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Lars#12

50.000� Vermögen umstrukturieren in ETFs

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Lars#12

Hallo zusammen,

 

seit einigen Tagen bin ich eifrieger Mitleser in diesem sehr informativen und hilfsbereiten Forum.

Das Wochenende habe ich genutzt, um in jeder freien Minute mich über die grundlegende Portfoliotheorie von Markowitz und die entsprechenden Anlagen (Weltportfolio) zu informieren.

Doch bevor ich konkret werden, hier ein paar Informationen über meine Person und meine Erfahrungen:

 

1. Erfahrungen mit Geldanlagen

Für die Finanzmärkte interessiere ich mich schon seit der frühen Jugend (seit ca. 14). Bereits damals habe ich vereinzelte Aktien aus dem DAX gehalten und Chartanalysen betrieben.

Einiges habe ich von meinem Vater, Kundenberater bei der Sparkasse, mitbekommen. WIr tauschen uns bezüglich unserer Finanzgeschäfte regelmäßig aus. Je erfahrener ich werden, desto mehr versuche ich mich aus den "Zwängen" der Sparkassen-Finanzgruppe zu "entreißen" und auch meinem Vater mein Wissen über FInanzprodukte beizubringen, die NICHT von der Deka o.ä. kommen ;-)

 

Seit ca. 2 Jahren beschäftige ich mich noch intensieverr mit meinen Fonds, lese regelmäßig verschiedenste Finanzseiten, verfolge die Marktentwicklung und versuche ein entsprechendes Portfolio aufzubauen.

Die grundlegenden Kenntnisse über Diversifikation etc waren unterbewusst bekannt, da man dies des öfteren schon gelesen hat und auch mehr oder weniger gut versucht hat umzusetzen.

 

Mein bisheriges Portfolio (siehe Punkt 2) basiert jedoch zur auf keinen strukturierten Analysen oder festgelegten Prozentsätzen, wie ich es hier im Forum kennengelernt habe.

Jede freie Minute habe ich am Wochenende genutzt, um einen Plan zu entwickeln, meine Finanzen neu zu strukturieren.

Der Wille und der Gedanke, ein solides Portfolio für einen entsprechenden Wohlstand im Leben aufzubauen, war schon immer da und wird nun weiter forciert!

Hierfür hätte ich gerne von euch ein paar wertvolle Hinweise und Tipps, ob ich mit meinem erarbeiteten Umstrukturierungsplan die notwendige Risikostreuung über alle Assetklassen erreiche.

 

2. Darstellung von bereits vorhandener Fondspositionen (ISIN angeben)

Ein Großteil meines Aufwandes habe ich mit der Rerche und der Erstellung der folgenden Exceltabelle verwendet.

Im Nachhinein scheint der Aufwand garnicht so hoch gewesen zu sein, wobei ich jedoch auch noch viel über die einzelnen Assetklassen und die Berechung der Ist/Soll Anteile gelernt habe.

 

Aktuell besitze ich als Mitarbeiter der Sparkassen-Finanzgruppe ein Wertpapierdepot bei der Deka, sowie seit ca. 2 Jahren ein weiteres Depot bei Cortal Consors, um auch Fonds außerhalb der Deka und Verbundpartneragebote zu bekommen. Nun aber mein aktueller Ist-Bestand:

 

bestandsdepot.jpg

Erläuterungen:

- Bausparkonto und S-Bonus flex sind feste Verträge, die ich nicht kündigen möchte.

- Deka Bonusrente = Riester, soltle auch bleiben.

- DekaStruktur 4 = (leider) VL-Sparvertrag, auch gebunden.

- Die übrigen meine Investments zum Großteil bei CortalConsors.

 

Hierzu möchte ich gleich eine meiner offenen Fragen loswerden:

- Die Einteilung der Risikoklassen 1-5 habe ich selber vorgenommen. Passt die Zuordnung der einzelnen Positionen?

 

3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage

Nazu täglich aktuelle Marktberichte und Marktlage verfolgen. Warte / hoffe auf neue Einstiegsmöglichkeiten mit meinen >50% "Cash" in RK1.

 

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten

Einige Fonds besitze ich seit Ende 2007, kurz vor der Krise (Kauf noch ohne große strategische Analysen). Langsam erreichen die Positionen wieder ihren Kaufwert. Daher musste ich und werde auch in Zukunft einige Täler durchmachen. Aus der Vergangenheit habe ich gelernt, ich möchte daher möglichst nicht zu den aktuellen (Fast)Höchstkursen kaufen, sondern mich in Geduld üben und auf eine halbwegs günstige Gelegenheit warten. Den perfekten Einstiegs/Ausstiegszeitpunkt gibt es nicht, dennoch versucht man ihn zu finden. Das ist einer der Anreize.

 

Optionale Angaben:

1. Alter: 25

2. Berufliche Situation: Angestellter, nebenberufliches Masterstudium bis Ende des Jahres.

3. Sparerfreibetrag ausgeschöpft? ja

Über meine Fondsanlage

1. Anlagehorizont

5-20 Jahre

 

2. Zweck der Anlage

Fundamentaler Vermögensaufbau. Ich beschäftigte mich gerne und möglichst früh mit der Thematik, mein Vermögen zu erhöhen. Wer früh viel hat kann mehr drauß machen, nicht wahr? ;-) (Zinseszins).

Möglicherweise in einigen Jahren ein neues Auto / größere Wohnung.

 

3. Einmalanlage und/oder Sparplan?

Vermögen beläuft sich auf ca. 50TEUR. Dieses möchte ich geschickt auf meine neue Struktur umverteilen, um eine möglichst breite Diversifikation (Weltportfolio) sowie kostengüstige ETFs einzubauen (möglichst Abbau von aktiven Fonds wie Convergence mit TER 2,6%).

Monatlich stehen einige huntert Euro zur Verfgung, die ich jedoch nicht in einem Sparplan, sondern bei Zeiten für den Zukauf/Ausbau weiterer Positionen verwenden möchte.

 

4. Anlagekapital

50 TEUR

 

Dies sollte als Ausgangsposition reichen. Weitere Fragen beantworte ich gerne.

 

Mein Anliegen:

Ich habe zwar in der Vergangenheit mehr oder weniger versucht, Aktienfonds aus unterschiedlichen Regionen zu kaufen, jedoch habe ich mich dabei nicht auf grundlegende Analysemethoden wie die Portfoliotheorie von Markowitz verlassen. Dieses möchte ich nun ändern und mein bestehendes Portfolio möglichst breit (auch Aktienfonds NordAmerika, Europa, Rentenfonds und Immobilienfonds) und kostengünstigt (ETFs mit niedrigem TER) aufzubauen. Inspiriert wurde ich durch die verschiedenen Musterdepots, vorallem supertobs, die super Einstiegsseite der Top10 Threads und der Empfehlung des Indexing durch portfoliotheorie.com. (Vielen Dank an die beteiligten an dieser Stelle).

 

Auf Basis von Recheren, Vergleichen und Vorträgen über das Weltportfolio habe ich mich für folgende Aufteilung des Vermögens in die Risikoklassen entschieden:

 

depot.jpg

 

Offene Fragen:

- Beim Weltportfolio wird eine Gewichtung nach BIP bevorzugt. Hieran, sowie an Beispielen von Supertobs, habe ich mich versucht zu "orientieren". Ist die Aufteilung gelungen?

- Das generelle Risikoprofil sollte meiner Meinung nach schon gegen 70% Risiko / 30% wertstabil gehen. Aufgrund der bestehenden Sparverträge konnte ich dieses aber noch nicht 100%ig umsetzen.

 

Auf Basis dieser Verteilung in die Risikoklassen habe ich die weiteren Schritte auf portfoliotheorie.com befolgt:

-Assetklassen ausgewählt, Indizes bestimmt, ETFs rausgesucht.

 

Dabei ist folgendes Zielportfolio entstanden:

 

 

zielportfolio.jpg

 

Erläuterungen:

- rot = Position verkaufen / grün = Position kaufen / blau = Position halten / schwarz = unentschlossen

- Ich habe versucht, den gewünschten Anteil in den RK abzubilden.

- Keine langfristigen Anleihen, da steigende Zinssätze wohl wahrscheinlich sind. (RK2)

- Keine Anleihen aus Emerging Markets, da es sonst mit der Aufteilung eng geworden wäre. Theoretisch hätte ich jedoch Interesse. (RK3)

- Keine Rohstoffe, da hier noch keine große Erfahrung. (RK2)

 

Offene Fragen:

- Ist die Auswahl der ETFs gelungen?

- Welche Region fehlt bzw. sollte unbedingt noch hinzugenommen werden? (aktuell habe ich kein Japan (Asien ex Japan),

- Sollten Rohstoffe (wenn ja, Beispiel?) beigemischt werden?

- Sollte auch Anleihen aus EM beigemischt werden?

 

Soviel zur Theorie. Das Zielportofolio ist erstellt und kann sicherlich noch etwas verbessert werden. Für Vorschlage bin ich gerne zu haben.

 

Doch nun zu einer weiteren offenen Frage, die mich auf Grund folgendem Zitats von portfoliotheorie.com beschäftigt:

Wann kaufen? Jetzt!

 

Zur Erinnerung: Seriöse Geldanlage ist unabhängig von der derzeitigen wirtschaftlichen Situation. Alle ernst zu nehmenden wissenschaftlichen Studien zeigen, dass die Börse kurzfristig nicht vorhersehbar ist.

 

Daraus folgt, dass wir nicht wissen können, wann ein günstiger Zeitpunkt zum Aufbau eines Portfolios gekommen ist. Deshalb ist heute genauso gut wie irgend ein anderer Zeitpunkt in der Zukunft.

 

Das möchte bei mir noch nicht in den Kopf. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen aus den "Fehlern" der Vergangenheit ein bisschen zu lernen und NICHT zu kaufen, wenn die Kurse schon seit fast 2 Jahren wieder ausschließlich eine Richtung kennen: aufwärts.

 

Ich habe mich auch in der letzten Zeit etwas mit einfachen Indikatoren wie die 100 oder 200 Tagelinie beschäftigt und hatte mir vorgenommen, nach der Trendfolgerstrategie zu handeln.

Und jetzt doch nicht mehr und einfach Immofonds, Rentenfonds und Aktienfonds JETZT gleichzeitig kaufen und umschichten, ohne auch nur ein bisschen aufs Timing zu achten? Da streube ich mich noch. Jemand Ratschläge?

 

Auch der zweite wichtige Ratschlag der Experten will mir noch nicht in den Kopf:

Managen Sie auch jetzt nicht aktiv Der größte Feind langfristig hoher Renditen sind wir oft selbst. Das schwierigste beim Investieren ist, nichts zu tun. Die beste Portfolioplanung bleibt zwecklos, wenn wir unseren Plan nicht konsequent umsetzten. Widerstehen Sie der Versuchung, Ihre Portfolioeinteilung ungeplant abzuändern, ganz egal was passiert (und irgendetwas wird passieren).

 

Heißt das, dass ich wirklich NICHTS verkaufen darf? Das entspricht nicht meinem menschlichen Verstand, ich bitte um Hilfe ;-) Wenn ich in 5 Jahren merke, dass meine Aktienfonds einer gewissen Risikoklasse gut gelaufen sind und es einige Indikatoren für eine Trendwende gibt. Warum sollte ich dann nicht verkaufen, Gewinne mitnehmen, und zu einem späteren, ggf. günstigeren Zeitpunkt in einer erneuten Haussephase kaufen? Gleiches gilt für Anleihen etc. Bringt es garnichts, den Markt zu beobachten und wenn notwendig einzugreifen?

 

Auch hier bin ich für einen Tip dankbar.

 

Somit endet mein, zugegeben sehr langer (sorry!), erster Beitrag in diesem Forum.

Ich hoffe auf wertvolle Hinweise, wie ich meine Strategie weiter verfolgen und umsetzen kann.

 

Gruß,

Lars

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troi65
· bearbeitet von troi65

Bevor hier niemand antwortet , versuche ich es mal.:)

Vielleicht steigen dann mal auch die ETF-Experten im Forum ein.

 

Allerdings beschränke ich mich mal auf nur wenige Punkte:

 

1.) Grundsätzlich ist deine systematische Vorgehensweise löblich ; deshalb sollte das Lob auch am Anfang stehen.

Da hat sich mal jemand frühzeitig Gedanken gemacht........

 

2.) Gegen eine Aufteilung 30/70 im Verhältnis sicher/unsicher in Deinem Alter ist grs. nichts einzuwenden.

Deine realistische ( nicht die gefühlte ) Risikobereitschaft dürfte also bei ca. 30 % liegen.

 

3.) Liquidität ( bei Deiner Aufstellung RK1 )

 

Hier scheint mir wichtig , dass- unabhängig von der RK1 -Absicherung im ETF-Depot - ausreichend Tagesgeldpolsterfür alle Lebenslagen vorhanden ist.

Häufig werden im Forum 5-6 Nettomonatsgehälter genannt.

Mir selbst wäre das viel zu viel ; das mag aber daran liegen dass ich Beamter bin.:rolleyes:

 

4.) RK 1 ( bei deiner Aufstellung RK2 ?:blink:)

 

Hierzu 2 Punkte

 

a.) Die Fondsauswahl scheint mir an supertobs Depot ausgerichtet zu sein.

Ich behaupte einfach mal , dass er heute die Bestückung mit den angegebenen Lyxor-ETFs nicht mehr vornehmen würde , da die Indexfamile EuroMTS viel zu PIIGS-lastig ist.

Für mich zuviel Risko in der RK1.

Für mich kämen in dem Bereich sowieso nur ishares und etflab ( auch aus Steuergründen) als Fondanbieter in Betracht mit den entspr. Indizes auf eb.rexx government Germany oder

wenns Europa sein soll, einen entspr. breit gestreuten iBoxx-Index.

Kommt eben darauf an , wieviel PIIGS Du haben willst.

 

b.) Was hat denn der Kurzläufer-ETF im Depot verloren ?

vanity hat das dieses Jjahr schon mal als unzulässiges Markettiming bzgl. der Zinsentwicklung bezeichnet.

 

Danach soll das beste Chancen-Risiko-Verhältnis bei Rentenlaufzeiten von 5-10 Jahren liegen .

"Zulässig" dürfte aber auch ein breit streuender Index mit Laufzeiten 1-10 Jahren( = Overall ) sein .

 

5.) RK2

 

Ob man das bei Deiner Summe haben muss ?

Bin da kein Experte.

 

 

6.) RK 3 ( bei Dir einschließlich RK4 und 5 ! )

 

Auch hier nur zwei kurze Aussagen, da hier die Experten gefragt sind.

Stören würde mich folgende Punkte:

 

a.) Was steckt hinter den beabsichtigten Länder-ETFs ?

 

Soweit ich das beurteilen kann ,werden diese für Langgfristdepots als ( unzulässige ) Länderwetten betrachtet.

Oder willst Du zocken ?

 

b.) M.E. sind das - bei der Größenordnung - viel zuviele Fonds.Das ist für eine breite Streuung nicht notwendig

Soviel hat ja nicht einmal supertobs im großen Depot.

Wenn Du auf die Länderwetten s.o. verzichten kannst , hättest Du zur Reduzierung beigetragen.

Orientieren würde ich mich bei dem Anlagevolumen an supertobs mittlerem Depot ( mit Ausnahme des RK1 -Anteils s.o. unter 4.) :-)

Allerdings kennen die Musterdepots keine RK4 u. 5 wie Du.

Andere im Forum wie z.b. Marcise würden da noch weiter reduzieren , was man aber bei der Depotgröße nicht machen muss.

Bei mir würden bei der Summe insgesamt nicht mehr als 6 Fonds im Depot stecken.

 

Später kann immer noch auf Exoten wie z.B. Smallcaps erweitern .

 

Ich hoffe, ich hab da mal einen Diskussionsanfang gemacht.

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troi65
· bearbeitet von troi65

Seltsame Sache das....:(

Keine Reaktion mehr; nicht einmal vom TO.

 

M.E. war die Eröffnung durch den TO sehr gelungen.

 

Ich frag mal :

Ist es leichter, zu antworten , wenn der Threadstart "schlecht" oder zumindest unvollständig war ?

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Bärenbulle
· bearbeitet von Bärenbulle

Als erstes könnte man mal die teuren Dekaprodukte rausschmeißen. Dachfond sind idR. ein teuflisches Kunden-Melk-Produkt. Die kassieren nämlich einmal auf Dachfondebene und dann nochmal auf Einzelfondebene (Pfui Teufel, sowas ist echt übel). Für den Kunden bleibt dann nur noch das Risiko übrig, die Renditeerwartung wird größtenteils abgeschöpft und fließt in die Taschen der Sparkasse. Praktische Sache für die Sparkasse.

 

Ein Bereinigung macht aber wohl nur Sinn, wenn die Fonds nicht abgeltungssteuerbefreit sind. Wann hast Du die denn gekauft? Vor oder nach dem 1.1.2009?

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Geistig Verwirter

Deka raus und alles raus was mit der Sparkasse zu tun hat. Sprich nie wieder mit deinem Vater über Kapitalanlage! Sparkassenberater kannst du alle vergessen.

Und Etfs sind auch ein total unsinniger Modegag. Schau dir mal die Charts von 2008 an, wieviel du dort mit Etfs verloren hättest!

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boll

Deka raus und alles raus was mit der Sparkasse zu tun hat. Sprich nie wieder mit deinem Vater über Kapitalanlage! Sparkassenberater kannst du alle vergessen.

Und Etfs sind auch ein total unsinniger Modegag. Schau dir mal die Charts von 2008 an, wieviel du dort mit Etfs verloren hättest!

Irgendwie kann ich nicht verstehen bzw. nachvollziehen, worauf du mit deinem Beitrag abzielst. Was soll der TO davon für seine Fragestellung mitnehmen?

 

Nur so als Hinweis aus einem anderen Thread:

Mit Charts kann man alles und nichts beweisen, wer hätte das gedacht?

 

Offene Fragen:

- Beim Weltportfolio wird eine Gewichtung nach BIP bevorzugt. Hieran, sowie an Beispielen von Supertobs, habe ich mich versucht zu "orientieren". Ist die Aufteilung gelungen?

Für meinen Geschmack eindeutig zuviele Fonds/ETFs, welche teilweise nur 3% (= 1.500) zum Gesamtportfolio beitragen. Es sollten mE mindestens 5% sein, tendiere aber für mich persönlich zu mind. 8%.

 

Punkte, die imho kritikwürdig sind bzw. noch zu klären sind:

Warum weichst du in so vielen Positionen vom fast Standard-Depot (Europa 30%/ Nordamerika 30%/ Pazifik 10%/ EM 30%) ab?

 

Warum willst du zum DJ Stoxx 600 den DJ Stoxx Mid 200 hinzunehmen? Ist dir klar, dass der Mid200 das mittlere Drittel (=201-400) des 600er abbildet? Damit gewichtest du diese Unternehmen deutlich höher.

 

Warum zusätzlich zum MSCI EM folgende ETFs: MSCI EM Asia, China Enterpr. und noch Russia. Liegt es vlt daran, dass du die EM-Regionen (Asia, Latin America, EMEA) BIP-gewichtet abbilden möchtest? Ich hab's nicht kontrolliert, kann also sein, dass dir dies bei China und Russland gelungen ist. Aber was ist mit den anderen? Einen Kompromiss muss man mE immer eingehen? Daher keep it simple; MSCI EM und ggf. MSCI EM Small Caps - fertig.

 

Warum sind die Frontier Marktets so hoch gewichtet?

 

Warum keine SmallCaps?

 

Warum kurzlaufende -Staatsanleihen? Vorschlag: Sparbriefe a la Sparfux - mehr Rendite bei weniger Risiko (aber auch weniger Liquidität). das gleiche gilt für "normale" Unternehmensanleihen und die angepeilte Immo-Position.

 

Hier ein 2]0]ETALL$$ALL%7C0P0000M7SF]2]0]ETALL$$ALL%7CF0GBR05SMW]2]0]FODEU$$ALL%7C0P0000191Z]2]0]ETALL$$ALL%7C0P0000SDNU]2]0]ETALL$$ALL%7C0P0000GH38]2]0]ETALL$$ALL%7C0P0000M75F]2]0]ETALL$$ALL%7C0P00001AGG]2]0]ETALL$$ALL%7C0P0000MM4Q]2]0]ETALL$$ALL&values=3%7C5%7C10%7C6%7C7%7C7%7C3%7C6%7C7&CurrencyId=EUR"]Link zum x-Ray deines Aktien-Soll-Portfolios.

Die aktuellen BIP-Zahlen findest du im Thread BIPtiser.

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