Mic Dezember 19, 2010 Hallo ! 1. Erfahrungen mit Geldanlagen Tagesgeld, Bausparen 2. Darstellung von bereits vorhandener Fondspositionen (Fondsbezeichnung und ISIN angeben): DekaStruktur 4 ChancePlus WKN: A0BLVU Dort werden die VL eingezahlt. 3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage: 1-2 h die Woche 4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten: Risikobewusst Optionale Angaben: 1.Alter: 21 2. Beruf: Angestellter 3. Sparerfreibetrag ausgeschöpft? Nein 4. Aktive und/oder passive Fonds gewünscht: offen für beides 5. aureichende Rücklagen in Höhe von mehreren Monatsgehältern auf TG Über meine Fondsanlage Pflichtangaben: 1. Anlagehorizont mindestens 10 Jahre(Immobilie vllt mit Anfang 30) 2. Zweck der Anlage Altersvorsorge, sowie evtl Immobilienkauf 3. Einmalanlage und/oder Sparplan? Sparplan 4. Anlagekapital: momentan 150 monatlich, in nährer Zukunft mehr. Ich habe mich schon ein bißchen in die Materie eingearbeitet. Allerdings ist mein Wissen noch überschaubar. Vorläufig habe ich mich für folgende Aufteilung entschieden: ETF Dachfonds P - WKN: 556167 - monatlich 60,- ETF Global - WkN: A0MKQK - monatlich 30,- Antea - WKN: A0DPZJ - monatlich 60,- Ist dies eine passable Zusammenstellung oder totaler Käse? Ist hier eine ausreichende Diversifikation vorhanden? Macht die Aufteilung von 150 auf drei Fonds Sinn oder ist das zu viel? Über zahlreiche Antworten würde ich mich freuen! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
mildes1982 Dezember 19, 2010 Hallo Jay-Sean muss sagen nicht schlecht deine Vorstellung für meinen Geschmack würde ich nur einen ETF Dachfonds nehmen. Ich selbst setze auf Dachfonds. Zwar sind sie auf dem ersten Anschein teuerer aber sobald ich umschichten muss habe ich die kosten. Schau dir doch mal den Sauren Global Stable Growth D WKN A0MZ0U setzt in etwa 75 Prozent in Aktienfonds aktuell 66 Prozent Aktuelle Entwicklung 14,90 Prozent bei einer Volatilität von net mal 5 Prozent genau 4,77 Der auch interresant ist ist der Patriarch Select Wachstum B WKN A0JKXX wird von der DJE verwaltet. Er darf bis zu 75 Prozent in Aktienfonds gehen. Aktuell 45 Prozent was auch das mindeste ist. Aktuelle Entwicklung 15,92 Prozen bei einer Volatilität von 6,26 Prozent. Habe beide schon länger im Depot und bin sehr zufrieden. Hoffe konnte dir ein wenig helfen. Enscheiden musst du leider selber mfg thorsten Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Mic Dezember 19, 2010 Danke für deine anwort. Werde mir die beiden Fonds mal näher ansehen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Hasenhirn Dezember 21, 2010 Hallo Jay_Sean Allerdings ist mein Wissen noch überschaubar. Das ist eine gute Aussage, im platonisch-sokratischen Sinn (οἶδα οὐκ εἰδώς und so). Vorläufig habe ich mich für folgende Aufteilung entschieden: ETF Dachfonds P - WKN: 556167 - monatlich 60,- ETF Global - WkN: A0MKQK - monatlich 30,- Antea - WKN: A0DPZJ - monatlich 60,- Ist dies eine passable Zusammenstellung oder totaler Käse? Ist hier eine ausreichende Diversifikation vorhanden? Macht die Aufteilung von 150 auf drei Fonds Sinn oder ist das zu viel? Das ist eigentlich gar nicht so schlecht für den Anfang. Drei Fonds finde ich auch OK für den Sparbetrag. Die Diversifikation ist kaum vorhersagbar, da zwei deiner Fonds flexible Misch-/Dachfonds sind und du dich da auf die Market-Timing- und Asset-Allokations-Künste der Manager verlassen musst. Das ist eine reine Vertrauensfrage. Der ETF-Dachfonds P ist ultra-flexibel; damit hat er sich 2008/2009 sehr ehrbar geschlagen und allseits beliebt gemacht. Beim Antea gibt es meiner Meinung nach noch keine vergleichbaren Erfahrungswerte bezüglich Flexibilität und Krisenmanagement (siehe entsprechender Thread). Teuer sind beide, aber das gilt auch für andere Fonds dieser Machart. Kannst du uns deine Gründe nennen, warum du gerade diese beiden ausgewählt hast? Welche Alternativen hast du denn sonst so erwogen? Mit dem Fünftel im passiv-rebalancierenden (und insgesamt preiswerten) ETF Portfolio Global justierst du gewissermaßen eine konstante Basis-Weltaktienquote von >20% für dein Depot. Das kann man durchaus so machen, finde ich. Die Hauptfrage, die du (zumindest für den Augenblick) noch nicht entschieden zu haben scheinst, ist ob du lieber aktiv oder passiv investieren möchtest. Deine "Mischlösung" finde ich vorerst ganz in Ordnung; vielleicht kommt dir beim weiteren Sammeln von Informationen und Erfahrungen auch noch einmal die Idee, dass ein anderer Weg langfristig doch der bessere ist. Dann kannst du immer noch umbauen. Mit 21 und den erforderlichen Notreserven in der Hinterhand hast du noch viel Zeit. Jenseits der (liquiden) Tagesgeld-Notreserve solltest du auch daran denken, auf eine langfristige Festgeldanlage hin zu sparen, z.B. in Form einer kleinen "Sparbriefleiter", die du regelmäßig aufstockst, um einen bestimmten Prozentsatz deiner Gesamtanlage (z.B. 25%) risikofrei zu halten. Hast du schon ein Depot, bei dem du für die Fonds keine Ausgabeaufschläge zahlst? Schöne Grüße erst einmal H. PS--Bei deinem nächsten Thread könnte ein etwas spannenderer Titel als "Fondssparpläne monatlich" mehr Interesse bei den echten Experten wecken. Nur so ein Vorschlag... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Mic Dezember 22, 2010 Hallo Jay_Sean Allerdings ist mein Wissen noch überschaubar. Das ist eine gute Aussage, im platonisch-sokratischen Sinn (οἶδα οὐκ εἰδώς und so). Vorläufig habe ich mich für folgende Aufteilung entschieden: ETF Dachfonds P - WKN: 556167 - monatlich 60,- ETF Global - WkN: A0MKQK - monatlich 30,- Antea - WKN: A0DPZJ - monatlich 60,- Ist dies eine passable Zusammenstellung oder totaler Käse? Ist hier eine ausreichende Diversifikation vorhanden? Macht die Aufteilung von 150 auf drei Fonds Sinn oder ist das zu viel? Das ist eigentlich gar nicht so schlecht für den Anfang. Drei Fonds finde ich auch OK für den Sparbetrag. Die Diversifikation ist kaum vorhersagbar, da zwei deiner Fonds flexible Misch-/Dachfonds sind und du dich da auf die Market-Timing- und Asset-Allokations-Künste der Manager verlassen musst. Das ist eine reine Vertrauensfrage. Der ETF-Dachfonds P ist ultra-flexibel; damit hat er sich 2008/2009 sehr ehrbar geschlagen und allseits beliebt gemacht. Beim Antea gibt es meiner Meinung nach noch keine vergleichbaren Erfahrungswerte bezüglich Flexibilität und Krisenmanagement (siehe entsprechender Thread). Teuer sind beide, aber das gilt auch für andere Fonds dieser Machart. Kannst du uns deine Gründe nennen, warum du gerade diese beiden ausgewählt hast? Welche Alternativen hast du denn sonst so erwogen? Mit dem Fünftel im passiv-rebalancierenden (und insgesamt preiswerten) ETF Portfolio Global justierst du gewissermaßen eine konstante Basis-Weltaktienquote von >20% für dein Depot. Das kann man durchaus so machen, finde ich. Die Hauptfrage, die du (zumindest für den Augenblick) noch nicht entschieden zu haben scheinst, ist ob du lieber aktiv oder passiv investieren möchtest. Deine "Mischlösung" finde ich vorerst ganz in Ordnung; vielleicht kommt dir beim weiteren Sammeln von Informationen und Erfahrungen auch noch einmal die Idee, dass ein anderer Weg langfristig doch der bessere ist. Dann kannst du immer noch umbauen. Mit 21 und den erforderlichen Notreserven in der Hinterhand hast du noch viel Zeit. Jenseits der (liquiden) Tagesgeld-Notreserve solltest du auch daran denken, auf eine langfristige Festgeldanlage hin zu sparen, z.B. in Form einer kleinen "Sparbriefleiter", die du regelmäßig aufstockst, um einen bestimmten Prozentsatz deiner Gesamtanlage (z.B. 25%) risikofrei zu halten. Hast du schon ein Depot, bei dem du für die Fonds keine Ausgabeaufschläge zahlst? Schöne Grüße erst einmal H. PS--Bei deinem nächsten Thread könnte ein etwas spannenderer Titel als "Fondssparpläne monatlich" mehr Interesse bei den echten Experten wecken. Nur so ein Vorschlag... Hallo Hasenhirn, vielen Dank für deine Antwort. Wie du schon sagst, habe ich mich noch nicht für passiv bzw. aktiv entschieden. Da ich bisher beiden Seiten etwas abgewinnen kann, habe ich mich vorerst für eine Mischung entschieden. Mein Kriterium für die Fonds war die bisherige Perfomance und eine gute Diversifikation zu erreichen.(bin dabei schon an meine Grenzen gestoßen;-)) Zudem sollten die Fonds nicht ausländisch thesaurierend sein. Einen guten EM-Fonds, der nicht ausländisch thesaurierend ist, konnte ich leider bisher nicht finden:( Was meinst du mit der "Sparbriefleiter"? Ich habe mein Depot bei der FFB über den FSM als Vermittler. Gibt es die Möglichkeit ETF's ohne Transaktionskosten zu besparen? P.S. Mit deinem Hinweis bezüglich des Titels dürftest du mehr als recht haben;) Die Resonanz war ja wirklich nicht sehr groß:-) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Hasenhirn Dezember 22, 2010 · bearbeitet Dezember 23, 2010 von Hasenhirn Hallo Jay_Sean (1) "Sparbriefleiter" ist einer von diesen Forumsbegriffen, die hier immer wieder erwähnt werden, für die aber nur schwer ein Referenzbeitrag/thread über die Forumssuche zu finden ist. Ich glaube, ich habe davon zum ersten Mal in einem Beitrag von sparfux gelesen. Im Prinzip bedeutet das, zu jedem Zeitpunkt einen Satz von Sparbriefanlagen ("Festgeld") zu haben, die nach 1, 2, 3, n Jahren fällig werden. Einmal im Jahr, nach Fälligkeit, wird der jeweils frei werdende Betrag zu den dann günstigsten Bedingungen wieder für n Jahre angelegt. Beispiel mit n=3 Jahren: Jahr 1: Startzahlung auf 3 Konten: Konto 1: 5000 12 Monats-Festgeld zu 2.4% pa z.B. bei Bank A Konto 2: 5000 24 Monats-Festgeld zu 2.8% pa z.B. bei Bank A Konto 3: 5000 36 Monats-Festgeld zu 3.3% pa z.B. bei Bank B Jahr 2: Erste Neuanlage: Fällige 5120 von Konto 1 werden angelegt auf Konto 4: 36 Monats-Festgeld zu dann bestmöglichen 3.6% pa z.B. bei Bank C Jahr 3: Zweite Neuanlage: Fällige 5284 von Konto 2 werden angelegt auf Konto 5: 36 Monats-Festgeld zu dann bestmöglichen 3.7% pa z.B. bei Bank A Jahr 4: Dritte Neuanlage: Fällige 5512 von Konto 3 werden angelegt auf Konto 6: 36 Monats-Festgeld zu dann bestmöglichen 4.0% pa z.B. bei Bank C Jahr 5: Vierte Neuanlage: Fällige 5726 von Konto 4 werden angelegt auf Konto 7: 36 Monats-Festgeld zu dann bestmöglichen 3.8% pa z.B. bei Bank D usw. So wird jährlich etwa ein Drittel deines risikolosen Geldes frei und kann zum jeweils optimalen 3-Jahres-Zinssatz wieder angelegt werden. Man erreicht mit relativ geringem Aufwand eine gewisse "Pufferwirkung" in fallenden und steigenden Zinsumfeldern und ist einmal jährlich zumindest teilweise "liquide". In eine solche "rollende" Anlage kann man auch jährlich neues Geld zuschießen, um eine gesunde Balance zu den risikoreicheren Teilen des Depots zu erhalten. Diesen Zuschuss würde man idealerweise durch monatliche Zahlungen auf ein ordentlich verzinstes, separates Tagesgeldkonto ansparen. Alternativ zur gleichzeitigen Einrichtung von 3 Konten in Jahr 1 (eine Einmalanlage von 3x5000 im obigen Beispiel) kann man auch langsam in eine solche Leiter "hineinrollen", indem man quasi in Jahr 2 beginnt. Auch die Anzahl der "Stufen" der Leiter (n) kann man zwischendurch anpassen, um z.B. ein augenblicklich gutes Zinsniveau zu konservieren (n erhöhen, z.B. auf 5), oder sich auf mittelfristig erwartete Zinserhöhungen vorzubereiten (n senken auf 2 oder 3). Bei mir selbst ist gerade n=3 angesagt. (2) Bei ETF-Sparplänen hat sich einiges getan in letzter Zeit. Da gibt es mittlerweile wohl begrenzte kostenlose/kostengünstige Optionen, bei denen ich aber leider nicht up-to-date bin. Darüber kann sicher jemand anderes besser Auskunft geben. Oder du suchst noch mal ein bisschen im Forum rum. (3) Vernünftige ausschüttende EM-Fonds gibt es schon, finde ich. Ausländische Thesaurierer haben gelegentlich auch eine ausschüttende Klasse, die man nur finden muss. Die Suche bei der FFB kann da ganz nützlich sein. Mal ein paar Beispiele aus meinem Kurzzeitgedächtnis: IE00B1VC7334, LU0318932836, IE00B240WN62 (der verheimlichte Zwillingsbruder des Magellan, Link). Aber: Bei voll flexiblen Mischfonds wie dem ETF Dachfonds P hast du oft schon eine gehörige Portion EM mit dabei, und beim ETF Portfolio Global auch etwa 25%, gemäß BIP. Da brauchst du meiner Meinung nach erst einmal noch keine vierte Position in deinem Fondsdepot. (4) Alternative steuerlich unkomplizierte Mischfonds-Kandidaten sind natürlich die C-Quadrat ARTS-Dachfonds, aber auch der Concept Aurelia, Acatis Gané Value, Ethna Aktiv E. Die kennst du aber bestimmt schon. (5) FFB über FSM finde ich gut. Schöne Grüße und weiter so, H. PS--Zum Mischen von Aktiv- und Passiv-Fonds: Hast du dir schon den Thread von lpj23 angeschaut? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Kuba001 Dezember 23, 2010 Hallo Jay_Sean (1) "Sparbriefleiter" ist einer von diesen Forumsbegriffen, die hier immer wieder erwähnt werden, für die aber nur schwer ein Referenzbeitrag/thread über die Forumssuche zu finden ist. Ich glaube, ich habe davon zum ersten Mal in einem Beitrag von sparfux gelesen. Im Prinzip bedeutet das, zu jedem Zeitpunkt einen Satz von Sparbriefanlagen ("Festgeld") zu haben, die nach 1, 2, 3, n Jahren fällig werden. Einmal im Jahr, nach Fälligkeit, wird der jeweils frei werdende Betrag zu den dann günstigsten Bedingungen wieder für n Jahre angelegt. Beispiel mit n=3 Jahren: Jahr 1: Startzahlung auf 3 Konten: Konto 1: 5000 12 Monats-Festgeld zu 2.4% pa z.B. bei Bank A Konto 2: 5000 24 Monats-Festgeld zu 2.8% pa z.B. bei Bank A Konto 3: 5000 36 Monats-Festgeld zu 3.3% pa z.B. bei Bank B Jahr 2: Erste Neuanlage: Fällige 5120 von Konto 1 werden angelegt auf Konto 4: 36 Monats-Festgeld zu dann bestmöglichen 3.6% pa z.B. bei Bank C Jahr 3: Zweite Neuanlage: Fällige 5284 von Konto 2 werden angelegt auf Konto 5: 36 Monats-Festgeld zu dann bestmöglichen 3.7% pa z.B. bei Bank A Jahr 4: Dritte Neuanlage: Fällige 5512 von Konto 3 werden angelegt auf Konto 6: 36 Monats-Festgeld zu dann bestmöglichen 4.0% pa z.B. bei Bank C Jahr 5: Vierte Neuanlage: Fällige 5726 von Konto 4 werden angelegt auf Konto 7: 36 Monats-Festgeld zu dann bestmöglichen 3.8% pa z.B. bei Bank D usw. So wird jährlich etwa ein Drittel deines risikolosen Geldes frei und kann zum jeweils optimalen 3-Jahres-Zinssatz wieder angelegt werden. Man erreicht mit relativ geringem Aufwand eine gewisse "Pufferwirkung" in fallenden und steigenden Zinsumfeldern und ist einmal jährlich zumindest teilweise "liquide". In eine solche "rollende" Anlage kann man auch jährlich neues Geld zuschießen, um eine gesunde Balance zu den risikoreicheren Teilen des Depots zu erhalten. Diesen Zuschuss würde man idealerweise durch monatliche Zahlungen auf ein ordentlich verzinstes, separates Tagesgeldkonto ansparen. Alternativ zur gleichzeitigen Einrichtung von 3 Konten in Jahr 1 (eine Einmalanlage von 3x5000 im obigen Beispiel) kann man auch langsam in eine solche Leiter "hineinrollen", indem man quasi in Jahr 2 beginnt. Auch die Anzahl der "Stufen" der Leiter (n) kann man zwischendurch anpassen, um z.B. ein augenblicklich gutes Zinsniveau zu konservieren (n erhöhen, z.B. auf 5), oder sich auf mittelfristig erwartete Zinserhöhungen vorzubereiten (n senken auf 2 oder 3). Bei mir selbst ist gerade n=3 angesagt. (2) Bei ETF-Sparplänen hat sich einiges getan in letzter Zeit. Da gibt es mittlerweile wohl begrenzte kostenlose/kostengünstige Optionen, bei denen ich aber leider nicht up-to-date bin. Darüber kann sicher jemand Anderes besser Auskunft geben. Oder du suchst noch mal ein Bisschen im Forum rum. (3) Vernünftige ausschüttende EM-Fonds gibt es schon, finde ich. Ausländische Thesaurierer haben gelegentlich auch eine ausschüttende Klasse, die man nur finden muss. Die Suche bei der FFB kann da ganz nützlich sein. Mal ein paar Beispiele aus meinem Kurzzeitgedächtnis: IE00B1VC7334, LU0318932836, IE00B240WN62 (der verheimlichte Zwillingsbruder des Magellan, Link). Aber: Bei voll flexiblen Mischfonds wie dem ETF Dachfonds P hast du oft schon eine gehörige Portion EM mit dabei, und beim ETF Portfolio Global auch etwa 25%, gemäß BIP. Da brauchst du meiner Meinung nach erst einmal noch keine vierte Position in deinem Fondsdepot. (4) Alternative steuerlich unkomplizierte Mischfonds-Kandidaten sind natürlich die C-Quadrat ARTS-Dachfonds, aber auch der Concept Aurelia, Acatis Gané Value, Ethna Aktiv E. Die kennst du aber bestimmt schon. (5) FFB über FSM finde ich gut. Schöne Grüße und weiter so, H. Endlich mal eine gute Erklärung! Danke dafür! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Mic Dezember 23, 2010 · bearbeitet Dezember 23, 2010 von Jay_Sean Hallo Jay_Sean (1) "Sparbriefleiter" ist einer von diesen Forumsbegriffen, die hier immer wieder erwähnt werden, für die aber nur schwer ein Referenzbeitrag/thread über die Forumssuche zu finden ist. Ich glaube, ich habe davon zum ersten Mal in einem Beitrag von sparfux gelesen. Im Prinzip bedeutet das, zu jedem Zeitpunkt einen Satz von Sparbriefanlagen ("Festgeld") zu haben, die nach 1, 2, 3, n Jahren fällig werden. Einmal im Jahr, nach Fälligkeit, wird der jeweils frei werdende Betrag zu den dann günstigsten Bedingungen wieder für n Jahre angelegt. Beispiel mit n=3 Jahren: Jahr 1: Startzahlung auf 3 Konten: Konto 1: 5000 € 12 Monats-Festgeld zu 2.4% pa z.B. bei Bank A Konto 2: 5000 € 24 Monats-Festgeld zu 2.8% pa z.B. bei Bank A Konto 3: 5000 € 36 Monats-Festgeld zu 3.3% pa z.B. bei Bank B Jahr 2: Erste Neuanlage: Fällige 5120 € von Konto 1 werden angelegt auf Konto 4: 36 Monats-Festgeld zu dann bestmöglichen 3.6% pa z.B. bei Bank C Jahr 3: Zweite Neuanlage: Fällige 5284 € von Konto 2 werden angelegt auf Konto 5: 36 Monats-Festgeld zu dann bestmöglichen 3.7% pa z.B. bei Bank A Jahr 4: Dritte Neuanlage: Fällige 5512 € von Konto 3 werden angelegt auf Konto 6: 36 Monats-Festgeld zu dann bestmöglichen 4.0% pa z.B. bei Bank C Jahr 5: Vierte Neuanlage: Fällige 5726 € von Konto 4 werden angelegt auf Konto 7: 36 Monats-Festgeld zu dann bestmöglichen 3.8% pa z.B. bei Bank D usw. So wird jährlich etwa ein Drittel deines risikolosen Geldes frei und kann zum jeweils optimalen 3-Jahres-Zinssatz wieder angelegt werden. Man erreicht mit relativ geringem Aufwand eine gewisse "Pufferwirkung" in fallenden und steigenden Zinsumfeldern und ist einmal jährlich zumindest teilweise "liquide". In eine solche "rollende" Anlage kann man auch jährlich neues Geld zuschießen, um eine gesunde Balance zu den risikoreicheren Teilen des Depots zu erhalten. Diesen Zuschuss würde man idealerweise durch monatliche Zahlungen auf ein ordentlich verzinstes, separates Tagesgeldkonto ansparen. Alternativ zur gleichzeitigen Einrichtung von 3 Konten in Jahr 1 (eine Einmalanlage von 3x5000 € im obigen Beispiel) kann man auch langsam in eine solche Leiter "hineinrollen", indem man quasi in Jahr 2 beginnt. Auch die Anzahl der "Stufen" der Leiter (n) kann man zwischendurch anpassen, um z.B. ein augenblicklich gutes Zinsniveau zu konservieren (n erhöhen, z.B. auf 5), oder sich auf mittelfristig erwartete Zinserhöhungen vorzubereiten (n senken auf 2 oder 3). Bei mir selbst ist gerade n=3 angesagt. (2) Bei ETF-Sparplänen hat sich einiges getan in letzter Zeit. Da gibt es mittlerweile wohl begrenzte kostenlose/kostengünstige Optionen, bei denen ich aber leider nicht up-to-date bin. Darüber kann sicher jemand anderes besser Auskunft geben. Oder du suchst noch mal ein bisschen im Forum rum. (3) Vernünftige ausschüttende EM-Fonds gibt es schon, finde ich. Ausländische Thesaurierer haben gelegentlich auch eine ausschüttende Klasse, die man nur finden muss. Die Suche bei der FFB kann da ganz nützlich sein. Mal ein paar Beispiele aus meinem Kurzzeitgedächtnis: IE00B1VC7334, LU0318932836, IE00B240WN62 (der verheimlichte Zwillingsbruder des Magellan, Link). Aber: Bei voll flexiblen Mischfonds wie dem ETF Dachfonds P hast du oft schon eine gehörige Portion EM mit dabei, und beim ETF Portfolio Global auch etwa 25%, gemäß BIP. Da brauchst du meiner Meinung nach erst einmal noch keine vierte Position in deinem Fondsdepot. (4) Alternative steuerlich unkomplizierte Mischfonds-Kandidaten sind natürlich die C-Quadrat ARTS-Dachfonds, aber auch der Concept Aurelia, Acatis Gané Value, Ethna Aktiv E. Die kennst du aber bestimmt schon. (5) FFB über FSM finde ich gut. Schöne Grüße und weiter so, H. PS--Zum Mischen von Aktiv- und Passiv-Fonds: Hast du dir schon den Thread von lpj23 angeschaut? Hi Hasenhirn, vielen Dank für die ausführliche Antwort. Mit der Sparbriefleiter ist eine gute Idee. Du hast Recht, dass der EM-Anteil mit 25 % bei meinem o.g. Vorhaben wirklich schon ausreichend ist. Aber ich überlege evtl. andere Fonds zu wählen, sowie eine andere Gewichtung. Den ETF-Global möchte ich auf jeden fall besparen mit 1/5 der Sparrate. Den Rest in 3 Fonds splitten mit der Gewichtung ca. 1/3, 1/3, 1/3 Amerika, Europa, Asien. Ich habe auch noch einen ausschüttenden EM-Fonds gefunden, WKN: 926373. Wie findest du diesen Fonds? Ich ziehe eventuell auch in Erwägung einen Immofonds beizumischen. Macht dies Sinn, um das Risiko des Portfolios zu reduzieren?? Oder gibt es eine sinnvollere Alternative dies zu tun, abgesehen von TG,etc.? Je mehr ich mich dem dem Thema befasse, umso schwerer fällt mir die Entscheidung mein Depot aufzubauen:-) Noch eine weitere Frage: Auf welchen Internetseiten finde ich gute Informationen über Fonds(d.h. Performance, Vergleich mit gleichartigen Fonds, Jahresrenditen etc., etc.) ?? bzw. wo informiert ihr Euch? P.S. Finde das Forum hier wirklich super! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Padua Dezember 24, 2010 ... Noch eine weitere Frage: Auf welchen Internetseiten finde ich gute Informationen über Fonds(d.h. Performance, Vergleich mit gleichartigen Fonds, Jahresrenditen etc., etc.) ?? bzw. wo informiert ihr Euch? ... Hallo @Jay_sean, ich informiere mich gerne über folgende Links: www.fondsweb.de www.onvista.de www.infos.com www.fondsprofessionell.de www.cortalconsors.de www.ariva.de www.extra-funds.de www.fit4fonds.de www.aalto.de Gruß Padua Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CHX Dezember 24, 2010 · bearbeitet Dezember 24, 2010 von lpj23 Du hast Recht, dass der EM-Anteil mit 25 % bei meinem o.g. Vorhaben wirklich schon ausreichend ist. Aber ich überlege evtl. andere Fonds zu wählen, sowie eine andere Gewichtung. Den ETF-Global möchte ich auf jeden fall besparen mit 1/5 der Sparrate. Den Rest in 3 Fonds splitten mit der Gewichtung ca. 1/3, 1/3, 1/3 Amerika, Europa, Asien. Ich habe auch noch einen ausschüttenden EM-Fonds gefunden, WKN: 926373. Wie findest du diesen Fonds? Ich ziehe eventuell auch in Erwägung einen Immofonds beizumischen. Macht dies Sinn, um das Risiko des Portfolios zu reduzieren?? Oder gibt es eine sinnvollere Alternative dies zu tun, abgesehen von TG,etc.? Hallo Jay_Sean, zu deiner ursprünglichen Planung: ETF Dachfonds P - WKN: 556167 - monatlich 60,- € ETF Global - WkN: A0MKQK - monatlich 30,- € Antea - WKN: A0DPZJ - monatlich 60,- € Beim antea wäre ich derzeit noch zurückhaltend - der Fonds sieht zwar auf 3-Jahressicht bestens aus, dieses ist aber u.U. dem Umstand geschuldet, dass er in 2008 noch nicht vollständig investiert war. Da du das Geld evtl. auch für den Kauf einer Immobilie nutzen möchtest, würde ich das Depot nicht allzu volatil gestalten. Die Sparbriefleiter hast du ja schon kennengelernt Flexible Anlageprodukte, wie der ETF-DF P, die sich dem Markt anpassen, würde ich als sehr geeignet ansehen. Evtl. könnte man hier noch einen zweiten Fonds hinzunehmen - da würden mir spontan die ARTS-Dachfonds einfallen (z.B. der C-Quadrat ARTS Total Return Global AMI A). Die Produkte sind zwar teuer, aber dennoch erwirtschafteten sie aufgrund ihrer Flexibilität bisher eine durchschnittliche jährliche Rendite von ca. 8% nach Kosten. Der ETF-Portfolio Global ist dagegen ein reines weltweites und marktbreites Aktienprodukt (gewichtet nach BIP - hier hättest du dann ca. 1/3 Nordamerika, Europa und Asien/EM), welches in Abwärtsmärkten entsprechend gen Süden gehen wird und somit recht volatil ist. Bei einem Anlagehorizont von 10 Jahren als Beimischung zu 20% allerdings vertretbar, denke ich. Den Baring ASEAN-Fonds würde ich aus dem Grunde an deiner Stelle weglassen, um das Depot nicht noch volatiler zu gestalten. Zudem hast du in den genannten Fonds schon ausreichend EM enthalten. Offene Immobilienfonds sind nicht mehr geeignet, das Risiko im Depot zu reduzieren... hier dann eher Sparbriefe. So könnte also das Depot aussehen: 20% Sparbriefe 30% ETF-Dachfonds P 30% C-Quadrat ARTS Total Return Global AMI A 20% ETF-Portfolio Global Grüße B) P.S.: FFB über FSM finde ich auch gut. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Hasenhirn Dezember 24, 2010 Na, da schließe ich mich doch ganz ungezwungen und uneingeschränkt meinem Vorredner an. Danke, lpj23--Festliche Grüße, H. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Mic Dezember 27, 2010 Vielen Dank für eure Anworten. Die o.g. Mischung gefällt mir gut. Macht eine Beimischung von Rentenfonds vllt noch Sinn, um mein Risiko zu minimieren??? ( und trotzdem noch eine recht attraktive Rendite erzielen). Gibt es überhaupt interessante Rentenfonds?? Grüße J Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CHX Dezember 28, 2010 · bearbeitet Dezember 28, 2010 von lpj23 Derzeit eher nicht - zudem enthalten die flexiblen Produkte einen (schwankenden) Anteil an Renten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag