Tibe Februar 1, 2012 Hallo, ich habe vor 3 Jahren angefangen mir ein kleines Depot bei der Comdirect einzurichten. Damals mit relativ hohem Aktienanteil in ETF (RK3 70%, RK1 30%). Den RK3 Anteil habe ich seitdem langsam reduziert, so dass ich jetzt bei etwa 48% mit RK3 und 52% mit RK1 unterwegs bin. Das Geld ist momentan verteilt auf ComStage ETF MSCI World TRN (ETF110) ComStage ETF-DAX TR INH.I (ETF001) Tagesgeld mit 2% Verzinsung Liquidität auf dem Konto Da sich mit der Zeit auf dem Tagesgeldkonto doch etwas mehr angesammelt hat, würde ich von dort gerne 3.000 - 4.000 EUR anderweitig investieren, wo vielleicht ein wenig mehr als die 2% machbar sind. Anlagezeit bis 2 Jahre. Allzu risikoreich wollte ich den Betrag momentan nicht unbedingt investieren. Ich hatte mal mit dem Gedanken gespielt etwas in Immobilienfonds zu packen aber irgendwie sind mir die ein wenig suspekt. Deshalb meine Frage nach ein paar Empfehlungen bzw. Anregungen, wohin mit dem Geld vom Tageskonto? Festgeld scheidet für mich aus, da ich hier keinen großen Unterschied zum Tagesgeld sehe. Zumindest nicht bei der Anlagedauer. Und ich hätte schon gerne zumindest die Möglichkeit, es auch vorher wieder anders anzulegen. Ein weiteres Konto bei einer anderen Bank mit besseren Konditionen für Tagesgeld wäre auch nichts für mich. Das ist mir zu viel hin-und-her für ein paar Euro. Ich würde mich über ein paar Gedanken von euch freuen. Viele Grüße tibe Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Hasenhirn Februar 1, 2012 Gaaanz kurz ein paar (eigentlich ein Paar) Gedanken: "weiteres Konto bei einer anderen Bank" = möglicherweise Risikostreuung? Festgeld kann geeignet sein, um die augenblicklichen Zinssätze zu fixieren. Wo steht dein Tagesgeldzins in 6 Monaten? Grüße, H. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Ramstein Februar 1, 2012 Nachfrage: Wie hoch soll die Rendite (vor Steuern und Inflation) sein? Wie groß (in Prozent) darf das Ausfallrisiko sein? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Tibe Februar 1, 2012 Hi Hasenhirn, die Codi gibt auf Festgeld mit einer Laufzeit von 1 Jahr 1,5% p.a., bei 2 Jahren 2,0% p.a. Das einzige was interessant wäre ist das "fest & fonds" der Codi. Hier wird eine Hälfte des Geldes für 6 Monate auf einem Laufzeitkonto mit 4 % p.a. angelegt (klingt gut). Die andere Hälfte muss in einen odere mehrere Fonds gesteckt werden und zwar folgende: Carmignac Patrimoine Templeton Global Bond Fund Fidelity Funds European Growth DWS Vermögensbildungsfonds I DJE-Dividende & Substanz FMM-Fonds Allianz RCM Nebenwerte Deutschland Fidelity South East Asia JPMorgan Emerging Markets Equ. BGF World Gold Fund Wenn ich hier eine konservative Anlage nehme, da ich ja nicht unbedingt in RK3 investieren wollte, und dann die Kosten für Kauf, Verkauf und TER zusammen nehme.... Mhhhh... Vielleicht sollte ich mir das noch einmal genauer anschauen. Grüße tibe Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Tibe Februar 1, 2012 Nachfrage: Wie hoch soll die Rendite (vor Steuern und Inflation) sein? Wie groß (in Prozent) darf das Ausfallrisiko sein? Hi Ramstein, Genaue Zahlen habe ich mir dazu nicht überlegt. Es darf für mich durchaus mehr Risiko bestehen als beim Tagesgeld. Aber in Aktien bzw. ETF der RK3 habe ich eigentlich schon dass, was ich mir so vorgestellt habe. Was die Rendite betrifft, würde ich mir mehr erhoffen als die derzeitigen 2% auf dem Tagesgeld. Eine konkrete Höhe habe ich hier nicht. Grüße tibe Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
RichyRich Februar 1, 2012 Hallo Tibe, verrätst Du uns noch wie alt Du bist? Und wie lang ist eigentlich Dein Anlagehorizont und was ist Dein Anlageziel? Thema Sparbrief-/Festgeldleiter schon mal angesehen? Erwähnung durch den Sparfux Erwähnung in der KISS-Vermögensstruktuierung durch Sparfux externer Ratgeber zu einer Sparbriefleiter Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Tibe Februar 1, 2012 Hallo Tibe, verrätst Du uns noch wie alt Du bist? Und wie lang ist eigentlich Dein Anlagehorizont und was ist Dein Anlageziel? Thema Sparbrief-/Festgeldleiter schon mal angesehen? Bin etwas über der 30 angekommen. Das Anlageziel lautet derzeit: Geld ansparen und vermehren. Vielleicht für ein Haus... mal schauen. Konkretes gibt es hier im Moment noch nicht. Das Geld vom Tagesgeldkonto sollte, wie schon erwähnt, für etwa 1-2 Jahre angelegt werden. Daher kann ich mich mit Festgeld nicht so richtig anfreunden. Sparbriefe sind ja in etwa das gleiche, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fondsanleger1966 Februar 1, 2012 · bearbeitet Februar 1, 2012 von Fondsanleger1966 Zuwachssparen der DKB (Tochter Bayerische Landesbank -> nicht die beste Bonität!) , ggf. mehrere Verträge abschließen: http://alternativen....=2500&AD=5&ZA=1 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Investor93 Februar 1, 2012 Hallo, ich habe vor 3 Jahren angefangen mir ein kleines Depot bei der Comdirect einzurichten. Damals mit relativ hohem Aktienanteil in ETF (RK3 70%, RK1 30%). Den RK3 Anteil habe ich seitdem langsam reduziert, so dass ich jetzt bei etwa 48% mit RK3 und 52% mit RK1 unterwegs bin. Das Geld ist momentan verteilt auf ComStage ETF MSCI World TRN (ETF110) ComStage ETF-DAX TR INH.I (ETF001) Tagesgeld mit 2% Verzinsung Liquidität auf dem Konto Da sich mit der Zeit auf dem Tagesgeldkonto doch etwas mehr angesammelt hat, würde ich von dort gerne 3.000 - 4.000 EUR anderweitig investieren, wo vielleicht ein wenig mehr als die 2% machbar sind. Anlagezeit bis 2 Jahre. Allzu risikoreich wollte ich den Betrag momentan nicht unbedingt investieren. Ich hatte mal mit dem Gedanken gespielt etwas in Immobilienfonds zu packen aber irgendwie sind mir die ein wenig suspekt. Deshalb meine Frage nach ein paar Empfehlungen bzw. Anregungen, wohin mit dem Geld vom Tageskonto? Festgeld scheidet für mich aus, da ich hier keinen großen Unterschied zum Tagesgeld sehe. Zumindest nicht bei der Anlagedauer. Und ich hätte schon gerne zumindest die Möglichkeit, es auch vorher wieder anders anzulegen. Ein weiteres Konto bei einer anderen Bank mit besseren Konditionen für Tagesgeld wäre auch nichts für mich. Das ist mir zu viel hin-und-her für ein paar Euro. Ich würde mich über ein paar Gedanken von euch freuen. Viele Grüße tibe Hallo Tibe, Du solltest Dich doch mal unter modern-banking.de findest Du Festgeldanlagen, die über 3% Zinsen p.a. zahlen. (Ich nehme immer nur welche, die der deutschen gesetzlichen Einlagensicherung angehören.) Offene Immobilienfonds halte ich für den kurzen Anlagehorizont garnicht geeignet. Der reguläre Ausgabeaufschlag beträgt meißtens 5% mit Rabatt vielleicht 2,5%. Bei 2 bis 4% Jahresrendite bleibt nach 2 Jahren kaum etwas über. Unter 5 Jahren Anlagehorizont würde ich in der Anlageklasse nicht investieren. Viele Grüße Investor93 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
TaurusX Februar 1, 2012 Hi Hasenhirn, die Codi gibt auf Festgeld mit einer Laufzeit von 1 Jahr 1,5% p.a., bei 2 Jahren 2,0% p.a. Das einzige was interessant wäre ist das "fest & fonds" der Codi. Hier wird eine Hälfte des Geldes für 6 Monate auf einem Laufzeitkonto mit 4 % p.a. angelegt (klingt gut). Die andere Hälfte muss in einen odere mehrere Fonds gesteckt werden und zwar folgende: Carmignac Patrimoine okay Templeton Global Bond Fund okay Fidelity Funds European Growth eher nicht DWS Vermögensbildungsfonds I eher nicht DJE-Dividende & Substanz okay FMM-Fonds - geht eigentlich auch Allianz RCM Nebenwerte Deutschland - keine Meinung Fidelity South East Asia okay JPMorgan Emerging Markets Equ. - scheint wie der Index zu laufen, eher etwas schlechter BGF World Gold Fund => zu fokussiert Wenn ich hier eine konservative Anlage nehme, da ich ja nicht unbedingt in RK3 investieren wollte, und dann die Kosten für Kauf, Verkauf und TER zusammen nehme.... Mhhhh... Vielleicht sollte ich mir das noch einmal genauer anschauen. Grüße tibe Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fondsanleger1966 Februar 1, 2012 · bearbeitet Februar 1, 2012 von Fondsanleger1966 Das einzige was interessant wäre ist das "fest & fonds" der Codi. Hier wird eine Hälfte des Geldes für 6 Monate auf einem Laufzeitkonto mit 4 % p.a. angelegt (klingt gut). Die andere Hälfte muss in einen odere mehrere Fonds gesteckt werden aber mit dem halben Aufgeld! Sprich ich zahle 1,5-2,5%, um einen Zinsvorteil von 1% zu erhalten! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Ramstein Februar 2, 2012 Nachfrage: Wie hoch soll die Rendite (vor Steuern und Inflation) sein? Wie groß (in Prozent) darf das Ausfallrisiko sein? Genaue Zahlen habe ich mir dazu nicht überlegt. Es darf für mich durchaus mehr Risiko bestehen als beim Tagesgeld. Aber in Aktien bzw. ETF der RK3 habe ich eigentlich schon dass, was ich mir so vorgestellt habe. Was die Rendite betrifft, würde ich mir mehr erhoffen als die derzeitigen 2% auf dem Tagesgeld. Eine konkrete Höhe habe ich hier nicht. Dann solltest du dir die entsprechenden Gedanken machen. Danach würde ich dann Anleihen mit bis zu 2 Jahren Restlaufzeit kaufen. Mit den Anleihenfindern der diversen Plattformen und Börsen wirst du da leicht fündig. Vorteile: geringes Kursrisko wegen der begrenzten Laufzeit und durch die Möglichkeit des Verkaufs bist du im Falle eines Falles flexibler als mit Festgeld oder Sparbriefen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Ramstein Februar 2, 2012 Zuwachssparen der DKB (Tochter Bayerische Landesbank -> nicht die beste Bonität!) Diese Äußerung gehört m.E. in die Kategorie "grober Schwachsinn". Du kannst es drehen und wenden wie du willst: Wenn der Freistaat Bayern und damit die Bundesrepublik Deutschland die Haftung hat, wird die BayernLB keine Insolvenz mit Kapitalverlust der Kleinsparer hinlegen. Wenn du nicht mehr den Freistaat, sondern das Sicherungssystem des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes in der Haftung siehst, sind alle deutschen Landesbanken und Sparkassen mit im Boot und werden im Zweifelsfalle auch vom Bund aufgefangen. Was bitte hat dich also konkret(!) zu deiner Äußerung gebracht? Nenne doch mal drei Beispielbanken von der verlinkten FMH-Liste Banken, die deiner Meinung nach bessere Bonität für den Kleinsparer haben! Und dann argumentiere das noch vernünftig, bitte. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
sh2108 Februar 2, 2012 Du willst mehr als 2% Rendite, maximal 2 Jahre "anlegen". Eine andere Bank (BoS, MoneYou etc., mit etwa 2,7-2,8%) kommt nicht in Frage. Festgeld ist für dich keine Alternative. Was willst du denn? Alles andere wäre tatsächlich dem Bereich Geldanlage, also einem Investment zuzuordnen und das verträgt sich nicht mit den 2 Jahren, die du dem Geld Zeit geben willst. Ergo: Es bleibt nur Tagesgeld oder Festgeld für 2 Jahre. Ob der Mehrwert an Rendite sich lohnt, muss jeder selbst entscheiden. Und anzugeben, es käme auch RK2 in Frage, ist bei einer Anlagedauer von 2 Jahren einfach nur naiv. Sorry. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
bondholder Februar 2, 2012 Zuwachssparen der DKB (Tochter Bayerische Landesbank -> nicht die beste Bonität!) Diese Äußerung gehört m.E. in die Kategorie "grober Schwachsinn". ... insbesondere, wenn man bedenkt, dass das Geld zur Zeit bei einem Unternehmen der Commerzbank-Gruppe liegt, also ganz gewiß jeden Staatsbankrott der BRD überstehen wird. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fondsanleger1966 Februar 2, 2012 · bearbeitet Februar 2, 2012 von Fondsanleger1966 Zuwachssparen der DKB (Tochter Bayerische Landesbank -> nicht die beste Bonität!) Diese Äußerung gehört m.E. in die Kategorie "grober Schwachsinn". Ein etwas freundlicherer Ton wäre nett. Oder zumindest sachliche und vernünftige Äußerungen. Was bitte hat dich also konkret(!) zu deiner Äußerung gebracht? Der Eindruck, dass der nackte Link alleine (so wie ich ihn zuerst posten wollte) nicht ausreicht, weil gefühlte 70-90% der Forenmitglieder, die noch recht neu dabei sind, die Qualität der gewählten Bank nicht berücksichtigen. Daher zumindest ein Hinweis zum Nachdenken und Recherchieren. Es gibt ja genügend Diskussionen dazu im Forum. Danach kann man immer noch bei der DKB anlegen. In den vergangenen 60 Jahren waren wir einem großen Bankenkrach noch nie so nah wie seit der Finanzkrise (auch wenn sich die Situation durch die neue EZB-Politik etwas entspannt hat). Daher sollte man sich seine Schuldner schon etwas genauer anschauen. Nenne doch mal drei Beispielbanken von der verlinkten FMH-Liste Banken, die deiner Meinung nach bessere Bonität für den Kleinsparer haben! Ich hatte schon verschiedentlich geschrieben, was ich unter Spitzenqualität verstehe - z.B. hier: http://www.wertpapie...post__p__647421 . Beste Bonität sind für mich z.B. PSD-, Sparda-Banken u.ä. in wirtschaftlich gesunden Regionen, weil diese ein kreislaufartiges Geschäft mit treuen Kunden betreiben, die den Marktforschungsumfragen zufolge auch eine hohe Kundenzufriedenheit aufweisen. Also Banken, die Einlagen ihrer Sparer an andere Kunden ausschließlich als Privatkredit weiterreichen. Das ist ein solides, nachhaltiges Geschäft. Ausfallrisiken sehe ich da nur bei einem Missmanagement der Bank (deshalb auf mehrere Institute streuen) und durch die Anlage überschüssiger Gelder z.B. bei den Zentralinstituten, wobei die Genos in den vergangenen Jahren dabei anscheindend sehr viel klüger vorgegangenen sind als die Landesbanken. Eine Bank, die wie die DKB schwebende Haftungsrisiken aufweist (Schrott-Immobilien), sich gewerblich engagiert und eine Mutter hat, die seit Jahren immer neue Verluste präsentiert und vor einem Zwangsverkauf steht, ist für mich nicht beste Qualität. Zumal die Gewährsträgerhaftung des Freistaats Bayern bereits seit zehn Jahren schleichend ausläuft und spätestens Ende 2015 - also innerhalb der Laufzeit der angesprochenen Anlage - auch mit dem Rest der Gewährsträgerhaftung Schluss ist. Zur Begeisterung der Sparkassen für ihre tolle Landesbank und zum unglaublich finanzstarken Sicherungssytem der Landesbanken haben wir bereits - in karnevalesker Stimmung - hier diskutiert: http://www.wertpapie...post__p__732869 Abschließend darf ich noch an die Werthaltigkeit der Garantie für griechische Staatsanleihen bis zum Mai 2013 erinnern. Vielleicht wird dadurch noch etwas klarer, dass eine beste Bonität doch bitte auch ohne Staatshilfe zahlungsfähig bleiben sollte. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Tibe Februar 2, 2012 Hi, zuerst einmal Danke für die rege Beteiligung an meiner Frage. Genaue Zahlen habe ich mir dazu nicht überlegt. Es darf für mich durchaus mehr Risiko bestehen als beim Tagesgeld. Aber in Aktien bzw. ETF der RK3 habe ich eigentlich schon dass, was ich mir so vorgestellt habe. Was die Rendite betrifft, würde ich mir mehr erhoffen als die derzeitigen 2% auf dem Tagesgeld. Eine konkrete Höhe habe ich hier nicht. Dann solltest du dir die entsprechenden Gedanken machen. Danach würde ich dann Anleihen mit bis zu 2 Jahren Restlaufzeit kaufen. Mit den Anleihenfindern der diversen Plattformen und Börsen wirst du da leicht fündig. Vorteile: geringes Kursrisko wegen der begrenzten Laufzeit und durch die Möglichkeit des Verkaufs bist du im Falle eines Falles flexibler als mit Festgeld oder Sparbriefen. Klingt interessant. Ich werde mich in der Richtung mal etwas schlau machen. Welche Art von Anleihen meinst du? Staats- oder Unternehmensanleihen. Ich denke eher letztere oder? Du willst mehr als 2% Rendite, maximal 2 Jahre "anlegen". Eine andere Bank (BoS, MoneYou etc., mit etwa 2,7-2,8%) kommt nicht in Frage. Festgeld ist für dich keine Alternative. Was willst du denn? Alles andere wäre tatsächlich dem Bereich Geldanlage, also einem Investment zuzuordnen und das verträgt sich nicht mit den 2 Jahren, die du dem Geld Zeit geben willst. Ergo: Es bleibt nur Tagesgeld oder Festgeld für 2 Jahre. Ob der Mehrwert an Rendite sich lohnt, muss jeder selbst entscheiden. Und anzugeben, es käme auch RK2 in Frage, ist bei einer Anlagedauer von 2 Jahren einfach nur naiv. Sorry. Du musst dich für deine Meinung nicht entschuldigen. Dafür stelle ich die Frage ja in einem öffentlichen Forum, damit man auch kontrovers diskutieren kann. Da ich bisher noch kein Investment in der RK2 hatte und mich damit auch nicht großartig beschäftigt habe, halte ich die Frage dahingehend auch nicht für naiv. Ich werde dein Statement dazu aber sicherlich in meine Überlegungen mit einbeziehen. Was ich will? Ganz einfach: Meinungen und vielleicht ein paar Anregungen ob und falls ja, welche Alternativen zu Tagesgeld existieren. Und bisher habe ich ja auch den einen oder Anderen Vorschlag gehört, die ich mir nun etwas genauer anschauen werde. Momentan gefällt mir die Idee von dem fest & fonds ganz gut. Ich weis wohl, dass der Ausgabeaufschlag des Fonds und die Verwaltungsgebühr dem Ertrag des Festgeldes gegenüberstehen. Andererseits bekomme ich den Festgeldanteil nach einem halben Jahr wieder und dann kann der Teil erstmal zurück aufs Tagesgeld. Die doppelten Zinsen auf das Festgeld habe ich ja erstmal sicher und der Fonds kann ja auch länger laufen, wenn es mir gefällt. Nach einer reinen Festgeldanlage müsste ich mir ja auch Gedanken machen, was ich danach tue. Ich möchte meine Anlagen ein wenig mehr diversifizieren. Daher halte ich das fest & fonds Produkt für zumindest diskutabel. Auch, wenn es mit Einschränkungen verbunden ist. Viele Grüße tibe Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Amorph Februar 3, 2012 · bearbeitet Februar 3, 2012 von Amorph ... Momentan gefällt mir die Idee von dem fest & fonds ganz gut. Ich weis wohl, dass der Ausgabeaufschlag des Fonds und die Verwaltungsgebühr dem Ertrag des Festgeldes gegenüberstehen. Andererseits bekomme ich den Festgeldanteil nach einem halben Jahr wieder und dann kann der Teil erstmal zurück aufs Tagesgeld. Die doppelten Zinsen auf das Festgeld habe ich ja erstmal sicher und der Fonds kann ja auch länger laufen, wenn es mir gefällt. Nach einer reinen Festgeldanlage müsste ich mir ja auch Gedanken machen, was ich danach tue. Ich möchte meine Anlagen ein wenig mehr diversifizieren. Daher halte ich das fest & fonds Produkt für zumindest diskutabel. Auch, wenn es mit Einschränkungen verbunden ist. Viele Grüße tibe Hast du die Rechnung mal mit den echten Zahlen ausgeführt? Ich versuche das mal zu veranschaulichen: 4000€ willst du anlegen in Fest&Fonds, bedeutet: 2000€ in einen Fonds mit mind. 1,5% AA und max. 2,5% AA = mind. 30€ max. 50€ 2000€ für 6 Monate bei 4% = 40€ Zinsen Ergebnis: 40€ + 2000€ freies Geld + 1970€ in einem Fonds = 4010€ (plus evtl. Kursgewinne/-verluste des Fonds) Mal als Vergleich das selbe mit den 2% Tagesgeldzins der codi: 4000€ für 6 Monate bei 2% = 40€ Zinsen Ergebnis: 40€ Zinsen + 4000€ freies Geld = 4040€ => Vorteil gegenüber Fest&Fonds sind mind. 30€ Noch ein Vergleich mit einem Fondsdiscounter: 2000€ in selben oder evtl. besseren Fonds ohne AA = 0€ Gebühren 2000€ codi Tagesgeld 2% = 20€ Zinsen Ergebnis: 20€ Zinsen + 2000€ freies Geld + 2000€ in einem Fonds = 4020€ (plus evtl. Kursgewinne/-verluste) => Vorteil gegenüber Fest&Fonds sind mind. 10€ und insgesamt größere Auswahl an Fonds Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Tibe Februar 3, 2012 Hey Amorph, das was du rechnerisch gezeigt hast, ist doch genau die Aussage, die ich in meinem vorherigen Post gegeben habe: Ich weis wohl, dass der Ausgabeaufschlag des Fonds und die Verwaltungsgebühr dem Ertrag des Festgeldes gegenüberstehen. Die genannten Fonds legen ja fast alle in Aktien an. Lediglich der TEMPLETON investiert > 90% in Renten und würde theoretisch in frage kommen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Amorph Februar 3, 2012 Hey Amorph, das was du rechnerisch gezeigt hast, ist doch genau die Aussage, die ich in meinem vorherigen Post gegeben habe: Ich weis wohl, dass der Ausgabeaufschlag des Fonds und die Verwaltungsgebühr dem Ertrag des Festgeldes gegenüberstehen. Die genannten Fonds legen ja fast alle in Aktien an. Lediglich der TEMPLETON investiert > 90% in Renten und würde theoretisch in frage kommen. Ja und die Frage ist wieso du dafür Geld bezahlen willst. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Moneycruncher Februar 3, 2012 ... Momentan gefällt mir die Idee von dem fest & fonds ganz gut. Ich weis wohl, dass der Ausgabeaufschlag des Fonds und die Verwaltungsgebühr dem Ertrag des Festgeldes gegenüberstehen. Andererseits bekomme ich den Festgeldanteil nach einem halben Jahr wieder und dann kann der Teil erstmal zurück aufs Tagesgeld. Die doppelten Zinsen auf das Festgeld habe ich ja erstmal sicher und der Fonds kann ja auch länger laufen, wenn es mir gefällt. Nach einer reinen Festgeldanlage müsste ich mir ja auch Gedanken machen, was ich danach tue. Ich möchte meine Anlagen ein wenig mehr diversifizieren. Daher halte ich das fest & fonds Produkt für zumindest diskutabel. Auch, wenn es mit Einschränkungen verbunden ist. Viele Grüße tibe Hast du die Rechnung mal mit den echten Zahlen ausgeführt? Ich versuche das mal zu veranschaulichen: 4000 willst du anlegen in Fest&Fonds, bedeutet: 2000 in einen Fonds mit mind. 1,5% AA und max. 2,5% AA = mind. 30 max. 50 2000 für 6 Monate bei 4% = 40 Zinsen Ergebnis: 40 + 2000 freies Geld + 1970 in einem Fonds = 4010 (plus evtl. Kursgewinne/-verluste des Fonds) Mal als Vergleich das selbe mit den 2% Tagesgeldzins der codi: 4000 für 6 Monate bei 2% = 40 Zinsen Ergebnis: 40 Zinsen + 4000 freies Geld = 4040 => Vorteil gegenüber Fest&Fonds sind mind. 30 Noch ein Vergleich mit einem Fondsdiscounter: 2000 in selben oder evtl. besseren Fonds ohne AA = 0 Gebühren 2000 codi Tagesgeld 2% = 20 Zinsen Ergebnis: 20 Zinsen + 2000 freies Geld + 2000 in einem Fonds = 4020 (plus evtl. Kursgewinne/-verluste) => Vorteil gegenüber Fest&Fonds sind mind. 10 und insgesamt größere Auswahl an Fonds Alternativ zum Fondsdiscounter lassen sich die meisten Fonds auch über die Börse kaufen. Hier besteht sogar noch die Chance einen günstigeren Kurs zu erwischen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag