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siza2503

Neues, gestaffeltes Depot

Empfohlene Beiträge

siza2503
· bearbeitet von siza2503

Hallo zusammen,

 

nach einigem stillen Lesen will ich nun auch den Schritt hin zum aktiven Forums-User wagen...

 

 

 

Erfahrungen mit Geldanlagen

Seit etwa 5 Jahren gesteigertes Interesse am Thema Geldanlage, seit 4 Jahren „aktiv" am Finanzmarkt mit dabei (damals noch nur über Sparkassen-Deka-Produkte)

 

 

Darstellung von bereits vorhandener Fondspositionen (ISIN angeben)

  • LU0185901153 - DekaStruktur 4 : Chance Plus 2.600€ (davon aktuell der größte Teil „steuerlicher Altbestand")

  • DE0005424519 - Deka BR-100 : 2.000€

Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage

30-60min am Tag - ich betrachte es nicht als Übel, sondern es macht mir schlicht Spaß.

 

Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten

„Risikoaffin" wenn man das so nennen kann – bin durchaus bereit langfristig auch Risiken einzugehen (was sich ja auch in der Wahl des Riester-Produkts widerspiegelt).

 

Optionale Angaben:

 

Alter

26

 

 

Berufliche Situation

unbefristete Anstellung bei deutschem DAX30-Konzern, 2.300€ Netto/Monat.

 

 

Sparerfreibetrag ausgeschöpft?

nein

 

 

Über meine Fondsanlage

Anlagehorizont

Differenzierung nach Horizonten (0-4 Jahre / 5-10 Jahre / 10+x) gewünscht.

 

 

Zweck der Anlage

Wiederum gestaffelt Flexibilität / Vermögensaufbau / Altersvorsorge

 

 

Einmalanlage und/oder Sparplan?

Beides.

 

 

Anlagekapital

Hier würde ich gerne in Anlehnung an den hilfreichen Anfänger-Thread von Marcise etwas weiter ausholen (nächster Post).

 

EDIT - aktuell reden wir über ein verfügbares Nettovermögen (Verbindlichkeiten rausgerechnet) von etwa 19.000€.

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siza2503

Neben meinem Arbeitslohn erhalte ich monatlich noch 300 aus dem Mietverkauf" eines Gebäudes mit Ladenlokal. Das ist die nächsten 10 Jahre fest vertraglich fixiert.

 

Gesamteinkommen liegt also bei 2.600/Monat. Eine eiserne Reserve von 3 Monatsgehältern ist bereits gebildet.

 

Ich wohne mit meiner Freundin (Doktorandin mit geringem Verdienst) in einer Wohnung, so dass ich von den monatlichen Ausgaben mit etwa 1.000 den Löwenanteil trage.

 

Die für mich wichtigen Versicherungen sind mit

  • Kfz
  • Berufsunfähigkeit
  • Privathaftpflicht
  • Krankenzusatz
  • Hausrat
  • Pflege-Zusatz

bereits abgeschlossen und in der Berechnung des verfügbaren Einkommens berücksichtigt.

 

 

Alles in allem bleibt mir am Ende des Monats ein Betrag zwischen 600 (mindestens) und 1.000 übrig. Ich habe geplant, 600 fix bereits zum Monatsbeginn in meine Geldanlage zu stecken und dann bei der nächsten Gehaltszahlung den jeweils entstandenen Überschuss".

 

Wenn ich sämtliche Geldanlagen zusammennehme, dann komme ich auf eine Verteilung nach Risikoklassen von:

  • RK1: 75%
  • RK2: 0%
  • RK3: 25%

 

Meine persönliche Einschätzung des Anlagehorizonts (IST-Situation) sieht so aus:

 

  • 0-3 Jahre (Tagesgeld, Sparbuch, Festgeld): 62%
  • 4-10 Jahre (Deka VL-Sparen, Bausparvertrag): 27%
  • 10+ Jahre (Altersvorsorge): 11%

Langfristig möchte ich hier eine Verteilung von 20%/50%/30% erreichen.

 

 

 

 

Für die Zeitstaffeln noch mal nach Risikoklassen aufgeteilt (Soll):

 

  • 0-3 Jahre: 100%/0%/0%
  • 4-10 Jahre: 20%/30%/50%
  • 10+ Jahre: 0%/20%/80%

Bedeutet eine Gesamtverteilung der Risikoklassen von:

  • RK1: 30%
  • RK2: 21%
  • RK3: 49%

 

Zur Ausgestaltung der Risikoklassen mit konkreten Produkten:

 

 

 

Im risikolosen (RK1) Bereich bin ich von den Volumen her für mein Gefühl aktuell ausreichend, wenn nicht sogar zu hoch, versorgt.

 

 

 

Im Bereich der RK3 spiele ich mit dem Gedanken, den Bereich der Altersvorsorge (neben der Riester-Rente) über ein Weltportfolio" abzubilden. Hierzu würde ich gerne folgende Indexfonds nutzen

 

  • LU0389811885 - AMUNDI Funds Index Europe-AC (35%)

  • LU0389812347 - AMUNDI Funds Index North America-AC (34%)
  • LU0188499684 - Pictet - Emerging Markets Index-R USD (31%)

Damit sollte für meinen Geschmack bei meinem relativ kleinen Volumen der langfristige Aktien-Anteil ausreichend berücksichtigt sein.

 

 

 

Ist es sinnvoll, für den mittelfristigen RK3-Teil über den Carmignac Patrimoine A abzubilden?

 

 

 

Unschlüssig bin ich noch im Bereich RK2. Ursprünglich hatte ich hier den hausInvest von CommerzInvest im Blick, die Threads und Schlagzeilen zum Thema offene Immobilienfonds haben mich aber beunruhigt, so dass ich hier wohl eher warten möchte, bis die Bundesregierung hier ein Regelwerk aufsetzt. Außerdem möchte ich gerne noch Anleihen (sowohl von Unternehmen als auch von Staaten) mit reinnehmen. Mach ich das besser über einen Indexfonds oder mit einem der klassischen aktiven Dickschiffe wie dem Allianz PIMCO?

 

 

 

 

Ich bin gespannt auf euer Feedback!

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siza2503

Großer Quatsch? Würd mich sehr über ein Feedback freuen... :-

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Bärenbulle
· bearbeitet von Bärenbulle

Großer Quatsch? Würd mich sehr über ein Feedback freuen... :-

Fundierter ausführlicher Einstieg. :thumbsup:

 

Ich würde mich aber vor der Umsetzung nochmal intensiv mit dem Thema aktiv versus passiv auseinandersetzten, bevor Du den Grossteil Deiner künftigen Rendite an Fondmanager verschenkst.

 

Danach hoffe ich für Dich das Du die Vorteile der Passivisten erkennst und in effizienten Markten nicht den Fehler machst über Fondvehicel anzulegen. Anleihen schon mal gar nicht. Aber auch die großen Aktienmärkte sind hinreichend effizient, so dass ich persönlich zum Start zunächst mal in MSCI World etf und MSCI em etf anlegen würde. Zum Einstieg dürften supertobs musterdepots fuer Dich lesenswert und sinnvoll sein. Wieso amundi? Sind die nicht schweineteuer?

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ghost_69

Großer Quatsch? Würd mich sehr über ein Feedback freuen... :-

 

Hallo und Willkommen hier im Forum siza2503

 

Großer Quatsch, nein, es sind gute Gedanken,

dieses ist aber sehr großer Quatsch:

 

Darstellung von bereits vorhandener Fondspositionen (ISIN angeben)

 

* LU0185901153 - DekaStruktur 4 : Chance Plus 2.600 (davon aktuell der größte Teil steuerlicher Altbestand")

 

* DE0005424519 - Deka BR-100 : 2.000

 

DEKA Fonds sind die Schlechtesten die am Markt zu bekommen sind

und vorallem die Verkäufer von der Spaßkasse zocken Dich ab,

erst eine Provision für den VL, dann monatlich die Ausgabeaufschläge

und dann noch die Depotgebühren, das kannst Du Dir alles ersparen

und zusätzlich noch einen guten Fonds.

 

post-3119-0-79703900-1290334316_thumb.jpg

 

schwarz = DEKA Dachfonds

blau = solider Dachfonds

 

post-3119-0-10653600-1290334701_thumb.jpg

 

schwarz = DEKA BR-100 (Globaler Aktienfonds)

blau und grün = gute globale Aktienfonds

 

und das ist schonmal gut:

 

300 aus dem Mietverkauf" eines Gebäudes mit Ladenlokal. Das ist die nächsten 10 Jahre fest vertraglich fixiert.

 

Soviel zum Anfang.

 

Ghost_69 :-

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siza2503

Danke für den Hinweis auf meine Jugendsünden :blushing:.

 

Ich bekomme keine Arbeitnehmer-Sparzulage, so dass ich ohne Weiteres aus dem VL-Vertrag rauskomme. Auf die Zulage von meinem Arbeitgeber will ich aber nicht verzichten, so dass ich mir eine andere VL-Lösung suchen muss. Habe ich mir jetzt noch keine Gedanken drüber gemacht.

 

Zum Thema Riester: hier würde ein Anbieterwechsel sicher mehr Aufwand verursachen, den ich aber gerne bereit bin einzugehen. Vom grundsätzlichen Aufbau hat mich die Deka BonusRente schon überzeugt (also die Mechanik, dass nach und nach auf sichere Anlagen umgeschichtet wird, zu beginn aber 100% Aktien gefahren wird). Muss ich mich auch mal noch schlau machen, inwieweit es solche Produkte auch von besseren Anbietern gibt. Tipps und Vorschläge sind natürlich immer willkommen.

 

Wieso amundi? Sind die nicht schweineteuer?

 

Im Gegenteil. Die beiden Indexfonds haben aktuell eine TER von 0,35%, was ich außerhalb von ETFs schon sehr günstig finde.

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ghost

Ein paar Anmerkungen:

 

-> Wie ist das neben den mtl. Fixkosten mit:

- z.B. Urlaubskosten

- sonstiges Kosten (z.B. neue Anschaffung für die Wohnung etc..)

 

DEPOT 1 - CASH (eventuell inkl. der Rücklage)

in RK1: Wofür wird das Geld hier benötigt? Insbesondere sollte geklärt sein, ob und ja welcher Anteil liquide (d.h. sofort verfügbar) sein muss.

-> 100% Liquide -> Tagesgeld (sonst nichts)

Sofern nicht 100% nötig sind, könnte man nachdenken eventuell ein wenig Festgeld oder eine(n) Sparbrief einzustreuen.

 

"Stuck in the middle"

Hier ist mir noch der genaue Zweck unklar. Außerdem finde ich den Zeitraum 4-10 Jahre sehr undifferenziert und gefährlich.

Den 4 Jahre sind deutlich was anderes als 10 Jahre.

Besser wäre 4-7 Jahre mittelfristig oder 7-10 eher langfristig.

Bedeutung hat das vor allem für die beteiligten Anlagen innerhalb der Risikoklassen.

 

Bei 4 Jahren sind 50% RK3 eventuell zu hoch, bei 10 Jahren eventuell nicht.

 

 

 

DEPOT 3 - Altersvorsorge

 

 

 

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ghost_69

Danke für den Hinweis auf meine Jugendsünden :blushing:.

 

Zum Thema Riester: hier würde ein Anbieterwechsel sicher mehr Aufwand verursachen, den ich aber gerne bereit bin einzugehen. Vom grundsätzlichen Aufbau hat mich die Deka BonusRente schon überzeugt (also die Mechanik, dass nach und nach auf sichere Anlagen umgeschichtet wird, zu beginn aber 100% Aktien gefahren wird). Muss ich mich auch mal noch schlau machen, inwieweit es solche Produkte auch von besseren Anbietern gibt. Tipps und Vorschläge sind natürlich immer willkommen.

 

 

Zu Riester ist dies hier eine gute Lösung:

 

Riester-Rente über AVL zu Top-Konditionen

DWS RiesterRente Premium und DWS RiesterRente Premium AVWL

 

* 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag zusätzl. geleisteter Einzahlungen

* 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag staatlicher Zulagen

* 90,91% Rabatt auf die Abschlusskosten

* ab sofort keine Depotgebühren in diesem Jahr

 

DWS TopRente (Balance & Dynamik)

 

* 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag aller Einzahlungen

* ab sofort keine Depotgebühren in diesem Jahr

 

ebase Riester FörderRente flex

 

* 100% Direkt-Rabatt steuerfrei

* kostenloses Riester-Depot ab 25.000 EUR Depotwert

 

http://www.avl-investmentfonds.de/

 

Ghost_69 :-

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siza2503

"Stuck in the middle"

Hier ist mir noch der genaue Zweck unklar. Außerdem finde ich den Zeitraum 4-10 Jahre sehr undifferenziert und gefährlich.

Den 4 Jahre sind deutlich was anderes als 10 Jahre.

Besser wäre 4-7 Jahre mittelfristig oder 7-10 eher langfristig.

Bedeutung hat das vor allem für die beteiligten Anlagen innerhalb der Risikoklassen.

 

Bei 4 Jahren sind 50% RK3 eventuell zu hoch, bei 10 Jahren eventuell nicht.

 

 

Grob würde ich die Laufzeiten so betiteln Flexibilität (0-3), Vermögensaufbau (4-10), Altersvorsorge (10+). Der Zeitraum in der Mitte ist sicher etwas groß. Muss ich mir sicher nochmal Gedanken machen, ob ich dann den genannten RK3-Anteil so beibehalten sollte. Danke für den Hinweis.

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Maloney

Wieso amundi? Sind die nicht schweineteuer?

 

Im Gegenteil die Amundi Indexfonds sind recht billig (nur etwas teurer als die entsprechenden ETFS) mit einer TER von 0,3-0,5% und eine ganz gute Alternative für Sparpläne, wenn man sie ohne AA bekommt. Ich nutze die Amundi ganz gerne zum ReBalancing via Sparplan. Sobald deutlich mehr als 1000 angespart sind, kann man dann ja immer noch in den entsprechenden ETF umschichten. Ein Mangement Risiko hat man bei diesen reinen Indexfonds nur eingeschränkt, wie man auch gut im Chart sieht (Amunid will den MSCI Europe mit maximal 2% Tracking Error abbilden, habe jetzt mal den STOXX 600 zum Vergelich genommen, da der als Benchmark schon voreingestellt war) :

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Blujuice

Das Ansparen mit Indexfonds mit späterem Umschichten in ETFs war sinnvoll, als ETF-Sparpläne noch völlig überteuert waren. Inzwischen sind ETF-Sparpläne so günstig, dass ich jedem empfehle, direkt in ETFs anzulegen. Z.B. bei der DAB bank mit db x-trackers ETFs (Stoxx Europe 600 + S&P 500 + MSCI Japan + MSCI Emerging Markets ergeben zusammen ein fast perfektes und äußerst günstiges BIP-Portfolio) völlig kostenfrei. Ganz perfekt wird das Weltportfolio bei der ebase mit Comstage-ETFs (Stoxx 600 + MSCI North America + MSCI Pacific + MSCI Emerging Markets), dabei fallen ab 1.1.2011 allerdings 0,20% Sparplangebühr an.

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cantaloupe

Das Ansparen mit Indexfonds mit späterem Umschichten in ETFs war sinnvoll, als ETF-Sparpläne noch völlig überteuert waren. Inzwischen sind ETF-Sparpläne so günstig, dass ich jedem empfehle, direkt in ETFs anzulegen.

 

In Zeiten, wo ich für diese "günstigen" ETF-Sparpläne nur eine beschränkte Auswahl an Fonds (meist nur dieses synthetische Deutschbänker-Zeugs) habe, und/oder extra ein neues Depot bei einer anderen Bank eröffnen müsste, halte ich das Ansparen via Indexfonds durchaus immer noch für eine sinnvolle Alternative.

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Blujuice

Kostenlose Sparpläne auf die genannten Indexfonds gibts bei einer einzigen Depotbank - der FFB. Für viele Anleger wird also auch mit Indexfonds ein Depotbankwechsel nötig sein. Außerdem ist der Aufwand dafür überschaubar. Für Anleger, die grundsätzlich gegen Swaps sind, sind Indexfonds wirklich noch eine Überlegung wert. Meiner Meinung nach gibt es aber kaum noch Gründe, Swap-ETFs grundsätzlich abzulehnen. Sowohl db x-trackers als auch Comstage besichern ihre ETFs mittlerweile zu über 110%.

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