Denker77 Dezember 29, 2008 · bearbeitet Dezember 30, 2008 von Denker77 Beim Degi-Europa rechne ich nohc mit deutlichen Kursgewinnen in den nächsten Wochen.Und dann bei dem guten Portfolio auch mit langfr. Gewinnen nach der Wieder-Eröffnung Kannst du oder jemand anderer das begründen? Könnte es an der konservativen Anlagestrategie liegen und dass die eher Immos in Deutschland haben, die ja angeblich nicht so überbewertet sind? Glaubst du, er könnte besser performen als z.B. die jetzigen Renner? Bislang ist er ja eher mittelmäßig gelaufen, aber deren Strategie könnte sich ja jetzt bewähren. (ich habe ihn nämlich in nicht unbträchtlichem Ausmaß und überlege wieviel ich davon zwecks Diversifizierung verkaufen soll oder ob er nicht vielleicht jetzt sogar einen Vorteil darstellt) Habe Statements vom Degi im anderen Thread hochgeladen FAQ Degi. Auf telefonische Nachfrage sagen sie, sie wissen auch nicht woran die Diskrepanz Börse / KAG liegt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
skeletor Januar 2, 2009 Allianz Global Investors : News : Vertriebsinformation Ausschüttung DEGI EUROPA 02-01-2009 Ausschüttung des DEGI EUROPA am 2. Januar 2009 DEGI_EUROPA_Vertriebsinformation_Ausschuettung_2_1_2008.pdf skeletor Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
sparfux Januar 3, 2009 · bearbeitet Januar 3, 2009 von sparfux Aus gegebenem Anlass (Ausbau der weniger riskanten Assets nach dem Abgeltungssteuerendspurt 2008), habe ich mir mal die aktuellen Discounts einiger derzeit geschlossener "offener Immobilienfonds" angeschaut. Vielleicht ist ja hier ein kleines Arbitrage-Geschäft drin: Datum KAG HAM FSE Abschlag Kanam Gundinvest 30.12.08 56,44 54,50 54,83 3,1% SEB Immoinvest 02.01.09 56,54 53,45 53,41 5,5% AXA Immoselect 30.12.08 58,74 56,40 56,22 4,1% UBS Euroinvest 02.01.09 15,19 14,80 15,00 1,9% DEGI Europa 02.01.09 63,93 58,50 58,50 8,5% CS Euroreal 30.12.08 59,98 57,70 57,18 4,2% Der DEGI wäre schon attraktiv. Wenn man nur wüsste ... Versucht sich wer in Immofonds-Arbitrage? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Denker77 Januar 3, 2009 Weiß jemand, ob die Gefahr besteht, wenn man für den Degi / anderen Immofonds zum offiziellen Wiedereröffnungstermin eine Verkaufsorder aufgibt, dass man die Katze im Sack verkauft? Sprich, es gibt einen heutigen Kurs, der erscheint akzeptabel. Man gibt eine Verkaufsorder auf. Der Handelskurs ist bei Verkauf über die KAG (welcher nichts kosten sollte) ja immer 1 - 2 Tage später. In dieser Zeit rutscht der Kurs runter und man hat einen deutlich niedrigern Kurs als bei Erteilung der Order? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Longshort Januar 9, 2009 Über ebase ist der Handel mit Limiterteilung seit einiger Zeit möglich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
jogo08 Januar 9, 2009 Über ebase ist der Handel mit Limiterteilung seit einiger Zeit möglich.Wobei das Limit aber lediglich die Order auslöst, mit Cutoff-Zeit und allem, was sonst damit zusammenhängt, kann man also nicht mit dem Limit einer "normalen" Börsenorder vergleichen. Steigt oder fällt der Kurs im Anschluß an die Limitauslösung innerhalb der Zeit bis zur Annahme durch die KAG, wird die Order trotzdem ausgeführt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Raccoon Januar 9, 2009 Wobei das Limit aber lediglich die Order auslöst, mit Cutoff-Zeit und allem, was sonst damit zusammenhängt, kann man also nicht mit dem Limit einer "normalen" Börsenorder vergleichen. Steigt oder fällt der Kurs im Anschluß an die Limitauslösung innerhalb der Zeit bis zur Annahme durch die KAG, wird die Order trotzdem ausgeführt. Und an der Boerse bekommt man immer genau den Limit-Preis oder wie? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
