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Jose Mourinho

Bewertungsfrage: Zinsen für Intercompany Darlehen

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Jose Mourinho

Fall:

Konzern Muttergesellschaft gibt einer Projektgesellschaft ein Darlehen in Höhe von 5 Mio. € für ein Jahr ohne Sicherheiten

 

Frage:

- gibt es hierfür irgendwelche Referenzzinssätze?

- inwieweit gibt es Regelungen im HGB?

- wie würdet ihr solch eine Transaktion bewerten?

 

Das einzig verwertbare was ich finden konnte ist ein Blogbeitrag bei PWC

 

http://blogs.pwc.de/steuern-und-recht/2012/06/26/finanztransaktionen-im-visier-der-betriebsprufung/

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Karl Napf

Hat die Muttergesellschaft irgendwelche bekannten Kredite von außen, deren Rendite man als Benchmark verwenden könnte?

 

Wenn beide dasselbe Geschäftsmodell verwenden, dann könnten beide ein ähnliches Rating (verdient) haben; tendenziell ist die Muttergesellschaft aufgrund ihrer schieren Größe kreditwürdiger, und da sie ihre Tochter davon profitieren lassen kann, könnte der Zins knapp höher sein dürfen als derjenige, den die Mutter selbst zahlen muss.

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John Silver

Fall:

Konzern Muttergesellschaft gibt einer Projektgesellschaft ein Darlehen in Höhe von 5 Mio. € für ein Jahr ohne Sicherheiten

 

Frage:

- gibt es hierfür irgendwelche Referenzzinssätze?

- inwieweit gibt es Regelungen im HGB?

- wie würdet ihr solch eine Transaktion bewerten?

 

Das einzig verwertbare was ich finden konnte ist ein Blogbeitrag bei PWC

 

http://blogs.pwc.de/steuern-und-recht/2012/06/26/finanztransaktionen-im-visier-der-betriebsprufung/

 

I.d.R. nein, weil:

National? Deutsche Mutter an inländische Tochter?

International? Deutsche Mutter/Int. Mutter an Int. Tochter/dt. Tochter?

Laufzeit und Rückzahlung / Kündigung, ggf. Sicherheiten des Kredits?

 

Meines Wissens nur die allgemeinen die sich aus der Buchhaltung an sich ergeben. GoB etc.

HGB ist auch nicht das Problem, da kann man sich ziemlich viel zusammen rechnen.

Wichtig ist im wesentlichen, das Steuerrecht.

Hier gibt es diverse Quellen in der AO, im EKStG und in den Steuerrichtlinien (weiß sie leider nicht adhoc, müßte da selber mal bohren.

Hiermit ist nicht zu spaßen! Das nehmen die Finanzverwaltung und die Prüfer sehr ernst!

Bei Konzernen dürfte zudem HGB kaum eine Rolle spielen. Hier mußt Du auf IAS/IFRS zurückgreifen.

Ich dachte mich zu entsinnen, dass da was in den IFRS steht, habe jetzt aber nichts adhoc gefunden.

Im Zweifel greift dann das Framework, true and fair, beste Schätzung, Marktpreis usw.

 

Wie gesagt:

Welche Beziehung besteht zwischen der Mutter - Tochter?

Bestehen Gewinnabführungsverträge etc?

Wie sieht die Sache steuerlich aus? Gibt es da Vor-/Nachteile?

Was sagen die Prüfer dazu - eigentlich die erste Frage. Die schauen sich solche Vereinbarungen i.d.R. sehr genau an.

Wenn man wenig Plan hat kann man die mal anfragen was sie sich so vorstellen könnten oder ob sie mit dem und dem Zinssatz leben könnten.

 

Gab es vorher schon ähnliche Fälle? Auf die kann man im Zweifel immer zurückgreifen und dann wenn einer meckert auf die Stetigkeit verweisen...

 

VG

John Silver

 

PS: Wieso fragst Du Donnerstag vor Ostern und nicht gestern? Dienstag kann ich Dir zumindest ohne Aufwand mal einen dt./dt. Beispielzinssatz nennen bei Bedarf.

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Laser12

- inwieweit gibt es Regelungen im HGB?

indirekt gibt es das Thema Zwischengewinneliminierung im Konzernabschluss

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