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Nofretete1984

Ihr seid gefragt! 26 Jahre alt - Wie 35.000 EUR anlegen? Evtl. in "carmignac patrimoine" und "c-quadrat"?

Empfohlene Beiträge

Nofretete1984
· bearbeitet von Nofretete1984

Hallo zusammen,

 

ich brauche dringend euren Rat bzgl. Geldanlage und Altersvorsorge!

 

Ich bin 26 Jahre alt, berufstätig und möchte gerne 35.000 EUR anlegen, die ich mir über die Jahre angespart habe. Bislang liegen diese auf einem Tagesgeldkonto mit einer mickrigen Verzinsung.

 

Wie kann man diesen Betrag nun optimal investieren?

 

Ein unabhängiger Berater empfahl mir 1/3 vorerst auf einem Tagesgeldkonto zu belassen und jeweils 1/3 in die Mischfonds "carmignac patrimoine" und "c-quadrat" zu investieren. Ich hatte eigentlich an Aktienfonds gedacht, er meinte jedoch, dass er damit noch abwarten würde, bis der Markt für Aktienfonds wieder interessanter wird.

 

Natürlich möchte ich eine gute Rendite erzielen und bin bereit ein gewisses Risiko einzugehen, aber dennoch sollte sich dieses in Grenzen halten...

 

Was würdet ihr mit diesem Geld anfangen, wenn ihr jetzt darüber entscheiden könntet?

 

- in Investmentfonds,

 

- Immobilien,

 

- in die Altersvorsorge,

 

- Edelmetalle???

 

Es gibt sooo viele Möglichkeiten und ich bin total überfragt.

 

Ach ja, die Riester-Rente von der Axa oder Alte Leipziger wurde mir noch empfohlen.

 

Vielen lieben Dank für eure Rückmeldungen!!!

 

Gruß

 

Nofretete

 

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Delphin
· bearbeitet von Delphin
Ich bin 26 Jahre alt, berufstätig und möchte gerne 35.000 EUR anlegen, die ich mir über die Jahre angespart habe. Bislang liegen diese auf einem Tagesgeldkonto mit einer mickrigen Verzinsung.Wie kann man diesen Betrag nun optimal investieren?

Na ja "optimal" an sich gibt's ja nicht, da bleibt vieles subjektiv. Ich persönlich halte deswegen auch nicht viel von Beratung hier im Forum (selbst mit diesen ganzen sehr umfrangreichen Vorgaben zur Thread-Eröffnung, die dir sicher bald jemand nahelegen wird...), aber das ist meine persönliche Meinung. Was du hier im Forum gut findest, sind Informationen und Hilfen dabei, selbst mehr über Wertpapiere und Geldanlagen zu lernen - sollte dich das interessieren, dann immer nur zu! :thumbsup:

 

Ein unabhängiger Berater empfahl mir 1/3 vorerst auf einem Tagesgeldkonto zu belassen und jeweils 1/3 in die Mischfonds "carmignac patrimoine" und "c-quadrat" zu investieren. Ich hatte eigentlich an Aktienfonds gedacht, er meinte jedoch, dass er damit noch abwarten würde, bis der Markt für Aktienfonds wieder interessanter wird.

Hat er auch erklärt, warum der Markt dafür im Moment nicht "interessant" ist und was passieren muss, damit er sein Einschätzung ändert? Das wäre sicher lehrreich zu wissen.

 

Die beiden Fonds sind quasi ganze Vermögensverwaltungen, d.h. die jeweiligen Manager nutzen recht große Freiheiten, dein Geld anzulegen, also z.B. nicht nur im AKtienmarkt sondern auch im Derivate- und Anleihenmarkt. Für dich (als Anfänger?) ist das ne ziemliche Black-Box, aber das muss nix schlechtes sein, ist jedenfalls pflegeleicht und erfordert - wenn du den Fondsmanagern verstraust - kein großes Wissen.

 

Natürlich möchte ich eine gute Rendite erzielen und bin bereit ein gewisses Risiko einzugehen, aber dennoch sollte sich dieses in Grenzen halten...
Tja, das sagt jeder so oder so ähnlich. Die Schwierigkeit ist, die Risikobereitschaft irgendwie genauer einschätzen zu lernen. das ist am Anfang noch gar nicht so leicht. Wenn es in einem Jahr nur noch 15.000 € wären, wie schlimm fändest du das? Würdest du daraus schließen, dass du einen Fehler bei der Anlage gemacht hättest?

 

Was würdet ihr mit diesem Geld anfangen, wenn ihr jetzt darüber entscheiden könntet?
Also was ich damit machen würde, das sollte für dich ohne Belang sein, denn meine persönliche (Vermögens-)Situation kann ja ganz anders sein. Z.B. könnte man ja für die 35.000 einen wunderschönen alten Flügel kaufen, dann für weitere 35.000 aufarbeiten und restaurieren lassen, dann einem Museum zur Verfügung stellen und sich freuen, wenn er im Wert steigt - aber das hilft dir wenig weiter.

 

in Investmentfonds,- Immobilien,- in die Altersvorsorge,- Edelmetalle???

Tja, gibt viele Möglichkeiten. Am Anfang ist die Schwierigkeit vor allem, sich einen Überblick zu verschaeffen. Ich würde zunächst der Frage nachgehen, wie es überhaupt kommt, dass jemand anders die Geld gibt dafür, dass du ihm dein Geld überlässt, warum das so ist und welche Gegenparteien da so in Frage kommen und was die jeweils für Ziele haben. Alles andere, alle Märkte, und auch alle Finaz"produkte" bauen ja darauf auf. :thumbsup:

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ghost_69

Hallo Nofretete1984

 

Bitte editiere Deinen Beitrag

beim lesen dieser kleinen Schrift

tun mir die Augen weh.

 

Ghost_69 :-

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xolgo

Bitte editiere Deinen Beitrag

beim lesen dieser kleinen Schrift

tun mir die Augen weh.

 

Dem kann ich mich nur anschließen. Und schau Dir auchmal https://www.wertpapier-forum.de/topic/11296-richtlinien-fur-die-themeneroeffnung/ an. Die ideale Anlage gibt es nicht, wir sollten daher noch ein bisschen mehr über Dich bzw. Dein Anlagevorhaben wissen.

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Anleger Klein

Natürlich möchte ich eine gute Rendite erzielen und bin bereit ein gewisses Risiko einzugehen, aber dennoch sollte sich dieses in Grenzen halten...

 

Rieser ist aufgrund der Zulagen, Steuerersparnis etc. interessant, aber hier gibts viele verschiedene Angebote.

Grundsätzlich vielleicht mal eines: Keine Eile. Die ist immer ein schlechter Ratgeber. Überlegt und gut geplant handeln.

Und vielleicht auch erstmal nicht die vollen 35k ins Rennen schicken, sondern kleiner anfangen. Auch wenn die letzten 1,5 Jahre etwas anderes suggerieren: Es geht nicht immer nur aufwärts und man muss das abwärts auch aushalten können.

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D-Mark

Hallo,

 

ich selbst investiere wegen der steuerlichen Situation (Abgeltung: 25% vom Gewinn + Soli + Reli) nicht mehr in klassische Fonds, sondern nur noch in geschlossene Beteiligungen, vor allem Schiffsfonds (Tonnagesteuer).

Dabei handelt es sich jedoch um eine unternehmerische Beteiligung mit den entsprechenden Risiken (Mögl. des Totalverlustes).

2 Azykliker, die im Moment gehandelt werden, sind der Shipping Opportunity von HCI (Deadline 31.12.) und der Best of Shipping 3 vom großen Lloyd. Die beiden können aktuelle Marktchancen aus der Konsolidierung gut nutzen und haben eine kurze Laufzeit von ca. 10 Jahren.

Seit Ilse Aigner und die Bafin Druck ausüben, sind die Prospekte(!) sehr leicht zu lesen. Das sollte man auch in jedem Fall tun, besonders wenn man tatsächlich investieren will. Mitterweile sind auch viele Tabellen Vorschrift, wo man einen leichten Überblick über die prospektierten(!) Auszahlungen und die steuerliche (Ent)lastung beekommt.

Deine Anlagesumme eignet sich grundsätzlich für eine geschlossene Beteiligung, deshalb erwähne ich das nur.

Zu deinem Berater: Wer dir jetzt Staatsanleihen empfiehlt, ist entweder ein sehr starker Traditionalist, oder ein Ar****!

Die beste Mögl. zum Einstieg in Aktien ist zwar vertan, aber dennoch bilden diese Wertpapiere die höchsten langfristigen globalen Chancen. Der Horizont sollte 10-15 Jahre betragen +-10% Krisenband.

 

Du kannst dich hier über aktuelle gschlossene Sachen informieren: http://www.geschlossene-fonds.de (der best of Sh. listet unter Spezialfonds).

http://www.renditebonus bietet sehr gute Rabatte. Angebote müssen einzeln angefordert werden und es gibt keine Beratung.

http://www.4free-Ag.de bietet Beratung, aber bei höheren Kosten (oft inkl. Agio).

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postguru

 

Ich bin 26 Jahre alt, berufstätig und möchte gerne 35.000 EUR anlegen, die ich mir über die Jahre angespart habe. Bislang liegen diese auf einem Tagesgeldkonto mit einer mickrigen Verzinsung.

 

Wie kann man diesen Betrag nun optimal investieren?

 

Natürlich möchte ich eine gute Rendite erzielen und bin bereit ein gewisses Risiko einzugehen, aber dennoch sollte sich dieses in Grenzen halten...

 

Was würdet ihr mit diesem Geld anfangen, wenn ihr jetzt darüber entscheiden könntet?

 

 

Hallo Nofretete,

 

wie wäre es, wenn du für den Anfang einfach mal den Zinsertrag deines, sicherlich sauer ersparten, Geldes der kommenden 5 Jahre in einen Aktienfonds steckst

 

Der Barwert deiner 35.000 Euro beläuft sich bei 2% für 5 Jahre auf 31.700 Euro.

 

Nimm die Differenz (3.300 Euro) und investiere sie in z.B. einen Aktienfonds.

 

Nach 5 Jahren hast du auf dem Tagesgeldkonto wieder 35.000 Euro und den (unbekannten) Wert deines Aktienfonds.

 

Hierbei hast Du nicht das Risiko nach 5 Jahren einen Verlust erlitten zu haben, der dir vielleicht mehr wehtut als du es dir heute vorstellen kannst, hast aber die Chance mit dem Fonds den Ertrag ggf. zu erhöhen.

 

Läuft der Fonds nicht so gut machst du aber wenigstens über die Jahre keinen Verlust.

 

Bei dieser Rechnung unterstelle ich einen konstanten Zins über 5 Jahre. Ich gehe aber im Gegenzug davon aus, dass sich ein breit aufgestellter Aktienfonds

nicht in 5 Jahren in Luft auflöst.

 

Nach den ersten 5 Jahren solltest Du dann das Gefühl kennen, wenn sich mal ein Aktienfonds um 30 Prozent erhöht und auch mal um 50 Prozent fällt.

 

Vielleicht wäre dies ein Ansatz für den Anfang

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Basti

ohne die korrekte Themeneröffnung ist das jetzt alles etwas Zahlen-Raten :rolleyes:

 

- TG Zinsen ändern sich auch wieder

- Berufstätig heißt, man kann auch in aller Ruhe einen kostenfreien Sparplan realisieren und den konservativen Anteil mal so beibehalten -> bis genügend Wissen um die Materie vorhanden ist ( das mindert auch die Gefahr, die Kohle überhastet in irgendein Produkt oder Vertrag zu stecken :blink: )

 

- ansonsten finde ich die Idee des persönlichen "GarantieFonds" von Postguru schon für geeignet :thumbsup:

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Perdox

 

Ich bin 26 Jahre alt, berufstätig und möchte gerne 35.000 EUR anlegen, die ich mir über die Jahre angespart habe. Bislang liegen diese auf einem Tagesgeldkonto mit einer mickrigen Verzinsung.

 

Wie kann man diesen Betrag nun optimal investieren?

 

Natürlich möchte ich eine gute Rendite erzielen und bin bereit ein gewisses Risiko einzugehen, aber dennoch sollte sich dieses in Grenzen halten...

 

Was würdet ihr mit diesem Geld anfangen, wenn ihr jetzt darüber entscheiden könntet?

 

 

Hallo Nofretete,

 

wie wäre es, wenn du für den Anfang einfach mal den Zinsertrag deines, sicherlich sauer ersparten, Geldes der kommenden 5 Jahre in einen Aktienfonds steckst

 

Der Barwert deiner 35.000 Euro beläuft sich bei 2% für 5 Jahre auf 31.700 Euro.

 

Nimm die Differenz (3.300 Euro) und investiere sie in z.B. einen Aktienfonds.

 

Nach 5 Jahren hast du auf dem Tagesgeldkonto wieder 35.000 Euro und den (unbekannten) Wert deines Aktienfonds.

 

Hierbei hast Du nicht das Risiko nach 5 Jahren einen Verlust erlitten zu haben, der dir vielleicht mehr wehtut als du es dir heute vorstellen kannst, hast aber die Chance mit dem Fonds den Ertrag ggf. zu erhöhen.

 

Läuft der Fonds nicht so gut machst du aber wenigstens über die Jahre keinen Verlust.

 

Bei dieser Rechnung unterstelle ich einen konstanten Zins über 5 Jahre. Ich gehe aber im Gegenzug davon aus, dass sich ein breit aufgestellter Aktienfonds

nicht in 5 Jahren in Luft auflöst.

 

Nach den ersten 5 Jahren solltest Du dann das Gefühl kennen, wenn sich mal ein Aktienfonds um 30 Prozent erhöht und auch mal um 50 Prozent fällt.

 

Vielleicht wäre dies ein Ansatz für den Anfang

 

Hi,

 

hier wurde schon viel geschrieben, aber auch viele Dinge, die ich nicht nachvollziehen kann.

 

Um Dich vernünftig beraten zu können müssen wir erstmal viele Dinge von Dir wissen. Es bringt nichts Dir irgendetwas zu empfehlen, ohne, dass wir wissen was Du mal so machen möchtest in Deinem Leben.

 

Woher stammt das Geld wieviel Geld hast Du bisher monatlich angespart?

 

Welche Ausgaben hast Du in den nächsten Jahren fest eingeplant?

 

Wieviel Geld hast Du monatlich zur freien Verfügung?

 

Wieviel Geld verdienst Du?

 

Wie sind Deine Wünsche und Ziele für die nächsten Jahre?

 

Wieviel Geld brauchst Du um ein halbes Jahr leben zu können ohne Einnahmen zu haben?

 

Wie ist Deine Risikomentalität, was ist der höchste Verlust den Du eingehen könntest?

 

Hast Du bereits Erfahrungen mit Risiken?

 

Was hast Du überhaupt für Erfahrungen mit Geldanlagen?

 

Kennst Du Dich mit Wirtschaft aus?

 

Weißt Du was Anleihen, Aktien, Fonds, geschlossene Beteiligungen etc. sind und wie sie genau funktionieren?

 

Wie sicher ist Dein Arbeitsplatz?

 

Wie hast Du bereits Lebensrisiken abgedeckt?

 

Hast Du bereits Versicherungen wenn ja welche?

 

Was hast Du sonst noch für Vermögen?

 

etc.

 

Nur mit diesen Informationen kann man überhaupt halbwegs etwas sagen. Hier unbedarften Usern Schifffonds vorzustellen halte ich für äußerst fahrlässig. Überhaupt irgendetwas zu sagen, ohne das man Informationen hat ist schon unheimlich schwierig. Auch kommt es ja darauf an, was der User selbst erwartet.

 

Für Dich ist es auf jeden Fall erstmal wichtig zu wissen, wo Du überhaupt hin möchtest. Möchtest Du in den nächsten Jahren eine selbst- oder vielleicht fremdgenutzte Immobilie erwerben würde man sicherlich jetzt anders anlegen, als wenn Du bereits liquide Mittel hast und das Geld erst im Alter wieder benötigst. Die Frage ist halt was hast Du im Leben so vor. Wann brauchst Du Geld wofür? Und dann kann man probieren Dich optimal aufzustellen. Bevor man aber nicht irgendetwas dazu weiß macht das wenig Sinn. Man kann nur ein Konzept für Dich erarbeiten, wenn man weiß wo Du hin möchtest.

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xolgo

Vielleicht wäre dies ein Ansatz für den Anfang

 

Sicher kein schlechter Einstieg. Der Vollständigkeit halber sollte aber darauf hingewiesen werden, dass damit nur der nominelle Wert garantiert wird. Inflation sei dank kann kein realer Werterhalt garantiert werden.

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postguru

Vielleicht wäre dies ein Ansatz für den Anfang

 

Sicher kein schlechter Einstieg. Der Vollständigkeit halber sollte aber darauf hingewiesen werden, dass damit nur der nominelle Wert garantiert wird. Inflation sei dank kann kein realer Werterhalt garantiert werden.

 

Ich gehe aber auch nicht von einem Totalverlust des Aktienfonds aus.

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xolgo

 

 

Sicher kein schlechter Einstieg. Der Vollständigkeit halber sollte aber darauf hingewiesen werden, dass damit nur der nominelle Wert garantiert wird. Inflation sei dank kann kein realer Werterhalt garantiert werden.

 

Ich gehe aber auch nicht von einem Totalverlust des Aktienfonds aus.

 

Natürlich nicht, aber garantiert ist in dieser Konstellation eben nur der nominelle Werterhalt. Das ist keine Kritik an Deinem Vorschlag, sondern nur eine Ergänzung, die vielleicht auch nicht jedem Einsteiger klar ist.

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Akaman

ich selbst investiere wegen der steuerlichen Situation (Abgeltung: 25% vom Gewinn + Soli + Reli) nicht mehr in klassische Fonds, sondern nur noch in geschlossene Beteiligungen, vor allem Schiffsfonds (Tonnagesteuer).

Das ist dein gutes Recht, obwohl ich es für Wahnsinn halte. Geschlossene kommen mMn erst in Frage, wenn man mit seinem Vermögen "aus dem gröbsten raus" ist, wenn überhaupt. Sie hier Newbies zu empfehlen, ohne wenigstens ein paar Hinweise über die normalerweise sehr hohen "Weichkosten" zu geben und dazu, wie man diese zT vermeiden kann, halte ich für mindestens fahrlässig.

 

Aber eins geht nun gar nicht: jemandem, der das hier:

Ich bin 26 Jahre alt, berufstätig und möchte gerne 35.000 EUR anlegen, die ich mir über die Jahre angespart habe.

schreibt, so eine Empfehlung zu geben.

 

Ich weiss, du hattest nur von dir selbst geschrieben, aber der Kontext ist doch ziemlich klar, oder?

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wallstreetmarc
· bearbeitet von wallstreetmarc

Ein unabhängiger Berater empfahl mir 1/3 vorerst auf einem Tagesgeldkonto zu belassen und jeweils 1/3 in die Mischfonds "carmignac patrimoine" und "c-quadrat" zu investieren. Ich hatte eigentlich an Aktienfonds gedacht, er meinte jedoch, dass er damit noch abwarten würde, bis der Markt für Aktienfonds wieder interessanter wird.

 

1/3 Tagesgeld und 1/3 in den Mischfond Carmgnac Patrimoine zu investieren klingt für mich erstmal OK.

(C-Quadrat kenn ich nicht).

Beim Fondkauf (Carmignac P.) müsste man schauen, wo es ihn zur Zeit am günstigsten gibt (d.h. ohne oder nur mit ganz geringem Ausgabeauschlag). Eventuell ist der Börsenkauf (z.B. Börse Hamburg) am günstigsten.

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Akaman
· bearbeitet von Akaman

Ein unabhängiger Berater empfahl mir 1/3 vorerst auf einem Tagesgeldkonto zu belassen und jeweils 1/3 in die Mischfonds "carmignac patrimoine" und "c-quadrat" zu investieren. Ich hatte eigentlich an Aktienfonds gedacht, er meinte jedoch, dass er damit noch abwarten würde, bis der Markt für Aktienfonds wieder interessanter wird.

 

1/3 Tagesgeld und 1/3 in den Mischfond Carmgnac Patrimoine zu investieren klingt für mich erstmal OK.

(C-Quadrat kenn ich nicht).

Beim Fondkauf (Carmignac P.) müsste man schauen, wo es ihn zur Zeit am günstigsten gibt (d.h. ohne oder nur mit ganz geringem Ausgabeauschlag). Eventuell ist der Börsenkauf (z.B. Börse Hamburg) am günstigsten.

Der c-quadrat ist auch ok. Auch wenn er letzthin etwas geschwächelt hat. Wenn es denn der DE000A0F5G98 ist.

 

Insgesamt ein Ratschlag des unabhängigen Beraters, der nicht völlig daneben ist. Er hebt sich deutlich positiv ab von dem, was man hier sonst oft lesen muss.

 

Den c-quadrat gibt es auch über die Börse oder bei bestimmten Vermittler-Depotbank-Kombis ohne AA.

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wallstreetmarc

.. um die Sache noch ein wenig zu streuen, würde ich persönlich für mich das letzte 1/3 in einen zur Zeit geschlossenen offenen Immobilienfond; wie z.B. den SEB Immoinvest, investieren. Mit saftigem Rabatt zur Zeit noch über die Börsenplätze.

Dann wären Cash (Tagesgeld) & Anleihen & Aktien & Geldmarkpapiere (Carminac P.) und Immobilien (Deutschland & Europa) eigentlich ganz gut gestreut und >= 5 Prozent Rendite p.a eigentlich ganz realistisch.

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Anleger Klein

.. um die Sache noch ein wenig zu streuen, würde ich persönlich für mich das letzte 1/3 in einen zur Zeit geschlossenen offenen Immobilienfond; wie z.B. den SEB Immoinvest, investieren. Mit saftigem Rabatt zur Zeit noch über die Börsenplätze.

 

Nein. Das ist eine Wette darauf, dass mit den Dingern alles gut geht und keine zu großen Wertberichtigungen anstehen. Für den Erstkontakt mit Wertpapieren etc. vollkommen ungeeignet.

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Perdox

Ey Leute,

das ist ein neuer völlig unbelesener Neuling. Da zu empfehlen einen zur Zeit geschlossenen Immofonds zu kaufen finde ich echt daneben. Ihr wisst nichts von ihm. Jegliche Empfehlungen sind daneben solange man nicht weiß was er vor hat. Und man sollte ihm schon gar keine Risikoinvestments empfehlen. Vielleicht braucht er das Geld in zwei Jahren doch. Und dann? Kennt einer von Euch seine Ein-und Ausgabensituation? Vielleicht will er in 4 Jahren bauen. Dann sollte man nicht alles in Risikoinvestments geben. Vorallem sollte er aber erstmal überhaupt Erfahrungen sammeln und sich einlesen bevor er sich für Risikoinvestments entscheidet. Aus meiner Sicht sollte er sich jetzt erstmal äußern was er so will. Und dann kann man mal überlegen was eventuell eine gute Lösung für ihn wäre. Man sollte das Geld auf jeden Fall etwas aufteilen. Die Lösung des Beraters hört scih für mich nicht grundverkehrt an, aber wie gesagt solange ich nicht mehr weiß kann ich auch nichts dazu sagen.

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Anleger Klein

Ey Leute,

das ist ein neuer völlig unbelesener Neuling. Da zu empfehlen einen zur Zeit geschlossenen Immofonds zu kaufen finde ich echt daneben. Ihr wisst nichts von ihm. Jegliche Empfehlungen sind daneben solange man nicht weiß was er vor hat. Und man sollte ihm schon gar keine Risikoinvestments empfehlen. Vielleicht braucht er das Geld in zwei Jahren doch. Und dann? Kennt einer von Euch seine Ein-und Ausgabensituation? Vielleicht will er in 4 Jahren bauen. Dann sollte man nicht alles in Risikoinvestments geben. Vorallem sollte er aber erstmal überhaupt Erfahrungen sammeln und sich einlesen bevor er sich für Risikoinvestments entscheidet. Aus meiner Sicht sollte er sich jetzt erstmal äußern was er so will. Und dann kann man mal überlegen was eventuell eine gute Lösung für ihn wäre. Man sollte das Geld auf jeden Fall etwas aufteilen. Die Lösung des Beraters hört scih für mich nicht grundverkehrt an, aber wie gesagt solange ich nicht mehr weiß kann ich auch nichts dazu sagen.

 

Genau so ist es :thumbsup:

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Basti

daher wäre es nicht schlecht, wenn unsere Pharaonin den Thread um die Themenrichtlinien erweitert - bevor sich hier noch einige in die Haare bekommen :thumbsup:

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wallstreetmarc

Ey Leute,

das ist ein neuer völlig unbelesener Neuling. Da zu empfehlen einen zur Zeit geschlossenen Immofonds zu kaufen finde ich echt daneben.

 

Was muss ich denn noch machen damit du nicht überliest, dass ich geschreiben habe "ich persönlich".. und überhaupt nichts empfohlen habe.

Habs sogar unterstrichen.

Aber ich bleibe dabei: die offenen Offenen Immobileinfonds sind riskanter und bieten viel weniger Chancen als die zur Zeit noch Geschlossenenen, die es (noch) billig gibt.

Was daran "daneben" sein soll z.B einen stark discounteten SEB Immoinvest zu empfehlen, und damit mit Immobilien Risiko zu streuen, bleibt mir ein Rätsel.

Wie soll deiner Meinung nach ein Anleger mit Teilen von 35T an Immobilen patizipieren?! Immo-Aktien kannste vergessen (zu volatil) und geschlossene Immobilienfonds wären mir zu riskant...

Ein Immobilienfond-Investment wird nicht riskanter, nur weil es garade mal wieder Probleme mit der Kontruktion der Fonds gibt. Die neuen Gesetzte dürften bald für Stabilität sorgen. Die Immobilien in dem Sektor (Gewerblich, in europaischen Metropolen, gute Lage, gute Vermietungsquote) steigen weiterhin von der Tendenz her im Preis. ...während man z.B. mit 2 Prozent Tages- oder Festgeld bereits langsam durch die Inflation Geld verbrennt; während meiner Meinung nach die Immobilien mit der Inflation "gehen".

Ich bleib also dabei: 10 T in Fest-/Tagesgeld, 15 T in Mischfonds und 10 T in ein Immobilien-Portfolio.

Und natürlich gehe ich davon aus, dass das Geld nicht in 2 Jahren gebraucht wird!..

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TerracottaPie

Da hier schon so ziemlich alles empfohlen wurde:

 

Eine gute Alternative zu den von Deinem Berater vorgeschlagenen aktiv gemanagten und mit relativ hohen Gebühren versehenen Fonds können ETFs sein. Eine Einführung ins Thema findest du z. B. hier:

 

ETFs

 

Du könntest mithilfe von ETFs sehr leicht und kostengünstig einen Teil Deines Geldes in den Aktienmarkt stecken. Den Rest (wie groß der ist, musst Du selbst wissen), packst Du auf ein Tagesgeld-/Festgeldkonto.

 

Am wichtigsten ist aber tatsächlich, dass Du auch wirklich genau weißt, was Du willst.

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Anleger Klein

Was muss ich denn noch machen damit du nicht überliest, dass ich geschreiben habe "ich persönlich".. und überhaupt nichts empfohlen habe.

Habs sogar unterstrichen.

Aber ich bleibe dabei: die offenen Offenen Immobileinfonds sind riskanter und bieten viel weniger Chancen als die zur Zeit noch Geschlossenenen, die es (noch) billig gibt.

Was daran "daneben" sein soll z.B einen stark discounteten SEB Immoinvest zu empfehlen, und damit mit Immobilien Risiko zu streuen, bleibt mir ein Rätsel.

Wie soll deiner Meinung nach ein Anleger mit Teilen von 35T an Immobilen patizipieren?! Immo-Aktien kannste vergessen (zu volatil) und geschlossene Immobilienfonds wären mir zu riskant...

Ein Immobilienfond-Investment wird nicht riskanter, nur weil es garade mal wieder Probleme mit der Kontruktion der Fonds gibt. Die neuen Gesetzte dürften bald für Stabilität sorgen. Die Immobilien in dem Sektor (Gewerblich, in europaischen Metropolen, gute Lage, gute Vermietungsquote) steigen weiterhin von der Tendenz her im Preis. ...während man z.B. mit 2 Prozent Tages- oder Festgeld bereits langsam durch die Inflation Geld verbrennt; während meiner Meinung nach die Immobilien mit der Inflation "gehen".

Ich bleib also dabei: 10 T in Fest-/Tagesgeld, 15 T in Mischfonds und 10 T in ein Immobilien-Portfolio.

Und natürlich gehe ich davon aus, dass das Geld nicht in 2 Jahren gebraucht wird!..

 

Die Überlegungen mögen ja schlüssig und korrekt sein, das passt doch alles :thumbsup:

Das Problem ist vielmehr folgendes: Ein Neuling kann das alles schwer beurteilen und die bloße Erwähnung wird häufig schon als Empfehlung verstanden, weil man es ja tatsächlich so machen kann und es ja durchaus auch sinnvoll sein kann. Nur weiß ein Neueinsteiger dabei einfach nicht, was er tut und das sollte vermieden werden.

Ansonsten warten wir auf ein Wort der Pharaonin ;)

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D-Mark

Das ist dein gutes Recht, obwohl ich es für Wahnsinn halte. Geschlossene kommen mMn erst in Frage, wenn man mit seinem Vermögen "aus dem gröbsten raus" ist, wenn überhaupt. Sie hier Newbies zu empfehlen, ohne wenigstens ein paar Hinweise über die normalerweise sehr hohen "Weichkosten" zu geben und dazu, wie man diese zT vermeiden kann, halte ich für mindestens fahrlässig.

 

Hallo,

 

ja die Weichkosten! Ich denke, ich habe ein paar Links eingestellt. Die eine Seite hat übrigens gerade ihr Layout geändert - ziemlich gewöhnungsbedürftig.

Der Best of S.3 hat demnach eine Substanzquote von über 90%...

Über die weiteren Weichkostenerstattungen muß ich leider Stillschweigen bewahren. Dennoch habe ich auch hier sehr weitgehende Tips gegeben...

Eignung: Der Seeverkehr ist eine zentrale Stütze des globalen Warenverkehrs. Neben den allseits bekannten Containerschiff (hat den Stückgutfrachter in A-Märkten eigentlich inzwischen vollständig verdrängt) gibt es weitere wichtige Typen, solche wie Tanker, Gastanker, Bulker und Schwergut-/Mehrzweckfrachter. In allen diesen Hauptsegmenten (es gibt darüberhinaus Spezialschiffe wie z.B. Plattformversorger etc.) gibt es gängige Größeneinteilungen. In Prospekten zu Einzelschiffsgesellschaften findet man oft Informationen zu Altersstruktur in den Untersegmenten und dem daraus folgenden Bedarf an Neubauten dort. Insgesamt kann gesagt werden, daß vor allem die kleineren Bestände der Nicht-Containerschiffe eine eher hohe Altersstruktur aufweisen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an das Material und die Ausrüstung von Seiten der Umweltgesetzgebung.

Im Klartext: Ob ich die Aktie eines Stahlproduzenten kaufe, oder das neue Schiff, das dessen Hochöfen mit Kohle und Erz beliefert ist in geisser Weise einerlei - wenn es ein gutes Schiff ist, eine gute Reederei, ein guter Charterer und wenn ich alle Risiken und Besonderheiten verstanden habe!

 

Ich weiss, du hattest nur von dir selbst geschrieben, aber der Kontext ist doch ziemlich klar, oder?

 

Der Kontext ist die Anlage von 35.000 in Piigs-Währung. Hier stehen grundsätzlich `lange Kapitalbindung´ vs. `hohe steuerliche Situation´. Und Aktien sollte man auch nicht zu kurz halten...

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fisher
· bearbeitet von fisher

 

 

Ich gehe aber auch nicht von einem Totalverlust des Aktienfonds aus.

 

Natürlich nicht, aber garantiert ist in dieser Konstellation eben nur der nominelle Werterhalt. Das ist keine Kritik an Deinem Vorschlag, sondern nur eine Ergänzung, die vielleicht auch nicht jedem Einsteiger klar ist.

 

Es ist ja auch sehr schwierig in dieser Situation einen guten Berater bzw. Vermögensverwalter zu finden.

Wer hart arbeitet hat wenig Zeit sich um die Geldanlage zu kümmern.

Man sollte das Geld aber durchaus einem seriösen Vermögensverwalter anvertrauen.

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