boll August 25, 2011 Hier muss es doch irgendwo einen Leitfaden für blutige Anfänger geben oder irgendwo im Netz? DiBa: https://www.ing-diba.de/kundenservice/banking-und-brokerage/internetbanking/ Dort auf "Guided Tour" klicken comdirect Demokonto: http://www.comdirect.de/pbl/cms/cms/onlinedemo/pages/onlinedemo_index.html Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Antonia August 25, 2011 @Helmut12343 Mir erging es ähnlich wie dir. Ich hatte ein Depot mit gemischten Anlagen bei der Bank. Ich habe mir das nie angeschaut, Finanzanlagen waren für mich ein Buch mit 7Siegeln und sobald mir jemand etwas dazu erklärte, wurde ich fürchterlich müde. Ich habe 2006 dann bemerkt, dass die Rendite doch sehr sehr schwach war. Und dann habe ich es selbst in die Hand genommen. Das Interesse kommt mit dem Tun. Ein Depot bei einer Direktbank ist ganz einfach zu eröffnen, du kannst dort anrufen und es wird dir alles erklärt. Und dann kaufst du einfach Aktien oder Aktienkörbe(ETFs) oder Anleihen. Diese Aktien sind dann in deinem Depot - und wenn du willst, verkaufst du sie wieder. Jedesmal nur ungefähr ein Klick - Leichter als Schuhe kaufen. Wenn du bei deinem Aktienanteil von gut 20% bleiben willst, also ca. 20000, dann lohnt sich keine große Aufteilung. Kauf dir z.B. einen DAX-ETF oder einige solide Aktien. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Helmut12343 August 25, 2011 Also das Schwierige ist das Raussuchen des Produkts. Jedoch gibt es hier jede Menge Threads und kompetente User, die im Thema stecken. Wo sucht man sich das denn raus? Was ein Orderfenster ist, wird er sehen, sobald er sein Depot eröffnet hat. Und so ein Depot eröffnen geht nicht bei der Sparkasse? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
boll August 25, 2011 Wo sucht man sich das denn raus? http://www.smarter-i...fs_alle_xtf.php http://www.etfexplorer.com/de/indices Aber ein Tipp (neben den emfpehlenswerten Stickys = wichtige Beiträge, welche ganz oben angepinnt sind) zum Einlesen: http://www.wertpapie...ischung-machts/ Und so ein Depot eröffnen geht nicht bei der Sparkasse? S-Broker Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Anleger Klein August 25, 2011 · bearbeitet August 25, 2011 von Anleger Klein Und so ein Depot eröffnen geht nicht bei der Sparkasse? Geht, aber auf die Gebühren aufpassen. Meinst du damit, Orders direkt am Schalter aufzugeben? Sehr teuer und nicht unbedingt empfehlenswert - das ganze online zu erledigen ist auch nicht schwerer als das Forum hier zu bedienen. Eine gute Übersicht über Broker, deren Leistungen und Gebühren findest du auf www.modern-banking.de Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
vanity August 25, 2011 Und so ein Depot eröffnen geht nicht bei der Sparkasse? Geht auch bei der Sparkasse! Achte aber auf die Gebühren für Depotführung und Transaktionen und gleiche sie mit dem voraussichtlichen Anlageverhalten ab (bei wenig Transaktion nimmt naturgemäß die Bedeutung dieser Kosten ab). Vermutlich wirst du gegenüber einer Direktbank einen gewissen Aufschlag zahlen, du musst überlegen, ob dir das das wert ist. Beratungsversuche kann man abwehren. Wie die Kollegen vorher schon geschrieben haben: Bei wenig Interesse für das Finanzgedöns (wofür ich Verständnis habe und genug Leute kenne, denen das genauso geht), solltest du die Optimierung über die Kostenstruktur betreiben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Helmut12343 August 25, 2011 Wie die Kollegen vorher schon geschrieben haben: Bei wenig Interesse für das Finanzgedöns (wofür ich Verständnis habe und genug Leute kenne, denen das genauso geht), solltest du die Optimierung über die Kostenstruktur betreiben. Also sowas wie Deka oder Sauren oder was meinst du? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
LagarMat August 25, 2011 Wie die Kollegen vorher schon geschrieben haben: Bei wenig Interesse für das Finanzgedöns (wofür ich Verständnis habe und genug Leute kenne, denen das genauso geht), solltest du die Optimierung über die Kostenstruktur betreiben. Also sowas wie Deka oder Sauren oder was meinst du? Nein. Ich denke er meint kostengünstige Sachen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
boll August 25, 2011 Also sowas wie Deka oder Sauren oder was meinst du? Ich denke, es geht darum, die Depotgebühren, Orderkosten und fondsinterne Kosten (TER) zu reduzieren/ minimieren. Damit steigerst du ohne viel Aufwand deine Rendite. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
LagarMat August 25, 2011 das ganze online zu erledigen ist auch nicht schwerer als das Forum hier zu bedienen. Und geht auch viel schneller. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
RichyRich August 25, 2011 · bearbeitet August 25, 2011 von RichyRich Also sowas wie Deka oder Sauren oder was meinst du? Er meint dass hier:lpj25 gibt sehr gute Hinweise über passives Investment mittels ETF und anderen Unbekannten Helmut bitte einlesen, dann wieder in diesen Thread kommen und fragen dazu stellen. Um an Deka, Sparkasse, Sauren und anderen Konsorten vorbei zu kommen, muss man sich selbst einlesen. Kann verstehen dass Dich das Thema nicht interessiert. Aber bei 100000,- € würde mich es a) interessieren, b ) würde ich niemanden etwas davon abgeben (Kosten, Provision), c ) ich würde mit mehr als 1 % mehr draus machen und mich jeden Monat freuen, dass alles klappt wie geschmiert. Nein er meint nicht Deka oder Sauren, er meint die Direktdepotbank der Sparkasse: sbroker.de ( nein die ist nicht zu empfehlen wg. der Kosten - hat er auch nicht empfohlen - bitte weiterlesen) solltest du die Optimierung über die Kostenstruktur betreiben. Er meint nicht sbroker, Deka oder Sauren, er meint passives (kostengünstiges) Investment einem aktiven (vermögensverwaltenden) Investment vorzuziehen. Alles weitere siehe o. g. Link: Deine Hausaufgaben: Was sind ETF - was ist passives Investment, Wie bilde ich mir ein Portfolio. Bei Fragen sind wir jederzeit für Dich da. Und zum Thema jetzt verkaufen / jetzt kaufen: Solange Du selber nicht weißt wie Du vorgehen solltest, kann Dir egal sein ob die Börse gerade fällt oder steigt. Man könnte Dir aber raten, da Du mit 1 % nicht zufrieden bist, jenseits von allen steuerlichen u. a. Nachteilen, erstmal alles zu verkaufen und das Geld sicher auf dem Giro zu haben. Aber das ist Deine Entscheidung. Wenn Du meinst, Du könntest es wirklich selbst in die Hand nehmen und bist bereit etwas mehr Anlernzeit auf Dich zunehmen, dann könnte dies der richtige Schritt sein. Du kannst uns ja mit Fragen bohren ala "wie handele ich denn jetzt Wertpapiere über eine Depotbank im Internet", aber Du musst Dich nebenbei einlesen, sonst können wir Dir noch so viele Tipps geben. Fang mit dem Link oben an. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Helmut12343 August 26, 2011 Ja, ihr habt Recht, ich muß mich erstmal damit beschäftigen und komme in ein paar Wochen wieder zu euch Habe noch eine Frage: Im Prospekt von Sauren steht: Portfoliostruktur: Fondsdaten zum 31.12.2010: Aufgabeaufschlag: 3% Fondsmanagementvergütung: 0,45% p.a. Vertriebsstellenvergütung : 0,35% p.a. Bei der Vertriebsstellenvergütung steht am Ende ein kleiner Hinweis, daß Bestandspflegeprovisionen der Zielfonds dem jeweiligen Teilfondsvermögen zufließen. Was heißt das jetzt genau?? Das ist einmalig 3% von der Anlegesumme zahle und dann jährlich 0,8% von der Anlegesumme an Gebühren? Oder 0,45% ? Danke Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
west263 August 26, 2011 Du zahlst einmalig die 3% Ausgabeaufschläge,Fondsmanagementvergütung: 0,45% p.a. und Vertriebsstellenvergütung : 0,35% p.a.wird aus dem Fondsvermögen bezahlt. Indirekt zahlst Du es also doch,weil Du weniger Rendite hast. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Helmut12343 August 26, 2011 Du zahlst einmalig die 3% Ausgabeaufschläge,Fondsmanagementvergütung: 0,45% p.a. und Vertriebsstellenvergütung : 0,35% p.a.wird aus dem Fondsvermögen bezahlt. Indirekt zahlst Du es also doch,weil Du weniger Rendite hast. Aber nachdem ich den Finanzberater über die Kosten gefragt habe, hat er gesagt, daß das 0,45% kostet. Der muß es doch eigentlich wissen. Von den 3% hat er nichts gesagt, wohl vergessen. Bist du dir sicher? Das wären dann ja 0,80% Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
boll August 26, 2011 · bearbeitet August 26, 2011 von boll Aufgabeaufschlag: 3% Fondsmanagementvergütung: 0,45% p.a. Vertriebsstellenvergütung : 0,35% p.a. Bei der Vertriebsstellenvergütung steht am Ende ein kleiner Hinweis, daß Bestandspflegeprovisionen der Zielfonds dem jeweiligen Teilfondsvermögen zufließen. Was heißt das jetzt genau?? Das ist einmalig 3% von der Anlegesumme zahle und dann jährlich 0,8% von der Anlegesumme an Gebühren? Oder 0,45% ? Einmalig der AA 3% (d.h. von 100 € werden nur 97,09 € investiert). Jährlich werden mind. 0,45% dem (Fonds-)Vermögen entnommen. (Edit: Die Vertriebsvergütung wird entweder auch aus dem Föndsvermögen entnommen oder separat gezahlt werden müssen). Offenbar handelt es sich um einen Dachfonds, d.h. in dem Fonds stecken weitere (Ziel-)Fonds, in welche investiert wird, die auch wiederum Kosten haben (meist 1,0-1,5% p.a.). Insgesamt summiert sich somit die jährliche Kostenbelastung (TER) auf etwa 1,8 - 2,3%. Bitte beachte: Es gibt noch sogenannte Nicht-TER-Kosten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Anleger Klein August 26, 2011 · bearbeitet August 26, 2011 von Anleger Klein Aber nachdem ich den Finanzberater über die Kosten gefragt habe, hat er gesagt, daß das 0,45% kostet. Der muß es doch eigentlich wissen. Von den 3% hat er nichts gesagt, wohl vergessen. Bist du dir sicher? Das wären dann ja 0,80% Kosten vergessen ist nie gut...für die Gesamtkosten gibt es eine Kennzahl, die sogenannte TER (Totale Expense Ratio) welche dir die Gesamtkosten ohne Ausgabeaufschlag angibt. Den Einfluss kannst du dir gut mittels Excel darstellen...nimm fiktive 10.000€, lege diese auf 20 Jahre mit 5 % p.a. an und lasse einmal 1,5% pro Jahr (--> 3,5% p.a.) und einmal 0,5% p.a. (--> 4,5 % p.a.) für Gebühren draufgehen. Je länger der Anlagezeitraum, umso gravierender die Auswirkung. Der Ausgabeaufschlag geht einmalig am Anfang weg - aber bei vielen Online-Anbietern kann diese Gebühr vollständig vermieden werden. *edit* boll war schneller Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Helmut12343 August 26, 2011 Kosten vergessen ist nie gut...für die Gesamtkosten gibt es eine Kennzahl, die sogenannte TER (Totale Expense Ratio) welche dir die Gesamtkosten ohne Ausgabeaufschlag angibt. Bei TER steht 0,90%, genau wie bei der DEKA. Aber ich habe gefragt, warum er mir zu Sauren rät, obwohl ich doch DEKA habe, da hat er gesagt weil das besser ist und die Kosten deutlich weniger sind. Was meint er denn?? Wo sind denn da die Kosten weniger? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
boll August 26, 2011 · bearbeitet August 26, 2011 von boll weil das besser ist ... ... "für ihn". Hatte er vermutlich vergessen hinzuzufügen. Erkenne, dass dein Berater ein Verkäufer ist! Er verdient an jedem neuen Abschluss. Auch wenn der Sauren vielleicht etwas billiger sein möge als die DEKA-Fonds, ist es nicht genug! Er ist mE immer noch zu teuer!!! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Ariantes August 26, 2011 KAnnst du mal die WKN/ISIN der Saurenfonds posten? Wenn ich mich recht entsinne sind die Sauren Vermögensverwaltungsfonds häufig Dachfonds, was das ganze zu teuer macht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Helmut12343 August 26, 2011 · bearbeitet August 26, 2011 von Helmut12343 KAnnst du mal die WKN/ISIN der Saurenfonds posten? Wenn ich mich recht entsinne sind die Sauren Vermögensverwaltungsfonds häufig Dachfonds, was das ganze zu teuer macht. In diesem Prospekt stehen mehrere. Aber ich würde mich dann auf jedenfall für das mit dem geringsten Risiko entscheiden: 214466/LU0163675910 Oder das : AOYA5P/LU0454070557 Oder das: AOMX7L/LU0313461773 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
LagarMat August 26, 2011 Wo ist das Problem mit nem eigenen Depot ohne teuren Berater? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
boll August 26, 2011 Sauren def. LU0163675910 das schaffst du mit Sparbriefen auch.Die geraden Linien sind jährliche 3% (blau) und 5%-Renditen zum Vergleich. Die anderen beiden sind mE noch zu jung, scheinen aber auch nicht das Geld wert zu sein (Achtung: meine pers. Meinung). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag