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JZ_Geloescht

Nachinvestieren in verkorkstes ETF-Depot von 2008

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JZ_Geloescht

Vielen Dank für Eure Arbeit hier. Schon 2008 habe ich als passiver Mitleser wertvolle Ideen für mein Depot aus diesem Forum geschöpft. ETFs z.B. waren mir vorher völlig unbekannt. Nun ist es an der Zeit, dass mein verkorkstes Depot von 2008 deutlich solider strukturiert wird. Ich habe die große Hoffnung, dass dies mit Eurer Hilfe gelingen wird,

 

1. Erfahrungen mit Geldanlagen

Als Jugendlicher habe ich Spargeld, z.B. von Opa, gerne in Bundesschatzbriefen angelegt. So ist auf solider Basis ein gewisser Kapitalstock zusammengekommen. Als Berufstätiger wurden mit freiwerdenden Geldern gelegentlich Aktien aus dem DAX gekauft und wieder verkauft. Das war eher keine Erfolgsstory, unterm Strich wohl kein oder kaum Kapital verloren. Ab 1998 habe ich dann versucht, mitzuzocken. 2000 hieß es dann, wie gewonnen, so zerronnen. 2008 habe ich alles umgeschichtet. Ziel war ein abgeltungssteuerfreies Depot, das bis zur Rente und darüber hinaus unverändert stehen bleiben kann. Etwas freies Geld ist in den letzten Jahren in geschlossene Fonds (Immobilien und Windkraft) geflossen.

 

2. Darstellung bereits vorhandener Fonds und Aktien:

 

22% Welt:

DB X-TR.S.GL SE.DI.100 1D, LU0292096186

 

28,5% Emerging:

DB X-TR.MSCIE.M.T I.ETF1C, LU0292107645 (21,5%)

LYXOR ETF MSCI INDIA A, FR0010361683 (5%)

DB X-TR.S+P SEL.FRONT. 1C, LU0328476410 (2%)

 

31,5% Europa:

DB X-TRACK.EO STOXX 50 1D, LU0274211217 (13%)

DB X-TR.MSCI EUR.TRN I.1C, LU0274209237 (9%)

drei Einzelaktien Auto, Maschinenbau und Bank (9%)

 

16% USA:

DB X-TR.MSCI USA TRN I.1C, LU0274210672 (10%)

KRAFT FOODS INC. A, US50075N1046 (6%)

 

2% Japan:

DB X-TR.MSCI JAP.TRN I.1C, LU0274209740

 

3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für die Fondsanlage:

Mein Hauptproblem ist, dass ich manchmal jahrelang gar nix an meinen Geldanlagen ändere. Bis es mich mal wieder überkommt. Bestes Beispiel: Das erste Mal seit Ende 2008 habe ich heute wieder auf mein Depot geschaut. Und einiges an freiem Geld gefunden, das ich damals nicht mehr rechtzeitig investiert bekommen habe.

 

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten:

Verluste tue ich mit einem Achselzucken ab. Anfang 2000 hatte ich wahrscheinlich schon mehr Vermögen als heute, trotz regelmäßigem Weitersparen in den Jahren bis heute. Egal.

 

Über meine Fondsanlage

 

1. Anlagehorizont

Sehr langfristig. Kein Zugriff nötig, ein sicheres Gehalt für regelmäßige Ausgaben und zusätzliche Sparquote ist gegeben.

 

2. Zweck der Anlage

Altervorsorge. 20 Jahre sind es noch bis zur Rente, und dann soll es noch 25 Jahre reichen.

 

3. Einmalanlage und/oder Sparplan?

Schwerpunkt auf Einmalanlage. Kleiner Sparplan zusätzlich ist wahrscheinlich sinnvoll, damit sich auf meinem Girokonto nicht zu viel Geld ansammelt.

 

4. Anlagekapital:

Obigen Depotbestand mal als 100 % angesetzt, stehen momentan zusätzliche 15 % zur Investition an. Im Zeitraum 2012 bis 2014 werden zwei geshlossene Fonds fällig, die nochmals je 10% Investitionskapital bieten.

 

Selbstkritik:

Ich beschäftige mich gerne mit Zahlen, habe auch ein gutes Gefühl für Zahlen. Wenn es aber um die Anlage des eigenen Geldes geht, pfusche ich wie blöd. Beispiele:

  • in den 90ern Optionsscheine gekauft, dann aber einfach liegen gelassen bis zum Ablaufdatum. So gut wie wertlos.
  • Anfang 2000 zu geizig (Stop-Loss kostete bei der Comdirekt monatlich neues Geld) und zu faul gewesen, das spekulative Depot mit Stop-Loss-Kursen abzusichern.
  • Anfang 2008 habe ich noch in Einzelaktien investiert. Nach Kursverlusten habe ich diese trotzdem gehalten, statt zu verkaufen und bis Ende 2008 alles klar strukturiert in ETFs zu packen.
  • Ende 2008 habe ich noch ca. 10% freies Kapital auf dem Depotkonto gehabt, aber nicht mehr investiert. Das Geld liegt, so gut wie unverzinst, noch heute da rum.

 

geplante Anlagestruktur und Fragen:

 

A) Generell möchte ich alle vorhandenen Anlagen halten, weil abgeltungssteuerfrei. Ist das schlau, oder sind die dadurch bedingten Ungleichgewichte so krass, dass eine Umstrukturierung trotz Steuernachteilen sinnvoller ist? Fürs Halten spricht wohl auch, dass ich heute 15% und in den nächsten Jahren noch weitere 20% des jetzigen Depotwertes zum Rebalancing zur Verfügung habe. Gelten die Aussagen auch für meine Einzelaktien? Die tun ja eigentlich nicht weh, oder?

 

B ) Lücke bei den Small Caps. Der db x-tracker MSCI Europe Small Cap (DBX1AU) stand eigentlich 2008 noch auf der Orderliste. Leider war ich da mal wieder in untätige Starre verfallen. Einfach nicht geschafft, das Depotkonto aufzurufen und zu investieren. Sehr ärgerlich, gerade der Titel hat deutlich outperformt und hätte meinem Depot noch einen guten Schub verpasst. Mein Problem mit dem Nachordern heute: Die Small Caps haben einen so guten Lauf gehabt, da will ich jetzt nicht "ganz oben" einsteigen. Gerade, wo ihr jetzt fleißig reduziert bzw. in alles andere wegen Rebalancing reingeht. Also, erst mal abwarten, oder jetzt nachordern?

 

C) Der EM-Anteil am Depot ist wohl höher als im Durchschnitt der Empfehlungen hier. Das hat sich auch dadurch ergeben, dass die EM seit 2008 einen sehr guten Lauf hatten. Da ich dort die Märkte der Zukunft sehe, bin ich aber auch bereit, das höhere Risiko zu tragen. Platt gesprochen: Ich halte das für eine gute Idee, dass die Inder meine Rente zahlen sollen. Nach Rebalancing in ausschließlich andere Bereiche würde der Anteil von 28,5% auf 25,5% sinken. Alternative: Zusätzliche Position MSCI Emerging Markets Small Cap (IE00B3F81G20) aufbauen, um den Anteil auf 28,5% zu halten. Wäre das zu unausgewogen, oder für einen risikoaffinen Anleger noch im Bereich des Sinnvollen?

 

D) Der Euroraum ist etwas übergewichtet. Wegen Heimatwährung und keinem Wechselkursrisiko finde ich das ok. USA, Japan und Pazifik kommen dadurch zu kurz. Muss ich da was nachlegen?

 

E) Meine geschlossenen Fonds (Immobilien und Windkraft) habe ich als kleinen Ausgleich zu meiner aktienlastigen Gesamtanlage gesehen. Ich hab auch keine Staatsanleihen im Bestand. Muss ich hier für Ausgleich sorgen und in dem Bereich irgendwo (wo?) investieren, oder sind auch 100 % aktienorientierte Anlage für mein Risikoprofil ok?

 

F) Gold oder Rohstoffe als Diversifizierung: liegt mir fern, das als Langfristanlage zu sehen. Vielleicht spekuliere ich in dem Bereich mal mit Spielgeld rum, aber ernsthaft investieren ist mir in dem Bereich nicht sympathisch. Trotzdem was machen? Was passt zu meinen ETFs dazu?

 

G) Sparplan für regelmäßige Neusparquote: "Arero" als eierlegende Wollmilchsau? (Habe ich erst gestern das erste Mal von gelesen.) Rebalancing ist bei meinen erratisch seltenen Anlegerzuckungen wohl ein echtes Problem, und wäre hier gelöst. Auch der Anleihen- und Rohstoffanteil würde dadurch langsam aufgebaut werden. Passt das, oder gibt es andere Vorschläge?

 

Grüße

SK

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klausk

Zunächst mal willkommen im Forum -- und alle Achtung für deine selbstkritischen Einschätzungen. Ich bin sicher, dass du hier eine Menge guter Ratschläge bekommst. Ich kenne mich in Deutschland nicht so gut aus, deshalb überlasse ich dieses Feld lieber Anderen. Also ein paar ganz allgemeine Bemerkungen.

 

Diversifizieren ist richtig, gut und wichtig, und ETFs sind wahrscheinlich das beste Instrument zur Langfristanlage. Aber "Welt" enthält auch "Europa", ebenso "USA", "Japan" und "Emerging Markets". Geh nicht nur nach den Titeln, sieh dir an, was sie enthalten. Überlappungen sind nicht zu vermeiden, aber wenn dieselben Aktien in mehreren dieser "diversen" ETFs vorkommen, dann ist dein Portfolio nicht mehr ganz so diversifiziert wie du möchtest.

 

Mit Verlusten umgehen zu können ist auch richtig, gut und wichtig, aber sie "mit einem Achselzucken" abtun? Herrje, ärger dich! Nicht so sehr über den Kapitalverlust, frag dich, was falsch lief. Hast du etwas Grundlegendes falsch gemacht, oder Warnsignale übersehen/falsch gedeutet? Oder haben sich die Dinge einfach anders entwickelt als erwartet? Keine noch so richtige Entscheidung bleibt für ewig richtig. Mach von Zeit zu Zeit eine Bestandsaufnahme. Einmal im Jahr ist für deine Langfristperspektive wohl richtig. Am besten legst du ein bestimmtes Datum fest, etwa die Woche zwischen Weihnachten und Neujahr oder das Wochenende vor deinem Geburtstag. Wann ist egal, aber regelmässig muss es sein.

 

Schmeiss die Verlierer raus, ohne Rücksicht auf "Verluste" -- und lass deine Anlageentscheidungen frei von steuerlichen Überlegungen. Steuern fallen bekanntlich nur bei Gewinnen an, also haben Gewinne den Vorrang.

 

Du beschäftigst dich gern mit Zahlen und hast auch ein Gespür dafür. Damit hast du die besten Voraussetzungen, um aus dem "Sparen" ein gezieltes "Investieren" zu machen -- als Hobby sozusagen. Investieren muss Spass machen, sonst artet es in Arbeit aus.

 

Wie gesagt, ich kann deine jetzigen Anlagen nicht analysieren, aber ich werde diesen Thread mit Interesse verfolgen. Viel Erfolg!

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Karl Squell
· bearbeitet von Karl Squell

Respekt für die ehrliche Einschätzung.

 

Wenn du, wie ich übrigens auch, nicht auf Rohstoffe stehst und ein pflegeleichtes Produkt wie den ARERO suchst, würde ich dir den ETF-Portfolio Global empfehlen.

Enthält nur den Aktienanteil und bildet ein Weltportfolio mit automatischem Rebalancing.

Ist zwar etwas teurer als das ganze selbst zu machen, aber du brauchst dich halt um nichts mehr kümmern, daher vielelicht gerade für dich interessant.

 

Ich würde so vorgehen:

Erst eine neue Assetallocation entwerfen und dann dort die alten abgeltungssteuerfreien Anlagen einbauen, die du noch behalten willst. Zum Rebalancing nur das neue Depot nutzen, damit das alte abgeltungssteuerfrei bleibt.

Persönlich halte ich nicht so viel von Einzelaktien, da sie ein Klumpenrisiko sind und evtl auch schon in deinen ETFs enthalten sind.

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Nudelesser

Nachinvestieren in verkorkstes ETF-Depot

 

Bescheidenheit ist eine Zier, aber als verkorkst würde ich das Depot bestimmt nicht bezeichnen. So sieht halt jedes Depot aus, wenn man es über einen längeren Zeitraum nicht rebalanciert. Würde tunlichst vermeiden, Bestände zu verkaufen (große Steuervorteile gingen verloren) und mit frischem Geld und anfallenden Dividendenausschüttungen versuchen, dass Depot wieder auf die gewünschte Verteilung zu bringen.

 

Ob man dabei kleinere Positionen an Small Caps, Rohstoffen oder Länderwetten wie Indien dazulegt, ist letztlich Geschmackssache und wird den Gesamterfolg vermutlich nicht entscheidend beeinflussen. Einen parallelen Aero Sparplan fände ich eher wenig sinnvoll, da dadurch Liquidität verloren geht, die man gut zum Rebalancieren brauchen könnte.

 

Was am ehesten negativ auffällt, ist, dass das Gesamtvermögen durch die Konzentration auf Aktien und Geschlossene Fonds recht riskant aufgestellt ist. Würde überlegen, ob man nicht doch 20-30% Anleihen/Sparbriefe beimischen sollte und deren Anteil langsam erhöht, je näher man dem Rentenalter kommt.

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Schinzilord

Ich empfehle dir dringend, noch andere Assetklassen mit ins Depot zu nehmen und darüber zu investieren.

Lieber nur 1 oder 2 Aktien ETF (World und EM), und dafür noch einen Rohstoff ETF (wenn du weißt, wie er funktioniert, sonst Vorsicht!) und einen REIT dazunehmen.

 

Denn die Diversifikation eines Depot, insbesondere die Variation der Rendite, ergibt sich zu 90% aus der Asset Allocation zwischen einzelnen Assets und nur zu einem kleinen Teil aus der Diversifikation innerhalb eines Assets.

Ein paar Renten ETF (Langläufer, wenn du dir des Zinsänderungsrisikos bewusst bist) tragen aufgrund der neg. korrelation (sofern gutes Rating auch während der Finanzkrise) auch sehr gut zur Diversifikation bei.

 

Also mein Rat: Informieren über andere Assetklassen.

V.A. wenn du in den ARERO investieren willst, solltest du wissen wie ein Rohstoff Future ETF funktioniert.

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Moneycruncher

V.A. wenn du in den ARERO investieren willst, solltest du wissen wie ein Rohstoff Future ETF funktioniert.

 

Warum sollte man das wissen? Wenn ich eine pflegeleichte, diversifizierte und kostengünstige Langfristanlage will, nehme ich den ARERO. Auch wenn ich nicht weiß wie ein Rohstoff Future ETF funktioniert.

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JZ_Geloescht

Danke für die Rückmeldungen.

 

Mach von Zeit zu Zeit eine Bestandsaufnahme. Einmal im Jahr ist für deine Langfristperspektive wohl richtig. Am besten legst du ein bestimmtes Datum fest, etwa die Woche zwischen Weihnachten und Neujahr oder das Wochenende vor deinem Geburtstag. Wann ist egal, aber regelmässig muss es sein.

 

Das ist für mich der beste Tipp! Das kann ich, glaube ich, umsetzen. Ich trags mir gleich in den Kalender ein.

 

Schmeiss die Verlierer raus, ohne Rücksicht auf "Verluste" -- und lass deine Anlageentscheidungen frei von steuerlichen Überlegungen. Steuern fallen bekanntlich nur bei Gewinnen an, also haben Gewinne den Vorrang.

 

Radikalkur. Mal sehen, was da noch für Meinungen zu kommen. Geänderte Anlagenteile müssten über die gesamte Laufzeit 33% mehr Rendite bringen, solange der Abgeltungssteuervorteil noch gilt, oder? Und Verluste in der Vergangenheit haben doch keine Prognosequalität für die Zukunft, wenn ich das richtig verstanden habe, oder?

 

Ich würde so vorgehen:

Erst eine neue Assetallocation entwerfen und dann dort die alten abgeltungssteuerfreien Anlagen einbauen, die du noch behalten willst. Zum Rebalancing nur das neue Depot nutzen, damit das alte abgeltungssteuerfrei bleibt.

 

Das ist die notwendige Arbeit, die ansteht. Eine neue, gewollte Assetallocation. Dazu muss ich mich committen.

 

Persönlich halte ich nicht so viel von Einzelaktien, da sie ein Klumpenrisiko sind und evtl auch schon in deinen ETFs enthalten sind.

 

Das ist in diesem Unterforum wohl typisch. Ich werds mir überlegen.

 

So sieht halt jedes Depot aus, wenn man es über einen längeren Zeitraum nicht rebalanciert. Würde tunlichst vermeiden, Bestände zu verkaufen (große Steuervorteile gingen verloren) und mit frischem Geld und anfallenden Dividendenausschüttungen versuchen, dass Depot wieder auf die gewünschte Verteilung zu bringen.

 

Ob man dabei kleinere Positionen an Small Caps, Rohstoffen oder Länderwetten wie Indien dazulegt, ist letztlich Geschmackssache und wird den Gesamterfolg vermutlich nicht entscheidend beeinflussen. Einen parallelen Aero Sparplan fände ich eher wenig sinnvoll, da dadurch Liquidität verloren geht, die man gut zum Rebalancieren brauchen könnte.

 

Hört sich konsequent an. Keine weitere Differenzierung in Richtung Small Caps oder Aero. Halten und im Rahmen des Möglichen rebalancieren.

 

Was am ehesten negativ auffällt, ist, dass das Gesamtvermögen durch die Konzentration auf Aktien und Geschlossene Fonds recht riskant aufgestellt ist. Würde überlegen, ob man nicht doch 20-30% Anleihen/Sparbriefe beimischen sollte und deren Anteil langsam erhöht, je näher man dem Rentenalter kommt.

 

Ich empfehle dir dringend, noch andere Assetklassen mit ins Depot zu nehmen und darüber zu investieren.

 

Da habe ich wieder eine psychologische Hürde zu überwinden. Die Rendite sieht im Bereich Anleihen/Sparbriefe so mau aus. Das Wissen, dass es als Beimischung die Rendite nicht verringert, sondern eher nach unten absichert, hilft nicht wirklich. Aber da muss ich wohl einfach streng logisch rangehen. OK, ein Teil wird erst mal in Sparbriefe fließen.

 

Lieber nur 1 oder 2 Aktien ETF (World und EM), und dafür noch einen Rohstoff ETF (wenn du weißt, wie er funktioniert, sonst Vorsicht!) und einen REIT dazunehmen.

 

Das kann ich noch nicht nachvollziehen. Du meinst, ich sollte alle ETF außer World und EM verkaufen? Da bin ich wohl eher nicht bei dir.

 

Und was hilft mir das Wissen, wie ein Rohstoff ETF funktioniert? Wenn ich das nicht weiß, aber beschließe, 10% sind gut, inwiefern muss ich da Vorsicht walten lassen? Ich dachte, man legt die Verteilung fest und dann bleibt man per Reallokation dabei.

 

Denn die Diversifikation eines Depot, insbesondere die Variation der Rendite, ergibt sich zu 90% aus der Asset Allocation zwischen einzelnen Assets und nur zu einem kleinen Teil aus der Diversifikation innerhalb eines Assets.

 

Sehr nachdenkenswert, danke für den Hinweis. Manchmal muss man etwas nur noch mal mit anderen Worten hören, damit es durchsickert.

 

V.A. wenn du in den ARERO investieren willst, solltest du wissen wie ein Rohstoff Future ETF funktioniert.

 

Das verstehe ich wieder nicht. Wenn sich jemand entscheidet, ausschließlich ARERO zu machen, aber nicht weiß, wie ein Rohstoff Future ETF funktioniert, wo ist denn da das Problem?

 

Grüße

SK

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Maikel
Geänderte Anlagenteile müssten über die gesamte Laufzeit 33% mehr Rendite bringen, solange der Abgeltungssteuervorteil noch gilt, oder?

Zzgl. Soli zzgl. ggf. Kirchensteuer. Damit sinds dann 40%.

 

Und Verluste in der Vergangenheit haben doch keine Prognosequalität für die Zukunft, wenn ich das richtig verstanden habe, oder?

Ja, richtig. Deshalb gilt grundsätzlich, daß man das Halten oder Verkaufen an den Zukunftsaussichten festmachen sollte.

Konkreter: Die Entscheidung, eine Anlage zu behalten macht (abgesehen vom SteuerAspekt!) nur dann Sinn, wenn man sie aktuell zu dem Kurs auch kaufen würde.

Ist leider nicht so einfach wie es sich anhört. Auch ich schaue zu sehr auf die vergangenen Verluste und Gewinne.

 

Gruß, MIchael

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Schinzilord

Danke für die Rückmeldungen.

 

 

 

 

 

Und was hilft mir das Wissen, wie ein Rohstoff ETF funktioniert? Wenn ich das nicht weiß, aber beschließe, 10% sind gut, inwiefern muss ich da Vorsicht walten lassen? Ich dachte, man legt die Verteilung fest und dann bleibt man per Reallokation dabei.

 

 

 

 

 

V.A. wenn du in den ARERO investieren willst, solltest du wissen wie ein Rohstoff Future ETF funktioniert.

 

Das verstehe ich wieder nicht. Wenn sich jemand entscheidet, ausschließlich ARERO zu machen, aber nicht weiß, wie ein Rohstoff Future ETF funktioniert, wo ist denn da das Problem?

 

Grüße

SK

wenn rohstoff x im contango durch Rollverluste 5% minus einfaehrt obwohl der spotpreis 7% hoch ist, ist fuer dich alles verstaendlich und du denkst dir nix dabei? :)

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JZ_Geloescht
wenn rohstoff x im contango durch Rollverluste 5% minus einfaehrt obwohl der spotpreis 7% hoch ist, ist fuer dich alles verstaendlich und du denkst dir nix dabei? :)

 

Ich glaube, ich will einfach keine Rohstoffe. Nicht mal als ETF.

 

Trotzdem ist mir nach wie vor nicht verständlich, wozu ich obiges Detailwissen brauche, wenn ich doch z.B. nur 10% meiner ETF-Anlagen in Rohstoff-ETF halten möchte. Oder wenn ich als einzige Anlage ARERO hätte. Ich sehe da keinen Zusammenhang. Aus meiner Sicht (meinem Anlagehorizont) heraus sprichst du wirr. Für mich sieht das aus wie Buzzword-Bingo.

 

Grüße

Jan

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Archimedes
wenn rohstoff x im contango durch Rollverluste 5% minus einfaehrt obwohl der spotpreis 7% hoch ist, ist fuer dich alles verstaendlich und du denkst dir nix dabei? :)

 

Ich glaube, ich will einfach keine Rohstoffe. Nicht mal als ETF.

 

Trotzdem ist mir nach wie vor nicht verständlich, wozu ich obiges Detailwissen brauche, wenn ich doch z.B. nur 10% meiner ETF-Anlagen in Rohstoff-ETF halten möchte. Oder wenn ich als einzige Anlage ARERO hätte. Ich sehe da keinen Zusammenhang. Aus meiner Sicht (meinem Anlagehorizont) heraus sprichst du wirr. Für mich sieht das aus wie Buzzword-Bingo.

 

Grüße

Jan

 

Vor Rohstoff ETFs wurde schon an anderer Stelle gewarnt.

Mein Ratschlag: Keine Spezial-ETFs ohne Spezialwissen.

 

Bei langfristigen Anlagen so gut wie nie etwas verkaufen,

der Glaubenssatz des Buy&Hold ist doch gerade,

dass du nicht weißt wie sich die Aktien entwickeln.

Nur weil eine Aktie im Moment 50% gefallen ist, heißt doch nicht,

dass sie in 10 Jahren nicht um 1000% gestiegen seien wird.

 

Wenn du Spekulation betreiben möchtest, z.B. Produkte kaufst bei denen du eine überdurchschnittliche Rendite erwartest,

dann solltest du dies komplett getrennt von deiner obigen Strategie machen.

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Nudelesser
· bearbeitet von Nudelesser

Geht die Rohstoffdiskussion hier nicht etwas am Thema vorbei? Wenn sich sk1975 in das Thema einarbeiten will, dann findet er mehr als genug Diskussionsfäden, um sich zum Contango/ Backwardation Profi weiterzubilden.

 

Am wichtigsten scheint mir der einfache aber wichtige Tipp von Karl Squell zu sein: Falls noch nicht geschehen unbedingt ein zweites Depot eröffnen, um das abgeltungssteuerfreie Depot klar von anderen Anlagen zu trennen.

 

Als nächsten wäre zu überlegen, wie eine konkrete Vorgehensweise für das Rebalancing aussehen soll. Also wie viel neues Kapital steht für das Rebalancing zur Verfügung und wie soll die Soll-Verteilung aussehen? So ein Rebalancing muss ja nicht unbedingt an einem bestimmten Stichtag erfolgen. Man könnte ebenso immer dann, wenn genug Geld zusammen gekommen ist, eine Position nachkaufen mit dem Ziel in 1,2 oder 3 Jahren wieder auf die Soll Verteilung zu kommen. Hauptsache die Richtung stimmt!

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Schinzilord
wenn rohstoff x im contango durch Rollverluste 5% minus einfaehrt obwohl der spotpreis 7% hoch ist, ist fuer dich alles verstaendlich und du denkst dir nix dabei? :)

 

Ich glaube, ich will einfach keine Rohstoffe. Nicht mal als ETF.

 

Trotzdem ist mir nach wie vor nicht verständlich, wozu ich obiges Detailwissen brauche, wenn ich doch z.B. nur 10% meiner ETF-Anlagen in Rohstoff-ETF halten möchte. Oder wenn ich als einzige Anlage ARERO hätte. Ich sehe da keinen Zusammenhang. Aus meiner Sicht (meinem Anlagehorizont) heraus sprichst du wirr. Für mich sieht das aus wie Buzzword-Bingo.

 

Grüße

Jan

Naja, man muss generell zwischen Vertrauen und Verstehen unterscheiden.

Wenn du jede Kapitalanlage verstehst, kannst du gezielt deine passende raussuchen und du bist selbst für dies verantwortlich.

 

Beim Vertrauen ist es schwieriger. Ich selbst habe 10% Rohstoff Future ETF im Depot und fühle mich gut dabei, weil ich weiß (zumindest denke ich das), wie er funktioniert und die Risiken kenne und verstehe - also einschätzen kann.

Wenn du es nicht weißt, musst du irgendjemandem vertrauen. Du kannst jetzt mir vertrauen oder dem Prof. Weber von ARERO.

Natürlich kannst du den ETF kaufen und nicht weiter darüber nachdenken - trotzdem bleibt da für mich ein fader Beigeschmack.

Und da ich keine Verantwortung für deine Anlageentscheidungen übernehmen will (ich bekomme ja nix dafür :)), rate ich dir nur dazu, in Anlage zu investieren, die du auch verstehst.

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billy-the-kid

Verkorkstes Depot? Das ist doch eine schöne Aufteilung, was du da hast! Das einzige, was ihm fehlt, ist die Geduld seines Inhabers! Ich habe jetzt seit 15 Jahren passive Fonds, und du hast doch selbst eine jahrzehntelange Perspektive, das wird schon!

 

Immobilien würde ich nicht über geschlossene Fonds machen, die offenen sind da mit viel geringeren Kosten behaftet.

 

Alternative Energien sind eine schöne Ergänzung, viel sinvoller als die sogenannten Rohstoff-Fonds, in denen stecken keine Rohstoffe, sondern kurzfristige Derivate-Zocks gegen institutionelle Markttteilnehmer, die mit besseren Informationen antreten.

 

Grüße,

billy-the-kid

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Schinzilord

 

 

Alternative Energien sind eine schöne Ergänzung, viel sinvoller als die sogenannten Rohstoff-Fonds, in denen stecken keine Rohstoffe, sondern kurzfristige Derivate-Zocks gegen institutionelle Markttteilnehmer, die mit besseren Informationen antreten.

 

 

Auf welche Quellen oder Argumente stützt du deine Behauptung?

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Nudelesser

 

 

Alternative Energien sind eine schöne Ergänzung, viel sinvoller als die sogenannten Rohstoff-Fonds, in denen stecken keine Rohstoffe, sondern kurzfristige Derivate-Zocks gegen institutionelle Markttteilnehmer, die mit besseren Informationen antreten.

 

 

Auf welche Quellen oder Argumente stützt du deine Behauptung?

 

Gute Anlagemöglichkeiten in Alternative Energien würde ich auch gern einmal kennenlernen. Finde immer nur fragwürdige Angebote mit versteckten Kosten, die einem die Tränen in die Augen treiben.

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JZ_Geloescht

Geht die Rohstoffdiskussion hier nicht etwas am Thema vorbei? Wenn sich sk1975 in das Thema einarbeiten will, dann findet er mehr als genug Diskussionsfäden, um sich zum Contango/ Backwardation Profi weiterzubilden.

 

Rohstoffe sind abgehakt. Es gibt ja auch kritische Stimmen zum Thema Rohstoffbeimischung. Und da einarbeiten ist nicht mein Ding.

 

Am wichtigsten scheint mir der einfache aber wichtige Tipp von Karl Squell zu sein: Falls noch nicht geschehen unbedingt ein zweites Depot eröffnen, um das abgeltungssteuerfreie Depot klar von anderen Anlagen zu trennen.

 

Geht doch auch in einem Depot. Die alten Positionen werden einfach nciht angetastet. Und fürs Rebalancing werden alternative, neue ETFs gewählt.

 

Du meinst sicherlich, dass es sonst zu unübersichtlich wird? Hintergrund: Ich will nicht so viele Banken haben. Und die aktuelle Bank soll die Bank, bei der geordert wird, bleiben. Ist es denn sinnvoll, alle alten Positionen auf eine andere Bank zu verlagern? Ist das nicht blöd, weil die Positionen dann bei der neuen Bank nicht mit Datum in 2008, sondern in 2011 eingebucht werden? Macht das den Nachweis der Abgeltungssteuerfreiheit nicht schwieriger?

 

Als nächsten wäre zu überlegen, wie eine konkrete Vorgehensweise für das Rebalancing aussehen soll. Also wie viel neues Kapital steht für das Rebalancing zur Verfügung und wie soll die Soll-Verteilung aussehen? So ein Rebalancing muss ja nicht unbedingt an einem bestimmten Stichtag erfolgen. Man könnte ebenso immer dann, wenn genug Geld zusammen gekommen ist, eine Position nachkaufen mit dem Ziel in 1,2 oder 3 Jahren wieder auf die Soll Verteilung zu kommen. Hauptsache die Richtung stimmt!

 

Die Stichtagsidee finde ich gut, so werde ich das machen. Um regelmäßig anfallende Zuflüsse schneller in Form zu kriegen, werde ich kurzfristig mehr mit Daueraufträgen und Sparplänen arbeiten.

 

Vielen Dank nochmals allen Ratgebern. Das Bild von dem, was ich wirklich will, wird klarer.

 

Grüße

SK

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Bärenbulle
· bearbeitet von Bärenbulle

Rohstoffe sind abgehakt. Es gibt ja auch kritische Stimmen zum Thema Rohstoffbeimischung. Und da einarbeiten ist nicht mein Ding.

Rohstoffe halte ich zur Zeit auch für ganz sinnvoll. Problem ist aber wenn Du sie nicht verstehst und nicht überzeugt bist davon wirst Du Sie genau im falschen Moment verkaufen etc.. Also entweder tiefer einlesen oder definitiv lassen.

 

Geht doch auch in einem Depot. Die alten Positionen werden einfach nciht angetastet. Und fürs Rebalancing werden alternative, neue ETFs gewählt.

 

Du meinst sicherlich, dass es sonst zu unübersichtlich wird? Hintergrund: Ich will nicht so viele Banken haben.

 

Jede Bank bietet ein zusätzliches separates AbgSt.-Depot an. Das geht auch bei der gleichen Bank. Ggf. entstehen geringe Kosten. Aber trennen würde ich das auch sauber mit separater Depotnummer.

 

Meine Rangliste für sinnvolle Assetklassen zur Zeit:

1) Rohstoffe

2) havarierte Immofonds

3) Currency Returns

4) Managed Futures

5) Tagesgeld

 

So weh es tut. Aktien sind derzeit wohl eher wenig attraktiv für Dich, weil Du schon zu viele hast. Anleihen versprechen zugegeben wenig Rendite und es läßt sich nicht ausschliessen das Sie trotzdem mittlere bis hohe Risiken besitzen. Wenn Du 1-4 nicht ausreichend vestehst, Dir 5 nicht zusagt, dann bleiben wohl nur Anleihen oder Festgeld. :'(

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Schinzilord

@Bärenbulle:

Ich hab gelesen, dass du weiterhin in den Curreny Returs investierst. Ich hab den db xtrackers ETF Ende letzten Jahres genervt rausgeschmissen, nachdem er bei mir 0.9% p.a. gemacht hat. Schaut das jetzt anders aus?

Wie bewertest du den Markt?

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Bärenbulle
· bearbeitet von Bärenbulle

@Bärenbulle:

Ich hab gelesen, dass du weiterhin in den Curreny Returs investierst. Ich hab den db xtrackers ETF Ende letzten Jahres genervt rausgeschmissen, nachdem er bei mir 0.9% p.a. gemacht hat. Schaut das jetzt anders aus?

Wie bewertest du den Markt?

 

Ich habe da keine besondere Timingeinschätzung. Renditeerwartung liegt halt leicht über Tagesgeld, daher sind die 0,9% wohl auch nicht ganz unplausibel. Die Nullkorrelation reicht mir da schon. Obwohl die Currency Returns volatiler sind als Tagesgeld ist das bei meiner Depotgröße egal. Ist nur eine kleine Beimischung deutlich unter 5%. Habe viel darüber gelesen. So unplausibel finde ich die Konstrukte nicht. Der Rest ist ja auch nicht gerade attraktiv. Ich rechne in etwa mit einer realen Rendite von 1-2%.

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Schinzilord

 

Ich habe da keine besondere Timingeinschätzung. Renditeerwartung liegt halt leicht über Tagesgeld, daher sind die 0,9% wohl auch nicht ganz unplausibel. Die Nullkorrelation reicht mir da schon. Obwohl die Currency Returns volatiler sind als Tagesgeld ist das bei meiner Depotgröße egal. Ist nur eine kleine Beimischung deutlich unter 5%. Habe viel darüber gelesen. So unplausibel finde ich die Konstrukte nicht. Der Rest ist ja auch nicht gerade attraktiv. Ich rechne in etwa mit einer realen Rendite von 1-2%.

Hmm, OK. Aber Nullkorrelation alleine bringt mir auch nix, wenn die Vola zu gering ist.

Dann passt meine Entscheidung schon, das Geld lieber auf TG zu packen, dann hab ich neben Nullkorrelation auch Nullrisiko :)

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Bärenbulle

Hmm, OK. Aber Nullkorrelation alleine bringt mir auch nix, wenn die Vola zu gering ist.

Dann passt meine Entscheidung schon, das Geld lieber auf TG zu packen, dann hab ich neben Nullkorrelation auch Nullrisiko :)

 

Nullkorrelation wirkt genauso stabilisierend wie Tagesgeld. Für mich ist es das im Prinzip das Gleiche, ob ich bei einem kleinen Depotprozentsatz nun eine Nullkorrelation oder eine Nullschwankung habe. Das tut sich nicht viel. Die Renditeerwartung ist aber etwas höher. Letztlich ist wohl mit steigenden Realszinsen zu rechnen. Das hilft den Currency Returns im gleichen Umfang wie dem Tagesgeld. Habe bisher genau 0,9% Depotanteil. :rolleyes: Ich werde das aber wohl wegen dem derzeitigen Anlagenotstand weiter hochfahren. Der Vorteil ist bei den Currency Returns, dass im Gegensatz zu Managed Futures die Strategie transparent und klar nachvollziehbar ist.

 

Die richtigen MF-Fonds zu finden finde ich irgendwie aussichtslos. Sicher sind bei dem Ansatz nur die hohen Gebühren.

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Schinzilord

 

 

Die richtigen MF-Fonds zu finden finde ich irgendwie aussichtslos. Sicher sind bei dem Ansatz nur die hohen Gebühren.

Wahre Worte. Ich hab ja 10% Alternative Investments in meinem riskanten Depot vorgesehen, komme aber mangels Alternativen (haha) nicht über 6% hinaus. Und wenn ein HF grad besser läuft, stinkt der andere ab.

BIs zum nächsten Crash lasse ich das noch weiterlaufen und entscheide mich dann endgültig dafür.

Wenn man während einer Hausse eine geringe neg. Renditeerwartung hat, dafür aber im Crash es richtig nach oben geht, bin ich dafür auch bereit höhere Gebühren zu tragen.

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