c3p04 Mai 18, 2015 1. Erfahrungen mit Geldanlagen: keine, lief bisher alles über meinen früheren Bankberater. Aber aufgrund eines Umzuges ist dieser für mich nicht mehr greifbar 2. Darstellung von bereits vorhandenen Fondspositionen (ISIN angeben) Ich habe ein Depot bei UnionInvestment: UNIFonds net (ISIN DE0009750208) UNIGarant:Commodities 2017 (ISIN LU0383797551) und UniGarant: Emerging Markets (ISIN LU0802741818) 3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage 2-3 Std die Woche 4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten risikoorientiert Optionale Angaben: 1. Alter: 30 Jahre 2. Berufliche Situation: öffentl. Dienst/ befristet/ Maschinenbau-Ing. 3. Sparer-Pauschbetrag ausgeschöpft? nein Über meine Fondsanlage 1. Anlagehorizont 8-10 Jahre 2. Zweck der Anlage Kapitalaufbau ohne spez. Zweck 3. Einmalanlage und/oder Sparplan? 200-250 monatlich 4. Anlagekapital Ab 2017 weitere Kapazitäten Hallo liebe Community, ich habe vor etwa einem Jahr mein Studium zu Ende gebracht und möchte nun wieder anfangen mir etwas Vermögen aufzubauen. Dazu habe ich ein Angebot eines MLP-Beraters bekommen, bei ihnen ein Depot unter folgenden Konditionen zu eröffnen: 1.keine Ordergebühren 2.keine Verkaufsgebühren 3.keine Ausgabeaufschlag ----------------------------------------- 4.Depotgebühren von min 24€ p.a.; sonstige Berechnung der Gebühren Depotbestand * 0,9% (1,2% + MW - Vertriebsfolgevergütung) Dazu habe ich eine Liste von Fonds unterschiedlicher Kategorien bekommen (Vermögensverwalter, titan-Fonds, Nachhaltigkeit, MLP-Classics), gestaffelt in unterschiedliche Risikoklassen. Innerhalb der Liste habe ich freie Wahl und auch die Anzahl der Fonds, die ich ins Depot nehmen möchte, ist nicht begrenzt. Wenn ich mich noch richtig erinnere, werden die Fonds von einer Ratingagentur (Feri?) ständig überprüft (ggf. ausgetauscht) und stellen jeweils den besten seiner Kategorie dar. Die ersten drei Punkte klingen ja auf jeden Fall sehr nett. Was mich allerdings ziemlich ins grübeln bringt, sind die Depotgebühren. Die nehmen bei einem wachsenden Depotbestand ja Ausmaße an, die mir viel zu hoch erscheinen und auch erstmal erzielt werden müssen. Ich habe darauf meine Beraterin angesprochen und sie meinte, dass es im Vergleich zu anderen Banken unschlagbar günstig ist...Hat sie damit recht und ich übersehe was in dem Angebot, was andere nicht bieten? Könntet ihr mir ein solches Angebot empfehlen? Ich würde mich über eine Rückmeldung euerseits dazu freuen und bedanke mich schon mal im Voraus Grüße c3p04 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
xfklu Mai 18, 2015 Tu's nicht, sondern stattdessen: https://www.wertpapier-forum.de/topic/43810-etf-depot-aufbauen/ Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fosamax88 Mai 18, 2015 · bearbeitet Mai 18, 2015 von Fosamax Hey, ob das teuer oder nicht teuer ist hängt ja ganz davon ab was du vor hast. Passiv/Aktiv? Wenn du nur Fonds kaufen willst, kannst du dir ja mal bei anderen Banken ansehn was die an Ausgabeaufschlagsrabatten haben. Also wenn du passiv anlegen willst würde ich sagen, dass ist teuer. Rabatte auf den Ausgabeaufschlag findest du auch bei anderen Banken. Ordergebühren fallen oft weg bei Sparplänen. Du musst das einfach mal für dein vorhaben durchrechnen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Warambuffet Mai 18, 2015 · bearbeitet Mai 18, 2015 von Warambuffet Ich würde mich über eine Rückmeldung euerseits dazu freuen und bedanke mich schon mal im Voraus Gib mal als Google-Suche "site:www.wertpapier-forum.de mlp" ein, dann bekommst du die dokumentierte Diskussion des Forums zu deinem Anbieter und auch zu dem angebotenen Produkt. Wenn du deine Beraterin als Verkäuferin bezeichnest, kommt das dem Wesen ihres Beschäftigungsverhältnisses näher. Die Verkäuferin ist erfolgreicher in Ihrem Job, wenn sie sich nicht informiert und das eigene Angebot für unschlagbar günstig hält. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
chart Mai 18, 2015 Das ganze ist auch für aktiv gemanagte Fonds teuer. Ich zahle keine Gebühren oder Transaktionskosten. Das Angebot würde ich nicht annehmen. Was deine Beraterin sagt, stimmt nicht wirklich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Belgien Mai 18, 2015 · bearbeitet Mai 18, 2015 von Belgien Vergiss das Angebot und versuche schnellstmöglich, die MLP-"Beraterin" wieder loszuwerden (außer sie hat andere Qualitäten als die Finanzberatung ). Bei einem geplanten Zeitinvestment von 2-3 h pro Woche brauchst Du diese überteuerte Form der Begleitung Deines Vermögensaufbaus wahrlich nicht. Eigne Dir die Basics an (dazu bedarf es eines einmalig höheren Zeitaufwandes, aber dieses Zeitinvestment 'verzinst' sich prächtig) und nimm Deinen Vermögensaufbau selbst in die Hand (villeicht macht es Dir sogar Spaß, dann wirst Du 'freiwillig' noch mehr Zeit damit verbringen und die erste Million ist schneller erreicht ). Hier im Forum findest Du viel Lesestoff und Hinweise. Ansonsten schau auch 'mal beim Blog des 'Finanzwesirs' (www.finanzwesir.com) vorbei. Der Mann - übrigens auch ein Dipl.-Ing. - schreibt für Anfänger sehr verdaulich und in einer souverän lockeren Art. Beherzige einfach meinen Lieblingsspruch aus seinem Blog: Es gibt zwei Dinge im Leben, die nicht delegierbar sind, weil Fehlentscheidungen in diesen Dingen das Lebensglück nachhaltig ruinieren können. Den Partner fürs Leben zu finden Die Verwaltung seiner Finanzen Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
c3p04 Mai 18, 2015 Vielen Dank für eure Einschätzungen und Hinweise Es hat mich doch in der Vermutung bestärkt, dass das Angebot nicht so toll ist, wie es mir vorgegaukelt wurde... Ich habe die letzten Stunden damit zugebracht, wie Warambuffet empfohlen hat, hier im Forum über die Produkte zu recherchieren die ich bereits dort abgeschlossen habe bzw angeboten wurden. Das Ergebnis stimmt mich schon etwas mulmig, weil da doch was im Argen liegen könnte Der Sache muss ich mich jetzt erstmal annehmen. Ich hoffe mal, dass ich noch rechtzeitig auf das Forum gestoßen bin. @ Belgien: Das Zitat wirklich gut, könnte man sich zum Vorbild nehmen Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
ViVestor Mai 19, 2015 Lese ich richtig? 0.9% DEPOTGEBÜHREN zusätzlich zu den Gebühren, die die Fonds verlangen? Also werden schnell mal 2.5% deines Vermögens Jahr für Jahr abgezogen? Brutal. Zum Vergleich: es gibt kostenlose Depots und S&P-Indexfonds für 0.07% p.a.! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
ZehWeh Mai 19, 2015 Auch haben die meisten Direktbanken kostenlose Depots und man kann auch aktive Fonds kostenlos kaufen. Muss natürlich jeder selber entscheiden ob er sich in die Materie ein paar Einarbeitet und dann pro Monat ein paar Stunden aufbringt, dadurch aber einiges an Gebühren etc. spart oder lieber jemand Anderes diese Arbeit machen lässt und ihn dafür entlohnt und am Ende auf nicht gerade wenig Rendite verzichten ! Kleiner Tipp : Am Anfang wird man nahezu von Informationen erschlagen. Am besten immer jeden Tag 1std einlesen und es dann wirken lassen. Nach 1-2 Wochen versteht man dann schon einiges ! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
bondholder Mai 20, 2015 Was mich allerdings ziemlich ins grübeln bringt, sind die Depotgebühren. Die nehmen bei einem wachsenden Depotbestand ja Ausmaße an, die mir viel zu hoch erscheinen und auch erstmal erzielt werden müssen. Ich habe darauf meine Beraterin angesprochen und sie meinte, dass es im Vergleich zu anderen Banken unschlagbar günstig ist... So eine dreiste Lüge hat auch ihr Gutes: Andere Leute lassen sich von MPL ganz viele teure Produkte verkaufen und wachen erst später auf... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
edwin Mai 20, 2015 Nun kann man aber kostenmässig nicht Discountangebote ohne Beratung mit einem Beratungs- und Betreuungspaket vergleichen. Ob die Bequemlichkeit einem die 1,43% pro Jahr wert sind, muss jeder für sich entscheiden. Immerhin zahlt MLP die laufenden Vertriebsprovisionen an die Anleger aus, die meisten Banken und Versicherungen behalten diese zusätzlich zu den schon in Rechnung gestellten Gebühren einfach ein, eine Diba zwackt sich da schon mal 0,7-0,8% jedes Jahr ab, ohne dass man als Anleger davon etwas mitbekommt. Bei einer Versicherung müsste man bei 250,-Euro monatlichem Beitrag und 37 Jahren Laufzeit eine Abschlußprovision von rd 5% zahlen (Strukturvertriebe kassieren auch mal 7%) und zwar auf die Beitragszielsumme (hier 37x250x12=111000Euro), d.h. 5550,-Euro, hinzu kommen bei einer Fondspolice rd. 0,5-1,5% jährliche Vertriebsgebühren und die normalen Fondsgebühren. Da hat der TO anscheinend Glück gehabt dass ihm MLP nicht so etwas aufs Auge gedrückt hat, da hat man schon ganz andere Geschichten gehört. Das MLP Angebot ist kein Schnäppchen, habe schon ähnliche Angebote deutlich unter 1% gesehen. Die Fondsaufteilung wird sich wohl an den Musterdepots der MLP-Tochter Feri orientieren, das macht wenig Arbeit. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Cai Shen Mai 20, 2015 · bearbeitet Mai 20, 2015 von Cai Shen Die Fondsaufteilung wird sich wohl an den Musterdepots der MLP-Tochter Feri orientieren, das macht wenig Arbeit. Super Sache, eine eigene Ratingagentur unter dem Dach einer Vermögensmanagement AG im Besitz einer Strukturvertriebs AG Man möchte hoffen, dass die versprochene Unabhängigkeit aus Post 1 dabei nicht auf der Strecke bleibt ... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag