage abgezogen wurden. vor 20 Stunden von alsuna: Am 8.4.2020 um 10:34 von flopsy: 2. Falls ja, würde es dann Sinn machen, mit dem ausschüttenden ETF möglichst schnell in einen Bereich zu gelangen, wo die Steuern auf Ausschüttungen über dem Steuerpauschbetrag liegen (Das wäre dann aber erst bei einer Depotgröße > 600.000 € der Fall, so wie ich das verstehe...), um anschließend wieder die Renditevorteile der thesaurierenden Fonds auszunutzen? Das ist der standardmäßig empfohlene Weg. Allerdings braucht es dafür kein so hohes Volumen wie du annimmst. Wenn man mit ca 2% Ausschüttungen rechnet: 1602€ / (0,02 * 0,7) = 114k€ Danke für den Hinweis, da hatte ich einen Denkfehler. Ich habe geschaut, in welchem Jahr die Steuer der Ausschüttungen bei >1.602 € liegt und nicht die Ausschüttung selbst (abzüglich Teilfreistellung). Somit hat man die Grenze natürlich schon "etwas" früher erreicht :-) vor 20 Stunden von Merol Rolod: Am 8.4.2020 um 10:34 von flopsy: Bei einem Pauschbetrag von 802 € käme sogar der Thesaurierer trotz höherer Steuerlast auf ein besseres Endergebnis nach 30 Jahren (absolute Differenz Verrechnungskonto 4.232 €). Das sind auf diesen Anlagehorizont nicht einmal Peanuts. Bis dahin wird wahrscheinlich auch die Besteuerung mindestens einmal geändert. Ich tippe mal ins Blaue auf insgesamt drei relevante Steuergesetzänderungen bis dahin. Genau, darauf wollte ich auch hinaus. Wer weiß, wie sich die Besteuerung in 30 Jahren verhält. Deshalb möchte ich dem ganzen eigentlich auch keinen zu großen Anteil an meinen Investitionsentscheidungen einräumen. Nur, verschenken muss man ja auch nichts... Ich nehme für mich als Ergebnis mit, dass das Steuerthema zwischen den beiden ETF-Formen doch nicht ganz soo groß ist, wie ich anfangs dachte. Danke an der Stelle auch für die super Excel-Tabelle! Ich werde nun in einem ersten Schritt meine zukünftigen Sparpläne auf den ausschüttenden Vanguard-ETF umleiten, meine beiden thesaurierenden ETF aber erstmal behalten. Sollten diese zum Jahresende oder im Laufe des nächsten Jahres doch ins Plus rutschen, überlege ich mir, diese zu verkaufen und sofort in den Vanguard reinvestieren. Dies macht aber ja dann nur Sinn, wenn die Steuerersparnis in einem Bereich liegt, wo der Effekt nicht gleich wieder über die Verkaufs-und Kaufgebühren aufgefressen wird... Im Zweifel lass ich diese also einfach ruhen, bis ich mit dem Ausschütter irgendwann die Pauschbetraggrenze erreicht habe. Würdet Ihr dem Fazit so zustimmen? Und vielen Dank nochmal für Eure Hilfen! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
efuzzy April 9, 2020 · bearbeitet April 9, 2020 von efuzzy Am 30.3.2020 um 22:33 von Nachdenklich: Ich suche mir nicht "etwas" aus 2000 ETF aus. Ich entscheide mich, in was (in welchen Markt) ich investieren will. Und dann gibt es meist nur wenige Fonds, die dafür in Frage kommen. Welchen kann ich dann bei meinem Anbieter kostengünstig kaufen? Das ist doch kein Hexenwerk. Mein Anlageziel ist, dass meine Enkel in 6 -7 Jahren ich meinen Enkeln möglichst viel Geld als Beitrag zu ihrer Ausbildung vererben kann. Ich will in folgende ETFs investieren bzw. habe teilweise investiert: INVESCO MARKETS III PLC-FTSE RAFI EMERGING MA... ISHARES CORE MSCI EM IMI UCITS ETF - USD ACC ISHARES CORE MSCI WORLD UCITS ETF - USD ACC ISHARES NASDAQ US BIOTECHNOLOGY UCITS ETF COMSTAGE MSCI EUROPE SMALL CAP UCITS ETF - I ... ISHARES NASDAQ-100(DE)UCITS ETF - USD DIS Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lukey April 9, 2020 · bearbeitet April 9, 2020 von Lukey Am 8.4.2020 um 10:34 von flopsy: Hallo allerseits! Ich bin im Grunde in der selben Situation wie Kollege Lukey, bespare derzeit bei einer Sparrate von 400 €/ Monat zu 30 % den ishares S C.MSCI EMIMI U.ETF DLA und 70 % SHSIII-CORE MSCI WLD DLA, beide thesaurierend, da ich bei meinen Anfangsrecherchen (vor 2018) immer der Meinung war, thesaurierend wäre die bessere Wahl. Aufgrund der immer wieder angesprochenen Steuerthematik, tendiere ich genau wie Lukey dazu, meine ETFs ruhen zu lassen, und stattdessen bis zum Ausschöpfen des Steuerpauschbetrages in den Vanguard FTSE All-World UCITS ETF zu investieren. Ich habe hierzu die dankenswerterweise von User nikolov verlinkte excel-liste ausgefüllt. Bei Eingabe meiner Ausgangsdaten (15.000 € Depotwert, jährliche Sparrate 5.000 €, Steuerpauschbetrag 1.602 €) bekomme ich nach 30 Jahren Anlagehorizont beim Thesaurierer eine Steuerlast von rd. 14.000 € mehr gegenüber dem Ausschütter heraus. Das Verrechnungskonto weist hier aber nur etwa 1.000 € mehr aus als der Thesaurierer. Bei einem Pauschbetrag von 802 € käme sogar der Thesaurierer trotz höherer Steuerlast auf ein besseres Endergebnis nach 30 Jahren (absolute Differenz Verrechnungskonto 4.232 €). 1. Liege ich richtig mit der Annahme, dass dies auf eine bessere Gesamtrendite des Thesaurierers zurückzuführen ist, da dieser die Gewinne sofort wieder anlegt, wogegen diese beim Ausschütter (zumindest im Modell der Excel-Tabelle) nur jeweils zu Beginn des nächsten Jahres wiederangelegt werden? 2. Falls ja, würde es dann Sinn machen, mit dem ausschüttenden ETF möglichst schnell in einen Bereich zu gelangen, wo die Steuern auf Ausschüttungen über dem Steuerpauschbetrag liegen (Das wäre dann aber erst bei einer Depotgröße > 600.000 € der Fall, so wie ich das verstehe...), um anschließend wieder die Renditevorteile der thesaurierenden Fonds auszunutzen? 3. Besteht die Möglichkeit, diesen Prozess zu beschleunigen, indem man Ausschüttungen sofort wieder anlegt? Wie oft bekomme ich zB bei dem genannten Vanguard FTSE All-World UCITS ETF die Ausschüttungen zur Wiederanlage auf mein Verrechnungskonto überwiesen? 4. Würdet ihr empfehlen, meine jetzigen ETFs zu verkaufen und das Geld sofort in den Vanguard zu stecken, um hier gleich meine Ausschüttungen zu erhöhen und somit schneller in Richtung Ausschöpfung Pauschbetrag zu gelangen, oder würdet ihr die ETFs einfach ruhen lassen und nur die zukünftigen Sparraten in den Vanguard zu leiten? Sorry, falls ich mit diesen Fragen nerve, aber trotz recht intensiver Forums-/Internetrecherche bin ich bisher nicht wirklich schlauer bei dem ganzen Steuerthema geworden, eher im Gegenteil Hi, ich wollte dir nur kurz noch diesen Beitrag verlinken, vielleicht auch noch interessant für dich. Ich kann dir zur steuerlichen Erklärung auch diese Videos von Finanztip dazu empfehlen, haben mir zumindestens geholfen: Video1 Video2 Was mich angeht, werde ich diese Strategie jetzt jedenfalls langfristig fahren und mich drum bemühen weniger kleinteilige Gedanken für Nullkommanull-Nachstellen Optimierungen zu opfern An der Stelle sei dir auch die Finanzwesir Mentalität nahe gelegt. Viele Grüße, Luke. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
efuzzy April 9, 2020 · bearbeitet April 9, 2020 von efuzzy vor 44 Minuten von efuzzy: Mein Anlageziel ist, dass meine Enkel in 6 -7 Jahren ich meinen Enkeln möglichst viel Geld als Beitrag zu ihrer Ausbildung vererben kann. Ich will in folgende ETFs investieren bzw. habe teilweise investiert: INVESCO MARKETS III PLC-FTSE RAFI EMERGING MA... ISHARES CORE MSCI EM IMI UCITS ETF - USD ACC ISHARES CORE MSCI WORLD UCITS ETF - USD ACC ISHARES NASDAQ US BIOTECHNOLOGY UCITS ETF COMSTAGE MSCI EUROPE SMALL CAP UCITS ETF - I ... ISHARES NASDAQ-100(DE)UCITS ETF - USD DIS Ich muss nochmals schreiben, es ging schief. Auswahl: Welt ISHARES CORE MSCI WORLD UCITS ETF - USD ACC Europa COMSTAGE MSCI EUROPE SMALL CAP UCITS ETF - I ... USA ISHARES NASDAQ-100(DE)UCITS ETF - USD DIS ISHARES NASDAQ US BIOTECHNOLOGY UCITS ETF OSSIAM SHILLER BARCLAYS CAPE US SECTOR VALUE ... LYXOR RUSSELL 1000 GROWTH UCITS ETF - USD ACC LYXOR RUSSELL 2000 UCITS ETF - USD ACC EM INVESCO MARKETS III PLC-FTSE RAFI EMERGING MA... ISHARES CORE MSCI EM IMI UCITS ETF - USD ACC Auswahl kein Hexenwerk? Was wäre Deine Wahl? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Aktie April 9, 2020 vor 10 Minuten von efuzzy: Auswahl kein Hexenwerk? Was wäre Deine Wahl? Von welchen Beträgen reden wir denn hier? Für 500 TEUR fänd ich es okay, für 25 Euro Sparplanrate definitiv zu viel. Meinst du, 9 ETF bringen mehr Rendite? Aber wenn du meinst versuch es und schau dir einfach in ein paar Jahren mal an, ob es geklappt hat Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
alsuna April 9, 2020 vor 4 Stunden von flopsy: Aber was meinst du mit "Auf die Steuerlast am Verkaufstag schauen", am Ende schaue ich auf die Zeile "Verrechnungskonto" in der Ergebnistabelle, die bildet doch quasi ab, was ich am Ende der Anlagezeit und nach Abzug aller Steuern über habe, richtig? Dass der Ausschütter die gesamte Zeit über schon Steuern bezahlt hat, ist nach meinem Verständnis schon in der Zeile "Depotwert" berücksichtigt, da die Steuern jeweils von der jährlichen Wiederanlage abgezogen wurden. Du hattest von der Steuerlast am Ende gesprochen. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass das nicht die zu beachtende Zahl ist. Aber das hast du offenbar auch schon richtig umgesetzt. vor 4 Stunden von flopsy: Würdet Ihr dem Fazit so zustimmen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
DeMichaelis April 9, 2020 Hallo, ich habe meine Strategie überdacht und wollte gerne für die Rente (in 30 Jahren) Geld beiseite legen. Anfangs hätte ich da so an ca. 300 € monatlich gedacht. Meine Anlagestrategie wäre: 75% MSCI World 25% NASDAQ 100 Den Nasdaq 100 wollte ich gerne als Boost mitnehmen weil die Performance in den letzten 10 Jahre so extrem gut war. Mir ist bewusst, dass sich daraus einige Anteile mit dem MSCI World überschneiden. Was haltet ihr davon ? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
nikolov April 9, 2020 vor 45 Minuten von DeMichaelis: Was haltet ihr davon ? Kann man machen. Aber wenn schon Rückspiegelinvestieren, dann alles in den NASDAQ 100, der MSCI World hält dabei nur auf. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
DeMichaelis April 9, 2020 vor 35 Minuten von nikolov: Kann man machen. Aber wenn schon Rückspiegelinvestieren, dann alles in den NASDAQ 100, der MSCI World hält dabei nur auf. Ein bisschen mehr Streuung darf es dann aber doch sein. Dewegen der msci World Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
nikolov April 9, 2020 vor 5 Minuten von DeMichaelis: Ein bisschen mehr Streuung darf es dann aber doch sein. Dewegen der msci World Kam bei mir schon so an, hoffentlich genauso wie mein kritischer Hinweis, aus der Performance der Vergangenheit auf die zukünftige Performance schließen zu sollen Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
efuzzy April 9, 2020 vor 2 Stunden von Aktie: Von welchen Beträgen reden wir denn hier? Für 500 TEUR fänd ich es okay, für 25 Euro Sparplanrate definitiv zu viel. Meinst du, 9 ETF bringen mehr Rendite? Aber wenn du meinst versuch es und schau dir einfach in ein paar Jahren mal an, ob es geklappt hat Einen Sparplan gibt es nicht und eine Null sollte weg. Aber es ist soviel Geld, dass man nicht alles in einen Topf legt. Ich hoffe dort zu investieren, wo in der Vergangenheit die Musik spielte und erwarte, dass sie es auch in Zukunft tut. China alleine ist mir zu riskant und ein wenig wollte ich generell Risiko herausnehmen. Den Kommentar habe ich wegen der Bemerkung "kein Hexenwerk" geschrieben; an der Börse etwas zu wissen, ist selten und wenn jemand sowas andeutet, sollte man es hinterfragen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
DeMichaelis April 9, 2020 vor 50 Minuten von nikolov: Kam bei mir schon so an, hoffentlich genauso wie mein kritischer Hinweis, aus der Performance der Vergangenheit auf die zukünftige Performance schließen zu sollen Wenn wir wüssten was die Zukunft bringt, würden wir uns jetzt nicht so unterhalten Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag