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rabie

Genossenschaftsbanken, Volksbanken

Empfohlene Beiträge

rabie

Hi Leute,

 

wollt mal fragen wie sich die Genossenschaftsbanken finanzieren? Auch am Interbankenmarkt? Kapitalmarkt? (eher nicht möglich oder, und wenn doch welche Formen)

Ich denke mal einfach, die Finanzieren sich Großteils durch die Kundeneinlagen und vergabe regionaler Kredite und Bausparprogramme.

 

Aber Google wirft hierzu sehr wenig ab.

 

Dank & Gruß

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Sir Mike

Hi Leute,

 

wollt mal fragen wie sich die Genossenschaftsbanken finanzieren? Auch am Interbankenmarkt? Kapitalmarkt? (eher nicht möglich oder, und wenn doch welche Formen)

Ich denke mal einfach, die Finanzieren sich Großteils durch die Kundeneinlagen und vergabe regionaler Kredite und Bausparprogramme.

 

Aber Google wirft hierzu sehr wenig ab.

 

Dank & Gruß

 

Volksbanken sind immer Genssenschaftsbanken, aber Genossenschaftsbanken sind nicht immer Volksbanken. ;)

 

Volksbanken sind wie Sparkassen regional begrenzt mit ihrem Geschäftsgebiet und daher leben sie hauptsächlich von den Kundeneinlagen, die sie wieder als Kredite ausleihen. Des Weiteren finanzieren sie sich natürlich am Interbankenmarkt - am Kapitalmarkt zumeist weniger, es sei denn, sie haben eigene Schuldverschreibungen und/oder Genussscheine begeben. Über Bausparen refinanzieren sie sich gar nicht, da diese Gelder der jeweiligen Bausparkasse (die haben eigene Banklizenzen) zufließt - bei Volksbanken also in der Regel Schwäbisch-Hall.

 

 

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Prospektständer

Einmal natürlich bei der Volksbank auch noch durch Ausgabe von Geschäftsanteilen, meist nur 1000 Stückelung und 1jährig kündbar, aber wie von Mike schon geschrieben hauptsächlich regionale Kundeneinlagen..

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schinderhannes

Volksbanken sind immer Genssenschaftsbanken, aber Genossenschaftsbanken sind nicht immer Volksbanken. ;)

 

Gegenbeispiel:

http://www.diebank.de/

 

-> AG

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Kezboard

Sehr wichtig für die Refinanzierung der Volks- und Raiffeisenbanken sind natürlich auch die Zentralinstitute DZ BANK und WGZ BANK.

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Sir Mike

Sehr wichtig für die Refinanzierung der Volks- und Raiffeisenbanken sind natürlich auch die Zentralinstitute DZ BANK und WGZ BANK.

 

Und dann sind wir eben auch in den Bereichen, wo die Verluste aus der Subprimekrise im Genossenschaftsbankenbereich herkommen...

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rabie
· bearbeitet von rabie

Sehr wichtig für die Refinanzierung der Volks- und Raiffeisenbanken sind natürlich auch die Zentralinstitute DZ BANK und WGZ BANK.

 

Und dann sind wir eben auch in den Bereichen, wo die Verluste aus der Subprimekrise im Genossenschaftsbankenbereich herkommen...

 

wusste garnicht dass die so arg verlust gemacht haben?...

 

danke für die beiträge jungs :thumbsup:

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Sir Mike

Und dann sind wir eben auch in den Bereichen, wo die Verluste aus der Subprimekrise im Genossenschaftsbankenbereich herkommen...

 

wusste garnicht dass die so arg verlust gemacht haben?...

 

danke für die beiträge jungs :thumbsup:

 

Mehr als 1 Mrd. EUR und das mussten die Volksbanken aufbringen. Ist natürlich Kleinkram im Vergleich zu den Landesbanken...

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Stairway

Sehr wichtig für die Refinanzierung der Volks- und Raiffeisenbanken sind natürlich auch die Zentralinstitute DZ BANK und WGZ BANK.

 

Und dann sind wir eben auch in den Bereichen, wo die Verluste aus der Subprimekrise im Genossenschaftsbankenbereich herkommen...

 

Na ja, waren immernoch überschaubar. Da ist die ApoBank oder DG Hyp das größere Sorgenkind. Aber bisher hat sich der Haftungsverbund sehr gut in der Krise geschlagen und sich auch gegenüber den Hybridkapitalgebern sehr zuvorkommend verhalten. ^_^

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Rotkehlchen

Aber bisher hat sich der Haftungsverbund sehr gut in der Krise geschlagen und sich auch gegenüber den Hybridkapitalgebern sehr zuvorkommend verhalten. ^_^

 

Wenn sich die Tiere in den Depots der Kunden der Primärgenossenschaften zusammenrotten, wäre es ja auch keine gute Idee, deren Halter zu sehr zu piesacken.

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Ramstein

 

Zitat

 

KAMPF GEGEN TRADE REPUBLIC

So soll die Aktien-App für alle der Volksbanken aussehen

 

Auch die Gruppe der Volksbanken und Raiffeisenbanken will beim Aktienhandel ihrer Kunden Online-Brokern wie Trade Republic Paroli bieten. Sie prüft nach Informationen der F.A.Z. die Entwicklung einer zentralen App für das Wertpapiergeschäft. Anders als die Sparkassen, die im ersten Halbjahr 2026 bekanntlich neue Angebote für das Wertpapiergeschäft innerhalb der Sparkassen-App planen, geht der an das Spitzeninstitut DZ Bank und dessen Tochtergesellschaft Union Investment ergangene Prüfauftrag darüber hinaus: Es könnte bald ein neues Zentralinstitut in der DZ-Bank-Gruppe geben, das vermutlich mit Partnern eine neue, anfangs schlanke App „auf der grünen Wiese“ neu baut. Diese zentrale Brokerage-App soll sich nicht nur an Bestandskunden von einer der 650 genossenschaftlichen Banken richten, sondern ausdrücklich auch an Leute, die bisher nicht Kunde einer Genossenschaftsbank sind.

Auf Nachfrage bestätigte eine Sprecherin des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) die Pläne, die intern unter dem Projektnamen „Zuwachs“ firmieren. „Die genossenschaftliche Finanzgruppe hat den zunehmenden Wettbewerb mit den Neobanken und Neobrokern im Blick und entwickelt ihre Marktstrategien insbesondere für die Zielgruppe junge Kunden weiter.“

 

 

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Peter23
· bearbeitet von Peter23
Am 8.4.2012 um 22:19 von schinderhannes:

Gegenbeispiel:

http://www.diebank.de/

 

-> AG

Du meinst also die Vereinigte Volksbank eG ist keine genossenschaftliche Bank - wieso?

 

EDIT: Ich sehe gerade, dass der Post von 2012 ist. Da kann sich natürlich etwas geändert haben.

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chirlu
vor 4 Stunden von Peter23:

Ich sehe gerade, dass der Post von 2012 ist. Da kann sich natürlich etwas geändert haben.

 

Und zwar laut Wikipedia 2016: „Im Jahre 2016 wurde die Vereinigte Volksbank AG in die Vereinigte Volksbank eG umgewandelt.“

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