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riotx

Letzte Chance zur Depotumstrukturierung!

Empfohlene Beiträge

riotx

Hallo erstmal,

 

das ist mein erstes Posting in diesem Forum, ich bin aber seit längerer Zeit interessierter Mitleser.

 

1. Erfahrungen mit Geldanlagen

 

Ich habe bereits seit ca. einem Jahr ein ETF Portfolio und bin grundsätzlich auch von dieser passiven Form der Anlage überzeugt. Da in Österreich mit 1.1.2011 die Wertpapiersteuer eingeführt wird möchte ich die letzte Möglichkeit einer Umstellung nutzen und bitte daher um wertvollen Input. Gerd Kommer hab ich gelesen.

 

2. Darstellung von bereits vorhandener Fondspositionen (ISIN angeben)

 

 

DB X-TR.MSCI WLD USA TRN LU0274210672 22.83%

DB X-TRACKERSMSCI E.M.T. LU0292107645 24.46%

DJ STOXX 600 DE0002635307 21.82%

EASYETF S&P GSCI (EUR) LU0203243414 14.81%

LYXOR ETF MSCI EMU GROWTH FR0010168765 16.08%

 

Das Depot macht etwa 13.000 EUR aus, das sind etwas 15% des Gesamtvermögens. Das restliche Geld ist als Festgeld veranlagt.

 

Idee: Europa/Euroraum sind übergewichtet um Währungsrisiken zu verringern (38%). Rohstoffe sind eventuell zu stark, das ist mir klar - auch hätte ich lieber einen Rohstofffonds der Rollverluste minimiert und ev. Euro-Hedging vornimmt, habe aber keinen gefunden der in Österreich blütenweiß ist.

 

3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage

 

2-3 Stunden pro Woche.

 

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten

 

Ich habe meine Risikobereitschaft anfangs überschätzt und bin von 30% Aktien ETF Quote auf 15% gegangen. Also klassisch auf die Nase gefallen. Weiters kann es sein dass ich in einigen Jahren auf das Geld zugreifen muss, geplant wäre aber eine längere Haltedauer (kann ich schwer abschätzen, bin erst am Anfang der Vermögensbildung).

 

Vielen Dank vorab für die Hilfe!

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Bonneville

Ich sehe in den letzten beiden (Lyxor und EasyETF) angesichts der Positionsgröße, Haltedauer und Anteil am Gesamtvermögen keinen echten Mehrwert und würde diese Beträge auf die anderen mit verteilen.

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riotx

Ich sehe in den letzten beiden (Lyxor und EasyETF) angesichts der Positionsgröße, Haltedauer und Anteil am Gesamtvermögen keinen echten Mehrwert und würde diese Beträge auf die anderen mit verteilen.

 

 

Danke erstmal.

 

Die Idee hinter dem LYXOR ETF MSCI EMU GROWTH ist den Euroland Anteil zu erhöhen und den Small Cap Anteil - der ja in den restlichen Produkten nicht unerheblich ist - zu senken. Ist der so falsch, dass ich ihn jetzt wirklich umschichten müsste? Kostet ja auch Transaktionsgebühren...

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otto03

Ich sehe in den letzten beiden (Lyxor und EasyETF) angesichts der Positionsgröße, Haltedauer und Anteil am Gesamtvermögen keinen echten Mehrwert und würde diese Beträge auf die anderen mit verteilen.

 

 

Danke erstmal.

 

Die Idee hinter dem LYXOR ETF MSCI EMU GROWTH ist den Euroland Anteil zu erhöhen und den Small Cap Anteil - der ja in den restlichen Produkten nicht unerheblich ist - zu senken. Ist der so falsch, dass ich ihn jetzt wirklich umschichten müsste? Kostet ja auch Transaktionsgebühren...

 

Warum Emu Growth und nicht Emu oder Eurostoxx ?

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riotx

Danke erstmal.

 

Die Idee hinter dem LYXOR ETF MSCI EMU GROWTH ist den Euroland Anteil zu erhöhen und den Small Cap Anteil - der ja in den restlichen Produkten nicht unerheblich ist - zu senken. Ist der so falsch, dass ich ihn jetzt wirklich umschichten müsste? Kostet ja auch Transaktionsgebühren...

 

Warum Emu Growth und nicht Emu oder Eurostoxx ?

 

Tja, das war sicher auch eine Bauchentscheidung. Die Frage ist halt jetzt ob ich den verkaufen soll. Anders gesagt was spricht gegen diesen spezifischen ETF als Ergänzung. Selbst wenn er keinen Mehrwert bringt - soll ich ihn wirklich austauschen?

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Nudelesser

 

 

Warum Emu Growth und nicht Emu oder Eurostoxx ?

 

Tja, das war sicher auch eine Bauchentscheidung. Die Frage ist halt jetzt ob ich den verkaufen soll. Anders gesagt was spricht gegen diesen spezifischen ETF als Ergänzung. Selbst wenn er keinen Mehrwert bringt - soll ich ihn wirklich austauschen?

 

Gegen Growth Aktien spricht nix, wenn man weiß, was das ist und sich bewusst dafür entscheidet. Wer bei Google Growth + Aktie eingibt, findet bereits auf der ersten Seite mindestens 5 Links , die das Thema umfassend erklären.

 

Falls die österreichische Steuerumstellung ähnlich funktioniert wie die deutsche Abgeltungssteuer, scheint eine Aktienquote von 15% arg niedrig zu sein. Was hat denn die Entscheidung ausgelöst von 30% auf 15% Aktien umzusteigen? Panikverkäufe während der Finanzkrise?

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riotx
· bearbeitet von riotx

Tja, das war sicher auch eine Bauchentscheidung. Die Frage ist halt jetzt ob ich den verkaufen soll. Anders gesagt was spricht gegen diesen spezifischen ETF als Ergänzung. Selbst wenn er keinen Mehrwert bringt - soll ich ihn wirklich austauschen?

 

Gegen Growth Aktien spricht nix, wenn man weiß, was das ist und sich bewusst dafür entscheidet. Wer bei Google Growth + Aktie eingibt, findet bereits auf der ersten Seite mindestens 5 Links , die das Thema umfassend erklären.

 

Falls die österreichische Steuerumstellung ähnlich funktioniert wie die deutsche Abgeltungssteuer, scheint eine Aktienquote von 15% arg niedrig zu sein. Was hat denn die Entscheidung ausgelöst von 30% auf 15% Aktien umzusteigen? Panikverkäufe während der Finanzkrise?

 

Es ist so dass in den nächste Jahren größere Anschaffungen (Immobilien) anstehen könnten (!) und mir während der Griechenland Krise bewusst wurde dass ich mit 30% Aktien da kurzfristig das Kapital aufs Spiel setze dass ich dann eventuell brauche. Unter Umständen ist der Anlagehorizont also nur 2-3 Jahre und da empfiehlt etwa G Kommer ja auch nur bis zu 20% risikoreichen Anteil.

 

Was Growth Aktien sind weiß ich schon. Die sollten in Krisenzeiten besser sein als der Stoxx600 der ja auch viel Small Caps enthält sein und da Stabilität bringen. Zudem ist der EMU, also kein Wechselkursrisiko. Was mir aber mittlerweile zu denken gibt ist dass das Volumen des ETFs nur 40 Mio Euro bringt und er anscheinend nur selten gehandelt wird - ich krieg nur alle paar Tage einen neuen Kurs. Ist das aus eurer Sicht ein Problem?

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otto03

 

 

Gegen Growth Aktien spricht nix, wenn man weiß, was das ist und sich bewusst dafür entscheidet. Wer bei Google Growth + Aktie eingibt, findet bereits auf der ersten Seite mindestens 5 Links , die das Thema umfassend erklären.

 

Falls die österreichische Steuerumstellung ähnlich funktioniert wie die deutsche Abgeltungssteuer, scheint eine Aktienquote von 15% arg niedrig zu sein. Was hat denn die Entscheidung ausgelöst von 30% auf 15% Aktien umzusteigen? Panikverkäufe während der Finanzkrise?

 

Es ist so dass in den nächste Jahren größere Anschaffungen (Immobilien) anstehen könnten (!) und mir während der Griechenland Krise bewusst wurde dass ich mit 30% Aktien da kurzfristig das Kapital aufs Spiel setze dass ich dann eventuell brauche. Unter Umständen ist der Anlagehorizont also nur 2-3 Jahre und da empfiehlt etwa G Kommer ja auch nur bis zu 20% risikoreichen Anteil.

 

Was Growth Aktien sind weiß ich schon. Die sollten in Krisenzeiten besser sein als der Stoxx600 der ja auch viel Small Caps enthält sein und da Stabilität bringen. Zudem ist der EMU, also kein Wechselkursrisiko. Was mir aber mittlerweile zu denken gibt ist dass das Volumen des ETFs nur 40 Mio Euro bringt und er anscheinend nur selten gehandelt wird - ich krieg nur alle paar Tage einen neuen Kurs. Ist das aus eurer Sicht ein Problem?

 

EuroStoxx (Untermenge des Stoxx600) und MSCI EMU sind fast identisch.

 

Die Value /Growth Einordnung von MSCI ist zumindest fragwürdig. Die Mitglieder eines Index werden nach bestimmten Kriterien (Methodology MSCIBarra) sortiert, die obere Hälfte wird dann Growth genannt, die untere Value oder umgekehrt je nach Betrachtungsweise.

 

 

Woher stammt die Info, daß in Krisenzeiten auf diese Art definierte Growth Aktien sich besser entwickeln als andere?

 

Das Handelsvolumen spielt bei ETFs keine Rolle, da Market Maker/designated Sponsors permanent Kurse stellen.

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Jacob F
· bearbeitet von Jacob F

Um Währungsrisiken zu vermeiden, solltest du eigentlich möglichst wenig in die heimische Währung investieren, da du hier bereits ziemlich hohe Festgeldbestände hast.

 

 

Was bringt es dir, das Wechselkursrisiko ausgeschlossen zu haben, wenn man sich für 10 Euro in 2-3 Jahren nichtmal mehr nen Cheeseburger leisten kann? Alle Importgüter (Öl -> Energie, Elektronikartikel, Baustoffe ) werden mit einem Verfall des Euros teurer, dein Vermögen verbleibt aber in der Heimwährung.

 

Da du sowieso nur einen sehr geringen Prozentsatz deines Vermögens in Unternehmensanteile investieren willst, solltest du mit diesem Teil auch gleich ein wenig Währungshedging betreiben.

Steck lieber ein wenig Geld in Dollar Investments (kanadische, australische und amerikanische) sowie ein paar Emerging-Market Fonds, dann ist dein Portfolio besser Diversifiziert.

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Zinsen
· bearbeitet von Zinsen

 

Bullshit, wenn Währungsdiversifiktion dann CHF/NOK; der kanadische Dollar ist nur ein Derivat vom amerikanischen.

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Jacob F

 

Bullshit, wenn Währungsdiversifiktion dann CHF/NOK; der kanadische Dollar ist nur ein Derivat vom amerikanischen.

 

Wie kommst du denn auf die Idee? Die beiden Währungen (USD und CAD) verlaufen zwar ähnlich, sind aber mitnichten Identisch.

Auf 5-Jahressicht schlagen sich die Norwegische Krone und der CAD ähnlich gegen den Dollar.

 

Und ob nun die extrem auf Öl ausgerichteten Norweger oder die Rohstofftechnisch etwas weiter diversifizierten Kanadier besser laufen werden wirst du genausowenig beurteilen können wie ich.

Positiv zu vermerken ist aber noch, dass das Handelsvolumen des CAD höher ist als das der Norwegischen Krone.

 

Der Schweizer Franken ist mittlerweile auch nicht mehr das, was er mal war. Läuft doch ziemlich parallel zum Euro. Wenn die EU oder die Euro-Region leidet, leidet die Schweiz doch genauso.

 

Falls einem der CAD nicht so gefällt, kann man auch den AUD nehmen von mir aus (ist nur momentan eher Überbewertet).

 

Hier nochmal ein Überblick über die PPP-Bewertung der einzelnen Währungen.

ppp-USD.png

 

Aus meiner Sicht sollte man nicht unbedingt auf die Überbewerteten Währungen setzen. Durch Emerging-Market Fonds kann man zudem noch ein wenig Rubel, Renminbi, Peso etc. hinzupacken.

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riotx

Bullshit, wenn Währungsdiversifiktion dann CHF/NOK; der kanadische Dollar ist nur ein Derivat vom amerikanischen.

 

Wie kommst du denn auf die Idee? Die beiden Währungen (USD und CAD) verlaufen zwar ähnlich, sind aber mitnichten Identisch.

Auf 5-Jahressicht schlagen sich die Norwegische Krone und der CAD ähnlich gegen den Dollar.

 

Und ob nun die extrem auf Öl ausgerichteten Norweger oder die Rohstofftechnisch etwas weiter diversifizierten Kanadier besser laufen werden wirst du genausowenig beurteilen können wie ich.

Positiv zu vermerken ist aber noch, dass das Handelsvolumen des CAD höher ist als das der Norwegischen Krone.

 

Der Schweizer Franken ist mittlerweile auch nicht mehr das, was er mal war. Läuft doch ziemlich parallel zum Euro. Wenn die EU oder die Euro-Region leidet, leidet die Schweiz doch genauso.

 

Falls einem der CAD nicht so gefällt, kann man auch den AUD nehmen von mir aus (ist nur momentan eher Überbewertet).

 

Hier nochmal ein Überblick über die PPP-Bewertung der einzelnen Währungen.

ppp-USD.png

 

Aus meiner Sicht sollte man nicht unbedingt auf die Überbewerteten Währungen setzen. Durch Emerging-Market Fonds kann man zudem noch ein wenig Rubel, Renminbi, Peso etc. hinzupacken.

 

Also die Währungsdiversifikation wie ihr sie beschreibt seh ich irgendwie skeptisch. Ich konsumiere ja großteils europäische Güter und Rohstoffe von denen ich natürlich abhänge hab ich eh mittels Rohstoff-ETF abgedeckt. Fremdwährungen können steigen oder fallen, aber im Mittel ist ja der Erwartungswert nicht positiv - dh ich hab zusätzliches Risiko das im Mittel keine Rendite bringt, sowas kann nicht gut sein, oder?

 

 

 

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