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zocker

Volatilität als Investmentprodukt?

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zocker

Es gibt Finanz-Produkte die hohe "Volatilität" am Finanzmarkt in Gewinn verwandeln. Was gibt es da? Wer kennt sich aus?

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otto03

Es gibt Finanz-Produkte die hohe "Volatilität" am Finanzmarkt in Gewinn verwandeln.

 

Welche?

 

Mir ist in den letzten 10 jahren keines begegnet;

 

 

hohe Vola kann man nutzen bei Produkten, deren Preise u.a. volaabhängig sind, klassisches Beispiel: Discount Zertifikate

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Maloney
· bearbeitet von Maloney

Es gibt Finanz-Produkte die hohe "Volatilität" am Finanzmarkt in Gewinn verwandeln.

Welche?

 

Auf meiner Watchlist steht zum Beispiel der folgende Fond:

 

 

CAAM Funds Volatility Euro Equities – DC LU0272942359

 

Wenn ich mich recht erinnere investiert der nach dem Mean Reversal Ansatz., d.h. er setzt bei zu hoher und zu niedriger Vola immer auf die Rückkehr zum Mittelwert. Genaueres findet sich im Thread zur thesaurierenden Variante (CAAM FUNDS VOLATILITY EURO EQUITIES ). Hat meines erachtens nach ganz gut funktioniert und steht bei einem größeren Depotvolumen evtl. als 2-3% Beimischung an... Ansonsten sind angeblich die Managed Futures eine Spekulation auf eine höhere Volatilität, aber da beobachte ich noch nicht so lange, um mir eine Meinung gebildet zu haben.

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Hasenhirn
· bearbeitet von Hasenhirn

Hallo zocker

 

Kenne mich zwar nicht mit anderen "Finanz-Produkten" aus, aber da wir hier im Fonds-Subforum sind: Es gibt da z.B. den AMUNDI Funds Volatility Euro Equities-DC (WKN A0MLBE), den ich hier mal zum Spaß gegen den EuroStoxx50 und den DAX Volatilitätsindex gestellt habe. Nicht ganz die richtigen Vergleichsindizes, aber man bekommt eine ungefähre Idee...

 

Bisschen off-topic: Guck doch auch mal den Thread zum Aquila Statistical Value Market Neutral 7 Vol (und der volatileren 12er-Variante) an: Da wird mit Volatilitäten unkorrelierter Assetklassen jongliert, um marktneutrale Renditen zu erzielen...

 

Gruß, H.

 

PS--Maloney war schneller: Der Fonds LU0272942359 ist derselbe wie der A0MLBE.

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Ca$hflow
· bearbeitet von Ca$hflow

Vola Strategien mit Optionen wie Long-Straddle oder Long-Strangle. Man kann aber auch direkt Futures oder Optionen auf den VSTOXX beziehen, was sicherlich das einfachste wäre, wenn man an der Volatilität als solches möglichst nahe teilhaben möchte.

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billy-the-kid
· bearbeitet von billy-the-kid

Es gibt Finanz-Produkte die hohe "Volatilität" am Finanzmarkt in Gewinn verwandeln.

 

Soso, hohe Vola in Gewinn verwandeln. Nun, bei Derivaten bezahlst du stets eine bestimmte "implizite Vola", und die liegt i.d.R ein paar Prozent über der Marktvola. Das kannst du z.B. für calls und puts auf onvista schön nachvollziehen.

 

Und dann muss eben die tatsächliche Vola über der impliziten liegen, um hieraus Gewinne zu generieren. Das kommt ab und zu mal vor, aber eben nicht so oft.

 

Schwebt dir nun vor, dass ein Manager für dich innerhalb eines Fonds ein Derivateportfolio managt? Schön und gut, aber dann wirst du ja gleich zweimal abgezock.. ähem es werden zweimal Entgelte erhoben, die implizite Vola und die Managementgebühr (die Summe kannst du absolut nicht nachvollziehen). Renditeerwartung vermutlich bei 0,00003% (bei vola von > 15% :w00t: ).

 

Muss man solche Finanz-Alchimie haben?

 

Grüße,

billy-the-kid

 

Aber, mach nur hinne, irgendjemand muss ja die Banker-Boni finanzieren, Hobel und die anderen Kollegen im Faden Trading-Ecke kriegen das nicht alleine gebacken! :P

 

PPS. Wo sind eigentlich unsere Spezies geblieben, die Hedgefonds, Manages Futures und anderen Schweinkra... ähem spezielle Musterportfolios diskutiert haben? Gab es da nicht die schönsten Renditehoffnungen? Haben sich diese Hoffnungen schon realisiert?

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bb_florian

Es gibt Finanz-Produkte die hohe "Volatilität" am Finanzmarkt in Gewinn verwandeln. Was gibt es da? Wer kennt sich aus?

 

Variance swaps z.B.

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MHeinzmann

PPS. Wo sind eigentlich unsere Spezies geblieben, die Hedgefonds, Manages Futures und anderen Schweinkra... ähem spezielle Musterportfolios diskutiert haben? Gab es da nicht die schönsten Renditehoffnungen? Haben sich diese Hoffnungen schon realisiert?

 

Sie leben noch. Die 'Trendfolger' haben sich jetzt von ihrem Drawdown von 2009 erholt und liegen zwischen 10-30% YTD. Der Name Trendfolger ist allerdings etwas irreführend, weil Trendfolger bei steigender Vola Gewinne machen und bei sinkender Vola Verluste. Die Korrelation zur Vola beträgt 0.79. Also sind Trendfolger auch zyklisch, zyklisch zur Vola.

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Aurum

Ich hänge mich hier mal an. Kürzlich wurde einer der beiden folgenden Amundifonds in der uro empfohlen in Kombination mit einem Aktienfonds. Die Strategie scheint wohl systematisch auf die Rückkehr der Vola zum langjährigen Mittel zu spekulieren. Dabei scheint die Strategie immer dann besonders erfolgreich zu sein, wenn die Märkte einbrechen.

 

http://www.fondsweb.de/fondsvergleich/LU0272941971-LU0319687124

 

Was haltet Ihr davon? Meint Ihr es ist damit möglich damit das Risiko eines überwiegend mit Aktien-ETFs bestücktes Depot zu senken ohne dass man damit erheblich die Rendite senkt? Also gibt es wohl einen systematischen Ertrag der im Jahresmittel zumindest annähernd auf Aktienniveau liegt? Bietet er dazu ein ordentliches Korrelationspotenzial?

 

Ich freue mich auf Meinungen.

 

 

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Schinzilord

Der Fonds ist doch viel zu Schwankungsarm (selbst der World Equities). Im besten Fall hast du bei einem AKtiendrawdown von -20% mal 3-5% Gewinn.

Das bedeutet, dass du für eine effiziente Aktienabsicherung bzw. Diversifikation 3/4 den Volafonds im Depot brauchst bei nur 1/4 Aktien.

 

Eine andere Möglichkeit wären die Futures auf die Volatilitätsindizes.

 

Die sind aber nix anderes als Versicherungen und kosten massiv Geld. Das Rollen beschert einem kontinuierlich Rollverluste. Andererseits hat man hier ein betragsmäßig genügend hohes beta. So hat der Aktiencrash letzten Juli/August von -20% den Volaindex auf +100% hochkatapultiert.

Aber zum langfristigen Investment ist das auch nicht geeignet...eher zum kurzfristigen Wetten, dass Aktien einbrechen.

 

Eine eher passive Strategie: mehr Cash halten und tiefere Kurse zum kontinuierlichen Einstieg in Aktien benutzen. Senkt sofort das Risiko und beschert langfristig schöne Einstiegskurse.

 

Ich verkaufe bei Übertreibungen nach oben (so Ende Quartal 1/2012) ein paar Prozent Aktien und kaufe bei Übertreibungen nach unten Aktien nach.

Sozusagen antizyklisches Minimarkettiming mit +-5 Prozentpunkte Aktienquote um den langfristigen Sollwert von 42% Aktien.

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