tuc Mai 13, 2012 Hallo Ihr Lieben, da ich von der Sparkasse (und deren Produkten) in letzter Zeit immer wieder enttäuscht wurde, möchte ich das Anlegen meines geldes jetzt selber in die Hand nehmen. Allerdings bin ich ein absoluter Neuling auf dem Gebiet und habe auch kein so geschicktes Händchen und ein fehlendes Verständnis dafür, glaube ich ;-) Ich habe hier schon fleißig mitgelesen und würde gerne von Euch wissen, was Ihr an meiner Stelle machen würdet mit Eurem Geld. Ich sage "danke" für Eure Tipps :-) Zu mir: 1. Erfahrungen mit Geldanlagen Girokonto, Tagesgeldkonto, Bausparvertrag, diverse (risikoarme - kein Risiko) Produkte von der Sparkasse (die liefen so dahin..) 2. Darstellung von bereits vorhandener Fondspositionen (Fondsbezeichnung und ISIN angeben): ? 3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage: So gut wie keine 4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten: Ein gewisses Risiko wäre ich bereit einzugehen. Da ich mir aber mein Geld hart erarbeitet habe, würde ich mich andererseits auch ärgern, wenn es beim Geldanlegen drauf geht. Am liebsten hätte ich das, was ich anlege auch wieder raus am Ende. Otionale Angaben: 1.Alter 26 2. Berufliche Situation Sicherer Arbeitsplatz für 2 Jahre. 3. Sparerfreibetrag ausgeschöpft? nicht ganz 4. Aktive und/oder passive Fonds gewünscht ? Über meine Fondsanlage 1. Anlagehorizont 3-5 Jahre 2. Zweck der Anlage Höhere Erträge als bei herkömmlichen Produkten (Tagesgeld, Festanlage), schickeres Auto, schickere Wohnung 3. Einmalanlage und/oder Sparplan? Beides wäre möglich. 4. Anlagekapital: Gesamtvermögen von 26000 Euro. Monatlich 100 Euro Sparbetrag. Im Moment ist alles verteilt auf dem Tagesgeldkonto und dem Bausparvertrag. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
psteinbrech Mai 14, 2012 Hallo, also bei 3-5 Jahren Anlagehorizont, wenig Toleranz gegen Verluste und keiner Ahnung vom Thema (ist nicht böse gemeint) würde ich zu Sparbriefen raten. Natürlich wirst Du in 3-5 Jahren im Nachhinein eine bessere Anlage finden (.. und kannst Dich dann über meinen blöden Tip ärgern), aber mmentan fällt mir nichts besseres ein als z.B. die 4% auf 5 Jahre bei Consors. Wenn wir statt "schönerem Auto" über "Altesvorsorge" sprechen, sieht die Welt anders aus, aber davon hast Du nichts geschrieben. Gruß, Peter Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
BarrenWuffet Mai 14, 2012 Moin, schickeres Auto, schickere Wohnung dürfte bei risikoaverser Einstellung - bei der kurzen Zeit auch richtig - wohl eher ein Wunschtraum sein. Festgeldleiter würde ich auch empfehlen. Wie sieht es denn nach den zwei Jahren Jobsicherheit aus? So oder so: Nach abzuziehender Inflation allenfalls eine Mini-Rendite. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
ceekay74 Mai 14, 2012 3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage: So gut wie keine 4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten: Ein gewisses Risiko wäre ich bereit einzugehen. Da ich mir aber mein Geld hart erarbeitet habe, würde ich mich andererseits auch ärgern, wenn es beim Geldanlegen drauf geht. Am liebsten hätte ich das, was ich anlege auch wieder raus am Ende. (...) 2. Zweck der Anlage Höhere Erträge als bei herkömmlichen Produkten (Tagesgeld, Festanlage), schickeres Auto, schickere Wohnung. Ohne Kenntnisse und ohne die Bereitschaft Zeit in die Geldanlage zu investieren und ein gwisses Risiko einzugehen bleibt Dir fast nur Deine Sparkasse oder eine andere Bank vor Ort. Höhere Erträge als bei "herkömmlichen Produkten" bekommst Du nur über höheres Risiko, dass Du aber wiederum nicht einschätzen kannst und möchtest. Einzige Alternative für Dich: Besser verzinste Anlagen bei Online-Banken. Zinsvergleiche gibt es z.B. hier oder hier. Informiere Dich aber bitte über die genauen Konditionen und die jeweilige Einlagensicherung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
tuc Mai 14, 2012 Danke für Eure Antworten! Ich habe ja bislag mit dem ARERO geliebäugelt, ich dachte, der wär was für mich;-) Selbst vom dem würdet Ihr mit auch komplett abraten? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CyberH Mai 14, 2012 · bearbeitet Mai 14, 2012 von CyberH Ich habe ja bislag mit dem ARERO geliebäugelt, ich dachte, der wär was für mich;-) Selbst vom dem würdet Ihr mit auch komplett abraten? Du investierst mit dem Arero rund 60% des Geldes in Aktien (weltweit) und den Rest in Rohstoffen und Renten. Aufgrund des klar gefassten Anlagehorizonts von maximal 5 Jahren gehst du bei dem Arero mehr Risiko ein als dir vielleicht auf Anhieb bewusst ein, da du am Ende moeglicherweise deutlich im Minus bist. Daher wohl besser fuer diesen Anlagezeitraum eher in Sparbriefe/Festgeld gehen und ggf. einen sehr kleinen Anteil in den Arero oder andere Investments stecken. Du schreibst, dass für die nächsten zwei Jahre dein Arbeitsplatz sicher ist. Was ist danach? Läuft dann dein Arbeitsvertrag aus? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
tuc Mai 14, 2012 Danke für die Antwort CyberH! Das überlege ich mir nun auch, ob ich das Geld nicht aufteile (FG + TG + Fonds). Mir ist auch klar, wenn ich einen Fonds habe und der dann nach 5 Jahren gerade schlecht steht, ich ihn weiterlaufen lasse würde und wenn das dann eben 6 Jahre dauert, dauert es 6 Jahre. Ich habe ja keine konkreten Pläne, das mit den 3-5 Jahren war nur so eine Hausnummer. In 2 Jahren bekomme ich entweder eine tolle feste unbefristete Stelle oder ich werde mich selbstständig machen, was auch total rosig laufen könnte (derzeit tut es das), oder ich habe gerade so viel Geld, wie ich zum ganz guten Leben brauche. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
tuc Mai 14, 2012 Was sind denn empfehlenswerte Festgeldleitern? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nord Mai 14, 2012 4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten: Ein gewisses Risiko wäre ich bereit einzugehen. Da ich mir aber mein Geld hart erarbeitet habe, würde ich mich andererseits auch ärgern, wenn es beim Geldanlegen drauf geht. Am liebsten hätte ich das, was ich anlege auch wieder raus am Ende. Im Extremfall nur das rauszubekommen, was man eingezahlt hat, bedeutet aber unter Berücksichtigung der Inflationen einen nicht unerheblichen realen Verlust. Ist Dir das klar? Welchen Wert hat diese Pseudogarantie dann für Dich? Reine Psychologie? Denkst Du, die menschliche Psyche ist ein guter Anlageberater? Nur so als Gedankenanstoß... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag