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leonardoo

Fonds Verkaufsstrategie

Empfohlene Beiträge

leonardoo

1. Erfahrungen mit Geldanlagen

keine

 

2. Darstellung von bereits vorhandener Fondspositionen (ISIN angeben)

7% Deka-BORA Protect 3/2012 LU0276502878

16% JPM Europe Strategic Value A LU0107398884

12% Deka-ConvergenceRenten TF LU0133666247

27% Deka-ImmobilienGlobal DE0007483612

9% Deka-KickGarant 2006 LU0235464699

13% LBBW Balance CR 20 LU0097711666

16% LBBW Balance CR 75 LU0097712474

 

3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage

2h die Woche? Am Anfang eher mehr.

 

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten

mittel - Verluste sind nicht schön aber würde meinen Alltag nicht beeinflussen, da ich nicht auf das Anlagegeld angewiesen bin

 

Optionale Angaben:

1.Alter

19

 

2. Berufliche Situation

Zivi

 

3. Sparerfreibetrag ausgeschöpft?

Ja

 

Über meine Fondsanlage

1. Anlagehorizont

Habe mir viel Geld angespart und ein gutes Nebeneinkommen, weshalb ich das Studium ohne die Geldanlage finanzieren kann -> mind. 6 Jahre

 

2. Zweck der Anlage

größere Investition in ferner? Zukunft

 

3. Einmalanlage und/oder Sparplan?

Einmalanlage wobei ich mir überlege einen Sparplan zu beginnen

 

4. Anlagekapital

5-stellig

 

 

Wie ihr an meinen bereits vorhanden Fondspositionen sehen könnt, habe ich viel Schrott drin, von welchem ich mich jetzt größtenteils (alle außer Deka immobilien Global) trennen möchte, um das Geld langfrsitig in ETFs zu investieren.

Nun stellt sich mir die Frage, wie ich die Fonds am sinnvollsten verkaufe.

Gerade der JP Morgan und der Deka Convergence Renten sind in den letzten Tagen so drastisch eingebrochen, dass es sich in mir sträubt, diese in den nächsten Tagen am vermeintlich tiefsten Punkt zu verkaufen.

Natürlich ist es so, dass ich von meiner Neuanlage in ETFs mir eigentlich mehr versprechen sollte, als dass, was ich durch die eventuelle Wiedergenesung meiner Fonds mehr bekomme, sonst ist die Umschichtung ein einziger Widerspruch.

 

Dennoch könnte es doch eine Strategie geben, ähnlich derer, die Kommer in "Souverän investieren" für den Kauf beschreibt. Hier schlägt er vor, die Investitionssumme in Teile aufzuteilen und regelmäßig einen Teil zu investieren, z.B. in 4 Teile und jeden 1. im Quartal die Teilinvestition zu tätigen. So streut er das Risiko, gerade an einem Kurshoch zu investieren.

 

Anders herum (beim Verkauf) ist es aber meiner Meinung nach nicht sinnvoll, da ich dann bei einem hohen Kurs nur wenige Anteile verkaufe, bei einem niedrigen aber sehr viele. Oder sollte ich nicht den -Betrag in 4 Teile teilen sondern die Stückzahl?

 

Sich den Kursverlauf anzuschauen und erst mal nur die zu Verkaufen, die gerade einen hohen Kurs verglichen zum Monat/Jahr haben macht auch kein Sinn, das ist reine Spekulation

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polydeikes

Stell dir die Frage mal andersrum. Wenn du den Bestand in einem schlechten Markt verkaufst, kaufst du doch auch die neuen Fonds günstig in einem schlechten Markt. So einfach ist es nicht, weil Fonds A der verkauft wird schlechter ist als Fonds B der gekauft wird? Na dann macht der Wechsel doch sowieso als bald als möglich Sinn.

 

Aber das sagtest du bereits selbst:

 

Natürlich ist es so, dass ich von meiner Neuanlage in ETFs mir eigentlich mehr versprechen sollte, als dass, was ich durch die eventuelle Wiedergenesung meiner Fonds mehr bekomme, sonst ist die Umschichtung ein einziger Widerspruch.

 

Ansonsten, was soll ich sagen. Wenn das Einkommen und die sonstigen Rücklagen hinreichen, Risiken wie bspw. BU schon angegangen wurden: Dann steht dir mit 19 Jahren für ein ETF Depot in dem nur Geld gebunden ist, welches du derzeit nicht brauchst, eigentlich eine hervorragende Ausgangspostion zur Verfügung.

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el galleta
1. Anlagehorizont

mind. 6 Jahre

 

...Geld langfrsitig in ETFs zu investieren.

Das passt nicht. Der genannte Anlagehorizont wäre für ein ETF-Investment zu kurz. Wenn Du - m.E. völlig zurecht - davon ausgehst, dass Du mit ca. 25 Jahren Geld benötigen könntest, dann investiere in sicherere Anlageklassen.

 

saludos,

el galleta

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polydeikes

Also wenn ichs richtig verstanden habe, kommt er auf jeden Fall wenigstens 6 Jahre ohne das Geld aus. Will aber nicht "nur" 6 Jahre investieren. Sonst macht das mit dem Hinweis auf Einkommen und Rücklagen sonstiger Art seinerseits doch gar keinen Sinn?

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el galleta
Also wenn ichs richtig verstanden habe, kommt er auf jeden Fall wenigstens 6 Jahre ohne das Geld aus. Will aber nicht "nur" 6 Jahre investieren.

Schon richtig. Aber "mindestens" 6 Jahre beinhaltet die Möglichkeit, im siebenten Jahr an das Geld ran zu müssen. Ich würde unter sicheren 10 Jahren nicht in Aktienfonds investieren. Wobei es eigentlich ja nicht auf die Gesamt-, sondern auf die Ausstiegsdauer ankommt. Ein Anlagezeitraum von 100 Jahren ist auch nicht viel nützlicher, wenn ich das Geld überraschend und plötzlich in einer Krise entnehmen muss. Wenn man ca. drei Jahre vorher weiß, dass man das Geld benötigt, dürfte das Problem wahrscheinlich auch bei Anlagehorizonten < 10 Jahre begrenzt sein.

 

Aber auch im Hinblick auf das Alter: In den nächsten 5 bis 10 Jahren werden sich wahrscheinlich die größten Veränderungen im Leben einstellen. Dafür ist ungebundenes Kapital besser als gebundenes.

 

saludos,

el galleta

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leonardoo
1. Anlagehorizont

mind. 6 Jahre

 

...Geld langfrsitig in ETFs zu investieren.

Das passt nicht. Der genannte Anlagehorizont wäre für ein ETF-Investment zu kurz. Wenn Du - m.E. völlig zurecht - davon ausgehst, dass Du mit ca. 25 Jahren Geld benötigen könntest, dann investiere in sicherere Anlageklassen.

 

saludos,

el galleta

 

Vielen Dank für den Hinweis, ich verstehe deine Bedenken. Diese 6 Jahre sind die Zeit nach dem Studium, für das Studium habe ich bereits genügend Geld beiseite gelegt, noch dazu wird auch der ein oder andere Euro auch während des Studiums rein kommen.

Das Problem ist, dass ich, wie natürlich fast jeder in meinem Alter, nicht weiß, was nach dem Studium kommt. Ich denke aber, dass ich nicht direkt danach mir eine Wohnung oder der gleichen kaufen werde.

Meine Idee wär, in meiner Asset-Allokation einen höheren Anteil wie ursprünglich geplant in sichere Anlagen zu investieren, und wenn ich dann mal wirklich 10000-30000 brauche, einfach einen Teil dieser sicheren Anlagen verkaufe.

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bb_florian

Ein kurzer Kommentar zu dem Zeithorizont: Ich bin in einer ähnlichen Situation, bin noch recht jung, brauche das Geld erstmal nicht und werde zudem voraussichtlich auch mal recht gut verdienen. Ob und wann ich z.B. eine Immobilie kaufen werde, wird einfach davon abhängig sein, wie erfolgreich die Geldanlage läuft. Wenn man z.B. große Mengen an Aktien hält und der Aktienmarkt runtergeht, muss man das eben aussitzen und ein paar Jahre mit dem Immobilienkauf warten. Wenn man mal schon konkrete Pläne/Verpflichtungen (Hausbau, Familie,...) hat, dann muss man vorsichtiger sein und die Risiken entsprechend reduzieren.

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polydeikes
· bearbeitet von torstenb

Also ich versteh die Bedenken von el galetta schon und halte diese auch durchaus für gerechtfertigt. Ich seh das aber ein wenig anders.

 

Natürlich haben wir hier dauernd Schlaumeier im Forum, die Geld für 2-3 Jahre in Fonds, am besten noch gefühlte 80 % EM investieren wollen. Irgendwer verweist dann freundlicherweise auf Festgeld und Tagesgeld, mehr kann man für diese armen Leute nicht tun,

 

Bei unserem TO sehe ich das anders. Mit 19, einem ausreichenden Einkommen und sonstigen Rücklagen ... zudem "gerade mal" ein 5stelliger Anlagebetrag. 5stellen heißt ja irgendwas um die 10.000 Euro und mehr. Die wird er wohl eher nicht mit 19 verdient und gespart, eher vielleicht ein Geld mit auf den Weg bekommen haben. Auf jeden Fall aus meiner Sicht ausreichend um einen Teil des Geldes solide aber risikobehaftet zu investieren.

 

Wichtig bleibt natürlich eine der Faustregeln im WPF: Ca. 6 Monatsnettos sollten vorrätig sein. Im Fall des "Angeklagten" sollte man das evtl. durch 12 Monatsnettos als Lebenserhaltungskosten ersetzen. Die werden bei ihm ja andere sein als bei einem 35 jährigen Familienvater. Oder anders formuliert, seinen Sparerpauschbetrag kann er durchaus ja auch ruhig mit festverzinslichen / sicheren Geldanlagen zum Guten Teil ausschöpfen. Ich würde natürlich nicht alles in ETFs ballern und nach 6 Jahren mal schauen was Phase ist. Dafür ist der TO dann wieder zu jung und hat noch zu viele Anschaffungen vor sich.

 

Das mit der Immobilie ist immer so eine Sache. Wenn ich mit 19 wirklich wüsste, ich will mal ein Haus kaufen :- Naja, dann heißt es alles meiden wo Riester, Versicherung und Co. drauf steht und volle Bulle EK für das Ziel sammeln. Aber wer weiss das schon mit 19?

 

Das sehe ich dann schon eher so wie Florian.

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harryguenter

Wichtig bleibt natürlich eine der Faustregeln im WPF: Ca. 6 Monatsnettos sollten vorrätig sein. Im Fall des "Angeklagten" sollte man das evtl. durch 12 Monatsnettos als Lebenserhaltungskosten ersetzen.

Also als ich hier vor einigen Jahren anfing hiess es mal 2-3 Monatsnettogehälter für Unvorhergesehenes.

Wer bitte braucht 6 oder mehr Monatsnettogehälter "auf Vorrat"? Der Durchschnittsverdiener kann sich davon einen gebrauchten, nichtmal allzualten Mittelklassewagen kaufen, oder 12 Waschmaschinen falls mal eine kaputt geht.

Finde ich völlig übertrieben oder verstehe dies mittlerweile falsch. Wer 2 Monatsnettogehälter risikofrei und schnell verfügbar anlegt sollte für die allermeisten Fälle gewappnet sein. Dazu kommen ja noch Investitionen in andere Produkte, die mitunter auch recht kurzfristig liquidierbar sind und bestimmt nicht alle "unverkäuflich" im Minus stehen (dann hätte man m.E. noch etwas anderes falsch gemacht).

Zudem: zumeist sind neben einem Selbst auch andere Familienmitglieder "wohlhabend", so dass man normalerweise auch deren Reserven in echten Notfällen anzapfen kann.

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Schinzilord

Also als ich hier vor einigen Jahren anfing hiess es mal 2-3 Monatsnettogehälter für Unvorhergesehenes.

Wer bitte braucht 6 oder mehr Monatsnettogehälter "auf Vorrat"? Der Durchschnittsverdiener kann sich davon einen gebrauchten, nichtmal allzualten Mittelklassewagen kaufen, oder 12 Waschmaschinen falls mal eine kaputt geht.

Finde ich völlig übertrieben oder verstehe dies mittlerweile falsch. Wer 2 Monatsnettogehälter risikofrei und schnell verfügbar anlegt sollte für die allermeisten Fälle gewappnet sein. Dazu kommen ja noch Investitionen in andere Produkte, die mitunter auch recht kurzfristig liquidierbar sind und bestimmt nicht alle "unverkäuflich" im Minus stehen (dann hätte man m.E. noch etwas anderes falsch gemacht).

Zudem: zumeist sind neben einem Selbst auch andere Familienmitglieder "wohlhabend", so dass man normalerweise auch deren Reserven in echten Notfällen anzapfen kann.

Das muss meines Erachtens jeder mit seinem eigenen Risikoempfinden beurteilen.

Ich hab z.B. >12 Monatsgehälter auf TG vorrätig, einfach weil ich mich da sicher fühle und für alle Eventualitäten gewappnet bin.

Habe ich aber mal ein sicheres Einkommen mit unbefristetem Arbeitsvertrag und Anspruch auf ALG, dann werde ich das sicherlich senken.

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polydeikes
Also als ich hier vor einigen Jahren anfing hiess es mal 2-3 Monatsnettogehälter für Unvorhergesehenes.

Wer bitte braucht 6 oder mehr Monatsnettogehälter "auf Vorrat"? Der Durchschnittsverdiener kann sich davon einen gebrauchten, nichtmal allzualten Mittelklassewagen kaufen, oder 12 Waschmaschinen falls mal eine kaputt geht.

Finde ich völlig übertrieben oder verstehe dies mittlerweile falsch. Wer 2 Monatsnettogehälter risikofrei und schnell verfügbar anlegt sollte für die allermeisten Fälle gewappnet sein. Dazu kommen ja noch Investitionen in andere Produkte, die mitunter auch recht kurzfristig liquidierbar sind und bestimmt nicht alle "unverkäuflich" im Minus stehen (dann hätte man m.E. noch etwas anderes falsch gemacht).

Zudem: zumeist sind neben einem Selbst auch andere Familienmitglieder "wohlhabend", so dass man normalerweise auch deren Reserven in echten Notfällen anzapfen kann.

 

Naja, bist du 19 ohne "richtigen" Job (Student=, ohne eigene Wohnung, vermutlich sogar noch ohne eigenes Auto?

 

Finde ich völlig übertrieben oder verstehe dies mittlerweile falsch. Wer 2 Monatsnettogehälter risikofrei und schnell verfügbar anlegt sollte für die allermeisten Fälle gewappnet sein.

 

Nö, verstehst du nicht falsch. Wenn du ein Einkommen hast, im Berufsleben etabliert bist etc. etc. ist das was anderes. Die Zahl ist doch Interpretation: Nehmen wir an du hast 5 k netto ... willst du dann wirklich 30 k nur so rumliegen haben? Ein Azubi hat vielleicht 800 Netto (mit Glück) ein Berufseinsteiger vielleicht 1200 netto ... nur mal so angenommen. 1600 oder 2400 sind dann natürlich gemessen an den Lebenshaltungskosten schon wieder vergleichsweise wenig. Und natürlich kann man allgemeine Rücklagen (wohl auch die Eltern :D ) durchaus mit berücksichtigen.

 

Aber gerade deswegen wollte ich ja weg von den Nettos, hin zu den Lebenshaltungskosten.

 

Und da sehe ich einige gute Gründe verfügbare Rücklagen im Wert von 6 Monaten zu haben. Das sind durchaus Zeiträume in denen eine BU noch nicht leistet zum Beispiel. Aber du kannst diese Faustregeln immer nur bedingt im Einzelfall nutzen. Jeder hat ganz andere Formen von Verbindlichkeiten und Lebensstil.

 

Auch bin ich kein Anhänger von "das muss Tagesgeld oder Festgeld" sein. Aber was nützt dir bspw. ein Haufen Geld in einer Police, aus der du im Fall der Fälle nur einen Bruchteil rausbekommst ... und ansonsten keine Rücklagen.

 

Also ich denke als 19 jähriger ohne nennenswerte Verpflichtungen, kommt er mit 5-600 Euro im Monat sicherlich aus. Womit wir wieder irgendwo im Bereich von 6000 Euro + x als Rücklagen wären. Das sind für einen Berufseinsteiger schnell mal 6 Monatsnettos, für jemanden der 20 Jahre im Beruf steht vielleicht auch nur 2.

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