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conrad

Fonds Trends Anlagestrategie

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conrad

Hallo Leute,

ich bin zur Zeit beim überlegen meine bisherige Anlagestrategie kaufen und warten umzustellen.

Da inzwischen Fonds auch ohne Ausgabeaufschlag handelbar sind, überlege ich mir zur Zeit auf Boomende Länder oder Branchen zu investieren.

Absichern würde ich es mit einem Trailing Stop. Geht zwar nicht direkt beim Depotbank aber über Musterdepot könnte ich mich per Mail benachrichtigen lassen.

 

Folgendes hatte ich mir dabei gedacht.

Fonds sollte über einem Jahr eine Wertsteigerung von mind. 40%-50% haben.

Fonds muß die letzten 6 Monate positiv gelaufen sein.

Fonds muß die letzten 3 Monate positiv gelaufen sein.

Fonds muß den letzten Monat positiv gelaufen sein.

 

Wenn ich das jetzt sortieren lasse und nach Ländern gehe.

Würden aktuell Fonds in Frage kommen welche in:

Thailand

Türkei

Indonesien

investieren.

Da Fonds breit gefächert sind im Gegenteil zu Aktien denke ich, daß hier Trends leichter zu erkennen sind.

Durch die breite Streuung dürften die Trends egal ob positiv oder negativ leichter zu erkennen und vor allem nachhaltiger sein.

Was haltet ihr davon?

 

Oder habt Ihr andere Modelle bzw. Strategien?

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Roter Franz

Hallo Leute,

ich bin zur Zeit beim überlegen meine bisherige Anlagestrategie kaufen und warten umzustellen.

Da inzwischen Fonds auch ohne Ausgabeaufschlag handelbar sind, überlege ich mir zur Zeit auf Boomende Länder oder Branchen zu investieren.

Absichern würde ich es mit einem Trailing Stop. Geht zwar nicht direkt beim Depotbank aber über Musterdepot könnte ich mich per Mail benachrichtigen lassen.

 

Folgendes hatte ich mir dabei gedacht.

Fonds sollte über einem Jahr eine Wertsteigerung von mind. 40%-50% haben.

Fonds muß die letzten 6 Monate positiv gelaufen sein.

Fonds muß die letzten 3 Monate positiv gelaufen sein.

Fonds muß den letzten Monat positiv gelaufen sein.

 

Wenn ich das jetzt sortieren lasse und nach Ländern gehe.

Würden aktuell Fonds in Frage kommen welche in:

Thailand

Türkei

Indonesien

investieren.

Da Fonds breit gefächert sind im Gegenteil zu Aktien denke ich, daß hier Trends leichter zu erkennen sind.

Durch die breite Streuung dürften die Trends egal ob positiv oder negativ leichter zu erkennen und vor allem nachhaltiger sein.

Was haltet ihr davon?

 

Oder habt Ihr andere Modelle bzw. Strategien?

 

Was Du vor hast, mach ich schon seit ca.1 Jahr.

Bis dahin hatte ich auch eine Buy and Hold Strategie, die allerdings in der Krise, überhaupt nicht aufgegangen ist.

Gerade die so stark beworbenen Dickschiffe, von denen ich auch einige im Depot habe / hatte, sind gnadenlos unter die Räder gekommen.

 

Ich lasse alles über ebase, mit dynamischen Stop Loss laufen. Nebenbei habe ich das Depot bei ariva.de abgebildet und mittels Kursalarmen "vermint".

 

Das alles ist allerdings ein "1 Stunden pro Tag Job".

Nebenbei habe ich alle Länder, mit allern möglichen Keywords bei Google alert hinterlegt.

Die Nachrichtenflut muß erst einmal bewältigt werden.

Das alles wird von mir gelesen und mittels Investmenttagebuch mitgeschreiben.

 

Aufwendig, allerding z.Zt mit durchweg positiver 2 stelliger Rendite.

Richtig interessant wird es, wenn die Märkte volatiler werden. z.Zt ist es einfach Geld zu verdienen. Er kommen auch noch deutlich härte Zeiten.

 

Die dynamischen Stop Loss machen das ganze Handeln völlig emontionslos. Das ist gut.

 

 

Viel Glück.

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€-man

Grundsätzlich ist Deine Vorgehensweise nicht verkehrt. Besonders die verschiedenen Systeme bei der Generierung von Kauf- und Verkaufssignalen sind schon mal nicht schlecht. Was machst Du aber, wenn z. B. kein Fonds die Wertsteigerung von 40-50% vorweisen kann?

 

Aktuell liegst Du mit Deiner Länderauswahl nicht verkehrt. Du solltest aber dennoch über die Kaufregeln noch etwas nachdenken. Besonders die Punkte 1 und 4 wären mir etwas zu "speziell". Zum direkten Vergleich von Ländern, Branchen usw. eignet sich die Methode der relativen Stärke (Levy) sehr gut. An anderer Stelle versucht sich übrigens gerade Aktiencrash an dieser Strategie. Vielleicht kannst Du da etwas für Dich herausfischen.

 

Gruß

-man

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faks

Hallo Ihr Beiden,

 

das klingt wirklich interessant. Mich würde einmal interessieren bei wieviel Prozent Ihr die dynamischen Stop Loss Limits setzt.

Und wie setzt Ihr die Kriterien für einen Wiedereinstieg?

Angenommen, ein oder mehrere bisher gut gehende Fonds laufen in das Stop Loss Limit und werden verkauft und der gesamte Markt scheint anzufangen sich nach unten zu bewegen. Würdet Ihr jetzt so lange warten, bis es wieder aufwärts geht und dann erst 6 Monate nachdem der erste Fonds wieder positiv ist, erneut einsteigen?

 

@Roter Franz,

die Möglichkeit für die dynamischen Stop Loss Verkäufe bei Ebase sind wirklich eine feine Sache. Ist das ein kostenloser Service oder lässt sich die Ebase das auch bezahlen? Ich habe auf die Schnelle im Preis Leistungsverzeichnis dazu keine Extra Angaben gefunden.

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€-man

Mich würde einmal interessieren bei wieviel Prozent Ihr die dynamischen Stop Loss Limits setzt.

Und wie setzt Ihr die Kriterien für einen Wiedereinstieg?

Angenommen, ein oder mehrere bisher gut gehende Fonds laufen in das Stop Loss Limit und werden verkauft und der gesamte Markt scheint anzufangen sich nach unten zu bewegen. Würdet Ihr jetzt so lange warten, bis es wieder aufwärts geht und dann erst 6 Monate nachdem der erste Fonds wieder positiv ist, erneut einsteigen?

 

faks, mit rein prozentual habe ich nichts am Hut. Entweder einen rein volatilitätsbezogenen Trailing-Stop-Loss, oder eine Kombination aus prozentualem Wert plus Volatlität. Die Vola kannst Du mit ATR (Average True Range) gut ermitteln.

 

Du hast mit dem Punkt "erneuter Einstieg" (erst nach 6 Monaten) eine Schwachstelle des o. g. Handelssystems erkannt. Deshalb ist es für mich absolut notwendig, eine grundsätzliche Marktbetrachtung durchzuführen. Ist es gerade die Zeit für, oder gegen Aktieninvestitionen. Diese kann, nach einem erfolgten Ausstoppen, schon nach kürzerer Zeit wieder positiv sein. Ein 6-monatiges Warten könnte da schon viel Performance gekostet haben. Deshalb ist es z. B. für Trendfolger sinnvoller, mit der relativen Stärke die Fonds auszuwählen, die gerade gut laufen. Voraussetzung ist aber, wie geschrieben, eine positive Marktlage.

 

Gruß

.man

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Roter Franz

Hallo Ihr Beiden,

@Roter Franz,

die Möglichkeit für die dynamischen Stop Loss Verkäufe bei Ebase sind wirklich eine feine Sache. Ist das ein kostenloser Service oder lässt sich die Ebase das auch bezahlen? Ich habe auf die Schnelle im Preis Leistungsverzeichnis dazu keine Extra Angaben gefunden.

 

 

Ich habe noch nichts, bezüglich der Kostenbelastung bei Stop Loss Verkäufen, bei mir auf den Abrechnungen gefunden.

 

In der Regel suche ich mir bei dem Fonds einen Trend.

Ich nehme dazu, den 3 Jahres Chart und die 200 Tages Linie. ( langweilig, langweilig, langweilig)

Liegt der Fond´s drüber, gehe ich genauer rein.

Ich betrachte das Land / Region, das Zinsumfeld, aber auch die Schwerpunkte des Fond´s usw.

 

Komm ich zu einem positiven Urteil, wird gekauft.

Beim Unterschreiten der 200 Tages Linie wird konsequent verkauft.

 

Der Markt hat immer Recht.

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DAX43

Hallo Ihr Beiden,

@Roter Franz,

die Möglichkeit für die dynamischen Stop Loss Verkäufe bei Ebase sind wirklich eine feine Sache. Ist das ein kostenloser Service oder lässt sich die Ebase das auch bezahlen? Ich habe auf die Schnelle im Preis Leistungsverzeichnis dazu keine Extra Angaben gefunden.

 

 

Ich habe noch nichts, bezüglich der Kostenbelastung bei Stop Loss Verkäufen, bei mir auf den Abrechnungen gefunden.

 

In der Regel suche ich mir bei dem Fonds einen Trend.

Ich nehme dazu, den 3 Jahres Chart und die 200 Tages Linie. ( langweilig, langweilig, langweilig)

Liegt der Fond´s drüber, gehe ich genauer rein.

Ich betrachte das Land / Region, das Zinsumfeld, aber auch die Schwerpunkte des Fond´s usw.

 

Komm ich zu einem positiven Urteil, wird gekauft.

Beim Unterschreiten der 200 Tages Linie wird konsequent verkauft.

 

Der Markt hat immer Recht.

 

klngt für mich wie ein guter Plan.......und gar nicht langweilig ;):thumbsup:

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conrad

Hi,

ja das mit den 40-50% klingt zwar schön, aber wie du schon gesagt hast, könnte es auch passieren daß kein Fonds dieses Kriterium in einer bestimmten Marktlage erreicht.

Ich denke mal die letzten 1-3-6 Monate wäre da besser, mit zu hilfenahme der letzten 12 Monate.

 

Was letztendlich die Orderhäufigkeit anbelangt möchte ich mir damit keinen Streß machen. Guten Einstiegspunkt finden (wenns überhaupt möglich ist), Gewinne laufen lassen und durch stops absichern.

Ich denke daß da alle 1-2 Monate evtl sogar alle 3-6 Monate eine Position aufgelöst und umgeschichtet wird, weil hier die Trends doch sehr lange halten. Einmal die Woche werde ich mir die Positionen anschauen um zu sehen wie es läuft. Bei langanhaltender Seitwärtsbewegung auch außerplanmäßig in steigende umschichten.

 

Das mit Ebase ist ein guter tip, danke. Ich habe jetzt über AVL bei Comdirekt ein Depot eröffnet, wollte auch ein paar Aktien im Depot haben. Comdirekt bietet trailing stop auch bei Fonds an, allerdings nur bei Börsengehandelten. Kann man bei Ebase auch bei außerbörslich gehandelten Limits setzen? Dann würde ich da auch ein Depot eröffnen.

 

Was die sogenanten Dickschiffe betrifft, bin ich schon seit Jahren enttäuscht. Wenn der Marktfällt, so wie 2007/2008, partizipieren die Fonds, egal welche, 1 zu 1 mit. Da fragt man sich natürlich wieso ist da ein Fondsmanger? und was macht er? für was zahlt man die ganzen Gebühren?

 

Meine Zielvorgabe ist mind 20%. bei steigenden Märkten.

Ansonsten könnte ich auch den KBC RENTA - TRY-RENTA C LU0218855848 ins Depot legen und meine Zeit und Nerven schonen.

 

Bin echt gespannt ob das ganze überhaupt funktioniert wie ich es mir vorstelle.

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Chemstudent
· bearbeitet von Chemstudent

klngt für mich wie ein guter Plan.......und gar nicht langweilig ;):thumbsup:

Ist aber eigentlich Quatsch, auch wenn man an die 200-Tage Linie oder dergleichen glaubt.

Zumindest ist es solange Quatsch, solange man das auf aktive (!) Fonds bezieht. Denn hier hat man ein zusätzliches aktives Moment mit drin, von dem man ja gerade erwartet, nicht nur mit dem Markttrend mitzuschwimmen.

Wer also auf Marktrends setzen will, wäre besser beraten, dies mit Indexprodukten zu tun.

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Bonneville

Wenn ich das jetzt sortieren lasse und nach Ländern gehe.

Würden aktuell Fonds in Frage kommen welche in:

Thailand

Türkei

Indonesien

investieren.

 

Mit Verlaub: nix neues! So versucht z.B. der Multi Invest Spezial OP seit Jahren nach einem eigenen Trendfolgesystem genau dieses, ... mit mäßigem Erfolg. Gescheitert ist er nicht an den Ausstiegspunkten, sondern an den verpaßten Wiedereinstiegsmöglichkeiten.

 

Und ob es eine erfolgreiche Strategie ist, etwas zu versuchen, was längst bekannt und von Fondsgesellschaften betrieben wird, die über sehr viel mehr Informations- und Handlungsmöglichkeiten verfügen, wage ich zu bezweifeln.

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€-man

Zumindest ist es solange Quatsch, solange man das auf aktive (!) Fonds bezieht. Denn hier hat man ein zusätzliches aktives Moment mit drin, von dem man ja gerade erwartet, nicht nur mit dem Markttrend mitzuschwimmen.

Wer also auf Marktrends setzen will, wäre besser beraten, dies mit Indexprodukten zu tun.

 

Im Grundsatz stimme ich Dir zu. Du solltest aber nicht übersehen, dass aktive Fonds sich oftmals mit Regeln konfrontiert sehen, die ihnen nicht immer zum Vorteil gereichen. Ich denke da z. B. an vorgeschriebene Mindestaktienquoten, die eine effektivere Handhabe verhindern können.

 

Gruß

-man

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Chemstudent

Im Grundsatz stimme ich Dir zu. Du solltest aber nicht übersehen, dass aktive Fonds sich oftmals mit Regeln konfrontiert sehen, die ihnen nicht immer zum Vorteil gereichen. Ich denke da z. B. an vorgeschriebene Mindestaktienquoten, die eine effektivere Handhabe verhindern können.

Schon richtig, allerdings versteh ich nicht ganz, was das mit meinem Einwurf zu tun hat. ;)

Mir ging es darum, dass es nicht allzu sinnvoll ist auf markttrends zu setzen, und dafür sich dann ein unkalkulierbares aktives Moment mit ins Boot zu holen. Da wären schlichte Indexprodukte sinnvoller, wo eben dieses Moment fehlt.

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€-man

Chem, Du alter Laborknecht,

 

natürlich ist mir Deine Sichtweise klar und ich teile sie auch. Es soll aber trotzdem Leute geben, die auf einen "doppelten Boden" setzen. Sie haben aktive Fonds, die auch gut laufen, wollen aber eine zusätzliche Sicherheit und Profitmöglichkeit, die sie mit eigenen Handelssystemen kreieren.

Sie sehen nicht nur das zusätzliche Risiko eines Fondsmanagers, sondern auch dessen Fähigkeiten und wollen diese absichern, bzw. erweitern. Ich pflege übrigens nicht diesen Anlagestil.

 

Gruß

-man

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Chemstudent

Chem, Du alter Laborknecht,

Nicht mehr lange ein Knecht. ;)

 

natürlich ist mir Deine Sichtweise klar und ich teile sie auch. Es soll aber trotzdem Leute geben, die auf einen "doppelten Boden" setzen. Sie haben aktive Fonds, die auch gut laufen, wollen aber eine zusätzliche Sicherheit und Profitmöglichkeit, die sie mit eigenen Handelssystemen kreieren.

Sie sehen nicht nur das zusätzliche Risiko eines Fondsmanagers, sondern auch dessen Fähigkeiten und wollen diese absichern, bzw. erweitern. Ich pflege übrigens nicht diesen Anlagestil.

Schon möglich. Für eine Grundabsicherung mag ich das noch halbwegs nachvollziehen. Für ein aktives "Handelssystem" halt ich das aber wie gesagt für Quatsch, da man das zusätzliche aktive Moment kaum greifen kann.

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Schinzilord

Macht dies nicht genau der C-Quadrat Arts? die (Micro) Trends aktiver Fonds ausnutzen?

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