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WinstonChurchill

Vermögensplan über 5-7 Jahre für Immobilie

Empfohlene Beiträge

harryguenter

Bei nem Zeithorizont von 5-10 Jahren aber wohl kaum nur konservativ. Ich würde wohl Minimum 50% in RK 3 gehen, auch wenn ich natürlich Gefahr laufe, Pech zu haben.....

[...]

1. 2 Bausparer über 50000 EUR abzuschließen, diese aber nur minimal zu besparen: EUR 100/Monat über max. 5 od. 7 Jahre, dann Ende und Einmalzahlung

a) nach 5 Jahren: Guthaben 6000

B) nach 7 Jahren: Guthaben 8400

 

3. EUR 4000 einmalig aus Fondgurke und EUR 1500 - [100+(160-50) * 2] = 1080 monatlich stehen zum Sparen frei zur Verfügung.

Es wird auf TG-Konto bzw. ARERO angespart, um in Sparbriefe oder Anleihen bzw. ETFs zu investieren (Ggf. auch Sparpläne).

Renditeerwartung 5% , idealerweise nach Steuer und Inflation.

[...]

Danach stünden in etwa 7 Jahren 100T aus Bausparer und 114T EK zur Verfügung. Je nach Entwicklung der Aktienmärkte und der Zinssätze lässt sich das Vorhaben auch um 2 Jahre nach vorne holen oder bis zu 3 Jahren nach hinten verschieben. 2 Jahre vor Ende - je nach Verlauf - Umschichtung in 100% RK 1 und 2.

etwa 50% RK3 bei nem Immobilienkauf in 5-10 Jahren und das zu einem Zeitpunkt wo die Aktienkurse nahe Ihren Höchstständen der letzten 12 Jahre liegen?

Bei hochverschuldeten Staaten allenortes die eigentlich nur durch Steuererhöhungen die wirtschaft abwürgen können?

Hm, da wünsche ich viel Glück.

Zumal ich eine renditeerwartung aus einem Tagesgeld-/Fondsmix von 5% nach Steuern und Inflation für unrealistisch halte.

 

Deine minimal bespaarten Bausparer habe ich jetzt neicht verstanden, habe den ganzen Thread aber auch nicht gelesen.

Normalerweise müssen Bausparverträge erst zuteilungsreif sein, bevor man das Darlehn in Anspruch nehmen kann. Dafür müssen dann aber normalerweise 50% der Bausparsumme zuvor eingezahlt worden sein.

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Plutos

Deine minimal bespaarten Bausparer habe ich jetzt neicht verstanden, habe den ganzen Thread aber auch nicht gelesen.

Normalerweise müssen Bausparverträge erst zuteilungsreif sein, bevor man das Darlehn in Anspruch nehmen kann. Dafür müssen dann aber normalerweise 50% der Bausparsumme zuvor eingezahlt worden sein.

Stimmt, aber Mindestsparguthaben für Zuteilung schwankt zwischen Anbietern/Tarifen. Deine Bauspargeschichte funktioniert auf jeden Fall so nicht. Auf den Homepages diverser Anbieter gibt es Bausparrechner. Diese mußt du mal bemühen. Es gibt einen Zusammenhang zwischen Bausparsumme, Spardauer und Sparbeitrag. Natürlich könntest du theoretisch nur 100 Euro im Monat in einen 50.000 Euro Vertrag einzahlen, aber grob geschätzt gibt es Darlehen dann eher in 15 als in 5 Jahren ...

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WinstonChurchill

Deine minimal bespaarten Bausparer habe ich jetzt neicht verstanden, habe den ganzen Thread aber auch nicht gelesen.

Normalerweise müssen Bausparverträge erst zuteilungsreif sein, bevor man das Darlehn in Anspruch nehmen kann. Dafür müssen dann aber normalerweise 50% der Bausparsumme zuvor eingezahlt worden sein.

Stimmt, aber Mindestsparguthaben für Zuteilung schwankt zwischen Anbietern/Tarifen. Deine Bauspargeschichte funktioniert auf jeden Fall so nicht. Auf den Homepages diverser Anbieter gibt es Bausparrechner. Diese mußt du mal bemühen. Es gibt einen Zusammenhang zwischen Bausparsumme, Spardauer und Sparbeitrag. Natürlich könntest du theoretisch nur 100 Euro im Monat in einen 50.000 Euro Vertrag einzahlen, aber grob geschätzt gibt es Darlehen dann eher in 15 als in 5 Jahren ...

 

Sry, aber solche Aussagen machen mich agressiv. Natürlich kann ich Bausparer mit einer Einmalzahlung besparen! Wielang es dann bis zur Zuteilungsreife dauert, steht im Vertrag und schwankt zwischen 18 Monaten und 3 Jahren. Das Risiko mit den Fonds sehe ich, aber ggf. ist es auch ein probates Mittel statt dessen in Anleihen zu gehen. Abhängig von der Zinsentwicklung. Wenn ich dich richtig verstehe, sollte man bevor es zu einem Rücksetzer kommt, überhaupt nicht mehr von einer Rendite von 5% ausgehen....mit Verlaub, das bezweifle ich.

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harryguenter
· bearbeitet von harryguenter

Sry, aber solche Aussagen machen mich agressiv. Natürlich kann ich Bausparer mit einer Einmalzahlung besparen!

Ähm, sorry, ich werde dann jetzt auch nicht weiter antworten, aber:

- von einer Einmalzahlung zum Auffüllen hast Du nichts geschrieben

- Den höheren 5stelligen Betrag für die Einmalzahlung hast Du in deiner weiteren Aufstellung nirgendwo "zurückgestellt"

 

PS: die Zuteilungsreife in 18-36 Monaten nach Einmalzahlung bedeutet im Schlimmsten Falle eine 18 Monatige Zwischenfinanzierung. Ich mag Bausparer aus diesem Grunde prinzipiell nicht, da die meiner praktischen Erfahrung nach nie dann zuteilungsreif sind wenn man die Kohle braucht. Ist aber nur meine Meinung / Beobachtung.

 

Wenn ich dich richtig verstehe, sollte man bevor es zu einem Rücksetzer kommt, überhaupt nicht mehr von einer Rendite von 5% ausgehen....mit Verlaub, das bezweifle ich.

Ich kenne keinen Fonds der im langjähringen Mittel (20 Jahre+) 5% NACH Steuern UND Inflation erwirtschaftet haben. Alles andere sind kurzfristige Glückphasen die aber auch mal nach hinten losgehen könnten. Und prinzipiell sehe ich den derzeitigen Einstieg in der Nähe eines Allzeithochs und sich abzeichnender Zinssteigerungsphasen eher als schlechte Vorzeichen für solche eine "glückliche" Phase.

Anders ausgedrückt: Ja, ich halte deine Renditeerwartung für überzogen. Das zu bezweifeln steht Dir natürlich absolut frei.

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Pfennigfuchser

Hat ein Beamter ein Berufsunfahigkeitsrisiko? Ich dachte hier sorgt der Staat für alles?

Ne, tut er nicht.

 

Der Staat sorgt einerseits erst nach einer gewissen Zugehörigkeitsdauer (5 Jahre?) für seine Diener und andererseits auch nur prozentual, das allerdings steigend. Ich meine, das fängt so bei 30-35% des Einkommens an, also bei höheren Dienern gut Hartz 4 all inkl., bei gehobenen oder mittleren evtl.sogar drunter, und steigt dann auf irgendwas bei 60-65% vor der Pensionierung. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist daher auch für Beamte die ersten Jahrzehnte ein Muss.

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WinstonChurchill

Sry, aber solche Aussagen machen mich agressiv. Natürlich kann ich Bausparer mit einer Einmalzahlung besparen!

Ähm, sorry, ich werde dann jetzt auch nicht weiter antworten, aber:

- von einer Einmalzahlung zum Auffüllen hast Du nichts geschrieben

- Den höheren 5stelligen Betrag für die Einmalzahlung hast Du in deiner weiteren Aufstellung nirgendwo "zurückgestellt"

 

PS: die Zuteilungsreife in 18-36 Monaten nach Einmalzahlung bedeutet im Schlimmsten Falle eine 18 Monatige Zwischenfinanzierung. Ich mag Bausparer aus diesem Grunde prinzipiell nicht, da die meiner praktischen Erfahrung nach nie dann zuteilungsreif sind wenn man die Kohle braucht. Ist aber nur meine Meinung / Beobachtung.

 

Wenn ich dich richtig verstehe, sollte man bevor es zu einem Rücksetzer kommt, überhaupt nicht mehr von einer Rendite von 5% ausgehen....mit Verlaub, das bezweifle ich.

Ich kenne keinen Fonds der im langjähringen Mittel (20 Jahre+) 5% NACH Steuern UND Inflation erwirtschaftet haben. Alles andere sind kurzfristige Glückphasen die aber auch mal nach hinten losgehen könnten. Und prinzipiell sehe ich den derzeitigen Einstieg in der Nähe eines Allzeithochs und sich abzeichnender Zinssteigerungsphasen eher als schlechte Vorzeichen für solche eine "glückliche" Phase.

Anders ausgedrückt: Ja, ich halte deine Renditeerwartung für überzogen. Das zu bezweifeln steht Dir natürlich absolut frei.

 

Zu 1. Hast du den Thread gelesen? Anscheinend nicht. Es ist gerade das hier schon vielbesprochene Prinzip, den Bausparer mittels Einmalzahlung durch DWS-Anlage zu befüllen, um erstens bessere Rendite zu erzielene und die Zulagen dort besser verzinst zu bekommen. Hättest du den gesamten Thread gelesen, hätte es sich vllt. erschlossen, dass Ansparung BS und DWS zusammen zu zählen sind. Nixe Zwischenfinanzierung

 

Zu. 2. Komisch das die halbe Welt von ner mittleren Rendite von Aktien von 7% p.a. seit 1920 ausgeht. Wieso sollte man den sonst überhaupt noch die risikoreichere Variante wählen? Bei BOS bekomme ich 4,5% Festgeldzinsen.....

 

@Pfennigfuchser: Auch dieser Aussage ist nur halb wahr und bereits zu Begin geklärt. Nach 5 Jahren Minimum 1300. Also bissl mehr als Hartz IV.

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CHX

Zu. 2. Komisch das die halbe Welt von ner mittleren Rendite von Aktien von 7% p.a. seit 1920 ausgeht. Wieso sollte man den sonst überhaupt noch die risikoreichere Variante wählen? Bei BOS bekomme ich 4,5% Festgeldzinsen.....

 

Es gab allerdings auch Zeiträume innerhalb dieser langen Zeitspanne, wo die Renditen deutlichst niedriger waren - und je kürzer der gewählte Anlagezeitraum gewählt wird, desto höher wird die Wahrscheinlichkeit niedrigerer Renditen.

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Malvolio
· bearbeitet von Malvolio

Ich versteh immer noch nicht, warum man unbedingt Bausparverträge abschließen muss, speziell wenn man keinen konkreten Zeitplan hat.

 

Das Darlehen mag günstig sein, aber da Bauspardarlehen typischerweise relativ zügig zurückgezahlt werden müssen, profitiert man erstens nicht sehr lang von diesem (möglichen) Vorteil und zweitens kann man in der Tilgungsphase des Bauspardarlehens durch die relativ höhere Belastung hierdurch, das restliche aufgenomme (und mutmaßlich teurerer) Darlehen langsamer tilgen, was hier eine höhere Zinsbelastung bedeutet. Eine höhere Anfangstilgung für das Annuitätendarlehen reduziert die Gesamtzinsbelastung dieses Darhehens erheblich.

 

Außerdem bin ich auf die Zuteilung angewiesen, die einem auch nicht garantiert wird. Und auf die Idee am Anfang wenig einzuzahlen und später mehr sind andere auch schon gekommen. Dabei hast Du eben das Problem einer anfangs gering steigenden Bewertungszahl. Aber das hast Du Dir ja offensichtlich schon ausgerechnet. - Wenn sich der Bau bzw. Kauf der Immobilie verzögert, hänge ich im Zweifelsfall aber weiter auf niedrigen Sparzinsen für den eingezahlten Vertrag. Wenn ich zeitlich flexibel bin kann ich Hochzinsphasen ggf. auch aussitzen und in dieser Zeit die hohen Zinsen für das schnellere Ansparen von mehr Eigenkaptial nutzen.

 

Und was Aktienrenditen angeht .... über einen Zeitraum von 100 Jahren mögen Renditen von 7% p.a. oder mehr durchaus nicht unwahrscheinlich sein. Aber diese Durchschnittswerte setzten sich eben auch aus Phasen überdurchschnittlicher Gewinne und Phasen großer Verluste zusammen. Wenn du in deinem 5-10 Jahreszeitraum gerade eine große Krise mit -50% oder mehr erwischt, dann helfen dir die möglichen höheren Gewinne in den folgenden 90 Jahren auch nicht viel weiter.

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WinstonChurchill

Ich versteh immer noch nicht, warum man unbedingt Bausparverträge abschließen muss, speziell wenn man keinen konkreten Zeitplan hat.

 

Das Darlehen mag günstig sein, aber da Bauspardarlehen typischerweise relativ zügig zurückgezahlt werden müssen, profitiert man erstens nicht sehr lang von diesem (möglichen) Vorteil und zweitens kann man in der Tilgungsphase des Bauspardarlehens durch die relativ höhere Belastung hierdurch, das restliche aufgenomme (und mutmaßlich teurerer) Darlehen langsamer tilgen, was hier eine höhere Zinsbelastung bedeutet. Eine höhere Anfangstilgung für das Annuitätendarlehen reduziert die Gesamtzinsbelastung dieses Darhehens erheblich.

 

Außerdem bin ich auf die Zuteilung angewiesen, die einem auch nicht garantiert wird. Und auf die Idee am Anfang wenig einzuzahlen und später mehr sind andere auch schon gekommen. Dabei hast Du eben das Problem einer anfangs gering steigenden Bewertungszahl. Aber das hast Du Dir ja offensichtlich schon ausgerechnet. - Wenn sich der Bau bzw. Kauf der Immobilie verzögert, hänge ich im Zweifelsfall aber weiter auf niedrigen Sparzinsen für den eingezahlten Vertrag. Wenn ich zeitlich flexibel bin kann ich Hochzinsphasen ggf. auch aussitzen und in dieser Zeit die hohen Zinsen für das schnellere Ansparen von mehr Eigenkaptial nutzen.

 

Und was Aktienrenditen angeht .... über einen Zeitraum von 100 Jahren mögen Renditen von 7% p.a. oder mehr durchaus nicht unwahrscheinlich sein. Aber diese Durchschnittswerte setzten sich eben auch aus Phasen überdurchschnittlicher Gewinne und Phasen großer Verluste zusammen. Wenn du in deinem 5-10 Jahreszeitraum gerade eine große Krise mit -50% oder mehr erwischt, dann helfen dir die möglichen höheren Gewinne in den folgenden 90 Jahren auch nicht viel weiter.

 

Ja, da muss ich dir leider recht geben. Allein, mir fehlt die Lösung.

Würdest du bzw. ihr den tatsächlich auf Festgeld etc. setzen? Ich bin eigentlich der Ansicht, dass man mit Anleihen auch unabhängig von der Lage an den Aktienmärkten eine gute Performance hinbekommt...

 

Bzgl. Bausparen: Wie gesagt, ein hedge der zuküntigen Zinsen. Daher auc "nur" 100T.

Wenn ich ihne Bausparer in 7 Jahren bei 7 oder 9 % Kreditzins bin, kann das Verhaben sonst schlicht vergessen.

Insbesondere, wenn ich das insofern "gesparte" Kapital" bei 2% anlege. Das ist ne relativ einfache Rechnung.

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CHX

Würdest du bzw. ihr den tatsächlich auf Festgeld etc. setzen?

 

Ja.

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BondWurzel
· bearbeitet von BondWurzel
Ich bin eigentlich der Ansicht, dass man mit Anleihen auch unabhängig von der Lage an den Aktienmärkten eine gute Performance hinbekommt...

 

bei nur Festgeld, würde sich die Frage hier sowieso erübrigen--- ;)

 

das seh ich genauso...einige Anregungen... ^_^

 

 

http://de.ishares.com/de/rc/produkte/EUNW/dividenden-und-ertrage

 

https://www.comdirect.de/inf/anleihen/detail/uebersicht.html?ID_NOTATION=11445058

 

https://www.comdirect.de/inf/anleihen/detail/uebersicht.html?ID_NOTATION=44597153

 

https://www.comdirect.de/inf/anleihen/detail/uebersicht.html?ID_NOTATION=34333019

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CHX

1. Erfahrungen mit Geldanlagen

... sehr sporadisch ...

 

Spricht meiner Meinung nicht unbedingt für Einzelinvestments im Rahmen einer geplanten Immobilienfinanzierung ;)

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harryguenter
· bearbeitet von harryguenter

Zu 1. Hast du den Thread gelesen? Anscheinend nicht.

Habe ich sogar explizit (und eigentlich genau darum um Missverständnissen vorzubeugen) darauf hingewiesen, denn:

Deine minimal bespaarten Bausparer habe ich jetzt neicht verstanden, habe den ganzen Thread aber auch nicht gelesen.

--------------

Es ist gerade das hier schon vielbesprochene Prinzip, den Bausparer mittels Einmalzahlung durch DWS-Anlage zu befüllen, um erstens bessere Rendite zu erzielene und die Zulagen dort besser verzinst zu bekommen.

nach Deinen eigenen Angaben bieten Bausparer und DWS nach 5 Jahren 20000 EUR, nach 7 Jahren 28000.

Übliche Werte für die Zuteilungsreife sind 50% Einzahlungen. "Normalerweise" würden demnach mind. 22000 fehlen, die aus den sonstigen Wertpapieren zugeschossen werden müssten. Einzelne Verträge mit geringerer Mindestbesparung für die Zuteilung mag es ja geben, so ganz kann ich an eine 25% Quote aber nicht glaube. Auch beim überfliegen Deines Eingangsthreads habe ich einen derartigen Hinweis nicht gefunden.

 

--------------

Hättest du den gesamten Thread gelesen, hätte es sich vllt. erschlossen, dass Ansparung BS und DWS zusammen zu zählen sind. Nixe Zwischenfinanzierung

Hättest Du meinen Beitrag versucht zu verstehen und Dich nicht sofort aufzuregen, hättest Du den Hinweis mit der zwischenfinanzierung auch verstanden.

Nach Deinen eigenen Aussagen dauert die Zuteilungsreife NACH Einmalzahlung 18-30 Monate. Damit mußt Du die Termine "Hauskauf", "Datum Auszahlung Bauspardarlehn" und "Aufstockung des Bausparers" aufeinander abstimmen, und zwar mit mindestens 18 Monaten Vorlauf. Diejenigen die ich kenne hatten ein Problem damit die eigentlich avisierte Zuteilungsreife mit dem Finanzierungszeitpunkt übereinander zu bringen.

Oder anders: Bausparverträge haben gerne die Eigenschaft ihren eigentlich anvisierten Zuteilungszeitpunkt nicht einzuhalten. Und das macht eine Zwischenfinanzierung nötig.

 

---------------------------

Zu. 2. Komisch das die halbe Welt von ner mittleren Rendite von Aktien von 7% p.a. seit 1920 ausgeht. Wieso sollte man den sonst überhaupt noch die risikoreichere Variante wählen? Bei BOS bekomme ich 4,5% Festgeldzinsen.....

Sorry, die halbe Welt geht auch davon aus, dass die 7% bzw 4,5% BRUTTO-Renditen sind. Bei einem von Dir angestrebten ca. 50% Mix bleiben nur noch 5,75% BRUTTO Rendite. Abzüglich 27,5% Abgeltungssteuer(inkl. Soli + evtl. KiSt) sinds noch 4,17% und nach 2% Infaltion nur noch 2,16%.

Ich wollte lediglich auf die Diskrepanz zu nachfolgender Erwartung von Dir hinweisen:

Es wird auf TG-Konto bzw. ARERO angespart, um in Sparbriefe oder Anleihen bzw. ETFs zu investieren (Ggf. auch Sparpläne).

Renditeerwartung 5% , idealerweise nach Steuer und Inflation.

 

Ein gutgemeinter Tip:

Bei dem Wunsch nach einer eigenen Immobilien haben sich schon viele Leute zuvor viel zu reich und die Belastungen viel zu niedrig gerechnet. Ich würde empfehlen mit die Kalkulation mit Minimumrenditen in der Ansparphase und Puffer in der Finanzierungsphase zu rechnen und zu schauen ob die angestrebte Finanzierung dann auch noch klappt (Worst Case Szenario). Wenn ja, dann ist alles Gut (denn das Ergebnis liegt wahrscheinlich in der Mitte), falls nicht würde ich das Projekt derzeit nochmal überdenken oder einen längeren Ansparzeitraum zu kalkulieren.

PS: Ich weiß NICHT ob dies bei Dir der Fall ist, mir drängt sich nur der Verdacht auf, dass es so sein KÖNNTE. Letztendlich ist es mir auch egal.

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Gerald1502

Hat eigentlich auch jemand den 30000 Autowunsch fürs nächste Jahr mit einer 20000 Finanzierungssumme im Auge?

Nur so am Rande, da es sich ja nur ums Haus hier dreht. ;)

 

Winston, Du hast mit Deiner Freundin eine Eigentumswohnung oder? Wenn ja, wollt ihr diese dann kurz vor dem Hausbau, Kauf, etc. verkaufen.

 

5.9.c ich rechne selbst, da ich Maklern und Bankers grundsätzlich nicht vetraue

Diese Aussage kann ich nicht nachvollziehen. Es ging mir darum zu wissen, ob ihr mal bei einer Bank mal durchrechnen lassen habt, was man derzeit für Darlehenszinsen bei Summe x des Darlehens bei x Jahren Laufzeit bekommt.

 

Heutige neuerrichtete Häuser müssen gewisse Energiestandarts einhalten. Dafür bekommt man von Förderbanken und der Kfw zinsgünstige Darlehen. Bei Darlehensverzicht kann man Zuschüsse bekommen.

Wie es in X Jahren ist, weiß ich nicht, nur wenn man die Tipps nicht annimmt und nachschaut, kann ich auch nix machen...sorry. Daher wollte ich oder auch wir wissen, ob Du ein Haus bauen oder kaufen möchtest. Vielleicht hab ich es übersehen, wäre schön, wenn Du es nochmal kurz sagen kannst.

 

Habe es anderswo schonmal geschrieben und kopiere es hier rein.

Du möchtest einen Bausparer gegen hohe Darlehenszinsen abschließen. Schaue aber auch, was Du an Guthabenzinsen bekommst.

 

Frage: Wo braucht man einen geringeren Darlehensbetrag, bei einem höheren Guthabenzins oder niedrigeren Guthabenzins?

Einfach mal durchrechnen.

 

Viele Grüße

Gerald

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WinstonChurchill

1. Erfahrungen mit Geldanlagen

... sehr sporadisch ...

 

Spricht meiner Meinung nicht unbedingt für Einzelinvestments im Rahmen einer geplanten Immobilienfinanzierung ;)

 

Nunja, nur weil ich erst recht sporadisch investiert habe, heißt das nicht, dass ich keine Ahnung habe.

Gerade weil ich wenig Ahnung hatte, habe ich die letzten 2 Jahre nichts getan, außer mich in die Materia einzulesen.

Was ETF, Fonds, Vermittler etc angeht, bin ich ganz gut drin. In das Thema Anleihen muss ich mich in der Tat erst noch vertieft .einarbeiten.

Diesbezüglich geb ich dir recht.

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WinstonChurchill

Zu 1. Hast du den Thread gelesen? Anscheinend nicht.

Habe ich sogar explizit (und eigentlich genau darum um Missverständnissen vorzubeugen) darauf hingewiesen, denn:

Deine minimal bespaarten Bausparer habe ich jetzt neicht verstanden, habe den ganzen Thread aber auch nicht gelesen.

--------------

Es ist gerade das hier schon vielbesprochene Prinzip, den Bausparer mittels Einmalzahlung durch DWS-Anlage zu befüllen, um erstens bessere Rendite zu erzielene und die Zulagen dort besser verzinst zu bekommen.

nach Deinen eigenen Angaben bieten Bausparer und DWS nach 5 Jahren 20000 EUR, nach 7 Jahren 28000.

Übliche Werte für die Zuteilungsreife sind 50% Einzahlungen. "Normalerweise" würden demnach mind. 22000 fehlen, die aus den sonstigen Wertpapieren zugeschossen werden müssten. Einzelne Verträge mit geringerer Mindestbesparung für die Zuteilung mag es ja geben, so ganz kann ich an eine 25% Quote aber nicht glaube. Auch beim überfliegen Deines Eingangsthreads habe ich einen derartigen Hinweis nicht gefunden.

 

--------------

Hättest du den gesamten Thread gelesen, hätte es sich vllt. erschlossen, dass Ansparung BS und DWS zusammen zu zählen sind. Nixe Zwischenfinanzierung

Hättest Du meinen Beitrag versucht zu verstehen und Dich nicht sofort aufzuregen, hättest Du den Hinweis mit der zwischenfinanzierung auch verstanden.

Nach Deinen eigenen Aussagen dauert die Zuteilungsreife NACH Einmalzahlung 18-30 Monate. Damit mußt Du die Termine "Hauskauf", "Datum Auszahlung Bauspardarlehn" und "Aufstockung des Bausparers" aufeinander abstimmen, und zwar mit mindestens 18 Monaten Vorlauf. Diejenigen die ich kenne hatten ein Problem damit die eigentlich avisierte Zuteilungsreife mit dem Finanzierungszeitpunkt übereinander zu bringen.

Oder anders: Bausparverträge haben gerne die Eigenschaft ihren eigentlich anvisierten Zuteilungszeitpunkt nicht einzuhalten. Und das macht eine Zwischenfinanzierung nötig.

 

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Zu. 2. Komisch das die halbe Welt von ner mittleren Rendite von Aktien von 7% p.a. seit 1920 ausgeht. Wieso sollte man den sonst überhaupt noch die risikoreichere Variante wählen? Bei BOS bekomme ich 4,5% Festgeldzinsen.....

Sorry, die halbe Welt geht auch davon aus, dass die 7% bzw 4,5% BRUTTO-Renditen sind. Bei einem von Dir angestrebten ca. 50% Mix bleiben nur noch 5,75% BRUTTO Rendite. Abzüglich 27,5% Abgeltungssteuer(inkl. Soli + evtl. KiSt) sinds noch 4,17% und nach 2% Infaltion nur noch 2,16%.

Ich wollte lediglich auf die Diskrepanz zu nachfolgender Erwartung von Dir hinweisen:

Es wird auf TG-Konto bzw. ARERO angespart, um in Sparbriefe oder Anleihen bzw. ETFs zu investieren (Ggf. auch Sparpläne).

Renditeerwartung 5% , idealerweise nach Steuer und Inflation.

 

Ein gutgemeinter Tip:

Bei dem Wunsch nach einer eigenen Immobilien haben sich schon viele Leute zuvor viel zu reich und die Belastungen viel zu niedrig gerechnet. Ich würde empfehlen mit die Kalkulation mit Minimumrenditen in der Ansparphase und Puffer in der Finanzierungsphase zu rechnen und zu schauen ob die angestrebte Finanzierung dann auch noch klappt (Worst Case Szenario). Wenn ja, dann ist alles Gut (denn das Ergebnis liegt wahrscheinlich in der Mitte), falls nicht würde ich das Projekt derzeit nochmal überdenken oder einen längeren Ansparzeitraum zu kalkulieren.

PS: Ich weiß NICHT ob dies bei Dir der Fall ist, mir drängt sich nur der Verdacht auf, dass es so sein KÖNNTE. Letztendlich ist es mir auch egal.

 

Schwamm drüber.

Die Rechnung geht schon auf (daher auch mein Hinweis auf Überzahlung!), da ich seit Beginn von ZWEI Bausparer in Höhe von 50T spreche.

Rechnest du das Ganze mal zwei, bist du bei den erforderlichen 40%.

 

Den Unterschied zwischen Brutto und Netto ist mir bekannt. Insofern waren meine Aussagen in der Tat etwas ungenau.

Erwünscht ist eine Netto-Rendite von 5 %. Ob das zu machen ist, wird die Zeit zeigen.

 

Insofern ist glaube ich auch nochmal wichtig zu verdeutlichen, dass ein Hausbau/-kauf in 5-7 angestrebt ist. Wenn die Kohle hierzu nicht reicht, dann gehts halt nicht.

Ich/Wir sind hierauf nicht zwingend angewiesen, sondern beabsichtigen dies, falls die Rahmenbedingungen passen. Wichtig ist daher zunächst der Vermögensaufbau. Den hingegen möchte ich nicht konservativ, sondern eher riskant, jedoch nicht blind betreiben.

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WinstonChurchill

Hat eigentlich auch jemand den 30000 Autowunsch fürs nächste Jahr mit einer 20000 Finanzierungssumme im Auge?

Nur so am Rande, da es sich ja nur ums Haus hier dreht. ;)

 

Winston, Du hast mit Deiner Freundin eine Eigentumswohnung oder? Wenn ja, wollt ihr diese dann kurz vor dem Hausbau, Kauf, etc. verkaufen.

 

5.9.c ich rechne selbst, da ich Maklern und Bankers grundsätzlich nicht vetraue

Diese Aussage kann ich nicht nachvollziehen. Es ging mir darum zu wissen, ob ihr mal bei einer Bank mal durchrechnen lassen habt, was man derzeit für Darlehenszinsen bei Summe x des Darlehens bei x Jahren Laufzeit bekommt.

 

Heutige neuerrichtete Häuser müssen gewisse Energiestandarts einhalten. Dafür bekommt man von Förderbanken und der Kfw zinsgünstige Darlehen. Bei Darlehensverzicht kann man Zuschüsse bekommen.

Wie es in X Jahren ist, weiß ich nicht, nur wenn man die Tipps nicht annimmt und nachschaut, kann ich auch nix machen...sorry. Daher wollte ich oder auch wir wissen, ob Du ein Haus bauen oder kaufen möchtest. Vielleicht hab ich es übersehen, wäre schön, wenn Du es nochmal kurz sagen kannst.

 

Habe es anderswo schonmal geschrieben und kopiere es hier rein.

Du möchtest einen Bausparer gegen hohe Darlehenszinsen abschließen. Schaue aber auch, was Du an Guthabenzinsen bekommst.

 

Frage: Wo braucht man einen geringeren Darlehensbetrag, bei einem höheren Guthabenzins oder niedrigeren Guthabenzins?

Einfach mal durchrechnen.

 

Viele Grüße

Gerald

 

 

Danke. Für die Ratschläge bin ich tatsächlich dankbar.

 

Beabsichtigt ist ein Hausbau. Der ist jedoch nicht in Stein gemeißelt. Es könnte ggf. auch ne größere Wohnung in der nahe gelegenen Kleinstadt werden. Preislich gibt sich das nicht viel. Deinen Hinweis in Bezug auf KFW-Darlehen bzgl. Energieschutz habe ich aber schon verstanden. Derzeit wohnen wir mietfrei. Die Wohnung gehört mir/uns allerdings nicht, es besteht nur Wohnrecht (hatte ich bereits geschrieben). Die Wohnung wird allerdings spätestens beim 2. Kind zu klein. Kinder sind allerdings erst in, eben 5-7 Jahren, geplant.

 

Ich bin eigentlich der Ansicht, dass man mit Anleihen auch unabhängig von der Lage an den Aktienmärkten eine gute Performance hinbekommt...

 

bei nur Festgeld, würde sich die Frage hier sowieso erübrigen--- ;)

 

das seh ich genauso...einige Anregungen... ^_^

 

 

http://de.ishares.co...den-und-ertrage

 

https://www.comdirec...TATION=11445058

 

https://www.comdirec...TATION=44597153

 

https://www.comdirec...TATION=34333019

 

Danke. Ich lese deine Beiträge im entsprechenden Unterforum immer ganz interessiert mit. Anders als im Bereich ETF ist mir das aber momentan noch ein wenig hoch.

Hast du ne Empfehlung, um sich in die Grundlagen einzuarbeiten?

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harryguenter
· bearbeitet von harryguenter

Schwamm drüber.

jepp.

 

Insofern ist glaube ich auch nochmal wichtig zu verdeutlichen, dass ein Hausbau/-kauf in 5-7 angestrebt ist. Wenn die Kohle hierzu nicht reicht, dann gehts halt nicht.

Ich/Wir sind hierauf nicht zwingend angewiesen, sondern beabsichtigen dies, falls die Rahmenbedingungen passen. Wichtig ist daher zunächst der Vermögensaufbau. Den hingegen möchte ich nicht konservativ, sondern eher riskant, jedoch nicht blind betreiben.

Hausbau in 5-7 Jahren und riskanterer Kapitalaufbau sind normalerweise Ziele die nicht zusammen passen. Gut wenn Dir bereits bewußt ich, dass es womöglich nicht klappt.

 

zu Deinen Renditeerwartungen:

Ich befürchte Die Zeichen der Zeit stehen in den nächsten Jahren eher gegen Dich. Die Aktienmärkte stehen derzeit schon ziemlich hoch, und die Weltwirtschaften machen mir nicht den Eindruck das der DAX auf 10.000 hochlaufen würde. Dazu kommt der beginnende Zinserhöhungszyklus. Damit werden Deine Anleihen erstmal Verluste einfahren. Beides Zusammen keine Entwicklung die Wirtschaft und klammen Staatshaushalten hilft was in meinen Augen nicht für mittelfristig hohe Renditen (die Du brauchen würdest) spricht.

 

nochmal zu den Bausparern:

Ich persönlich mag sie nicht, aufgrund der hohen Rückzahlungsbelastungen, niedrigen Ansparzinsen und ungewissen Zuteilungszeitpunkten und würde deshalb stets zu einem "einfachen" Immodarlehen zum Kaufzeitpunkt raten. Dein "Forwarddarlehen" was Du mit Deinen Bausparern erreichen willst ist normalerweise zu weit in die Zukunft gelegt. Sowas macht man normalerweise mit 1-2 Jahren Vorausschau. Noch was: die Zuteilungsreife hängt nicht nur von der Einzahlungsquote ab. Das Bausparmodell funktioniert nicht wenn alle sich niedrige Darlehenszinsen sichern, aber den damit verbundenen niedrigen Ansparzins durch Drittanbieter umgehen wollen. Falls die Zinsen wirklich steigen würde ich eher mit einer Zuteilungsreife 30 Monate nach Sondereinzahlung rechnen statt 18. So einfach lassen sich die Profis auch nicht austricksen. Die werden schon dafür sorgen, dass Du eine Weile lang den Geld niedrigverzinst bei Ihnen parken mußt, bevor sie ein niedrigverzinstes Darlehen an Dich herausgeben.

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