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odenter

Steuern / ausschüttender ETF

Empfohlene Beiträge

odenter
· bearbeitet von odenter

Auch auf die Gefahr hin das die Frage schonmal in einem der vielen anderen Thread beantwortet wurde.

Es geht um einen ausschüttenden ETF mit deutscher ISIN und Domizil in Irland:

http://www.finanzen.net/etf/iShares_Markit_iBoxx_Euro_High_Yield_Bond_DE

 

Kann mir jemand sagen ob der steuerlich ein Problem ist?

In meiner naivität würde ich mal sagen da er ja monatlich ausschüttet dürfte es kein Problem geben oder?

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CyberH

Auch auf die Gefahr hin das die Frage schonmal in einem der vielen anderen Thread beantwortet wurde.

Es geht um einen ausschüttenden ETF mit deutscher ISIN und Domizil in Irland:

http://www.finanzen....h_Yield_Bond_DE

 

Kann mir jemand sagen ob der steuerlich ein Problem ist?

In meiner naivität würde ich mal sagen da er ja monatlich ausschüttet dürfte es kein Problem geben oder?

 

Wenn du mit steuerlichem Problem den Sachverhalt meinst, dass der Fonds im Ausland thesauriert und deshalb Angaben in der Steuererklärung notwendig werden: Ja.

 

Wie kommst du drauf, dass der Fonds monatlich ausschüttet? Ausschüttungen gibts bei dem 2x / Jahr, also halbjährlich.

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holzhacker

Wenn du mit steuerlichem Problem den Sachverhalt meinst, dass der Fonds im Ausland thesauriert und deshalb Angaben in der Steuererklärung notwendig werden: Ja.

 

Wie kommst du drauf, dass der Fonds monatlich ausschüttet? Ausschüttungen gibts bei dem 2x / Jahr, also halbjährlich.

Nun, das sehe ich etwas anders. Bis jetzt sind bei diesem Fonds keinerlei Angaben für eine Steuererklärung notwendig gewesen. Das was bis jetzt thesauriert worden ist, ist auch direkt mit den Ausschüttungen verrechnet worden.

 

Sicherlich heißt das nicht, dass das auch in Zukunft so bleiben wird. Bis jetzt wären jedoch keinerlei Angaben in einer Steuererklärung notwendig gewesen.

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Nudelesser

Nach Eingabe der WKN unter www.bundesanzeiger.de stößt man nach nur wenigen Klicks auf die Besteuerungsgrundlagen für diesen ETF

 

https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?session.sessionid=94063f7687a8e7972d169f9eee773324&page.navid=detailsearchlisttodetailsearchliststatisticfilter&genericsearch_param.destHistoryId=95910&genericsearch_param.currentpage=1&search_statistic_menu.selected_part_id=7&search_statistic_menu.selected_category_id=71&search_statistic_menu.selected_type_id=

 

Dort kann man dann recherchieren, ob und in welcher Höhe der Fonds Teilthesaurierungen durchführt. Für jeden ehrlichen und gut informierten Steuerzahler ist damit klar, dass diese Beträge selbstverständlich in der Steuererklärung anzugeben sind. Ganz wichtig: Man sollte sich keinesfalls davon beirren lassen, dass gefühlte 50% aller Finanzbeamten und Steuerberater diese Regelung nicht verstanden haben oder diese aus Bequemlichkeit lieber vermeiden wollen...

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CyberH

Wenn du mit steuerlichem Problem den Sachverhalt meinst, dass der Fonds im Ausland thesauriert und deshalb Angaben in der Steuererklärung notwendig werden: Ja.

 

Wie kommst du drauf, dass der Fonds monatlich ausschüttet? Ausschüttungen gibts bei dem 2x / Jahr, also halbjährlich.

Nun, das sehe ich etwas anders. Bis jetzt sind bei diesem Fonds keinerlei Angaben für eine Steuererklärung notwendig gewesen. Das was bis jetzt thesauriert worden ist, ist auch direkt mit den Ausschüttungen verrechnet worden.

 

Sicherlich heißt das nicht, dass das auch in Zukunft so bleiben wird. Bis jetzt wären jedoch keinerlei Angaben in einer Steuererklärung notwendig gewesen.

 

Konnte auch in der letzten Ausschüttung nachvollziehen, dass eine Verrechnung stattgefunden hat. Nur: Berücksichtigt die Bank bei einem Verkauf auch dann die bereits versteuerten (teilthesaurierten) Erträge korrekt? Wenn nicht muss man, wenn ich das richtig verstanden habe, dem FA nachweisen können, dass ein Teil der Erträge bereits der Besteuerung unterlagen.

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holzhacker
· bearbeitet von holzhacker

Ja da war ich etwas voreilig. Manchmal sollte man nicht nur in die letzten beiden Veröffentlichungen schauen. Ich habe tatsächlich eine Thesaurierung übersehen (Veröffentlichung vom 24.06.2011). Von daher hat Nudelesser natürlich recht. In diesem Fall muss das in der Steuererklärung angegeben werden.

 

Werden Teilthesaurierungen jedoch komplett mit (Zwischen)Ausschüttungen verrechnet ist nichts anzugeben. Was wollte man da auch angeben..

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odenter

Danke für Eure Antworten.

 

Was die monatlichen Ausschüttungen angeht habe ich den oben von mir genannten Fonds mit diesen hier verwechselt:

http://www.finanzen.net/etf/iShares_JPMorgan_USD_Emerging_Markets_Bond_Fund_DE@pkChartZeit_0

 

Für den wird dann aber grundsätzlich das gleiche gelten. Um auf der sicheren Seite zu sein muss ich im eBundesanzeiger nachschauen und ggf. Beträge angeben.

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bruin80
· bearbeitet von bruin80

Hallo Form,

nach ausgibiger Recherche ist mir die steuerliche Sachlage immer noch nicht richtig klar.

 

Was ist denn jetzt entscheidend? ausländisch oder inländisch / SWAP oder FR?

Zwei Beispiele:

 

DB X-TRACKERS MSCI EMERGING MARKETS TRN INDEX, ISIN: LU0292107645

Laut Länderkennung LU=Luxemburg.

 

Aber anscheinend keine Probleme bei der Steuererklärung. Liegt wohl am SWAP??

 

 

iShares MSCI Emerging Markets (DE), ISIN: DE000A0HGZT7

Länderkennung DE für Deutschland aber Domizil Irland??

 

 

 

Ich möchte einen kleinen Sparplan mit 2-3 ETFs zusammen stellen, die steuerlich einfach zu handhaben sind.

Ich möchte keine ausschüttenden ETFs haben.

 

MSCI World

MSCI EM

DAX

 

 

Fahre ich dann mit SWAP ETFs von DB X-Trackers und Comstage am Besten? (obwohl ich Swapper eigentlich vermeiden wollte)

 

 

Danke und Grüße

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holzhacker
· bearbeitet von holzhacker

Was ist denn jetzt entscheidend? ausländisch oder inländisch / SWAP oder FR?

Bei inländischen Fonds hast du aus steuerlicher Sicht keine Probleme, egal ob diese thesaurieren oder ausschütten. Hier kann die Bank sämtliche Steuern direkt einbehalten (solltest du jedoch kirchensteuerpflichtig sein und hast der Bank darüber keinen Auftrag erteilt, muß das auch über die Steuererklärung gemacht werden). Potentiell "problematisch" sind hier ausländisch thesaurierende Fonds, wobei das so schwierig nun auch wieder nicht ist. Unabhängig davon machen die aber etwas Arbeit im Bezug auf die Steuererklärung.

 

Swappende Fonds können die generierten ausschüttungsgleichen Erträge (die zu versteuern sind über die Steuererklärung) oftmals/in der Regel "wegswappen". Ob dies aber immer so ist, ist fraglich. D.h. auch hier sollte man die Angaben im bundesanzeiger regelmäßig prüfen. Wird dort nichts ausgewiesen, braucht natürlich auch nichts versteuert zu werden.

 

Zwei Beispiele:

DB X-TRACKERS MSCI EMERGING MARKETS TRN INDEX, ISIN: LU0292107645

Laut Länderkennung LU=Luxemburg.

Aber anscheinend keine Probleme bei der Steuererklärung. Liegt wohl am SWAP??

Ausländisch thesaurierender Fonds, der die Erträge "wegswappt". Ob dies immer so bleibt/ist kann man heute nicht sagen.

 

iShares MSCI Emerging Markets (DE), ISIN: DE000A0HGZT7

Länderkennung DE für Deutschland aber Domizil Irland??

Ebenfalls ein ausländisch thesaurierender Fonds (da Dominizil Irland). Dieser weist zwar seit ein paar Jahren nur Zwischenausschüttungen aus, bei denen die Teilthesaurierungen schon verrechnet worden sind, ob das aber so bleibt ist ungewiss. 2008 hat dieser Fonds z.B. noch thesauriert. Das kann zukünftig auch wieder der Fall sein.

 

Von iShares mal abgesehen sollte man anhand des Länderkürzels sehen ob es sich um einen ausländischen oder inländischen (DE) Fonds handelt. Bei iShares ist das Domizil ausschlaggebend.

 

Fahre ich dann mit SWAP ETFs von DB X-Trackers und Comstage am Besten? (obwohl ich Swapper eigentlich vermeiden wollte)

Danke und Grüße

Steuertechnisch gesehen sollten die heute die wenigste Arbeit machen, ob dies aber so bleibt kann Dir keiner sagen.

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Nord

Fahre ich dann mit SWAP ETFs von DB X-Trackers und Comstage am Besten? (obwohl ich Swapper eigentlich vermeiden wollte)

Ja.

 

Swap ist halt Geschmacksache. Restrisiko bleibt immer. Bei jeder Anlageform. Ich persönlich kann mit dem Modell von Comstage inzwischen sehr gut leben: 110 bis 130% Übersicherung mit Anleihen der öffentlichen Hand (also eher antizyklischen Papieren).

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