flomue März 8, 2011 Hallo Zusammen, erstmal ein freundliches Hallo an alle, habe mich eben angemeldet, da ich hoffe hier etwas fundiertere Infos zum Thema Fondanalagen zu erhalten. Ich muss in den nächsten Monaten ca 60-70000 anlegen...das ist erstmal Fakt. Da ich eine recht hohe Sicherheit bevorzuge ist mir klar dass ich keine übersteigerten Renditeerwartungen haben kann! Wer kann mich denn zum Thema Fonds mal ein bischen einsingen bzw. mir den ein oder anderen Tipp geben wie ich das Geld bestmöglich anlege??? LG Flo Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
harryguenter März 8, 2011 Wer kann mich denn zum Thema Fonds mal ein bischen einsingen bzw. mir den ein oder anderen Tipp geben wie ich das Geld bestmöglich anlege??? zu 2.) hier gibt's schonmal einiges zu lesen für den Anfang. https://www.wertpapier-forum.de/topic/15443-einstieg-und-top-10-threads/ https://www.wertpapier-forum.de/topic/12392-etf-exchange-traded-funds/ https://www.wertpapier-forum.de/topic/7448-aktiv-gemanagte-fonds/ Ich muss in den nächsten Monaten ca 60-70000 anlegen...das ist erstmal Fakt. Da ich eine recht hohe Sicherheit bevorzuge ist mir klar dass ich keine übersteigerten Renditeerwartungen haben kann! Beim Thema Geldanlegen zu meinen etwas tun zu "müssen" ist manchmal nicht opportun. vielleicht kannst Du uns noch ein bisserl mehr zu Deinen Zielen erzählen. Speziell zu Deiner "recht hohen" Sicherheit. https://www.wertpapier-forum.de/topic/11296-richtlinien-fur-die-themeneroeffnung/ Hohe Sicherheit würde ich derzeit nicht gerade mit irgendwelchen Fonds abdecken sondern eher ein paar Festgelder mit unterschiedlichen Laufzeiten. Tendentiell derzeit eher kürzere Laufzeiten in Erwartung eines Zinsanstiegs. Das wäre auch der Grund warum ich derzeit keine Rentenfonds nehmen würde. Ob Aktienfonds für Dich überhaupt in Frage kommen hängt von Deiner Risikobereitschaft ab. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
flomue März 8, 2011 Hey danke schon mal zu Euren Antworten. Also zu den Fakten, das Geld ist nichts meines sondern das von meinem Patenkind, deren Mutter kürtzlich verstorben ist! Ich kümmere mich nur darum. Das Mädel ist 20 Jahre in der Ausbildung. Da ich nur das BESTE für das Mädel möchte, strebe ich ne hohe Sicherheit an...ob das dann tatsächlich ein Aktienfond ist weiss ich nicht. Festgelder habe ich mitr auch schon überlegt, allerdings wie Ihr schon geschrieben hat max 6 Monate wegen event. steigenden Zinsen. Hab mir auch schon überlegt ne Splittung vorzunehmen, z.B. 50 % des Geldes auf ein Festgeldkto zu packen und den Rest dann mit überwschaubarem Risiko in einen Aktienfond reinzustecken. Nur wie geschrieben bin ich kein Zocker weil ich das Geld nicht aufs Spiel setzen möchte... Falls Ihr noch was wissen müsst, fragt ruhig, ich bin froh wenn mir jemand seine Meinung sagt! LG Flo Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Zinsjäger März 8, 2011 Ich würde erstmal ein gut verzinstes Tagesgeldkonto (z.B. GE Capital Bank) eröffnen und ein gewissen Teil dort zwischenparken. Du musst ganz individuell ausloten, welcher Anteil des Geldes im Zweifel sofort verfügbar sein muss und wie hoch der regelmäßige Finanzbedarf ist. Den Teil, der mittelfristig nicht benötigt wird würde ich in Sparbriefe kurzer und mittlerer Laufzeit (1 Jahr, 2 Jahre, 3 Jahre) anlegen. Von reinen Aktienfonds würde ich erstmal die Finger lassen. Das soll dein Patenkind wenn überhaupt selber entscheiden und auch so wollen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
boll März 8, 2011 · bearbeitet März 8, 2011 von boll Von reinen Aktienfonds würde ich erstmal die Finger lassen. Das soll dein Patenkind wenn überhaupt selber entscheiden und auch so wollen. Ich sehe das auch so. Du hast quasi die Funktion eines (Geld-)Verwalters übernommen. Also solltest du mE auch nur das Geld verwalten, d.h im wesentlichen erhalten und damit nicht an die Börse gehen. Falls dein Patenkind (welches ja eigentlich kein (!) Kind mehr ist, sondern eine junge Frau) irgendwann selbst den Wunsch hegt, das Vermögen teilweise in riskantere Vermögensanlagen zu stecken, sollte sie selbständig die Entscheidung treffen (und vorher genug Wissen angeeignet haben). Sofern du diese Aufgabe als Testamentsvollstrecker erfüllen darfst, sind natürlich die Bedingungen im Testament und/oder gesetzliche Vorschriften zu beachten! PS: Sofern die Verwaltung nicht testamentarisch angeordnet ist, wäre es zu überlegen, dass du dir eine Vollmacht erteilen lässt. Ist in meinen Augen eine sinnvolle Sache. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Basti März 9, 2011 Hallo und Herzlich Willkommen mein Tip ist relativ kurz: Wenn es nicht dein Geld ist - kommt meines Erachtens nur RK1 in Frage! Anders wäre es, wenn deine Patin in Finanzfragen schon Vorkenntnisse hat und mit reden/bestimmen könnte... aber so - da solltest du dir den Schuh mit Aktienfonds usw. nicht anziehen (gehts gut, bist du der Held - wenn aber dann 30% der Kohle weg ist ) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
teffi März 9, 2011 Mal ne etwas andere Meinung: 100% Anleihen/Tagesgeld/"RK1" sind auch nicht gerade sicher. Wir wissen nicht, wie sich die Zukunft entwickelt, und das kann für RK1 auch richtig schlecht laufen. Nicht einen Teil in Aktien zu investieren (1/4 des Vermögens in einen oder zwei breit gestreute ETFs, z.B.), ist für meinen Begriff daher fahrlässig. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
odenter März 9, 2011 · bearbeitet März 9, 2011 von odenter Ich würde auch fragen wie jemand dazu kommt das Geld einer 20 jährigen zu verwalten. Ist doch alt genug das Mädchen sie sollte sich auf jeden Fall selber damit beschäftigen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schinzilord März 9, 2011 Wobei das Mädchen bestimmt nach dem Tod ihrer Mutter (was ist mit dem Vater?), andere Sorgen und Probleme hat, als sich auch noch ums Geld zu kümmern. Prinzipiell bin ich auch der Meinung, dass eine kleine Beimischung Aktien das Gesamtrisiko senken kann (im Hinblick auf Inflation). Der Vorschlag mit dem Schifffonds ist hier total unangebracht und ein Schmarrn. Evtl. will das Mädchen ja mal ins Ausland / anzahlung Immobilie etc., da wäre eine geschlossenen Beteiligung das be****** überhaupt, was sie machen kann. Für die paar Prozent Premium gegenüber Aktien (wenn überhaupt...) Liquidität aufgeben und solch ein hohes Risiko eingehen. Dann doch einfach 10% Aktienetf dazu. Hat überhaupt schonmal jemand mit Schifffonds Gewinne über Aktienrendite eingefahren (risikoadjustiert?!?) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
bb_florian März 9, 2011 Mal ne etwas andere Meinung: 100% Anleihen/Tagesgeld/"RK1" sind auch nicht gerade sicher. Wir wissen nicht, wie sich die Zukunft entwickelt, und das kann für RK1 auch richtig schlecht laufen. Nicht einen Teil in Aktien zu investieren (1/4 des Vermögens in einen oder zwei breit gestreute ETFs, z.B.), ist für meinen Begriff daher fahrlässig. Solange nicht klar ist, was mit dem Geld langfristig passieren soll, ist eine Anlage in Aktien fahrlässig. Wenn z.B. in 5 Jahren eine Immobilie finanziert werden soll, ist von einem Aktieninvestment abzuraten. Ich würde auch dazu neigen, das Geld nur in Tagesgeld/Festgeld anzulegen, bis sich die junge Dame da besser entscheiden kann / sich informiert hat / was auch immer. Meine Glaskugel sagt, dass man bei Sparbriefen derzeit maximal 2-3 Jahre nehmen sollte, Laufzeiten darüber sind unattraktiv wg. evtl. steigenden Zinsen B) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
teffi März 9, 2011 · bearbeitet März 9, 2011 von teffi Solange nicht klar ist, was mit dem Geld langfristig passieren soll, ist eine Anlage in Aktien fahrlässig. Wenn z.B. in 5 Jahren eine Immobilie finanziert werden soll, ist von einem Aktieninvestment abzuraten. Wirklich? Du kannst Dir keine Szenarien vorstellen, in denen Aktien kaufkrafterhaltender sind als Tagesgeld? Von nominalen Beträgen kann man sich nix kaufen, sie sehen nur gut aus. flomue: Du siehst, es gibt möglicherweise keinen objektiv besten Weg, Geld anzulegen. Es kann daher zu Unfrieden führen, es für andere zu machen, ohne dass sie es verstehen und absegnen. Und ja, "alles aufs Tagesgeld" ist auch eine Art der Geldanlage, nur evtl. nicht die beste (aber da gibt es verschiedene Meinungen). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
bb_florian März 9, 2011 Wirklich? Du kannst Dir keine Szenarien vorstellen, in denen Aktien kaufkrafterhaltender sind als Tagesgeld? Von nominalen Beträgen kann man sich nix kaufen, sie sehen nur gut aus. Doch, aber Kaufkrafterhaltung spielt keine Rolle. Wenn nach einem Jahr 10% des Geldes weg sind, dann ist der Familienfriede wahrscheinlich nachhaltig gestört und der Verlust wird von irgendwem Ahnungslosen realisiert, und im schlimmsten Fall das Vermögen danach irgendeinem Sparkassenberater vor der Füße geworfen. Wenn das Mädel Aktien will, wäre das eine gute Sache, die man nur unterstützen kann, aber so richtig vorstellen kann ich mir das nicht B) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
teffi März 9, 2011 · bearbeitet März 9, 2011 von teffi Doch, aber Kaufkrafterhaltung spielt keine Rolle. Ok, müsst Ihr nur noch aushandeln wer dem Mädel dann erklärt warum man früher mehrere Autos bekommen hat für das Geld, das man dann für eine Pommes ausgibt Aber dann sind wir uns ja einig. Es ist fahrlässig, keine Aktien im Depot zu haben, aber es macht auch mehr Ärger.. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Investor93 März 9, 2011 Solange nicht klar ist, was mit dem Geld langfristig passieren soll, ist eine Anlage in Aktien fahrlässig. Wenn z.B. in 5 Jahren eine Immobilie finanziert werden soll, ist von einem Aktieninvestment abzuraten. Ich würde auch dazu neigen, das Geld nur in Tagesgeld/Festgeld anzulegen, bis sich die junge Dame da besser entscheiden kann / sich informiert hat / was auch immer. Meine Glaskugel sagt, dass man bei Sparbriefen derzeit maximal 2-3 Jahre nehmen sollte, Laufzeiten darüber sind unattraktiv wg. evtl. steigenden Zinsen B) Zur Einstimmung für den "Neuling" halte ich den Beitrag der Wirtschaftswoche (Hier zum Link) für gut geeignet. (Beim Lesen im Internet ist es nur wichtig, den Beitrag und die eingestreuten Anzeigen auseinanderzuhalten.) Es gibt zu diesem Link noch 2 Folgeseiten, die jeweils am Ende angewählt werden können. Hauptinhalt: wenn man nicht 4% Rendite erzielt, kann man den Realwert nicht halten. Alleine 28% gehen ja schon für die Abgeltungssteuer drauf. (Wenn die Inhaberin des Depots allerdings wenig Einkommen hat, kann Sie in einer Steuererklärung etwas von der Abgeltungssteuer zurückbekommen.) Bitte vergiss nicht die Sparerfreibeträge auszuschöpfen, falls nicht anderweitig bereits erfolgt. Rendite und absolute Sicherheit gleichzeitig gibt es nicht. Die beiden Extreme, Sicherheit je nach Sichtweise: 1.) Bundesanleihen kaufen und am besten (am billigsten) bei der Finanzagentur GmbH deponieren. Dabei nach Steuern ca.1-2% Inflation hinzunehmen, bei wachsender Inflation noch mehr. 2.) Goldbarren oder Goldmünzen kaufen und in ein Bankschließfach legen. Gold bringt keine Zinsen. Es kostet ca. 100 pro Jahr für das Schließfach. Erst nach Goldpreisanstieg von ca 10% kann erst wieder verlustfrei verkauft werden. Nach einem Jahr sind Veräußerungsgewinne abgeltungssteuerfrei. Sollte der Goldpreis fallen, treten bei Veräußerung Verluste ein. Ich würde aber beides nicht machen. Ich bin bisher immer mit einer angemessenen Mischung am besten gefahren. Ich würde in einer solchen Situation folgende Aufteilung wählen (alles natürlich ohne Gewähr). Einlagengesichert (zusammen 40%) 10% Tagesgeld z.B. GE Capital 2,1% dt. Einlagensicherung 10% Sparbrief 1 Jahr z.B. Santander Direkt Bank ca. 2,1% dt. Einlagensicherung 10% Sparbrief 2 Jahre ca. 2,75% dt. Einlagensicherung 10% Sparbrief 3 Jahre ca. 3% dt. Einlagensicherung Sparbriefe jeweils nach Ablauf für 3 Jahre neu anlegen, damit ergeben sich jährlich Fälligkeiten Anleihen/Pfandbriefe (zusammen 30%) 10% z.B. Jumbopfandbrief z.B. Bayerische Hypo- und Vereinsbank WKN HV0EBA Rating Aa1 ca. 2,57Rendite 10% z.B. Unternehmensanleihe Deutsche Lufthansa AG WKN A0Z15N Rating BBB- ca. 3,89 Rendite 10% z.B. Unternehmensanleihe Thyssen Krupp WKN A0T61L Rating Baa3 ca. 4,34% Rendite Aktien (zusammen 30%) 10% z.B. ETF dividendenstarke Aktien weltweit z.B. DB X-TRACKERS STOXX GLOBAL SELECT DIVIDEND 100 ETF 1D WKN DBX1DG 10% z.B. ETF deutsche Blue Chips DAX 30 z.B. ISHARES DAX (DE) WKN 593393 10% z.B. ETF Emerging Markets (Wachstumsmärkte) z.B. DB X-TRACKERS MSCI EMERGING MARKETS TRN INDEX ETF 1C WKN DBX1EM Aktienfonds sollten langfristig inklusive Kursgewinnen höhere Renditen abwerfen und für Substanzerhalt sorgen. Aktienfonds reagieren normalerweise besser, werthaltiger als andere Anlagen auf Inflation durch Kurssteigerung. Aktienfonds haben natürlich immer Rückschlagrisiken. ETFs verursachen normalerweise nur Transaktionskosten, keine Ausgabeaufschläge. Die laufenden Gebühren belasten die Performance nicht so stark wie gemanagte Fonds. Diese Fonds werden von Banken kaum empfohlen. Kostengünstige Depots kann man bei den Direktbanken finden. Gegebenenfalls kann man die Anleihen oder einen Teil davon durch Gold im Schließfach ersetzen. Ich bin auch der Meinung, dass man sich als 20jährige mit Geldanlage beschäftigen sollte. Mit einem solchen Startkapital ist das ja besonders reizvoll. Zu zweit kann man die Vor- und Nachteile gut diskutieren, Entscheidungen treffen und gemeinsam Erfahrungen machen. Viel Vergnügen mit der Aufgabe Investor93 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
teffi März 9, 2011 Find ich auch gut. Würde mich bei den Anleihen aber evtl. eher für drei Pfandbriefe entscheiden und evtl. stattdessen den Aktienanteil erhöhen, das hat imho ein geringeres Risiko als ein Depot mit Unternehmensanleihen. Aber das ist wohl auch Geschmackssache und wichtiger bei längerer Anlagedauer. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fondsanleger1966 März 9, 2011 Bitte den Aspekt der Mündelsicherheit nicht vergessen (gerade bzgl. der ETFs) und die uneinheitliche Rechtssprechung dazu. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
flomue März 10, 2011 Hi an alle! War ein paar Tage nicht hier und bin positiv überrascht wie vielfältig sich die User hier Gedanken machen...dafür schon mal herzlichen Dank!!!!!! Nochmal kurz zu der Grundsituation: Natürlich binde ich meine Nichte in alle Entscheidungen mit ein und versuche sie auch darauf hinzuführen früher oder später selbständig Ihre Gedanken und Meinungen zu bilden. Wie aber auch der ein oder andere bemerkt hat, hat das Mädel mit ihren 20 Jahren im Moment ganz andere Verluste zu verarbeiten als sich um geld Gedanken zu machen. Mein Gedanke war, sich einfach mal zu informieren, daher auch mein Einleitungssatz "hohe Sicherheit", ich will kein Held sein, ich will aber trotzdem das Geld so anlegen dass es nicht gleich durch die Inflation aufgefressen wird! Aus Euren Meinungen und meinen Gedanken (auch Aussagen von Trichet zu zinsen) habe ich jetzt folgenden Plan entwickelt: zuerst packe ich mal das Geld wie es ist auf ein Tagesgeldkto (RBS bietet zur Zeit 2,2%) und warte mal die Zinsentwicklung das nächste 1/2 Jahr bis ein Jahr ab, sollten die Zinsen tatsächlich merkbar steigen muss man eh neu überlegen. Das Thema Festgeld wird denke ich auch ein Hauptbestandteil sein, ob wir (Nichte und ich gemeinsam) entscheiden einen kleinen Teil 5-10000 mal etwas risikoreicher in einen Rohstofffond anzulegen wird man dann sehen! Nochmals vielen Dank für Eure diversen Meinungen! LG Flo Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
boll März 10, 2011 · bearbeitet März 10, 2011 von boll zuerst packe ich mal das Geld wie es ist auf ein Tagesgeldkto (RBS bietet zur Zeit 2,2%) und warte mal die Zinsentwicklung das nächste 1/2 Jahr bis ein Jahr ab, sollten die Zinsen tatsächlich merkbar steigen muss man eh neu überlegen. Das Thema Festgeld wird denke ich auch ein Hauptbestandteil sein, ob wir (Nichte und ich gemeinsam) entscheiden einen kleinen Teil 5-10000 mal etwas risikoreicher in einen Rohstofffond anzulegen wird man dann sehen! Ich vermute, du verwechselst die RBS mit der Bank of Scotland! Die BoS bietet derzeit 2,2% p.a. an, das ist richtig. Ich bin dort auch Kunde, habe aber kürzlich ein anderes TG-Konto bei GE Capital mit dt. Einlagensicherung eröffnet (eff. 2,117% p.a.). Den "Zinsverlust" nehme ich - dafür dass ich mir keine Gedanken um britische Einlagensicherung machen und mich uU mit englischen Formularen auseinander setzen muss - aber gerne in Kauf! Fondsanleger1966 hat auch schon mehrfach auf die "Tücken" hinsichtlich der BoS hingewiesen. Vlt kann er die entsprechenden Links zu seinen Posts hier nochmals reinstellen?!? (Ich finde die auf Anhieb nicht) Hab die Links von Fondsanleger1966 gefunden: deshalb es lieber noch schnell an eine Bank überweisen, die faktisch zusammengebrochen ist, und auf die Einlagensicherung einer nordwesteuropäischen Insel vertrauen, auch wenn diese wirtschaftlich nicht so prosperierend ist, wie Island noch 2006 (EDIT) und 2007 war. Dann aber bitte nicht nach Staatshilfen rufen, wenn das Geld weg ist! 3 Links zum Thema: http://www.wertpapie...ndpost&p=658635 TG-Vergleich: http://www.modern-ba...agesgeld-75.php Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fondsanleger1966 März 10, 2011 @boll: Danke! Hier noch mal der Link zu den 3 Links, weil der bei mir im vorstehenden Posting nicht funktioniert: http://www.wertpapie...ndpost&p=658635 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
BondWurzel März 10, 2011 · bearbeitet März 10, 2011 von BondWurzel Bitte den Aspekt der Mündelsicherheit nicht vergessen (gerade bzgl. der ETFs) und die uneinheitliche Rechtssprechung dazu. Bei einem volljährigen Menschen Mündelgeld? Das Mädel ist 20 Jahre ...und handelt in eigenem Namen und eigene Rechnung, oder sehe ich das verkehrt? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
boll März 10, 2011 Das Mädel ist 20 Jahre ...und handelt in eigenem Namen und eigene Rechnung, oder sehe ich das verkehrt? Kann sein, muss aber nicht. Ich hatte eingangs auch schon vermutet, dass der Patenonkel ggf. sogar Testamentsvollstrecker sein könnte?!? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
BondWurzel März 10, 2011 ...und handelt in eigenem Namen und eigene Rechnung, oder sehe ich das verkehrt? Kann sein, muss aber nicht. Ich hatte eingangs auch schon vermutet, dass der Patenonkel ggf. sogar Testamentsvollstrecker sein könnte?!? Wenn das Mädel erbt, gehört ihr so oder so das Geld - wenn sie nicht unter Vormundschaft steht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
boll März 10, 2011 · bearbeitet März 10, 2011 von boll Wenn das Mädel erbt, gehört ihr so oder so das Geld - wenn sie nicht unter Vormundschaft steht. Darauf wollte ich hinaus: Das Gesetz unterscheidet die sog. Auseinandersetzungs- oder Abwicklungsvollstreckung, die letztlich auf die Auseinandersetzung des Nachlasses gerichtet ist, sowie die sog. Verwaltungs- bzw. Dauervollstreckung, bei denen die Verwaltung des Nachlasses im Vordergrund steht. (...) Für die Zeit der Testamentsvollstreckung ist den Erben die Verfügungsgewalt über die Nachlassgegenstände entzogen. http://de.wikipedia....ntsvollstrecker Auseinandersetzung = i.d.R. in den ersten Monaten nach dem Todesfall erledigt Verwaltung = je nach Bedingung/ Auflage, die im Testament festgelegt wurde, z.B. Verwaltung bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres... Edit: Und noch weiter heißt es: Demgegenüber ist der Testamentsvollstrecker verwaltungsbefugt und insbesondere berechtigt, den Nachlass in Besitz zu nehmen und über Nachlassgegenstände zu verfügen. Im Rahmen ordnungsgemäßer Verwaltung hat der Testamentsvollstrecker das ihm anvertraute Vermögen zu sichern und zu erhalten. Das passt dann wieder zur Mündelsicherheit... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Padua März 10, 2011 Bisher kann ich hier nur lesen, dass sich ein Patenonkel um das Geld seines volljährigen Patenkindes kümmern möchte, das gerade seine Mutter durch Tod verloren hat. Das ist grundsätzlich positiv zu bewerten. Trotzdem sollte der Patenonkel nicht übers Ziel hinausschießen, denn das Mädel ist volljährig und wird schneller zur Tagesordnung übergehen müssen, als sich manche das denken. Deshalb keine Schnellschüsse, die nach hinten los gehen können. Auf jeden Fall das Geld so sicher anlegen, dass sie nach absehbarer Zeit selbst darüber verfügen kann. Von Testamentvollstreckung lese ich da nichts. So lange der TO darüber nichts schreibt, sind solche Mutmaßungen überflüssig. Gruß Padua Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag