Grumel März 17, 2009 Weil kein vernünfitig denkender Mensch einen überteuerten Dachfonds will. Die Leute die schlecht genug bescheid wissen das sie Dachfonds kaufen sind kaum im Zweitmarkt, also ist der Preis da fairer. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
skeletor März 18, 2009 Als ob sich beide Fonds abgesprochen hätten. KANAM GRUNDINVEST FONDS +0,09% HAUSINVEST GLOBAL +0,09 % skeletor Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Geistig Verwirter März 18, 2009 Weil kein vernünfitig denkender Mensch einen überteuerten Dachfonds will. Die Leute die schlecht genug bescheid wissen das sie Dachfonds kaufen sind kaum im Zweitmarkt, also ist der Preis da fairer. Mit Verlaub: dies ist wirklich haarsträubender Blödsinn. 1) Gerade die Leute, die sich auskennen, kaufen im Zweitmarkt, weil Sie wissen, daß die derzeitegen Abschläge von > 10% maßlos übertrieben sind. 2) Wenn ich die realistische Chance auf ca. 15% Rendite bis zur Wiedereröffnung habe, was sollen mich dann 0,2 oder 0,5% mehr Gebühren beim angeblich "überteuerten Dachfonds" stören? 3) Viele selbsternannte Experten wären jetzt vermutlich heilfroh, wenn Sie vor 1 Jahr einen solchen "überteuerten Dachfonds" gekauft und damit weitesgehend Ihr Kapital erhalten hätten. Stattdessen haben diese "Experten" um Zehntelprozentpunkte Gebühren gefeilscht, selber in Immobilienaktien und ach so kostengünstige ETFs investiert und damit in den letzten Monaten horrende Verluste eingefahren. Also ich zahle jedem Dachfondsmanager gerne ein paar Zehntelprozent mehr Gebühren, wenn ich damit hohe Verluste vermeiden kann. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Alik März 18, 2009 Also ich zahle jedem Dachfondsmanager gerne ein paar Zehntelprozent mehr Gebühren, wenn ich damit hohe Verluste vermeiden kann. und kannst Du das? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Padua März 18, 2009 Mit Verlaub: dies ist wirklich haarsträubender Blödsinn.1) Gerade die Leute, die sich auskennen, kaufen im Zweitmarkt, weil Sie wissen, daß die derzeitegen Abschläge von > 10% maßlos übertrieben sind. 2) Wenn ich die realistische Chance auf ca. 15% Rendite bis zur Wiedereröffnung habe, was sollen mich dann 0,2 oder 0,5% mehr Gebühren beim angeblich "überteuerten Dachfonds" stören? 3) Viele selbsternannte Experten wären jetzt vermutlich heilfroh, wenn Sie vor 1 Jahr einen solchen "überteuerten Dachfonds" gekauft und damit weitesgehend Ihr Kapital erhalten hätten. Stattdessen haben diese "Experten" um Zehntelprozentpunkte Gebühren gefeilscht, selber in Immobilienaktien und ach so kostengünstige ETFs investiert und damit in den letzten Monaten horrende Verluste eingefahren. Also ich zahle jedem Dachfondsmanager gerne ein paar Zehntelprozent mehr Gebühren, wenn ich damit hohe Verluste vermeiden kann. Mit dem Punkt 3 hättest Du es nicht treffender sagen können. Manchmal bin ich auch fasziniert, wie sich einige Mitglieder dieses Forums ihre Strategie und Anlagen schönreden, egal wie schlecht sie dabei abschneiden. Da ist dann schon einmal der Zehntelpunkt bei den Gebühren wichtiger als die reale Wertsteigerung. Die Strategie, die für mir die beste Wertsteigerung bringt, verfolge ich. Dabei ist es mir herzlich egal, ob für meinen Fonds Gebühren an x, y, z höher ausfallen, als bei einer anderen Anlage und ob sich mein Fonds nun Dach-, Misch- oder Putzipatzi-Fonds nennt, ist mir wenn das Ergebnis stimmt auch ziemlich schnuppe. Zum Schluss wird abgerechnet und nur was dann die Kasse ausspuckt zählt. Das ist mein Rat an all diejenigen, die hier meinen, das Rad neu zu erfinden. Aber bitteschön - wer es mag, soll sich seine Hörner abstoßen. Hoffentlich ohne große Blessuren, die es gerade in der aktuellen Situation geben kann. Ich will jedenfalls keinen Schönheitspreis mit Fonds gewinnen, die ja ach so preiswert dastehen. Gott sei Dank ist mir das mit meinen Anlagen über einen sehr langen Zeitraum zunehmend geglückt - nicht zuletzt weil ich auf selbsternannte Fachleute nicht gehört habe. Sorry, ich will keinem wehtun, aber das musste mal raus. Gruß Padua Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Zauberlehrling März 20, 2009 Grundsätzlich über Dachfonds zu reden, wäre hier fehl am Platze. Den Sinn des DJE Real Estate mag ich allerdings wirklich nicht erkennen. Laut Prospekt will er Ausgabeaufschlag: 5,00% Verwaltungsvergütung p.a.: 1,00% Depotbankgebühr p.a.: 0,100% Beratervergütung p.a.: 0,10% Performance-Fee: 20,00% p.a. (!!) über 1 Monats EURIBOR (-> wäre aktuell bei 1,248%!!) TER p.a. (31.12.2007): 1,36% Angesichts der erwarteten Erträge der Hauptbestandteile (Immobilienfonds 3-5 %) fällt das schwer ins gewicht. Und das Teil hat aufgrund risikoerhöhender Bestandteile dafür auch noch Verluste gemacht. Da wäre jede eigene Mischung aus zwei oder drei Immobilienfonds besser. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
ghost_69 März 20, 2009 News: UBS_Immos_19_03_2009.pdf Ghost_69 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Moneycruncher März 20, 2009 Den Sinn des DJE Real Estate mag ich allerdings wirklich nicht erkennen. Laut Prospekt will er Ausgabeaufschlag: 5,00% Verwaltungsvergütung p.a.: 1,00% Depotbankgebühr p.a.: 0,100% Beratervergütung p.a.: 0,10% Performance-Fee: 20,00% p.a. (!!) über 1 Monats EURIBOR (-> wäre aktuell bei 1,248%!!) TER p.a. (31.12.2007): 1,36% Angesichts der erwarteten Erträge der Hauptbestandteile (Immobilienfonds 3-5 %) fällt das schwer ins gewicht. Und das Teil hat aufgrund risikoerhöhender Bestandteile dafür auch noch Verluste gemacht. Da wäre jede eigene Mischung aus zwei oder drei Immobilienfonds besser. ..oder den STRATEGO GRUND als Alternative mit nur 0,44% TER und ohne Zockeraktien im Portfolio. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Marcise März 20, 2009 ..oder den STRATEGO GRUND als Alternative mit nur 0,44% TER und ohne Zockeraktien im Portfolio. Laut Verkaufsprospekt könnte er aber derbe Zocken. Laut Factsheet machen die das aber nicht... Was ist, wenn die Verantwortlichen von diesem recht Gebrauch machen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Moneycruncher März 20, 2009 Laut Verkaufsprospekt könnte er aber derbe Zocken. Laut Factsheet machen die das aber nicht... Was ist, wenn die Verantwortlichen von diesem recht Gebrauch machen? Der Fonds richtet sich an sehr konservative Anleger und wird entsprechend defensiv verwaltet. Die LBB hat seit Auflegung noch nie von der theoretischen Option Gebrauch gemacht. Ich vermute, dass die Klausel als Option für extreme Marktsituationen gedacht ist. Der Fonds führt ein Schattendasein, hat aber immerhin ein Volumen von ca. 500 Mio . Übrigens war er nicht geschlossen in den letzten Monaten, auch keine Selbstverständlichkeit...Ich bleibe jedenfalls dabei uns kann gut schlafen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
calandor März 22, 2009 Ebenfalls empfehlen sie, Immofonds börslich zu kaufen, so lange diese geschlossen sind. Axa Immoselect, CD Euroreal und Morgan Stanley P2 Value seien zwischen 7-8% unter den offiziellen Notierungen erhältlich. Man rechnet mit einer Wiedereröffnung Mitte April. Wären ja schnell verdiente Renditen.... https://www.wertpapier-forum.de/index.php?s...st&p=444371 Wer in einem momentan nicht handelbaren Fonds investiert sei, sollte seine Anteile über die Börse verkaufen. "Die derzeitigen Abschläge von bis zu neun Prozent sind aus unserer Sicht und nach intensiver Abwägung von Risiken und Chancen vertretbar" https://www.wertpapier-forum.de/index.php?s...st&p=444455 Jetzt bin ich innerhalb von 5 Minuten auf zwei gegensätzliche Meinungen gestossen, was ja jetz so gesehen nix besonderes ist. Auf der andren Seite, was machen mer jetz? Nun gut, wenn alle die einsteigen wollen die Anteile derer kaufen die aussteigen wollen - dann nennt man das wohl eine win-win-Situation. Schön, das wir also wissen, dass wir nichts wissen - aber das umso mehr! B) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fleisch März 22, 2009 in dem artikel steht doch aber auch, dass der Einstieg nur für langfristig agierende Investoren interessant ist, da man hier vom Abschlag auf den KAG-Kurs profitieren könne. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
H.B. März 22, 2009 https://www.wertpapier-forum.de/index.php?s...st&p=444371 https://www.wertpapier-forum.de/index.php?s...st&p=444455 Jetzt bin ich innerhalb von 5 Minuten auf zwei gegensätzliche Meinungen gestossen, was ja jetz so gesehen nix besonderes ist. Auf der andren Seite, was machen mer jetz? Nun gut, wenn alle die einsteigen wollen die Anteile derer kaufen die aussteigen wollen - dann nennt man das wohl eine win-win-Situation. Schön, das wir also wissen, dass wir nichts wissen - aber das umso mehr! B) Schau dir einfach die Quellen an. FTD und Euro am Sonntag, das ist in etwa so, wie Süddeutsche vs. Bildzeitung. Und ... überleg mal, was mit überbewerteten Immobilienfonds in einem inflationären Umfeld passiert. Immobilien, ok. Aktuell bieten sich eher Investments in REIT's und Aktien an. Dort wird das Risiko zumindest transparent ausgewiesen. Sihe auch --> hier Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sirius März 22, 2009 · bearbeitet März 22, 2009 von frank05 Und ... überleg mal, was mit überbewerteten Immobilienfonds in einem inflationären Umfeld passiert. Immobilien, ok. Aktuell bieten sich eher Investments in REIT's und Aktien an. Dort wird das Risiko zumindest transparent ausgewiesen. Sihe auch --> hier Zu dem Thema Immobilienanlagen in einem inflationären Umfeld gab es schon einige Artikel. Danach sind Eigenheime kein Schutz gegen Inflation. (...)Schließlich gelten traditionell auch Immobilien als Schutz vor der Teuerung. Doch Vorsicht. Das eigene Heim ist dafür nicht immer geeignet, weil sich der Markt inzwischen weit aufgespreizt hat und Häuser oder Eigentumswohnungen je nach Wohnlage und Qualität auch erheblich an Wert verlieren können. Als deutlich geeigneter haben sich Investments in offene Immobilienfonds erwiesen. Seit Mitte der Achtzigerjahre ist die durchschnittliche Wertentwicklung dieser Fonds regelmäßig doppelt so hoch wie die Inflationsrate. http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_340570 Eigenheim taugt nicht als Inflationsschutz Bausparkassen und Bauträger betonen gern die Wertstabilität von Immobilien. Gerade in diesen Zeiten liefert ihnen die hohe Inflation ein gutes Argument. Doch der Wert von Immobilien steigt nicht annähernd so stark wie die Teuerung. (...)Einen effektiven Inflationsschutz versprechen dagegen offene Immobilienfonds. Ihre Erträge liegen deutlich über der Teuerungsrate. http://www.ftd.de/boersen_maerkte/immobili...utz/406675.html Ein Grund dafür ist u.a. auch das deutsche Mietrecht. Die Bindung der Mietverträge bei Wohnimmobilien an die Inflationsrate ist, anders als bei Gewerbeimmobilien, eher unüblich. Das Manager-Magazin nennt fünf Investments mit hohem Inflationsschutz: 1. offene Immobilienfonds 2. Wald 3. Farmland 4. Industrieaktien 5. Anleihen mit Inflationsschutz http://www.manager-magazin.de/magazin/arti...,568012,00.html Als sechste Möglichkeit hätte man noch Rohstoffe/Gold nennen können. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
leinad März 23, 2009 Die Krise scheint jetzt auch auf den deutschen privaten Immobilienmarkt durchzuschlagen. selbst Deutschland, wo der Immobilienmarkt seit Jahren stagniert, sind die Hauspreise um zwei Prozent gefallen. http://www.handelsblatt.com/politik/konjun...zession;2211511 Gruss leinad Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
TKS März 23, 2009 · bearbeitet März 23, 2009 von TKS Kanam und Axa haben ja heute einen netten Kurssprung in Hamburg hingelegt. Der Axa steigt auch schon ein paar Tage, Abschlag inzwischen unter 4%. Habe ich da eine Meldung verpasst? Sieht fast so aus, als ob sich ein paar Wissende schon mal für die baldige Wiedereröffung eindecken. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sirius März 23, 2009 · bearbeitet März 23, 2009 von frank05 Kanam und Axa haben ja heute einen netten Kurssprung in Hamburg hingelegt. Der Axa steigt auch schon ein paar Tage, Abschlag inzwischen unter 4%. Habe ich da eine Meldung verpasst? Sieht fast so aus, als ob sich ein paar Wissende schon mal für die baldige Wiedereröffung eindecken. Ja, auch die hohen Beträge der Einzelkäufe fallen auf - so als ob einige wieder einen Informationsvorsprung haben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
skeletor März 24, 2009 Hausinvest : News : Commerz Real: Pressemitteilung zur Eröffnung des Shopping-Centers in Malmö von hausInvest global 24-03-2009 Pressemitteilung zur Eröffnung des im hausInvest global befindlichen schwedischen Shopping-Centers Malmö Entré. CR_Pressemitteilung_2009_03_19_Eroeffnung_Malmoe_Entre.pdf Commerz Real AG --skeletor-- Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Swai März 30, 2009 · bearbeitet März 30, 2009 von Swai Beim AXA, SEB, hausinvest global und grundbesitz europa gibts seit Anfäng März quasi eine gerade Linie. Schon etwas sehr offensichtlich. Generell werden die Kursschwankungen bei einigen Fonds deutlicher, der geldmarktähnliche Anstieg ist dahin. Bin ja mal sehr gespannt, wie die Öffnung der beiden UBS-Fonds im April verläuft. Edit: Huch, Server down? Oh, nein, jetzt gehts wieder... Gruß, Swai Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sirius April 12, 2009 · bearbeitet April 12, 2009 von frank05 Das Immobilienklima verbessert sich weiter Hoffnung am Immobilien-Horziont? Der aktuelle Immobilienkonjunktur-Index des Beratungsunternehmens King Sturge verkündet zum dritten Mal in Folge eine Verbesserung des Immobilienklimas. Pendeln sich die Märkte wieder ein? Die vom unabhängigen Marktforschungsunternehmen BulwienGesa durchgeführte und von King Sturge in Auftrag gegebene März-Befragung von 1.000 Immobilienexperten ergab eine Verbesserung des Immobilienklimas um 12,1 Prozent auf 52,9 Punkte. Im Februar lag der Wert noch bei 47,2 Punkten. Damit setzte sich der positive Trend der Vormonate weiter fort. Verantwortlich für die Entwicklung ist hauptsächlich die seit Angfang des Jahres 2009 positve Einschätzung des Investmentklimas, das mit einer erhöhten Investitions- und Transaktionsbereitschaft einhergeht und im vergangenen Monat um 26,9 Prozent von 40,5 auf 51,4 Punkte stieg. Sascha Hettrich, Managing Partner von King Sturge Deutschland, erkennt in den Zahlen Anzeichen einer Bodenbildung und Normalisierung der Märkte, auch wenn viele Wirtschaftsexperten ihre Prognosen weiterhin zum Teil deutlich nach unten korrigieren. Vor allem verbesserte Invenstitions- und Kaufbedingungen und die Chance auf attraktive Investments würden für die Stimmungsaufhellung sorgen.(...) (...)Auch bei Gewerbeimmobilien geht es wieder aufwärts. Die Bewertungen von Handelsimmobilien (plus 18,1 Prozent auf 55,5) und Büroobjekten (von 27,8 auf 32,0 Punkte) verzeichneten einen Anstieg und verdeutlichen trotz der eher niedrigen Werte einen Vertrauenszuwachs. http://news.immobilo.de/2009/04/08/2278-da...rt-sich-weiter/ Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
H.B. April 17, 2009 Tja, wem soll man nun glauben, den PR-Mitteilungen der Branche oder den Facts, z.B. aus der FTD von heute: Allüberall Preisverfallvon Richard Haimann Die Finanzkrise hat die Immobilienmärkte weltweit erfasst: Leerstände steigen, Mieten sinken. Auch den bislang stabilen deutschen Markt hat es mittlerweile erwischt. Die durch die Finanzkrise ausgelöste Talfahrt der Weltwirtschaft hat die Büroimmobilienmärkte im ersten Quartal rund um den Globus massiv getroffen. Ob in New York, Frankfurt, London oder Peking - überall ist das Vermietungsvolumen geschrumpft. Die Mietpreise sind zum Teil drastisch eingebrochen. Vergleichsweise glimpflich davongekommen ist bislang der deutsche Markt. Nach einer Studie der Immobilienberatungsgesellschaft Atisreal fiel das Vermietungsgeschäft an den acht wichtigsten Standorten gegenüber dem Vorjahreswert um 23 Prozent auf 589.000 Quadratmeter. Die Spitzenmieten gaben seit dem Jahreswechsel im Schnitt um vier Prozent nach. Zugleich sank das Investitionsvolumen auf 1,7 Mrd. Euro. Das entspricht einem Rückgang um die Hälfte gegenüber dem ohnehin schon schwachen vierten Quartal 2008. Im Londoner Bürokomplex Canary Wharf brachen die Preise besonders stark ein "Die Wirtschaftskrise ist auf den deutschen Büromärkten angekommen", sagt Peter Rösler, Chef von Atisreal Deutschland. "Die schwierige Situation vieler Unternehmen wird im weiteren Jahresverlauf dazu führen, dass Investitionen zurückgestellt und weniger Büroflächen angemietet werden." Eine Erholung des Marktes sei derzeit nicht in Sicht, meint Andreas Trumpp, Chefanalyst beim Beratungshaus Colliers Schauer & Schöll. "Tendenziell werden die Leerstände aufgrund der anstehenden Fertigstellungen sowie der verringerten Flächennachfrage in den meisten Städten in den kommenden Quartalen ansteigen." Für die Finanzmetropole Frankfurt etwa erwartet Markus Schmidt, Leiter Research beim Immobiliendienstleister Aengevelt, im Jahresverlauf einen Zuwachs der unvermieteten Flächen von 1,63 Millionen Quadratmetern Ende 2008 auf 1,75 Millionen. "Die Spitzenmiete dürfte dadurch bis Dezember um neun Prozent auf 35 Euro pro Quadratmeter zurückgehen", sagt Schmidt. (....) ( --> FTD ) oder Austria Real wertet Immobilienfonds ab Die Immobilientochter der Bank Austria hat den Bestand des seit Anfang März eingefrorenen offenen Immobilienfonds Austria Real Invest Europe um zwölf Prozent abgewertet. Die Fondsanteile seien damit um rund 20 Prozent niedriger anzusetzen als bisher angenommen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Der Fonds, der nur in Österreich vertrieben wird, werde im aktuellen Geschäftsjahr keinen Gewinn erzielen. Der Fonds hat ein Volumen von 58 Mio. Euro und besitzt sechs Objekte in Deutschland, Tschechien und Kroatien. Von den in Deutschland zugelassenen offenen Immobilienfonds sind noch zehn vorübergehend eingefroren (FTD 17.04.09, S. 18) Beide Meldungen "erklären" die Preisabschläge für die geschlossenen "offenen" Immobilienfonds an den Börsen - passen jedoch nicht in das Lobpudelei-Bild der PR-Magazine. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
TerracottaPie April 17, 2009 Tja, wem soll man nun glauben, den PR-Mitteilungen der Branche oder den Facts, z.B. aus der FTD von heute: ( --> FTD ) oder (FTD 17.04.09, S. 18) Beide Meldungen "erklären" die Preisabschläge für die geschlossenen "offenen" Immobilienfonds an den Börsen - passen jedoch nicht in das Lobpudelei-Bild der PR-Magazine. Hmm, weiß nicht. Der österreichische Fonds ist ja winzig - da gibt es in den deutschen Fonds ja viele größere Einzelobjekte. Ich meine, die Diskrepanz kann ich mir auch nicht wirklich erklären (außer eben: Ertragswertverfahren, Ausgleich kurzfristiger Schwankungen etc.). In jedem Fall gibt es auch z. B. von der Research-Abteilung der DEGI eine Studie, die von sinkenden Gewerbeimmobilienpreisen ausgeht, ohne dass die DEGI deshalb ihre Fonds abgewertet hätte. Und die zwölf Prozent dieses österreichischen Fonds sind ja sogar im Vergleich zu vielen Immo-AGs recht krass. Also nicht repräsentativ, denke ich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sirius April 17, 2009 · bearbeitet April 23, 2009 von frank05 Hmm, weiß nicht. Der österreichische Fonds ist ja winzig - da gibt es in den deutschen Fonds ja viele größere Einzelobjekte. Ich meine, die Diskrepanz kann ich mir auch nicht wirklich erklären (außer eben: Ertragswertverfahren, Ausgleich kurzfristiger Schwankungen etc.). In jedem Fall gibt es auch z. B. von der Research-Abteilung der DEGI eine Studie, die von sinkenden Gewerbeimmobilienpreisen ausgeht, ohne dass die DEGI deshalb ihre Fonds abgewertet hätte. Und die zwölf Prozent dieses österreichischen Fonds sind ja sogar im Vergleich zu vielen Immo-AGs recht krass. Also nicht repräsentativ, denke ich. Ja, er ist möglicherweise nicht repräsentativ, denn der "Real Invest Europe" ist ein regional begrenzter Fonds und hat seinen Schwerpunkt in Osteuropa und auf dem Balkan, zur Zeit sind dort vier seiner acht Immobilien. Ziel Asset Allocation in drei Jahren: Deutschland ca. 20-40%, CEE ca. 30-50%, SEE ca. 20-40% CEE Raum = Tschechien, Polen, Slowakei SEE Raum = Slowenien, Kroatien http://direktanlage.ttweb.net/fonds/detail...pknr=1433859581 Bei dem Schwester-Fonds "Real Invest Austria" sieht es anders aus: Die Objekte des "Schwesterfonds" Real Invest Austria, der überwiegend in Österreich investiert hat, hätten seit Oktober 2008 rund 2,4 Millionen Euro an Wert gewonnen, so die Aussendung weiter. Vom Fondsstart bis Mitte April 2009 habe er eine durchschnittliche jährliche Performance von 4,16 Prozent erzielt.http://derstandard.at/?url=/?id=1237230110962 Der Stimmungsindikator von BulwienGesa und der FTD-Artikel stehen ja gar nicht im Widerspruch zueinander, sondern kommen zur gleichen Einschätzung: (...)Vor allem verbesserte Invenstitions- und Kaufbedingungen und die Chance auf attraktive Investments würden für die Stimmungsaufhellung sorgen. http://news.immobilo.de/2009/04/08/2278-da...rt-sich-weiter/ "Käufer sehen im tiefen Preiseinbruch die Chance, langfristig attraktive Erträge zu erzielen." Objekte mit langfristigen Mietverträgen würden in London zu Preisen gehandelt, die Anfangsrenditen von sieben und mehr Prozent abwerfen. In Deutschland liegen die Anfangsrenditen noch bei sechs Prozent.Tabelle: Lukrative Gelegenheiten für neue Investoren http://www.ftd.de/boersen_maerkte/immobili...html?mode=print Wenn die Anfangsrenditen bei Immobilien steigen und gleichzeitig die Zinsen sinken, ist es nicht überraschend, dass die Investitionsbereitschaft und damit der Stimmungsindikator steigt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sirius April 23, 2009 Hier ein Auszug aus einem Artikel, der die unterschiedliche Bewertungsmethodik bei deutschen und österreichischen Fonds vergleicht: (...)Die Alpenland-Fonds hatten in den vergangenen Jahren teilweise höhere Renditen erzielt als deutsche offene Fonds. "Nach den österreichischen Gesetzesvorgaben werden die Immobilien näher am aktuellen Marktpreis bewertet als in Deutschland", erläutert Gerhard Dreyer, Sprecher der Geschäftsführung der Bank Austria Real Invest. Das führte dazu, dass während des vorangegangenen Immobilienbooms die Kurse der Anteilscheine einiger österreichischer Fonds zum Teil deutlich stärker zulegten als die deutscher Fonds. "Jetzt, in der Krise, müssen jene alpenländischen Fonds, die zuvor hohe Aufwertungen auswiesen, dafür entsprechend kräftig abwerten", sagt BIIS-Chef Archner. In Deutschland werden die Verkehrswerte hingegen nicht nach dem aktuellen Marktpreis, sondern anhand nachhaltig erzielbarer Mieterträge ermittelt. "Während der Boomjahre wurden deshalb die Objekte deutscher Fonds nur zurückhaltend aufgewertet", sagt Archner. "Jeder Sachverständige wusste, dass die Preissteigerungen irrational und nicht nachhaltig sein würden." Von 2005 bis 2007 verzeichneten Gewerbeimmobilien, in die offene Fonds primär investieren, weltweit hohe Wertsteigerungen - in Großbritannien und den USA stiegen die Preise sogar um bis zu 100 Prozent. Durch die Rezession haben dortige Objekte seither teilweise mehr als 40 Prozent an Wert verloren. "Weil die deutschen Fonds die irrationalen Aufwertungen nicht mitgemacht haben, müssen sie nun auch keine großen Abwertungen vornehmen", sagt Verbandschef Archner.(...) http://www.welt.de/die-welt/article3600110...nne-hoffen.html Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag