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grmpf78

Depotumgestaltung brauche Hilfe

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grmpf78

@ padua

 

die Funktion ist nicht schlecht, muss mir nur noch nen Kniff für

wiederangelegte Ausschüttungen einfallen lassen. Dankeschön.

 

@ Fondsanleger1966

 

Wollte dir nicht auf den Schlips treten, bestimmt nicht.

Im Grunde hast du Recht, mein Depot ist sehr stark auf EM

und Rohstoffe ausgerichtet, das ist mir wohl bewußt

und war auch immer so beabsichtigt.

 

Ich muss da halt immer verstärkt darauf achten und ggf.

eben reagieren.

 

Ich wollte einfach diese offene Diskussion um mal wieder

einen neuen Input zu bekommen und das eigene Depot

mal wieder mit etwas Abstand betrachten. Das hat super

funktioniert.

 

Wie wäre denn dein Vorschlag für eine Gewichtung der

angegebenen Fonds ??? Würde mich wirklich sehr interessieren !!!

 

ABER

 

Ihr habt mir auch wieder sehr geholfen, mein Cash wurde erhöht

und ich werde mir das Thema RLV noch mal näher zu Gemüte führen.

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Fondsanleger1966
· bearbeitet von Fondsanleger1966

Hallo,

 

ich habe mir jetzt beide PDFs angesehen.

 

Wie wäre denn dein Vorschlag für eine Gewichtung der

angegebenen Fonds ??? Würde mich wirklich sehr interessieren !!!

 

Da ich Deine genauen Lebensumstände nicht kenne, würde die Faustformel von 5 Monatsgehältern als Notgroschen für eine Familie mit Kindern ansetzen. Das wären vermutlich 12.500 Euro. Also deutlich mehr, als insgesamt an Tagesgeld vorhanden ist. Deshalb stellt die aktuelle Anlagestruktur bereits ein gehebeltes Investment da. :w00t: Anlegen auf Kredit sozusagen, nur dass Du Dir selbst den Kredit aus Deinem Notgroschen gibst.

 

Vor diesem Hintergrund muss ich natürlich 100% Ethna vorschlagen, weil das der Fonds mit dem niedrigsten Risiko unter den genannten ist.

 

Selbst wenn man das vorhandene Tagesgeld als ausreichend ansieht, weil vielleicht noch etwas auf den Tagesgeldkonten der Kinder ist und die Eltern notfalls aushelfen können und wollen (Auto geschrottet -> Ersatz wg Kinder nötig, Arbeitslosigkeit,...), würde ich immer noch zum Ethna raten. 10.000 € Riester sind komplett in Aktien. 2.000 € VL sind in deutschen Aktien -> teilweiser EM-Bezug. Damit liegt die Aktienquote schon sehr hoch. Anleihen - der einzige Deflationsschutz - fehlen derzeit komplett. crying.gif

 

Aus Gründen der Praktikabilität würde ich die Positionen mit der Steuerfreiheit auf die Kursgewinne (Kauf vor 2009) halten (DWS TopDivi + M&G) und ab jetzt erst einmal bis auf weiteres die gesamte Sparrate in Mischfonds lenken (z.B. Ethna, und Winbonds, wenn Patri nicht in Frage kommt).

 

So sehe ich das.

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grmpf78

Abgesehen von der Cashposition würdest du also zu 100%

in Mischfonds und/oder Renten gehen und das bei einer Anlagedauer

von 30-35 Jahren ?!?!?

 

Das ist jetzt nicht wirklich dein Ernst oder ?

 

Es ist doch völlig egal in was der Riester investiert,

der hat einen KapitalSCHUTZ, das Ding macht

Rendite ob es an den Bören kracht oder boomt !!!

Also bleibt der aussen vor.

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Fondsanleger1966
· bearbeitet von Fondsanleger1966

Abgesehen von der Cashposition würdest du also zu 100%

in Mischfonds und/oder Renten gehen

Ja, solange bis die Reserven eine ausreichende Höhe erreicht haben.

 

und das bei einer Anlagedauer von 30-35 Jahren ?!?!?

Die Anlagedauer ist dafür völlig irrelevant. Altersvorsorge sollte erst betrieben werden, wenn die allgemeine Reserve aufgebaut und die größten Lebensrisiken abgesichert sind.

 

Es ist doch völlig egal in was der Riester investiert,

der hat einen KapitalSCHUTZ, das Ding macht

Rendite ob es an den Bören kracht oder boomt !!!

Also bleibt der aussen vor.

Die Rendite der Riester-Rente hängt ganz erheblich davon ab, worin sie investiert ist.

 

Außerdem ist Riester - im Gegensatz zur Betriebsrente - jederzeit liquidierbar.

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boll

Es ist doch völlig egal in was der Riester investiert, der hat einen KapitalSCHUTZ, das Ding macht Rendite ob es an den Bören kracht oder boomt !!! Also bleibt der aussen vor.

Die Rendite der Riester-Rente hängt ganz erheblich davon ab, worin sie investiert ist. Außerdem ist Riester - im Gegensatz zur Betriebsrente - jederzeit liquidierbar.

Man kann nie wissen, ob man aufgrund einer Notlage das Riestervermögen für andere Zwecke einsetzen muss.

Genau das ist der Punkt, warum ich die DWS TRD auch zur RK3 zugeordnet habe (s.o.). Im Falle einer förderschädlichen Kündigung - aus welchem Grund auch immer - kannst du einen erheblichen Verlust erleiden, wenn z.B. die Kurse mau sind. Die Kündigung ist natürlich noch mit weiteren Nachteilen verbunden (z.B. Rückzahlung der kompletten Förderung). Auch ein Übertrag zu einem anderen Riestervertrag könnte "schmerzhaft" sein.

 

Ob das Ding unabhängig von der Börsensituation Rendite macht, bezweifle ich etwas (kann es aber auch nicht widerlegen). Frage ist, über welche Rendite reden wir hier? Vor oder nach Steuer, Inflation und Kosten sowie Dauer der Auszahlungsphase ...?

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grmpf78

...

Anleihen - der einzige Deflationsschutz - fehlen derzeit komplett.

...

 

Wie wahrscheinlich ist denn ein Deflation bzw. wann war denn

die letzte im europäischem Raum ???

 

Und komm mir bitte nicht mit Japan ! *grins*

 

...

Die Rendite der Riester-Rente hängt ganz erheblich davon ab, worin sie investiert ist.

Außerdem ist Riester - im Gegensatz zur Betriebsrente - jederzeit liquidierbar.

...

 

Ich sprach von Verlusten, diese sind mit Riester (solange man nicht kündigt)

einfach nicht möglich. Und eine ansehnliche Rendite kommt alleine

schon über die Zulagen.

 

...

Genau das ist der Punkt, warum ich die DWS TRD auch zur RK3 zugeordnet habe (s.o.). Im Falle einer förderschädlichen Kündigung - aus welchem Grund auch immer - kannst du einen erheblichen Verlust erleiden, wenn z.B. die Kurse mau sind. Die Kündigung ist natürlich noch mit weiteren Nachteilen verbunden (z.B. Rückzahlung der kompletten Förderung). Auch ein Übertrag zu einem anderen Riestervertrag könnte "schmerzhaft" sein.

 

Ob das Ding unabhängig von der Börsensituation Rendite macht, bezweifle ich etwas (kann es aber auch nicht widerlegen). Frage ist, über welche Rendite reden wir hier? Vor oder nach Steuer, Inflation und Kosten sowie Dauer der Auszahlungsphase ...?

 

Das Ding macht zwangsläufig Rendite (vor Steuer, vor Inflation)

 

rechne mal selbst: ;-)

 

Einzahlung Mann p.a.: 2000,- + Zulage 154,- macht (ganz dumm gerechnet) 7,7 %

Einzahlung Frau p.a.: 300,- + Zulagen 524,- macht (ganz dumm gerechnet) 174,7 %

Zusammen: 2300,- + Zulagen 678,- macht (ganz dumm gerechnet) 29,5 %

(Sie Hausfrau + 2 Kinder)

 

Und am Ende der Sparphase sind Einzahlungen und Zulagen GARANTIERT !!!

 

Wenn es mir/uns wirklich so schlecht gehen sollte, dass ich ernsthaft meine Riester

auflösen muss um liquide zu sein, na dann glaube ich ist der mögliche Verlust

wohl das geringste Übel. Dann sind noch ganz andere Sachen ganz doll im Argen.

 

Deshalb sind die Riester das "heilig Blechle" und werden erst angefasst,

wenn absolut nix mehr geht und die Kinder Kartons sammeln zum Schalfen

unter der Brücke.

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Fondsanleger1966
· bearbeitet von Fondsanleger1966

Anleihen - der einzige Deflationsschutz - fehlen derzeit komplett.

 

Wie wahrscheinlich ist denn ein Deflation bzw. wann war denn die letzte im europäischem Raum ???

:w00t: *ohne Worte*

 

Zusammen: 2300,- + Zulagen 678,- macht (ganz dumm gerechnet) 29,5 %

Durchschnittliche Haltedauer von Vertragsabschluss bis Ruhestand: ca 35 Jahre/2 = 17,5 Jahre

29,5%/17,5 Jahre=1,7% p.a. -> faktisch weniger wegen des Zinseszinseffektes

 

=> Garantiert ist nur eine Sparbuch-Rendite deutlich unterhalb des Durchschnitts der historischen Inflationsrate.

 

(Rendite meint übrigens immer die aufs Jahr umgerechnete Wertentwicklung.)

 

Wenn es mir/uns wirklich so schlecht gehen sollte, dass ich ernsthaft meine Riester

auflösen muss um liquide zu sein, na dann glaube ich ist der mögliche Verlust

wohl das geringste Übel. Dann sind noch ganz andere Sachen ganz doll im Argen.

Vermutlich ja. Und Deine Finanzplanung ist auf solche Dinge überhaupt nicht vorbereitet. Die funktioniert leider nur in Schönwetterzeiten.

 

Deshalb sind die Riester das "heilig Blechle" und werden erst angefasst,

wenn absolut nix mehr geht und die Kinder Kartons sammeln zum Schalfen

unter der Brücke.

Ohne BU und bei einer RLV von nur 50.000 € für den Hauptverdiener einer Familie mit kleinen Kindern ist das leider kein ganz unwahrscheinliches Szenario, wenn Dir z.B. etwas passieren würde und nicht noch Großeltern o.ä. einspringen können.

 

Was mich nur wundert ist, dass Deine Frau da mitspielt. Ist sie in Eure Finanzplanung nicht einbezogen?

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grmpf78

Mit Riester hast es nicht so oder ??? :)

 

Die angegebenen Zulagen gibt es JEDES JAHR !!!!

Also jedes Jahr 678,- Zulagen.

 

Du befürchtest also eher eine Deflation anstatt einer Inflation ???

Kannst du mir das irgendwie begründen ???

 

Zum Risiko / RLV / BU:

Sei mir nicht böse, aber jeder bewertet das Risiko anders

und hat ein individuelles Sicherheitsbedürfnis.

Ich sagte doch schon, dass ich das noch mal in Ruhe

überprüfen werde (RLV). Das Thema BU betrachte ich für

mich persönlich als erledigt, sprich ... möchte ich nicht.

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boll

Das Thema wird jetzt zwar ein wenig in Richtung Riester gedrückt. Ich denke aber, der Riester-Rechner könnte dich interessieren. Wie der Rechner entstanden ist, kannst du hier nachlesen.

 

Mit dem Rechner kann man grob abschätzen, inwiefern sich Riestern unter Rendite-Sicht lohnt. Es sollte aber klar sein, dass Riester nicht nur unter dem Aspekt betrachtet werden sollte (sondern auch: Stichworte Vererbbarkeit, Hartz4-Schutz, ...).

 

Allerdings hat der Rechner auch einige Fehler, z.B.

  • Der Rechner geht davon aus, dass die Zulagen für die Kinder während der gesamten Einzahlungsphase gewährt werden.
  • Wenn der Riester-Vertrag überbezahlt wird (so wie bei euch, sofern deine Frau "mitläuft"), berechnet er nicht die Steuerlast (halber Steuersatz) für den entsprechenden Rentenanteil
  • Der Do-It-Yourself-Sparplan berücksichtigt nicht den Sparer-Pauschbetrag von 801/1.602
  • ...

Wie gesagt - nur zur ersten Näherung geeignet.

Changed_Riesterrechner_v.1.7.xls

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grmpf78
· bearbeitet von grmpf78

@ boll

 

Als ich mich für Riester entschieden habe, wurde

sehr viel gelesen, gerechnet und recherchiert und auschlaggebend waren

eben Punkte wie HartzIV-Sicherheit und Übertrag im Todesfall.

 

Bin z.Zt. auch wieder viel am lesen und gucken,

mal schauen wie ich mich entscheide.

 

Soviel schon mal vorab, die Sparrate wird gesplittet auf 50,-

für nen Mischfonds und 75,- gehen auf das TG des Depots.

 

Nur welchen Mischfonds ich nehme, da bin ich noch

viel am schauen, mein momentaner Favorit

ist der ETF Dachfonds P, da er keine starre Gewichtung/Grenzen

bezüglich der Verteilung Cash/Aktien/Renten hat.

Von der Gewichtung wird er wohl 15%-20% für

die Zukunft ausmachen. Aber da muss ich noch viel lesen.

 

P.S. Danke für den Rechner. ;-)

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grmpf78
· bearbeitet von grmpf78

@ boll

@ fondsanleger1966

 

Ich habe die letzte Nacht bis kurz vor 5 Uhr über meinem Rechner

gesessen und gelesen, gelesen, gelesen .... ach ja und noch gelesen.

 

Danach im Bett noch lange wach gelegen und über eure Argumente

und Ausführungen nachgedacht. Ehrlich ich versuche eigentlich

immer die gegenteilige Meinung zu verstehen und auch nachzuvollziehen.

 

Ich bin jetzt zu dem Schluss gekommen:

Ihr Habt Recht !

(und ich muss einen ausgeben)

 

Ich habe das Depot (soweit es Sinn machte) aufgelöst bis auf

die alten Bestände (vor 2009) und den SEB Immo (geht ja auch nicht).

Das kommt alles aufs Depot-TG.

 

Die Sparrate als solche bleibt von der Höhe mit 125,- bestehen,

wird aber anders aufgeteilt in 75,- Depot-TG und 50,- Ethna Aktiv.

 

Mein vorangiges Ziel für die nächste Zeit wird es sein die Liquidität

deutlich zu erhöhen. Als Betrag habe ich mir da so ca. 15-20T gesetzt.

 

Wenn diese Summe irgendwann erreicht sein sollte, komme ich

dann wieder hier her und wir besprechen dann das weitere AV-Depot. ;)

 

Habt vielen Dank, dass ihr mir in gewisser Hinsicht die Augen geöffnet habt.

 

Dankeschön !

 

P.S. @ fondsanleger1966

Aber eines musst du mir bitte noch erklären, wieso rechnest

du mit einer Deflation ???

Übersicht Finanzen.pdf

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Fondsanleger1966

Hallo,

 

Deine neuen Pläne klingen gut!

 

Aber eines musst du mir bitte noch erklären, wieso rechnest du mit einer Deflation ???

Ich rechne nicht fest mit einer Deflation, aber eine Deflation ist meiner Meinung nach eines der Szenarien, das man nicht ausschließen kann.

 

Nach einer kreditfinanzierten Blase steht halt erst einmal eine deflationäre Tendenz an, weil die Exzesse verdaut werden müssen - siehe Japan.

 

Um das zu vermeiden, versucht die Fed die Märkte im Geld zu ersäufen. Das kann sie aber nicht unbegrenzt fortsetzen.

 

An der Peripherie Europas sieht man schon, worauf es anschließend hinausläuft: Sparen, Sparen, Sparen. Und da könnte eine Deflation nicht mehr weit weg sein.

 

Ob es wirklich eine richtige Deflation gibt, werden wir sehen. Aber die Wirtschaft könnte zumindest weiterhin zwischen deflationären und inflationären Tendenzen pendeln. Und für deflationäre Phasen sind Festverzinsliche hilfreich.

 

Ich würde einem inflatorischen Szenario eine höhere Wahrscheinlichkeit einräumen als einem deflatorischen, aber festverzinsliche Anleihen gehören meiner Meinung nach in jedes gut diversifizierte Depot.

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grmpf78

...

aber festverzinsliche Anleihen gehören meiner Meinung nach in jedes gut diversifizierte Depot.

...

 

Und wenn man das Kursrisiko vermeiden möchte, sollten Sparbriefe, Festgeld

und der gleichen doch den selben Effekt haben nur eben mit entsprechend

geringerer Rendite ?!?!

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boll
· bearbeitet von boll

Und wenn man das Kursrisiko vermeiden möchte, sollten Sparbriefe, Festgeld und der gleichen doch den selben Effekt haben nur eben mit entsprechend geringerer Rendite ?!?!

 

Sparfux verfolgt die Idee der Festgeldleiter wegen der tendenziell besseren Rendite. Vielleicht schaust du dich mal in dem Thread um.

 

PS: Dein Gesamtportfolio erscheint für mich nun wesentlich rationaler aufgebaut zu sein - weiter so!

 

Edit: Link eingefügt

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Ramstein
· bearbeitet von Ramstein

...

aber festverzinsliche Anleihen gehören meiner Meinung nach in jedes gut diversifizierte Depot.

...

 

Und wenn man das Kursrisiko vermeiden möchte, sollten Sparbriefe, Festgeld

und der gleichen doch den selben Effekt haben nur eben mit entsprechend

geringerer Rendite ?!?!

Bullshit. Nein. Das Kursrisiko der Anleihen ist "der Preis" für die Liquidität. Sparbrief und Festgeld haben kein Kursrisiko, da sie illiquide sind und erst bei Fälligkeit zum Nennwert zurückgezahlt werden; so wie die Anleihe am Laufzeitende zu 100% zurückgezahlt wird. Nur dass du die Anleihe vorher verkaufen kannst und dabei je nach Marktlage der Anleihen beides hast: Kursrisiko und Kurschance.

 

Man könnte also auch sagen, Anleihen bieten Kurschancen und Liquidität. Alles eine Frage des Standpunktes.

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grmpf78

War etwas unglücklich gewählt von mir.

 

Anleihe = Festgeld/Sparbrief ohne Kursrisiko

 

Dann kann man eine Anleihe eben eher mit

der Wirkung von Tagesgeld auf das Depot vergleichen ?

 

Für mich persönlich würden Anleihen nicht als Fonds oder ETF

in Frage kommen, wenn dann nur als Einzeltitel, da kann ich dann

auch die Kursschwankungen bis zu Fälligkeit "aussitzen".

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teffi

Für mich persönlich würden Anleihen nicht als Fonds oder ETF

in Frage kommen, wenn dann nur als Einzeltitel, da kann ich dann

auch die Kursschwankungen bis zu Fälligkeit "aussitzen".

 

Ist nur die Frage, ob das sinnvoll ist. Wenn die Inflation am Laufen ist verlierst Du trotzdem Geld, auch wenn Du am Ende nominal 100% zurückgezahlt bekommst. Das tut zwar im Kopf weniger weh, hat aber auf die Kaufkraft den gleichen Effekt wie ein Fonds mit schwankenden Kursen und ohne Rückzahltag.

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grmpf78

@ teffi

 

Ist klar !

 

War eher allgemein gesprochen als auf eine Inflation bezogen.

Wenn ich persönlich ernsthaft von einer Inflation ausgehen würde,

müssten Aktien / Rohstoffe und Immos mein Depot dominieren.

 

Es ging eher um die Frage der Deflation, dann wären diese eben genannten

Investitionen wieder kontraproduktiv und Anleihen / Festverzinsliche

deutlich im Vorteil. Oder ?

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