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ertzu

5000 � 10000 � Jährlich zur Anlage

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ertzu

Über meine Person

 

Hallo liebes Forum. Ich lese seid längeren hier im Forum mit und versuche das gelesene hier auch auf mich umzumünzen. Vielleicht etwas über mich bzw meine Vorgeschichte", damit ihr euch ein Bild von allen machen könnt. :-)

 

Also ich bin 32 Jahre alt verheiratet mit einem Kind. Ich habe eine Arbeitsstelle in einem sehr großen Unternehmen. Ich habe mich bis vor 5 Jahren nie um das Finanzielle gekümmert sondern habe einfach so drauf los gelebt. Ich hatte damals ein Konto bei einer Bank, die im Ruf steht jedem Kunden einen ordentlichen Kredit zu gewähren. Ich habe einen Recht hohen Dispo gehabt und habe den eigentlich immer weiter ausgeschöpft bis zum Anschlag, dann habe ich umgeschuldet" und das Spiel wieder von vorn begonnen. Vor 5 Jahren habe ich die Reißleine gezogen, mich intensiv mit meinen Finanzen auseinander gesetzt und lebe seid dem sehr sehr gut und Sorgenfrei". Ich komme mit meinem Gehalt-800 sehr gut zurecht und lebe auch wirklich gut (Urlaub ist möglich und erfülle mir und meiner Familie auch diverse Wünsche ;) ) Also ich lebe echt nicht schlecht und es fehlt an nichts.

 

Ich bin seid Januar Schuldenfrei" und spare die vorherige Kreditrate (800) auf einem Tagesgeldkonto an.

 

Nun habe ich mir als Plan" überlegt, das ich das eine TG Konto bis 3000 bespare und das als Notgroschen" zurücklege und dann auf einem zweiten TG Konto per Dauerauftrag 800 überweise. So wie ich mir das Vorstelle, würde ich immer wenn etwas vom Notgroschen fehlt dieses vorrangig wieder Auffüllen. Immer wenn das Ansparkonto über 5000 kommt wollte ich diese Summe investieren.

 

Ich habe bisher Souverän Investieren von Kommer gelesen (Tip war aus diesem Forum ;-) ) und finde den Ansatz recht gut.

 

Ich habe viel darüber gelesen das es in einer Niedrigzinszeit" wenig Sinn macht Anleihen zu kaufen.

 

Nun ich habe mich hier im Forum umgeschaut und habe 2 Portfolios gefunden die ich ansprechend finde. Das Geiz ist Geil und das Supertobs. Wäre es nicht zb. Angebrachter" wenn ich den Anleihen-Teil versuche über Festgeld zu bewerkstelligen? Es geht ja eigentlich nur darum das der Anteil Risikolos investiert wird und das wird er ja bis 100.000 .

 

Wenn ich die ersten 5000 angespart habe sollte ich dann versuchen das komplette Depot zu kaufen (dh jede postion im Depot) oder kann ich auch (um Transaktionskosten zu sparen) die erste Position kaufen und nach einem halben Jahr die 2. usw? Durch zweiteres wäre die Aufteilung in die diversen Risikoklassen und Anlagengebiete aber erst quasi nach 2 Jahren gegeben, hätte dafür aber Kosten gespart.

 

 

 

Pflichtangaben:

 

1. Erfahrungen mit Geldanlagen

Ich habe keine Erfahrungen an der Börse nur Tagesgeldkonto und Sparbuch ;). Bilde mich aber Theoretisch (Bücher, Finazportale im Internet)

 

2. Darstellung von bereits vorhandener Fondspositionen (Fondsbezeichnung und ISIN angeben):

Ich habe noch" keine Anlagen.

 

3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage:

Seid ich vor 5 Jahren angefangen habe mich mit meinen Finanzen auseinander zu setzen habe ich Lust und Interesse an Finanzthemen gefunden. Ich beschäftige mich täglich mit der Materie und habe auch Interesse mich weiterhin darum zu kümmern.

 

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten:

Das kann ich irgendwie schlecht beurteilen, war nie in der Situation. Ohne es zuwissen würde ich sagen ich kann es aussitzen... aber ob das wirklich so leicht wird ist eine andere Frage.

 

 

1.Alter: 32

2. Berufliche Situation: Angestellter bei einer großen Firma

3. Sparerfreibetrag ausgeschöpft? Nein

4. Aktive und/oder passive Fonds gewünscht: passive (ich erhoffe mir dadurch bessere Resultate bei geringeren Kosten)

 

 

Über meine Fondsanlage

 

Pflichtangaben:

 

 

1. Anlagehorizont

25-30 Jahre

 

2. Zweck der Anlage

Altervorsorge, Ich möchte von dem Ersparten" wenn ich in Rente gehe die Rente aufbessern, damit ich gleichbleibend das gleiche Geld habe.

 

3. Einmalanlage und/oder Sparplan?

Tja das ist die Frage. Eigentlich war es geplant wie oben beschrieben war. Auf einem TG Konto ansparen und beim überschreiten von 5000 diese anlegen.

 

 

4. Anlagekapital:

Wenn ich die 800 *12 nehme komme ich auf knapp 10.000 im Jahr. Wenn Anschaffungen dazwischen kommen wird's wohl mal mehr mal weniger, aber ich denke es wird ungefähr so aussehen.

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boll
· bearbeitet von boll

Hallo ertzu,

willkommen im WPF!

 

Also ich bin 32 Jahre alt verheiratet mit einem Kind. (...)

Ich bin seid Januar „Schuldenfrei" und spare die vorherige Kreditrate (800€) auf einem Tagesgeldkonto an.

Nun habe ich mir als „Plan" überlegt, das ich das eine TG Konto bis 3000 € bespare und das als „Notgroschen" zurücklege und dann auf einem zweiten TG Konto per Dauerauftrag 800€ überweise. So wie ich mir das Vorstelle, würde ich immer wenn etwas vom Notgroschen fehlt dieses vorrangig wieder Auffüllen. Immer wenn das Ansparkonto über 5000 € kommt wollte ich diese Summe investieren.

 

Die gängige WPF-Meinung ist, dass man 3-6 Monatsnettogehälter als stille Reserve auf dem TG-Konto haben sollte. Als Familienvater (Alleinverdiener?) sollten es imo schon mind. 5 Monatsnettogehälter sein, aber mind. 10.000€, besser 15.000€.

 

Erst wenn du diese Schwelle übersprungen hast, solltest du über weitere Schritte nachdenken. Zuvor solltest du dich mE noch nach einer BU-Versicherung (und Privathaftpflicht) umschauen, falls nicht schon geschehen.

 

Viele Tipps rund ums Depot erhältst du in der Stoffsammlung von Licuala - echt empfehlenswert!

Schon mal mit einem Fonds-/ETF-Sparplan auseinandergesetzt?

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klokschieter

Nun habe ich mir als Plan" überlegt, das ich das eine TG Konto bis 3000 bespare und das als Notgroschen" zurücklege und dann auf einem zweiten TG Konto per Dauerauftrag 800 überweise.

 

Darüber bin auch ich als erstes gestolpert: 3000,- als Notgroschen? Das ist wohl zu wenig. Da darf die Not wirklich nicht groß werden. 10.000,- sollten es gefühlt mind. sein.

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Onkel Doktor

Also, wenn du nicht regelmäßig kleinere Beträge investieren möchtest, sondern so in Intervallen kaufst, wird im Prinzip einfach nur die Volatilität größer. Ist die Frage, wie sich das bei so einem Anlagehorizont noch auswirkt... Außerdem ist dann auch das Rebalancen seltener als einmal pro Jahr. Eigentlich ist es besser, jeden Monat kleinere Beträge zu investieren.

 

Es gibt doch bei der DAB zum Beispiel kostenlose Sparpläne. Ist halt mit SWAP-ETFs... aber wenn man damit leben kann sicher sehr günstig. Mit 800 Euro kannst du auch schon ziemlich gut diversifizieren (die haben 50 Mindessparrate).

 

Die Größe des Notgroschens sollte jeder für sich selbst entscheiden finde ich - wenn du dich mit 3000 wohl fühlst, ist das doch ok. Außer nem neuen Auto gibts ja auch nicht wirklich viel, was plötzlich so teuer sein kann und was nicht versichert ist.

 

Wenn du Kurzlaufende Staatsanleihen nimmst, ist das ja nicht doll anders als Tagesgeld. Bei Festgeld kommt man halt nicht immer dran...

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boll

Die Größe des Notgroschens sollte jeder für sich selbst entscheiden finde ich - wenn du dich mit 3000 wohl fühlst, ist das doch ok. Außer nem neuen Auto gibts ja auch nicht wirklich viel, was plötzlich so teuer sein kann und was nicht versichert ist.

Ich finde, dass wir keinem Familienvater wirklich ans Herz legen sollten, dass 3.000 ausreichen, um Notlagen oder zufällig hintereinander ereignete negative Ereignisse zu überbrücken. Das Wort "Notgroschen" besagt m.E. doch schon, für was das Geld gedacht ist. Also nicht für Anschaffungen eines PKW, einer WaMA, einer Küche, Elektrogeräten jedweder Art, Möbel, Kleidung, Reisen, ...

 

In diesem Zusammenhang sollte sich der TO vlt nochmals mit seiner wirklichen Sparleistung auseinandersetzen. Bleiben wirklich - also auch nach Abzug der kalkulatorischen Kosten (Beispiele s.o.) - tatsächlich 800 mtl. übrig?

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Onkel Doktor
· bearbeitet von Onkel Doktor
Das Wort "Notgroschen" besagt m.E. doch schon, für was das Geld gedacht ist. Also nicht für Anschaffungen eines PKW, einer WaMA, einer Küche, Elektrogeräten jedweder Art, Möbel, Kleidung, Reisen, ...

Die Elektrogeräte können doch alle auch kaputtgehen und dann muss man neue kaufen, ohne es geplant zu haben. Genau wie das Auto, wenn man keine Vollkasko hat (Unfall). Genau dafür ist der Notgroschen.

Zusätzlich: Er hat gesagt, Kommer hätte ihm gut gefallen. Der empfiehlt doch seinen sicheren Anteil in extrem kurze Staatsanleihen (Indizes) zu stecken. Die kann man, denke ich auch guten Gewissens als zusätzliche Reserve einplanen, ohne ein besonderes Risiko einzugehen.

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Morbo
Das Wort "Notgroschen" besagt m.E. doch schon, für was das Geld gedacht ist. Also nicht für Anschaffungen eines PKW, einer WaMA, einer Küche, Elektrogeräten jedweder Art, Möbel, Kleidung, Reisen, ...

Die Elektrogeräte können doch alle auch kaputtgehen und dann muss man neue kaufen, ohne es geplant zu haben. Genau wie das Auto, wenn man keine Vollkasko hat (Unfall). Genau dafür ist der Notgroschen.

 

Kaputte Elektrogeraete und alles andere an Haushaltsutensil sollte meiner Ansicht nach aus dem laufenden Cashflow abgewickelt werden. Also von dem was ausserhalb der 800EUR/Monat, die er spart, noch haengenbleibt. Das macht sich wohl am besten indem man das Preisniveau der Geraete daran festmacht und generell die Notwendigkeiten ueberdenkt.

 

Den "Notgroschen" wuerde ich nichtmal fuer ein Auto anruehren. Hier muesste dann halt erstmal die 800EUR/Monat Sparrate herhalten, der Rest halt durch zurechtstutzen des Preises.

 

Ein "Notgroschen" sollte IMO ausschliesslich fuer die wirklichen Probleme da sein. Zb. wenn man den Job verliert kann das wirklich wichtig sein. Es gibt einfach Handlungsfreiheit weit ueber alles hinaus was irgendein Amt bieten kann. Oder auch bei eintreten des BU Falles. Selbst wenn man so eine Versicherung hat (und man sollte sie haben), wird man soviele Sorgen haben, dass man noch eigenes Geld braucht. Oder es ergibt sich ein schwerer Krankheitsfall in der Familie... oder ... oder ... oder...

 

Ausserdem, wenn er ein Kind hat, wird ja irgendwann Ausbildung das Thema sein. Auch hier ergeben sich mit eigenem Geld deutlich mehr Moeglichkeiten.

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ertzu

Danke für die ganzen Antworten... Ich versuche mal alles nach einander zu beantworten.

 

Also fangen wir mal an:

Die gängige WPF-Meinung ist, dass man 3-6 Monatsnettogehälter als stille Reserve auf dem TG-Konto haben sollte. Als Familienvater (Alleinverdiener?) sollten es imo schon mind. 5 Monatsnettogehälter sein, aber mind. 10.000, besser 15.000.

 

Ok, ich habe wohl die 3000 zu niedrig angesetzt. Allerdings hatte ich ja gefragt ob man als RK1 Anlage auch Fest/Tagesgeld nehmen kann, da wäre dann ja doch etwas mehr übrig. Ich habe mir das so überlegt, das wenn ich im "worst case" grade das Tagesgeldkonto gelehrt habe und angelegt habe, hätte ich durch meine RK1 "Anlagen" noch ein zusätzlichen Backup. Wie gesagt das wäre der worst case. Klar ich würde mein Depot stark Risikoreicher machen.... aber es wäre eh der worst case.

 

Zuvor solltest du dich mE noch nach einer BU-Versicherung (und Privathaftpflicht) umschauen, falls nicht schon geschehen.

 

Privat-Familienhaftpflicht habe ich natürlich. An eine BU habe ich auch schon gedacht. Das Problem was ich sehe ist, das ich jetzt eine Monatliche Rente angeben soll. Laut dem was ich gelesen habe soll man 60-75% seines jetzigen Netto Gehalts angeben. Was mir da nicht gefällt ist das die Rente nicht mit der Inflationsrate quasi mit steigt. Mal angenommen ich kann in 20 Jahren nicht mehr arbeiten. Wer kann mir sagen wieviel z.B. 1500 dann noch Wert sind. Ob das dann am Harz4-Satz liegt und ich quasi "umsonst" Geld eingezahlt habe und fast Harz4 bekomme. Gebe ich mehr an wirds, so finde ich, extrem Teuer! Zumal ich in einer großen Firma arbeite und bisher alle die "Arbeitsunfähig" wurden in eine "schonende" Position versetzt wurden. So das möglich war.

 

Viele Tipps rund ums Depot erhältst du in der Stoffsammlung von Licuala - echt empfehlenswert!

Schon mal mit einem Fonds-/ETF-Sparplan auseinandergesetzt?

 

Danke für den Link, werde ich mir gleich mal durchlesen. Mit ETF-Sparplan habe ich mich so LaLa auseinander gesetzt. Ich habe es ja oben erwähnt das ich das ganze mit dem 5000 ansparen und dann Investieren machen wollte... Hätte ich halt "statistisch" 2500 mehr als Sicherheitspuffer wenn irgend etwas passiert. Wenn ich allerdings meinen Notgroschen erhöhe würde das ganze dann schon funktionieren.

 

Darüber bin auch ich als erstes gestolpert: 3000,- als Notgroschen? Das ist wohl zu wenig. Da darf die Not wirklich nicht groß werden. 10.000,- sollten es gefühlt mind. sein

 

Habe ich oben beantwortet.

 

Also, wenn du nicht regelmäßig kleinere Beträge investieren möchtest, sondern so in Intervallen kaufst, wird im Prinzip einfach nur die Volatilität größer. Ist die Frage, wie sich das bei so einem Anlagehorizont noch auswirkt... Außerdem ist dann auch das Rebalancen seltener als einmal pro Jahr. Eigentlich ist es besser, jeden Monat kleinere Beträge zu investieren.

 

Es gibt doch bei der DAB zum Beispiel kostenlose Sparpläne. Ist halt mit SWAP-ETFs... aber wenn man damit leben kann sicher sehr günstig. Mit 800 Euro kannst du auch schon ziemlich gut diversifizieren (die haben 50 Mindessparrate).

 

Ok da hast du Recht. Würde dann eventuell "nur" 500 in Sparpläne legen und 300 Monatlich trotzdem auf ein Tagesgeld Konto legen um dann am Jahresende dieses "Investieren" evtl zum Rebalancing

 

Swap-ETFs habe ich mir anfangs gesagt das es nicht so mein Fall wäre. Ich bin mir da nicht so sicher. Eigentlich widerspricht es ja der Anlagephilosophie von mir. Im Grunde versucht doch der Fonds Manager den Markt zu schlagen, indem er nicht die Werte des abgebildeten Index kauft sondern andere um einen möglichst kleinen Tracking-Error zu produzieren. Zumindest verstehe ich die Swap ETF so. Mit dem Wertpapierverleih im Swap ETF hätte ich weniger Probleme, da sie ja gesetzlich auf 10% gedeckelt sind und es somit ja nicht zum "Total-Ausfall" kommen könnte.

 

Wenn du Kurzlaufende Staatsanleihen nimmst, ist das ja nicht doll anders als Tagesgeld. Bei Festgeld kommt man halt nicht immer dran...

 

Ja, genauso sehe ich das auch. Bei leichten Vorteilen beim Festgeld. Man kann es schneller zu Geld machen wenn eine Not eintritt. Hatte es mir so überlegt das ich es in mehren Phasen beim Festgeld anlege, das Quasi Jährlich ein Festgeld fertig wird. Eine "Sparleiter".

 

In diesem Zusammenhang sollte sich der TO vlt nochmals mit seiner wirklichen Sparleistung auseinandersetzen. Bleiben wirklich - also auch nach Abzug der kalkulatorischen Kosten (Beispiele s.o.) - tatsächlich 800 mtl. übrig?

 

Also da ich meinen ehemaligen Kredit 6 Jahre lang mit 800 abgezahlt habe und auch jede Rate gezahlt habe ;-) ist das schon eine einigermaßen "realistische" Sparleistung. Wie im Anfangspost geschrieben, ich lebe eigentlich ganz gut. Urlaub und die kleinen oder auch größeren Wünsche stellen kein Problem da. Aber wie gesagt ich wollte deshalb auch immer bis 5000 ansparen und erst dann investieren, da wenn eine Anschaffung anfällt die den Cashflow übersteigt, genug Backup vorhanden ist. Wenn ich das ganze mit Sparplänen mache würde ich es ja auch ähnlich machen das ich "nur" 500 in Sparpläne investiere und 300 auf ein Tagesgeld Konto lege.

 

Zusätzlich: Er hat gesagt, Kommer hätte ihm gut gefallen. Der empfiehlt doch seinen sicheren Anteil in extrem kurze Staatsanleihen (Indizes) zu stecken. Die kann man, denke ich auch guten Gewissens als zusätzliche Reserve einplanen, ohne ein besonderes Risiko einzugehen.

 

Ja, schon. Nur denke ich das die Rendite beim Tagesgeld nicht unbedingt schlechter ist als bei kurzläufigen Staatsanleihen. Wie gesagt ich verstehe seine Ansätze bei Aktien bzw bei Indexanlagen. Aber ich weiß nicht ob der Einstiegszeitpunkt für Anleihen und Rohstoffe gut wäre (auch wenn Kommer schreibt das der Einstiegszeitpunkt egal wäre/ist). Anleihen verzinsen in Niedrigzinsphasen einfach zu wenig. Rohstoffe sind ja auf Rekordständen (oder nahe drann)... Gold, Silber, Öl... ob das der beste Einstiegszeitpunkt ist ;-)

 

Ausserdem, wenn er ein Kind hat, wird ja irgendwann Ausbildung das Thema sein. Auch hier ergeben sich mit eigenem Geld deutlich mehr Moeglichkeiten.

 

Auch für meinen Sohn will ich etwas machen. Hatte an einen Sparplan für den AReRo gedacht. Da wäre mit einem einzelnen ETF eine gute Diversifikation gegeben. Zumindest habe ich mir das Gedacht ;-)

 

 

So, ich habe alles beantwortet. Ich denke zumindest das es alles war. Sollte noch etwas offen sein, bitte nochmal kurz anmerken.

 

Danke für alle Ratschläge.

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CyberH

Swap-ETFs habe ich mir anfangs gesagt das es nicht so mein Fall wäre. Ich bin mir da nicht so sicher. Eigentlich widerspricht es ja der Anlagephilosophie von mir. Im Grunde versucht doch der Fonds Manager den Markt zu schlagen, indem er nicht die Werte des abgebildeten Index kauft sondern andere um einen möglichst kleinen Tracking-Error zu produzieren. Zumindest verstehe ich die Swap ETF so. Mit dem Wertpapierverleih im Swap ETF hätte ich weniger Probleme, da sie ja gesetzlich auf 10% gedeckelt sind und es somit ja nicht zum "Total-Ausfall" kommen könnte.

 

Im Allgemeinen können auch SWAP ETFs Wertpapierleihe betreiben, doch ist das eher nicht so verbreitet. Soll heißen, dass vor allem ETFs, die physikalisch replizieren im Verleihen von Papieren - gegen entsprechende Sicherheiten - engagiert sind.

Bei synthetischen ETF Konstuktionen ist der SWAP-Anteil auf maximal 10% des NAV pro Kontrahent begrenzt. Nach meinem Verständnis können aber - in der Theorie - mehrere SWAPs mit unterschiedlichen Konkrahenten eingegangen werden. Verbreitet ist das aber wohl nicht.

 

Wichtig zu wissen ist auch, dass die meisten ETF Anbieter eine Besicherung der SWAPs durchführen. Jeder Anbieter setzt das aber unterschiedlich um. Die KAGs bietet auf Ihren Webseiten meist detailiertere Informationen wie sie es bei den ETFs halten.

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ertzu

 

Sehr interessant! Wenn ich mein Muster Portfolio zu Rate ziehe habe ich 6 Positionen. Selbst wenn ich eine weglasse und anstatt Staatsanleihen TG/FG nutze habe ich noch 5 Positionen. Die Berechnungen bei dem Link sind ja davon ausgegangen das es "nur" eine Position gibt in die Investiert wird. Das bedeutet die Kosten werden ja noch höher.

 

Ich beginne mich grade mit Sparplänen auseinander zu setzen. Habe folgende Seite gefunden: Sparplan Vergleich Ich hoffe das ganze ist noch aktuell, da auf der Seite nirgneds ein Datum erscheint. Ich wollte bei http://www.modern-banking.de/ mal genauer schauen, aber da steht nur das es rabatierte Ausgabeaufschläge gibt aber nicht ob das auch für Sparpläne gilt und dann für welche. (OK das würde auch den Rahmen der Seite sprengen) ;-)

 

 

 

Im Allgemeinen können auch SWAP ETFs Wertpapierleihe betreiben, doch ist das eher nicht so verbreitet. Soll heißen, dass vor allem ETFs, die physikalisch replizieren im Verleihen von Papieren - gegen entsprechende Sicherheiten - engagiert sind.

Bei synthetischen ETF Konstuktionen ist der SWAP-Anteil auf maximal 10% des NAV pro Kontrahent begrenzt. Nach meinem Verständnis können aber - in der Theorie - mehrere SWAPs mit unterschiedlichen Konkrahenten eingegangen werden. Verbreitet ist das aber wohl nicht.

 

Wie gesagt das Risiko beim Wertpapierverleih ist ja auf 10% gedeckelt. Womit ich mehr Probleme habe ist, das bei synthetischen ETF Konstruktionen das Fondsmangemant doch im eigentlichen Sinne nicht passiv investiert sondern versucht mit anderen Werten als der abzubildende Index diesen nahe zu kommen. Oder ich verstehe die Synthetischen ETFs nicht.

 

Als Beispiel, ich kaufe einen synthetischen DAX ETF. Dieser besitzt aber nicht 1 Wertpapier aus dem DAX sondern welche aus den Emerging Markets. Damit tue ich meiner Diversifaktion ja keinen Gefallen, da die dann total übergewichtet sind. Ausserdem wenn ich meinen passiven Ansatz verfolge ist ja der Grundtenor, das keiner langfristig den Markt schlägt. Also kein aktiver Fondsmanager eines aktiv gemanagten Aktienfonds und auch keiner eines passiven synthetischen ETF.

 

Oder habe ich da einen Denkfehler und die syntethischen Fonds funktionieren anders? So habe ich das zumindest verstanden.

 

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Morbo

So, ich habe alles beantwortet. Ich denke zumindest das es alles war. Sollte noch etwas offen sein, bitte nochmal kurz anmerken.

 

was ist mit BU? Bist Du in die Richtung vernuenftig abgesichert?

 

Sorry falls Du das schon geschrieben hast, kann sein ich hab es ueberlesen. Wenn es nicht so ist, waehre es sinnvoll sich zunaechst mit dem Thema zu befassen, bevor man sich voll und ganz dem Kapitalanhaeufen widmet.

