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Frodo23

Mein Depot - Ziel: Vermögensaufbau / Immobilienkauf

Empfohlene Beiträge

Frodo23

Moin moin,

 

ich wünsche allen, schöne Festtage gehabt zu haben :thumbsup: So langsam gehts aber auch bei mir wieder um's "Geschäftliche" und ich würde mir gerne heute mein Depot besprechen lassen.

 

Hier der Pflichtteil:

 

1. Erfahrungen mit Geldanlagen

TG + aktive Fonds

 

2. Darstellung von bereits vorhandener Fondspositionen (ISIN angeben)

 

32% Ethna Aktiv E 764930

19% DWS Top Dividende 984811

17% Allianz Pimco Int'l Rentenfonds 847505

17% Invesco Balanced Risk Allocation A1CV2R

15% Ethna Global Defensiv A0LF5Y

 

 

3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage

0,5h / Tag

 

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten

Eher gering, zu stark sollten die Verluste nicht sein, allerdings bin ich mir natürlich des Risikos der Volatilität der einzelnen Fonds bewusst. Max. Verlust von 10-15% wäre okay.

Optionale Angaben:

 

1.Alter

22

 

2. Berufliche Situation

Student, noch 3 Jahre

3. Sparerfreibetrag ausgeschöpft?

Schön wärs ;)

Über meine Fondsanlage

1. Anlagehorizont

20-30 Jahre

 

2. Zweck der Anlage

Vermögensaufbau, bzw. Immobilienkauf später

 

3. Einmalanlage und/oder Sparplan?

Sparplan besteht auf die o.g. Fonds

4. Anlagekapital

Schlappe 6000 EUR im Depot + 125 EUR/Monat Sparplan

 

 

Kommentar:

 

Ich kann die Argumente der Passiv/ETF-Anleger gut verstehen, insbesondere ob der Leistungen der Fondsmanager und der Kosten. Dennoch möchte ich hier zunächst auf aktive Fonds setzen, da sich die Ordergebühren bei ETFs für meine kleinen Beträge wohl kaum lohnen würden. Außerdem möchte ich möglichst wenig Probleme/Arbeit mit der Steuer haben, was bei einigen ETFs wohl auch nicht gegeben ist :rolleyes:.

Den Ethna Aktiv E sehe ich als Basisinvestment an, fährt ja flexibel 50% Aktien / Renten. Mit dem Top Dividende und dem Allianz Int'l Renten hab ich noch ne 50:50 Mischung Aktien / Renten zusätzlich drin plus eine weltweite Ausrichtung (anders als im Deutschland/Europa-lastigen Ethna.). Als Konservatives Engagement kommt noch der fast nur aus Renten bestehende Ethna Global Defensiv dazu. Außerderm als (hoffentlich) wenig korrelierende Beimischung der Invesco Balanced Risk.

 

Ich möchte insbedondere bei aktiven Fonds recht wenige Positionen fahren, da man meiner Meinung nach sonst höchstwahrscheinlich nur die Durchschnittsmarktrendite minus Kosten einfährt.

 

Hat jemand Anmerkungen dazu?

 

Danke und Gruß!

 

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Weltenbummler298

nur ganz kurz, da ich gleich weg bin.

Würde keinen Sparplan Ethna aktiv und Defensiv machen-die beiden sind derzeit fast Identisch. Defensiv ne Aktienquote von 0,X % und Aktiv von 3,X %. So auch sehr ähnliche Anleihen mit drin-würde ich somit nur einen Fonds bevorzugen (wenn ethna überhaupt). Hierbei aber den Aktiv, denn er kann bis zu 50 % in aktien-der defensiv nur bis zu 10 %. In der nächsten Zeit wird auch nicht viel an der Aktienposition gemacht, so die Herren am Steuer.

Schau dir mal den Flossbach an, LU0323578657..glaub, der könnte für dich auch interessant sein.

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Investor93

Moin moin,

 

ich wünsche allen, schöne Festtage gehabt zu haben :thumbsup: So langsam gehts aber auch bei mir wieder um's "Geschäftliche" und ich würde mir gerne heute mein Depot besprechen lassen.

 

Hier der Pflichtteil:

 

1. Erfahrungen mit Geldanlagen

TG + aktive Fonds

 

2. Darstellung von bereits vorhandener Fondspositionen (ISIN angeben)

 

32% Ethna Aktiv E 764930

19% DWS Top Dividende 984811

17% Allianz Pimco Int'l Rentenfonds 847505

17% Invesco Balanced Risk Allocation A1CV2R

15% Ethna Global Defensiv A0LF5Y

 

 

3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage

0,5h / Tag

 

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten

Eher gering, zu stark sollten die Verluste nicht sein, allerdings bin ich mir natürlich des Risikos der Volatilität der einzelnen Fonds bewusst. Max. Verlust von 10-15% wäre okay.

Optionale Angaben:

 

1.Alter

22

 

2. Berufliche Situation

Student, noch 3 Jahre

3. Sparerfreibetrag ausgeschöpft?

Schön wärs ;)

Über meine Fondsanlage

1. Anlagehorizont

20-30 Jahre

 

2. Zweck der Anlage

Vermögensaufbau, bzw. Immobilienkauf später

 

3. Einmalanlage und/oder Sparplan?

Sparplan besteht auf die o.g. Fonds

4. Anlagekapital

Schlappe 6000 EUR im Depot + 125 EUR/Monat Sparplan

 

 

Kommentar:

 

Ich kann die Argumente der Passiv/ETF-Anleger gut verstehen, insbesondere ob der Leistungen der Fondsmanager und der Kosten. Dennoch möchte ich hier zunächst auf aktive Fonds setzen, da sich die Ordergebühren bei ETFs für meine kleinen Beträge wohl kaum lohnen würden. Außerdem möchte ich möglichst wenig Probleme/Arbeit mit der Steuer haben, was bei einigen ETFs wohl auch nicht gegeben ist :rolleyes:.

Den Ethna Aktiv E sehe ich als Basisinvestment an, fährt ja flexibel 50% Aktien / Renten. Mit dem Top Dividende und dem Allianz Int'l Renten hab ich noch ne 50:50 Mischung Aktien / Renten zusätzlich drin plus eine weltweite Ausrichtung (anders als im Deutschland/Europa-lastigen Ethna.). Als Konservatives Engagement kommt noch der fast nur aus Renten bestehende Ethna Global Defensiv dazu. Außerderm als (hoffentlich) wenig korrelierende Beimischung der Invesco Balanced Risk.

 

Ich möchte insbedondere bei aktiven Fonds recht wenige Positionen fahren, da man meiner Meinung nach sonst höchstwahrscheinlich nur die Durchschnittsmarktrendite minus Kosten einfährt.

 

Hat jemand Anmerkungen dazu?

 

Danke und Gruß!

 

 

Hallo Frodo, herzlich willkommen!

 

Es gibt Direktbanken, bei denen Du ETF-Sparpläne bestimmter Anbieter abschließen kannst, die keine Ordergebühren verursachen.

 

Du hast eine sehr starke Gewichtung auf Renten.

In Deiner Situation würde ich Renten nicht weiter besparen, sondern noch eine Position in Emerging Markets (Aktien) aufbauen.

Grundsätzlich hast Du aber schon gut gemischt.

Bei dem Anlagevolumen muss man natürlich auch aufpassen, sich nicht in zu viele kleine Positionen zu verzetteln.

 

Für Rentenfonds rechne ich in den nächsten Jahren mit Kursverlusten, weil früher oder später das Zinsniveau steigen muss.

 

Viele Grüße

 

Investor93

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Frodo23
· bearbeitet von Frodo23
Würde keinen Sparplan Ethna aktiv und Defensiv machen-die beiden sind derzeit fast Identisch. Defensiv ne Aktienquote von 0,X % und Aktiv von 3,X %. So auch sehr ähnliche Anleihen mit drin-würde ich somit nur einen Fonds bevorzugen (wenn ethna überhaupt). Hierbei aber den Aktiv, denn er kann bis zu 50 % in aktien-der defensiv nur bis zu 10 %. In der nächsten Zeit wird auch nicht viel an der Aktienposition gemacht, so die Herren am Steuer.

 

In Deiner Situation würde ich Renten nicht weiter besparen, sondern noch eine Position in Emerging Markets (Aktien) aufbauen.

Grundsätzlich hast Du aber schon gut gemischt.

Bei dem Anlagevolumen muss man natürlich auch aufpassen, sich nicht in zu viele kleine Positionen zu verzetteln.

 

Danke für die Antworten :D!

 

Das stimmt, der Allianz Int'l Renten und der Ethna Global Defensiv sind natürlich beides quasi Rentenfonds und ich wollte tatsächlich selbst ja grundsätzlich in wenige aktive Fonds investieren. Vielleicht als neuer Depotvorschlag einfach

 

25% Ethna Aktiv E (max 50% Aktien / Renten)

25% Top Dividende (100% Large Caps, Welt)

25% Allianz Int'l Rentenfonds (100% int'l Renten)

 

und

25% Invesco Risk Parity

 

oder

12,5% Invesco Risk Parity

12,5% EM

 

...und dann immer Top Dividende und Allianz rebalancen?

 

EM wäre natürlich ne Idee, da der Top Dividende dort nicht so stark drinsteckt. Kennt jemand nen eher konservativen bzw. Dividenden- bzw. Nicht-Zykliker EM Aktienfonds, den er mir empfehlen könnte? Möglichst ausschüttend?

Small und Mid Caps wären bei mir auch noch unterrepräsentiert... hm. Möglichst einfach soll es sein...

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Fondsanleger1966

Hallo Frodo, willkommen im Forum!

 

Dein letzter Depotvorschlag ist vermutlich aggressiver, als es Deine Verlusttoleranz zulässt. Allein der DWS Top Dividende hat von Okt 2007 bis März 2009 ungefähr 40% verloren. Das wäre durchgerechnet ein Depotverlust von 10%, obwohl der Fonds nur unterdurchschnittlich verlor. Für einen EM-Aktienfonds wäre daher kein Platz mehr im Depot, und auch mit den anderen Fonds wird es knapp werden.

 

Wenn die Zinsen deutlich steigen und daraufhin sowohl Aktien als auch Anleihen einbrechen sollten (wie z.B. 1994), könnte der Verlust im Depot die Marke von 15% deutlich überschreiten, weil der Allianz Rf einen heißen Reifen mit langen Laufzeiten fährt (effektive Duration 6,7 Jahre per 30.11.2011), der Invesco laut seiner Präsentation ebenfalls und der Ethna massiv in Kreditrisiken investiert ist.

 

Die Verlusttoleranz sollte daher für das Depot eher bei ca 25% liegen, besser noch etwas höher. Wenn also ein Viertel des Geldes weg ist, solltest Du noch immer am Investment festhalten, und das notfalls auch über viele Jahre. Und das Tagesgeldguthaben sollte derart bemessen sein, dass Du alle erwarteten und unerwarteten Ausgaben der nächsten Jahre gut betreiten kannst - inkl. einer vielleicht jahrelangen Suche nach einem Job nach dem Studienabschluss.

 

Ansonsten noch ein paar kurze Anmerkungen:

- Mir ist der Grund für den Allianz Rf nicht ganz klar. Der Fonds schwankt sehr stark, hat lange Durststrecken hinter sich (Herbst 2005 bis Frühjahr 2008) und investiert nur spärlich in Währungen wie die Norwegische Krone. Warum nicht stattdessen z.B. den Templeton Global Bond. Staatsanleihen der klassischen Währungen sind ja auch schon über den Invesco im Depot vertreten - und zwar gehebelt.

- Eine Aufteilung in Ethna-Global und Ethna-Aktiv macht prinzipiell Sinn, weil der Global günstiger ist und außerdem weltweit anlegt.

- Man kann darauf angesichts des Depotvolumens natürlich aus praktischen Gründen verzichten, aber stellt sich dann nicht auch die Frage nach der Sinnhaftigkeit eines manuellen Rebalancierens?

- Und ist der Gedanke an Mid- und Smallcaps dann nicht auch aus praktischen Gründen obsolet?

- zu Deiner Aussage: "Ich möchte insbesondere bei aktiven Fonds recht wenige Positionen fahren, da man meiner Meinung nach sonst höchstwahrscheinlich nur die Durchschnittsmarktrendite minus Kosten einfährt": Wenn man die Outperformer trifft, ist das nicht der Fall. Und es dürfte mehr als drei oder vier Outperformer geben. Wenn man sich aber nicht sicher ist, ob man die Outperformer trifft, dann ist die Konzentration auf nur drei oder vier aktive Manager ein ganz schön großes zusätzliches Risiko im Depot (Stichwort Managerrisiko).

 

Gutes Gelingen!

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CHX

- Eine Aufteilung in Ethna-Global und Ethna-Aktiv macht prinzipiell Sinn, weil der Global günstiger ist und außerdem weltweit anlegt.

 

Das Anlageuniversum erstreckt sich bei beiden Fonds auf Länder der OECD, so viel ich weiß.

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Frodo23

Guten Morgen,

 

danke für die weiteren Antworten!

 

Dein letzter Depotvorschlag ist vermutlich aggressiver, als es Deine Verlusttoleranz zulässt. Allein der DWS Top Dividende hat von Okt 2007 bis März 2009 ungefähr 40% verloren. Das wäre durchgerechnet ein Depotverlust von 10%, obwohl der Fonds nur unterdurchschnittlich verlor. Für einen EM-Aktienfonds wäre daher kein Platz mehr im Depot

 

Alles klar, dann ist der EM wieder raus, würd ich sagen... der Top Dividende hat laut Morningstar immerhin auch ein bisschen "Asien" mit drin, dann soll er der Einfachheit halber genügen.

 

Wenn die Zinsen deutlich steigen und daraufhin sowohl Aktien als auch Anleihen einbrechen sollten (wie z.B. 1994), könnte der Verlust im Depot die Marke von 15% deutlich überschreiten, weil der Allianz Rf einen heißen Reifen mit langen Laufzeiten fährt (effektive Duration 6,7 Jahre per 30.11.2011), der Invesco laut seiner Präsentation ebenfalls und der Ethna massiv in Kreditrisiken investiert ist.

 

Was kann man dagegen tun? Welche Assetklasse stieg in diesem Fall? Bisher habe ich ja tatsächlich fast ausschließlich Aktien und Renten im Depot, sollte ich da noch etwas anderes beimischen?

 

Mir ist der Grund für den Allianz Rf nicht ganz klar. Der Fonds schwankt sehr stark, hat lange Durststrecken hinter sich (Herbst 2005 bis Frühjahr 2008) und investiert nur spärlich in Währungen wie die Norwegische Krone. Warum nicht stattdessen z.B. den Templeton Global Bond.

Tatsächlich war dies eher ein "Zufallsfund". Der Fonds sprang mir ins Auge, weil er eben international in Renten investiert und inländisch/ausschüttend ist. Ich habe mal "Templeton Global Bond" bei meinem Broker eingegeben und finde nun jede Menge verschiedene Fonds, deren Chartverläufe allerdings insgesamt ruhiger bzw. weniger volatil verlaufen als der Allianz. Kannst du mir sagen, welcher der zig Fonds nun die bevorzugte Kleinanlegerauflage ist, wenn möglich ausschüttend?

 

Wenn man sich aber nicht sicher ist, ob man die Outperformer trifft, dann ist die Konzentration auf nur drei oder vier aktive Manager ein ganz schön großes zusätzliches Risiko im Depot

Dies erscheint mir auch logisch - nur, was soll ich mit meinen 6000 EUR da groß reißen? Wirklich viele verschiedene Positionen sind da nicht drin ;)

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Frodo23

So, hab mal ein wenig selbst gesucht und den TEMPLETON GLOBAL BOND FUND A (MDIS) EUR und TEMPLETON GLOBAL BOND FUND A (YDIS) EUR ausgemacht... MDIS und YDIS müssten doch monatliche bzw. jährliche Ausschüttung bedeuten, oder? Im Chartvergleich mit dem Allianz Int'l Rentenfonds, den ich bisher habe, macht der Templeton echt ne gute Figur!

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Fondsanleger1966
· bearbeitet von Fondsanleger1966
MDIS und YDIS müssten doch monatliche bzw. jährliche Ausschüttung bedeuten, oder?

jepp! MDIS = Monatlich = 12 Wiederanlagen p.a = viel Post

 

Und weiterer Zusatz H1 = Hedged = abgesicherte Währung -> für Anleger, die einen stärkeren Euro erwarten.

 

Wenn die Zinsen deutlich steigen und daraufhin sowohl Aktien als auch Anleihen einbrechen sollten (wie z.B. 1994), könnte der Verlust im Depot die Marke von 15% deutlich überschreiten, weil der Allianz Rf einen heißen Reifen mit langen Laufzeiten fährt (effektive Duration 6,7 Jahre per 30.11.2011), der Invesco laut seiner Präsentation ebenfalls und der Ethna massiv in Kreditrisiken investiert ist.

Was kann man dagegen tun? Welche Assetklasse stieg in diesem Fall? Bisher habe ich ja tatsächlich fast ausschließlich Aktien und Renten im Depot, sollte ich da noch etwas anderes beimischen?

 

Wenn man sich aber nicht sicher ist, ob man die Outperformer trifft, dann ist die Konzentration auf nur drei oder vier aktive Manager ein ganz schön großes zusätzliches Risiko im Depot

Dies erscheint mir auch logisch - nur, was soll ich mit meinen 6000 EUR da groß reißen? Wirklich viele verschiedene Positionen sind da nicht drin ;)

 

Es ging mir um die Sensibilisierung für das Risiko, das Du eingehen willst, da Du dankenswerterweise Deine Verlusttoleranz konkret beziffert hast und diese eine vorsichtigere Anlagestrategie nahelegt.

 

Wie Du das Spannungverhältnis auflösen solltest, kann ich Dir nicht sagen, da ich die Gesamtumstände nicht kenne (Höhe des Tagesgeldes, tatsächliche Risikobereitschaft, familiärer Rückhalt usw). Das müsstest Du Dir selbst erarbeiten.

 

Ich kann nur sagen, dass ich während meiner Studien nicht an Kapitalmarktprodukte gedacht habe, weil ich nicht absehen konnte, wann die erste richtige Kohle fließt und in welcher Form das sein wird. Deshalb lag bei mir alles auf bonifizierten Sparbüchern (damals allerdings noch zu anderen Konditionen). Und tatsächlich habe ich an mein erstes Diplom noch ein zweites rangehängt (2 Jahre Ergänzungsstudium), das mir ganz neue Türen geöffnet hat. Und daran eine weitere Ausbildung on the Job (sehr hochwertig, aber nur mäßig bezahlt), die mich jedoch richtig nach oben gepusht hat. Solche Chancen sollte man sich nicht durch Risikoanlagen verbauen, deren Verluste einen vielleicht daran hindern, ein tolles, schlecht bezahltes Praktikum anzunehmen, ein (zusätzliches) Auslandssemester an einer guten Uni zu absolvieren etc.

 

Sprich: Die Investition ins eigene Human Capital kann in Deiner Lebensphase eine langfristige Rendite bringen, die möglicherweise das hundertfache oder tausendfache der paar Euro ausmachen, die Du über die 6.000-Euro-Fondsanlage gegenüber einer soliden Zinsanlage erzielen kannst.

 

P.S. Der Templeton hatte in den vergangenen Jahren einen guten Lauf. Davor sah es bei weitem nicht so gut aus. Daher die Ergebnisse der vergangenen Jahre bitte nicht in die Zukunft fortschreiben! Und selbst zusammen mit den guten Jahren hat der Fonds nur knapp das Ergebnis deutscher Bundesanleihen gebracht bei einem höheren Risiko: http://www.fondsweb....20-DE0006289465 (was aber auch nicht bedeutet, dass ich damit deutsche Bundesanleihen auf dem derzeitigen Niveau empfehle!).

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