asche Januar 9, 2009 Und an der Boerse bekommt man immer genau den Limit-Preis oder wie? Denk' nochmal drüber nach. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Longshort Januar 9, 2009 Wobei das Limit aber lediglich die Order auslöst, mit Cutoff-Zeit und allem, was sonst damit zusammenhängt, kann man also nicht mit dem Limit einer "normalen" Börsenorder vergleichen. Steigt oder fällt der Kurs im Anschluß an die Limitauslösung innerhalb der Zeit bis zur Annahme durch die KAG, wird die Order trotzdem ausgeführt. Verstehe ich nicht. Der Sinn einer Limiterteilung besteht doch bei einem Verkauf darin, daß die Order unterhalb des erteilten Limits nicht ausgeführt wird. Wozu soll denn das ebase-Limit sonst dienen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
asche Januar 9, 2009 Verstehe ich nicht. Der Sinn einer Limiterteilung besteht doch bei einem Verkauf darin, daß die Order unterhalb des erteilten Limits nicht ausgeführt wird. Wozu soll denn das ebase-Limit sonst dienen? Bei Verkauf: Stopp-Loss Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
jogo08 Januar 9, 2009 Und an der Boerse bekommt man immer genau den Limit-Preis oder wie?Natürlich nicht, aber sehr zeitnah und nicht den Kurs, der erst Tage später gültig ist. Das ist nunmal so, wenn man Anteile direkt an die KAG zurück gibt, Kursstellung ist in der Regel einmal täglich und nicht, wie an der Börse u.U. alle paar Sekunden. Man kann das Limit, das von ebase angeboten wird, nicht mit einem normalen Limit vergleichen, da die Kurse nicht über den Börsenhandel zustande kommen, sondern durch den KAG-Kurs bestimmt werden und der wird eben nur einmal täglich festgestellt. ebase ist eine Fondsplattform mit der Möglichkeit, auch mit Limits zu verkaufen (kaufen geht glaub ich auch nicht über Limit), der Vorteil liegt meiner Meinung nach lediglich darin, sich vor allzu großen Abstürzen zu schützen. Wem diese Möglichkeit zu eingeschränkt ist, der ist bei ebase falsch aufgehoben. Vor nicht allzulanger Zeit gab es sogar nur die Möglichkeit, sich bei Erreichen eines Limits per Mail benachrichtigen zu lassen, ohne jegliche Handlungsanweisung. Der Verkauf musste dann per Hand eingeleitet werden, mit genau den gleichen Einschränkungen bezüglich des Zeitablaufes. Das kann man nun für unsinnig halten oder nicht, aber ... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
asche Januar 9, 2009 Natürlich nicht, aber sehr zeitnah und nicht den Kurs, der erst Tage später gültig ist. Vor allem: Keinen, der nachteiliger ist für mich als das Limit (wenn es ein normales Kauf/Verkauf Limit ist) bzw. aufgrund des (normalerweise) kleinen Zeitunterschieds zwischen Orderauslösung und -ausführ bei "stop loss" einen vermutlich kaum nachteiligeren Kurs. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Denker77 Januar 10, 2009 daraus schließe ich, dass man bei Rückgabe an die KAG (die Börsenkurse sind ja ohnehin niedriger als die KAG-Kurse) Kurrstürze innerhalb dieses einen Tages nicht beeinflussen kann. Korrekt? Die wichtigere Frage wäre dann: hat jemand eine Meinung dazu, ob gravierende Kursstürze am Verkaufstag zu befürchten sind? Wenn man ohnehin Anteile loswerden will, sollte man dann schnell verkaufen (Kursrückgänge vielleicht wenn überhaupt im Laufe der Tage, erneute Schließung nicht ausgeschlossen) oder lieber etwas warten? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
H.B. Januar 10, 2009 Also bei mir melden sich immer wieder Menschen, die offenbar ganz gespannt darauf warten, dass sie ihre Immobilienfonds endlich losschlagen können. Das ist vermutlich nicht unbedingt repräsentativ. Auf der anderen Seite begegne ich komischerweise niemanden, der ein ernsthaftes Kaufinteresse hat. Wie das zu deuten ist, überlasse ich euch. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
jogo08 Januar 10, 2009 Meinungen werden dir nicht helfen, es kann alles Mögliche passieren. Beobachte einfach die Kursentwicklung an der Börse, was dann bei Wiedereröffnung passiert mit dem KAG-Kurs, ist aktuell eine reine Spekulation, da es so etwas wie derzeit, meines Wissens bisher noch nicht gegeben hat. Ein Handlungsanweisung in eine bestimmte Richtung kann auch völlig falsch sein. Wenn du den Fonds ohnehin verkaufen willst, dann tu es, wann aber der beste Zeitpunkt dafür ist - reine Spekulation. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Raccoon Januar 10, 2009 · bearbeitet Januar 10, 2009 von Raccoon Natürlich nicht, aber sehr zeitnah und nicht den Kurs, der erst Tage später gültig ist. Das ist nunmal so, wenn man Anteile direkt an die KAG zurück gibt, Kursstellung ist in der Regel einmal täglich und nicht, wie an der Börse u.U. alle paar Sekunden. Das ist schon klar. Beim Stop-Loss an der Boerse mag die Ausfuehrung schneller sein, aber auch hier muss der Preis nicht dem Limit entsprechen bzw. kann auch weit darunter liegen. Beim Verkauf an die KAG kannst du aber auch Glueck haben, dass der naechste Kurs hoeher ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fleisch Januar 10, 2009 Der Auslandsanteil drückt auf die Rendite 10. Januar 2009 Fast drei Viertel der in offenen Immobilienfonds gehaltenen Objekte liegen mittlerweile jenseits der deutschen Grenzen. Das geht aus einer Untersuchung des Bundesverbandes Investment (BVI) hervor, in der die Portfoliozusammensetzung der einzelnen Fonds auf Basis der zum 30. September vergangenen Jahres verfügbaren Daten ausgewertet wird. Danach war der Anteil deutscher Liegenschaften mit 29,2 Prozent so niedrig wie noch nie zuvor. Noch vor fünf Jahren machten sie mehr als die Hälfte aus (siehe Grafik). FAZ.net Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Longshort Januar 11, 2009 · bearbeitet Januar 11, 2009 von Longshort Bei Verkauf: Stopp-Loss Klar, aber was ist nun der Unterschied zwischen einer Stop-Loss-Order bei ebase und an der Börse? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
harryguenter Januar 11, 2009 Für mich funktioniert beides prinzipiell gleich: Wird der SL Kurs unterschritten so wird ein "Bestens" Verkaufsauftrag generiert. Der Unterschied liegt in der Ausführung: Bei der Börsenorder wird sofort ein Verkaufsauftrag an die Börse weitergeleitet und vermutlich auch zeitnah ausgeführt. Bei ebase wird eine normale Fondsanteilsrückgabe an die KAG ausgelöst, mit all dem möglichen Zeitverlust der dazugehört: Cut-Off Zeit, Forwardpricing (t+x) usw. Die Zeitspanne in der der Kurs sich zu Deinem Gunsten oder auch Ungunsten verändern kann ist länger. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
asche Januar 12, 2009 @harryguenter re Unterschied SL Börse/ebase: genau. @Longshort: Der "normale" Limit-Auftrag, den Du weiter oben beschrieben hattest (Kein Verkauf unter Limitpreis) ist kein SL und damit mit dem ebase-"Limit" nicht vergleichbar. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Longshort Januar 12, 2009 @Longshort: Der "normale" Limit-Auftrag, den Du weiter oben beschrieben hattest (Kein Verkauf unter Limitpreis) ist kein SL und damit mit dem ebase-"Limit" nicht vergleichbar. Richtig, ich fragte nicht nach einer Stop-Loss-Order, sondern einem Verkaufslimit, das ausgelöst wird, wenn der Rücknahmepreis größer oder gleich ist. Laut dieser Übersicht ist auch bei ebase eine übliche Kauf- bzw. Verkauflimiterteilung möglich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
asche Januar 12, 2009 Laut dieser Übersicht ist auch bei ebase eine übliche Kauf- bzw. Verkauflimiterteilung möglich. Hm ja - aber eben nur was die Auslösung betrifft. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Longshort Januar 12, 2009 Hm ja - aber eben nur was die Auslösung betrifft. Was soll das heißen? Ich möchte, daß meine Fondsanteile nicht unterhalb eines erteilten Verkaufslimits zurückgenommen werden. Das ist doch gerade für den kommenden Fall wichtig, wenn die geschlossenen Fonds wieder geöffnet werden. Man muß natürlich den Zeitraum für die Verkaufsorder festlegen (sagen wir 30 Tage) und beachten, daß in ihm keine Ausschüttung stattfindet wo natürlich der Fondsanteilspreis entsprechend sinkt. Einziger Unterschied zur Börse dürfte doch nur der Zeitpunkt der Ausführung der Order sein: Börse bei Vorliegen der Voraussetzungen sofort - ebase zum nächsten Rücknahmetermin, also evtl. erst einen Tag nach Ordererteilung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
jogo08 Januar 12, 2009 · bearbeitet Januar 12, 2009 von jogo08 @Longshort, du hast doch selbst die Beschreibung der Funktionsweise verlinkt, was also ist dir jetzt nicht klar an dem Prozedere? Das s.g. Limit bei ebase bewirkt einzig und allein die Orderauslösung, was dabei für ein Kurs heraus kommt, lässt sich über ebase nicht vorherbestimmen. Wenn du das nicht willst, musst du deine Fondsanteile übertragen und über ein Onlinedepot direkt an der Börse verkaufen, anders gehts nicht, auch wenn du das gern hättest. Wird das Limit erreicht, wird die Order am nächsten Bankarbeitstag an die jeweilige Investmentbzw.Fondsgesellschaft weitergeleitet. Dadurch kann der tatsächliche Abrechnungskurs der Transaktion aufgrund der Cut-Off-Zeit und des Forward-Pricing über oder unter dem von Ihnen erteilten Limit liegen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
horst37 Januar 12, 2009 Was bei einem Übertrag von Ebase zu einem Bankdepot so passieren kann: Über Jahre hielt ich mehrere Offene Immobileinfonds und nun wurde ein Wechsel der selbstgenutzten Immobilie überlegt und dazu sollten auch diese Fonds notfalls einspringen. Als sie geschlossen wurden, gab ich den Auftrag , sie zur ING-Diba zu übertragen (extra eröffnet, die Citibank blockiert den Börsenhandel von Fonds). Nur zur Sicherheit, man weiß ja nicht, ob 1/4 Jahr, 1/2 Jahr oder mehr sonst kein Zugriff besteht. Bei Ebase häuften sich solche Aufträge und es verging Woche um Woche. Einige Tage vor dem Ausschüttungstermin von CS Euroreal gingen die Anteile raus und erreichen die ING-Diba genau am Ausschüttungstag und die Probleme begannen. Von Credir Swiss erhielt ich die vermutlich falsche Auskunft, die empfangende Bank sei zuständig. Dort erklärte man aber, dass der Stichtag einen Tag vor der Ausschüttung entscheidend wäre, da hätte man aber noch keinen Zugriff gehabt. Eine telefonische Rückfrage bei Ebase brachte keine Klärung, der Mitarbeiter konnte im überlasteten internen Telefonnetz niemand erreichen, der über derart komplizierte Fälle Auskunft geben könne. Nachdem ich eine Woche später nichts hörte, wandte ich mich an meinen Vermittler, die AAV Fondsvermittlung. Nach wenigen Stunden immerhin ein Rückruf, dass Ebase nun klären muss, wo sich die Anteile genau am Stichtag befanden. Die könne aber länger dauern. Nun heißt es also weiter warten, es geht immerhin um eine Ausschüttung von rund 1000 Euro. Gruß, Horst Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag