Schinzilord Mai 16, 2010 Puh, ich muss ehrlich gesagt zugeben, dass mir deine aktive Rebalancingkomponente bis jetzt gar nicht klar war Dann wünsche ich mir, dass du deine Strategie in einem Musterdepot führst, wenn es für dich nicht zu viel Aufwand bedeutet. Interessiert mich wirklich, hört sich einfach und plausibel an. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bärenbulle Mai 16, 2010 · bearbeitet Mai 16, 2010 von Bärenbulle Ja, aktuell ist geplant zu Tagesgeld zu wechseln. Ich habe mal ein paar Tabellen aus Faber angehängt: Klasse sehr spannend Kannst Du ggf. nochwas zu den 4 Commodities sagen? Sind das Energie, Metall, Argrarrohstoffe und Vieh oder wird auf Vieh verzichtet und statt dessen auf Industrie und Edelmetalle gesetzt? Was ist denn das für ein Timber ETF? Sind das Aktien? Gibt es so einen ETF bei uns auch? Wenn das die "Simple Portfolios" sind, wie sehen dann die komplexen aus? Und am wichtigsten: wieso sind in Tab 7.11 alle Assets 72,92% der Zeit im Markt investiert. Oder was ist da gemeint? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Dagobert Mai 16, 2010 Ja, aktuell ist geplant zu Tagesgeld zu wechseln. Ich habe mal ein paar Tabellen aus Faber angehängt: ich hoffe es ist ok für Dich daß wir über Deine Strategie hier diskutieren. Ich hätte noch eine Bitte an Dich: Wird der 10 Monats-SMA bzw. der Re-balancing Moment noch weiter spezifiziert bei Faber? Ich sehe nämlich ein Problem beim Handeln auf Monatsendbasis falls der Signalgeber auf Tagesbasis getaktet ist. Die zweite Frage die ich mir/Dir stelle: Ist es bei dieser Vorgehensweise wirklich nötig die Aktienposition über viele ETFs zu verteilen? Wenn man den Gleichlauf der grossen Börsen betrachtet würde ich (ausgehend von dem Ziel möglichst kleiner Volatilität) einen World ETF zusammen mit einem EM ETF als ausreichend sehen. Würde Renditeoptimierung das Ziel sein würde ich z.B. ausschliesslich mit small cap ETF's operieren. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
OnlyLuck Mai 16, 2010 Und am wichtigsten: wieso sind in Tab 7.11 alle Assets 72,92% der Zeit im Markt investiert. Oder was ist da gemeint? Zu den genauen Commodities wird im Buch nichts weiter spezifiert. Holz wird als sehr interessant angesehen, allerdings schwer ein Produkt zum investieren zu finden. Tabelle 7.11 enthält offensichtlich Fehler. Auf die Website wurde eine korrigierte Version gestellt: ich hoffe es ist ok für Dich daß wir über Deine Strategie hier diskutieren. Ich hätte noch eine Bitte an Dich: Wird der 10 Monats-SMA bzw. der Re-balancing Moment noch weiter spezifiziert bei Faber? Ich sehe nämlich ein Problem beim Handeln auf Monatsendbasis falls der Signalgeber auf Tagesbasis getaktet ist. Die zweite Frage die ich mir/Dir stelle: Ist es bei dieser Vorgehensweise wirklich nötig die Aktienposition über viele ETFs zu verteilen? Wenn man den Gleichlauf der grossen Börsen betrachtet würde ich (ausgehend von dem Ziel möglichst kleiner Volatilität) einen World ETF zusammen mit einem EM ETF als ausreichend sehen. Würde Renditeoptimierung das Ziel sein würde ich z.B. ausschliesslich mit small cap ETF's operieren. Es freut mich sogar, wenn über diese Strategie diskutiert wird. Zum 10 Monats SMA kann ich gerade nix finden. Zu den vielen ETFs: Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
OnlyLuck Mai 16, 2010 · bearbeitet Mai 16, 2010 von OnlyLuck Ich glaube ich muss mein Portfolio doch noch umbauen. Faber empfiehlt volatile assets. Ich habe versucht das ansatzweise zu überprüfen. Heraus kam folgender Graph: Notes: TAC = tactical asset alloaction, Sprich nur der wenn Market > der Durchschnitt der Schlusspreise (Monatsende) in den vorherigen 10 Monaten Ich bin mir unsicher, ob mein berechneter 10 Month SMA dem entspricht, was Faber benutzt. B&H = buy and hold Die X-Achse ist falsch beschriftet, es müsste sich um Monatsenden halten. Die Indexdaten sind von MSCI, NA = north america. Alles Gross Daten in Euro Small schlägt für alle Indizes den Standard TAC schlägt für alle Indizes B&H EM small TAC, EM TAC und Europe Small TAC performen am besten Keine Berücksichtigungen von Gebühren! Ich hänge meine Quick & Dirty Excel Datei mal an. TAC_MSCI-Index.xlsx Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Hellerhof Mai 16, 2010 Hier ein Timber ETF - ist sowas gemeint? Grüße Hellerhof Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
OnlyLuck Mai 16, 2010 · bearbeitet Mai 17, 2010 von OnlyLuck Und weils so schön war das Gleiche mit den vier Currency Indizes von db x-trackers. Notes: Kleine Samplesize weil die Indexe erst seit Anfang 2008 bestehen Es handelt sich hier um die NAV, zur Performance habe ich direkt keine historischen Daten gefunden Es kann sein, dass die Daten teilweise um einen Tag verschoben sind. Es gab leichte komische Werte bei den db x-trackers Daten. Bei allen außer returns schlägt TAC B&H bei Returns ist TAC = B&H Insbesondere bei Carry & Momentum outperformt TAC B&H deutlich Gebühren sind nicht berücksichtigs. Durchschnittlich wird im Zeitraum 2 mal umgeschichtet (nur carry, momentum und value) Damit wird Dagoberts Meinung bestätigt, dass es wenig Sinn macht den returns ins portfolio zu nehmen Damit verdeutlicht sich der Eindruck, dass unter den Gesichtspunkten der geplanten Strategies falsche ETF ins Portfolio genommen wurden. Stattdessen sollten stark schwankende Assets mit starken Gewinnpotential rein, sprich Small Caps EM. TAC_currency returns.xlsx Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schinzilord Mai 17, 2010 Da ich zu meiner Schande gestehen muss, erst jetzt verstanden habe, was du beabsichtigst, kann ich jetzt auch meine Meinung dazugeben. Unter dem Gesichtspunkt des Rebalanced nach bestimmten Werten macht der currency returns wirklich wenig Sinn. Small caps sind in meinen Augen gehebelte Largecaps -> alle large caps durch small caps ersetzen. Private equity etf -> auch irgendwie ein gehebeltes Aktieninvestment: Lyxor ETF PRIVEX LYX0BH 0.70% 27,4 PRIVEX iShares S&P Listed Private Equity A0MSAF 0.75% 57,0 S&P Listed Private Equity PowerShares Global Listed Private Equity A0M2EE 0.75% 1,4 Global Listed Private Equity Index db x-trackers LPX MM Private Equity DBX1AN 0.70% 7,9 LPX MM Private Equity Index Lyxor ETF Private Equity LPX 50 A0MKFL 0.70% 11,4 LPX 50 Index Wie wäres es mit Leveraged DAX / Eurostoxx 50? Kreditderivate? VIX Investment? -> ETN (Achtung Emittentenrisiko) P.S.: bist du dir sicher, dass returns B&H und TAC auf 8 Stellen den gleichen Wert ergibt? Oder hat TAC keine Umschichtung ergeben? Sonst bin ich da immer stutzig, wenn etwas auf 8 Stellen Genauigkeit gleich sein soll... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Dagobert Mai 17, 2010 · bearbeitet Mai 17, 2010 von Dagobert wir sollten das Thema SMA noch klären. Ich habe mal exemplarisch einen link beigefügt bei dem der 10 Monats-SMA (auf Basis von Monatsendkursen), der 40-Wochen SMA (auf Basis von Wochenendkursen) und der 200 Tage SMA verglichen werden für den SPY (US-ETF auf den S&P 500). Man sieht daß es zu deutlichen Unterschieden kommt und daß der Monats-SMA das beste Ergebnis abliefert. Um das Modell von Faber exakt umzusetzen müsste man also den 10-Monats-SMA auf Basis von monatlichen Endkursen berechnen. Bezüglich der Auswahl der Assets bleibt für mich die Frage ob es nicht sinnvoll wäre für jede Assetklasse nur einen ETF zu wählen (z.B. den mit der höchsten Volatilität). Ich vermute daß eine zu grosse Aufteilung das Ganze unnötig kompliziert macht. Der Faden ist/wird richtig interessant (!) EDIT: werde mal den 10M-SMA für den LevDAX mit meinem Handelssystem vergleichen, bin gespannt was da rauskommt Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schinzilord Mai 17, 2010 Ich hab hier mal die Korrelationen und Volatilitäten der einzelnen Assets ausgerechnet. Grundlage bilden alle db-xtracker ETFs seit Auflage, letzter Stand 11.05.2010. Wenn man sowohl eine neg. Korrelation als auch die Vola mit reinnimmt, bleibt nimmer so viel übrig. Evtl. könnte man beim Kreditmarkt (iTraxx) die ganzen HiVol schlechten Schuldner reinnehmen usw. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
OnlyLuck Mai 17, 2010 · bearbeitet Mai 17, 2010 von OnlyLuck P.S.: bist du dir sicher, dass returns B&H und TAC auf 8 Stellen den gleichen Wert ergibt? Oder hat TAC keine Umschichtung ergeben? Sonst bin ich da immer stutzig, wenn etwas auf 8 Stellen Genauigkeit gleich sein soll... Es gibt in der Tat keine Umschichtung. wir sollten das Thema SMA noch klären. Ich habe mal exemplarisch einen link beigefügt bei dem der 10 Monats-SMA (auf Basis von Monatsendkursen), der 40-Wochen SMA (auf Basis von Wochenendkursen) und der 200 Tage SMA verglichen werden für den SPY (US-ETF auf den S&P 500). Man sieht daß es zu deutlichen Unterschieden kommt und daß der Monats-SMA das beste Ergebnis abliefert. Um das Modell von Faber exakt umzusetzen müsste man also den 10-Monats-SMA auf Basis von monatlichen Endkursen berechnen. Nur um absolut sicher zu sein: Kommt beim 10 M-SMA der aktuelle Monat mit in die Berechnung des SMA oder startet die Berechnung im vorherigen Monat? Wenn ich nachher noch Zeit habe, werde ich mal versuchen diese Umschichtung auf einzelne Rohstoffe anzuwenden. Das sollte doch recht erfolgsversprechend sein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Dagobert Mai 17, 2010 Nur um absolut sicher zu sein: Kommt beim 10 M-SMA der aktuelle Monat mit in die Berechnung des SMA oder startet die Berechnung im vorherigen Monat? Du nimmst den aktuellen Monatsendkurs (also z.B. April 2010) und zusätzlich die letzten 9 Monate (also Juli 2009 - April 2010) dann passt es. Hast Du schon mal einen backtest auf ein Depot bestehend aus z.B. dem volatilsten smallcap Aktien-ETF, einem Anleihe-ETF, einem Rohstoffkorb-ETF und einem Currency ETF ausgeführt (evt. zusätzlich noch einem PE-ETF)? Könnte zu einem sehr interessanten Resultat führen schätze ich mal. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
OnlyLuck Mai 18, 2010 · bearbeitet Mai 18, 2010 von OnlyLuck *edit: Das sind Berechnunge mit NAV wie angegeben auf der ETFS website, allerdings sind die Werte deutlich anders als Kurse die man z.B. bei finanzen.net bekommt. Kann man mit NAV arbeiten?* Ich habe Commodities genauer untersucht. Von ETF Securities gibt es massig ETCs auf einzelne Commodities. Leider keine ETFs aber wohl besichert, kann da jemand genaueres zu der Qualität der Besicherung sagen? Ich bin unsicher bezüglich der Formeln zu Annualized Return und Vollatility. Annualized Return ist = (Endwert / Startwert) ^ ( 12 (e.g. 1 Jahr) / Anzahl aller Monate) - 1 Volatility = StandardDeviation( Monatliche Return zum Vormonat ) * Sqrt(12) Ich habe auf 19 ETCs von ETFS die 10M-SMA Regel angewendet und Return, Volatility und Sharpe Ratio berechnet. Widerrum keine Berücksichtigung von Transaktionskosten. Leicht unübersichtliche grafische Darstellung: Correlationsmatrix: Und ein Portfolio bestehend aus 3 Commodities (Crude Oil, Gold, Sugar) die relative niedrige Correlations über den Beobachtungszeitraum hatten. Das Portfolio wird monatlich rebalanced und enthält keine Transaktionskosten. Gibt es Software die einem hilft solche Analysen zu erstellen? P.S. kann man profitabel als Privatanleger eine Stiftung im Ausland gründen und dann damit nur Abgeltungssteuer auf Beträge zahlen, die man aus der Stiftung ennimmt? Alles ordentlich versteuert eben nur zu einem späterem Zeitpunkt. Geht sowas? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Dagobert Mai 18, 2010 Der NAV ist in der Regel ein verzögerter Kurs, in der Regel um 1-2 Tage, gerade auf 1 Monats-Kursdaten sollte das keinen Einfluss haben. Die Unterschiede ergeben sich primär aus der Zeitverschiebung und der jeweiligen Börsenmeinung. Es gibt Leute die meinen daß die Kurse an der Börse den tatsächlichen Tageswert des underlyings widerspiegeln, aber so viel Glaskugel-Power traue ich den Börsenteilnehmern dann doch nicht zu. Wie willst Du jetzt in Rohstoffe investieren? Für nahezu jeden Wert gibt es unterschiedliche Ausgangspunkte. Wäre es nicht schlauer in (Sub)-Rohstoffindices zu investieren statt in Einzelwerte? Was die Sicherheit von ETC's angeht: Natürlich sind es Schuldverschreibungen, aber ETFS ist ein so grosser Spieler daß man das Risiko eingehen kann (ich tue es zumindest, bin z.B. aktuell - noch - long im ETFS natural gas ETC). Zu Deiner Frage mit der Stiftung. Die geht hier möglicherweise unter, vielleicht sinnvoller dafür einen seperaten Thread zu eröffnen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
OnlyLuck Mai 19, 2010 Wie willst Du jetzt in Rohstoffe investieren? Für nahezu jeden Wert gibt es unterschiedliche Ausgangspunkte. Wäre es nicht schlauer in (Sub)-Rohstoffindices zu investieren statt in Einzelwerte? Die genanntent ETCs bilden alle Sub-Indices des DJ-UBSCI ab. Faber empfiehlt, dass es ratsam sein kann einen Index aufzuteilen in Sub-Indices. Deshalb versuche ich den Commodity Index aufzusplitten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schinzilord Mai 19, 2010 · bearbeitet Mai 19, 2010 von Schinzilord Auf Wunsch von onlyluck das excel file mit den Rohdaten zu der oben geposteten Korrelationsmatrix. Ich stelle sie unter die GNU GPL Korrelationen2010.xls Kurze Erläuterung: Rohdaten sind die veröffentlichten Daten von db-xtrackers auf Tagesbasis. Relativdaten sind die Veränderungen auf Tagesbasis. Querverweise benutzt die formel sverweis(), um gleiche Tage zu finden und wenn es keine findet, #NV auszugeben. Rawohne Bezug löscht die #NV raus und da steht nix drinnen. Korrelation nimmt dann Berug auf RawohneBezug und berechnet darauf die Korrelation. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
OnlyLuck Mai 22, 2010 @ Schinzilord: Vielen Dank fürs zur Verfügungstellen deiner Arbeit! Ich habe versucht mein Portfolio zu verbessern und habe deshalb einige Analysen durchgeführt. Zum Ergebnis: Aktien: nur noch World + EM SC + EM Latam Commodities wurden aufgesplittet in 3 Subindexe Keine Bonds mehr > mit der TAC befindet sich das Portfolio zu etwa 60-70 % im Markt, deshalb verzichte ich auf Anleihen und schichte stattdessen zu Anleihen um wenn der Kurs unter den 10M-SMA fällt Zur Analyse: 1) Aktien Korrelationsmatrix von verschiedenen MSCI Indexen. Das gleiche habe ich auch für den gesamten Zeitraum (meistens ab 1999) und für 1 Jahr gemacht. Richtig geringe Korrelationen gibt es erwartungsgemäß nicht und die Korrelationen im letzten Jahr sind deutlich höher als über den gesamten Zeitraum EM SC + EM Latam decken die meisten Emerging Markets ab, lediglich die Turkei ist kaum in beidem vertreten hat jedoch in der letzten Zeit recht schön performt. Das sind alles unbearbeitete Indexdaten. Eventuell könnte es Sinn machen den World ebenfalls noch zu ersetzten wobei weil die meisten EM nach anwenden der TAC deutlich stabiler als mit reinem B&H sind. 2 ) Commodities Statt auf einzelne Commodities zu stetzen macht es wohl doch mehr Sinn zumindest Subindices zu kaufen die Familien abdecken. Alle Daten sind von ETFS und verweisen auf die entsprechenden Produkte. Schön hier ist, dass man durchaus Risikostreuungseffekte erreichen kann. In Kombination mit Return + Vola erschienen mir die 3 markierten recht attraktiv zu sein. 3) REITS Laufen fasst alle sehr gleich und die Risikostreuungs und Ertragsaussichten wirken nicht zu überragend. Von daher glaube ich es ist vernünftig lediglich einen einzelnen Index ins Portfolio zu setzten. Korrelieren auch leider alle recht stark mit Aktien, es handelt sich ja auch um Aktien. 4) Devisen Carry und Valuation erschienen mir am attraktivsten. Carry korreliert recht stark mit Aktien, deshalb blieb der Valuation übrig. 5) Anleihen Gibt es im Portfolio keine mehr. Diese Zusammensetztung wäre etwa zu 60% im Markt gewesen, von daher entspricht das einem Anleihen Anteil von 30 - 40 %. Weil Anleihen teilweise nur sehr kurz gehalten werden können habe ich den EONIA ausgewählt da hier kaum Kursverluste auftreten können. Gesamtportfolio Damit ergibt sich das oben beschriebene Portfolio. Korrelation + Return + Vola ohne anwenden der TAC. Nach anwenden der 10M-SMA Regel ergibt sich. Dieser Return ist wohl unwahrscheinlich, eben weil die Zusammensetztung des Portfolios rückwirkende ausgewählt wurde. Enthält keine Transaktionskosten + Steuern aber auch keine Einnahmen aus dem EONIA für die Zeit in der einzelne Klassen nicht im Markt sind. Portfolio Volatility mit Excel ausrechnen ist verdammt aufwendig Discuss! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Hannah Mai 23, 2010 Steht in Fabers Buch eigentlich wesentlich mehr als in seinem Paper ? http://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=962461 Oder habe ich hier was im Thread übersehen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
OnlyLuck Mai 23, 2010 · bearbeitet Mai 23, 2010 von OnlyLuck Das Buch ist in der Tat lediglich eine Ausschmückung seines Papers - wesentlich neues wird nicht erwähnt. Bei Bedarf kann ich auch die Excel Datei zur Verfügung stellen, sie steht jetzt noch nicht drin, weil man sie vorher noch aufräumen müsste. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schinzilord Mai 23, 2010 Hallo only luck! Hervorragende Arbeit! Das Paper von Faber werd ich mir gleich mal Durchlesen, um mir eine fundierte Diskussionsgrundlage beizubringen. Btw. ich hab einen Moving AVerage Thread im Handelsstrategieunterforum erstellt. https://www.wertpapier-forum.de/topic/32099-gleitende-durchschnitte/ Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Dagobert Mai 23, 2010 Onlyluck, tolle Ausarbeitung, bin gespannt was daraus wird Ich habe spontan zwei Anmerkungen: 1) Die 10% im MSCI World passen - imho - irgendwie nicht so ganz in das optimierte Portfolio. Ist diese Position wirklich nötig bzw. gibt es keine bessere Alternative? 2) Der Einstieg mittels 10M-SMA ist ok, aber für den Ausstieg solltest Du Dir überlegen ob Du z.B. einen SL (= maximaler Verlust) per Position definierst statt 1 Monat lang zu zusehen wie Dein Depot schrumpft. Es gibt natürlich noch andere Möglichkeiten wie z.B. ein zusätzliches Ausstiegssignal mittels eines weiteren (kürzeren) MA oder anderer Indikatoren. Sind nur ein paar Gedanken meinerseits. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schinzilord Mai 23, 2010 Hier mal ein MACD mit den Zeitkonstanten SMA 3 Monate und SMA 10 Monate für die Emerging Markets (WKN: DBX1EM). Der Ausstieg erfolgt, wenn die Differenz SMA3-SMA10 negativ wird: Also mit 10 Monaten ist das schon einigermaßen empfindlich. In den nächsten Wochen entscheidet es sich, wohin die Reise geht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
etherial Mai 23, 2010 · bearbeitet Mai 23, 2010 von etherial Da ich dem TO zum currency returns geraten habe, fühle ich mich auch angesprochen und antworte auf deine Frage @ Dago, warum ich das so gemacht hat. Zwei Einzelindizes des Currency Returns korrelieren stark negativ, und im Endeffekt soll eine positive Rendite ohne viel Schwankungen rauskommen. Würde man jetzt einen der Einzelindizes nehmen, setzt man auf die Outperformance einer Strategie gegenüber der anderen, was ja schon wieder dem passivem Gedanken zuwider wäre. Woher soll man die richtige Strategie ex ante ermitteln? Darum in einem Produkt über mehrere Devisenstrategie diversifizieren bleibt das Mittel der Wahl. 1. Es ist ziemlich fraglich ob Währungsspekulationen überhaupt ein Portfolio stabilisieren können. 2. Es ist nunmal nicht so, dass Korrelationen alleine irgendwas über die Eignung als Portfoliobeimischung aussagen Nehmen wir einfach mal an, dass Währungen das Portfolio stabilisieren können und es tatsächlich zwei Währungsklassen gibt, die negativ korrelliert sind und dass Währungen auch von den anderen Kennzahlen her nicht disqualifiziert werden. In dem Fall ist eine Währungsklasse geringer mit dem Aktienmarkt korrelliert als die andere - und genau die sollte man dann im Sinne einer Renditesteigerung/Risikosenkung beimischen. Skizze: a) Anlage A (Erwartungswert 6%) & Anlage B (Erwartungswert 2%), Korrelation: -0,5 b) Anlage A (Erwartungswert 2%) & Anlage B (Erwartungswert 2%), Korrelation: -0,5 Zur korrekten Berechnung braucht man natürlich noch eine Volatilität, aber ohne weitere Information ist mit a) eine größere Rendite zu erzeugen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
OnlyLuck Mai 23, 2010 Hier mal ein MACD mit den Zeitkonstanten SMA 3 Monate und SMA 10 Monate für die Emerging Markets (WKN: DBX1EM). Der Ausstieg erfolgt, wenn die Differenz SMA3-SMA10 negativ wird: Also mit 10 Monaten ist das schon einigermaßen empfindlich. In den nächsten Wochen entscheidet es sich, wohin die Reise geht. Der SMA10 folgt dem Kurs so nah, das schaut gar nicht nach einem SMA10 aus. Stimmt die Legende? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schinzilord Mai 23, 2010 · bearbeitet Mai 23, 2010 von Schinzilord Der SMA10 folgt dem Kurs so nah, das schaut gar nicht nach einem SMA10 aus. Stimmt die Legende? Fehler entdeckt EMA3 und EMA10 sind natürlich falsch beschriftet. Denkst du, dass die Zeitkonstanten geeignet für die Ein- und Ausstiege sind? Edit: SMA = simple moving average EMA = exponential moving average -> der wird hier verwendet Somit ist die Legende doppelt falsch (Danke an vanity) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag