Zinsjäger Mai 24, 2010 Hallo alle miteinander, nachdem ihr mir schonmal bezüglich eines Sparplans unter die Arme gegriffen habt, möchte ich nochmal nach Ratschlägen und Tips für ein kleines Familiendepot fragen. Die Situation ist momentan die, dass ich in Aktien(fonds) investieren möchte, aber für den Anfang erstmal mit kleinen Beträgen. Damit sich das überhaupt lohnt legen meine Eltern ein bisschen mit an. Das Geld wird in den nächsten Jahren auf keinen Fall benötigt, auch langfristig nicht. Es handelt sich über einen sehr überschaubaren Betrag des Gesamtvermögens. Die Volatilität des Depots sollte sich einigermaßen in Grenzen halten. Das das eine Einschränkung hinsichtlich der erzielbaren Renditen ist, ist klar. Das Familiendepot soll somit erstmal 24.000 betragen. Es besteht noch ein anderes Aktiendepot mit höherem Betrag, aber die Details möchte ich hier erstmal unerwähnt lassen. Folgende Positionen habe ich bisher im Auge und bin über Verbesserungsvorschläge, Anmerkungen und dergleichen sehr dankbar! Das Depot soll folgendermaßen aussehen: Der Patrimione sowie der Ethna sind aufgrund der geringen Volatilität leicht übergewichtet. Sie weisen die Risikoklasse "mittel" auf und sollen - auch wenn das Depot insgesamt eher offensiv ausgelegt ist - eine gewisse Konstante reinbringen. Mit dem Magellan soll dem Potential der Schwellenländer Rechnung getragen werden. Mir gefällt die Länderaufteilung jedoch nicht so 100%ig. Südafrika ist mit über 15% stark gewichtet, ebenfalls Brasilien mit 14,60% (Quelle: Ing-Diba: Magellan). Ansonsten scheint der Magellan insgesamt ein guter Fond zu sein. Ich habe auch den vereinfachten Verkaufsprospekt angelesen. Der M&G Global Basics sorgt für die Partizipation einer hoffentlich positiven Rohstoff/Grundstoffentwicklung. Der Investissement schließlich rundet das Depot als Weltweit orientierter Aktienfond ab. Ich bin gespannt über eure Meinung für diese Zusammenstellung. Das ganze soll als Einmalanlage angelegt werden. Die Frage ist nur, wo? Ich habe ebase in's Auge gefasst über http://www.fondsvermittlung24.de. Einen Immobilienfond habe ich bewusst nicht in das Depot gelegt. Er würde zwar eine gewisse Stabilität reinbringen. Für die Stabilität sorgt aber in unserem Fall ein ausreichendes Tagesgeldpolster. Und meiner Ansicht nach bringen die Immofonds im Schnitt auch nicht nennenswert mehr als Tagesgeld, weisen dafür aber ein höheres Risiko ein. Eine Suche nach "KanAm" bei Google bringt jedenfalls negatives zum Vorschein. Danke im Voraus! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
molari Mai 24, 2010 Ich bin gespannt über eure Meinung für diese Zusammenstellung. Das ganze soll als Einmalanlage angelegt werden. Die Frage ist nur, wo? Ich habe ebase in's Auge gefasst über Erstmal schön, dass du dir Gedanken gemacht hast. Das Zitat oben ist mir allerdings etwas augefallen. Warum die Einmalanlage? Glaubst du das Markettiming nicht funktioniert, oder hältst du den Punkt einfach für günstig zum einsteigen? Vlt ergänzt du deine Angaben ein wenig nach den Richtlinien zur Themeneröffnung dann ist es doch leichter das ganze Paket einzuschätzen, vorallem in Hinblick auf Risikoeignung ect. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Berd001 Mai 24, 2010 Hallo alle miteinander, nachdem ihr mir schonmal bezüglich eines Sparplans unter die Arme gegriffen habt, möchte ich nochmal nach Ratschlägen und Tips für ein kleines Familiendepot fragen. Die Situation ist momentan die, dass ich in Aktien(fonds) investieren möchte, aber für den Anfang erstmal mit kleinen Beträgen. Damit sich das überhaupt lohnt legen meine Eltern ein bisschen mit an. Das Geld wird in den nächsten Jahren auf keinen Fall benötigt, auch langfristig nicht. Es handelt sich über einen sehr überschaubaren Betrag des Gesamtvermögens. Die Volatilität des Depots sollte sich einigermaßen in Grenzen halten. Das das eine Einschränkung hinsichtlich der erzielbaren Renditen ist, ist klar. Das Familiendepot soll somit erstmal 24.000 betragen. Es besteht noch ein anderes Aktiendepot mit höherem Betrag, aber die Details möchte ich hier erstmal unerwähnt lassen. Folgende Positionen habe ich bisher im Auge und bin über Verbesserungsvorschläge, Anmerkungen und dergleichen sehr dankbar! Das Depot soll folgendermaßen aussehen: Der Patrimione sowie der Ethna sind aufgrund der geringen Volatilität leicht übergewichtet. Sie weisen die Risikoklasse "mittel" auf und sollen - auch wenn das Depot insgesamt eher offensiv ausgelegt ist - eine gewisse Konstante reinbringen. Mit dem Magellan soll dem Potential der Schwellenländer Rechnung getragen werden. Mir gefällt die Länderaufteilung jedoch nicht so 100%ig. Südafrika ist mit über 15% stark gewichtet, ebenfalls Brasilien mit 14,60% (Quelle: Ing-Diba: Magellan). Ansonsten scheint der Magellan insgesamt ein guter Fond zu sein. Ich habe auch den vereinfachten Verkaufsprospekt angelesen. Der M&G Global Basics sorgt für die Partizipation einer hoffentlich positiven Rohstoff/Grundstoffentwicklung. Der Investissement schließlich rundet das Depot als Weltweit orientierter Aktienfond ab. Ich bin gespannt über eure Meinung für diese Zusammenstellung. Das ganze soll als Einmalanlage angelegt werden. Die Frage ist nur, wo? Ich habe ebase in's Auge gefasst über http://www.fondsvermittlung24.de. Einen Immobilienfond habe ich bewusst nicht in das Depot gelegt. Er würde zwar eine gewisse Stabilität reinbringen. Für die Stabilität sorgt aber in unserem Fall ein ausreichendes Tagesgeldpolster. Und meiner Ansicht nach bringen die Immofonds im Schnitt auch nicht nennenswert mehr als Tagesgeld, weisen dafür aber ein höheres Risiko ein. Eine Suche nach "KanAm" bei Google bringt jedenfalls negatives zum Vorschein. Danke im Voraus! Statt dem Magellan würde ich einen ETF MSCI Emerging Markets vorziehen. Dort finden sich die Schwellenländer nach ihrer Marktkapitalisierung gewichtet. Ein aktiver Eingriff durch einen Fondsmanager mit der Über- oder Untergewichtung bestimmter Länder findet nicht statt. Der M&G Global Basics ist kein Rohstoff(f)onds sondern ein aktiver Aktienfonds, der in rohstoffverarbeitende/-fördernde Unternehmen investiert bzw. investieren kann. Falls Du an das Potential von Rohstoffen glaubst, ist ein ETF, welcher direkt in Rohstoffe investiert, vorzuziehen. Nach der Finanzmarkttheorie ist der Anlagezeitpunkt bei buy and hold egal. Du könntest also das ganze Geld auf einmal anlegen. Allerdings bringt diese wissenschaftliche Erkenntnis einem Anleger, der sein Geld Anfang 2000, als die meisten Märkte auf Höchstständen waren, anlegte, nicht viel (auch wenn buy and hold mehr als zehn Jahre Anlagezeitraum bedeuten). Auch wenn es nur ein Bauchgefühl ist, ich würde einen Anlagezeitraum wählen. Gruß Berd Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
rocketman Mai 24, 2010 Hallo zusammen, finde das Depot recht übersichtlich und gut. Habe es mittlerweile fast genauso aufgebaut. Im letzten Jahr war ich zeitweise auf ETFs umgestellt, bin dann aber doch wieder zu den aktiven zurückgewechselt. Meine derzeitige Aufstellung schaut wie folgt aus: - Ethna Aktiv E - Carmignac Patrimoine - Carmignac Investissement - Magellan Jede Position hat 25 % Anteil. Die Positionen werden monatlich aufgestockt und einmal im Jahr erfolgt ein Rebalancing. Wünsche allen noch einen schönen Abend. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
merkur33 Mai 24, 2010 Hallo Zinsjäger; gefällt mir ganz gut, dein Depot; ist auch ziemlich ähnlich dem meinigen. Du scheinst dich aktiv gegen eine passive Anlage mit ETFs und für einen aktiven, vermögensverwaltenden Ansatz mit variabler Kassenquote entschieden zu haben, gibt auch genug Gründe dafür. Wenn dem so ist, dann würde ich mir z.B. über die aktuelle geographische Asset Allocation des Magellan nicht zu viele Gedanken machen - du wirst schon dem Fondsmanagement vertrauen müssen, daß die gute Gründe haben, es so und nicht anders zu machen. Ich finde genau aus dem Grund Länderfonds (wie die meisten Schwellenländerfonds) eben nicht so gut, weil man da auf eine bestimmte Einschätzung festgelegt ist. Fonds wie der Magellan find ich da flexibler. Was die Immos betrifft: Einerseits ist die rechtliche Situation im Moment etwas unsicher, die Anleger sinds auch, und deswegen müssen einige Fonds immer mal wieder dicht machen. Dennoch denke ich, man sollte gerade jetzt über Immobilien nachdenken, aus drei Gründen: Erstens wird es die nächsten Jahre wahrscheinlich Inflation geben, und da sind Sachwerte wie Gewerbeimmos mit inflationsidexierter Miete schonmal nicht schlecht. Zweitens haben die meisten Immoes eben 4-7% gebracht in den letzten Jahren, und das ist schon etwas mehr als Tages/Festgeld. Und drittens mußt du die Zinsen von der Bank voll versteueren, die Auschüttungen von Immos aber nicht (zwischen 0 und etwa 50% Steuerquote, je nach Fonds.) Die Frage ist, wie entwickelt sich die rechtliche Rahmensituation, und wieviele Anleger sind dann noch bereit, unter diesen Bedingungen zu investieren. Aber das kannst du ja auf dich zukommen lassen, und in einem Jahr oder so nochmal überlegen. Was mir noch konkret an Verbesserungsmöglichkeiten einfällt: Du könntest überlegen, ob du die beiden Positionen Patrimoine und Investissement nicht zusammenfaßt und stattdessen nur den Patri kaufst. Der Investissement ist nämlich quasi dasselbe wie der Patri, nur mit mehr Risiko (da keine Anleihen) - also auch natürlich mehr Ertragschancen, aber im Portfolio schägt sich das gar nicht so nieder, wenn du eh nur ein sechstel Investissement hast. Aber du hast dadurch 33% Carmignac im Porfolio - ne ganze Menge; der kann ja auch mal danebenliegen. Alternativ könntest du statt des Investissement noch einen reinen Aktienfonds mit anderem Ansatz nehmen, z.b. einen reinen bottom-up-Fonds, wie z.B. den Lingohr systematic oder den Acatis. Außerdem hast du mit Investi + Patri + global Basics einen ziemlichen Rohstoff-Schwerpunkt, im Moment zumindest. Ein Lingohr z.B. würde da gut diversifizieren helfen. Und wenn du nicht aus irgendwelchen Gründen der Meinung bist, einen wirklich guten Einstiegszeitpunkt zu erwischen, dann würde ich auch eher mit Sparplänen arbeiten - kann ja flott gehen, innerhalb von zwei, drei Jahren oder so. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Zinsjäger Mai 24, 2010 · bearbeitet Mai 24, 2010 von Zinsjäger Erstmal schön, dass du dir Gedanken gemacht hast. Das Zitat oben ist mir allerdings etwas augefallen. Warum die Einmalanlage? Glaubst du das Markettiming nicht funktioniert, oder hältst du den Punkt einfach für günstig zum einsteigen? Vlt ergänzt du deine Angaben ein wenig nach den Richtlinien zur Themeneröffnung dann ist es doch leichter das ganze Paket einzuschätzen, vorallem in Hinblick auf Risikoeignung ect. Hi! Meine laienhafte Meinung - aus dem Bauch heraus - nach ist momentan kein schlechter Zeitpunkt einzusteigen. Ich habe mich jetzt doch dank eurer Beiträge (danke!) dazu entschlossen das Geld via Sparplänen in das Depot einzustreuen. Die Richtlinien zur Themeneröffnung: 1. Erfahrungen mit Geldanlagen -Riesterrente -Bausparverträge -Aktien (Einzelwerte) sowie Fonds -Tagesgeld -Festgeld -Bundesschatzbriefe -abgeschlossene Immobilienfinanzierung 2. Darstellung von bereits vorhandener Fondspositionen (ISIN angeben) für das "Familiendepot" noch keine! Ich selber bespare den Carmignac Patri persönlich mit 100€ monatlich! 3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage Als Student und in Finanzsachen interessierter jede Woche die ein oder andere Stunde! 4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten Wir haben schon ein paar Tausender mit Aktien verloren und trauern du dem nicht allzu nach, auch wenn es immer schade ist, Geld zu verlieren. Somit sind wir eher Chancen und Risikoorientiert. Optionale Angaben: 1.Alter Ich: 23, Vater: Rentner, Mutter: Bald in Rente ;-) 2. Berufliche Situation Meine Wenigkeit ist Student. 3. Sparerfreibetrag ausgeschöpft? Ja... Über meine Fondsanlage 1. Anlagehorizont Mindestens 5 Jahre. Langfristig 2. Zweck der Anlage Vermögensaufbau. Nicht unbedingt für die Rente. Die Altersversorgung ist außen vor. Die Rente / der ""Wohlstand"" im Alter hängt nicht vom Depot ab. 3. Einmalanlage und/oder Sparplan? Sparplan 4. Anlagekapital 24.000. wenn es gut laufen sollte über die Jahre > 50.000. Wenn es sehr gut laufen sollte auch mehr. (> 100.000) Der M&G Global Basics ist kein Rohstoff(f)onds sondern ein aktiver Aktienfonds, der in rohstoffverarbeitende/-fördernde Unternehmen investiert bzw. investieren kann. Falls Du an das Potential von Rohstoffen glaubst, ist ein ETF, welcher direkt in Rohstoffe investiert, vorzuziehen. Ich halte es für sinnvoll, an die Quelle der Wertschöpfung zu gehen, also in die fördernden/verarbeitenden Unternehmen zu investieren. Statt dem Magellan würde ich einen ETF MSCI Emerging Markets vorziehen. Dort finden sich die Schwellenländer nach ihrer Marktkapitalisierung gewichtet. Ein aktiver Eingriff durch einen Fondsmanager mit der Über- oder Untergewichtung bestimmter Länder findet nicht statt. Danke für den Vorschlag. Das werde ich nochmal in Erwägung ziehen. Laut Verkaufs- prospekt schauen sich die Magellan Fondsmanager die Unternehmen aber vor Ort an, was ich für sehr sinnvoll erachte. Zweitens haben die meisten Immoes eben 4-7% gebracht in den letzten Jahren, und das ist schon etwas mehr als Tages/Festgeld. Das hört sich gut an. Dann werde ich mir die Immobilienfonds nochmal angucken. 4,5 oder gar 6-7% bei überschaubarem Risiko hört sich verlockend an. Du könntest überlegen, ob du die beiden Positionen Patrimoine und Investissement nicht zusammenfaßt und stattdessen nur den Patri kaufst Ist der Aktienteil des Patri wirklich fast identisch oder gar deckungsgleich mit dem Investissement, der ein reiner Aktienfond ist? Dann würde es wohl wirklich wenig Sinn machen beide aufzunehmen?!?! Ich danke euch allen schonmal für eure Beiträge molari, Berd001, rocketman, merkur33 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Chemstudent Mai 24, 2010 Immer nützlich zu sehen ist es, wie sich der aktive Aktienanteil gegen eine realistische passive Benchmark verhalten hat. Ich habe daher deinen Aktienanteil (!), bestehend aus je einem Drittel Magellan, Investissement und M&G Global Basic mal gegen den ETF-Porfolio Global (WKN A0MKQK) Laufen lassen. Hier das Ergebniss: Ich gebe aber zu Bedenken, dass der Vergleichszeitraum recht kurz ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
jogo08 Mai 24, 2010 Ist der Aktienteil des Patri wirklich fast identisch oder gar deckungsgleich mit dem Investissement, der ein reiner Aktienfond ist? Dann würde es wohl wirklich wenig Sinn machen beide aufzunehmen?!?! Das mag den Aktienteil betreffen, habe ich jetzt nicht kontrolliert, da der Aktienteil des Patris aber nur maximal 50% des Fondsvermögens ausmacht und zudem auch flexibel gesteuert wird, kann man die beiden Fonds nicht in einen Topf werfen. Der Patri ist eher eine Art Vermögensverwaltung, der Investissement ein reiner Aktienfonds mit allen Chancen und Risiken der jeweiligen Anlageklassen. Ob es Sinn macht beide zu besparen hängt von der Risikoneigung ab. Gehts hoch, ist der Investissement besser dabei wie der Patri, auf dem Weg nach unten fällt der Investissement auch entsprechend stärker. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Zinsjäger Mai 24, 2010 Danke für deine Auswertung Chemstudent! Sie hat mich nochmal darin bekräftigt, auf keinenfall in einem Schlag 24k EUR in die Fonds zu investieren. Ich werde es wohl über ein Jahr verteilen. Oder was meint ihr? Ich brauche dann vernünftige Steuerunterlagen. Erhalte ich diese bei ebas? Den ETF Global P habe ich mir auch schon angeguckt. Er hat ein Fondsvolumen von etwas über 20 Mio. EUR. Ich würde diesen gerne beobachten und ggf. einen schlechten Fonds im Depot in Zukunft gegen ihn austauschen. Oder ihn zumindest als Tauschkandidaten für einen Underperformer in Erwägung ziehen. Der Patri ist eher eine Art Vermögensverwaltung, der Investissement ein reiner Aktienfonds mit allen Chancen und Risiken der jeweiligen Anlageklassen. Liege ich richtig in der Annahme, dass Vermögensverwaltung die Kapitalerhaltung in den Vordergrund stellt? Wenn ich den Patri und den Investissement in das Depot aufnehme sehe ich die Gefahr, dass wen Carmignac mal falsch liegt, gleich ein großer Teil den Bach runter geht..... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
jogo08 Mai 24, 2010 Liege ich richtig in der Annahme, dass Vermögensverwaltung die Kapitalerhaltung in den Vordergrund stellt? Wenn ich den Patri und den Investissement in das Depot aufnehme sehe ich die Gefahr, dass wen Carmignac mal falsch liegt, gleich ein großer Teil den Bach runter geht..... Ich schrieb "eine Art Vermögensverwaltung", damit wollte ich nicht sagen, das der Patri ein vermögensverwaltender Fonds ist. Er funktioniert nur so ähnlich, da er eben die Möglichkeit hat, bis zu 50% des Anlagevermögens flexibel anzulegen. Kapitalerhalt als oberstes Ziel sehe ich beim Patri allerdings nicht, auch wenn es so aussieht, aber der hohe Anleihenanteil hatte eben bisher eine sehr stabilisierende Wirkung gehabt. Was die Konzentration auf zwei Carmignac-Fonds betrifft, das Gleiche könnte man auch bei anderen Fondsboutiquen sagen, entweder man vertraut den Fondsmanagern oder eben nicht. In den letzten 20 Jahren haben sie gute Arbeit geleistet. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Berd001 Mai 25, 2010 Erstmal schön, dass du dir Gedanken gemacht hast. Das Zitat oben ist mir allerdings etwas augefallen. Warum die Einmalanlage? Glaubst du das Markettiming nicht funktioniert, oder hältst du den Punkt einfach für günstig zum einsteigen? Vlt ergänzt du deine Angaben ein wenig nach den Richtlinien zur Themeneröffnung dann ist es doch leichter das ganze Paket einzuschätzen, vorallem in Hinblick auf Risikoeignung ect. Hi! Meine laienhafte Meinung - aus dem Bauch heraus - nach ist momentan kein schlechter Zeitpunkt einzusteigen. Ich habe mich jetzt doch dank eurer Beiträge (danke!) dazu entschlossen das Geld via Sparplänen in das Depot einzustreuen. Die Richtlinien zur Themeneröffnung: 1. Erfahrungen mit Geldanlagen -Riesterrente -Bausparverträge -Aktien (Einzelwerte) sowie Fonds -Tagesgeld -Festgeld -Bundesschatzbriefe -abgeschlossene Immobilienfinanzierung 2. Darstellung von bereits vorhandener Fondspositionen (ISIN angeben) für das "Familiendepot" noch keine! Ich selber bespare den Carmignac Patri persönlich mit 100 monatlich! 3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage Als Student und in Finanzsachen interessierter jede Woche die ein oder andere Stunde! 4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten Wir haben schon ein paar Tausender mit Aktien verloren und trauern du dem nicht allzu nach, auch wenn es immer schade ist, Geld zu verlieren. Somit sind wir eher Chancen und Risikoorientiert. Optionale Angaben: 1.Alter Ich: 23, Vater: Rentner, Mutter: Bald in Rente ;-) 2. Berufliche Situation Meine Wenigkeit ist Student. 3. Sparerfreibetrag ausgeschöpft? Ja... Über meine Fondsanlage 1. Anlagehorizont Mindestens 5 Jahre. Langfristig 2. Zweck der Anlage Vermögensaufbau. Nicht unbedingt für die Rente. Die Altersversorgung ist außen vor. Die Rente / der ""Wohlstand"" im Alter hängt nicht vom Depot ab. 3. Einmalanlage und/oder Sparplan? Sparplan 4. Anlagekapital 24.000. wenn es gut laufen sollte über die Jahre > 50.000. Wenn es sehr gut laufen sollte auch mehr. (> 100.000) Der M&G Global Basics ist kein Rohstoff(f)onds sondern ein aktiver Aktienfonds, der in rohstoffverarbeitende/-fördernde Unternehmen investiert bzw. investieren kann. Falls Du an das Potential von Rohstoffen glaubst, ist ein ETF, welcher direkt in Rohstoffe investiert, vorzuziehen. Ich halte es für sinnvoll, an die Quelle der Wertschöpfung zu gehen, also in die fördernden/verarbeitenden Unternehmen zu investieren. Statt dem Magellan würde ich einen ETF MSCI Emerging Markets vorziehen. Dort finden sich die Schwellenländer nach ihrer Marktkapitalisierung gewichtet. Ein aktiver Eingriff durch einen Fondsmanager mit der Über- oder Untergewichtung bestimmter Länder findet nicht statt. Danke für den Vorschlag. Das werde ich nochmal in Erwägung ziehen. Laut Verkaufs- prospekt schauen sich die Magellan Fondsmanager die Unternehmen aber vor Ort an, was ich für sehr sinnvoll erachte. Zweitens haben die meisten Immoes eben 4-7% gebracht in den letzten Jahren, und das ist schon etwas mehr als Tages/Festgeld. Das hört sich gut an. Dann werde ich mir die Immobilienfonds nochmal angucken. 4,5 oder gar 6-7% bei überschaubarem Risiko hört sich verlockend an. Du könntest überlegen, ob du die beiden Positionen Patrimoine und Investissement nicht zusammenfaßt und stattdessen nur den Patri kaufst Ist der Aktienteil des Patri wirklich fast identisch oder gar deckungsgleich mit dem Investissement, der ein reiner Aktienfond ist? Dann würde es wohl wirklich wenig Sinn machen beide aufzunehmen?!?! Ich danke euch allen schonmal für eure Beiträge molari, Berd001, rocketman, merkur33 Vergleich mal bei fondsweb oder bei consors die Performance des Magellan mit der des iShares MSCI Emerging Markets (A0HGZT). Offensichtlich bringen die Reisen der Fondsmanager in die Schwellenländer keinen Mehrwert. Im Gegenteil. Die Kosten für die Reisen gehen natürlich auch von der Performance des Magellan ab. Übrigens enthält auch der Investissement A rund 20 % Schwellenländer. Ich würde meine Zusammenstellung bei Morningstar analysieren. Vielleicht enthält sie sowieso schon einen recht hohen Schwellenländeranteil. Carmignac scheint da recht flexibel zu sein. Wenn ich mich nicht täusche, enthielt sein Investissement vor der Finanzkrise fast zur Hälfte Schwellenländer und Rohstoffe. Und zum Global Basic: Viele der Firmen, die Du mit dem Global Basic "einfängst" sind z. B. im iShares MSCI Emerging Markets sowieso enthalten, da viele der Rohstoffe aus Schwellenländern kommen (z. B. Gazprom, Petrobas usw.). Gruß Berd Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
merkur33 Mai 25, 2010 Ist der Aktienteil des Patri wirklich fast identisch oder gar deckungsgleich mit dem Investissement, der ein reiner Aktienfond ist? Dann würde es wohl wirklich wenig Sinn machen beide aufzunehmen?!?! Das mag den Aktienteil betreffen, habe ich jetzt nicht kontrolliert, da der Aktienteil des Patris aber nur maximal 50% des Fondsvermögens ausmacht und zudem auch flexibel gesteuert wird, kann man die beiden Fonds nicht in einen Topf werfen. Der Patri ist eher eine Art Vermögensverwaltung, der Investissement ein reiner Aktienfonds mit allen Chancen und Risiken der jeweiligen Anlageklassen. Ob es Sinn macht beide zu besparen hängt von der Risikoneigung ab. Gehts hoch, ist der Investissement besser dabei wie der Patri, auf dem Weg nach unten fällt der Investissement auch entsprechend stärker. Es sieht ganz danach aus, als ob der Patrimoine eine Art Dachfonds des Investissement wäre. Also 50% Anleihen, gemanaged von Rose Ouahba, variabler Kasse/Geldmarktanteil (0-50%), variabler Aktienanteil (50-0%), gemanaged wie der Investissement. Das geht z.B. daraus hervor, daß in den Quartalsberichten des Patri eigentlich nur auf die Rentenstrategie abgehoben wird und für Aktien inkl. Absicherung immer nur lapidar auf den Bericht des Investissement verwiesen wird. Es sind ja schließlich auch dieselben Manager, und warum sollte es anders sein? Ich habe nicht behauptet, die beiden Fonds seien dasselbe. Ich finde nur, bei einem relativ überschaubaren Depotanteil des Invi (1/6) und vollständiger Abbildung der Anlagestrategie bereits durch den Patri könnte man überlegen, ob man nicht lieber die Strategien diversifiziert und einen anderen, aktiven reinen Aktienfonds nimmt, v.a. auch wegen der tendenziellen Vorliebe Carmignacs für Rohstoffe, dem global Basics und den daraus entstehenden Klumpenrisiken. Ein Lingohr gewichtet jede Position gleich, jedes Land gleich, und wertet nur nach Value (und hat schon deswegen tendenzeill weniger Rohstoffe an Bord). Das hat über lange Jahre sehr gut funktioniert, allerdings bei großer Volatilität, aber auf die muß man beim Carmignac Invi auch gefaßt sein. Wegen der Immos: Die langjährige Perfomance ist sehr unterschiedlich. Ich würde mich zu dem Thema auf jeden Fall gut einlesen, v.a. was die aktuelle situation mit eventuellen Kündigungsfristen usw. betrifft. Meiden würde ich Fonds, die es noch nicht lange gibt (weniger als 10 Jahre) und mich darauf einstellen, daß "offen" im Moment und vielleicht in absehbarer Zukunft ein sehr dehnbarer Begriff ist... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
merkur33 Mai 25, 2010 Vergleich mal bei fondsweb oder bei consors die Performance des Magellan mit der des iShares MSCI Emerging Markets (A0HGZT). Offensichtlich bringen die Reisen der Fondsmanager in die Schwellenländer keinen Mehrwert. Im Gegenteil. Die Kosten für die Reisen gehen natürlich auch von der Performance des Magellan ab. Übrigens enthält auch der Investissement A rund 20 % Schwellenländer. Ich würde meine Zusammenstellung bei Morningstar analysieren. Vielleicht enthält sie sowieso schon einen recht hohen Schwellenländeranteil. Carmignac scheint da recht flexibel zu sein. Wenn ich mich nicht täusche, enthielt sein Investissement vor der Finanzkrise fast zur Hälfte Schwellenländer und Rohstoffe. Und zum Global Basic: Viele der Firmen, die Du mit dem Global Basic "einfängst" sind z. B. im iShares MSCI Emerging Markets sowieso enthalten, da viele der Rohstoffe aus Schwellenländern kommen (z. B. Gazprom, Petrobas usw.). Gruß Berd allerdings ist das zugegebenermaßen der MSCI EM, also ein Preisindex. Außerdem sollten wir, denke ich, respektieren, daß er offenbar eher aktive Anlagen will, er hat sich ja wohl was dabei gedacht, daß er von 5 Fonds keinen einzigen ETF dabei hat. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Zinsjäger Mai 25, 2010 Hallo @ All, der Global Basic ist rausgeflogen, ebenfalls der Investissement. Die neue Zusammenstellung: Die Überschneidungen laut Portfolio x-ray: Der Aktienanteil beträgt knapp 40%. Im ursprünglichen Depot betrug er 60%. Ich denke, es fehlt ein guter, dem Investissement ebenbürdiger Weltweiter Aktienfonds. Was meint ihr? Wie kann ich eigentlich mit einem Musterdepot ein Backtesting erstellen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CHX Mai 25, 2010 · bearbeitet Mai 25, 2010 von lpj23 ETF Dachfonds P? C-QUADRAT ARTS Total Return Global - AMI A? Beides gute Mischfonds, die ihren Aktienanteil bei Bedarf auf bis zu 100% hochfahren können... Der Dachfonds P ist etwas preiswerter. Gruß Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Berd001 Mai 25, 2010 Vergleich mal bei fondsweb oder bei consors die Performance des Magellan mit der des iShares MSCI Emerging Markets (A0HGZT). Offensichtlich bringen die Reisen der Fondsmanager in die Schwellenländer keinen Mehrwert. Im Gegenteil. Die Kosten für die Reisen gehen natürlich auch von der Performance des Magellan ab. Übrigens enthält auch der Investissement A rund 20 % Schwellenländer. Ich würde meine Zusammenstellung bei Morningstar analysieren. Vielleicht enthält sie sowieso schon einen recht hohen Schwellenländeranteil. Carmignac scheint da recht flexibel zu sein. Wenn ich mich nicht täusche, enthielt sein Investissement vor der Finanzkrise fast zur Hälfte Schwellenländer und Rohstoffe. Und zum Global Basic: Viele der Firmen, die Du mit dem Global Basic "einfängst" sind z. B. im iShares MSCI Emerging Markets sowieso enthalten, da viele der Rohstoffe aus Schwellenländern kommen (z. B. Gazprom, Petrobas usw.). Gruß Berd allerdings ist das zugegebenermaßen der MSCI EM, also ein Preisindex. Außerdem sollten wir, denke ich, respektieren, daß er offenbar eher aktive Anlagen will, er hat sich ja wohl was dabei gedacht, daß er von 5 Fonds keinen einzigen ETF dabei hat. Hier der Vergleich bei Fondsweb: Einen Mehrwert durch aktive Auswahl kann ich beim Magellan nicht erkennen. Gruß Berd Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Berd001 Mai 25, 2010 Hallo @ All, der Global Basic ist rausgeflogen, ebenfalls der Investissement. Ich denke, es fehlt ein guter, dem Investissement ebenbürdiger Weltweiter Aktienfonds. Was meint ihr? Ein weltweit investierender guter Aktienfonds? Vor zehn Jahren hätte ich für den Vermögensbildungsfond I oder den Templeton Growth Fund plädiert, später dann für den Lingohr Systematic LBBI oder den DWS Top Dividende. Das Problem mit den aktiven ist einfach die fehlende Dauerhaftigkeit überzeugender Performance, aus den "Highflyern" vergangener Jahre sind allesamt mittelmäßige oder sogar schlechte Geldanlagen geworden. Gruß Berd Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
rocketman Mai 25, 2010 Guten Abend zusammen, was haltet ihr eigentlich davon ein Depot wie folgt aufzubauen. - die meiner Meinung nach derzeit besten Mischfonds: Patrimoine, Ethna, C-Quadrat Global Ami und ETF Dachfonds P - Magellan Sprich 2 gute Mischfonds, 2 Trendfolger und ein Schwellenländerfonds als Zuckerli. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Berd001 Mai 25, 2010 Guten Abend zusammen, was haltet ihr eigentlich davon ein Depot wie folgt aufzubauen. - die meiner Meinung nach derzeit besten Mischfonds: Patrimoine, Ethna, C-Quadrat Global Ami und ETF Dachfonds P - Magellan Sprich 2 gute Mischfonds, 2 Trendfolger und ein Schwellenländerfonds als Zuckerli. Davon halte ich nichts, dahinter steckt keine wirklich erkennbare Strategie - außer der Auswahl von zur Zeit guten Fonds. Die gehen wahrscheinlich den Weg aller Highflyer: In einigen Jahren spricht keiner mehr von Ihnen (s. a. mein Posting zuvor). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Karl Squell Mai 26, 2010 Davon halte ich nichts, dahinter steckt keine wirklich erkennbare Strategie - außer der Auswahl von zur Zeit guten Fonds. Die gehen wahrscheinlich den Weg aller Highflyer: In einigen Jahren spricht keiner mehr von Ihnen (s. a. mein Posting zuvor). Was ist denn so schlecht an dieser Strategie? Wenn man aktive Fonds bevorzugt, ist es doch sinnvoll so zu handeln. Wichtig ist nur, dass man alle 2-3 Jahre die Fonds hinterfragt und ggf. austauscht, falls sie nicht mehr so gut laufen. Als Strategie sollte man natürlich trotzdem für jeden Fonds eine bestimmte Anlagedauer im Kopf haben und sich die Fonds bzw. Schwerpunkte danach aussuchen BTW: Der Vermögensbildungsfonds I ist zwar nicht mehr ein Top-Fonds wie vor 10 Jahren, trotzdem ist er denke ich immer noch mindestens ein Durchschnittsfonds. Ein Austausch könnte wieder zu besserer Rendite führen oder man behält ihn erstmal und schaut, wie die Entwicklung weiter geht. Hier der Vergleich bei Fondsweb: Einen Mehrwert durch aktive Auswahl kann ich beim Magellan nicht erkennen. Gruß Berd Es sieht mir so aus, als ob der Fonds weniger Volatil als der Index ist. Daher finde ich das kein schlechtes Ergebnis bei gleicher Performance. @Berd: Sieht so aus, als ob du ein überzeugter Passiv-Freund bist. Diese Frage sollte jeder für sich selbst entscheiden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
molari Mai 26, 2010 BTW: Der Vermögensbildungsfonds I ist zwar nicht mehr ein Top-Fonds wie vor 10 Jahren, trotzdem ist er denke ich immer noch mindestens ein Durchschnittsfonds. Ein Austausch könnte wieder zu besserer Rendite führen oder man behält ihn erstmal und schaut, wie die Entwicklung weiter geht. Nunja wenn man schon ein Management bezahlt mehr aus dem Geld zu machen, dann ist Durchschnitt wohl kaum das was man möchte. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Moneycruncher Mai 26, 2010 BTW: Der Vermögensbildungsfonds I ist zwar nicht mehr ein Top-Fonds wie vor 10 Jahren, trotzdem ist er denke ich immer noch mindestens ein Durchschnittsfonds. Ein Austausch könnte wieder zu besserer Rendite führen oder man behält ihn erstmal und schaut, wie die Entwicklung weiter geht. Nunja wenn man schon ein Management bezahlt mehr aus dem Geld zu machen, dann ist Durchschnitt wohl kaum das was man möchte. Ah, Danke. Das ist wirklich ein guter Tip. Entweder man behält ihn oder man verkauft ihn. Dass ich da nicht selbst drauf gekommen bin. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Karl Squell Mai 26, 2010 Ach je. Jetzt legt mir doch nicht gleich jedes Wort auf die Goldwage. Ich wollte nur einmal klar machen, dass man mit aktiven Fonds auch besser als mit passiven sein kann und dass passives Investment nicht gleich das Nonplusultra ist. Dazu gibt es auch einen langen Thread hier im Forum, da kann sich der Eröffner ja einmal umgucken und ggf. zu passiven Fonds umentscheiden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Berd001 Mai 26, 2010 Davon halte ich nichts, dahinter steckt keine wirklich erkennbare Strategie - außer der Auswahl von zur Zeit guten Fonds. Die gehen wahrscheinlich den Weg aller Highflyer: In einigen Jahren spricht keiner mehr von Ihnen (s. a. mein Posting zuvor). Was ist denn so schlecht an dieser Strategie? Wenn man aktive Fonds bevorzugt, ist es doch sinnvoll so zu handeln. Wichtig ist nur, dass man alle 2-3 Jahre die Fonds hinterfragt und ggf. austauscht, falls sie nicht mehr so gut laufen. Als Strategie sollte man natürlich trotzdem für jeden Fonds eine bestimmte Anlagedauer im Kopf haben und sich die Fonds bzw. Schwerpunkte danach aussuchen BTW: Der Vermögensbildungsfonds I ist zwar nicht mehr ein Top-Fonds wie vor 10 Jahren, trotzdem ist er denke ich immer noch mindestens ein Durchschnittsfonds. Ein Austausch könnte wieder zu besserer Rendite führen oder man behält ihn erstmal und schaut, wie die Entwicklung weiter geht. Hier der Vergleich bei Fondsweb: Einen Mehrwert durch aktive Auswahl kann ich beim Magellan nicht erkennen. Gruß Berd Es sieht mir so aus, als ob der Fonds weniger Volatil als der Index ist. Daher finde ich das kein schlechtes Ergebnis bei gleicher Performance. @Berd: Sieht so aus, als ob du ein überzeugter Passiv-Freund bist. Diese Frage sollte jeder für sich selbst entscheiden. Also: Der Vermögensbildungsfonds I war nur einmal wirklich gut - als Kaldemorgen den Fonds kurz vor der Jahrtausendwende mit Technologieaktien vollgestopft hat und diese rechtzeitig vor dem Platzen dieser Blase wieder abgestoßen hat. Davon lebt der Fonds noch heute, denn seitdem schlägt er kaum einmal den MSCI World (und der ist doch wesentlich billiger zu haben). Zur Bevorzugung aktiver Fonds: Was soll das für eine Strategie sein, alle zwei oder drei Jahre zu prüfen, ob die gewählten Fonds noch gut sind. Was ist denn, wenn die etwa so schnell abstürzen wie der First Private Aktien Ulm? Wie lange willst Du warten, bis Du verkaufst? Vielleicht hat Deine Wahl ja nur mal ein paar schlechte Monate oder Jahre, vielleicht rentiert er danach ja wieder überdurchschnittlich - also warum nicht doch noch ein wenig länger halten und vielleicht sogar nachkaufen. Die Erkenntnisse der Finanzwissenschaften sind eindeutig: Anlegen verkaufen bei Gewinnen zu schnell und bei Verlusten zu spät. Ich bin kein "überzeugter Passiv-Freund" (was ist denn das außerdem für ein unsinniges Wortungetüm?). Allerdings mag ich eine ordentliche Rendite. Die ist allerdings mit Deinem Vorschlag wohl nur schwer zu erreichen. Gruß Berd Ach je. Jetzt legt mir doch nicht gleich jedes Wort auf die Goldwage. Ich wollte nur einmal klar machen, dass man mit aktiven Fonds auch besser als mit passiven sein kann und dass passives Investment nicht gleich das Nonplusultra ist. Dazu gibt es auch einen langen Thread hier im Forum, da kann sich der Eröffner ja einmal umgucken und ggf. zu passiven Fonds umentscheiden. Ist man jetzt mit aktiven Fonds besser als mit passiven oder kann man es nur sein? Auf ein "kann sein" würde ich meine Geldanlage jedenfalls nicht aufbauen. Den von Dir angesprochen Thread (in Wirklichkeit sind das ein paar mehr, samt einiger gut hergeleiteter "Musterdepots u.a. von supertobs (aber auch von anderen)) kannst Du Dir natürlich auch einmal ansehen. Gruß Berd Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
merkur33 Mai 26, 2010 · bearbeitet Mai 26, 2010 von merkur33 @zinsjäger: Hmm. Dein neues Depot hat einige Vor-und Nachteile. Damit hast du mehr variable Cashquote (also mehr Chancen, dich eine Crash zu entziehen) und unterm Strich (weil der Patrimoine nur zu maximal 50% Aktien haben kann) etwas weniger Aktien und mehr Renten. Und du bist von den zwei Fondsmanagern von Ethna und Patri sehr abhängig. Machen die ihren Job so gut wie in der letzen Zeit, wirst du damit den nächsten Börsenzyklus super überstehen. Wenn nicht, dann nicht. Es wäre vielleicht besser, insgesamt mehr Fonds und Fondsmanager zu haben. Also alles in allem fand ich dein altes Depot besser, mit meinen Anmerkungen dazu. Wenn du noch ein paar gute Aktienfonds haben willst, schau dich mal um nach -FMM Fonds (DE0008478116; flexible Cashquote, aber in letzter Zeit eher maue Performance, da übervorsichtig; ähnlicher Ansatz wie der Ethna. Aber traditionell eher Deutschland/Europazentriert) -Lingohr Systematic (DE0009774794, reiner Value-Fonds, immer zu 100% in Aktien, sehr volatil, schlägt aber dauerhaft den Markt. Gewichtet etwa 10-12 Ländermodule jeweils gleich, und darin die Aktien auch jeweils gleich, wie ich finde ein sehr interessantes Konzept.) -Acatis (DE0009781740. reiner Value-Fonds mit Absicherungskomponente, nicht ganz so volatil wie der Lingohr) -Löwen Aktienfonds (DE0009769802. Top-Down-Aktienfonds, Europa-lastig, mindestens 75% Aktien, sehr günstige Gebühren) -BGF global allocation (LU0072462426; Mischfonds mit normalerweise 60% Aktien, 40% Renten, notiert in Dollar, also nicht schlecht für Euro- Skeptiker. Aber was machen die Dollar-Skeptiker?) -DWS Convertibles (DE0008474263, Wandelanleihenfonds mit ziemlich phänomenaler Performance, aber zur Zeit glaube ich sehr teuer.) -Lilux Convert (LU0069514817, ein anderer Wandelanleihenfonds, auch sehr gute Perfomance, arbeitet mit Hebel) -C-Quadrat arts und ETF-Dachfonds wurde schon genannt. Beide liefen sehr gut in letzter Zeit, aber sind sehr teuer, was die Gebühren betrifft, besonders der ETF-Dachfonds. Grundsätzlich riechen Dachfonds für mich immer etwas nach Abzocke, da das Fondsmanagement anstatt mühsam Tausende Aktien zu analysieren, einfach nur ein hundertstel der infrage kommenden Fonds analysiert (wie auch immer sie das machen...), und wenn die dann gut laufen, Performance-Fee einsackt. Die Fees der gekauften Fonds muß man natürlich auch bezahlen... -Der ARERO Weltfonds (LU0360863863) ist ein interessantes Konzept. Fixe Allocation inklusive Renten und Rohstoffe, relativ interessantes Gewichtungsmodell der Aktienmärkte (nach BIP, nicht nach Marktkapitalisierung) und sehr günstig in Bezug auf Gebühren. @bernd: was den magellan betrifft: hast du nicht einen längerfristigen Vergleich? Gerade der von dir gezeigte Abschnitt ist doch wenig aussagekräftig. Panik rein, Aktien runter, Panik raus, Aktien rauf. Was soll man bei dieser Volatilität denn groß managen als reiner EM-Aktienfonds? Ich muß aber zugeben, daß der Unterschied zwischen deinem ETF und dem MSCI EM price in dem fraglichen Abschnit mich etwas frappiert. Wieso ist dieser ETF soviel besser gelaufen als der Preis-Index? Haben die soviel ausgeschüttet? Eine Perfomance-Version des MSCI-EM hab ich bisher nirgendwo finden können, gibts die? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag