vifi März 5, 2016 · bearbeitet März 5, 2016 von vifi Guten Morgen, ich möchte mich kurz vorstellen und hätte gerne mal Eure Meinungen. Ich bin 58 Jahre alt, besitze ein Einfamilienhaus (schuldenfrei), habe noch 2 Kinder im Studium (bis ca. 2018), bin verheiratet, Alleinverdiener, BU Versicherung vorhanden, RLV vorhanden, Sparerpauschbetrag ausgeschöpft. Ich erwäge, nun Privatier zu werden. Vorhandenes Kapital bei Banken > 600 T€. Mein Hauptanliegen ist nun, ob ich mein Kapital weiter in Form von einer FG Leiter vor mir hin rollen soll, oder ob ich wie bisher einen gewissen Betrag in den ETF stecke, bzw. den Aktienanteil auf rd. 100 T€ erhöhe. Meine Annahmen, ohne Berücksichtigung von Inflation und Zins mtl. Geldbedarf rd. 3T€ = Jahr rd. 36 T€. Ergibt das rechnerisch 200 Monate Entnahme = gut 16 Jahre. Dann wäre ich 74. Rente ab 63 rd. 1,5 T€ /mtl. könnte 11 Jahre angespart werden und ergäbe rd. 200 T€ und würde/sollte weitere 5 Jahre reichen. Dann wäre ich 79. Danach habe ich noch mein derzeitiges Depot mit dem unten genannten ETF sowie die Rente. Als Notgroschen haben wir dann noch die Mini Rente meiner Frau......... Hieraus folgt, dass ich einen ungefähren Anlagehorizont von > 25 Jahren habe. Mir ist bewusst, dass niemand die Glaskugel besitzt......aber eure Meinungen interessieren mich schon. 1. Erfahrungen mit Geldanlagen Tagesgeldkonto ( 6 Monatsgehälter ), Festgeldleiter bis 5 Jahre bei verschiedenen Banken 2. Darstellung von bereits vorhandenen Fondspositionen (ISIN angeben) DAB Bank ETF 110 MSCI World ( rd. 5 % ) meines Gesamtkapitals 3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für Fondsanlage 1 Stunde monatlich 4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten Langer Anlagehorizont/ kann Verluste aussitzen Und nun sind Eure Meinungen gefragt oder auch Eure Kritik. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
odensee März 5, 2016 Könntest du den Beitrag mal bitte ein bisschen leserlicher gestalten und den anderen (du hast zweimal geposted) löschen? Bekommst du gesetzliche Rente? Ich vermute: ja. Wie hoch werden die Rentenansprüche ca. sein? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
xfklu März 5, 2016 · bearbeitet März 5, 2016 von xfklu Link und Buch kennst Du?: http://der-privatier.com/ Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Ramstein März 5, 2016 Meine spontane Meinung: Die Kohle reicht nicht. Du willst nicht "sparsam" leben für den Rest deines/eures Lebens. Du sagst nichts zu den Beweggründen und das ist auch deine Privatsache. Aber es wäre sicher besser, noch ein bisschen weiter zu machen; eventuell kürzer treten oder gezielt auf die Altersteilzeit hinarbeiten. Kennst du Finanzplanung im Ruhestand mit dem RuP_v2.xls? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
odensee März 5, 2016 · bearbeitet März 5, 2016 von odensee Na so liest es sich doch viel einfacher. Einen Rat mag ich dir nicht geben, aber ein paar Gedanken. 1) Die Annahme deiner Berechnungen (keine Inflation, keine Zinsen) halte ich für vernünftig konservativ. Natürlich kannst du versuchen, die Inflation ein kleines bisschen zu schlagen, auch mit "sicheren" Anlagen. 2) Wie sieht es in deinen Berechnungen mit Rücklagen aus? Größere Reparaturen am Haus? Bei deiner "fetten" Kapitaldecke eigentlich kein Thema, aber wenn du so rechnest wie du es tust, geht ddein gesamtes Guthaben im Laufe der Jahre in den Konsum. 3) Nach deiner Rechnung und der Annahme, dass nichts weiter in Aktien geht, hast du bis 79 ein gutes Leben (3.000 Euro/Monat), danach wird es etwas weniger. Aber auch nicht spartanisch. Und im Alter braucht man manches weniger (manches aber auch mehr). Dein Plan könnte also gut passen auch ohne, dass du jetzt noch in größerem Umfang in Aktien gehst. 4) Wenn es dumm läuft wird einer von euch oder gar ihr beide zum Pflegefall. Das KANN auch schon früh geschehen. Dann ist dein Geld schneller weg, als die lieb ist, zumindest mal, wenn du auch im Pflegeheim noch einen gewissen "Luxus" haben willst. (Dazu fällt mir der Satz ein, den hier jemand als Signatur hat: "Geld allein macht nicht glücklich, aber es ist besser, in einem Taxi zu weinen als in der Straßenbahn.“, Marcel Reich-Ranicki) 5) Um möglichst viel auch noch über 79 zu haben, kannst du natürlich den Aktienanteil erhöhen (bei 21 Jahre Anlagedauer ist das wohl WPF-konform) und den im Laufe der Jahre wieder runterfahren. Ob es gut geht, kannst du ja dann 2037 mal berichten edit: ich wollte es nicht schreiben, weil du nicht danach gefragt hast... aber nachdem Ramstein auch schon.... 6) Du könntest auch noch etwas länger arbeiten. Das wäre meine Variante. Ggf. wenn der AG mitmacht, schon jetzt etwas runterfahren, macht dann auch den Übertritt ins Rentenalter einfacher. Als Gegenbeispiel: https://de.wikipedia.org/wiki/Pappa_ante_Portas Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Gast240416 März 5, 2016 · bearbeitet März 5, 2016 von Cef Moin, ich häng hier mal ohne Kommentar zu den einzelnen Threads meine Liste rein. Ich sehe es wie Ramstein, nach Deinen bisherigen Angaben wär mir das zu knapp kalkuliert. Lies Dir das mal alles durch. Nebeneffekt: Bis Du fertig bist wirst Du schon 60 sein und das Problem ist entschärft ... Gutes Gelingen! http://www.wertpapie...entnahmeplaene/ http://www.wertpapie...n-im-ruhestand/ http://www.wertpapie...__1#entry751115 http://www.wertpapie...m-lebenszyklus/ http://www.wertpapie...320#entry667320 http://www.wertpapie...320#entry667320 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Kaffeetasse März 5, 2016 Mehr als 600T€, n schuldenfreies Haus, eine ordentliche Rente von 1500€ und das reicht nicht? Vielleicht kann man an den 3T€ pro Monat noch etwas schrauben, ohne Miete hört sich das für mich nach sehr viel an. Wenn man jetzt mal 100T€ als Cashreserve wegnimmt, bleiben 500T€ zu investieren. 36T€ wären aber über 7% Rendite, das ist nicht zu machen. Nicht mal mit "Alles in Nestle-Aktien!". Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
odensee März 5, 2016 Wenn man jetzt mal 100T€ als Cashreserve wegnimmt, bleiben 500T€ zu investieren. 36T€ wären aber über 7% Rendite, das ist nicht zu machen. Er will sein Vermögen verkomsumieren, nicht vom Ertrag leben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Kaffeetasse März 5, 2016 Scheint auch kaum anders zu gehen. Das Haus kann/muss ggf. irgendwann noch zu Geld gemacht werden... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli März 5, 2016 · bearbeitet März 5, 2016 von Holgerli Was ich gerade nicht verstehe ist folgendes: Der monatl. Geldbedarf wird mit 3.000 Euro (ich vermute mal netto) angegeben. Als Alleinverdiener entspräche das ca. 70.000 Euro brutto im Jahr. Wieso da dann nur 1.500 Euro monatl. Rente rauskommt erschließt sich mir nicht. Das passt für mich irgendwie nicht. Die Fragen die ich hätte wären: 1. Verkonsumierst Du aktuell auch schon 3.000 Euro im Monat? 2. Woher kommt das Geld? Allein aus dem Job oder schon jetzt aus Rücklagen? 3. Bist Du Selbstständig oder angestellt? Als Zusatzfrage: 4. Die 3.000 Euro beziehen die sich auf Deine jetzigen Kosten (z.B. Fahrten zur Arbeit etc., Unterstützung der Kinder) oder auf Deine zukünfigen Kosten (z.B. 6 Monate im Jahr auf Malle)? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Joseph Conrad März 5, 2016 Die " niedrige" Rentenanwartschaft lässt mich vermuten, das du die 600k geerbt hast. Hattest du vorher auch schon einen Lebensstandard welcher 3000,- Euro im Monat verschlingt ? Oder sind in diesen Ausgaben noch die Unterstützung für deine Kinder und deine Ehefrau mit einberechnet ? Ich persönlich würde weiter arbeiten um mir die Rente nicht kaputt zu machen, es sei denn dein "Leidensdruck" im Job ist bereits zu hoch. Besonders im Hinblick auf deine Kinder. Wenn die zwei gut bezahlte akademische Jobs finden kannst du ja nochmal überlegen. Deine Ausgangslage ist jedenfalls doch sehr angenehm und die Zeit arbeitet für dich. Mit dem Leben eines Privatiers könnte ich mich mit meinen 50 Lebensjahren auch schon anfreunden Gruß Joseph Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker März 5, 2016 Ich verstehe das auch nicht 600.000,- Euro + Haus + 1 volle Rente + 1 kleine Rente und es reicht noch immer nicht? Du bist ja praktisch Millionär. Wieviel benötigt man denn noch? Wenn mir jemand 2000,- Euro monatlich für den Rest meinesLebens garantiert, dann bin ich weg! Was immer gemacht wird, ich würde allenfalls noch mäßig ins Risiko gehen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Stoiker März 5, 2016 Meine Antwort auf Deine Frage: Leben Grob überschlagen, dürfte Dir die Rente plus Aufzehrung der Ersparnisse bis ans Lebensende reichen. Du zählst zu den Glücklichen, die einen finanziell entspannten Lebensabend verbringen dürfen. Investiere also Deine Zeit in Deine Familie, die Dinge, die Dir wichtig sind und darein Deine Birne und Deinen Körper gesund und fit zu halten. Alles Gute und ein schönes Leben noch! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Gast240416 März 5, 2016 Mag auf den ersten Blick so aussehen. Aus meiner Sicht wären aber folgende Punkte vor einer solchen Entscheidung mal durchzudenken: Langlebigkeitsrisiko, Pflegerisiko, Finanzielle Fehlentscheidungen im Laufe der nächsten Jahre. Diesen Link hatte ich noch vergessen: http://www.wertpapie...uhestandsdepot/ Hier hatten wir den zweiten Punkt mal diskutiert. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
vifi März 5, 2016 Zunächst vielen Dank für Eure umfangreichen Antworten und Denkanstöße. Ich hatte mir fast schon gedacht, das auch viele Hinweise zu "Pflegebedürftigkeit" kommen. Ich bin nun seit rund 40 Jahren im "Hamsterrad", habe nach dem Abi - neben der Arbeit - ein Fernstudium absolviert und bin nach mehreren Schicksalsschlägen im Freundes-und Bekanntenkreis eigentlich zu dem Entschluss gekommen, dieses Hamsterrad zu verlassen, um das Leben zu genießen. Als Kapital stehen mir die genannten Summen zu Verfügung, insgesamt rd. 650 K€ (TG, FG-Leiter, ETF) Da sehe ich es eigentlich wie @Stoiker und @ Schwachzocker und genieße heute. Natürlich hat alles 2 Seiten. Man kann im Leben nicht alles planen, bzw. es kommt alles anders als gedacht. Bei der mtl. Entnahme von den 3 T€ habe ich natürlich rd. 10 % Sicherheiten für Reparaturen am Haus etc. mit eingerechnet. Das Haus / Heizung etc. ist aber per dato Komplettrenoviert/saniert. (14 Jahre alt / vor 2 Jahren gekauft und umgebaut) Die 3T€ sind großzügig kalkuliert. Zur Rente: Ich möchte nicht warten bis ich mit 66 Jahren die Regelaltersrente in Anspruch nehmen kann. Die Rente wollte ich schon mit 63 Jahren mit den dann fälligen Abschlägen in Anspruch (36*0,3 = 10,8%) nehmen, daher der Betrag von gut rd.1,5 T€/mtl. @Cef, vielen Dank für die Link Sammlungen. Die werde ich mir nun nach und nach vornehmen.....und vielleicht bin ich dann schon 60 Jahre alt und kann eine Entscheidung fällen....... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Laser12 März 5, 2016 Moin, Deine Herangehensweise würde ich anpassen, indem alle heute bekannten und absehbaren Informationen konsequent verarbeitet werden. Jährlich auflisten, was man an Einnahmen und Ausgaben hat ________2016_____2017______2018 ... Vermögen Übertrag Einnahmen Zinsen Rente er Rente sie ... Ausgaben: Da scheint die größte Unklarheit im Moment zu sein, wie viel Haare die Kinder noch vom Kopf fressen. Saldo als Übertrag in das Folgejahr übernehmen. Die Sparbriefleiter 5 Jahre würde ich mindestens beibehalten. 5 Jahre x 12 Monate x 3.000 je Monat = 180.000,- Das würde ich wahrscheinlich auf 5.000,- je Monat erhöhen, also 300.000,- Die Laufzeit würde ich im Moment nicht verlängern. Das würde ich machen, sobald Zinsen für 6 Jahre Laufzeit 0,25% über dem für 5 Jahre liegen. Aus meiner Sicht reicht ein Aktienanteil von 100.000,- nicht aus. Du solltest die Zeit bis zur Rente nutzen um festzustellen, wie viel Aktienanteil Du verträgst, ohne dass sich Dir der Magen umdreht. Ich würde in dieser Situation wahscheinlich 150.000,- in Aktien/ETF anlegen und in 5.000,- Schritten alles rausziehen, was 100.000,- überschreitet bzw. bis 100.000,- nachkaufen wenn 95.000 unterschritten werden. Dafür sollten maximal 200.000,- dicke ausreichen. Die restlichen 50.000,- würde ich als Tagegeld belassen. Wenn Du mit diesen Daten eine Tabelle füllst, solltest Du eine besser Übersicht bekommen, was möglich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
compyler März 6, 2016 Wie kann man denn ernsthaft der Meinung sein, dass 600k + Haus + 2 Renten NICHT ausreichen? Ich kann deinen Wunsch, aus dem Hamsterrad auszusteigen, voll und ganz nachvollziehen und würde es bei so einem enormen Kapital sofort machen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker März 6, 2016 Mag auf den ersten Blick so aussehen. Aus meiner Sicht wären aber folgende Punkte vor einer solchen Entscheidung mal durchzudenken: Langlebigkeitsrisiko, Pflegerisiko, Finanzielle Fehlentscheidungen im Laufe der nächsten Jahre. Diesen Link hatte ich noch vergessen: http://www.wertpapie...uhestandsdepot/ Hier hatten wir den zweiten Punkt mal diskutiert. Die in unserer Gesellschaft oft anzutreffende Tendenz, sich gegen möglichst alle Lebensrisiken absichern zu wollen, treibt langsam Blüten. Jeder kann nun einmal zum Pflegefall werden. Wie sollen sich normalverdienende denn dagegen absichern? Was ist mit dem "Kurzlebigkeitsrisiko"? Dann hast Du Dein ganzes Leben geschuftet und Deine Erben bekommen alles. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
odensee März 6, 2016 Jeder kann nun einmal zum Pflegefall werden. Wie sollen sich normalverdienende denn dagegen absichern? Es gibt die Pflegeversicherung, es gibt Grundsicherung etc. Niemand muss in Deutschland unter der Brücke dahin siechen. Mit 600.000 auf dem Konto kann man aber Vorsorge treffen, auch als Pflegefall besser versorgt zu sein als der "normalverdienende". Und sei es nur ein angenehmes Einzelzimmer in einem gut geführten Alten- und Pflegeheim. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
magicw März 6, 2016 mtl. Geldbedarf rd. 3T€ = Jahr rd. 36 T€. Ergibt das rechnerisch 200 Monate Entnahme = gut 16 Jahre.Dann wäre ich 74. Rente ab 63 rd. 1,5 T€ /mtl. könnte 11 Jahre angespart werden und ergäbe rd. 200 T€ und würde/sollte weitere 5 Jahre reichen. Dann wäre ich 79. Das verstehe ich nicht. Du willst Erspartes aufbrauchen und gleichzeitig parallel ansparen? Wenn ich 5 Jahre lang aus 600kEUR bei 1% Verzinsung die 3000EUR monatlich entnehme bleiben rund 445kEUR übrig. Dann bist du 63. Danach hast du deine Rente und entnimmst nur noch 1500 EUR und die 445kEUR halten somit nochmal 28 Jahre wenn ich weiter von 1% Verzinsung ausgehe. Dann bist du 91. Das wäre für mich die stressfreiere Finanzplanung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
moonraker März 6, 2016 mtl. Geldbedarf rd. 3T€ = Jahr rd. 36 T€. Ergibt das rechnerisch 200 Monate Entnahme = gut 16 Jahre.Dann wäre ich 74. Rente ab 63 rd. 1,5 T€ /mtl. könnte 11 Jahre angespart werden und ergäbe rd. 200 T€ und würde/sollte weitere 5 Jahre reichen. Dann wäre ich 79. Das verstehe ich nicht. Du willst Erspartes aufbrauchen und gleichzeitig parallel ansparen? Wenn ich 5 Jahre lang aus 600kEUR bei 1% Verzinsung die 3000EUR monatlich entnehme bleiben rund 445kEUR übrig. Dann bist du 63. Danach hast du deine Rente und entnimmst nur noch 1500 EUR und die 445kEUR halten somit nochmal 28 Jahre wenn ich weiter von 1% Verzinsung ausgehe. Dann bist du 91. Das wäre für mich die stressfreiere Finanzplanung. Der TO hat aber konservativ mit 0% Zinsen gerechnet. Und da macht seine Rechnung durchaus Sinn, ob nun rechnerisch parallel aufgebraucht und angespart wird, ist egal. Wer lesen kann ist klar im Vorteil... Und ob man in der heutigen Zeit konstant mit 1% Zinsen rechnen sollte, ist die Frage. Ein bisschen Puffer schadet sicher nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker März 6, 2016 Jeder kann nun einmal zum Pflegefall werden. Wie sollen sich normalverdienende denn dagegen absichern? Es gibt die Pflegeversicherung, es gibt Grundsicherung etc. Niemand muss in Deutschland unter der Brücke dahin siechen. Mit 600.000 auf dem Konto kann man aber Vorsorge treffen, auch als Pflegefall besser versorgt zu sein als der "normalverdienende". Und sei es nur ein angenehmes Einzelzimmer in einem gut geführten Alten- und Pflegeheim. Leute Leute...Der Tod ist das einzige im Leben, was es umsonst gibt, und manch einer will auch dafür noch bezahlen. Das dürfte allein eine Frage der Mentalität sein. Spart mal schön für Euer Einzelzimmer mit goldener Bettpfanne! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
tyr März 6, 2016 · bearbeitet März 6, 2016 von tyr Spart mal schön für Euer Einzelzimmer mit goldener Bettpfanne! So ein Blödsinn. Hast du schon mal die Zustände in der heutigen Pflege mitbekommen? Da geht es nicht um die Frage, aus welchem Material eine Bettpfanne ist, sondern eher darum, ob der Pflegebedürftige in seinem eigenen Urin liegen gelassen wird, über Tage die grundlegendste Körperpflege vernachlässigt wird und z. B. ein Verband, der täglich gewechselt werden sollte seit mehreren Tagen der gleiche bleibt. Vielleicht hilft auch eine Google-Suche nach dem Begriff Dekubitus (Vorsicht, Splatter-Effekt). Das gibt es in kleinerer Form und in Vorstufen schon heute nicht nur als Ausnahme der Ausnahme. Jetzt kannst du dir noch ausmalen, wie es wird, wenn in Zukunft auf viel mehr alte Menschen immer weniger arbeitende Bevölkerung trifft. Wird die Pflege dann besser oder personell noch schlechter aufgestellt als heute? Viel Spaß mit deiner goldenen Bettfpanne, wenn du auf Grund von Pflege-Personalmangel mit Demenz in deinem eigenen Urin liegen gelassen wirst. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
vifi März 6, 2016 · bearbeitet März 6, 2016 von vifi Wie gehe ich nun weiter vor? Habe einen Termin bei der Rentenberatung angefordert. Habe einen Termin bei meiner Krankenversicherung angefordert. Habe die tatsachlichen Ausgaben der letzten 3 Jahre ermittelt. ---> 3T€/mtl. sind großzügig bemessen Habe sämtliche Versicherungen gesichtet und werde einige kündigen. Auto ist neu, Haus ist up to date, größere Anschaffungen stehen nicht an. ETF-Anteil habe ich auf 50 T€ erhöht, bleibt nun für die nächsten 20 Jahre liegen. Wenn Rentenberatung/Krankenkasse keine Überraschungen ans Licht bringen, steige ich zum Jahresende aus dem Berufsleben aus und hoffe, dass ich und meine Frau gesund bleiben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schlumich März 6, 2016 Hui - das war dann aber ein schneller Entschluss. Gestern den Faden gestartet und heute schon die Entscheidung..... Ich hoffe,dass Du uns hier weiter auf der Reise mitnimmst. Interessiert mich sehr, da das bei mir in ein paar Jahren auch ansteht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag