schnibbel Mai 2, 2010 Hallo zusammen, vor einigen Jahren habe ich mir, ohne allzu viel Ahnung, selbst ein Fonds-Depot zusammengestellt. Ich habe damals versucht, eine regionale Streuung zu erreichen und auch in Wachstumsmärkte zu investieren. Das ganze sollte eher sportlich sein (und ist es sicher auch geworden). Zur Einordnung: Ich bin auf dieses Geld nicht angewiesen. Es ist eher getrennt von allen anderen Anlage zu sehen, quasi etwas, das nebenbei läuft. Das bedeutet aber nicht, dass ich gerne bereit bin, alles zu verlieren Im Portfolio gibt es einige Positionen, die mir ein Dorn im Auge sind. Von daher habe ich mir vorgenommen, endlich mal bereit zu sein, das Depot umzustrukturieren - bisher habe ich es immer gescheut, dort etwas zu verändern. So kommt es auch, dass nahezu alle Positionen aus Zeiten vor Einführung der Abgeltungssteuer erworben worden sind - ein Grund mehr, der dazu geführt hat, dass ich nicht viel verändern wollte. Hier einmal meine Depotaufteilung zur Übersicht: Und hier ein xray-Link, hoffe das funktioniert: xray Den Carmignac Patrimoine habe ich erst vor kurzem hinzugenommen, daher ist diese Position als einzige abgeltungssteuerpflichtig. Mich "stören" folgende Positionen: DE0009787002 Comdirect Best in 1 World Der absolute Underperformer im Depot, hängt immer noch 3% im Minus (alle anderen deutlich zweistellig im Plus). Hat zwar in den vergangenen Wochen gut aufgeholt, "stört" mich aber schon seit langem. Hier möchte ich gerne umschichten, insbesondere weil dieser Fond den größten Anteil im Depot darstellt (trotz negative Wachstums, d.h. bei Depoterstellung war der Anteil noch größer - das war mir leider nicht bewusst damals). DE0009773010 DWS Emerging Markets Seit neustem ohne Ausgabeaufschlag, dafür mit Performance Fee. Für Bestandsanleger also eine deutlich negative Veränderung. Dieser Fond ist eher allgemein in Emerging Markets unterwegs, die einzelnen Regionen habe ich ja mit anderen Fonds abgedeckt: - Osteuropa: BGF Emerging Europe A2 (LU0011850392) - Lateinamerika: BARING E.M.-LAT. AMER.EOA (IE0004851022) - Asien: SISF EMERG. ASIA A ACC (LU0181495838) Im Zuge meiner Umgestaltung möchte ich mein Depot defensiver gestalten. Die aktuelle Fondswahl ist (abgesehen vom Patrimoine) sportlich und dadurch stark volatil. Mischfonds kannte ich zum damaligen Zeitpunkt der Depoterstellung überhaupt nicht. Meine erste Idee ist folgende: DE0009787002 Comdirect Best in 1 World wird komplett verkauft DE0009773010 DWS Emerging Markets wird teilweise verkauft. Komplettverkauf meiner Meinung nach unsinnig, da abgeltungssteuerfrei. Dazu Reduzierung der Anteile der anderen drei EM-Fonds (s.o.) Deutliche Ausweitung des Anteils an Mischfonds: Erhöhung Anteil Carmignac Patrimoine und Hinzunahme des Ethna Aktiv Hinzunahme des M&G Global Basics Fund. Ansonsten ist die Zusammensetzung zu Extrem: Nur Mischfonds und EM-Fonds. Mir schwebt grob folgende Zusammensetzung vor: Was denkt Ihr dazu? Insbesondere auch im Hinblick auf die aktuell 95%ige Befreiung des Depots von der Abgeltungssteuer - das macht Veränderung m.E.n. erheblich schwieriger. Danke! Gruß, Markus Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Hannah Mai 2, 2010 · bearbeitet Mai 2, 2010 von Hannah einiges allgemeine: -Du hast einen aktiven Ansatz gefahren, ist das eine bewußte Entscheidung (gegen das Passivinvestieren)? -"vor einigen Jahren habe ich mir, ohne allzu viel Ahnung..." Ist das mittlerweile anders? Wenn nein, erst das tun: Auf ein Jahr mehr oder weniger beim richtigen Sparen für die Rente kommt es nicht an. Eigene Bildung ist in Finanzsachen kaum zu ersetzen (und auch ein paar konkrete Forumsantworten hier - so gut sie sind - würden mir nicht reichen. Also, wenn noch nicht viel getan: Forum lesen ist eine sehr gute Bildungsmöglichkeit, persönlich rate ich aber immer zu Büchern.... -Im anderen Thread heißt es "ich bin noch in der Ausbildung". Statt Finanzen unmittelbar in die Altersvorsorge zu stecken, könnte an Investitionen ins eigene Humankapital gedacht werden. -Du hast 6% Cash. Wenn das Vermögen nicht relativ groß ist (wenn "noch in der Ausbildung" eher naheliegend) wäre mir das recht wenig. -Die Vermögenshöhe dürfte auch für die Bewertung des Bestandsschutzes wichtig sein. Plakativ: Wenn es nur um 1000€ Anlagesumme ginge, würde es bei etwa 7% Rendite jährlich nach 20 Jahren nur um eine Steuerersparnis von etwa 500-700€ gehen (das per 72er-Regel geschätzt). Dafür sich 20 Jahre mit vielen Fonds rumärgern, rechtfertigt das nicht unbedingt. Bei höheren Vermögen sollte man intensiver nachdenken. -Es ist eine defensivere Gestaltung geplant. Traditionell werden bei vorsichtiger auch offene Immobilienfonds genannt. Liegt ein bewußter Verzicht vor, sind diese zu "vorsichtig", oder werden sie wegen der momentanen Immobilienprobleme gemieden oder....? -Der Ansatz "Es ist eher getrennt von allen anderen Anlage zu sehen, quasi etwas, das nebenbei läuft." ist mir nicht so sympathisch. Ich betrachte immer mein ganzes Vermögen und was ich dann dazu passend finde. Dessen Struktur gemäß den Forumsrichtlinien zu posten könnte auch hilfreich sein: So schlau man ist, es gibt häufig durchaus naheliegende Punkte, die einem entgehen. Da können hier fremde Augen helfen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
schnibbel Mai 2, 2010 Hi danke für Deine Antwort Du hast einen aktiven Ansatz gefahren, ist das eine bewußte Entscheidung (gegen das Passivinvestieren)? -"vor einigen Jahren habe ich mir, ohne allzu viel Ahnung..." Ist das mittlerweile anders? Ja und ja. Ich glaube daran, dass es langfristig Möglichkeit ist, Indizes zu übertreffen. -Im anderen Thread heißt es "ich bin noch in der Ausbildung". Statt Finanzen unmittelbar in die Altersvorsorge zu stecken, könnte an Investitionen ins eigene Humankapital gedacht werden. Das ist richtig. Allerdings beende ich mein Studium innerhalb der nächsten 2 Semester und verfüge über mehr als ausreichend finanzielle Mittel, um selbst ohne jegliche Einkünfte diesen Zeitraum und noch einige Zeit darüber hinaus überbrücken zu können. -Du hast 6% Cash. Wenn das Vermögen nicht relativ groß ist (wenn "noch in der Ausbildung" eher naheliegend) wäre mir das recht wenig. Kleines Missverständnis: Ich habe beim Neuverteilen der Depotanteile nur 94% des aktuellen Werts verteilt, darum waren 6% über, die ich einfach mal 'Cash' genannt habe. -Die Vermögenshöhe dürfte auch für die Bewertung des Bestandsschutzes wichtig sein. Plakativ: Wenn es nur um 1000 Anlagesumme ginge, würde es bei etwa 7% Rendite jährlich nach 20 Jahren nur um eine Steuerersparnis von etwa 500-700 gehen (das per 72er-Regel geschätzt). Dafür sich 20 Jahre mit vielen Fonds rumärgern, rechtfertigt das nicht unbedingt. Bei höheren Vermögen sollte man intensiver nachdenken. Das Depot, um das es hier geht, hat aktuell einen Wert von rund 15k. -Es ist eine defensivere Gestaltung geplant. Traditionell werden bei vorsichtiger auch offene Immobilienfonds genannt. Liegt ein bewußter Verzicht vor, sind diese zu "vorsichtig", oder werden sie wegen der momentanen Immobilienprobleme gemieden oder....? Immofonds habe ich in meine Überlegungen mit einbezogen, allerdings möchte ich in der aktuellen Situation nicht in Immobilienfonds investieren. Dies wäre evtl. eine Möglichkeit, das Depot in Zukunft zu ergänzen. -Der Ansatz "Es ist eher getrennt von allen anderen Anlage zu sehen, quasi etwas, das nebenbei läuft." ist mir nicht so sympathisch. Ich betrachte immer mein ganzes Vermögen und was ich dann dazu passend finde. Dessen Struktur gemäß den Forumsrichtlinien zu posten könnte auch hilfreich sein: So schlau man ist, es gibt häufig durchaus naheliegende Punkte, die einem entgehen. Da können hier fremde Augen helfen. Ich für mich sehe das tatsächlich völlig getrennt, obwohl mir natürlich klar ist, dass es durchaus Sinn machen kann, die Gesamtheit zu betrachten um z.B. Überschneidungen zu erkennen/vermeiden. Ich werde das gleich nachreichen. Gruß, Markus Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
schnibbel Mai 2, 2010 · bearbeitet Mai 2, 2010 von schnibbel Über meine Person Pflichtangaben: 1. Erfahrungen mit Geldanlagen Erste (negative...) Fonderfahrung hab ich schon mit unter 18 Jahre gemacht. Aufstellung des o.g. Portfolios in 2004 Seit ~2 Jahren habe ich erhöhtes Interesse am Thema Geldanlage, viel gelesen, habe mich bisher aber nicht an mein Depot 'getraut'. Stattdessen kaufe/verkaufe ich häufiger Aktien, allerdings nicht zum langfristige Halten, sondern eher fürs kurzfristige 'Spekulieren', das aber bisher durchaus mit Erfolg. 2. Darstellung von bereits vorhandener Fondspositionen (Fondsbezeichnung und ISIN angeben): Darstellung der Positionen siehe oben. Das Depot ist bei der ING Diba. 3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage: Ich beobachte täglich den Markt. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für das Depot: 5h/Woche. 4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten: Verluste kann ich locker aussitzen. Insbesondere mein EM-Fonds haben im 2. HJ 2008 ordentlich an Wert verloren, auch da bin ich nicht nervös geworden. Es geht mir allerdings nicht um den letzten Renditeprozentpunkt, daher auch mein Bestreben, mehr Richtung Mischfonds zu gehen. 1.Alter: Mitte 20 2. Berufliche Situation: Student. Laufende Kosten werden aus laufenden Einnahmen gedeckt + ~150€ Sparleistung/Monat 3. Sparerfreibetrag ausgeschöpft? i.d.R. nein 4. Aktive und/oder passive Fonds gewünscht: Siehe vorheriges Posting - aktive. Über meine Fondsanlage Pflichtangaben: 1. Anlagehorizont 15+ Jahre 2. Zweck der Anlage Nicht unbedingt zweckbezogen, einfach sparen, ohne ein bestimmtes materielles Ziel zu verfolgen. 3. Einmalanlage und/oder Sparplan? Aufgrund meiner Fragestellung: Einmalanlage 4. Anlagekapital: Das Depot, um das es hier geht, hat einen Wert von 15k€. Ich sehe es, wie beschrieben, völlig getrennt von anderen Anlagen. Andere Vermögenswerte wie folgt: - Tagesgeld ~22.000€ (aktuelle Zinssituation macht Festgeld uninteressant) - Bausparverträge ~8.000€ - Monatlich wird ein DWS TopRente Dynamik-Riester bespart mit derzeit 75€ So - Feuer frei Gruß, Markus Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
ghost_69 Mai 3, 2010 · bearbeitet Mai 3, 2010 von ghost_69 Hallo und Willkommen hier im Forum schnibbel Ich finde Deine Überlegungen richtig und Du bist für Dich auf den richtigen Weg. Ich finde es richtig, wenn man sich mit einem Fonds nicht mehr wohl fühlt sollte man diesen entsorgen. Deine neue Aufteilung finde ich gut, vielleicht noch etwas zu aggressiv, sonst aber gut. Hier mal ein Vergleich zwischen 3 Fonds: DWS Emerging Markets Typ O.pdf Von einer Performance Fee sehe ich da aber nichts, oder noch nicht. cominvest Best-in-One World I P.pdf Das ist ein Dachfonds, der eher unterm durchschnitt liegt denn hätte ich von Anfang an nicht genommen. Ghost_69 :- Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Hannah Mai 3, 2010 -in einem anderen Thread äußerst Chemstudent gestern folgenden interessaten Gedanken: "Unsinnig wär's, wenn er mehre aktive weltweite Aktienfonds hätte, da er sich so die Chance auf eine Outperformance eines Fondsmanagers wieder wegdiversifiziert. (oder hab ich was übersehen?) " Auf das hier zu Rede stehe Depot träfe das insofern zu, als man die für den DWS vorgesehene Restsumme (5% also etwa 750) auf die speziellen EM-Fonds verteilen könnte. Für die geringe Summe wäre mir auch steuerlicher Bestandsschutz egal. -Die Idee, einen Dachfonds auszusortieren finde ich - wegen deutlicher Kostenersparnis - sehr gut. -mit der für sich mal zu prüfenden Möglichkeit von Investition ins eigene Humankapital meinte ich Ausgaben, die über der Abdeckung des allgemeinen Lebensbedarfs liegen. was in diese Richtung: https://www.wertpapier-forum.de/topic/29306-noch-ein-paar-fragen-zu-etfs/?do=findComment&comment=520973 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
schnibbel Mai 3, 2010 Deine neue Aufteilung finde ich gut, vielleicht noch etwas zu aggressiv, sonst aber gut. Stimmt, 35% EM-Anteil ist immer noch viel. Da der DWS noch rausfliegt (siehe unten) sind es nun 30%. Hier mal ein Vergleich zwischen 3 Fonds: Den Magellan hatte ich auch schon im Blick. Allerdings bin ich mit meinen drei verbleibenden EM-Fonds sehr zufrieden, und bei einer Verringerung der Anteile und der Hinzunahme des Magellans müsste der erstmal den Nachteil der Steuerpflicht aufholen. Von einer Performance Fee sehe ich da aber nichts, oder noch nicht. Vgl. hier: http://www.wertpapie...tfamilie-typ-0/ Nicht, dass eine Performance-Fee das absolute Killerkriterium ist (dann dürfte ich ja keinen Patrimoine und keinen Ethna kaufen), aber der Fonds hat mir vorher schon nicht gefallen, und diese Änderung gibt nun endgültig den Ausschlag zum Verkauf. -in einem anderen Thread äußerst Chemstudent gestern folgenden interessaten Gedanken: "Unsinnig wär's, wenn er mehre aktive weltweite Aktienfonds hätte, da er sich so die Chance auf eine Outperformance eines Fondsmanagers wieder wegdiversifiziert. (oder hab ich was übersehen?) " Auf das hier zu Rede stehe Depot träfe das insofern zu, als man die für den DWS vorgesehene Restsumme (5% also etwa 750) auf die speziellen EM-Fonds verteilen könnte. Für die geringe Summe wäre mir auch steuerlicher Bestandsschutz egal. Da hast Du Recht, diese 5% waren auch eher mangelnder Konsequenz meinerseits geschuldet. Der DWS fliegt jetzt komplett raus. -mit der für sich mal zu prüfenden Möglichkeit von Investition ins eigene Humankapital meinte ich Ausgaben, die über der Abdeckung des allgemeinen Lebensbedarfs liegen. was in diese Richtung: http://www.wertpapie...post__p__520973 Ein sehr interessanter Beitrag, der sicherlich wahr ist. Ich habe schon teilweise solche Investitionen berücksichtigt, z.B. einen (in der Tat nicht günstigen) Sprachkurs ab nächstem Monat. Aber es stimmt, da ist noch viel mehr, was man machen könnte - allerdings kann ich davon auch vieles mit meinem Tagesgeld finanzieren, das mindestens in der aktuellen Höhe bei Studienende zur Verfügung stehen wird, da die Einnahmen über die Reststudienzeit gesichert sind. Zur Depotaufteilung: Mir schwebt nun folgende Zusammensetzung vor (hab noch den Investissement hinzugenommen): Das würde bedeuten, dass ich den EM-Anteil des Portfolios von 72% auf 30% reduziert habe und den Mischfondanteil von 5% auf 42% ausgebaut habe. Der EM-Anteil ist sicher immer noch beträchtlich, aber das Portfolio ist sicher bei weitem nicht mehr so volatil wie derzeit. Der ungeliebte Aktien-Dachfonds fällt weg und wird ersetzt durch M&G Global Basics Fund und den Investissement. Any comments? Und, nächste Frage: "Auf einen Schlag" umstrukturieren oder über die Zukäufe über die nächsten x Monate verteilt tätigen? Was würdet Ihr empfehlen? Danke & Gruß Markus Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
BondWurzel Mai 3, 2010 Warum teilt man denn auf? Wenn ich mir den Vergleich der 3 Fonds ansehe, hätte auch einer gereicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
schnibbel Mai 3, 2010 Warum teilt man denn auf? Wenn ich mir den Vergleich der 3 Fonds ansehe, hätte auch einer gereicht. Du meinst sicher die 3 EM-Fonds? Damals war die Idee, Fond zu wählen, die ihren Schwerpunkt in unterschiedlichen Regionen haben, hier Asien, Lateinamerika und Osteuropa. Dass die Wertentwicklung ähnlich ist, ist richtig. Aus steuerlichen Gesichtspunkten macht es jetzt meines Erachtens nach allerdings keinen Sinn, diese drei Positionen auf eine der drei zu reduzieren. Gruß, Markus Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
BondWurzel Mai 3, 2010 Warum teilt man denn auf? Wenn ich mir den Vergleich der 3 Fonds ansehe, hätte auch einer gereicht. Du meinst sicher die 3 EM-Fonds? Damals war die Idee, Fond zu wählen, die ihren Schwerpunkt in unterschiedlichen Regionen haben, hier Asien, Lateinamerika und Osteuropa. Dass die Wertentwicklung ähnlich ist, ist richtig. Aus steuerlichen Gesichtspunkten macht es jetzt meines Erachtens nach allerdings keinen Sinn, diese drei Positionen auf eine der drei zu reduzieren. Gruß, Markus War auch nur eine grundsätzliche Frage, zumal international, bis auf kleinen Ausnahmen, ja oft alles die gleiche Richtung kennt. Steuerliche Gesichtspunkte spielen für mich keine Rolle, da wo ich viele Steuern zahle, mache ich auch viel Gewinn. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Hannah Mai 3, 2010 · bearbeitet Mai 3, 2010 von Hannah Und, nächste Frage: "Auf einen Schlag" umstrukturieren oder über die Zukäufe über die nächsten x Monate verteilt tätigen? Was würdet Ihr empfehlen? Diese Frage stellt sich häufig im Forum. Wenn es ums Umschichten in Aktien geht plädiere ich immer auf Streuung über mehrere Jahre - weniger wegen wissenschaftlicher Theorie als um der geistigen Gesundheit willen. Bei Dir ist die Situation anders: Es geht darum aus in Aktien umzuschichten und teils aus Aktien rauszugehen. Was das Umschichten der Aktien angeht, dürfte man es auf einen Schlag machen können: Die Aktienentwicklung Industrieländer und EM hat sich in den letzten Jahren stark angeglichen. Oder übersehe ich hier was? Außerdem dürfte es bei Deinem relativ geringen Depotvolumen sehr auf die Transaktionskosten ankommen. Dies Thema wird - wenn ich es recht sehe - unter folgendem Punkt diskutiert: http://de.wikipedia.org/wiki/Durchschnittskosteneffekt . und da gibt es verschiedene Ansichten, viele verneinen diesen wohl. Wie es im umgekehrten Fall aussieht, keine Ahnung. PS zum Thema EM-Fonds reduzieren: Man könnte theoretisch auch nur den DWS im jetzigen Umfang drin lassen, das wäre dann noch defensiver. Obwohl die Idee, auf eine Performance Fee zu verzichten, finde ich ganz überzeugend. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
schnibbel Mai 3, 2010 Und, nächste Frage: "Auf einen Schlag" umstrukturieren oder über die Zukäufe über die nächsten x Monate verteilt tätigen? Was würdet Ihr empfehlen? Bei Dir ist die Situation anders: Es geht darum aus in Aktien umzuschichten und teils aus Aktien rauszugehen. Was das Umschichten der Aktien angeht, dürfte man es auf einen Schlag machen können: Die Aktienentwicklung Industrieländer und EM hat sich in den letzten Jahren stark angeglichen. Oder übersehe ich hier was? Außerdem dürfte es bei Deinem relativ geringen Depotvolumen sehr auf die Transaktionskosten ankommen. Dies Thema wird - wenn ich es recht sehe - unter folgendem Punkt diskutiert: http://de.wikipedia....ttskosteneffekt . und da gibt es verschiedene Ansichten, viele verneinen diesen wohl. Wie es im umgekehrten Fall aussieht, keine Ahnung. PS zum Thema EM-Fonds reduzieren: Man könnte theoretisch auch nur den DWS im jetzigen Umfang drin lassen, das wäre dann noch defensiver. Obwohl die Idee, auf eine Performance Fee zu verzichten, finde ich ganz überzeugend. Das stimmt, da ich von Aktien in Aktien gehe, ist das Timing nicht mehr so wichtig. Werde es dann wohl auf einen Schlag vornehmen, dann ist das Thema durch Den DWS drinzulassen wäre auch eine Idee. Allerdings hab ich da immer das Bild des Underperformers im Kopf, wenn ich den jetzt drin lasse, komme ich in zwei Wochen wieder in die Verlockung, ihn rauszuwerfen. Ich denke ich werde bei der obigen Einteilung (der farbigen, zuletzt geposteten) bleiben. Damit ist das Depot defensiver geworden, aber dennoch nicht völlig chancenarm Gruß Markus Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
schnibbel Mai 13, 2010 Moin, ich wollte Euch nochmal das Ergebnis mitteilen, die Umstrukturierung habe ich nun abgeschlossen und so sieht mein Depot Stand heute aus: Bin zufrieden - Ziel also erreicht Danke an alle, die hier mitgeholfen haben! Gruß Markus Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag