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Karl Squell

Virtuelles Rebalancing

Empfohlene Beiträge

teffi

Feste Zeitpunkte zum Rebalancen sind deshalb wichtig, weil sie einem vor Markettiming schützen.

 

Warum? Falscher als mit einem Fixtermin kannst Du auf Dauer auch nicht liegen. Zusätzlich wird man mit Timingansätzen die Märkte intensiver beobachten und dabei seinen Horizont erweitern.

 

Ohne jetzt meine persönliche Meinung zu verteidigen: Das Argument hier ist, dass man eben genau falscher liegt. Feste Termine zwingen zu eiskaltem antizyklischen Investieren, auch wenn man gar nicht weiß, was das ist. Wenn man selber die Zeitpunkte rauspickt, dann kommt man leicht in Versuchung, zyklisch zu agieren (d.h. z.B. gefallene Aktien verkaufen statt kaufen bzw. nicht kaufen statt kaufen).

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€-man

Wenn man selber die Zeitpunkte rauspickt, dann kommt man leicht in Versuchung, zyklisch zu agieren (d.h. z.B. gefallene Aktien verkaufen statt kaufen bzw. nicht kaufen statt kaufen).

 

Über so manche Versuchung kann man im Leben ja stolpern. Aber permanent über diese?

 

Gruß

-man

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teffi

Über so manche Versuchung kann man im Leben ja stolpern. Aber permanent über diese?

 

Naja, warum denn dann überhaupt passiv investieren?

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€-man

Naja, warum denn dann überhaupt passiv investieren?

 

Weil es die wenigste Arbeit macht? Auf Dauer wäre es allerdings die einzige Tätigkeit, bei der man mit relativer Untätigkeit mehr verdient, als umgekehrt. ;)

 

Was genau passiv ist, scheint sogar unter den Passivisten nicht ganz eindeutig zu sein. Ist auch egal, jeder soll sich da seinen eigenen Vorstellungen hingeben. Mit Passivinstrumenten einen Passivansatz (mit turnusmäßigem Rebalancing) zu fahren hält doch nicht ab, den Turnus flexibel zu gestalten.

Speziell in volatilen Seitwärtsmärkten und unruhigen Zeiten, kann ein Blick auf die Marktzustände bedeutend lukrativer sein, als das sture Schielen auf den Kalender.

 

Eine kleine Mischung aus passiv und aktiver Marktbeobachtung sollte m.E. nicht verkehrt sein. Wenn es natürlich um passiv geht, weil passiv eben passiv ist, dann ist es halt so.

 

Gruß

-man

.

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teffi

Wenn es natürlich um passiv geht, weil passiv eben passiv ist, dann ist es halt so.

 

:D:thumbsup:

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troi65

Deine Aussage in #24 nicht mit frischen Geld rebalancen zu können , verstehe ich nicht ( ganz ) .:(

Jedenfalls Kommer - auch wenn er nicht der seligmachende Passiv-Papst ist - spricht sich in seinem Rebalancing-Kapitel von "Souverän Investieren...."! für den Einsatz von frischem Kapital aus.

Und dies bereits zur Ersparnis von Orderkosten, weil ich vorher nichts verkaufen muss, was ich anschließend zur Nachjustierung im Depot wieder kaufen muss.

 

Ich geb Dir allerdings folgendes zu :rolleyes: :

In der Passiv-Bibel von William Bernstein ist von frischem Kapital nicht die Rede.

 

Und auch bei den automatischen "Rebalancern" wie ETF Portfolio Global oder Arero dürfte kein frisches Geld zum Rebalancingzeitpunkt zur Verfügung stehen.:)

 

 

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