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Micha369

Banken und Vermögensberater - keine Aussicht auf Gewinne...

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Micha369

Hallo Leute,

 

wir haben mit unseren Fonds, die uns vor ca. 10 Jahren von AWD empfohnen wurden eigentlich nur Pech. Dann, nach ca. 5 Jahren, haben wir dem AWD aufgekündigt und alle Papiere in ein Depot bei der Commerzbank übertragen. Die haben dann einige Umschichtungen empfohlen und nun nach weiteren 5 Jahren sieht es nicht viel besser aus!

 

Unsere Fonds (stand jetzt):

 

847509 ALLIANZ ROHSTOFFONDS A

847652 DWS VERMOEGENSBIL.FONDS I

848176 ALL.NEBENW.D A (EUR)

970360 PIONEER FD INC. A

974574 ALL.EAST.EUROPE EQ.A EUR

976972 DWS TOP 50 EUROPA ANTEILE

987139 BGF-LATIN AMERICAN NAM.A2

 

Es ist sehr viel im Minus! Und das, obwohl die Fonds zeitweise sehr viel Gewinn gemacht haben. Zum Teil sieht man 3-Jahres-Performances mit bis zu +93%, bei den 5-Jahres-Performances ist es weniger, aber immer noch teilweise +21%

 

Hätte man zum richtigen Zeitpunkt gekauft und verkauft, dann hätte man sicher weit besser dagestanden!

 

Ich habe mich aber darauf verlassen, dass Fonds etwas langfristiges sind! Und mich nicht mehr darum gekümmert! Ich dachte dabei ja auch immer an die 5% Ausgabeaufschlag, die immer zu zahlen sind! Man muß die Fonds ja über viele Jahre halten, oder? So dachte ich zumindest!

 

Aber da all die Fonds ja auch sehr schwanken, ist das so wohl nicht richtig! Man muß auch bei den Fonds mind. mehrmals im Jahr sehen, wie sie laufen, denn sonst bekomt man die Verluste nie wieder wett, oder?

 

Also ist das mit den Fonds eigentlich fast genauso arbeitsintensiv wie mit Aktien! Immer beobachten, verkaufen und kaufen, oder?

Der Vorteil mag evtl. sein, dass man ein etwas geringeren Risiko hat, da man gleich viele Aktien im Fond hat.

 

Das heißt doch aber, dass man die Vermögensberater und Geldinstitute voll vergessen kann, denn so viel Zeit binden die sich ja mit meinem Depot nicht ans Bein!

 

Es ist doch strategisch ein Fehler, sein Geld über längere Zeit in einem Fond oder anderem Wertpapier (z.B. einzelne Aktien) zu lassen in der Hoffnung, bei fallenden Kursen werden die Verluste schon wieder ausgeglichen, oder?

Ist es nicht besser, nach einem ordentlichen Gewinn zu verkaufen und dann das Geld auf ein Tagesgeldkonto zu parken, bis man wieder etwas gefunden hat, was aussichtsreich aussieht?

 

Und das macht viel Arbeit!

Gibt es Dienstleister, die genau das für mich machen? Klar, die kosten Geld, aber immer noch besser, als das Ergebnis, was ich jetzt aufzuweisen habe! Bei einigen Papieren mit -30% bis -40%!

 

Danke für Eure Hilfe und Hinweise!

 

 

Gruß,

 

 

Micha

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Onkel Doktor
· bearbeitet von Onkel Doktor

Zum richtigen Zeitpunkt kaufen und verkaufen - das kann niemand. Es gibt eine Menge Leute, die das von sich behaupten (Fondsmanager, Bankheinis, Forumsmitglieder hier), entsprechende Untersuchungen haben aber gezeit, dass man nur per Glück richtig liegen kann. Ich würde so eine Taktik als "Scharlatanerie" bezeichnen.

 

Dass du enttäusch bist, ist verständlich. Nutz die Situation als "Aha-Effekt" und fang an, dich hier einzulesen. Du kannst zum Beispiel Fonds über Fondsvermittler kaufen, um dir den Ausgabeaufschlag zu sparen. Oder du kannst der aktiven Finanzwelt den Rücken kehren und dich passiv investieren... Es gibt eine Menge Möglichkeiten. Generell bleibt aber zu sagen, dass - auf Dauer - Aktien(fonds) auf jeden Fall die lukrativste Methode sein werden.

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Padua

Zum richtigen Zeitpunkt kaufen und verkaufen - das kann niemand. Es gibt eine Menge Leute, die das von sich behaupten (Fondsmanager, Bankheinis, Forumsmitglieder hier), entsprechende Untersuchungen haben aber gezeit, dass man nur per Glück richtig liegen kann. Ich würde so eine Taktik als "Scharlatanerie" bezeichnen.

 

Dass du enttäusch bist, ist verständlich. Nutz die Situation als "Aha-Effekt" und fang an, dich hier einzulesen. Du kannst zum Beispiel Fonds über Fondsvermittler kaufen, um dir den Ausgabeaufschlag zu sparen. Oder du kannst der aktiven Finanzwelt den Rücken kehren und dich passiv investieren... Es gibt eine Menge Möglichkeiten. Generell bleibt aber zu sagen, dass - auf Dauer - Aktien(fonds) auf jeden Fall die lukrativste Methode sein werden.

 

Wenn es "nur per Glück'" funktioniert, sollte man das WPF-Forum in "Lotto-Forum" umtaufen. Man könnte sich dann alle guten Kommentare hier im Forum sparen und die Arb eit einstellen. So krass und einseitig sehe ich das nicht und es entspricht auch nicht meiner Erfahrung.

 

Man sollte sich eher fragen, wie oft die eigene ursprüngliche Einschätzung mit dem späteren Ergebnis korrespondiert. Da wird so ziemlich jeder Anleger immer wieder negative Erfahrungen gemacht haben. Besonders häufig lag ich mit meiner Einschätzung dann daneben, wenn Emotionen im Spiel waren. Gier war immer ein schlechter Ratgeber. Ein Vorgehensweise mit festen Regeln hat mir dafür aber geholfen. Und zu der Sache mit dem richtigen Zeitpunkt für "Kaufen" und "Verkaufen" kann ich nur sagen, dass über einen längeren Zeitraum Käufe nach längeren Abschwungphasen gut und Käufe nach längeren Aufschwungphasen schlecht waren. Übrigens zeigt mir das nicht die Erfahrung aus ein paar wenigen Jahren sondern aus einem langen Zeitraum von ca. 45 Jahren.

 

Gruß Padua

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€-man

Zum richtigen Zeitpunkt kaufen und verkaufen - das kann niemand. Es gibt eine Menge Leute, die das von sich behaupten (Fondsmanager, Bankheinis, Forumsmitglieder hier), entsprechende Untersuchungen haben aber gezeit, dass man nur per Glück richtig liegen kann. Ich würde so eine Taktik als "Scharlatanerie" bezeichnen.

 

Du meinst sicher diese Untersuchung:

 

 

Quelle: finanzen.net

Hokuspokus oder magische Gewinnformel? Murphy führt an, dass sich die von Charles Dow aufgestellte Theorie bei der Identifizierung primärer Bullen- und Bärenmärkte bewährt habe. Er vermerkt aber auch, dass Anwender dieser Theorie im Schnitt die ersten 20 bis 25 Prozent einer Bewegung verpassten. Die Finanzwissenschaftler Scott Irwin und Cheol-Ho Park wollten es genauer wissen und haben im Jahr 2007 die Ergebnisse mehrerer Studien zur Technischen Analyse ausgewertet. Demnach machten 56 von 95  Untersuchungen einen positiven Effekt aus, 20 einen negativen, und 19 erbrachten gemischte Resultate. Allerdings schränken die Autoren ein, dass viele der Studien methodische Defizite aufweisen.

 

Trotz offener Fragen haben viele Banken und Fondsgesellschaften die Charttechnik als hilfreiche Analysemethode anerkannt und beschäf­tigen eigene Technische Analysten. In der Praxis dürften sich Chart­technik und Fundamentalanalyse wohl ergänzen.

 

Fundamentalisten, die beispielsweise in der Börseneuphorie der 90er-Jahre scharfsinnig errechnet hatten, dass die meisten Aktien am Neuen Markt maßlos überbewertet waren, hatten recht. Genutzt hat ihnen diese Erkenntnis nichts, da die Kurse weiter stiegen. Das Ende der historischen Kursrally wurde von Charttechnikern präziser voraus­gesagt als von Fundamentalisten: Im März 2000 identifizierten Erstere beim Nemax ein sogenanntes Doppeltop zwei Kursspitzen, denen ein starker Kurseinbruch folgte. Das gilt als klassisches Verkaufssignal.

 

Die Bodenbildung des DAX im vergangenen Herbst bei 5000 Punkten wiederum deckte sich mit den ­Voraussagen beider Lager. Während die einen bei dieser Marke eine wichtige Unterstützungslinie erkannten, hatten die anderen dort den Buchwert des Index aus­gemacht. Der hatte sich schon in ­früheren Kurskrisen als gute Einstiegsgelegenheit für ­Anleger bewährt.

 

 

Gruß

-man

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Onkel Doktor
Trotz offener Fragen haben viele Banken und Fondsgesellschaften die Charttechnik als hilfreiche Analysemethode anerkannt

 

Und genau da sitzt der Hase im Pfeffer.

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Schinzilord

Bitte hier keine Grundsatzdiskussionen.

 

Micha ist ja noch ein unbeschriebenes Blatt, was Finanzanlagen betrifft. Ob aus ihm ein semi-passiver ETF Anleger mit regelmäßigem Rebalancing wird oder ein Fundamentalanalyst, muss er schon selbst entscheiden, wenn er sich mehr Wissen angelesen hat.

Und dazu gibt es hier v.a. in den Musterforenbereichen zahlreiche Literatur. Als Start ist mal die Linksammlung von Licualasehr empfehlenswert. Auch SupertobsMusterdepots sind ein Stopp wert als Anlaufstelle, wo sich schon wiederum Hunderte Fragen ergeben sollten.

 

Jetzt erstmal nix überstürzen. Der AA ist schon bezahlt (war vermeidbar), und die Depotkosten für ein paar Monate mehr oder weniger spielen auch keine Rolle, bevor man durch übereilige Entscheidungen mehr Geld in den Sand setzt.

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Onkel Doktor
· bearbeitet von Onkel Doktor

Er hat ja selbst relativ eindeutige Fragen gestellt, die auf genau solche Antworten hinausliefen, von daher sehe ich keine Probleme in der Diskussion. Und ich hab ihm meine Meinung geschrieben.

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Micha369

Hallo Leute,

 

bezugnehmend auf meinen Eröffnungsbeitrag möchte ich hier noch einmal die Frage stellen, ob die Schlüsse, die ich dort selbst ziehe nun richtig sind oder ob Ihr das noch etwas anders seht!

 

 

Vielen Dank, auch für die bereits gegebenen Hinweise.

 

 

Gruß,

 

Micha

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Schinzilord

Ich halte deine Schlüsse für naiv.

 

Wenn du meinst, erfolgreich Markettiming betreiben zu können (z.B. mit SMA200, per Stop loss etc.), dann kannst du natürlich das sowohl mit aktiven Fonds als auch mit ETFs oder Einzelaktien machen.

Ob du da auf Dauer erfolgreich sein wirst, wage ich zu bezweifeln.

Du kannst dir auch mal meinen Link zum Deduktiven Ansatz in meiner Signatur durchlesen, da beschreiben ich, worauf es bei einer AssetAllokation ankommen sollte (und sei es nur zur Benchmarkbildung, wenn man selbst aktiv handeln möchte).

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psteinbrech
· bearbeitet von psteinbrech

Es ist sehr viel im Minus! Und das, obwohl die Fonds zeitweise sehr viel Gewinn gemacht haben.

 

Willkommen im Club ... ;)

 

Hätte man zum richtigen Zeitpunkt gekauft und verkauft, dann hätte man sicher weit besser dagestanden!

[/Quote]

 

Die Aussage ist absolut korrekt. Nur leider ist das nicht so einfach (sonst gäbe es bestimmt viele Millionäre mehr).

 

Das heißt doch aber, dass man die Vermögensberater und Geldinstitute voll vergessen kann,

[/Quote]

 

Diese Erkentniss ist ein guter Anfang. Ich will die Beraterzunft nicht vollständig verteufeln (wobei Du beim AWD ja bei den gaaanz Kundenfokussierten gelandet warst), aber die wollen eben immer nur Dein Bestes - und das ist Dein Geld. Es ist allerdings auch naiv zu glauben, dass man die ganze Beratung umsonst und aus Freundlichkeit bekommt. Der Bank ist egal, wie sich Dein Portfolio entwickelt, solange Du brav den Ausgabeaufschlag bezahlst.

 

Es ist doch strategisch ein Fehler, sein Geld über längere Zeit in einem Fond oder anderem Wertpapier (z.B. einzelne Aktien) zu lassen in der Hoffnung, bei fallenden Kursen werden die Verluste schon wieder ausgeglichen, oder?

Ist es nicht besser, nach einem ordentlichen Gewinn zu verkaufen und dann das Geld auf ein Tagesgeldkonto zu parken, bis man wieder etwas gefunden hat, was aussichtsreich aussieht?

[/Quote]

 

Na ja, auch ein langfristiges Investment kann sehr sinnvoll sein. Kaufen, Gewinn machen, aussteigen, parken, kaufen .. ja, es könnte so schön sein. Ist es aber nicht. Und außerdem ist es ziemlich mies, wenn man Solaraktien vor fünf Jahren für "aussichtsreich" hielt und heute mal wieder in sein Depot schaut ...

 

Und das macht viel Arbeit!

[/Quote]

 

Ja. Entweder Du machst die Arbeit, oder suchst Dir pflegeleichte Produkte (Festgeld, Sparbuch, bestimmte Fonds). Dann aber bitte nicht beschweren, wenn die Rendite eher durchschnittlich ist (was erst mal nichts schlimmes ist)

 

Gibt es Dienstleister, die genau das für mich machen? Klar, die kosten Geld,

[/Quote]

 

Ja, Finanzberater auf Honorarbasis. Aber auch die können nicht Hellsehen. Sonst müssten sie ihre Dienste nicht mehr anbieten.

 

Gruß,

Peter

 

 

Edit: Sinnentstellenden Fipptheler korrigiert.

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€-man

Aber auch die können nicht Hellsehen. Sonst müssten sie ihre Dienste nicht mehr anbieten.

 

1) Stimmt.

2) Stimmt nicht - zu pauschal. Vielleicht müssten es manche auch gar nicht.

 

Gruß

-man

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Sthenelos

Micha, vieles hast du jetzt erkannt, manches hast du falsch gemacht.

 

Auf seinen Positionen einzuschlafen kann zwar ordentliche Renditen bringen, aber die Augen muss man zwischendurch immer mal wieder öffnen

und bei einem guten Gewinn diesen realisieren.

 

An deiner Stelle würde ich mir jetzt Gedanken machen, wie es weitergehen soll.

Bist du bereit dich in das Thema Wertpapiere einzulernen, dich damit zu beschäftigen oder hast sogar eine Freude daran, dann tu es und nehme die Sache

selbst in die Hand.

 

Willst du das nicht, dann lege das Geld in Zukunft "sicher" an, z.B. Tagesgeld, auch wenn man sich von der Redite dort keinen Blumentopf kaufen kann..

 

Falls du das Geld aus den Fonds nicht demnächst benötigst, kannst du evtl. manche der Fonds noch etwas halten mit dem Versuch, Verluste etwas zu mindern. Welche Fonds: vielleicht bekommst du hier von den Fondi`s ein paar Tipps, aber generell musst du diese Entscheidung dann selbst treffen.

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Nord
· bearbeitet von Nord

Danke für Eure Hilfe und Hinweise!

Dein Problem ist sehr schnell erklärt: Deine Asset Allocation passt nicht zu Deiner Risikotoleranz.

 

Du hast 100% Aktienfonds. Offensichtlich viel zu riskant für Dein Gemüt. Es gibt viel mehr Anlageklassen. Du brauchst insbesondere Anleihen, vielleicht ein paar Rohstoffe (keine Rohstoffaktien). Und vor allem einen großen Anteil Tagesgeld und Sparbriefe als schwankungsfreies Standbein zum antizyklischen Rebalancing des Depots. Versuch Dich bloß nicht in Markettiming oder Fondspicking, da bekommst Du nur wieder Kopfschmerzen!

 

Definiere erst mal ganz klar Deine wesentlichen Investitionsziele (Anlagehorizont, Risikotoleranz), dann sehen wir weiter.

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psteinbrech

Aber auch die können nicht Hellsehen. Sonst müssten sie ihre Dienste nicht mehr anbieten.

 

1) Stimmt.

2) Stimmt nicht - zu pauschal. Vielleicht müssten es manche auch gar nicht.

 

 

 

OK, erwischt. Ich geb's zu - ich habe von mir auf andere geschlossen. Könnte ICH hellsehen und wäre in Folge dessen Börsenmillionär, würde ich mir auf Teneriffa die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, statt mein Wissen an Leute weiterzugeben, die nicht mit solchen glücklichen Fähigkeiten gesegnet sind. Ich stelle fest: Ich bin ein Egoist :w00t:

 

Nur leider schreibe ich diesen Beitrag nicht von einer spanischen Insel aus .. soviel zu meinen Fähigkeiten :unsure:

 

 

Aber mal im Ernst: Honorarberater können (!) einem dabei helfen, das Portfolio zu sortieren, Fehler zu vermeiden, Risiken aufzudecken und Optionen zu finden. Alles Dinge, die sich mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit irgendwann positiv auszahlen. Nur Hellsehen - da bleibe ich jetzt mal penetrant bei - können sie nicht. Selbst hochgelobte Fonds-Manager á la Ede Carmignac schaffen das nicht auf Dauer.

 

 

Gruß,

 

Peter

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Micha369

Danke für Eure Hilfe und Hinweise!

Dein Problem ist sehr schnell erklärt: Deine Asset Allocation passt nicht zu Deiner Risikotoleranz.

 

Du hast 100% Aktienfonds. Offensichtlich viel zu riskant für Dein Gemüt. Es gibt viel mehr Anlageklassen. Du brauchst insbesondere Anleihen, vielleicht ein paar Rohstoffe (keine Rohstoffaktien). Und vor allem einen großen Anteil Tagesgeld und Sparbriefe als schwankungsfreies Standbein zum antizyklischen Rebalancing des Depots. Versuch Dich bloß nicht in Markettiming oder Fondspicking, da bekommst Du nur wieder Kopfschmerzen!

 

Definiere erst mal ganz klar Deine wesentlichen Investitionsziele (Anlagehorizont, Risikotoleranz), dann sehen wir weiter.

 

Ich denke, dass Aktien bzw. Aktienfonts auf längere Sicht funktionieren müssten. Im Vergleich zu anderen Anlageformen am besten funktionieren müssten! Weil, wenn die Wirtschaft nicht wächst, dann haben wir bald ganz andere Probleme! Wenn die Wirtschaft nicht wächst, dann werden andere Anlageformen auch nichts abwerfen können.

Was erwarte ich: Über 10 bis 20 Jahre eine ordentliche Rendite zur Vermögensbildung und Altersvorsorge. Das Geld wird eigentlich vorher nicht benötigt. Ich erwarte, dass in diesem Zeitraum aus dem angelegten Geld mehr geworden ist. Die Rendite sollte um einiges höher sein als auf dem Tages- oder Festgeldkonto.

 

Also kann es doch garnicht so verkehrt sein, wenn man sich beim Vermögensaufbau auf Aktien oder Aktienfonds beschränkt.

 

 

In diesem Zusammenhang ergibt sich mir eine Frage:

 

Wie ist eigentlich der Zusammenhang zwischen dem Wachstum eines Unternehmens und der Entwicklung des Börsenwertes (also des Aktienkurses) des Unternehmens?

Ich denke, dass es da keinen direkten Zusammenhang gibt. Also, wenn ein Unternehmen wächst, dann heißt das ja nicht, das für die Eigentümer mehr Geld herausspringt. Sollte zwar so sein, muß aber nicht zwangsläufig. Was ist eigentlich Wirtschaftswachstum? Umsatzwachstum oder Gewinnwachstum?

Wenn der Gewinn wächst, haben die Eigentümer mehr Geld für sich. Dann ist das Unternehmen wertvoller geworden. Also auch teurer am Markt.

Also könnte ich mir vorstellen, dass es einen direkt proportionalen Zusammenhang zwischen Gewinnwachstum und Wachstum des Aktienwertes gibt.

 

Hätte ja noch viel mehr Fragen, aber das ist jetzt alles ein bisschen ot hier.

 

 

Gruß,

 

Micha

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