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fitnesschris

ETF Anlage, 20.000�, langfristig zur Rentenbildung

Empfohlene Beiträge

fitnesschris

Hallo zusammen,

ich möchte 20.000 in ETF's anlegen und hoffe die folgendenden Infos helfen euch zu einer Beurteilung und Tipps:

 

1. Erfahrungen mit Geldanlagen

wenig, ab und an mit Aktien gehandelt (langfristiger Fokus)

 

2. Darstellung von bereits vorhandener Fondspositionen (ISIN angeben)

habe ein paar Dt. Bank Aktien, die momentan +-0 sind, sollen auch bleiben

 

3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage

3-4 Std/Woche wären möglich, bei einer langfristigen ETF Anlage erwarte ich allerdings nicht dass

ich soviel Zeit investieren muss

 

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten

Risikobereitschaft mittel-hoch, langfristige Anlage mit 20-30 Jahren (Rente), Verluste kann ich absitzen.

Wenn ich nach 2 Jahren 50% im Plus bin, würde ich aber verkaufen/umschichten

 

Optionale Angaben:

1.Alter

25

2. Berufliche Situation

selbständig seit 2,5 Jahren, seitdem auch nichts mehr in die gesetzl. Rentenkasse eingezahlt und keinerlei

private Alterversorge betrieben

3. Sparerfreibetrag ausgeschöpft?

ja

 

Über meine Fondsanlage

1. Anlagehorizont

20-30 Jahre

2. Zweck der Anlage

Rentenvorsorge

3. Einmalanlage und/oder Sparplan?

Einmalanlage, jährlich stehen weitere 5000-10000 zur Verfügung

4. Anlagekapital

20.000

 

Meine Aufteilung, nach durchforsten des Forums:

Europa: 35%

db x-trackers STOXX 600 ETF

LU0328475792

 

Nordamerika: 30%

ComStage ETF MSCI North America TRN

LU0392494992

 

Pacific: 15%

ComStage ETF MSCI Pacific TRN

LU0392495023

 

Emerging Markets: 20%

db x-trackers MSCI Emerging Markets TRN Index ETF

LU0292107645 (hier stören mich die 0,65% Verwaltungsgebühr)

 

alle therausierend, SWAP based ist für mich in Ordnung..

 

Einen Broker habe ich noch nicht, bei Ing-Diba habe ich mein Depot, wäre das in Ordnung?

 

Die einzelnen ETF sind hauptsächlich aufgrund der niedrigen Verwaltungsgebühr ausgewählt, Alternativ sind

jederzeit willkommen!!

 

Vielen Dank im Voraus..

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Herr S.

Sieht fast wie mein Portfolio aus! Deswegen gefällt es mir :thumbsup:

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fitnesschris

Sieht fast wie mein Portfolio aus! Deswegen gefällt es mir thumbsup.gif

 

 

Wo finde ich deins? Vielleicht habe ich ja von dort einige "Ideen" geklaut :)

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asche

Die Aufteilung sieht brauchbar aus, vor allem da Du jährlich re-balancing betreiben kannst. Wobei ich es wohl erstmal noch etwas einfacher halten würde: MSCI World + STOXX 600 + MSCI EM. Aber das ist Geschmackssache.

 

Nur am Rande: Dass die obigen Beträge alleine nicht für eine brauchbare Altersvorsorge ausreichen, ist Dir bewusst?

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fitnesschris

Die Aufteilung sieht brauchbar aus, vor allem da Du jährlich re-balancing betreiben kannst. Wobei ich es wohl erstmal noch etwas einfacher halten würde: MSCI World + STOXX 600 + MSCI EM. Aber das ist Geschmackssache.

 

Nur am Rande: Dass die obigen Beträge alleine nicht für eine brauchbare Altersvorsorge ausreichen, ist Dir bewusst?

 

 

Wenn ich jedes Jahr 5.000-10.000 nachlege, sollte es reichen..Aber das soll auch nur eine Säule sein. Die Hauptsäule

soll das Eigenheim werden. Vor einer privaten Rentenversicherung schrecke ich noch zurück, das ist mir zuwider. Schlechte

Berater, intransparente Kosten/Gebühren und im Prinzip legen die bei einer fondsbasierten Variante das Geld auch nicht

anders an..Eventuell werde ich mal eine Rürup abschließen, das bringt auch steuerliche Vorteile, aber das schiebe ich noch

2-3 Jahre vor mir her..

 

Der MSCI World würde also Nordamerika und Pazifik ersetzen, das wäre generell etwas risikoärmer oder?

Werde ich mir auf jeden Fall mal überlegen.

Gibt es von euch einen alternativen ETF für EM? Da bin ich mit meiner Auswahl nicht zufrieden, konnte aber

nichts besseres finden.

 

Welche Seite verwendet ihr um nach ETF's zu suchen?

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Herr S.

VomMSCI World halte ich mal gar nichts, da er zu >50% aus USA besteht und der rest deutlich unterrepräsentiert ist. Nur was für ein ETF Portfolio bis 5000 meinetwegen.

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asche
Wenn ich jedes Jahr 5.000-10.000 nachlege, sollte es reichen..

20k Einmalanlage und 5k jährlich ergeben bei unterstellten 5% p.a. und 25% KapESt+Soli über 30 Jahre ca. 350k Endkapital (behauptet http://www.zinsen-berechnen.de/sparrechner.php).

 

Als Entnahmeplan mit Kapitalverzehr, unterstellten 3% p.a. und 25% KapESt+Soli über 30 Jahre ergibt das dann eine monatliche Netto"rente" von ca. 1.300 (behauptet http://www.zinsen-berechnen.de/entnahmeplan.php).

 

Das alleine wird bei der ganzen Inflation kaum reichen.

 

VomMSCI World halte ich mal gar nichts, da er zu >50% aus USA besteht und der rest deutlich unterrepräsentiert ist.

Deshalb packt man ja auch noch einen STOXX 600 und einen EM dazu ... :rolleyes: Natürlich kann man das feiner steuern, wenn man auf mehr regionale ETFs streut. Aber dazu gibt's genügend Fäden, die das vertieft betrachten.

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fitnesschris

So, ich habe nun eine erste Vorauswahl der ETF's getroffen, über Kritik und Anregungen würde ich mich freuen.

Folgende Punkte gefallen mir noch nicht:

 

1)

Region Pacific habe ich nur einen passenden ETF gefunden:

 

ComStage ETF MSCI Pacific TRNLU03924950230.6THJa

Als Alternativen habe ich 2 "ex Japan" ETF's. Gibt es einen guten Grund solch einen ETF zu bevorzugen?

 

2)

TER bei Emerging Markets ist mit 0,65 recht hoch, liegt das an der Region?

 

 

Zur Übersicht, ich würde derzeit so wählen:

Europa 35%

db x-trackers STOXX 600 ETFLU0328475792Nordamerika 30%

ComStage ETF MSCI North America TRNLU0392494992Pacific (ex Japan) 15%

db x-trackers MSCI Pacific ex Japan TRILU0322252338EM 20%

db x-trackers MSCI Emerging Markets TRILU0292107645

ETF.xls

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postguru
· bearbeitet von postguru

in der Excel Liste ist der iShares Stoxx 600 falsch dargestellt.

 

Der schüttet aus und ist kein geswapter ETF. Ich würde den für Europa bevorzugen.

 

Der Grund für die vielen Pacifik ex Japan ist, dass Japan im MSCI Pacific ca 70% des Indizes ausmachen.

 

Bei einem ausreichend großen Depot kann man dann Japan extra abdecken und eben den kleineren Rest ohne Japan

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fitnesschris

Sollte ich die 20.000 aufeinmal anlegen oder sollte ich jede Position 2mal kaufen mit einigen Abstand dazwischen?

 

 

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H.B.

Hallo zusammen,

ich möchte 20.000 in ETF's anlegen

1. Erfahrungen: ab und an mit Aktien gehandelt (langfristiger Fokus)

 

 

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten

Risikobereitschaft mittel-hoch, langfristige Anlage mit 20-30 Jahren (Rente),

 

2. Berufliche Situation

selbständig seit 2,5 Jahren, seitdem auch nichts mehr in die gesetzl. Rentenkasse eingezahlt und keinerlei

private Alterversorge betrieben

 

Zurück auf Los und nochmal nachdenken!

Geld ist viel zu wichtig, als dass man es leichtfertig den Finanzmärkten zum Fraß übergibt.

 

Um es kurz zu machen: Ich halte den Anlageentwurf für nicht Zeitgemäß.

 

Die ganz kurze Begründung:

Es besteht aktuell die nicht mehr nur theoretische Chance, dass sich die Aktienmärkte in weiten Teilen der Welt der Kursentwicklung des japanischen Aktienmarkts anschließen.

Ich halte es für unverantwortlich, mit deinem Hintergrund zu 100% auf die Assetklasse Aktien zu setzen.

Da gehören zumindest einige Pfandbriefe und Unternehmensanleihen hinein.

 

Wenn man dann trotzdem ein Aktiendepot aufbauen möchte (weil man vielleicht keine anderen Kenntnisse hat und Produkte kaufen möchte, die man auch versteht)

halte ich ein Gewicht "Aktien Industrieländer" von 65% für töricht.

Nehme ich jetzt an, dass man meint, konservativ anlegen zu müssen, also in der "sicheren Heimat" , dann bietet es sich doch an, einige solide REITs als Substanzertbeimischung (z.b. Dt. Euroshop) hinein zu nehmen - gerade unter langfristigen Aspekten.

 

Ich sollte dazu sagen, dass ich derzeit strategisch komplett auf Aktien verzichte (die oben erwähnte Euroshop und kaum nennenswerte, ausgewählte Emerging-Marktes einmal ausgenommen) und trotzdem auf eine Zielrendite von 7% komme.

Es ist zumindest für dieses Jahr nicht geplant, hieran etwas zu ändern. Ich bilde mir übrigens ein, mir eine ganze Menge Gedanken gemacht zu haben.

 

Abschließend: Das ist keine Provokation oder Ironie/Satire und ich spitze hier auch nicht zu. So ist aus meiner Sicht einfach die Realität.

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Lampalya
· bearbeitet von Lampalya

fitnesschris,

 

wie weit bist du mittlerweile mit deinen ETFs ?

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fitnesschris

fitnesschris,

 

wie weit bist du mittlerweile mit deinen ETFs ?

 

Ich habe genau die ETF's gekauft, für 15 TSD. Nächstes Jahr soll u.a. ein Rebalancing mit weiteren 15 TSD stattfinden. Ich ändere dann nach

den Welt BIP und überlege weitere Assetklassen (Immo, Rohstoffe) hinzuzufügen. Außerdem möchte ich mich bis dahin mit small caps

beschäftigen und überlegen auch in diese zu investieren..

 

Was bei mir persönlich interessant wird: Liege ich nächstes Jahr z.B. 40% im Plus, werde ich in die Versuchung kommen zu verkaufen statt

zu kaufen. Es wird mir auch schwer fallen bei solch hohen Kursen zu investieren. Das sind die psychologischen Hürden die ich in Zukunft

nehmen und erfahren muss.

 

Parallel dazu habe ich den Kommer gelesen (1. Buch, "buy and hold bibel" überlege ich mir noch) und möchte in Zukunft weiter Infos sammeln. Besonders

die Themen der Diversifikation interessiert mich..

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H.B.
· bearbeitet von ficoach

Liege ich nächstes Jahr z.B. 40% im Plus,

 

Dann hast du etwas grundlegend verkehrt gemacht (oder es liegt eine Marktstörung vor) und musst sogar alles sofort glatt stellen.

Dein Investmentansatz impliziert eine Zielrendite von maximal 7%. Alles im zweistelligen Bereich muss dir genauso zu denken geben, wie eine Null-Rendite.

 

 

 

Parallel dazu habe ich den Kommer gelesen (1. Buch, "buy and hold bibel" überlege ich mir noch) und möchte in Zukunft weiter Infos sammeln. Besonders

die Themen der Diversifikation interessiert mich..

 

Ich hoffe, du schaltest vor dem Investment mal dein Gehirn ein und plapperst nicht die ausgedreschten Phrasen nach.

Im Ernst: prüfe die Thesen von Komer mal am Szenario der 1920, 1930er Jahre. Es spricht eine ganze Menge dafür, dass wir gerade eine ähnliche Phase erleben und dass die damals erfolgreichen Strategien auch heute wieder erfolgreich sind. Und nicht die Strategien der ausgehenden 60er.

Aber es ist dein Geld, was schlimmstenfalls einfach in andere Hände wandert.

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fitnesschris

Ich hoffe, du schaltest vor dem Investment mal dein Gehirn ein und plapperst nicht die ausgedreschten Phrasen nach.

Im Ernst: prüfe die Thesen von Komer mal am Szenario der 1920, 1930er Jahre. Es spricht eine ganze Menge dafür, dass wir gerade eine ähnliche Phase erleben und dass die damals erfolgreichen Strategien auch heute wieder erfolgreich sind. Und nicht die Strategien der ausgehenden 60er.

Aber es ist dein Geld, was schlimmstenfalls einfach in andere Hände wandert.

 

Was waren damals denn die Strategien? Hast du Infos zu diesem Thema?

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H.B.

 

Was waren damals denn die Strategien? Hast du Infos zu diesem Thema?

 

Grundsätzlich: Erfolgreiche Strategien werden nur sehr selten veröffentlicht.

Sonst wären sie ja nicht erfolgreich.

 

Also heißt es, selbst Hand anzulegen.

 

Schau dir einfach die Kursverläufe der Aktienmärkte in der Periode an.

Hier ist der des DowJones

post-10422-074257400 1286867569_thumb.png

Die Frage ist: Mit welcher Strategie konnte man hier über den von dir angestrebten Zeithorizont die Zielrendite erzielen.

 

Man könnte angesichts der niedrigen Zinssätze in den Industrieländern auch auf die Idee kommen, die Entwicklung des japanischen Renten- und Aktienmarkt seit 1990 zum Maßstab für seine Überlegungen zu verwenden und

sich fragen, wie hätte ich mich als Japaner 1995 verhalten müssen, um heute einigermaßen gut da zu stehen.

 

Die Ideen der Buy&Hold-Gemeinde fußen auf der Idee, dass aufgrund des Mehrwertprinzips die Assets immer teurer werden.

Sie vernachlässigen die Existenz von Zyklen, die deine Rendite bei einem Investment, dass irgendwann einmal ausgezahlt werden soll, sehr negativ beeinflussen können.

Bei Aussagen zur langfristigen Renditeerwartung ist auch immer zu berücksichtigen, dass diejenigen, die diese Aussagen tätigen hierfür in der Regel nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden können. Derjenige, der sich auf die Aussagen verlassen hat, trägt dagegen die Konsequenzen in voller Härte.

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fitnesschris

Danke für die Infos! Ich verstehe was du meinst und darüber habe ich mir auch Gedanken gemacht.

Man kann heutzutage nicht mehr Aktien kaufen und nach 20 Jahren erst wieder draufschauen. Deswegen auch meine

Gedanken zu "wann verkaufe ich" und meine Überlegung was ich tun soll wenn ich in X Jahren eine sehr gute

Rendite habe aber mein Anlagezeitraum noch sehr viele Jahre vorsieht.

Ich würde dann versuchen müssen den besten Zeitpunkt zu finden um zu verkaufen und später wieder zu kaufen.

Dieses Vorgehen kritisiert Kommer, allerdings gibt er auch keine Infos zu "wann soll ich verkaufen" und "wann soll ich aufstocken".

 

Diese Fragen sind aber unabhängig von der Auswahl der Investition sondern betreffen das spätere Handeln.

 

Der Aktienanteil, gesehen an meinem Vermögen ist sehr gering und soll nur eine Säule in meiner Rentenplanung bilden.

 

 

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H.B.

 

 

Der Aktienanteil, gesehen an meinem Vermögen ist sehr gering und soll nur eine Säule in meiner Rentenplanung bilden.

 

nur so am rande ...

bei konservativen anlageformen gilt oben gesagtes noch weitaus drastischer.

denke nur mal daran, welche traumrenditen ein anleger mit geldmarktfonds einfahren konnte, wenn er im herbst 2008 eingestiegen wäre.

 

so und jetzt muss ich den rechner neu starten, damit die großbuchstaben wieder gehen...

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