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peter5000

Deka Garantie Fonds wurde mir nach Laufzeit mit Verlust ausgezahlt?

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peter5000

Hallo ich brauch mal euer Fachwissen!! Es handelt sich um den Deka World Grant Plus 10/2011 WKN: DK0A0P

Und zwar habe ich im Jahre 2005 einen Garantie Fond von der Deka erworben (leider) und jezt im Oktober war die Auszahlung. Nun ist es so das es sich um einen Theausierenden Fond handelt wo die erwirtschafteten Erträge (Jährlich) immer wieder automatisch in den Fond einfließen und so angeblich (was nicht passiert ist) den Fond Wert erhöhen also den Anteilewert. Diese Erträge über die ganzen Jahre haben jetzt dazu geführt das diese als Summe versteuert wurden bei der Auszahlung und dadurch habe ich nicht mal meine Angelegte Summe wieder bekommen obwohl diese Garantiert war? Was kann ich tun ist das richtig so? Ich kann doch keine Abgeltungssteuer abgezogen bekommen obwohl ich keinen Gewinn erwirtschaftet habe sondern so jetzt einen Verlust und das nach fast 6 Jahren . Die angeblichen Erträge die da versteuert wurden davon habe ich selber doch garnichts bekommen die haben sich in Luft aufgelöst weil der Fond nicht gut gelaufen ist (wie alles von der Deka).

 

Vielen Dank für die Antworten

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peter5000

Warum antwortet mir den keiner??? sad.gif

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mipla
· bearbeitet von mipla

lt. Fondsrechner solltes du sogar etwas im Plus sein wenn du den Fonds seit (2005 )Auflage hattest (selbst mit vollen AA)

 

Evtl. könnte es sein dass du Steuern gezahlt hast, weil es sich um einen ausländischen Thesaurierer handelt??

 

Da gibt es aber hier Experten die können dir das beantworten.

 

Sonst frag doch einfach mal die Deka,

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holzhacker
· bearbeitet von holzhacker

Warum antwortet mir den keiner??? sad.gif

Hmmmm.... du hast dich vor 30 Minuten registriert, deinen Beitrag vor knapp 20 Minuten geschrieben und beschwerst dich jetzt schon das keiner antwortet?

 

Naja, nun gut. Bei deinem Fonds handelt es sich um einen ausländisch thesaurierenden Fonds. Dieses Thema ist hier im Forum schon desöfteren durchgekaut worden.

 

Und ja, dass die thesaurierten Erträge versteuert werden müssen ist richtig. Die aufgelaufenen Erträge werden von der depotführenden Bank beim Verkauf des Fonds (bzw. bei dessen Fälligkeit) versteuert und es wird somit Abgeltungssteuer einbehalten, sofern der Sparerfreibetrag bereits überschritten worden ist.

 

Korrekterweise hättest du diese Erträge jedoch schon in den Vorjahren über deine Steuererklärung versteuern müssen. Falls dem so ist, kannst du dir die bereits versteuerten Erträge mit der nächsten Steuererklärung zurückholen. Das geht aber natürlich nur, falls du die Beträge in den Vorjahren in der Steuererklärung angegeben hast (in den letzten Jahren z.B. in Zeile 15 der Anlage KAP). Hast du keine Steuererklärung gemacht bzw. die Erträge der Vorjahre nicht versteuert kannst du auch nichts zurückfordern...

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Adun

Nun ist es so das es sich um einen Theausierenden Fond handelt wo die erwirtschafteten Erträge (Jährlich) immer wieder automatisch in den Fond einfließen und so angeblich (was nicht passiert ist) den Fond Wert erhöhen also den Anteilewert.

Nein, das ist ein falsches Verständnis. Eine Thesaurierung ist einfach nur eine steuerliche Fiktion. Der Anteilswert wird dabei nirgends erhöht, noch fließt etwas ein. Es wird nur gesagt: Du musst so-und-soviele Steuern zahlen. Am besten versteht man es, wenn man es mit einer einer Ausschüttung vergleicht: Bei der Ausschüttung erhälst Du einen gewissen Betrag pro Anteil ausgezahlt, gleichzeitig sinkt der Anteilspreis um diesen Betrag. Thesaurierung ist einfach nur die Abwesenheit von Ausschüttung, zusammen mit der steuerlichen Regel, dass Du angefallene Erträge auch dann versteuern musst, auch wenn sie nicht ausgeschüttet wurden.

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ghost_69
· bearbeitet von ghost_69

Hallo Peter5000

 

Mal langsam an, Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden.

 

Zu Deinem Fonds:

 

Deka-WorldGarant Plus 10/2011

 

Anlageziel ist die Beteiligung des Anlegers an der Entwicklung der Aktienmärkte in Euroland, USA und Japan während der sechsjährigen Laufzeit, wobei sich die Partizipation auf die durchschnittliche Performance eines Aktienindexkorbs an Quartalsstichtagen während der Laufzeit bezieht. Der Anleger partizipiert dabei sowohl bei positivem als auch bei negativem Performancesaldo des Indexkorbs über die Laufzeit mit einer positiven Wertentwicklung. Am Laufzeitende (31. Oktober 2011) gilt eine Kapitalgarantie in Höhe des Erstausgabepreises abzüglich Ausgabeaufschlag oder Verkaufsprovision in Höhe von 3,5 Prozent. Die Zeichnungsfrist für diesen Fonds ist abgelaufen, daher können keine Anteile mehr erworben werden.

 

Kosten/Konditionen

Ausgabeaufschlag 3,50%

Verwaltungsvergütung1 0,80%

Kostenpauschale p.a.2 0,15%

Laufende Kosten3 0,98%

 

Schaue Dir mal die Kosten an !

 

1 Die Verwaltungsvergütung enthält bei in Deutschland aufgelegten Fonds eine Vertriebsprovision.

2 Die Pauschale umfasst die Depotbankgebühr und sonstige Kosten & Gebühren, die in die Kostenpauschale einbezogen werden

3 Gesamtkosten in Prozent des durchschnittlichen Fondsvolumens eines Geschäftsjahres. Die laufenden Kosten enthalten alle im Zusammenhang mit der Fondsverwaltung anfallenden Kosten mit Ausnahme der Transaktionskosten und einer gegebenenfalls anfallenden erfolgsbezogenen Vergütung. Die hier angegebenen laufenden Kosten fielen im letzten Geschäftsjahr des Fonds an, das im Oktober 2010 endete.

 

Auch ist die Wertentwicklung sehr bescheiden

und die von der Spaßkasse geben diese auch noch Brutto wieder:

 

Brutto-Wertentwicklung (in %)

Zeitraum Fonds

laufendes Jahr 1,07

1 Monat 0,34

6 Monate 1,56

1 Jahr 0,70

3 Jahre 5,20

5 Jahre 3,97

 

post-3119-0-74175600-1320508184_thumb.jpg

 

Trotz Garantie ist der Fonds im Jahr 2008 ganz schön eingebrochen.

 

Schaue Dir die Wertentwicklung von Anfang bis Ende an

und dazu ein Vergleich mit Festgeld zu nur 3%

was keine Kosten verursacht !

 

post-3119-0-21046800-1320508347_thumb.jpg

 

Übrigens der Fonds ist von der Ertragsverwendung - Thesaurierung.

 

Ghost_69 :-

 

 

PS: Vertraue nie einem DEKA Spaßkassen Verkäufer !

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Fondsanleger1966
· bearbeitet von Fondsanleger1966

Ergänzend zu dem bereits Geschriebenen: Der Fonds ist faktisch ein Rentenfonds mit einer kleinen Beimischung an Derivaten auf Aktienindizes. Bei Auflösung des Fonds betrug deren Anteil knapp 4% des Fondsvolumens (siehe: https://www.deka.de/...dsSearch.shtml# und dort den Link zum Jahresbericht).

 

Für die Besteuerung gilt noch das alte Recht, da Kauf in 2005. Daraus folgt (EDIT: sofern der Fonds nicht unter den Sonderfall der Finanzinnovation fällt!):

 

a ) Die Zinsen sind steuerpflichtig. Du kannst Sie aber gegen Deinen Sparerpauschbetrag gegenrechnen, sofern Du diesen noch nicht ausgeschöpft hast. Dafür musst Du die thesaurierten Kapitalerträge jährlich über die Anlage KAP angeben (zusammen mit allen anderen Kapitalerträgen) und mit der Steuererklärung beim Finanzamt einreichen. Sofern Du das gemacht hast, kannst Du den Steuerabzug für den kumulierten Ertrag in der Steuererklärung für 2010 korrigieren.

 

b ) Die Kursveränderung bleibt dagegen nach dem alten Recht unberücksichtigt, weil zwischen Kauf und Auslösung mehr als 1 Jahr liegen.

 

Die Garantie dürfte sich bei diesem Produkt nur auf den Anteilswert nach Abzug des Ausgabeaufschlages und vor Berechnung der Steuern bezogen haben.

 

Da Dir dies - ähnlich wie die komplizierte Besteuerung - offensichtlich nicht bewusst war, könntest Du versuchen, einen Beratungsfehler geltend zu machen. Da stellt sich aber die Frage nach den Erfolgsaussichten. Du müsstest nachweisen, dass Du für dieses Produkt nicht qualifiziert warst oder dass Du mit falschen Aussagen in dieses Produkt gelockt wurdest.

 

Der Nachweis fällt erfahrungsgemäß schwer. Wenn Du nicht ein bedeutender Kunde der Sparkasse bist, wirst Du vermutlich auch in einem Gespräch mit dem leiter der Geschäftsstelle nichts erreichen.

 

Daher wird sich der Aufwand vermutlich nicht lohnen.

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Raccoon
· bearbeitet von Raccoon

Nein, das ist ein falsches Verständnis. Eine Thesaurierung ist einfach nur eine steuerliche Fiktion. Der Anteilswert wird dabei nirgends erhöht, noch fließt etwas ein.

Das stimmt schon, wenn ein Fonds z.B. festverzinsliche Wertpapiere u.ae. enthaelt. Was der Fonds auch zu mindestens (!) 51% getan hat.

Allerdings heisst es nicht, dass der Fonds durch die (Zins)Zufluesse am Ende unbedingt im Plus stehen muss.

 

Schaue Dir mal die Kosten an !

 

1 Die Verwaltungsvergütung enthält bei in Deutschland aufgelegten Fonds eine Vertriebsprovision.

2 Die Pauschale umfasst die Depotbankgebühr und sonstige Kosten & Gebühren, die in die Kostenpauschale einbezogen werden

3 Gesamtkosten in Prozent des durchschnittlichen Fondsvolumens eines Geschäftsjahres. Die laufenden Kosten enthalten alle im Zusammenhang mit der Fondsverwaltung anfallenden Kosten mit Ausnahme der Transaktionskosten und einer gegebenenfalls anfallenden erfolgsbezogenen Vergütung. Die hier angegebenen laufenden Kosten fielen im letzten Geschäftsjahr des Fonds an, das im Oktober 2010 endete.

Die Kosten sind vollkommen egal, denn der Rueckzahlpreis eines Anteils entspricht dem Ausgabepreis (abzgl. AA und Steuern), garantiert.

Typischerweise werden die Kosten durch eine festverzinslichen Anteil (Nullkupon Anleihe o.ae.) ausgeglichen.

 

Trotz Garantie ist der Fonds im Jahr 2008 ganz schön eingebrochen.

Die Garantie greift nur am Ende der Laufzeit, nicht zwischendurch, von daher kann es somit auch zu Kurseinbruechen kommen.

 

Schaue Dir die Wertentwicklung von Anfang bis Ende an

und dazu ein Vergleich mit Festgeld zu nur 3%

was keine Kosten verursacht !

Das nuetzt dem OP jetzt wenig. Im Vergleich zum Festgeld hatte er aber die Chance auch einen Mehrgewinn *). Wie so oft ist man nachher immer schlauer. ;)

 

*) Was allerdings nicht heisst, dass ich was von Garantiefonds halte; zu dem Thema gibt es soweit ich mit erinnern kann auch einige Threads, u.a. wie man sowas selber bauen kann.

 

Die Garantie dürfte sich bei diesem Produkt nur auf den Anteilswert nach Abzug des Ausgabeaufschlages und vor Berechnung der Steuern bezogen haben.

Genau so ist es.

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