RandomWalker Oktober 24, 2011 Während die Zahl der klassischen Indexfonds bei Fondsanbietern wie Fondssupermarkt eher zurück gehen steigt die Zahl der börsengehandelten Indexfonds (ETFs) sprunghaft an. Umso verwunderlicher, da die meisten klassischen Indexfonds wie der Fidelity Euro Stoxx 50 (WKN: 986328) meist nur ein paar Jahre bestehen und dann wegen schlechter Performance eingestellt werden. Und wieso müssen ETFs überhaupt an der Börse gehandelt werden? DBX und co. wäre es doch sicherlich ebensogut möglich ihre Produkte bei einem klassischen Fondsanbieter zu platzieren? Somal dies sehr im Sinne der KAG wäre da man damit deutlich mehr Kunden bekommen würde. Warum also müssen ETF so unbedingt an der Börse gehandelt werden? Welche rechtlichen Vorteile hat ein Anbieter, wenn er seine Produkte direkt an den Börsen anbietet? Wäre es einem Aktienfonds ebenfalls erlaubt 10% seines Fondsvolumens in SWAPs zu investieren oder in Aktien zu gehen die gar nichts mit dem Anlageuniversum des Fonds zu tun haben (Bspw. japanische Aktien im ETFlab DAX ETF)? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Anleger Klein Oktober 24, 2011 Und wieso müssen ETFs überhaupt an der Börse gehandelt werden? DBX und co. wäre es doch sicherlich ebensogut möglich ihre Produkte bei einem klassischen Fondsanbieter zu platzieren? Somal dies sehr im Sinne der KAG wäre da man damit deutlich mehr Kunden bekommen würde. Das wäre wohl nicht im Sinne der KAG - warum einen ETF auf den Dax verkaufen, wenn ich dem Kunden auch einen aktiven Deutschlandfonds mit 5% AA und 2% TER verkaufen kann? Viele "normale" Fonds, die i.d.R. via KAG ausgegeben/zurückgenommen werden können ebenfalls an der Börse gehandelt werden, siehe u.a. geschlossene offene Immobilienfonds. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Raccoon Oktober 24, 2011 Während die Zahl der klassischen Indexfonds bei Fondsanbietern wie Fondssupermarkt eher zurück gehen steigt die Zahl der börsengehandelten Indexfonds (ETFs) sprunghaft an. Umso verwunderlicher, da die meisten klassischen Indexfonds wie der Fidelity Euro Stoxx 50 (WKN: 986328) meist nur ein paar Jahre bestehen und dann wegen schlechter Performance eingestellt werden. Wegen schlechter Performance oder eher weil sich daran nichts verdienen laesst? Irgendwann merkt auch der duemmste Anleger, dass die Verwaltungskosten bei einem Indexfonds eine Underperformance garantieren und ihr Geld abziehen, so dass sich der Aufwand fuer die KAG nicht mehr lohnt. (Das die Performance "schlecht" ist wird die KAG wohl wissen, aber wenn sich damit Geld verdienen liesse, wuerden sie den Fonds bestimmt nicht zumachen.) Und wieso müssen ETFs überhaupt an der Börse gehandelt werden? Weil es sonst kein ETF waere (Exchange Traded Fund = Boersengehandelter Fonds). Ich schlage vor, dass du dich mal etwas genauer ueber ETFs informierst, dann siehst du schnell, dass sich diese von normalen Fonds auch andersweitig unterscheiden (z.B. durch den Creation & Redemption Prozess). DBX und co. wäre es doch sicherlich ebensogut möglich ihre Produkte bei einem klassischen Fondsanbieter zu platzieren? Somal dies sehr im Sinne der KAG wäre da man damit deutlich mehr Kunden bekommen würde. Kann man bei ebase oder der Augsburger Aktienbank keine ETFs mehr kaufen? Auch nicht mehr im Direkthandel bei einigen Brokern? Gibt es bei keine ETF Sparplaene mehr bei maxblue? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
vanity Oktober 24, 2011 ... oder in Aktien zu gehen die gar nichts mit dem Anlageuniversum des Fonds zu tun haben (Bspw. japanische Aktien im ETFlab DAX ETF)? Ich habe jetzt lange suchen müssen, aber es gibt tatsächlich Aktien-ETF von ETFLab, die japanische Aktien im Körbchen haben, nämlich die mit WKN ETFL30 ETFL10 ETFL31 Und es gibt sogar einen, der nicht die Aktien hält, von denen man meinen könnte, dass er sie halten sollte - nämlich den mit der WKN ETFL34. Aber dafür hat der wenigstens mehrheitlich DAX-Werte im Bestand (die lassen sich wohl besser verleihen). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag