leonardoo Dezember 8, 2010 · bearbeitet Dezember 8, 2010 von leonardoo 1. Erfahrungen mit Geldanlagen keine 2. Darstellung von bereits vorhandener Fondspositionen (ISIN angeben) 7% (5000€) Deka-BORA Protect 3/2012 LU0276502878 16% (11000€) JPM Europe Strategic Value A LU0107398884 12% (8000€)Deka-ConvergenceRenten TF LU0133666247 27% (18000€) Deka-ImmobilienGlobal DE0007483612 9% (6000€) Deka-KickGarant 2006 LU0235464699 13% (9000€) LBBW Balance CR 20 LU0097711666 16% (11000€) LBBW Balance CR 75 LU0097712474 hinzu kommt eine fest verzinsliche Anlage mit ca. 15000€ die Anfang 2013 ausläuft. 3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage 2h die Woche? Am Anfang eher mehr. 4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten mittel - Verluste sind nicht schön aber würde meinen Alltag nicht beeinflussen, da ich nicht auf das Anlagegeld angewiesen bin Optionale Angaben: 1.Alter 19 2. Berufliche Situation Zivi 3. Sparerfreibetrag ausgeschöpft? Ja Über meine Fondsanlage 1. Anlagehorizont Habe mir viel Geld angespart und ein gutes Nebeneinkommen, weshalb ich das Studium ohne die Geldanlage finanzieren kann -> mind. 6 Jahre 2. Zweck der Anlage größere Investition in ferner? Zukunft 3. Einmalanlage und/oder Sparplan? Einmalanlage wobei ich mir überlege einen Sparplan zu beginnen 4. Anlagekapital 80000€ Nach vielem Stöbern im Forum und dem Lesen einiger Bücher habe ich mich für die Umschichtung meiner Geldanlagen in ein ETF-Depot entschieden. Klar sind die nächsten 10 Jahre meines Lebens eine Zeit, in der viel passieren kann und in der mein Einkommen enorm unregelmäßig und unsicher sein kann. Dennoch habe ich, falls ich wirklich in der tiefsten Wirtschaftskrise Geld benötige meine Eltern als Rückhalt und den ein oder anderen Euro werde ich auch während meines Studiums zusammenbekommen. Es macht ja keinen Sinn, 75000€ auf dem Tagesgelddepot liegen zu lassen. Da ich trotz der Bücher und dem Forum viel zu wenig Erfahrung und Wissen habe, um mir ein Depot selber zusammenzustellen, möchte ich mich am Musterdepot von Supertops orientieren. Genauer an dieser Verteilung: ETF-Portfolio.xlsx Dennoch mache ich mir Gedanken, in wie weit ich bestimmte Fonds & Anlagen in dieses Portfolio integrieren kann/sollte. Da alle Fonds vor 2009 gekauft wurden, entfallen darauf keine Abgeltungssteuern. Ein Großteil der Fonds sind nicht lohnenswert zu halten. Einzig der Deka-ImmobilienGlobal DE0007483612 hatte einen sehr konstanten Verlauf und stieg um ~3,5% p.a. (Zinseszins herausgerechnet), völlig unbeeindruckt von der Krise. Mit einem TER von 0,92% wäre er von den Gebühren her gesehen dennoch die teuerste Anlage in meiner geplanten Asset-Allokation. Eine weitere Frage ist, was ich damit ersetze. Eigentlich investiert er ja 70% in Immobilien, weshalb er zu Risikoklasse 2 gehört. Mit dem konstanten Verlauf über Jahre hinweg würde ich ihn jedoch eher Risikoklasse 1 zuordnen.Was macht am meisten Sinn ersetzt zu werden, EM-Staatsanleihen, Euro-Staatsanleihen oder Pfandbriefe - bzw. macht es überhaupt Sinn, etwas zu ersetzen? Da er 27% meines 2010 zu verfügung stehenden Anlagevermögens ist, werde ich zumindest einen Großteil verkaufen müssen - auch wenn er mich in der Krise gerettet hat Ca. 15000€ + Zins und Zinseszins sind zur Zeit fest angelegt und werden Anfang 2013 wieder frei. Davon möchte ich ca. 10000€ für mein Depot zum rebalancing + Neuanlage verwenden. Der Rest soll als Liquide Mittel für Unvorhergesehens bei Seite gelegt werden. Letztendlich sind diese 15000€ auch Teil meiner Asset-Allokation und müssten jetzt schon der Risikoklasse 1 zugeordnet werden. Sollte ich damit also die Risikoklasse 1 komplett ersetzen? Verzeiht die vermeintlich stupiden Fragen, aber ich möchte grobe Schnitzer in meiner Allokation vermeiden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Karl Squell Dezember 8, 2010 Der Verlauf von den Immobilenfonds sieht zwar recht gerade aus, jedoch sind im Moment viele geschlossen und mussten abwerten. Der gerade Verlauf täuscht etwas über das Risiko hinweg. Risikoklasse 2 ist daher schon angebracht. Schau dir mal den Thread zur Schließung der Immofonds an! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nudelesser Dezember 8, 2010 Dennoch mache ich mir Gedanken, in wie weit ich bestimmte Fonds & Anlagen in dieses Portfolio integrieren kann/sollte. Da alle Fonds vor 2009 gekauft wurden, entfallen darauf keine Abgeltungssteuern. Ein Großteil der Fonds sind nicht lohnenswert zu halten. Woran machst Du das fest? Auch viele ETFs haben in der Finanzkrise reichlich Federn gelassen. Hast Du Dir alle Fonds genau angesehen, hinsichtlich der Gebühren, der Performance im Vergleich zu einem passenden Index und hinsichtlich der Frage, was eigentlich in den Fonds drinsteckt (Aktienfonds, Rentenfonds, Mischfonds)?. Da Dein Depot abgeltungssteuerfrei ist, würde ich erst aktiv werden, wenn wirklich sicher ist, dass die Fonds Müll sind. Es ist vermutlich richtig, dass eine Umschichtung in ETFs sinnvoll ist und dass das Supertob Standard-Depot ein guter Orientierungspunkt ist. Trotzdem würde ich etwas systematischer vorgehen. 1. Saubere Bestandsaufnahme machen und jeden Fonds im Detail angucken 2. Überlegen, welche Vermögensaufteilung zur persönlichen Lebensplanung passt, z.B. 50% Aktien, 30% Festgeld/ Anleihen, 10% Immobilien, 10% Rohstoffe 3. Erst als letzten Schritt passende ETFs/Fonds/etc. auswählen. P.S. Die Einteilung in RK 1/2/3 würde ich heutzutage mit Vorsicht genießen, da diese noch aus der Zeit vor 2007 stammt. Ob es heute noch gültig ist, dass EM Staatsanleihen in die RK2 gehören und Euro Staatsanleihen gemeinsam mit deutschem Festgeld/Tagesgeld in die RK1? Und gehören Immo-Fonds wirklich noch in die RK2? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
ghost_69 Dezember 8, 2010 Du hast doch schon einen Beitrag über Deine Fonds hier: https://www.wertpapier-forum.de/topic/33731-depotzusammenstellung-banker-als-berater/?do=findComment&comment=625839 Warum dann noch einen zweiten ? Ghost_69 :- Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
leonardoo Dezember 8, 2010 Woran machst Du das fest? Auch viele ETFs haben in der Finanzkrise reichlich Federn gelassen. Hast Du Dir alle Fonds genau angesehen, hinsichtlich der Gebühren, der Performance im Vergleich zu einem passenden Index und hinsichtlich der Frage, was eigentlich in den Fonds drinsteckt (Aktienfonds, Rentenfonds, Mischfonds)?. Da Dein Depot abgeltungssteuerfrei ist, würde ich erst aktiv werden, wenn wirklich sicher ist, dass die Fonds Müll sind. Naja, die TER liegt je nach Fond zwischen 0,8 und 2,1% Da ich mittlerweile der Überzeugung bin, dass auch Fondsmanager den Index langfristig nicht schlagen können (vielleicht vereinzelt über eine längere Zeit per Zufall) macht es keinen Sinn, einen so hohen Anteil an die Bank, Fondsmanager usw abzugeben. Noch dazu sind manche Fonds so komplex zusammengestellt, dass sich mir teilweise der Sinn nicht genau erschließt (außer, dass möglichst viele daran mitverdienen sollen). Ob ein Fond gut oder schlecht ist mache ich nicht unbedingt daran fest, wie er durch die Wirtschaftskrise gekommen ist. Einzig der Deka Immobilien performte recht konstant, weshalb ich mir dachte, dass er eine Anlage mit wenig Risiko ist, aber nachdem ich mich durch den Link von "Karl Squell" gearbeitet habe werde ich wohl schlauer sein. Vielen Dank für den Rat mit der systematischen Vorgehensweise. Werde diese Punkte auf jeden Fall nochmal abarbeiten. @ghost_69: Ich habe mir auch erst gedacht, das hier in den alten Thread zu posten, jedoch geht es hier um mein neues hoffentlich gut strukturiertes Anlage-Depot , dass zum Großteil aus ETFs bestehen soll. Mir geht es vorallem darum, wie dieses neue Depot aussehen soll, nicht darum, ob ich die Fonds wirklich verkaufen soll. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bookstar Dezember 8, 2010 Aktuell würde ich auf gar keinen Fall größere Geldmengen in Fonds anlegen. Man muss bedenken, dass wir fast überall schon wieder Höchststände sehen. Wieso bist du nicht vor 1 Jahr in der Krise günstig eingestiegen? *kopfschüttel* Ich würde das Geld tatsächlich auf Tagesgeld liegen lassen, zumindest erstmal. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
el galleta Dezember 8, 2010 Aktuell würde ich auf gar keinen Fall größere Geldmengen in Fonds anlegen. Man muss bedenken, dass wir fast überall schon wieder Höchststände sehen. Wieso bist du nicht vor 1 Jahr in der Krise günstig eingestiegen? *kopfschüttel*Ich würde das Geld tatsächlich auf Tagesgeld liegen lassen, zumindest erstmal. So ein Unsinns-Posting habe ich in diesem Forum lange nicht mehr gesehen. :'( Woher weißt Du, dass es Höchststände sind? Ja, warum ist er wohl nicht am Tiefpunkt eingestiegen? Wo doch jeder wusste, dass es nun bergauf geht! Wozu Tagesgeld und nicht Festgeld (etwa für 2 Jahre)? Unglaublich. saludos, el galleta Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bookstar Dezember 8, 2010 · bearbeitet Dezember 8, 2010 von Bookstar Aktuell würde ich auf gar keinen Fall größere Geldmengen in Fonds anlegen. Man muss bedenken, dass wir fast überall schon wieder Höchststände sehen. Wieso bist du nicht vor 1 Jahr in der Krise günstig eingestiegen? *kopfschüttel*Ich würde das Geld tatsächlich auf Tagesgeld liegen lassen, zumindest erstmal. So ein Unsinns-Posting habe ich in diesem Forum lange nicht mehr gesehen. Woher weißt Du, dass es Höchststände sind? Ja, warum ist er wohl nicht am Tiefpunkt eingestiegen? Wo doch jeder wusste, dass es nun bergauf geht! Wozu Tagesgeld und nicht Festgeld (etwa für 2 Jahre)? Unglaublich. saludos, el galleta Schön wenn du es unsinnig findest mein Posting. 1. Ich schaue in die Vergangenheit, oh wunder sowas gibts 2. Richtig. Die Ironie kannst du gerne behalten. 3. Festgeld ist selbstverständlich bzgl. Verzinsung besser, aber wenn die Börsen runterkrachen wäre sein Kapital gebunden. Daran schon mal gedacht? Du bist mir auch so ein "Knaller" wie der Torsten, ihr zwei könnt euch die Hand schütteln. Deshalb kommt ihr beide auch auf Ignore und gut ist . Viele Grüße Bookstar Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Anleger Klein Dezember 8, 2010 Aktuell würde ich auf gar keinen Fall größere Geldmengen in Fonds anlegen. Man muss bedenken, dass wir fast überall schon wieder Höchststände sehen. Wieso bist du nicht vor 1 Jahr in der Krise günstig eingestiegen? *kopfschüttel* Ich würde das Geld tatsächlich auf Tagesgeld liegen lassen, zumindest erstmal. Sorry, aber der Keks hat Recht...niemand wusste es, viele haben es vermutet und hatten nicht den Mut, wenige sind eingestiegen und niemand weiß ob es nicht nur der Auftakt einer Ralley bis Dax 10.000 in 2012 ist. Weiß keiner ob es so kommt, kann aber sein...deiner Meinung nach nicht, okay, vielleicht kommt es so, aber man kann es einfach nicht sagen. Aus mathematischer Sicht ist der beste Investitionszeitpunkt immer sofort, da die statistisch zu erwartende Tagesrendite des Aktienmarktes etc. höher ist als die vom Tagesgeld, wenn man einen ausreichend langen Anlagehorizont hat. So kann man's auch sehen... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
el galleta Dezember 8, 2010 Schön wenn du es unsinnig findest mein Posting. Es ist purer Unsinn. Ich schaue in die Vergangenheit, oh wunder sowas gibts Du erkennst das Potential von Fonds anhand der Vergangenheit? Dann bist Du sicher Millionär. Richtig. Die Ironie kannst du gerne behalten. Wieso sollte ich? Du wirfst allen Ernstes jemanden vor, es wäre sein Versäumnis, nicht am Tiefpunkt eingestiegen zu sein. Was meinst Du, wie viel Leuten das gelungen ist? Kaum einem. Alles Idioten nach Deiner Auffassung? Was Du propagierst, ist plumpes Markttiming - und das auch noch allein aufgrund eines Blickes in die Vergangenheit. Das ist mehr als lächerlich. Du auch. saludos, el galleta Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Akaman Dezember 8, 2010 · bearbeitet Dezember 9, 2010 von Akaman Louis Bookstar, I think this is the beginning of a beautiful friendship. edit: ich meinte natürlich zwischen el galleta und dir. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bookstar Dezember 9, 2010 · bearbeitet Dezember 9, 2010 von Bookstar Schön wenn du es unsinnig findest mein Posting. Es ist purer Unsinn. Ich schaue in die Vergangenheit, oh wunder sowas gibts Du erkennst das Potential von Fonds anhand der Vergangenheit? Dann bist Du sicher Millionär. Richtig. Die Ironie kannst du gerne behalten. Wieso sollte ich? Du wirfst allen Ernstes jemanden vor, es wäre sein Versäumnis, nicht am Tiefpunkt eingestiegen zu sein. Was meinst Du, wie viel Leuten das gelungen ist? Kaum einem. Alles Idioten nach Deiner Auffassung? Was Du propagierst, ist plumpes Markttiming - und das auch noch allein aufgrund eines Blickes in die Vergangenheit. Das ist mehr als lächerlich. Du auch. saludos, el galleta Schon einmal was von Schwankungen am Markt gehört? und würdest du mich und meine Bekannten als Genies betiteln, weil wir durch die Krise sehr viel Geld verdient haben? ;-) Das hat Nichts mit Marketing zu tun. Das sind die einfachsten Regeln an der Börse. Sich an der Vergangenheit zu orientieren ist mit Sicherheit nicht ausreichend, aber aufjedenfall empfehlenswert für gute Investment Entscheidungen. Millionär bin ich noch nicht. Aber wenn es mehr so Leute wie dich gibt, stehen meine Chancen wohl sehr gut. Also los nur zu geh jetzt schnell Aktien und Fonds kaufen husch husch *fieses Lachen* Hierzu auch eine Buchempfehlung an dich: Die 222 wichtigsten Fragen zu Investmentfonds. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Anleger Klein Dezember 9, 2010 Du findest zu jeder Meinung das passende Buch...gibt auch genügend Lektüre, die Vergangenheitsorientierung als falsch bezeichnet. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bookstar Dezember 9, 2010 Du findest zu jeder Meinung das passende Buch...gibt auch genügend Lektüre, die Vergangenheitsorientierung als falsch bezeichnet. Sicher. Aber wie ich sage, es ist ein Kriterium von vielen. Wer sich nur auf die Vergangenheit verlässt wird den Karren mit Sicherheit an die Wand fahren. Und wer sich gar nicht mit der Vergangenheit beschäftigt wird das genauso tun. Was anderes habe ich nie behauptet. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
el galleta Dezember 9, 2010 · bearbeitet Dezember 9, 2010 von el galleta Was Du propagierst, ist plumpes Markttiming und würdest du mich und meine Bekannten als Genies betiteln... Das hat Nichts mit Marketing zu tun. Da Du nicht mal den Begriff Markttiming verstehst, bist Du dem "Unsinn" nach wie vor näher als dem "Genie". saludos, el galleta Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Basti Dezember 9, 2010 · bearbeitet Dezember 9, 2010 von Basti und würdest du mich und meine Bekannten als Genies betiteln... Das hat Nichts mit Marketing zu tun. Da Du nicht mal den Begriff Markttiming verstehst, bist Du dem "Unsinn" nach wie vor näher als dem "Genie". saludos, el galleta Ich befürchte auch - das da jede Menge heiße Luft dahinter steckt aber man kann sich auch irren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
otto03 Dezember 9, 2010 Schon einmal was von Schwankungen am Markt gehört? und würdest du mich und meine Bekannten als Genies betiteln, weil wir durch die Krise sehr viel Geld verdient haben? ;-) Endlich ein durchblickender Könner Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
leonardoo Dezember 9, 2010 Mir wäre es lieber, wenn ihr euch in nem anderen Thread mobbt und euch wieder auf das eigentliche Thema konzentriert. Dennoch kann ich den Aussagen von Bookstar auch absolut nicht zustimmen. Die Kunst des Markttiming ist wohl eher Glücksspiel als alles andere, von dem her mache ich mir wenig Vorwürfe, dass ich im Tief nicht groß eingestiegen bin. Ich hatte zu der Zeit ja Fonds, von dem her ist auch der Aufschwung nicht an mir vorbei gegangen. Wenn ich heute verkaufe und morgen kaufe werde ich wohl nicht den nächsten großen Boom verpassen. Um das Risiko etwas zu streuen, habe ich mir überlegt, den Kauf der ETFs auf feste Intervalle zu verteilen, jedoch muss ich schauen, wie sich das auf die Gebühren auswirkt... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Anleger Klein Dezember 9, 2010 Bei einigen Direktbanken kann man auch kostenlose ETF-Sparpläne einrichten, da kaufst du dann monatlich eine feste Summe. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Basti Dezember 10, 2010 · bearbeitet Dezember 10, 2010 von Basti mal abgesehen von den 5T Euro, die du vom FG behalten willst und dem Deka Immo (der ggf. auch verkauft wird)... willst du dann den Rest komplett in Aktien stecken? also 5 TEuro als Reserve und der Rest 100% Aktien??? Zunächst einmal müßtest du dir eine Assett Allocation überlegen, die zu dir und dein Risikoverhalten paßt - rein von den Größenordnungen her (FG, Anleihen, Aktien, Immo etc.) je nach Gewichtung kann man dann schauen - wieviel Geld in der jeweiligen Anlageklasse verbleibt und dann erst macht es Sinn über einzelne Anlagevehikel bzw. die Struktur des Depots im Detail nach zu denken... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
leonardoo Dezember 11, 2010 · bearbeitet Dezember 11, 2010 von leonardoo @Basti: In der Exceltabelle ist meine geplante Aufteilung, jedoch bin ich noch am überlegen, ob ich weniger in Aktien investiere. 70% sind doch einiges, andererseits ist es schwer, das Risiko wirklich abzuschätzen. Bis jetzt habe ich 10% in EM-Staatsanleihen, 10% in Euro-Staatsanleihen und 10% in Euro-Pfandbriefe geplant. Der Deka Immob. macht zur Zeit über 1/4 meines Anlagevermögens aus, dieser hohe Anteil soll zumindest reduziert werden. Natürlich habe ich auch noch eine gewisse Summe auf dem Giro und es wird auch noch was dazu kommen, was jedoch alles für das Studium resierviert ist. Hast du die excel-tabelle übersehen oder findest du diese Auflistung nicht ausreichend? Natürlich ist es nur die Kopie von Supertobs Depot, aber ich denke dieses Depot gilt als ein sehr gutes Depot, weshalb ich mich daran so stark orientieren möchte. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
jogo08 Dezember 11, 2010 Sorry für Offtopic, aber ... 1. Erfahrungen mit GeldanlagenSeit 10 Jahre passiv und aktiv am Aktienhandel beteiligt. Bisher nichts verloren, aber auch außer Erfahrung nichts gewonnen. Schon einmal was von Schwankungen am Markt gehört? und würdest du mich und meine Bekannten als Genies betiteln, weil wir durch die Krise sehr viel Geld verdient haben? ;-) Wie nun? Mit 23 Jahren 10 Jahre aktiv? Scheinst ja ein ganz Schlauer zu sein, sozusagen das Geldanlage-Gen mit der Muttermilch eingesogen. Mein Link - hier outest du dich als Anfänger und dafür schwingst du recht große Worte. Wie Basti schon sagte "'ne Menge heiße Luft". Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Basti Dezember 12, 2010 @Basti: In der Exceltabelle ist meine geplante Aufteilung, jedoch bin ich noch am überlegen, ob ich weniger in Aktien investiere. 70% sind doch einiges, andererseits ist es schwer, das Risiko wirklich abzuschätzen. Bis jetzt habe ich 10% in EM-Staatsanleihen, 10% in Euro-Staatsanleihen und 10% in Euro-Pfandbriefe geplant. Der Deka Immob. macht zur Zeit über 1/4 meines Anlagevermögens aus, dieser hohe Anteil soll zumindest reduziert werden. Natürlich habe ich auch noch eine gewisse Summe auf dem Giro und es wird auch noch was dazu kommen, was jedoch alles für das Studium resierviert ist. Hast du die excel-tabelle übersehen oder findest du diese Auflistung nicht ausreichend? Natürlich ist es nur die Kopie von Supertobs Depot, aber ich denke dieses Depot gilt als ein sehr gutes Depot, weshalb ich mich daran so stark orientieren möchte. sorry - hatte ich nicht gesehen also knapp über 2/3 in Aktien ist schon ok. Allerdings finde ich, das es für diesen Betrag zuviele Kategorien sind z.b. Value/Growth und dann noch Small Caps... ich persönlich würde es da etwas einfacher machen und weniger ETF´s nehmen - damit es nicht soviel Krümelbeträge werden. Ist aber Geschmacksache... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nudelesser Dezember 13, 2010 In Deinem Alter ist eine Aktienquote von 70% schon ok, vorausgesetzt dass man a. wirklich langfristig investieren will (10 Jahre +) und b. die Nerven hat, mehrjährige Dürreperioden durchzustehen und nicht entnervt verkauft, sobald ein paar rote Zahlen im Depotauszug stehen . Dummerweise schätzen die meisten Anleger sowohl ihren tatsächlichen Anlagehorizont als auch ihre Nervenstärke falsch ein. P.S. Du schreibst immer noch von "Euro-Anleihen" als ob das heute noch eine einheitliche Anlageklasse wäre. Schau Dir jeden Renten ETF genau daraufhin an, wieviele Risikoanleihen (Griechenland, Spanien,...) drinstecken. Wenn die Rendite des Renten-ETF über Tages-/ Festgeld liegt, dann gilt das im Zweifel auch für das Risiko. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
leonardoo Dezember 13, 2010 · bearbeitet Dezember 13, 2010 von leonardoo P.S. Du schreibst immer noch von "Euro-Anleihen" als ob das heute noch eine einheitliche Anlageklasse wäre. Schau Dir jeden Renten ETF genau daraufhin an, wieviele Risikoanleihen (Griechenland, Spanien,...) drinstecken. Wenn die Rendite des Renten-ETF über Tages-/ Festgeld liegt, dann gilt das im Zweifel auch für das Risiko. Als "Euro-Anleihen" ist der Lyxor ETF EuroMTS Global vorgesehen. Er versucht den Der EuroMTS Global Index abzubilden und beeinhaltet Staatsanleihen der Mitgliedstaaten der europaeischen Waehrungsunion. Zu welchen Prozentteilen Griechenland, Spanien, Irland, Portugal und Italien darin enthalten sind, konnte ich nicht nachvollziehen. Evtl. wird wird es nach BIP gewichtet, was dann doch ein erheblicher Anteil wäre. Tagesgeld ist zwar zur Zeit ziemlich mieß (Inflationsrate dafür aber auch niedrig), müsste aber auch mal wieder besser werden und beinhaltet wohl auch deutlich weniger Risiko, weshalb meine Frage ist, ob es sinnvoll wäre, den Posten "Euro-Anleihen" durch Tagesgeld oder Festgeld zu ersetzen? Da ich im Moment noch einen großen Teil in Festgeld habe ~20% war es mein Plan, die Risikoklasse 1 bis zum Auslauf dieses Festgelds komplett durch diese Festgeldanlage auszufüllen. Macht dies Sinn? Da sowohl das Risiko als auch die Rendite ziemlich sicher sind, ist es meiner Meinung nach unnötig, in Risikoklasse 1 das Risiko zu streuen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag