juro Januar 23, 2011 · bearbeitet Januar 23, 2011 von juro Bist schon so'n kleiner Sturkopf, oder? Wieso meinst Du? Nur weil ich hier Rat suche und ihr in vielerlei Hinsicht besser informiert seid, darf ich doch auch noch meine eigene Meinung und Ansichten haben und muss mich nicht bedingungslos euren Meinungen anschließen. Es ist sehr gut wenn du deine eigene Meinung hast u. kritisch bist/bleibst. Solange du offen bleibst für Vorschläge u. Verbesserungen und diese miteinbeziehst so dass du dich mit deiner Anlage wohlfühlst u. auf dich passt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
openeye Januar 23, 2011 · bearbeitet Januar 23, 2011 von openeye Bei 6% wären mit Steuern die Verluste in 10 Jahren raus: (www.zinsen-berechnen.de) BItte poste doch mal wie hoch Deine sonstigen Summen sind. Wenn zu den Aktien noch mal das dreifache z.B. an Tagesgeld hinzukommt ist das schon eine andere Situation. Sinn machen Ratschläge nur wenn man die Gesamtsituation kennt. Wie bereits gesagt, möchte ich die anderen Werte eigentlich nicht posten. Vielleicht kann es der ein oder andere verstehen? Da die anderen Pos. nicht ins Depot einfließen, können sie ja außen vor bleiben. Ich möchte einfach das bestehende Depot für die nächsten Jahre/Jahrzehnte gut aufstellen und bestenfalls wieder in die Gewinnzone gelangen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
20fingers Januar 23, 2011 Hallo TO, Mir ist immernoch nicht klar was du eigentlich willst, den Rat des Forums offenbar nicht. Eigentlich bist du doch ganz gut informiert, ich staune. Irgendwie überkommt mich das Gefühl das du hier alle ein bisschen veräppeln möchtest. Bye Twentyfingers Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schinzilord Januar 23, 2011 Mal ganz konkret gesagt: Du hast es die letzten 10 Jahre nicht geschafft, dauerhafte Outperformer bei aktiven Fonds zu finden und warst nach ein paar Jahren mit der Rendite immer unzufrieden. Aber du probierst es weiteR? Du hast vollkommen recht, der Investissement war die letzten Jahre ein hervorragender Fonds. Nur hattest du ihn nicht in deinem Depot und wirst jetzt auf ihn aufmerksam, NACHDEM er sehr gut gelaufen ist. Wer sagt, dass dies weiterhin so ist? Das kann dir keiner garantieren. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Draak Januar 23, 2011 Evtl. solltest du (unabhängig von steuerlichen Gesichtspunkten) erst einmal alle Aktien- und Fondspositionen einfach einstampfen, alles auf mehrere TG-Konten verteilen und dir dann überlegen, wie du das freigewordene Geld neu verteilen möchtest (je nach Risikobereitschaft und Anlagehorizont). Also das will ich definitiv so radikal nicht machen. Würde ich so radikal auch nicht tun. Zunächst mal sind da Positionen mit über 90% Verlust, die zusammen etwa einem Wert von etwas über 400 EUR haben. Dafür zahlst du dann wahrscheinlich noch 90 EUR Verkaufsgebühren. Bei einigen Positionen kommt noch was auf deinem Konto an, bei anderen übersteigen die Gebühren den Verkaufswert. Wenn die stets angezeigten Verluste dich nicht psychisch belasten, würde ich die Peanuts weiter als Minilotto im Depot mitlaufen lassen und mich freuen, wenn sich ein Wert wieder rappelt. Infineon war auch mal ein Pennystock. Bei den restlichen Aktien würde ich mir Gedanken machen, wieviel ich denen noch zutraue und dann Trailing Stops setzen. Ob du dazu Trendlinien malst oder dir den größten Rücksetzer im letzten halben Jahr als Abstand für den Stop auswählst, bleibt dir überlassen. Für mich selbst habe ich festgestellt, dass es sehr beruhigend ist, sich festgelegt zu haben und dass man dann auch damit leben kann, wenn der Stop ausgelöst wird. Bis dahin freut man sich über positive Kursentwicklungen, die den Stop automatisch mit hoch ziehen. Da du nicht radikal sofort alles verkaufen willst, handelst du damit nach einem Trendfolgesystem und nimmst eventuelle Kursanstiege erst mal mit. Und wenn der Trend für eine Aktie gebrochen ist, dann steckst du den Verkaufswert in die dir angenehmen Fonds. Damit hättest du die Verluste deiner Aktienpositionen zumindest fest begrenzt und trotzdem noch die Chance auf bessere Verkaufskurse. Und dein Depot würde nicht radikal über den Haufen geschmissen, sondern wahrscheinlich nach und nach umstrukturiert. Der Trailing Stop hat nach dem Setzen nichts mehr mit irgendwelchen Trendlinien oder Indikatoren zu tun, hat aber den großen psychologischen Vorteil, dass man erstens nicht mehr ständig nach den Kursen sehen muss und zweitens nicht immer wieder schwankt und umentscheidet. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
polydeikes Januar 24, 2011 · bearbeitet Januar 24, 2011 von torstenb Also das will ich definitiv so radikal nicht machen. ... Mein Ziel ist es, einfach so schnell wie möglich, mit dem derzeit eingesetzten Kapital, den Verlust auszugleichen und dann sofort in etwas sicherheitsorientiertere Fonds (Dachfonds o.ä.) zu wechseln. Kursverluste zurückgewinnen zu wollen ist eine ganz gefährliche Illusion. Wir reden hier bei vielen Werten ja auch nicht über 10,15,20 % reguläre Schwankungen - sondern fast ausschließlich über Zockerwerte mit denen der Zock in die Hose ging. Wenn du weiter zocken willst, kannst du die Werte doch behalten wie es dir beliebt. Allerdings hättest du dir dann diesen Forenpost auch sparen können. Andere Unterforen sind spekulationsaffiner ... Wenn du Geld ernsthaft anlegen willst, statt damit zu zocken, halte ich den Tabula Rasa Vorschlag für die beste Lösung. Von daher unterschreib ich den Vorschlag voll und ganz. Miste das Depot komplett aus, mach dir Gedanken was du eigentlich willst und bau es neu auf. Das ist aus meiner Sicht sogar der einzige sinnvolle Vorschlag den man in dem Fall umfassend geben kann. Evtl. solltest du (unabhängig von steuerlichen Gesichtspunkten) erst einmal alle Aktien- und Fondspositionen einfach einstampfen, alles auf mehrere TG-Konten verteilen und dir dann überlegen, wie du das freigewordene Geld neu verteilen möchtest (je nach Risikobereitschaft und Anlagehorizont). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fondsanleger1966 Januar 24, 2011 Hallo Openeye, auch aus meiner Sicht gehst Du noch immer von Vorstellungen aus, die nicht tragfähig sind. Ich würde es deshalb für sinnvoll halten, dass Du etwas Geld in die Hand nimmst und mit einem kompententen Honorarberater ein Konzept für die nächsten Jahre erarbeitest. Das kannst Du ja auch selbst umsetzen, wenn Du keinen Berater das Depot betreuen lassen willst und wenn Du genügend Zeit dafür hast. Jetzt mal ein praktisches Beispiel...auch zur Überprüfung ob ich nicht komplett neben der Spur bin: Nehmen wir den Carmignac Investissement und dessen Chart der letzten 10 Jahre: http://www.onvista.d...&PERIOD=7#chart Bis Anfang/Mitte 2008 war es fast egal wann man eingestiegen ist, mit etwas Zeit im Rücken war immer eine Spitzenrendite drin. Selbst wenn ich Anfang/Mitte 2008 zum Höchstkurs eingestiegen wäre, hätte ich heute immer noch eine Rendite von ca. 25%. Kaufen würde ich den Fonds AA-frei und die Verw.Gebühr von 1,5% fällt bei der Rendite eher weniger ins Gewicht. Frage: Was stimmt an meiner Sichtweise nicht? Du fragst Dich nicht, warum der Fonds so gut abgeschnitten hat (erhebliche Investitionen in Rohstoffe und Emerging Markets), ob er das auch künftig tun wird (das hängt von vielen Faktoren ab) und schaust nicht nach Überschneidungen mit anderen Fonds im Depot (M&G Global Basic, Amundi Latin American Equity). Außerdem fragst Du Dich auch nicht, warum der Henderson angeblich so schlecht abgeschnitten hat (hat er nämlich gar nicht so sehr) und siehst deshalb auch nicht das Potenzial in diesem Fonds (Aufholbewegung in den Euro-Randmärkten). Und der Vollständigkeit halber: Du hast die Performance Fee übersehen. Das Entscheidende ist aber, dass Du versuchst, über den Chartverlauf das Anlagerisiko wegzudefinieren - das ist ein Warnzeichen dafür, dass Du riskanter anlegst, als Du es eigentlich willst. Und dass Du aus der Krise von 2000-2003 noch nicht viel gelernt hast (was heute die Emerging-Markets- und Rohstofffonds sind, waren in den 1990er Jahren die Technologie- und Neue-Markt-Fonds und -Aktien). Das Fondsdepot bildet mehr oder weniger ein Weltportfolio ab - mit einigen Betonungen und besonderen Gewichtungen. Wenn die Märkte in den nächsten Jahren deutlich zulegen sollten, wirst Du mit dem Fondsdepot die Verluste aufholen. Wenn es wieder einen Rückschlag geben sollte, geht es halt wieder bergab. In der Vergangenheit gab es schon öfters Zyklen, in denen über ungefähr zwei Jahrzehnte die Aktienmärkte unter Schwankungen mehr oder weniger seitwärts liefen (in Deutschland z.B. von 1960 bis 1982) und über ungefähr zwei Jahrzehnte unter Schwankungen stiegen (z.B. 1982 und 2000). Wenn dieses Muster weiterhin bestehen sollte, sind wir jetzt ungefähr in der Mitte eines solchen Seitwärtszyklus. Dann wirst Du die Verluste zwar nicht in den nächsten zehn Jahren aufgeholt haben, aber dafür vielleicht in 15 oder 20 Jahre. Oder Du hast in 30 Jahren mit 68 Jahren zum Beginn Deines Ruhestandes sogar ein kleines Vermögen. Vielleicht führt die veränderte Geldpolitik aber auch zu einem früheren Ausbruch der Kurse. Dann erreichst Du Dein Ziel halt schneller. Oder es gibt eine große Systemkrise und die Kurse brechen noch viel tiefer ein. Wenn Dir das zu vage ist oder wenn Du das Geld vielleicht doch früher brauchen solltest, wäre es ratsam, dass Du eine andere Anlagestrategie einschlägst und das Risiko reduzierst - also das, was Du ja eigentlich auch willst, wie Du geschrieben hast. Neben Sparanlagen gibt es dafür z.B. auch noch flexible Mischfonds, Trendfolger o.ä. Die haben dann aber auch andere Nachteile. Und die zu erfahren und abzuwägen, wird Dich entweder viele, viele Stunden Einlesen und einiges an Lehrgeld kosten oder eben nur ein paar Stunden und ein Honorar für einen guten Berater. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Anleger Klein Januar 24, 2011 Wie bereits gesagt, möchte ich die anderen Werte eigentlich nicht posten. Vielleicht kann es der ein oder andere verstehen? Klar ist es verständlich, aber es ist leider nicht zielführend. Es geht ja nicht darum, wieviele Euro du hast, im Prinzip interessiert das hier niemanden und dank Anonymität kann mit der exakten Zahl auch keiner was anfangen. Allerdings ist die Info wichtig, da du ja aus eigener Erfahrung bestätigen kannst, dass es riskante und weniger riskante Aktien etc. gibt und man ein Depot nicht alleine sehen kann. Es zählt immer nur das Gesamtvermögen, egal bei wie vielen Banken in wie kleinen Häppchen es liegt. Die losgelöste Betrachtung eines Depots ist einfach falsch und es spielt für die Risikofreude sehr wohl eine Rolle, ob du 25% oder 300% des Depotwertes noch als Tagesgeld in der Hinterhand hast. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
littleracer Januar 24, 2011 Wie schon einige vorgeschlagen haben, ist in deinem Fall ein Honorarberater Pflicht - von deinem eigenen Profil her bist Du zum "Eigenverwalter" ungeeignet da dein Handeln taktisch und keinesfalls strategisch geprägt ist. Den Konflikt sein Geld in die Hände eines anderen zu legen kann ich sehr gut nachvollziehen - trotzdem würde ich fremde Hilfe in Anspruch nehmen. Vielleicht kannst du es auch so sehen, dass das Fest- und Tagesgeld in deinen Händen bleibt und das Depot zum "20-jäghrigen Festgeld wird". Den starken Impuls selbst alles in der Hand zu behalten und auch stets selbst handeln zu können kannst du ja mit einem kleinen Teil (10-20 TEUR) im separaten Depot realisieren. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
BananaSpit Januar 24, 2011 Um Dir eine konkrete Planung vorzuschlagen, gibt es zu wenig Informationen über Dich. Als Gedankenanstoß aber mal MEINE Idee wenn ICH in Deiner Lage wäre: - Alle abgeltungssteuerfreien Aktien/Fondspositionen stehen lassen. - mit dem Tagesgeld, ... ETFs nachkaufen um folgende Asset Allocation herzustellen: - 70% Aktien / 20% Anleihen / 10% Immos - jährlich rebalancen (evtl. nur mit neuem Kapital) - bei späterem Verkauf/Rebalancing zuerst die (besser gelaufenen) Nicht-ETF-Positionen auflösen Hinweis: Wichtiger als die konkreten Produkte ist die AssetAllocation! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Plutos Januar 24, 2011 Hier meine Erfahrungen. Ich hoffe sie helfen dir oder geben dir zumindest Denkanstöße, wie du deine Anlagen in der Zukunft besser strukturieren kannst. Du musst beachten, dass ich hier Dinge aufführen, die ich nach vielen Anlagejahren für treffend halte, aber über die es sich zum Teil trefflich streiten lässt (z.B. aktives Investieren, oder passive Indexfonds, etc). 1) Der Großteil (bis zu 90%) der Depotperformance kommt aus der Asset Allocation, d.h. der Aufteilung des Vermögens auf verschiedene Anlageklassen (Aktien, Renten, Immobilien, Rohstoffe). Die Auswirkungen der Wahl von Einzeltiteln/Fonds hat eher nachrangige Effekte. 2) Zur Erforschung deiner Risikoneigung solltest du dir ein kleines Excel Modell bauen. Darin kannst du die Gewichtung der Anlageklasse mit Max/Min Performanceerwartungen multiplizieren und so die mögliche Spanne der Gesamtperformance errechnen (Beispiel: 100 TEUR Kapital, 50% Aktien bis zu +/-50% Performance p.a. und 50% Tagesgeld zu 1,75%). <A name=OLE_LINK1>Maximale Performance in einem Jahr: 50 TEUR * 50% + 50 TEUR * 1,75% = 25875 oder +25,9%. Minimale Performance in einem Jahr: 50 TEUR * -50% + 50 TEUR * 1,75% = -24125 oder -24,1%. Spiele mit dem Modell (z.B. Veränderung Anteil Aktien) und überleg dir, welche Verluste in einem Jahr für dich zu ertragen wären. 3) Deine Aktienpositionen waren überwiegend sehr spekulativ. Das hat nichts mit Anlage zu tun, das ist Zockerei. Verluste dieser Werte kann man nicht einfach aussitzen, wie du bemerkt hast. Das geht nur bei Substanzaktien. Wenn Einzelaktien: Für eine Langzeitanlage würde ich nichtzyklische Blueships nehmen (z.B. Nestle, Coca Cola, Medtronic, Novartis, Procter&Gamble, Total, IBM, Telefonica, 3M, Münchner Rück, etc.). Achte auf eine ausreichende Diversifikation, d.h. verschiedene Länder und Branchen). Einen passiven Ansatz über ETFs würde ich aber für dich auch als geeignet halten. Du könntest einfach den MSCI World kaufen. Dann hättest du schon eine gute Streuung über Länder und Branchen. Unter hohen Schwankungen könntest du bei Aktien mit einer Performance von 6 bis 9% pro Jahr über längere Zeiträume rechnen. 4) Aktien und sichere Renten reichen eigentlich für ein Depot aus. Leider befinden wir uns in einem Zinstief, so dass in den nächsten Jahren im Bereich der Renten wenig zu holen ist. Ich würde auf Sparbriefe mit mittleren Laufzeiten setzten. Können aber natürlich nicht schnell liquidiert werden, falls das Geld benötigt wird. 5) Auf steuerliche Aspekte eher nachrangig achten. Oder hilft dir die Steuerfreiheit bei deinen zahlreichen Aktienpositionen die über 90% im Minus sind? Ich halte es aber auch für richtig, einige deiner abgeltungssteuerfreien Fonds als Basis für dein neues Depot zu behalten. 6) Ich denke auch, du solltest alte Zöpfe abschneiden und das Depot ausmisten. Ich glaube, dass wird dich auch mental ein wenig befreien. Sprich mit deiner Bank, ob du die Depotleichen nicht kostengünstig entsorgen kannst. Viele Banken boten/bieten solche Aktionen zum Depotaufräumen, mit z.B. Verzicht auf Ordergebühren bei Auflösen der Kleistpositionen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Plutos Januar 24, 2011 · bearbeitet Januar 24, 2011 von Plutos 7) Cost Average ist Nonsens. Aber behalte immer etwas Tagesgeld in der Hinterhand, um gute Chancen zu ergreifen. Zum Beispiel aufstocken von Aktienpositionen, wenn die Aktiemärkte mal -30% in die Knie gegangen sind. Das sind gute Kaufgelegenheiten. Dafür braucht man Geduld, aber die hast du ja schon bewiesen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
BondWurzel Januar 24, 2011 · bearbeitet Januar 24, 2011 von BondWurzel Empfehle anstatt Aktien- und deren Fonds mal Bonds zu kaufen...z.B. 100.000 nominal HSH2H1 HSH Nordbank, dann haste kaum mehr Risiko und eine bessere Kalkulationsbasis mit einem Kaufkurs von 65%....bei Aktien kann es ja wieder nach unten gehen...je nach Restcash ..noch hinzukaufen: https://www.comdirect.de/inf/anleihen/detail/uebersicht.html?ID_NOTATION=17324178 und https://www.comdirect.de/inf/fonds/detail/uebersicht.html?ID_NOTATION=40773832 Nach meiner Meinug kommst du so vielleicht noch am besten zu deinem Ziel mit weniger Bibberei. :- Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fondsanleger1966 Januar 24, 2011 · bearbeitet Januar 24, 2011 von Fondsanleger1966 Hallo Plutos, Unter hohen Schwankungen könntest du bei Aktien mit einer Performance von 6 bis 9% pro Jahr über längere Zeiträume rechnen. ich habe auf dem DAI-Renditedreieick nachgesehen, was in diesem Fall langfristig heißen könnte: Historisch betrachtet war für deutsche Aktien der Nachkriegszeit eine Anlagedauer von 36 oder mehr Jahren nötig, um eine Rendite vor Kosten von mindestens 6 Prozent zu erzielen. Das ist natürlich nicht einfach 1:1 auf die Zukunft oder einen MSCI World zu übertragen, sondern soll nur den Begriff "langfristig" illustrieren. Manche Leuten verbinden mit langfristig ja schon 5 oder 10 Jahre. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Plutos Januar 24, 2011 · bearbeitet Januar 24, 2011 von Plutos Hallo Plutos, Unter hohen Schwankungen könntest du bei Aktien mit einer Performance von 6 bis 9% pro Jahr über längere Zeiträume rechnen. ich habe auf dem DAI-Renditedreieick nachgesehen, was in diesem Fall langfristig heißen könnte: Historisch betrachtet war für deutsche Aktien der Nachkriegszeit eine Anlagedauer von 36 oder mehr Jahren nötig, um eine Rendite vor Kosten von mindestens 6 Prozent zu erzielen. Das ist natürlich nicht einfach 1:1 auf die Zukunft oder einen MSCI World zu übertragen, sondern soll nur den Begriff "langfristig" illustrieren. Manche Leuten verbinden mit langfristig ja schon 5 oder 10 Jahre. Das Renditedreieck ist da eine gute Idee. Selbst im Zeitraum von 10 Jahren kann die Performance auch noch negativ sein. Kommt halt sehr auf den Anfangs- und Endzeitpunkt der Betrachtung an. Aber Alter 38 Jahre und Sparen als Altersvorsorge wie hier sollte langfristig genug sein, um eine positive Performance im langfristigen Mittel zu erreichen. Die 6% bis 9% sind natürlich auch nur indikativ und vom Anfangs- und Endzeitpunkt abhängig. Mit der Angabe der Prozentsätze wollte ich aber eine normale Performanceerwartung herbeiführen, da manche meinen, dass man mit Aktien schnell mal 50% p.a. machen kann (und dieses nicht nur in Extremsituationen, in denen eine Entwicklung -positiv wie negativ- bis zu dieser Höhe durchaus erreichbar ist). Dieses ist natürlich möglich. Es gibt ja in den Medien auch Musterdepots, die das schaffen. Für mich sind dieses aber Ausnahmen und nicht die Regel. Normalerweise wird dieses durch höheres Risiko bei der Aktienauswahl erkauft. Dann kommt noch richtiges Timing und Glück dazu. Läuft es mal nicht so, wird das Musterdepot einfach wieder eingestampft und in einem Jahr ein neues Musterdepot bei 0 aufgelegt. Schau sich mal einer den Vermögensaufbau-Fonds Haig von Bernd Förtsch an. Der hat sich nach ein paar (sehr) guten Jahren letzendlich als Vermögensabbaufonds entpuppt und wurde aufgegeben und abgewickelt ... vielleicht hätte der mehr in seinem Börenmagazin "Der Aktionär" lesen sollen ... <IMG class=bbc_emoticon alt= src="https://www.wertpapier-forum.de/public/style_emoticons/default/laugh.gif">. Das gleiche ist auch in anderen Börsenmagazinen wie "Börse online" zu beobachten. Wie viele Musterdepots hat es da im Laufe der Zeit schon gegeben, die irgendwann wieder verschwunden sind und durch neue ersetzt wurden ... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
otto03 Januar 24, 2011 vielleicht hätte der mehr in seinem Börenmagazin "Der Aktionär" lesen sollen ... <IMG class=bbc_emoticon alt= src="https://www.wertpapier-forum.de/public/style_emoticons/default/laugh.gif">. Das gleiche ist auch in anderen Börsenmagazinen wie "Börse online" zu beobachten. Wie viele Musterdepots hat es da im Laufe der Zeit schon gegeben, die irgendwann wieder verschwunden sind und durch neue ersetzt wurden ... (Hervorhebung von mir) Wer liest denn so etwas? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
BondWurzel Januar 24, 2011 vielleicht hätte der mehr in seinem Börenmagazin "Der Aktionär" lesen sollen ... <IMG class=bbc_emoticon alt= src="https://www.wertpapier-forum.de/public/style_emoticons/default/laugh.gif">. Das gleiche ist auch in anderen Börsenmagazinen wie "Börse online" zu beobachten. Wie viele Musterdepots hat es da im Laufe der Zeit schon gegeben, die irgendwann wieder verschwunden sind und durch neue ersetzt wurden ... (Hervorhebung von mir) Wer liest denn so etwas? Die, die sichere Gewinne erträumen... und vor herben Verlusten nicht zurückschrecken... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
randomwalk Januar 24, 2011 Mein langweiliger aber grundehrlich gemeinter Rat für dich, openeye: Investiere 20 bis 30 Euro in den Kauf eines der nachfolgenden Bücher (mein Favorit ist das zweite). Lies es, verstehe es und du wirst in der Lage sein, deine Finanzentscheidungen selbständig und eigenverantwortlich zu treffen. Einziger "Nachteil": Du wirst der Illusion beraubt werden, an der Börse schnell reich zu werden (außer mit extrem viel Glück). http://www.amazon.de.../ref=pd_sim_b_2 http://www.amazon.de...95637333&sr=8-2 http://www.amazon.de...95637468&sr=1-1 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
littleracer Januar 24, 2011 Mein langweiliger aber grundehrlich gemeinter Rat für dich, openeye: Investiere 20 bis 30 Euro in den Kauf eines der nachfolgenden Bücher (mein Favorit ist das zweite). Lies es, verstehe es und du wirst in der Lage sein, deine Finanzentscheidungen selbständig und eigenverantwortlich zu treffen. Einziger "Nachteil": Du wirst der Illusion beraubt werden, an der Börse schnell reich zu werden (außer mit extrem viel Glück). http://www.amazon.de.../ref=pd_sim_b_2 http://www.amazon.de...95637333&sr=8-2 http://www.amazon.de...95637468&sr=1-1 Buch von Kommer ist mit Vorsicht zu genießen, es sei denn man ist einer seiner Jünger :- Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
sparfux Januar 24, 2011 Buch von Kommer ist mit Vorsicht zu genießen, es sei denn man ist einer seiner Jünger :- OK, dann alternativ das hier von William Bernstein. Ist mein Favorit. Eigentlich trockene Materie sehr kurzweilig dargestellt B) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
otto03 Januar 24, 2011 Buch von Kommer ist mit Vorsicht zu genießen, es sei denn man ist einer seiner Jünger :- OK, dann alternativ das hier von William Bernstein. Ist mein Favorit. Eigentlich trockene Materie sehr kurzweilig dargestellt B) meiner auch und http://www.amazon.de/Four-Pillars-Investing-William-Bernstein/dp/0071747052/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1295892459&sr=8-1 sowie http://www.amazon.de/What-Wall-Street-Doesnt-Want/dp/0312335725/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1295892705&sr=1-1 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
randomwalk Januar 24, 2011 Brauchbare Englische Literatur for free: http://www.investors...tegies_21st.pdf Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
openeye Januar 24, 2011 · bearbeitet Januar 24, 2011 von openeye Vielen Dank! Es waren einige sehr hilfreiche/interessante Beiträge dabei. Insbesondere auch, was die Einzelaktien anging. Ich muss (mich) nun erst mal neu sortieren und überlegen! Was definitiv(!!!) fest steht, ist, dass ich nicht das komplette Depot platt machen werde! Bei den Buchtipps muss ich mal schauen, in wie weit das für mich passt...wie auch schon hier von "littleracer" erwähnt, Bücher von irgendwelchen, selbsternannten "Finanz-Coaches" tue ich mir keinesfalls an. Habe zur damaligen Zeit auch mal Bodo Schäfer - In sieben Jahren die erste Million gelesen und das hat mich nicht wirklich geflasht. Kritiker werden mir vermutlich vorhalten, dass es sich hierbei um ganz andere Lektüre handelt - mag auch sein - dennoch stehe ich dem kritisch gegenüber. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
randomwalk Januar 24, 2011 · bearbeitet Januar 24, 2011 von randomwalk Ich rate dir dennoch eines meiner empfohlenen Bücher zu lesen. Du kannst es danach ja immer noch schlecht finden. Kostet dich im schlimmsten Fall also ein paar Euro und ein paar Stunden zum lesen. edit: Oder lies das von mir oben verlinkte PDF-File wenn du in Englisch fit bist. Kostet null. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Draak Januar 24, 2011 Das Entscheidende ist aber, dass Du versuchst, über den Chartverlauf das Anlagerisiko wegzudefinieren - das ist ein Warnzeichen dafür, dass Du riskanter anlegst, als Du es eigentlich willst. Und dass Du aus der Krise von 2000-2003 noch nicht viel gelernt hast (was heute die Emerging-Markets- und Rohstofffonds sind, waren in den 1990er Jahren die Technologie- und Neue-Markt-Fonds und -Aktien). Den Teil in Klammern halte ich aber für eine sehr kühne Behauptung. Ich arbeite in einem sehr exportorientierten Unternehmen und habe eine völlig gegenteilige Befürchtung. Alles stürzt sich momentan auf eine erstarkende Mittelschicht in den EM. Und in den EM selbst schwenkt die Aufmerksamkeit genauso von Export auf Binnenkonsum. Das Niveau eines Ingenieursgehalts in Südkorea hat das deutsche bald überholt. Wer ist wohl bevorzugter Lieferant für asiatische EM? Westliche Firmen versuchen durch diverse Joint Ventures in die EM reinzukommen, um zu überleben. Die Standorte in den Industrieländern sind erst mal noch "Center of Competence" aber es wird massiv am Know How Transfer in die EM gearbeitet. Ich glaube, dass es uns im Moment noch ganz gut geht, weil bei uns eine andere Mentalität herrscht als in Asien. Hier wird der Individualismus und Kreativität gefördert, während Asiaten eher Wiederholung bis zur Perfektion praktizieren. Trotzdem passiert dort gerade der Übergang von "Werkbank" zu Eigenentwicklungen. Ich will nicht sagen, dass die jetzigen Industrieländer dann überflüssig sind, aber es könnte durchaus sein, dass der Einfluss auf den Gesamtmarkt dann massiv sinkt. Aus diesem Bickwinkel wäre eine Investition in die entwickelten Märkte derzeit deutlich riskanter als eine in Rohstoffe und EM. Der Fokus hin zur Käuferschicht in den EM ist nur der erste Schritt. Ich kann nur hoffen, dass wir noch möglichst lange bei Neuentwicklungen immer einen Schritt voraus sind, damit wir zumindest noch dort hin exportieren können. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag