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Immobilien Fonds

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Bacchus

Hallo, Gemeinde,

 

derzeit habe ich noch keine Immos (bzw. keine mehr) im Depot und würde gerne in 2 Fonds investieren. Ich stimme Skeletor zu und habe mich ebenfalls für den Hausinvest Europa entschieden. Welcher Immobilienfonds würde denn zu Diesem passen? Ich habe die 157 Seiten in diesem Thread nicht komplett durchgearbeitet. Möglicherweise ist das Thema bereits behandelt worden. Falls dem so ist wäre ich für einen entsprechenden Hinweis / Link dankbar.

 

Gruß,

Bacchus

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Tenzing Norgay
· bearbeitet von Tenzing Norgay

Hallo, Gemeinde,

 

derzeit habe ich noch keine Immos (bzw. keine mehr) im Depot und würde gerne in 2 Fonds investieren. Ich stimme Skeletor zu und habe mich ebenfalls für den Hausinvest Europa entschieden. Welcher Immobilienfonds würde denn zu Diesem passen? Ich habe die 157 Seiten in diesem Thread nicht komplett durchgearbeitet. Möglicherweise ist das Thema bereits behandelt worden. Falls dem so ist wäre ich für einen entsprechenden Hinweis / Link dankbar.

 

Gruß,

Bacchus

 

Ein zweiter Fonds zur Diversifizierung ist immer sinnvoll. Vorerst sind aufgrund der ausklingenden Krise vor allem Fonds ohne Asien-Anteil zu empfehlen. Ich habe:

* Hausinvest Europa 50%

* Kanam Grundinvest 50%

...und fühle mich damit sehr wohl!

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PSTVA

Offene Immobilienfonds: Wegen Renovierung geschlossen.

 

Quelle: dasInvestment / Offene Immobilienfonds.pdf

 

MfG

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Moneycruncher

Offene Immobilienfonds: Wegen Renovierung geschlossen.

 

Quelle: dasInvestment / Offene Immobilienfonds.pdf

 

MfG

 

Ich werde diese Woche wohl aussteigen aus den Immos. obwohl mein Stratego Grund "nur" ca. 6% Depotanteil hat. Aber selbst das Fondsmanagement bewertet die aktuelle Situation im Monatsbericht ziemlich kritisch und ist nur mit ca. 62% investiert, der Rest sind Anleihen und Cash. Das Chancen-/Risikenverhältnis von Immofonds passt aktuell m.E. nicht mehr. In 2-3 Jahren könnte man sich die Lage dann wieder anschauen..

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Jose Mourinho

Ich werde diese Woche wohl aussteigen aus den Immos. obwohl mein Stratego Grund "nur" ca. 6% Depotanteil hat. Aber selbst das Fondsmanagement bewertet die aktuelle Situation im Monatsbericht ziemlich kritisch und ist nur mit ca. 62% investiert, der Rest sind Anleihen und Cash. Das Chancen-/Risikenverhältnis von Immofonds passt aktuell m.E. nicht mehr. In 2-3 Jahren könnte man sich die Lage dann wieder anschauen..

 

 

Bin vor knapp 8 Wochen raus, es muß erstmal Ruhe einkehren auf dem Markt. Ich sehe die Gefahr nicht nur in Asien, für mich ist die komplette Branche momentan nicht State of the Art.

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Longshort
· bearbeitet von Longshort

Bin vor knapp 8 Wochen raus, es muß erstmal Ruhe einkehren auf dem Markt. Ich sehe die Gefahr nicht nur in Asien, für mich ist die komplette Branche momentan nicht State of the Art.

 

Sehe ich genauso, bin jeweils gleich bei Wiederöffnung aus allen raus. Nur - wohin mit dem Geld?

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jogo08

Immofonds sind und bleiben bei mir im Depot mit einem Anteil von rund 15% erhalten.

 

Ich sehe die Problematik nicht ganz so, wie einige andere. Wenn man nicht ganz daneben gegriffen hat, wie z.B. mit dem Morgan Stanley als einzigem Immofonds im Depot, dann kann man die Sache auch aussitzen.

 

Aktuell sind die Renditen der meisten Immofonds noch deutlich über den Renditen von Tagesgeld, von daher sehe ich für mich keinen Handlungsbedarf und auch die steuerliche Seite der Ausschüttungen nicht vergessen!

 

Wenn ich jedes mal, wenn es ein wenig am Markt leicht grummelt mein Geld umschichten würde, dann hätte ich viel zu tun. Die Frage nach dem "wohin dann mit dem Geld" sollte man auch nicht unterschätzen, schließlich sind Immofonds in RK 2 angesiedelt und da gibt es aktuell auch nicht viele Alternativen die sicherer sind.

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leinad

Das stimmt jogo, da hat man viel Arbeit.

Ich bin immer noch nicht wieder in Immos eingestiegen.

Überlege mir nach wie vor in den Ethna oder den Securete einzusteigen.

Bin mir da aber auch nicht so sicher ob das das Richtige ist.......

 

Gruss

leinad

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Jose Mourinho

jogo mit Verlaub, nur weil es in RK 2 nicht die Qual der Wahl an Produkten gibt, werde ich nicht auf Gedeih und Verderb in Immos bleiben.

 

Wenn über Produkte die jahrelang konstant rendierten ersteinmal schwarze Gewitterwolken aufziehen dann muß man das ganze auch mal liquidieren und im Schlimmsten Fall halt mal in Cash gehen. Ich sehe noch kein Ende der fortlaufenden Diskussionen und schon gar keine Beendigung der Diskussionen über drohenede Leerstände bis zu fallenden Mieten.

 

Der Morgan Stanley ist natürlich das "schwarze Schaf" unter den Fonds, aber mal ganz ehrlich, wem hat es denn gefallen das er nicht an die Kohle aus den für Verkauf gesperrten Fonds rangekommen ist?

 

Wer sich immer noch ohne drüber nachzudenken hinstellt und sagt er vertraut den Immos zu 100 % macht in meinen Augen was falsch. Risikostreuung vorausgesetzt, kann man darin investieren, ich möchte es derzeit und bis auf weiteres nicht.

 

Das momentan TG auch nicht der Brüller ist, ist klar, aber darauf kann ich im schlimmsten Fall - vorausgesetzt ich bin bei der richtigen Bank - immer zurückgreifen. Die Erfahrung mit den geschlossenen Fonds möchte ich nicht mehr machen - man stelle sich nur vor man braucht die Asche mal wirklich und kommt nicht ran.

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maush

Immofonds sind und bleiben bei mir im Depot mit einem Anteil von rund 15% erhalten.

 

Ich sehe die Problematik nicht ganz so, wie einige andere. Wenn man nicht ganz daneben gegriffen hat, wie z.B. mit dem Morgan Stanley als einzigem Immofonds im Depot, dann kann man die Sache auch aussitzen.

 

Aktuell sind die Renditen der meisten Immofonds noch deutlich über den Renditen von Tagesgeld, von daher sehe ich für mich keinen Handlungsbedarf und auch die steuerliche Seite der Ausschüttungen nicht vergessen!

 

Wenn ich jedes mal, wenn es ein wenig am Markt leicht grummelt mein Geld umschichten würde, dann hätte ich viel zu tun. Die Frage nach dem "wohin dann mit dem Geld" sollte man auch nicht unterschätzen, schließlich sind Immofonds in RK 2 angesiedelt und da gibt es aktuell auch nicht viele Alternativen die sicherer sind.

Ich gebe dir vollkommen Recht. Am besten ist es eine Quote festzulegen und die durchzuziehen. Ich glaube kaum, dass die "Umschichter am Ende der Kriese besser dastehen. Das Problem mit den Alternativen sehe ich ähnlich wie du.

 

Und man kann es nicht oft genug sagen, als TG Ersatz natürlich vollkommen ungeeignet. TG ist aber in meinem Langfristdepot auch keine Anlageklasse.

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jogo08

Die Erfahrung mit den Fondsschließungen war sicherlich nicht schön, hätte mich auch beinahe erwischt, gelernt habe ich daraus, das ich verplantes Geld, an das ich kurzfristig bzw. innerhalb von 2 Jahren ran muss, nicht in Immofonds anlegen werde.

 

Ich halte das Risiko bei den von mir favorisierten Fonds für überschaubar (Kanam, Hausinvest Global und Europa), ausserdem gehe ich davon aus, das sich bezüglich der Rücknahmemodalitäten in der nächsten Zeit noch etwas ändern wird.

 

Wer allerdings von größeren Wertberichtigungen bei Immos ausgeht, der sollte diese Assetklasse tatsächlich meiden.

 

Wie immer gilt, die Zukunft wird es zeigen. Ich erinnere auch noch mal an die Panik bzgl. des SEB im letzten Herbst. Da wurde auch Panik ausgerufen, die sich im nachhinein als absolut übertrieben herausgestellt hat. Zu dem Zeitpunkt hatte ich allerdings Geld im SEB angelegt, das ich - entgegen meiner heutigen Überzeugung - zu einem festgelegten Zeitpunkt benötigt habe. Daher sah für mich die damalige Entwicklung schlechter aus, als heute. Jetzt machen mir solche Entwicklungen keine schlaflosen Nächte mehr, ich sehe sie eher als günstige Kaufgelegenheiten an.

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Quark

Rückblickend betrachtet war die Panik im vergangenen Herbst mit Tiefstkursen der geschlossenen Immos an der Börsen eine herrliche Kaufgelegenheit. Ich hab in wenigen Wochen fast zwei Jahresperformances Wertsteigerung eingefahren bzw. realisiert (erst mit CS Euroreal, dann mit Kanam) - und dann in die aussichtsreichsten Fonds (die beiden Hausinvest) neu investiert - da bringt mich die Aussicht, dass es 2009 und wohl auch 2010 etwas ruhiger zugeht, nicht um den Schlaf. Eher würde ich meine Immos in den nächsten Monaten noch ein bisserl aufstocken (aktuell 19% Anteil).

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PSTVA

Das Rückgaberecht für Privatanleger soll sich ja auch ändern, was machen dann die Anleger die einen monatlichen Entnahmeplan eingerichtet haben ?

 

post-3372-1254754727,63_thumb.jpg

 

MfG

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Moneycruncher

 

Wenn ich jedes mal, wenn es ein wenig am Markt leicht grummelt mein Geld umschichten würde, dann hätte ich viel zu tun. Die Frage nach dem "wohin dann mit dem Geld" sollte man auch nicht unterschätzen, schließlich sind Immofonds in RK 2 angesiedelt und da gibt es aktuell auch nicht viele Alternativen die sicherer sind.

 

Ich finde es "grummelt" nicht nur "leicht". Immofonds habe ich als Diversifikation im Depot und möchte hier möglichst hohe Sicherheit, näher an RK1 als an RK2. Die Chancen für Immofonds liegen m.E. in den nächsten 2 Jahren nicht wesentlich über Tagesgeld (2-2,5%), die Risiken sind dagegen erheblich: Abwertungen, Fondsschließungen, Mietausfälle. Und es fehlt mir jegliche Phantasie für positive Überraschungen. Es sieht wohl so aus, dass ich vorübergehend nur Aktienfonds und Tages-/Festgeld im Depot haben werde, bis auf den erfreulichen DWS Convertibles und einen Rohstoffindex, jeweils mit 6%-Gewichtung. In RK 2 gibt´s halt nichts vernünftiges momentan.

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Chemstudent

Immofonds habe ich als Diversifikation im Depot und möchte hier möglichst hohe Sicherheit, näher an RK1 als an RK2.

Dazu hat dein Stratego aber ohnehin noch nie gepasst, wenn ich das mal erwähnen darf. ;)

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Moneycruncher

Dazu hat dein Stratego aber ohnehin noch nie gepasst, wenn ich das mal erwähnen darf. ;)

 

Das Thema hatten wir doch durch, oder? ;-)

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Chemstudent

Das Thema hatten wir doch durch, oder? ;-)

Selbstverständlich. War auch nur eine kleine Neckerei. ;)

 

Was mir aber auffällt:

Den Aktienmarkt vermag hier kaum einer einschätzen zu können, warum sollte das beim Immomarkt anders sein?

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jogo08

Den Aktienmarkt vermag hier kaum einer einschätzen zu können, warum sollte das beim Immomarkt anders sein?

 

Vermutlich weil es wesentlich weniger Immofonds als Aktienfonds gibt. Wenn dann einer hustet wird sofort eine Epidemie befürchtet.

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Moneycruncher

Das Thema hatten wir doch durch, oder? ;-)

Selbstverständlich. War auch nur eine kleine Neckerei. ;)

 

Was mir aber auffällt:

Den Aktienmarkt vermag hier kaum einer einschätzen zu können, warum sollte das beim Immomarkt anders sein?

 

Ist doch nicht so schwer: Der Aktienmarkt bietet überdurchschnittliche Chancen und Riskien. Beim Immomarkt sehe ich nur überdurchschnittliche Risiken und die will ich bei Immoanlagen nicht.

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Chemstudent

Ist doch nicht so schwer: Der Aktienmarkt bietet überdurchschnittliche Chancen und Riskien. Beim Immomarkt sehe ich nur überdurchschnittliche Risiken und die will ich bei Immoanlagen nicht.

Mir ging es vielmehr um die Tatsache, dass kaum einer die Kursentwicklung des Dax prognostizieren kann, dafür aber offenbar die Ertragsfähigkeit von Immobilienanlagen.

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Torman

Mir ging es vielmehr um die Tatsache, dass kaum einer die Kursentwicklung des Dax prognostizieren kann, dafür aber offenbar die Ertragsfähigkeit von Immobilienanlagen.

Das ist doch auch gut nachvollziehbar. Der Aktienmarkt preist alle aktuellen Informationen ein. Dagegen zeigt sich das Bewertungssystem der Immobilienfonds zunächst ziemlich resistent gegen Änderungen der Umwelt. Mit der Zeit wird die Realität aber doch ihren Niederschlag finden, wenn Mietverträge auslaufen oder Mieter insolvent werden. Die aktuelle Bewertung der Immobilien kann also nur standhalten, wenn die negativen Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise innerhalb von 1-2 Jahren größtenteils wieder behoben sind. Wenn man den aktuellen Prognosen glauben schenkt, so wird die Erholung aber nur schwach ausfallen und die Arbeitslosigkeit noch länger viel höher sein als vor der Krise. In diesem Szenario ist ziemlich sicher mit Abwertungen bei den Immobilienfonds zu rechnen. Natürlich wird das die Fonds unterschiedlich stark treffen und einige mögen auch mit eher marginalen Abschlägen auskommen. Im Durchschnitt sollte der Effekt aber spürbar sein.

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Chemstudent

Die aktuelle Bewertung der Immobilien kann also nur standhalten, wenn die negativen Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise innerhalb von 1-2 Jahren größtenteils wieder behoben sind.

Schon richtig, aber genau das weiß hier keiner. Natürlich kann man mutmaßen, Prognosen stellen etc. aber letztlich haben die meisten hier vom Aktienmarkt sicher mehr Ahnung als vom immomarkt, glauben aber das ihr Prognosetalent für letzteren besser ist als für ersteren. Das erscheint mir etwas unlogisch. Aus diesem Grunde kann ich der Argumentation, dass Immofonds plötzlich hohe Risiken,aber kaum Chancen bieten nicht zu 100% folgen.

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Alik

Mir ging es vielmehr um die Tatsache, dass kaum einer die Kursentwicklung des Dax prognostizieren kann, dafür aber offenbar die Ertragsfähigkeit von Immobilienanlagen.

Das ist doch auch gut nachvollziehbar. Der Aktienmarkt preist alle aktuellen Informationen ein. Dagegen zeigt sich das Bewertungssystem der Immobilienfonds zunächst ziemlich resistent gegen Änderungen der Umwelt. Mit der Zeit wird die Realität aber doch ihren Niederschlag finden, wenn Mietverträge auslaufen oder Mieter insolvent werden. Die aktuelle Bewertung der Immobilien kann also nur standhalten, wenn die negativen Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise innerhalb von 1-2 Jahren größtenteils wieder behoben sind. Wenn man den aktuellen Prognosen glauben schenkt, so wird die Erholung aber nur schwach ausfallen und die Arbeitslosigkeit noch länger viel höher sein als vor der Krise. In diesem Szenario ist ziemlich sicher mit Abwertungen bei den Immobilienfonds zu rechnen. Natürlich wird das die Fonds unterschiedlich stark treffen und einige mögen auch mit eher marginalen Abschlägen auskommen. Im Durchschnitt sollte der Effekt aber spürbar sein.

 

Wenn man die Performance dieser Fonds in den letzten 10 Jahren anschaut, sieht man jedoch keine Spur der vorletzten Krise (2001-2003). Solche Fonds wie grundbesitz oder hausInvest haben sich eigentlich ganz gut geschlagen. Warum sollte es bei der aktuellen Krise anders sein?

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Torman

Wenn man die Performance dieser Fonds in den letzten 10 Jahren anschaut, sieht man jedoch keine Spur der vorletzten Krise (2001-2003). Solche Fonds wie grundbesitz oder hausInvest haben sich eigentlich ganz gut geschlagen. Warum sollte es bei der aktuellen Krise anders sein?

Weil diese Krise auf globaler Ebene die schwerste Krise seit 1929ff ist. 2001ff war dagegen in einigen Ländern nicht einmal eine richtige Rezession (z.B. in Spanien, Frankreich und GB). Die USA hatten eine relativ milde Rezession. So richtig schwer hatte es damals eigentlich nur Deutschland erwischt. Auch hier fielen die Immobilienpreise nicht stark, da die Ausländer den deutschen Markt entdeckten und so den Fonds sogar noch zu Verkaufsgewinnen verhalfen.

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juro
· bearbeitet von juro66

mE hat das Torman sehr treffend formuliert.

 

Im Gegensatz zu 2000ff haben wir seit 2008ff eine weltumfassende Systemkrise, der sich kaum eine Asset-Klasse entziehen konnte. Insbesondere hat es auch die Immos getroffen.

 

Bei den offenen Immofonds hat sich dies bisher nur vereinzelt bemerkbar gemacht - dank Fondsschliessungen, was ich auch für richtig halte da offene Immofonds in ihrer Konstruktion (langfristige Investitionen mit entspr. Mietverträgen) langfristig orientiert sind.

 

Hinzu kommt das spezielle Bewertungsverfahren bei Immofonds, das die realen Vermögenswerte zum jetzigen Zeitpunkt kaum berücksichtigt, sondern eher auf zukünftige Zahlungsströme setzt. Aber was ist wenn diese zukünftige teilweise oder ganz ausbleiben?

 

Hierin sind auch die grösstenteils schnurgeraden Performance-Linien in der Vergangenheit zu begründen. Mit marktgerechter Bewertung der Immobilien hat das gar nichts zu tun. Langfristig werden sich aber mE auch offene Immofonds dem Abwertungsdruck nicht entziehen können - alles eine Frage der Zeit.

 

Die schnurgeraden Vergangenheitsperformances für die Zukunft analog einlagengesichtem Festgeld oder Tagesgeld gleichzusetzen ohne die Marktverhältnisse bzw. Realität zu berücksichtigen halte ich für bedenklich u. fahrlässig. Erst recht die oft propagierte risikoarme Einstufung von offenen Immofonds.

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