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CHX

Um die Kosten für den Erwerb von ETFs zu drücken (speziell wenn ETFs gewünscht sind, die nicht in den Sparplanangeboten der Direktbanken enthalten sind), könnte man auf andere Ansparfonds ausweichen und später höhere Summen in ETFs umschichten:

 

Ansparfonds für ETF-Depots

 

Beim Rebalancing sollte man in erster Linie mit frischem Geld die ehemaligen Gewichtungen wieder ausgleichen - auch hier würden sich entsprechende Ansparfonds anbieten:

 

Portfolio-Rebalancing

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boll
· bearbeitet von boll

was ist mit BU? Bist Du in die Richtung vernuenftig abgesichert?

(...) Wenn es nicht so ist, waehre es sinnvoll sich zunaechst mit dem Thema zu befassen, bevor man sich voll und ganz dem Kapitalanhaeufen widmet.

Sehe ich auch so. Erst Risikovorsorge, dann Altersvorsorge. Aus Folgendem geht für mich hervor, dass keine BU vorhanden ist.

 

An eine BU habe ich auch schon gedacht. Das Problem was ich sehe ist, das ich jetzt eine Monatliche Rente angeben soll. Laut dem was ich gelesen habe soll man 60-75% seines jetzigen Netto Gehalts angeben. Was mir da nicht gefällt ist das die Rente nicht mit der Inflationsrate quasi mit steigt. Mal angenommen ich kann in 20 Jahren nicht mehr arbeiten. Wer kann mir sagen wieviel z.B. 1500 € dann noch Wert sind. Ob das dann am Harz4-Satz liegt und ich quasi "umsonst" Geld eingezahlt habe und fast Harz4 bekomme. Gebe ich mehr an wirds, so finde ich, extrem Teuer! Zumal ich in einer großen Firma arbeite und bisher alle die "Arbeitsunfähig" wurden in eine "schonende" Position versetzt wurden. So das möglich war.

BU bedeutet, dass du dauernd beeinträchtigst bist, deinen (aktuellen) Beruf auszuführen. Das kann durch einen Unfall, eine Krankheit oder durch Invalidität geschehen. Im Härtefall nützt dir auch keine arbeitgeberfreundliche Haltung.

Die BU-Rente würde ich so hoch wie möglich ansetzen, um der Inflation zumindest etwas entgegenzusetzen. Ggf. kannst du mit einer Nachversicherungsgarantie nachjustieren. Aber das ist ein eigenes separates Thema, welches imo Vorrang davor, wie du deine 800€ anlegen sollst (die nach der BU-Prämie auf ca. 700€ schmelzen dürfte - das zum Thema, ob die 800€ der wirklichen Sparleistung entsprechen).

 

Es gibt doch bei der DAB zum Beispiel kostenlose Sparpläne. Ist halt mit SWAP-ETFs... aber wenn man damit leben kann sicher sehr günstig. Mit 800 Euro kannst du auch schon ziemlich gut diversifizieren (die haben 50€ Mindessparrate).

Würde dann eventuell "nur" 500 € in Sparpläne legen und 300€ Monatlich trotzdem auf ein Tagesgeld Konto legen um dann am Jahresende dieses "Investieren" evtl zum Rebalancing

Das ist Quatsch. Mit Sparplänen lässt sich problemlos reballancen (solange das Depotvolumen in gewissen Grenzen bleibt). Falls eine Position Nachholbedarf hat, lässt du die Ausführung der "überdimensionierten" Position z.B. 1 oder 2 Monate ausfallen und investierst / sparst entsprechend mehr in die Nachholposition - fertig. Edit: Siehe auch Post von Licuala...

 

Ich beginne mich grade mit Sparplänen auseinander zu setzen.

Im Musterdepot von Lucuala findest du viele "Ansparfonds", die grundsätzlich für deine Zwecke geeignet sind. Wenn's aktive Fonds sind, solltest du darauf achten ,dass due keine Ausgabeaufschläge zahlst - schau dich in dem Zusammenhang nach "Vermittlern" um. Edit: Siehe auch Post von Licuala...

 

Wie gesagt das Risiko beim Wertpapierverleih ist ja auf 10% gedeckelt. (...) Oder habe ich da einen Denkfehler und die syntethischen Fonds funktionieren anders?

Bitte die Basics zu ETFs, SWAP & Co durcharbeiten.

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ertzu

Danke für die Antworten.

 

was ist mit BU? Bist Du in die Richtung vernuenftig abgesichert?

 

Nein bin ich "noch" nicht. Hatte weiter oben mal etwas dazu geschrieben, weil ich mir auf dm Gebiet total unsicher bin... moment ich kopier das mal hier rein:

An eine BU habe ich auch schon gedacht. Das Problem was ich sehe ist, das ich jetzt eine Monatliche Rente angeben soll. Laut dem was ich gelesen habe soll man 60-75% seines jetzigen Netto Gehalts angeben. Was mir da nicht gefällt ist das die Rente nicht mit der Inflationsrate quasi mit steigt. Mal angenommen ich kann in 20 Jahren nicht mehr arbeiten. Wer kann mir sagen wieviel z.B. 1500 dann noch Wert sind. Ob das dann am Harz4-Satz liegt und ich quasi "umsonst" Geld eingezahlt habe und fast Harz4 bekomme. Gebe ich mehr an wirds, so finde ich, extrem Teuer! Zumal ich in einer großen Firma arbeite und bisher alle die "Arbeitsunfähig" wurden in eine "schonende" Position versetzt wurden. So das möglich war.

 

So, habe mir auch so noch einmal gedanken gemacht ;-) Nehmen wir den obigen Fall an in 20 Jahren passiert etwas. Dann hätte ich ohne Zinsen und Rendite miteinzurechnen ca 200.000 uro eingezahlt/gespart. Teile ich das ganze dann durch die restlichen Arbeitsjahre und durch 12 für eine Monatliche Auszahlung komme ich auf 1111 die ich zu der gesetzliichen Rente bekommen würde. Ok, es wäre etwas weniger als durch diese Versicherung, aber die würde mich knapp 170 monatlich kosten. Und ich hbae mich mal versucht etwas über BU's einzulesen. Da gibt es ja wieder einen riesigen Paragraphenhaufen, bei denen sich die Versicherungen ausschließen das sie zahlen. Das bedeutet sicher das bei einem BU-Vergleich die Anbieter mit dem "preiwerten" 170 monatlichen Beitrag viele Sachen so ausgelgt haben das sie möglichst selten zahlen. z.b.: Verzicht auf die Abstrakte Verweisung

 

Um die Kosten für den Erwerb von ETFs zu drücken (speziell wenn ETFs gewünscht sind, die nicht in den Sparplanangeboten der Direktbanken enthalten sind), könnte man auf andere Ansparfonds ausweichen und später höhere Summen in ETFs umschichten:

 

Ansparfonds für ETF-Depots

 

Beim Rebalancing sollte man in erster Linie mit frischem Geld die ehemaligen Gewichtungen wieder ausgleichen - auch hier würden sich entsprechende Ansparfonds anbieten:

 

Portfolio-Rebalancing

 

Upsala habe deine Beiträge gestern ertmal nur "überflogen", da ich bei der Arbeit war. Hatte nur den Anfangspost gesehen. Da gehts ja unten weiter. Tolle Sammlung geballten Wissens. Ich werde es nachholen und das Ganze jetzt mal ausführlich lesen.

 

BU bedeutet, dass du dauernd beeinträchtigst bist, deinen (aktuellen) Beruf auszuführen. Das kann durch einen Unfall, eine Krankheit oder durch Invalidität geschehen. Im Härtefall nützt dir auch keine arbeitgeberfreundliche Haltung.

Die BU-Rente würde ich so hoch wie möglich ansetzen, um der Inflation zumindest etwas entgegenzusetzen. Ggf. kannst du mit einer Nachversicherungsgarantie nachjustieren. Aber das ist ein eigenes separates Thema, welches imo Vorrang davor, wie du deine 800 anlegen sollst (die nach der BU-Prämie auf ca. 700 schmelzen dürfte - das zum Thema, ob die 800 der wirklichen Sparleistung entsprechen).

 

Ok, da hast du Recht. Wie gesagt ich habe mir schon meine Gedanken gemacht zum Thema BU... habe sie aber, als nicht wirklich rentabel, weil viel zu Teuer, eingestuft. Ich sollte mich evtl mal mehr damit beschäftigen.

 

Bitte die Basics zu ETFs, SWAP & Co durcharbeiten.

 

Werde/Muss ich wohl noch tun. Habe das ganze bei Wikipedia gelesen und so verstanden. Ich gelobe Besserung ;-)

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boll

Wie gesagt ich habe mir schon meine Gedanken gemacht zum Thema BU... habe sie aber, als nicht wirklich rentabel, weil viel zu Teuer, eingestuft. Ich sollte mich evtl mal mehr damit beschäftigen.

Noch ein Hinweis von mir:

Sollte die BU-Rente wirklich auf H4-Niveau liegen (z.B. durch die angesprochene Inflation), solltest du dennoch eine haben. Falls deine Frau (dann) arbeiten gehen sollte, würde ihr Gehalt bei der Berechnung der Bedürftigkeit angerechnet werden, so dass du leer ausgehen würdest! Doppelte Belastung für die Familie...

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ertzu

Wie gesagt ich habe mir schon meine Gedanken gemacht zum Thema BU... habe sie aber, als nicht wirklich rentabel, weil viel zu Teuer, eingestuft. Ich sollte mich evtl mal mehr damit beschäftigen.

Noch ein Hinweis von mir:

Sollte die BU-Rente wirklich auf H4-Niveau liegen (z.B. durch die angesprochene Inflation), solltest du dennoch eine haben. Falls deine Frau (dann) arbeiten gehen sollte, würde ihr Gehalt bei der Berechnung der Bedürftigkeit angerechnet werden, so dass du leer ausgehen würdest! Doppelte Belastung für die Familie...

 

ok, das ist ein guter Punkt, den ich nicht beachtet habe. Und was ich oben nicht beachtet habe ist, das ich ja quasi mein Geld für die Rente vor der Rente ausgebe, also zum Renteneintritt nicht mehr habe.

 

 

Btw, habe mich grade versucht etwas schlau zu machen im Bezug auf Swap ETFs. Ok ich glaube ich habe es verstanden. Die Werte die der ETF hält sind für mich eigentlich unbedeutend, da über den "Swap"-Vertrag eh die positive wie negative Rendite im Bezug auf den Index der Kontrahent trägt. (vereinfacht ausgedrückt)

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CyberH

Wie gesagt das Risiko beim Wertpapierverleih ist ja auf 10% gedeckelt. Womit ich mehr Probleme habe ist, das bei synthetischen ETF Konstruktionen das Fondsmangemant doch im eigentlichen Sinne nicht passiv investiert sondern versucht mit anderen Werten als der abzubildende Index diesen nahe zu kommen. Oder ich verstehe die Synthetischen ETFs nicht.

 

Als Beispiel, ich kaufe einen synthetischen DAX ETF. Dieser besitzt aber nicht 1 Wertpapier aus dem DAX sondern welche aus den Emerging Markets. Damit tue ich meiner Diversifaktion ja keinen Gefallen, da die dann total übergewichtet sind. Ausserdem wenn ich meinen passiven Ansatz verfolge ist ja der Grundtenor, das keiner langfristig den Markt schlägt. Also kein aktiver Fondsmanager eines aktiv gemanagten Aktienfonds und auch keiner eines passiven synthetischen ETF.

 

Oder habe ich da einen Denkfehler und die syntethischen Fonds funktionieren anders? So habe ich das zumindest verstanden.

 

 

Denke durch deine zwischenzeitliche Eigenrecherche hast du über das Grundprinzip der SWAPs weiter Wissen aufgebaut. Zumindest wie die Grundkonstruktion eines synthetischen ETFs aussieht. Hat bei mir auch länger gedauert bis ich - meine ich - einigermaßen dahinter gestiegen bin. Anfänglich erscheint einem das alles recht klar, nur wenn man dann in die Tiefe geht siehts dann doch nicht mehr so einfach aus. Etwas Zeit sollte man sich trotzdem dafür nehmen.

 

Einen kurze Anmerkung noch zur Werpapierleihe: Diese ist nicht auf 10% des NAV begrenzt. Die Quoten der ausgeliehenen Papiere schwanken. iShares gibt für einige seiner ETFs über die Webseite Infos zum verliehenen Bestand. ETFlab, die auch überwiegend physikalisch replizieren, kann dir auf Anfrage jederzeit aktuelle Infos zur Leihe einzelner Fonds geben - wenn dich das im Einzelnen genau interessiert.

 

Generell sind bei beiden vorgenannten Anbieter die verliehenen Bestände übersichert.

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Morbo

So, habe mir auch so noch einmal gedanken gemacht ;-) Nehmen wir den obigen Fall an in 20 Jahren passiert etwas.

 

Nimm mal an naechste Woche passiert etwas. Dann bist Du weit davon entfernt irgendeine nennenswerte Summe irgendwo eingezahlt zu haben.

 

Dann sind alle jetzt gemachten Ueberlegungen fuer die Katz. Nichts davon ist machbar, weil der Zahlungsstrom mit dem Du jetzt planst, auf dem alle diese Gedanken aufbauen, nicht eintreten wird. Weil Du wegen Berufsunfaehigkeit diese zukuenftlgen Summen nicht verdienen kannst.

 

Berufsunfaehigkeit ist momentan das groesste Risiko. Denn von der Berufsfaehigkeit haengt alles ab. Inflations- und Renditeueberlegungen kommen erst danach. Das Vermoegen wird 10 - 20 Jahre dauern. Erst dann ist es gross genug, dass es dieses Risiko mindert. Die BU "ersetzt" sozusagen das eigene Vermoegen bis dahin, falls in diesen 10 oder 20 Jahren etwas passiert.

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Schinzilord

Evtl. Willst du dir auch den link zum Humankapital in meiner Signatur anschaunen, um Morbos gute und wichtige Aussage noch zu untermauern.

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ertzu

Ok, danke für die Antworten. Ich habe 2 Tätigkeiten auf meiner aktuellen Troika ;)

 

1. BU Versicherung suchen und abschließen

2. Notgroschen weiter ansparen und mich mit dem Thema Depot und Anlage in ca einem Jahr weiter befassen.

 

Habe grade die BU auf die leichte Schulter genommen und habe in meinen Argumentationen viele Denkfehler gehabt.

 

Danke für die vielen Antworten und Hilfestellungen.

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klokschieter

Ok, danke für die Antworten. Ich habe 2 Tätigkeiten auf meiner aktuellen Troika ;)

 

1. BU Versicherung suchen und abschließen

2. Notgroschen weiter ansparen und mich mit dem Thema Depot und Anlage in ca einem Jahr weiter befassen.

 

Habe grade die BU auf die leichte Schulter genommen und habe in meinen Argumentationen viele Denkfehler gehabt.

 

Danke für die vielen Antworten und Hilfestellungen.

 

Das klingt sehr vernünftig...

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