Physiker April 15, 2012 Hallo zusammen, seit kurzer Zeit beschäftige ich mich mit der Frage des Vermögensaufbaus und lese daher viel hier im Forum und auch in einem Buch. Natürlich ist das meiner Freundin auch aufgefallen und sie selbst hat noch weniger Ahnung davon als ich Sie will ihr Geld möglichst "sinnvoll" anlegen, weiß aber nicht wie. Bei einer Bankberatung läuft man aber Gefahr, ein Produkt aufgeschwatz zu bekommen, dass gar nicht zu einem passt. Daher habe ich ihr von der Möglichkeit des Fondssparen erzählt (weil ich mich gerade selbst einlese), da dies an keinen Vertrag gebunden ist und langfristig eine höhere Rendite ermöglichen kann mit gleichzeitig verbundenem höheren Risiko. Nachdem wir einen Kassensturz gemacht haben, denke ich, dass ein Fondssparplan für sie wirklich Sinn macht. Dazu würde ich gerne eure Meinung hören. Auch habe ich schon 3 potenzielle Kandidaten ausgewählt, die sie besparen könnte. 1. Erfahrungen mit Geldanlagen TG und FG, bei Fonds aber keine 2. Darstellung von bereits vorhandener Fondspositionen (Fondsbezeichnung und ISIN angeben): keine 3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage: Ich würde einmal pro Woche eine Stunde investieren können. Meine Freundin (und das ist wohl wichtiger) vielleicht ein mal im Monat. 4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten: Sie ist sich des Risikos des Verlustes durchaus bewusst. Die zu besparende Summe bereitet ihr jedoch keine schlaflosen Nächte/Kopfzerbrechen. Rendite geht also vor Sicherheit. Außerdem hat sie ca. 1 Jahres-Nettogehalt für ein Jahr als FG angelegt und 4 Netto-Monatsgehälter auf dem TG. Daher müsste sie nicht auf die Fonds zurückgreifen. 5. Sparfreibetrag ausgeschöpft: ca 200 sind noch frei 6. Anlagehorizont 7-10 Jahre vielleicht sogar länger, aber auf keinen Fall kürzer 7. Zweck der Anlage Vermögensaufbau aber keinen speziellen Verwendungszweck. Wichtige Sachen könnten erst mal aus dem FG bezahlt werden. Ggf würde sie bei großen Gewinnen einen Teil des Gewinnes aus den Fonds schöpfen. 8. Einmalanlage und/oder Sparplan? Sparplan, ca 100 im Monat 9. Anlagekapital ca 400 im Monat frei Davon will meine Freundin 100 für sonstiges wie Urlaub oder andere Anschaffungen behalten 200 will meine Freundin in eine FG Sparleiter investieren, jedes halbe Jahr für zwei Jahre anlegen. Das sagt ihr vom Konzept her zu und in ca 2 Jahre ist sie mit ihrer Promotion fertig, wodurch der Zeitplan auch Sinn macht. Außerdem gibt ihr diese Invesitition noch mehr Sicherheit, um die Fonds nicht anfassen zu müssen. 100 für Fonds und ich habe mal drei für sie herausgesucht: DWS Top Dividende DE0009848119 dieser soll mit der Dividendenstrategie "Sicherheit" bringen und daher auch mit 50% oder mehr bespart werden oder mit den VL des Arbeitgebers (ca. 7) kombiniert werden M&G Global Basics A GB0030932676 ist ja hier im Forum auch ein bekannter Fond und soll maximal 30% (oder den Rest zu 100%) ausmachen. und vielleicht (falls 3 Fonds bei dem Betrag sinnvoll sind) Aberdeen Global Emerging Markets Equity A2 LU0132412106 ein wenig Schwellenmarkt als Zusatz, müsste aber bei 100 Gesamtsparsumme wohl mindestens 25% ausmachen. Oder der Gesamtbetrag müsste vielleicht etwas erhöht werden. Ich habe auch alle 3 mal mit x-ray angeguckt (aufteilung 50% DWS, 30% M&G, 20% Aberdeen) und bin eigentlich ganz zufrieden. Wie findet ihr die Zusammenstellung, vielleicht ist die USA etwas zu schwach? Gut finde ich an den drei Fonds in der Kombination, dass sie unterschiedliche Ansätze verfolgen und daher ein Totalausfall relativ gering sein sollte. Wie ist eure Meinung dazu, andere Vorschläge? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bassinus April 15, 2012 Und wenn "Sie" dann Verluste fährt warst du der, der sich ausgekannt hat und Schuld ist. Zumal du vllt. wo ganz anders investiert bist und Gewinne machst. FG-Anlage und fertig. Dann soll sie sich parallel zu dir auch einlesen. Und dann könnt ihr ZUSAMMEN Fondspläne entwickeln. Alles andere wird auf kurz oder lang darauf hinaus laufen, das DU Schuld bist Gruß Kevin Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
cebu April 15, 2012 Mit diesem ganzen Sparkrempel komme ich eh nicht klar. cost average-Effekt. Ja prima, wird gerne verkauft als toller Ansparplan. Bei fallenden Kursen kauft man ja billiger ein. Ist immer die Devise. Nur bei höheren Kursen kauft man auch teurer ein. Tolle Rendite. Gruss cebu Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Morbo April 15, 2012 Rendite kommt durch den Kaufpreis. Ausschliesslich. Da muss man sich nix vormachen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
cebu April 15, 2012 Rendite kommt durch den Kaufpreis. Ausschliesslich. Da muss man sich nix vormachen. Eben. Gibt ja auch Sparpläne, wo man aussetzen kann, wenn die Kurse zu hoch erscheinen. Einzelwerte finde ich aber trotzdem schöner, mit denen kann man sich identifizieren. Und man hat die Kontrolle darüber, was Sache ist. Einen Fond kann ich nicht kontrollieren. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Eremit April 15, 2012 Rendite kommt durch den Kaufpreis. Ausschliesslich. Da muss man sich nix vormachen. Eben. Gibt ja auch Sparpläne, wo man aussetzen kann, wenn die Kurse zu hoch erscheinen. Einzelwerte finde ich aber trotzdem schöner, mit denen kann man sich identifizieren. Und man hat die Kontrolle darüber, was Sache ist. Einen Fond kann ich nicht kontrollieren. Einzelwerte scheiden aufgrund mangelnder Diversifikation definitiv aus. Erst recht, da sich deine Freundin eher risikoavers anhört. Insgesamt steckst du/sie schon ziemlich viel in festverzinstes (TG, FG) insofern hält sich das Risiko aufgrund der Asset Allokation also schon mal in Grenzen. Bei einer relativ langen Anlagedauer von >7 Jahren kannst du auch in Aktien und Renten investieren. Wie bist du denn auf die Fonds-Positionen gekommen? Warum aktive Produkte und nicht passive ETFs? Ein Weltportfolio ala supertobs oder ähnlich würde sich hier doch gut anbieten. Im einfachsten Fall sogar nur der Arero, aber wenn du mit Sparplänen arbeitest, sollte das auch so gehen. MSCI World, MSCI EM, Euro-Bonds - fertig (evtl. noch Rohstoff-ETFs, EM Bonds, ... dazu). PS: egal, wie es läuft, du bist IMMER schuld - so ist das in einer Beziehung... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Physiker April 15, 2012 Und wenn "Sie" dann Verluste fährt warst du der, der sich ausgekannt hat und Schuld ist. Zumal du vllt. wo ganz anders investiert bist und Gewinne machst. FG-Anlage und fertig. Dann soll sie sich parallel zu dir auch einlesen. Und dann könnt ihr ZUSAMMEN Fondspläne entwickeln. Alles andere wird auf kurz oder lang darauf hinaus laufen, das DU Schuld bist Gruß Kevin Hi Bassinus, also meine Freundin weiß, dass sie Verluste einfahren kann. Sie meinte auch, dass es ihre eigene Entscheidung ist und sie daher selbst Schuld wäre, wenn es schlecht läuft. Gleichzeitig hat sie natürlich das "Problem", dass sie sich mit Finanzen nicht gut auskennt und ich sie sicherlich sehr davon überzeugen muss, sich einzulesen. Aber sie selbst weiß durchaus, dass FG und TG nicht für alles das beste ist (Renditechancen). Eben. Gibt ja auch Sparpläne, wo man aussetzen kann, wenn die Kurse zu hoch erscheinen. Einzelwerte finde ich aber trotzdem schöner, mit denen kann man sich identifizieren. Und man hat die Kontrolle darüber, was Sache ist. Einen Fond kann ich nicht kontrollieren. Einzelwerte scheiden aufgrund mangelnder Diversifikation definitiv aus. Erst recht, da sich deine Freundin eher risikoavers anhört. Insgesamt steckst du/sie schon ziemlich viel in festverzinstes (TG, FG) insofern hält sich das Risiko aufgrund der Asset Allokation also schon mal in Grenzen. Bei einer relativ langen Anlagedauer von >7 Jahren kannst du auch in Aktien und Renten investieren. Wie bist du denn auf die Fonds-Positionen gekommen? Warum aktive Produkte und nicht passive ETFs? Ein Weltportfolio ala supertobs oder ähnlich würde sich hier doch gut anbieten. Im einfachsten Fall sogar nur der Arero, aber wenn du mit Sparplänen arbeitest, sollte das auch so gehen. MSCI World, MSCI EM, Euro-Bonds - fertig (evtl. noch Rohstoff-ETFs, EM Bonds, ... dazu). PS: egal, wie es läuft, du bist IMMER schuld - so ist das in einer Beziehung... Hallo Eremit, an Einzelwerte hätte ich auch niemals gedacht, da dies für unerfahrene Personen sicherlich nicht die beste Anlageform ist (aufgrund des Risikos). Aktiv und passiv: Nun ursprünglich kam die Idee einen Fondssparplan anzufangen, durch die Möglichkeit der VL des Arbeitnehmers. Und soviel ich weiß gibt es bisher nur 12 VL-fähige ETFs, die mir aber nicht sonderlich zusagen. Also habe ich weiter geguckt (besonders natürlich hier im Forum) und habe halt den DWS top dividende gefunden, welcher mir von der Idee her zusagt (und VL fähig ist). Um dann das Risiko weiter zu streuen, würde halt noch die beiden anderen Fonds dazukommen, da diese mir ebenfalls von der Strategie gefallen. Über den Arero habe ich hier im Forum auch schon einiges gelesen, kann ihn aber nicht so recht einschätzen. Aber warum würdest du einen Mischfond vorschlagen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bassinus April 15, 2012 · bearbeitet April 15, 2012 von Bassinus Und wenn "Sie" dann Verluste fährt warst du der, der sich ausgekannt hat und Schuld ist. Zumal du vllt. wo ganz anders investiert bist und Gewinne machst. FG-Anlage und fertig. Dann soll sie sich parallel zu dir auch einlesen. Und dann könnt ihr ZUSAMMEN Fondspläne entwickeln. Alles andere wird auf kurz oder lang darauf hinaus laufen, das DU Schuld bist Gruß Kevin Hi Bassinus, also meine Freundin weiß, dass sie Verluste einfahren kann. Sie meinte auch, dass es ihre eigene Entscheidung ist und sie daher selbst Schuld wäre, wenn es schlecht läuft. Gleichzeitig hat sie natürlich das "Problem", dass sie sich mit Finanzen nicht gut auskennt und ich sie sicherlich sehr davon überzeugen muss, sich einzulesen. Aber sie selbst weiß durchaus, dass FG und TG nicht für alles das beste ist (Renditechancen). Wie hoch ist die Rendite wenn man Verluste macht? Und das mit wissen und Wissen, sieht man ja immer öfter z.Z. vor deutschen Gerichten mit Fondsberatern, Banken die nicht ausreichend aufgeklärt haben etc. Mach dir einen "Eigenen Plan", klär sie darüber auf und dann kann sie diesen ja nachbilden. So kann sie dir zumindest nicht vorhalten das du mit Absicht ihr schlechte Sachen eingeredt hast, weil du hast dich ja auch "verzockt" Ansonsten schaut euch hier um bei Arero. Dann ist noch ein wenig Zeit für sie zum "sich um die Finanzen kümmern." Edit: VL-ETF haben den Vorteil das TER unter 1% + jedes Jahr 80 € vom Staat geschenkt werden. Bessere Rendite - Risiko Verhältnis für 400 € kannst du nicht haben! Mach die Dinger! Bilden Indexe ab und sind durch niedrige TER meistens besser als jeder VL Fonds von den "Altbekannten" Gruß Kevin Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Eremit April 15, 2012 Und wenn "Sie" dann Verluste fährt warst du der, der sich ausgekannt hat und Schuld ist. Zumal du vllt. wo ganz anders investiert bist und Gewinne machst. FG-Anlage und fertig. Dann soll sie sich parallel zu dir auch einlesen. Und dann könnt ihr ZUSAMMEN Fondspläne entwickeln. Alles andere wird auf kurz oder lang darauf hinaus laufen, das DU Schuld bist Gruß Kevin Hi Bassinus, also meine Freundin weiß, dass sie Verluste einfahren kann. Sie meinte auch, dass es ihre eigene Entscheidung ist und sie daher selbst Schuld wäre, wenn es schlecht läuft. Gleichzeitig hat sie natürlich das "Problem", dass sie sich mit Finanzen nicht gut auskennt und ich sie sicherlich sehr davon überzeugen muss, sich einzulesen. Aber sie selbst weiß durchaus, dass FG und TG nicht für alles das beste ist (Renditechancen). Einzelwerte scheiden aufgrund mangelnder Diversifikation definitiv aus. Erst recht, da sich deine Freundin eher risikoavers anhört. Insgesamt steckst du/sie schon ziemlich viel in festverzinstes (TG, FG) insofern hält sich das Risiko aufgrund der Asset Allokation also schon mal in Grenzen. Bei einer relativ langen Anlagedauer von >7 Jahren kannst du auch in Aktien und Renten investieren. Wie bist du denn auf die Fonds-Positionen gekommen? Warum aktive Produkte und nicht passive ETFs? Ein Weltportfolio ala supertobs oder ähnlich würde sich hier doch gut anbieten. Im einfachsten Fall sogar nur der Arero, aber wenn du mit Sparplänen arbeitest, sollte das auch so gehen. MSCI World, MSCI EM, Euro-Bonds - fertig (evtl. noch Rohstoff-ETFs, EM Bonds, ... dazu). PS: egal, wie es läuft, du bist IMMER schuld - so ist das in einer Beziehung... Hallo Eremit, an Einzelwerte hätte ich auch niemals gedacht, da dies für unerfahrene Personen sicherlich nicht die beste Anlageform ist (aufgrund des Risikos). Aktiv und passiv: Nun ursprünglich kam die Idee einen Fondssparplan anzufangen, durch die Möglichkeit der VL des Arbeitnehmers. Und soviel ich weiß gibt es bisher nur 12 VL-fähige ETFs, die mir aber nicht sonderlich zusagen. Also habe ich weiter geguckt (besonders natürlich hier im Forum) und habe halt den DWS top dividende gefunden, welcher mir von der Idee her zusagt (und VL fähig ist). Um dann das Risiko weiter zu streuen, würde halt noch die beiden anderen Fonds dazukommen, da diese mir ebenfalls von der Strategie gefallen. Über den Arero habe ich hier im Forum auch schon einiges gelesen, kann ihn aber nicht so recht einschätzen. Aber warum würdest du einen Mischfond vorschlagen? Ich würde eigentlich keinen Mischfonds vorschlagen. Nur den Arero im speziellen. Der hat alles, was man braucht. Und zudem auch noch in einem guten Verhältnis zueinander (Aktien/Renten/Rohstoffe). Für den Anfang kann man fast sagen, dass man damit nicht wirklich falsch liegen kann. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Physiker April 16, 2012 Ich würde eigentlich keinen Mischfonds vorschlagen. Nur den Arero im speziellen. Der hat alles, was man braucht. Und zudem auch noch in einem guten Verhältnis zueinander (Aktien/Renten/Rohstoffe). Für den Anfang kann man fast sagen, dass man damit nicht wirklich falsch liegen kann. Ich habe mir mal grob den Arero angeguckt und das grundsätzliche Konzept hört sich schon mal vielversprechend an. Ich zeig ihn mal meiner Freundin, dann darf sie selbst einiges lesen und vielleicht gefällt er ihr einfach besser, weil sie dadurch nur einen Fonds besparen muss. Aber mich würde natürlich dennoch eure Meinung zu den drei von mir genannten Fonds interessieren, insbesondere in der Kombination (mit Aufteilung 50% DWS, 30% M&G, 20% Aberdeen). Was spricht dafür und wo seht ihr besonders schwächen oder mögliche Probleme, die auftreten können. (Ich möchte ja etwas dazulernen ) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
TaurusX April 16, 2012 · bearbeitet April 16, 2012 von TaurusX deine 3 Fonds sind halt gerade Mode / oder "IN" / bzw. stehen auf ganz vielen Ranglisten ganz vorn, warum ? die Letzten 5 Jahre waren halt gut, Aber - wer sagt das diese 5-Sterne in 5 Jahren auch wieder bestätigt werden ? bzw. warum glaubt ihr das ? Eher selten das die Highlflyer von gestern auch die von morgen sind. Der Aberdeen gefällt mir gut, aber aufgrund der EM / welche ich persönlich höher gewichten würde, wesentlich dynamischer und wieder weit über dem High von 2007. Die anderen beiden befinden sich noch in etwa auf dem selben Niveau wie 2007 . Der Dws Top Div bringt auch nicht wirklich Sicherheit auch hier sind mal schnell 35% Verlust möglich , Sicherheit ist sicher was anderes. Welche Renditeerwartung habt ihr denn ? Welchen Maximalverlust glaubt ihr verkraften zu können ? Ich denke als absolute Anfänger wie Ihr beiden es seid, sind Mischfonds am Anfang das bessere Vehikel. Das gibt es auch unzählige davon und in Zeiten von Finanzkrisen usw. kann man damit ruhiger schlafen, und macht trotzdem guten Gewinn. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Onkel Doktor April 17, 2012 Was spricht dafür und wo seht ihr besonders schwächen oder mögliche Probleme, die auftreten können. (Ich möchte ja etwas dazulernen ) Die Schwäche ist, dass sie aktiv sind. Da verpulverst du 1-2% Rendite für eine Strategie, die nicht funktioniert. Mit dem Arero wirst du glücklicher (unter der Annahme, dass Geld dich auch glücklich macht!). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Physiker April 17, 2012 · bearbeitet April 17, 2012 von Physiker deine 3 Fonds sind halt gerade Mode / oder "IN" / bzw. stehen auf ganz vielen Ranglisten ganz vorn, warum ? die Letzten 5 Jahre waren halt gut, Aber - wer sagt das diese 5-Sterne in 5 Jahren auch wieder bestätigt werden ? bzw. warum glaubt ihr das ? Eher selten das die Highlflyer von gestern auch die von morgen sind. Der Einwand ist sehr gerechtfertigt und für mich als Anfänger/Unerfahrener auf diesem Gebiet sehr schwer oder gar nicht zu beantworten. Insgesamt würde mich dann schon interessieren, woran man sich am besten bei Fonds orientiert. Das ist natürlich eine fast nicht zu beantwortende Frage. Insbesondere der Rückschluss von der Vergangenheit auf die Zukunft ist ja nicht einfach möglich (falls doch könnte es ja jeder "richtig" machen). Aber warum soll man sich für einen scheinbar schlechten Fond entscheiden, der in den letzten paar Jahren nicht so gut lief. Insbesondere wie findet man dann solche Fonds, die demnächst aufgrund gewisse Einschätzungen besser laufen können. Die von mir genannten Fonds sind wegen ihrere Leistung der letzten Zeit auch hier im Forum sehr viel behandelt worden, aber die schlechten eher nicht oder? Blöd gefragt, wie "suchst" du dir Produkte/Fonds die dir zusagen? Woran machst du das fest? Der Aberdeen gefällt mir gut, aber aufgrund der EM / welche ich persönlich höher gewichten würde, wesentlich dynamischer und wieder weit über dem High von 2007. Die anderen beiden befinden sich noch in etwa auf dem selben Niveau wie 2007 . Der Dws Top Div bringt auch nicht wirklich Sicherheit auch hier sind mal schnell 35% Verlust möglich , Sicherheit ist sicher was anderes. Da habe ich mich auch schon gefragt, wie das mit dem EM so ist. Es gibt Fonds die wegen der generellen Entwicklung der EM deutlich besser abschneiden können, als europäische oder weltweite Fonds. Zwar ist die Volatilität bei EM Fonds wohl "allgemein" höher, aber wenn die Rendite auch besser abschneidet (was sie jetzt im Vergleich der drei Fonds auch tut), dann könnte man sehr viel auf EM setzen. Die Schwankungen sollte man aufgrund der langfristen Anlage aber verkraften können. Dann stellt sich die Frage, warum nicht eben 50% oder gar mehr auf EM setzen (100% ??). Hohes Riskio (vielleicht auch) höhere Rendite: langfristig ist das doch sinnvoller. Dann würden das aber wohl die Mehrheit der Leute machen, wenn sie langfristig denken oder? Aber das ist nicht der Fall, wohl aufgrund der geringeren Sicherheit. Das könnte man dann aber duch andere Instrumente, wie z.B. die TG Leiter ausgleichen (wie meine Freundin es auch machen will) Du würdest dann dem EM Fonds wohl mehr Gewicht zukommen lassen genau aus diesem Grund. 35% Verlust finde ich persönlich noch mehr als ok, meine Freundin könnte ebenfalls mit 50% leben. Sicher war für 35% Verlust wohl das falsche Wort, aber im Vergleich zu den anderen beiden noch ok. Zusätzlich würde meine Freundin, wie schon gesagt, eine TG Leiter besparen (sogar stärker gewichtet) und durch ihre FG und TG Rücklagen wäre sie weiter abgesichert. Welche Renditeerwartung habt ihr denn ? Welchen Maximalverlust glaubt ihr verkraften zu können ? Rendite sollte schon bei 6%-7% liegen, da man ansonsten auch weniger Riskio eingehen kann und FG besparen (mit 4.5%, geringerer Zins für weniger Risiko ist dann wohl ok) kann. Zwar wäre beim FG das ganze für 10 Jahre angelegt, da aber der Anlagehorizont bei den Fonds ebenfalls in diesem Zeitraum ist, ist der Vergleich hoffentlich ok. Ich denke als absolute Anfänger wie Ihr beiden es seid, sind Mischfonds am Anfang das bessere Vehikel. Das gibt es auch unzählige davon und in Zeiten von Finanzkrisen usw. kann man damit ruhiger schlafen, und macht trotzdem guten Gewinn. Bzgl. Mischfonds, was könntest du da empfehlen. Und insbesondere warum? (nur die Fondsnamen bringen mir natürlich auch nix). Was spricht dafür und wo seht ihr besonders schwächen oder mögliche Probleme, die auftreten können. (Ich möchte ja etwas dazulernen ) Die Schwäche ist, dass sie aktiv sind. Da verpulverst du 1-2% Rendite für eine Strategie, die nicht funktioniert. Mit dem Arero wirst du glücklicher (unter der Annahme, dass Geld dich auch glücklich macht!). Ok also ein Freund der passiven Strategie Ich bin mir zwar da selbst noch nicht ganz so sicher (und ich glaube auch nicht, dass es eine Antwort darauf gibt, scheinbar gibt es hier im Forum ja oft die Diskussion über aktiv vs. passiv), aber wenn ich den Vergleich (natürlich wieder in der Vergangenheit) zwischen Arero und dem Carmignac Patri mache (siehe hier von Chemstudent), sieht man doch ganz gut, dass der Patri deutlich weniger Einbrüche hat als der Arero. Insgesamt läuft dieser also ruhiger und das wohl aufgrund der aktiven Strategie. Ich will damit nicht sagen, dass es in der Zukunft genauso sein wird, aber der Arero kann doch aufgrund seiner passiven Strategie starke Einbrüche gar nicht abfedern oder? Dieser hat dafür den Vorteil, dass er günstiger zu haben ist und somit erst mal im Plus steht gegenüber aktiven Fonds. Ach und ich will hier sicherlich nicht für oder gegen aktiv oder passiv sprechen. Ich will damit nur sagen, dass es auch aktive Fonds gibt, die das Geld eben nicht nur verpulvern und deren Strategie in der Vergangenheit durchaus funktioniert hat. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Onkel Doktor April 17, 2012 Ich will damit nur sagen, dass es auch aktive Fonds gibt, die das Geld eben nicht nur verpulvern und deren Strategie in der Vergangenheit durchaus funktioniert hat. Da wird dir auch keiner widersprechen und das steht auch nicht im Widerspruch zur passiven Strategie. Die Aussage ist da nur, dass man diese Fonds nicht im Voraus erkennen kann und diese Information von dir (aus der Vergangenheit) somit wertlos ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Moneycruncher April 17, 2012 Was spricht dafür und wo seht ihr besonders schwächen oder mögliche Probleme, die auftreten können. (Ich möchte ja etwas dazulernen ) Die Schwäche ist, dass sie aktiv sind. Da verpulverst du 1-2% Rendite für eine Strategie, die nicht funktioniert. Mit dem Arero wirst du glücklicher (unter der Annahme, dass Geld dich auch glücklich macht!). Ich würde auch den Arero nehmen. Einfach, günstig, transparent, wissenschaftlich fundiert, automatisches Rebalancing - was will man mehr. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Physiker April 17, 2012 · bearbeitet April 17, 2012 von Physiker Ich will damit nur sagen, dass es auch aktive Fonds gibt, die das Geld eben nicht nur verpulvern und deren Strategie in der Vergangenheit durchaus funktioniert hat. Da wird dir auch keiner widersprechen und das steht auch nicht im Widerspruch zur passiven Strategie. Die Aussage ist da nur, dass man diese Fonds nicht im Voraus erkennen kann und diese Information von dir (aus der Vergangenheit) somit wertlos ist. Ok, das stimmt. Was jetzt kommt ist bewusst ein wenig überspitzt, nur um für mich ein Gefühl von aktiv vs. passiv zu bekommen: Ich verstehe das nun so, dass du davon ausgehst, dass ein Fondmanager der jahrelang gute Ergebnisse erzielt hat (auch zu schweren Zeiten) eher "Glück" hatte. Es also keinen Unterschied zwischen einem Fonds macht der früher schlecht lief und einem der gut lief. Falls dem nicht so ist, würde es doch sehr wohl sinnvoller sein in einen früher gut laufenden Fonds zu investieren, was aber dann doch deiner Aussage widerspricht. Sicherlich kann niemand die Zukunft vorhersagen, aber ich traue es gewissen Leuten dann doch zu, mit einer höheren Wahrscheinlichkeit den zukünftigen Markt abzuschätzen. Dies Personen müssen ja nicht immer richtig liegen, sondern nur etwas "richtiger" Vielleicht liege ich damit aber auch total falsch und die Leute hatten wirklich einfach nur Glück Auch stelle ich mir dann die Frage, ob man nicht selbst so etwas wie einen Fondsmanager "spielt", sobald man verschiedene ETFs kombiniert, um gewisse Märkte stärker zu gewichten als andere. Ansonsten könnte ich doch einfach alles auf einen MSCI World ETF setzen (oder den Arero) oder? Und bevor jetzt das hier falsch verstanden wird: Ich bin sicherlich nicht auf der Erfahrungsebene um mich für das eine oder andere klar auszusprechen. Die Gegenfragen stelle ich eher, um für mich selbst einen genaueren Einblick zu bekommen. Ich hoffe mal, das ist ok Die Schwäche ist, dass sie aktiv sind. Da verpulverst du 1-2% Rendite für eine Strategie, die nicht funktioniert. Mit dem Arero wirst du glücklicher (unter der Annahme, dass Geld dich auch glücklich macht!). Ich würde auch den Arero nehmen. Einfach, günstig, transparent, wissenschaftlich fundiert, automatisches Rebalancing - was will man mehr. Der Arero hört sich schon recht gut an, sehr wahrscheinlich wird es auch in diese Richtung gehen. Aber ich möchte auch verstehe warum und die von dir angesprochenen Punkte sind schon mal sehr positiv. Gibt es auch negative Aspekte des Arero (hab ja schon SWAP gelesen, aber da "streiten" sich die Leute auch eher ob das nun wirklich negativ ist). Ansonsten wäre die Welt ja recht einfach, indem man für langfristige Anlagen nur in den Arero investiert. Sofern du die Frage beantworten willst, hast du selbst in den Arero investiert? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Onkel Doktor April 17, 2012 · bearbeitet April 17, 2012 von Onkel Doktor Hi, Ja, so wie im ersten Abschnitt (erste Sätze) hast du eine Begründung fürs passive Investieren ziemlich korrekt widergegeben . Wenn du Lust hast, kannst du dir zum Beispiel ja mal das Kommer Buch durchlesen, da ist alles (wenn auch etwas reißerisch für meinen Geschmack) ziemlich gut erklärt. Es gibt dazu so in etwa 1001 Veröffentlichung, dass man mit aktiver Strategie im Mittel schlechter dasteht. Wenn du ETFs kombinierst spielst du in gewisser Hinsicht auch Fondsmanager, nur aus einem anderen Grund. Du versuchst nicht dadurch den Index zu schlagen, sondern (nicht weniger) als den Index zu verdienen, indem die Kosten klein bleiben. Durch Kombination nur zum Teil korrelierter Indizes (je nach Ausgangssituation) erhältst du dann beispielsweise eine niedrigere Volatilität und eine höhere Gewinnerwartung. Das ist doch was feines! Der MSCI World ist dabei nur ein Teil, der mit anderen Assets (z.B. Rohstoffen, Small Caps,...) nicht mit exakt "eins" korreliert. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
TaurusX April 17, 2012 deine 3 Fonds sind halt gerade Mode / oder "IN" / bzw. stehen auf ganz vielen Ranglisten ganz vorn, warum ? die Letzten 5 Jahre waren halt gut, Aber - wer sagt das diese 5-Sterne in 5 Jahren auch wieder bestätigt werden ? bzw. warum glaubt ihr das ? Eher selten das die Highlflyer von gestern auch die von morgen sind. Der Einwand ist sehr gerechtfertigt und für mich als Anfänger/Unerfahrener auf diesem Gebiet sehr schwer oder gar nicht zu beantworten. Insgesamt würde mich dann schon interessieren, woran man sich am besten bei Fonds orientiert. Das ist natürlich eine fast nicht zu beantwortende Frage. Insbesondere der Rückschluss von, der Vergangenheit auf die Zukunft ist ja nicht einfach möglich (falls doch könnte es ja jeder "richtig" machen). Aber warum soll man sich für einen scheinbar schlechten Fond entscheiden, der in den letzten paar Jahren nicht so gut lief. Insbesondere wie findet man dann solche Fonds, die demnächst aufgrund gewisse Einschätzungen besser laufen können. Die von mir genannten Fonds sind wegen ihrere Leistung der letzten Zeit auch hier im Forum sehr viel behandelt worden, aber die schlechten eher nicht oder? Blöd gefragt, wie "suchst" du dir Produkte/Fonds die dir zusagen? Woran machst du das fest? Es gibt meiner Meinung nach ein paar Probleme bei der Fondsauswahl. 1. Verstehe ich den Managementstil 2. ist eine Schwäche in der Vergangenheit begründbar und erklärbar, denn kein Fonds kann in jeder Marktphase gut Ergebnisse hinlegen. 3. passt der Managementstil und das Anlagekonzept zu mir Ich habe das Glück, das ich mit vielen Personen von Fondsgesellschaften sprechen kann, oft mit den Managern selbst. Ich lasse mir Konzepte erklären und wenn ich es verstanden habe und es zu meiner langfristigen Ausrichtung passt, dann investiere ich, oft in Fonds die momentan keiner Kaufen würde, wie zum Bsp.nen Templeton Growth, den ich seit November wieder kaufe, einen Fonds den viele schon totgeglaubt haben , und damit aber die aktuelle Entwicklung zeigt das sie es noch können. Mein Hauptanliegen ist aber nicht immer den Markt zu schlagen, sonndern auch die Vola im Rahmen zu halten. Der Aberdeen gefällt mir gut, aber aufgrund der EM / welche ich persönlich höher gewichten würde, wesentlich dynamischer und wieder weit über dem High von 2007. Die anderen beiden befinden sich noch in etwa auf dem selben Niveau wie 2007 . Der Dws Top Div bringt auch nicht wirklich Sicherheit auch hier sind mal schnell 35% Verlust möglich , Sicherheit ist sicher was anderes. Da habe ich mich auch schon gefragt, wie das mit dem EM so ist. Es gibt Fonds die wegen der generellen Entwicklung der EM deutlich besser abschneiden können, als europäische oder weltweite Fonds. Zwar ist die Volatilität bei EM Fonds wohl "allgemein" höher, aber wenn die Rendite auch besser abschneidet (was sie jetzt im Vergleich der drei Fonds auch tut), dann könnte man sehr viel auf EM setzen. Die Schwankungen sollte man aufgrund der langfristen Anlage aber verkraften können. Dann stellt sich die Frage, warum nicht eben 50% oder gar mehr auf EM setzen (100% ??). Hohes Riskio (vielleicht auch) höhere Rendite: langfristig ist das doch sinnvoller. Dann würden das aber wohl die Mehrheit der Leute machen, wenn sie langfristig denken oder? Aber das ist nicht der Fall, wohl aufgrund der geringeren Sicherheit. Das könnte man dann aber duch andere Instrumente, wie z.B. die TG Leiter ausgleichen (wie meine Freundin es auch machen will) Du würdest dann dem EM Fonds wohl mehr Gewicht zukommen lassen genau aus diesem Grund. JA, die EM wachsen sehr dynamisch, haben eine überschaubare Schuldensituation und bieten für das eingegangene Risiko, die meiner Meinung nach besten Gewinnchance, man kann ja auch EM Mischfonds nehmen, die auch noch die gut verzinsten EM Anleihen & Währungen mitnutzen. zum Beispiel Camignac EM Parimoine (das erfolgreiche Patrimoinekonzept auf die EM angewendet) https://wertpapiere.ing-diba.de/DE/Showpage.aspx?pageID=30&ISIN=LU0592698954& Templeton EM Balanced (zwei TopManager in einem Fonds, Mark Mobius, EM Pioneer auf der Aktienseite, & Michael Hasenstab, einer der Besten Anleihenmanger der Welt) https://wertpapiere.ing-diba.de/DE/Showpage.aspx?pageID=30&ISIN=LU0608808167& 35% Verlust finde ich persönlich noch mehr als ok, meine Freundin könnte ebenfalls mit 50% leben. Sicher war für 35% Verlust wohl das falsche Wort, aber im Vergleich zu den anderen beiden noch ok. Zusätzlich würde meine Freundin, wie schon gesagt, eine TG Leiter besparen (sogar stärker gewichtet) und durch ihre FG und TG Rücklagen wäre sie weiter abgesichert. Welche Renditeerwartung habt ihr denn ? Welchen Maximalverlust glaubt ihr verkraften zu können ? Rendite sollte schon bei 6%-7% liegen, da man ansonsten auch weniger Riskio eingehen kann und FG besparen (mit 4.5%, geringerer Zins für weniger Risiko ist dann wohl ok) kann. Zwar wäre beim FG das ganze für 10 Jahre angelegt, da aber der Anlagehorizont bei den Fonds ebenfalls in diesem Zeitraum ist, ist der Vergleich hoffentlich ok. Ich denke als absolute Anfänger wie Ihr beiden es seid, sind Mischfonds am Anfang das bessere Vehikel. Das gibt es auch unzählige davon und in Zeiten von Finanzkrisen usw. kann man damit ruhiger schlafen, und macht trotzdem guten Gewinn. Bzgl. Mischfonds, was könntest du da empfehlen. Und insbesondere warum? (nur die Fondsnamen bringen mir natürlich auch nix). Ich bespare nach wie vor. Camignac Patrimoine - mind. 50 Renten / max. 50% Aktien - weltweit anlegend - aktive Steuerung der Investitionsquoten,langer Erfolgreicher Trackreckord. Ethna Dynamsch - bis zu 70% Aktien - flexibel angepasst an die Marktsituation - Erfolg des Managements kann man am Ethna Aktiv E gut nachvollziehen Templeton Global Fundsmental Strategie - 2/3 Aktien 1/3 Renten , vierteljährliches Rebalancing - erfahrene Managements ein aktueller Ausnahmefonds ist der Flossbach von Storch - MultipleOpportunities - dessen Wertentwicklung absolut Top ist, aber ich habe noch keine Meinung zu diesem Gesamtkonzept, da mir hier noch keine tieferen details bekannt sind. Die Schwäche ist, dass sie aktiv sind. Da verpulverst du 1-2% Rendite für eine Strategie, die nicht funktioniert. Mit dem Arero wirst du glücklicher (unter der Annahme, dass Geld dich auch glücklich macht!). Ok also ein Freund der passiven Strategie Ich bin mir zwar da selbst noch nicht ganz so sicher (und ich glaube auch nicht, dass es eine Antwort darauf gibt, scheinbar gibt es hier im Forum ja oft die Diskussion über aktiv vs. passiv), aber wenn ich den Vergleich (natürlich wieder in der Vergangenheit) zwischen Arero und dem Carmignac Patri mache (siehe hier von Chemstudent), sieht man doch ganz gut, dass der Patri deutlich weniger Einbrüche hat als der Arero. Insgesamt läuft dieser also ruhiger und das wohl aufgrund der aktiven Strategie. Ich will damit nicht sagen, dass es in der Zukunft genauso sein wird, aber der Arero kann doch aufgrund seiner passiven Strategie starke Einbrüche gar nicht abfedern oder? Dieser hat dafür den Vorteil, dass er günstiger zu haben ist und somit erst mal im Plus steht gegenüber aktiven Fonds. Ach und ich will hier sicherlich nicht für oder gegen aktiv oder passiv sprechen. Ich will damit nur sagen, dass es auch aktive Fonds gibt, die das Geld eben nicht nur verpulvern und deren Strategie in der Vergangenheit durchaus funktioniert hat. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Draak April 17, 2012 5 35% Verlust finde ich persönlich noch mehr als ok, meine Freundin könnte ebenfalls mit 50% leben. Da musste ich gerade ein bisschen schmunzeln. Die gleiche Story habe ich vor einigen Jahren mit meiner besseren Hälfte durchlebt. Sie war nach dem Studium einiger Kursverläufe auch total aufgeschlossen und bereit, 50% Verlust zu verkraften. 2008 ist ihr Depot dann mit -30% Verlust so leidlich durch die Krise gerumpelt und 2009, als sie mal danach fragte, waren es noch -7%. Ein Fonds (Europa Aktien Ulm) sah zu dem Zeitpunkt aber besonders schlecht aus. So einen "doofen Fonds" wollte sie auf keinen Fall haben und ich sollte den sofort verkaufen. Soviel zu den gefühlten 50% Verlustbereitschaft. Wenn das eigene Geld dann tatsächlich zusammenschrumpft, sind schon 7% Verlust so unerwartet und ärgerlich, dass man die "bösesten Fonds" sofort loswerden will. Da hilft es auch nicht, wenn Du ihr erklärst, dass andere Depots viel heftiger nach unten gerauscht und die Märkte noch lange nicht in der Nähe ihrer Höchststände sind. Es zählt dann trotzdem nur, dass da "doofe Fonds" im Depot waren, die alles runter gezogen haben. Bis auf die abgeltungssteuerfreien Anteile besteht ihr Depot jetzt aus einigen Mischfonds und alles ist wieder gut. Wenn Deine Freundin sich selbst nicht mit der Materie beschäftigt, wird es wenig Unterschied machen, ob das Depot nach 7 Jahren 20% oder 40% gestiegen ist. Bei -5% wird es allerdings sehr wahrscheinlich dicke Luft und ein langes Gesicht geben. Die besprochenen -50% sehen nämlich nur erträglich aus, wenn sie mal mitten im Kursverlauf vorkommen und am Ende alles wieder gut ist. Erst wenn man den Einbruch mit realem Geld durchlebt hat, kennt man seine Verlustbereitschaft wirklich. Da Du Dich besser auskennst und damit auch das eingegangene Risiko besser abschätzen kannst, solltest Du ihr Depot defensiver als Deins aufstellen. Aber Hey, Spaß muss auch sein. Sag ihr doch zwischendurch einfach mal, ihr Depot hätte nur noch 60% des Startwerts und nenne den Geldbetrag, der ihr noch geblieben ist. Sowas fördert die Durchblutung und lenkt vom tristen Alltag ab. ;-) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bassinus April 18, 2012 Aber Hey, Spaß muss auch sein. Sag ihr doch zwischendurch einfach mal, ihr Depot hätte nur noch 60% des Startwerts und nenne den Geldbetrag, der ihr noch geblieben ist. Sowas fördert die Durchblutung und lenkt vom tristen Alltag ab. ;-) Ich wüßte was meine Freundin bei so einem "Spaß" mit mir machen würde ... und das wollen alle Beteiligten nicht erleben Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Physiker April 18, 2012 · bearbeitet April 18, 2012 von Physiker Also es gibt nun folgende Fonds, die ich meine Freundin vorschlagen kann: 1. Arero: wissenschaftlich begründetes Konzept, weltweit investiert, relativ geringe Kosten, wahrscheinlich weniger Schwankungen als reiner Aktionfonds wegen Aufteilung 60% Aktien, 25% Rente, 15% Rohstoffe. Wohl auch noch etwas relevant: keine Depotkosten über DWS direkt 2. Carmignac Patri: Mischfond mit maximal 50% Aktien, daher wohl auch geringe Vola, liefert seit langem eine gute Performance. Nachteil sind die ziemlich hohen Kosten 2b. Carmignac EM Patri: Wie der "Normale" Patri halt nur für EM, aber wegen EM wohl auch ein höheres Risiko und im Moment sogar deutlich höhere Kosten (TER 3.14%) 3. Alternativ zu 2b. wäre vielleicht auch eine Kombination aus 50% Aberdeen Global - Emerging Markets Equity Fund A2 LU0132412106 und 50% Aberdeen Global - Select Em. Markets Bond Fund A2 LU0132414144 möglich (oder eine andere Aufteilung, je nachdem was man selbst erwartet). Ich glaube aber schon mal, dass meine Freundin entweder Nr 1 oder Nr 2 wählen wird. Nr. 1 wegen der geringen Kosten, weil man etwas mal "alles" mit einem Fonds abdecken kann und weil es wissenschaftlich begründet wird. Oder Nr. 2 wegen der geringen Vola. Denn was Draka geschrieben hat, wird wohl durchaus stimmen: Wenn man einen Einbruch in der Vergangenheit betrachtet und jetzt mittlerweile weiß, dass es danach wieder besser wird, ist der Einbruch gar nicht schlimm. Während des Einbruchs sieht das ganze anders aus. Meine Freundin meint zwar auch, dass Fonds bessere Renditechancen bieten als viele andere Anlagemöglichkeiten. Das heißt aber nicht, dass sie ggf. vor lauter Angst bei einem Einbruch alles loswerden will. Ich selbst bin aber jetzt auch am überlegen in Nr 1 und/oder Nr 3 einzusteigen. Genaueres weiß ich aber jetzt noch nicht Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Physiker April 24, 2012 So ich habe jetzt nochmal zwei konkrete Fragen: 1. Ist der Arero nun wirklich VL fähig, sofern man auf die Arbeitnehmersparzulage verzichten kann (oder besser gesagt diese gar nicht mehr bekommt). Habe es im Arero Thread gelesen, dass manche einfach den Arero als VL Fonds angegeben haben und DWS sich nicht beschwert hat. Auf der DWS Seite steht der Arero aber nicht als VL fähig. Sehr wahrscheinlich wegen der fehlenden Arbeitnehmersparzulage. Es geht also ausdrücklich um die Zulagen des Arbeitgebers. Gibt es aber da von eurer Seite aktuelle Infos? 2. Wenn meine Freundin (oder ich) den Carmignac Patri mit 50 besparen wollen, sind es im ersten Jahr 600. Das könnte man dann bspl. über AVL bei der Fondsdepotbank machen. Diese hat die geringsten Depotkosten von 15 im Jahr. Das sind aber 2.5% von den 600, dann müsste der Patri aber im ersten Jahr mindestens 5.25% Rendite machen um gegenüber dem TG der Nibc (2.75%) besser zu sein. Eigentlich müsste er sogar mindestens 7-8% machen, um das höhere Risiko zu rechtfertigen. Ist es also sinnvoller, ein Jahr lang erst mal 600 oder mehr auf dem TG zu sparen und dann alles in Fonds anzulegen, um die Depotkosten zu rechtfertigen. Ist doch richtig? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Onkel Doktor April 24, 2012 zu 2.) Wenn du zu AVL willst, ist wohl das Depot bei der DAB mit 0,- Depotkosten günstiger als das der Fondsdepotbank. Da gibts auch die meisten Fonds. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Physiker April 24, 2012 zu 2.) Wenn du zu AVL willst, ist wohl das Depot bei der DAB mit 0,- Depotkosten günstiger als das der Fondsdepotbank. Da gibts auch die meisten Fonds. Stimmt total übersehen, Danke für den Hinweis. Zum Ausgleich müssen pro Fonds mindestens 50 regelmäßig gespart werden, bei anderen Anbietern nur 25. Das wäre - wenn sie oder ich - später andere Fonds mit kleineren Summen (wie EM Fonds) besparen wollen natürlich ein gewisser Nachteil. Und Einmalzahlungen kosten halt auch ein paar ist aber für die nächsten Jahre nicht sonderlich relevant Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Onkel Doktor April 24, 2012 Du könntest sonst auch den Sparplan ja nur alle 2 Monate machen, dann hast du quasi die 25 Euro pro Monat. Ich glaube es gehen 1, 2, 3 und 6 Monats-Intervalle. Ist zwar nicht so gut wie jeden Monat, dafür kostet es aber nichts Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag