seventh_son Oktober 13, 2011 Hallo, ich habe u.a. ein Depot bei der Union Investment. Dort wird für jeden Fonds der aktuelle Gewinn/Verlust ausgewiesen, in dem der Einstandswert mit dem Depotwert verrechnet wird. Verkauft man einen Fonds, wird der Einstandswert um den Prozentsatz gekürzt, der der Anzahl der verkauften Anteile am Gesamtanteilsbesitz entspricht. So weit so gut. Nun habe ich einen Fonds verkauft, der mit ca. 5 Euro im Plus war laut dieser Ansicht, also Depotwert - Einstandswert = 5 Euro. Nach dem Verkauf wurde noch ein Gewinn von ca. 1 Euro angezeigt (Reduzierung der Anteile um ca. 80%). In der Abrechnung wird mir aber ein Veräußerungsverlust von 35 Euro ausgewiesen, was mir auch logisch erscheint, denn die meisten der verkauften Anteile habe ich zu einem höheren Kurswert eingekauft. Ich verstehe aber die Diskrepanz in den Angaben nicht. Verglichen mit dem Einstandswert habe ich ja anscheinend keinen Verlust gemacht. Kann sich da jemand einen Reim drauf machen? Kommt das evtl. dadurch zu Stande, dass der Einstandswert bei einem Verkauf nicht nach dem FIFO-Prinzip gekürzt wird, sondern ein prozentualer Abschlag über alle Anteile passiert, die ja zu verschiedenen Zeitpunkten gekauft wurden? Danke schonmal. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Adun Oktober 13, 2011 In der Abrechnung wird mir aber ein Veräußerungsverlust von 35 Euro ausgewiesen Handelt es sich dabei vielleicht um den steuerlichen Veräußerungsverlust? Der errechnet sich nämlich nach einer sehr komplizierten Formel, bei der auch ein Fonds, der mit Kursgewinn verkauft wurde, einen Verlust erzeugen kann. Wenn Du nämlich einen Fonds zum Preis von 100 kaufst und nach einem Jahr werden Erträge in der Höhe von 10 thesauriert, und Du verkaufst danach für 100, dann erzielst Du wirtschaftlich zwar keinen Verlust, aber steuerlich hast Du (ohne berücksichtigung weiterer Faktoren) beim Verkauf einen Verlust von 10 erzielt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag